Deutschlands wacklige Stromversorgung

Blackout bei Kerzenlicht

von Holger Douglas
Kaufen Sie Taschenlampen! Kaufen Sie Vorräte! Kaufen Sie Kerzen! Die Empfehlungen der Bundesregierung für Notfälle gewinnen immer mehr an Bedeutung. Deutschland hat eine Energiewende, die Stromversorgung wird teurer und zunehmend unsicherer.

Dieser Trend setzt sich dramatisch fort – augenfällig in der kalten Jahreszeit.

Jedes Jahr im Winter ein ähnliches Bild: Ohne Strom aus Kohle- oder Kernkraftwerken säßen wir im Dunkeln. Die Energiemengen, die Windräder und Photovoltaikanlagen liefern, reichen bei weitem nicht aus, sie gehen sogar an vielen Tagen gegen null. Beispiel 9. Januar, 18:00 Uhr. Deutschland verbrauchte knapp 65 Gigawatt (GW), dazu trug der Wind gerade einmal 1,6 GW an Leistung bei. Nicht verwunderlich, daß die Photovoltaikanlagen vollends dunkel blieben.

Stromerzeugung und -verbrauch vom 6. bis zum 13. Januar Grafik: Agora Energiewende

Und das war kein Einzelfall: In den vergangenen Wochen sah das Bild nicht viel besser aus. Ohne die gewaltigen Stromlieferungen von Kohle und Kernkraft wäre es im Dezember mit der knusprig gebratenen Weihnachtsgans im Backofen nichts geworden. Die Sonne lieferte erwartbar wenig, an den dünnen gelben Flächen auf der Grafik nicht zu übersehen. Die blauen darunter repräsentieren die Energiemengen aus Wasserkraft – sie reichen bei weitem nicht; ganz zu schweigen von der geringen Leistung der Kraftwerke, die mit Biomasse betrieben werden, wie man an dem dunkelgrünen Streifen am unteren Rand erkennen kann. Erschreckend dünn, vergleicht man das Resultat mit den gewaltigen Flächen, auf denen Mais für Biogasanlagen angebaut werden.

Stromerzeugung und -verbrauch von November bis Januar Grafik: Agora Energiewende

„Erneuerbare“ Energien sind privilegiert die Kosten hoch

Gerade veröffentlichte die Bundesnetzagentur die Bilanz von Stromerzeugung und Stromhandel des vergangenen Jahres. Die dramatischen wirtschaftlichen Folgen aufgrund der „Lockdowns“ schlugen sich auch im reduzierten Stromverbrauch nieder. Der sank um 3,2 Prozent auf 474,9 Terawattstunden (TWh). Der sogenannte regenerativ erzeugte Strom lieferte mit 49,3 Prozent fast die Hälfte der Netzlast, im Vorjahr waren es 46,1 Prozent.

Wenn insgesamt weniger Strom erzeugt wird, steigt der Anteil des Stroms der sogenannten „Erneuerbaren“. Die sind aufgrund des EEG-Gesetzes privilegiert, deren Strom muß zuerst abgenommen werden, im Zweifel müssen Kohle- und Kernkraftwerke heruntergefahren werden.

Das ist vor allem eins: extrem teuer, weil große Kraftwerke unproduktiv in der Landschaft stehen. Gegen ein vollständiges Abschalten sträubt sich die Bundesnetzagentur. Dort sitzen noch einige Experten, die wissen: Ohne Kohle und Kernkraft geht es nicht, sie erklären diese Kraftwerke für systemrelevant. Deren Stillstand wird vom Stromverbraucher bezahlt.

Der Stromverbrauch steigt mit zunehmender Technisierung

Bis vor zehn Jahren noch – in Zeiten eines gedeihenden Industrielandes Deutschland – lag der Stromverbrauch mit bis zu 541 TWh deutlich höher. Doch bekanntlich hatte sich die Bundesregierung im Energiekonzept aus dem Jahre 2010 das Ziel gesetzt, den Energieverbrauch zu senken. Die Folgen für ein Industrieland kann sich jeder leicht selbst ausmalen, wenn man weiß, daß mit steigender Zivilisation immer auch der Energieverbrauch ansteigt.

