GWPF klagt die Regierung an: Sie leistet Strompreisen und der Energie-Armut erheblich Vorschub

Energie-Armut: Auch bei uns ein immer drängenderes Problem. Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Presseerkläruing des Global Warming Policy Forum GWPF
Das Global Warming Policy Forum hat der Regierung vorgeworfen, der Haupttreiber von Energie-Armut zu sein, macht doch deren Gesamt-Null-Agenda den Strom für Familien mit geringem Einkommen unerschwinglich teuer.

Summary

Die Kosten der Klimapolitik erhöhen die Energierechnungen um 10 Milliarden Pfund pro Jahr, die überproportional von ärmeren Menschen bezahlt werden.

Strompreise liegen um 40 % höher als ohne die Politik der Regierung

Menschen, die elektrisch heizen, zahlen bis zu £500 pro Jahr mehr

Während die Regierung immer mehr politische Kosten auf die Energierechnungen aufschlägt und die Verbraucher mit unerbittlichen Preissteigerungen konfrontiert werden, um für erneuerbare Energien und Notstrom zu bezahlen, hat die Regierung ihre neueste Politik zur Bekämpfung der Energiearmut veröffentlicht (Sustainable Warmth: Protecting Vulnerable Households in England).

Die Regierung ist eindeutig besorgt über die kombinierte Auswirkung von Abschalt- und Klimapolitikkosten auf einkommensschwache Haushalte und hat eine Reihe von Maßnahmen veröffentlicht, die diesen Verbrauchern Erleichterung verschaffen sollen. Die angekündigten Maßnahmen sind jedoch unzureichend und weichen dem Hauptproblem aus: der zunehmenden Belastung durch die steigenden Kosten der grünen Energiepolitik auf den Stromrechnungen.

Die Kosten der Klimapolitik erhöhen die nationale Stromrechnung um mehr als 10 Milliarden Pfund pro Jahr, wovon etwa ein Drittel von den Haushalten direkt über die Stromrechnung bezahlt wird, was den Preis um etwa 40 % (hier) im Vergleich zu dem Preis erhöht, der ohne die Politik angefallen wäre.

In Großbritannien gibt es ca. 2,2 Mio. Haushalte, die Strom zum Heizen verwenden. Davon befinden sich etwa 1,8 Mio. in England. Diese Haushalte haben in der Regel ein geringeres Einkommen, etwa ein Drittel hat ein Jahreseinkommen von weniger als £14.500 pro Jahr. Geht man von einem Preis von etwa £180/MWh (18p/kWh) aus, zahlt ein elektrisch beheizter Haushalt etwa £1.800 pro Jahr für die Heizung, wovon etwa £500 pro Jahr auf die Klima- und Energiepolitik entfallen.

Dr. John Constable, der Energieredakteur der GWPF, sagte:

Das Problem der Energiearmut, das elektrisch beheizte Haushalte mit niedrigem Einkommen betrifft, ist größtenteils das Ergebnis der Regierungspolitik und insbesondere der jährlichen Subventionskosten für erneuerbare Energien in Höhe von 10 Milliarden Pfund, von denen ein Drittel die Haushalte über ihre Stromrechnungen und der Rest über die allgemeinen Lebenshaltungskosten berappen müssen, da die Unternehmen ihre Kosten weitergeben.

Die Maßnahmen von Herrn Kwarteng sind völlig unzureichend, kratzen kaum an der Oberfläche des Stromrechnungsproblems und lassen das durch seine Klimapolitik verursachte Problem der Lebenshaltungskosten völlig unangetastet. Da Großbritannien auf elektrische Heizungen umsteigt, um die Emissionen zu reduzieren, wird dieses ohnehin schon ernste Problem nur noch schlimmer werden.“

Note for editors and bloggers

For further information:

* Green energy costs and fuel poverty

* GWPF calls on Government to suspend £10 billion green levy on suffering households

* Britain faces fuel poverty crisis as 7 million households face energy debt

* Rising electricity prices are forcing Britain’s poorest to underheat their homes

Link: https://www.thegwpf.com/gwpf-accuses-government-of-driving-up-electricity-prices-and-energy-poverty/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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5 Kommentare

  1. Klima-Irre, nachgewiesenerweise zu dumm, um einen einzigen eigenständigen Gedanken zu denken, piesacken die Menschen mit CO2-Steuererhöhungen. Und so versessen und komplett irre, dass dies trotz Corona-Rezession wie von allen bösen Geistern getrieben durchgezogen wird. Wer rettet und vor dieser menschgewordenen Hirnschwund-Pandemie? Angezettelt von Klima-hysterischen Frauen und den Grünen? 