„Der tägliche Energiebedarf eines Erwachsenen hat sich im Laufe der Menschheitsgeschichte laufend erhöht. Er betrug um die 8 kWh bei Jägern und Sammlern der Steinzeit, 30 kWh im Mittelalter und ist auf über 300 kWh in modernen Industriegesellschaften angestiegen.“ So beschreibt diese Entwicklung Physiker Horst-Joachim Lüdecke in seinem Buch „Energie und Klima« die Zusammenhänge“.

Wenn man Grünen-Fraktionschef ist und Anton Hofreiter heißt, kann man vom Erfolg der Energiewende und vom Stromexportland Deutschland reden. Oder man redet von einem Exportüberschuß in Höhe von 60 Milliarden kWh wie ein Felix Matthes, Energieexperte beim Öko-Institut in Berlin, das vor drei Jahren getan hat: „Wir erreichen in diesem Jahr einen Exportüberschuss von 60 Milliarden Kilowattstunden, das ist die Jahresproduktion von 20 Kraftwerksblöcken.“

Wenn man realistisch ist, fragt man, wann Strom exportiert und wann importiert wird. Ein Blick auf die technischen Hintergründe verschafft Klarheit: Strom ist ein besonderer Saft. Er kann nicht wie Zement, Mehl oder Benzin gelagert werden, sondern muß in sekundengenau dem Augenblick erzeugt werden, in dem er gebraucht wird. Umgekehrt muß die Produktion sofort reduziert werden, wenn die Nachfrage sinkt. Gewaltige Energiemengen werden dazu in Sekundenbruchteilen durch europäische Netze verschoben, äußerst empfindliche Regelvorgänge finden dazu im Hintergrund statt.

Photovoltaikanlagen können nicht gleichmäßig Strom liefern

Es hat genau 130 Jahre findiger Ingenieursarbeit gebraucht von der ersten Fernübertragung von Drehstrom aus einem Flußkraftwerk in Lauffen am Neckar nach Frankfurt zur Internationalen Elektrotechnischen Ausstellung 1891 bis zum heutigen noch sehr gut funktionierenden komplizierten Netzbetrieb, der sehr zuverlässig preiswerten Strom zur Verfügung stellt. Es sind nur wenige Jahre „Energiewende“ notwendig, um mal eben milliardenteure Kraftwerke abzuschalten, das System zu zerschlagen und die Energieversorgung wackligem und teurem Strom aus Windrädern und Photovoltaikanlagen zu überlassen.

Die können nicht gleichmäßig dann Strom liefern, wenn er benötigt wird. Stahlwerke, Eisenbahnen und Lebensmittelherstellung sollen sich nach dem Windangebot richten – wie früher, als die Windmüller das angelieferte Getreide nicht mahlen konnten, wenn kein Wind wehte. Aluhütten wird der Strom kurzzeitig abgeschaltet, wenn zu wenig vorhanden ist. Nach drei Stunden ist die Schmelze erkaltet, das Aluwerk Schrott.

Windräder und Photovoltaikanlagen liefern häufig dann viel Strom, wenn er nicht in den Mengen gebraucht wird. Dann muß er „entsorgt“, also europaweit angeboten werden – in genau jenen Augenblicken, in denen Windräder liefern. Wenn kein Nachbarland gerade den Strom gebrauchen und abnehmen kann, geraten die Übertragungsnetzbetreiber ins Schwitzen. Eine gehörige Mitgift erleichtert das „Geschäft“, damit zum Beispiel Österreich oder die Schweiz die hierzulande überflüssigen Strommengen annehmen und mit ihnen Wasser in ihre Pumpspeicher in den Alpen hinaufpumpen. Das lassen sie sich je nach Marktsituation gut bezahlen.

Der ökonomische Wert dieses Stromes ist gering, ihn benötigt zu dem Augenblick niemand. Er sinkt sogar noch weiter, je mehr Windräder die Landschaft zerstören. Nicht umsonst müssen die Verbraucher immer mehr für Strom bezahlen.

Kauft Kerzen

Es ist wie beim Bäcker, von dem morgens früh alle Brötchen kaufen wollen, nachmittags aber niemand mehr, und er dennoch munter weiter produziert, weil eben gerade der Ofen noch so schön warm ist. Wäre er Energiewender, würde er ins Rathaus marschieren und verlangen, daß ihm seine überflüssigen Nachmittagsbrötchen bezahlt werden. Man hätte sie ja abnehmen können.

Genügend Grund, sich freudig auf die Schenkel zu schlagen, haben allerdings Österreicher und Schweizer dann, wenn Wind und Sonne mal wieder nichts liefern, aber in Deutschland plötzlich Strommengen benötigt werden. Dann drehen sie die Schieber in den Alpen auf, lassen Wassermassen wieder herab, die Turbinen erzeugen Strom, den sie gern für teures Geld an die Piefkes im Nachbarland verkaufen. Dieser Spaß wird lediglich getrübt, wenn die Stauseen in den Alpen ziemlich leer sind.

Speicher in Batterieform für größere Mengen elektrischer Energie gibt es nicht; sie sind auch nicht am fernen Horizont in Sicht. Pumpspeicherkraftwerke in Deutschland sind rar, sie wären nach ein paar Stunden unter Volllast leergelaufen. Nicht umsonst liegt der beste Energiespeicher in chemischer Form als Kohle, Erdöl oder Gas vor.

Das neue knuffige Zauberwort der Stromversorger heißt „Spitzenglättung“. Auf deutsch: Strom abschalten. Die Stromversorger wollen ein Gesetz, nach dem sie den Strom einfach abschalten können, wenn keiner mehr da ist. Daher drängen sie auf die „Spitzenglättung“. Helfen sollen dabei digitale Smartmeter, die in alle Wohnungen eingebaut von Ferne auf Mausklick Strom ein- und ausschalten können. Rationierung des Stroms als letztes Mittel, die Energiewende zu retten.

Nicht umsonst empfiehlt die Bundesregierung: Kauft Kerzen!

Der Beitrag erschien zuerst bei JF hier

Zum Schluss noch ein gefälliges Video (leider mit einiger Werbung) was erklärt was am 8.1.21 geschehen ist und auch ahnen lässt, dass das Ende der Fahnenstange noch längst nicht erreicht ist.
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27 Kommentare

  1. Der Stefan von Outdoor Chiemgau hat schlaue Schlüsse gezogen:Blackout durch die Energiewende ab 2023? Was sagen die Netzbetreiber dazu?… 20.10.2020https://www.youtube.com/watch?v=MUvGw5fBgWg________________________________________________________________________Strafgesetzbuchhttps://dejure.org/gesetze/StGB 28. AbschnittGemeingefährliche Straftaten (§§ 306 – 323c)§ 316bStörung öffentlicher Betriebe(1) Wer den Betrieb    1.     von Unternehmen oder Anlagen, die der öffentlichen Versorgung mit Postdienstleistungen oder dem öffentlichen Verkehr dienen,    2.     einer der öffentlichen Versorgung mit Wasser, Licht, Wärme oder Kraft dienenden Anlage oder eines für die Versorgung der Bevölkerung lebenswichtigen Unternehmens oder    3.     einer der öffentlichen Ordnung oder Sicherheit dienenden Einrichtung oder Anlagedadurch verhindert oder stört, daß er eine dem Betrieb dienende Sache zerstört, beschädigt, beseitigt, verändert oder unbrauchbar macht oder die für den Betrieb bestimmte elektrische Kraft entzieht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.(2) Der Versuch ist strafbar.(3) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter durch die Tat die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern, insbesondere mit Wasser, Licht, Wärme oder Kraft, beeinträchtigt.