  2. @Herr Strasser: sie haben noch das grüne Haustierverbot, Ölheizungsverbot und Einfamilienhausverbot und den freiwilligen Verzicht auf Kinder, Reisen und Autos vergessen. All das, was dem normalen Menschen viel bedeutet, wird von grünen Psychopathen systematisch entzogen/zerstört: der Rückfall in die Barbarei ist schon mehr als sichtbar im Land. Die Politiker – die Diener des Volkes – sind zu den Volksvernichtern und -zerstörern mutiert: das muß jetzt langsam mal enden. 

  3. Die ganze Energiepolitik ist das Raubrittertum der Moderne. Energie in jeder nutzbaren Form wir brutal über Steuern und Abgaben erhöht. Das Glanzstück dabei man kann auf nichts ausweichen was günstig wäre und sollte es Strom sein, auf den alle aufspringen würden, wäre keine ausreichende Versorgung vorhanden.Diese sogenannten CO2 Zertifikate sind reine Preistreiber und nur für wenige Nutzbar die dann Gewinne über die CO2 Zertifikate erwirtschaften in 3 Stelliger Millionen Höhe, siehe Musk (Tesla).Wer solch eine Regierung hat braucht keine Feinde mehr, nur das sieht das Volk nicht im richtigen Blickwinkel, ansonsten würde man diese Grünlingen/SPD/Linke/CDU/FDP nicht hinterher laufen geschweige denn sein Kreuz auf den Wahlzettel für die oben genannten Parteien machen. 

    • Herr Dresp, genau deshalb bezeichne ich unser derzeitiges System als Diktatur der Dummen. 3/4 der Bevölkerung laufen jederzeit FREIWILLIG zur nächsten Wahlurne, um Verschärfung zu fordern! (Noch mehr POlitiker, noch unsinnigere Gesetze, noch mehr Bereicherer aus dem Morgenland…..)

    • Grüne und Linke behaupten, ihnen wäre das Klima in unbekannter Zukunft wichtig, das wollen sie „schützen“.

      Die Menschen, die heute leben, sind ihnen hingegen schnurzegal, die sollen sie aber natürlich wählen.

      Sie fordern Maßnahmen, die ihrem Mantra der undemokratisch autoritären, strukturzerstörenden Denkweise entsprechen, die die Menschen aufgrund der absehbaren Auswirkungen in Armut, Verzweiflung, Abhängigkeit und wirtschaftlichen Ruin treiben.

      Die Beschlüsse zum Ausstieg aus Kohle und Kernenergie sind Schritte in diese Richtung, wie auch die soeben eröffnete Debatte um Verbote von Einfamilienhäusern. Dazu kommen Verteuerungen durch CO2-Bepreisung und langsamer und alternativloser Entzug von lebensnotwenigen Energiequellen. Kohle soll ja nicht nur aus Kraftwerken verschwinden, sondern gemeinsam mit Öl und Gas rasch vollkommen auf Null gefahren werden. Elektrische Energie gibt es dann auch nur bei Wind, dazwischen werden „energetische Pausen“ fällig. Und auch Fleisch essen soll verboten und durch synthetische Produkte ersetzt werden.

      Greta macht es vor, sich nur mehr in alte abgetragene Kleidung zu hüllen, weil jede laufende Neuproduktion dem Klima schadet. Bin schon gespannt, ob und wann Ursula v.d.L. und andere grüne „Leitfrauen“ diese „Modeentscheidung“ für sich übernehmen und auch nur mehr mit geflochtenen Zöpfen und in Fetzen gehüllt auftreten, um vorbildgetreu mit wutverzerrter Mine Panik zur Lösung des behaupteten Problems einzufordern …

      Eines ist jedenfalls sicher, das „Klima“ wird von all dem nichts bemerken.

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