  2. @Herr Königshaus: nach dem (absichtlich herbeigeführten) Blackout ist die Bevölkerung arg reduziert – je nachdem, wie lange er dauert: bei 2 – 3 Tagen sind die Kleinsten in den Brutkästen und die Alten und Schwachen und die Intensivpatienten weg, danach die Dialysepflichtigen (dank Windkraft haben wir da jetzt neuerdings überdimensinal Viele von). Ich habe kürzlich ein gutes Video gesehen, der Redner hat gesagt: bei 14 Tagen Stromausfall sind wir im Mittelalter, bei 4 Wochen in der Steinzeit. Danach sind die „Grünen“ nicht mehr da – so oder so: die haben bisher jetzt schon so viele Leben in der BRD qualvoll ausgelöscht (meine Schätzungen liegen bei 1.000.000 bis 3.000.000 oder noch mehr), daß sie – meiner Ansicht nach – ausnahmslos alle Rechte verwirkt haben.Ich möchte hier gerne noch einen anderen Kanal verlinken, den Tom von Stromausfall-Info – hier das Einsteiger-Video:Stromausfall-Vorbereitung für Einsteiger | Ersten Notvorrat für den Blackout einfach anlegen 17.01.2021https://www.youtube.com/watch?v=4-qaKR3-BlEDas ist der Teelichtofen, der mir am besten gefällt:Teelichtofen HERZTOR 17.01.2015https://www.youtube.com/watch?v=N9vJiQNBPPE

  3.  Der dänische Übertragungsnetzbetreibers Energinet, beklagt sich darüber, dass deutsche Windüberproduktion dazu genutzt wird in Dänemark Windstrom zu verdrängen. Damit wird in Deutschland ein hoher nutzbarer Windanteil vorgetäuscht. Da hierzulande die Exportsalden weder nach Zeit noch nach Ursachen hinterfragt werden, wird man in Zukunft wieder das Argument hören: In Deutschland gibt es Strom im Überfluss. Die Verdrängung dänischer durch deutsche Windproduktion, führt am Ende zu nichts anderem als Fake-News auf diesem Gebiet. Es ist nicht nur teuer für die deutschen Stromkunden, sondern auch energiewirtschaftlicher Unsinn. Denn der Transport elektrischer Energie ins Ausland führt zu Verlusten, die man vermeiden könnte, wenn man die Anlagen gleich in Deutschland abregeln würde. Den Bericht von Energinet habe ich auszugsweise zum Nachlesen übersetzt:„2020 hätte Dänemark einen wichtigen Rekord brechen können – mit einem Windanteil von vielleicht 50,4 Prozent am gesamten dänischen Verbrauch, aber das Jahr war geprägt von umfangreichen Stilllegungen der Windkraftanlagenproduktion.Das deutsche Stromnetz beeinflusst die dänische Winderzeugung negativ,weil die deutschen Nachbarn die dänischen Windkraftanlagenbetreiber dafür bezahlen, die Produktion zu reduzieren. Das deutsche Stromnetz ist in Bezug auf große Mengen Wind und Sonne nicht ausreichend ausgebaut. Der Ökostrom aus Dänemark und Norddeutschland kann die Verbraucher in Süddeutschland nicht erreichen, da das Hochspannungsnetz überlastet ist. Daher müssen deutschen Kollegen häufig dafür bezahlen, dass Turbinen in den Nachbarländern stillstehen, damit grüne deutsche Stromerzeugung nicht abgeschaltet werden muss. Trotzdem werden in Deutschland erhebliche Mengen an Windkraftanlagen wegen Überlastung stillgelegt.Dänische Produzenten verdienten so eine halbe Milliarde Dkr. Insgesamt wurde im Jahr 2020 1,46 TWh dänische Winderzeugung abgeregelt, dies entspricht 4,3 Prozent des gesamten dänischen Stromverbrauchs. Insgesamt wurden 3,04 TWh zu Gunsten der Deutschen heruntergefahren oder in Elektrodenkesseln verbraucht.“Im Original nachzulesen unter https://energinet.dk/Om-nyheder/Nyheder/2021/01/03/Brug-for-fintaelling-2020-i-uhyre-taet-oploeb-med-2019-om-dansk-vindrekord

    • Das ist nur die gesetzliche Vorstufe für spätere zwangsweises Abwerfen von Verbrauchern, um das Netz zu retten. Während der Berliner Blockade als von jetzt auf gleich in West-Berlin 75 % der Strommenge fehlten, wurde privaten Verbrauchern der Strom gesperrt und irgendwann nachts für ein paar Stunden zugeteilt. Dann wurde gekocht, oder Schularbeiten bei Licht gemacht. Heute nennen die das Spitzenglättung weil sie das Angebot jeden Tag weiter verknappen.

    • War ja abzusehen, dass das mal so kommt – aber nur für denjenigen, der zum Denken befähigt ist!

      Mal schaun, was unser sonst stets präsenter Bot „MariusPunktFrank“ dazu zu sagen(schreiben) hat! Haha.

       

       

    • Es gibt eben unterschiedliche Zielvorstellungen.

      Die Auto- und Batterieindustrie forscht und wirbt mit immer kürzeren Ladezeiten, um Autos wieder aufzuladen. Man liest bereits von nur 10 bis 20 Min. für 80% Ladung. Daß dies natürlich entsprechend hohe Anschlußleistungen erfordert, ist Technikern klar, neben der Tatsache, daß damit die Lebensdauer der Batterie gleichzeitig sinkt.

      Wer diese Anschlußleistungen zur Verfügung stellen soll, interessiert diese Gruppe nicht, die setzen das voraus. Aber dieses Autoproblem ist ohnehin nur nebensächlich.

      Wenn man „CO2-neutral“ werden möchte, muß man sämtlich Gewerke, die heute fossil versorgt werden, auf elektrische Versorgung umstellen. In Deutschland betrug 2017 der Anteil an sog. Erneuerbarer inkl. Biomasse und Wasserkraft am Primärenergieverbrauch ca. 13%. Steinkohle hingegen 11%, Braunkohle 11%, Öl 35%, Gas 24%, Kernenergie 6%, also konventionell zusammen 81%.

      Diese 81% sind es, die man trotz laufender Abschaltung von Kraftwerken auf elektrisch umstellem muß.

      Ist aber alles kein Problem, schließlich gibt es die grünen Kobolde, die diesem Problem mit den bewährten Gigabyte-Speichern der Versorgungsnetze lösen, alles mehrfach durchgerechnet, wie Annalena weiß …

    • Mal ernsthaft gefragt:

      Wer kauft sich denn solch ein Doof-Auto? Die Akkus verlieren zwischen 0,5 und 1% Strom pro Tag, und das ohne genutzt zu werden.Und dann die geringe Reichweite, insbesondere in der Jahreszeit, wo man auch noch zusätzlich zwei Rücklichter, zwei Standlichter und zwei Scheinwerfer mit Strom versorgen muß.

      Aber ich weiß ja als ex-Unimensch wie schlecht die Abiturienten in den Schulen während der um 1 Jahr gekürzten Schulzeit gebildet wurden und werden.

       

  4. Die Nagelprobe wird in 2023 erfolgen wenn bis Ende 2022 die letzten sechs KKW (Nettoleistung 8200 MW) abgeschaltet sind und gemäß Kohleausstieg acht Kohlekraftwerke mit einer Nettoleistung von 2800 MW vom Netz genommen wurden.Denn der von der Bundesregierung im EEG 2021 geplante Zubau von WKA und PVA wird überhaupt nicht reichen um dies zu kompensieren – von der immer stärkeren Wetterabhängigkeit unserer Stromerzeugung abgesehen.Bestehende Gaskraftwerke und Kohlekraftwerke werden dann mit noch höheren Volllaststunden laufen.Und D wird noch mehr Strom importieren müssen und über das Gesamtjahr gesehen vom Stromexporteur zum Stromimporteur (Nachbarländer wie Österreich oder Dänemark sind dies bereits heute).Ob dann das europäische Stromverbundsystem dem gewachsen sein wird (auch andere Länder stellen verstärkt auf „erneuerbare Energien“ um) kann man nur hoffen.Zur Not bleibt dann wohl nur die „Spitzenglättung“ genannte Rationierung.

    • Die Nachbaren haben die selben Probleme, Hilfe ist von dort nicht zu erwarten. Das Französische Stromnetz stand letzte Woche hart an der Kapazitätsgrenze, Deutschland wird seine absehbaren Versorgungslücken nicht mit „Wunderstrom“ aus dem Ausland lösen können. Aber das verstehen die grünen Schlümpfe erst wenn das Licht ausgeht….

  5. Als Ingenieur habe ich zwei Seelen in meiner Brust: Die erste sagt, der Blackout muss her, so schnell es geht, damit klar wird, was in Zukunft nach Abschalten der letzten Grosskraftwerke passiert. Die andere Seele weiss aber um die Schäden, die dem Land passieren werden, wenn es zum Knall kommt- der Firnis von Zivilisation ist dünne, und wenn Nachbarn zu Plünderern oder gar Mördern werden, ist unser Land nicht mehr zu retten. Darum wird jeder Ingenieur oder andersweitig in diesem Gebiet Tätige alles unternehmen, dass es nicht dazu kommt. Eine schlimme Geschichte! Der einzige Ausweg, den ich sehe, ist Aufklärung an allen Ecken und Kanten. Danach dürfte Merkel und der Cdu-Klatschhasen-Zirkus Geschichte sein.

    • Ich bin da ganz bei Ihnen. Allerdings befürchte ich, dass Aufklärung nicht helfen wird, die „Energiewende“ hat bereits den Charakter eines religiösen Fanatismus angenommen. Man wird den Menschen erzählen, der Blackout und die Rationierung seien nur eingetreten, weil der Widerstand gegen die „Erneuerbaren“ deren zügigen Ausbau verhindert hat. Und die Menschen werden es glauben und weiter folgsam Schwarz und Grün wählen.

      • @Herr Rohde: ich muß Ihnen beipflichten, allerdings gibt´s Hoffnung.

        Ich hatte bei der Hunderunde eine Bekannte aus dem Nachbarort getroffen (1000 Meter unter dem Windrad wohnend), die mir ihre körperlichen Leiden geklagt hat (Niereninsuffizienz, Darmprobleme und massive Schmerzen und 1 Darm-OP) und ich hatte ihr gesagt, daß ihre Leiden vom Schalldruck durch die Windrädern ausgelöst wurden. Daheim angekommen habe ich ihr den Arzt-Fragebogen vom Dr. Kaula aus Bad-Homburg geschickt, 2 oder 3 Studien, eine von mir gefertigte Filmliste nebst Gesetzesverstößen und das Ergebnis: Haus verkauft, ihr gehts jetzt viel besser.

        Eine andere Bekannte (1800 Meter vom Windrad), deren 1. Hund in 2017 am Blasenkrebs innerhalb von 3 Wochen weg von der Welt war, deren 2. Hund Brustkrebs nebst 2 Schlaganfälle hatte und auch elendiglich zugrunde gegangen war in 2018, deren Mann mit etwa 60 im letzten Jahr plötzlich an beidseitiger Lungenembolie erkrankt war und jetzt noch Herzschwäche hat und die selbst schon ein paar Arteriosklerose-OP´s hinter sich hat und ich ihr die Ursache nebst obigen Infos gesagt und auch geschickt habe, hat mir gesagt: ich bin für Windkraft, wir kaufen das Haus direkt unter´m Windrad (dann also 1000 oder 1200 Meter) und da passiert dann gar nichts.  Was soll man da sagen? Infos nicht gelesen? Direkt gelöscht? Dann bald Witwe oder Witwer, ich hab alles getan, mehr geht nicht.

        Lernen durch Leiden ist dann angesagt.

    • Im März 2021 gibt´s einen Autokorso, bei dem wird der Genozid durch Windkraft beendet werden, hier der Link zum Event:https://www.windwahn.com/2020/12/23/save-the-date-3/Autokorso nach Wiesbaden “FÜR EIN WINDINDUSTRIEFREIES HESSENLAND” am 12.03.2021Langsam aber sicher drücken sich die Leute von windwahn auch treffender aus:Leichter Töten mit den Grünenund die miesen Tricks mit den Ausgleichsflächenhttps://www.windwahn.com/2020/12/24/leichter-toeten-mit-den-gruenenund-die-miesen-tricks-mit-den-ausgleichsflaechen/Bei mir im Dorf hat sich in 2020 eine Übersterblichkeit (durch Windkraft, kein Corona) ergeben um etwa 100% (ca. 14 statt 7 Tote) und in einigen Nachbargemeinden sieht es ähnlich schlimm aus: im Dezember war ich sogar an einem Tag auf 2 Beerdigungen. Alle stehen blöd mit den Masken (eine Ausnahme) vor der Friedhofshalle und haben Angst vor Corona statt vor den tödlichen Schallwaffen um sie herum, die bei der 1. Beerdigung am Vormittag direkt auf den Friedhof zielten und gnäderweise abgestellt waren – vermutlich war das Risiko, dass ein Beerdigungsteilnehmer einen Herzstillstand bekommt – unverhältnismäßig hoch, da könnte ja dann der Ein oder Andere auf die Idee kommen, daß mit den Windrädern was nicht stimmt.

  6. „….sträubt sich die Bundesnetzagentur. Dort sitzen noch einige Experten….“Fragt sich, wie lange dort noch Experten sitzen, die sich der ökosozialistischen Heilslehre widersetzen.

  7. >>„Erneuerbare“ Energien sind privilegiert<<Kapiert denn eigentlich niemand, daß es „erneuerbare“ Energie nicht gibt?Was da als solche bezeichnet wird ist per primitiven Windmühlen abgegriffene geringfügige kinetische Energie der Atmosphäre, was bereits unsere Ur-Vorfahren gemacht haben und mit primitiven Solarzellen umgewandelte Strahlungsenergie der Sonne.Insgesamt ökonomisch und insbesondere ökologisch extrem schädliche Energiegewinnung.Aber ich wußte es ja bereits als Gymnasialschüler: Die meisten Menschen haben nur eine geringfügige Standardintelligenz, die nicht dafür reicht ein Abiturzeugnis im Bereich der Naturwissenschaft zu erlangen.

  8. Wenn man den Verbrechen und den diese vorantreibenden Personen, die in eine Grundversorgung der Bürger mit elektrischer Energie bis zum Pokern an der Börse eingreifen, erfolgreich etwas entgegensetzen will, muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Ähnlich wie es für Geschwindigkeiten keine Stundenkilometer oder kmh gibt, sondern einzig Kilometer pro Stunde, kann man Strom nicht in ein Netz einspeisen oder ihn entsorgen, auch wenn eine Annalena Baerbock das verbreitet und glaubt, damit das Zeug zur Kanzlerin zu haben. Strom ergibt sich immer nur in einem geschlossenen Leitungskreis zwischen einer Quelle und einem Verbraucher. Dazu sind, wie man am Stecker einer Kaffeemaschine erkennen kann, immer 2 Pole und 2 Leitungen erforderlich. Wenn man das unsägliche „Stromeinspeisen“ von Windradgeneratoren schon benutzt, dann muss ebenso ausgeführt werden, dass das Netz gleichzeitig den gleichen Strom vom Netz in den Windradgenerator einspeist. Die Verwirrung des Normalbürgers beginnt damit, dass der Begriff Strom immer wieder für elektrische Energie benutzt oder besser missbraucht wird. Allgemein mit noch weniger Verständnis ist dann nur noch das „Elektrische“ in Benutzung. Man könnte meinen, wir wären immer noch im Mittelalter.*****          Zur Aufrechterhaltung des Betrugs wird nun der Begriff „Spitzenglättung“ eingeführt, der bei Mangel die gezielte Fern-Abschaltung von Verbrauchern bewirken soll, also ein diktatorischer Eingriff in die Gestaltungswahl des Bürgers, wann und wie er das Energieangebot nutzt. Das funktioniert natürlich auch in anderer Richtung. Eine „Spitzenglättung“ kann auch durch das Abschalten von Windradgeneratoren herbeigeführt werden. Es besteht kein Zwang, im Ausland nach elektrischen Verbrauchern zu suchen, nur damit Windradgeneratoren an einem Energieaustausch beteiligt sind, wenn dieser im eigenen Lande von den eigenen Bürgern gar nicht gewünscht ist. Man könnte eine solche Spitzenglättung natürlich auch dadurch erreichen, dass man den Bürger zwingt, in der Wohnung Heizsysteme für Wasser bereit zu stellen, die dann von Politikern gewollt und von Ferne zugeschaltet werden, wenn das so erhitzte Wasser gar nicht gebraucht und entsorgt werden muss, nur weil gerade der Wind zu einer Unzeit weht.*****          Der immer wieder in den Medien beschriebene Zwang, dass der „Überschuss-Strom“ von Windgeneratoren entsorgt werden muss, existiert rein physikalisch nicht. Jedes Windrad kann ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit (Sturm) oder im Servicefall oder bei sonstigen Störungen vom Netz getrennt werden. Es nimmt durch das Abschalten keinen Schaden. Immer wenn dieses dem EEG geschuldete Argument gezogen wird, handelt es sich um eine Irrtumserregung gegen Menschen, die diesen Betrug zu ihrem Nachteil bezahlen müssen. Auch ein Gesetz kann eine Anstiftung zum Betrug enthalten. Ob unsere Politiker darüber nachdenken oder nicht, ändert dies die Wirkungen ebenso wenig wie bei den Vorführungen von Vorständen von Industrieunternehmen aufgrund willkürlich und unrealistisch gesetzmäßig vorgegebener Grenzwerte für Stickoxide.*****         Schließlich noch eine Anregung: Bilder mit „Stromerzeugung und –Verbrauch“ mit der Ordinate in GW (links) erschließt sich weder dem geschulten, noch dem ungeschulten Betrachter. Strom kann man nicht verbrauchen, abgebildet ist die Leistung. Um den Unsinn der unsteten „Erneuerbaren“ (was für ein dummes Wortgeschwür) auch dem Normalbürger, der den damit erzeugten Wohlstand weniger Lobbyisten bezahlen muss, besser darzustellen, möchte ich empfehlen, die abgerufene Leistung als durchgehende Gerade als 100%-Wert und dazu die Beiträge von Wind und Solar umgerechnet in % darunter darzustellen. Dass das, was fehlt, anders bereitgestellt werden muss, ist trivial, es sei denn der Fall des Blackouts tritt ein. Die parallele Aufzeichnung von CO2 ist nicht schlüssig. Sie ist bei den Erneuerbaren genau wie bei E-Mobilen politisch auf 0 angesetzt, was natürlich völlig falsch ist. Eine Verlagerung von CO2 von unmittelbaren Verbrennungsprozessen in konventionellen Kraftwerken auf die Produktion von Windradgeneratoren und Solarzellen entfernt dieses nicht als Beitrag für die Atmosphäre, wenn man schon der Schellnhuberschen Klimakirche und einer im Anfall von Melancholie erfundenen Selbstverbrennung folgt.

  9. LOCKDOWN WEGEN BLACKOUT GEFAHR?!!!Sie haben sicher mitbekommen, dass Europa vor ein paar Tagen knapp an einem Blackout vorbeigeschrammt ist, der nur dadurch verhindert wurde, dass das Stromnetz aufgeteilt wurde. Ich gerade ein Video zu diesem Vorfall gesehen: https://youtu.be/xVgpFv8NyukDarin sagt der Sprecher, dass zurzeit in Frankreich einige Atomkraftwerke wegen Wartung nicht am Netz sind. Die Franzosen bekommen anscheinend ziemlich drastisch anmutende Stromsparvorschläge gemacht. Alles in Allem scheint es aus verschiedenen Gründen bis Ende Februar ziemlich haarig mit der Stromversorgung zu werden.Da kam mir doch glatt eine Verschwörungstheorie in den Sinn: Unsere Grökaz und Konsorten überschlagen sich doch gerade mal wieder mit Weltuntergangsphantasien im Hinblick auf Corona. Deshalb kommen ja auch vermehrt Betriebsschließungen, bzw. ein weiteres Herunterfahren der Wirtschaft in die Diskussion.Könnte es vielleicht sein, dass das arme Coronavirus jetzt auch dafür herhalten muss, dass der industrielle Stromverbrauch in Deutschland unauffällig gedrosselt wird, damit Muttis Plan der Koalition mit den Grünen nicht in Gefahr gerät? Es wäre doch sehr ärgerlich wenn jetzt, wo doch Landtagswahlen und die Bundestagswahlen drohen, die Leute mit der Nase darauf gestoßen würden, was die grünen Stromnetzakrobaten und Koboltbändiger da vorhaben. Ein Blackout vor den Wahlen wäre wohl das Aus für schwarzgrüne Allmachtsphantasien, oder?

  10. Vielen Dank Herr Douglas für ihre fundierten Aussagen zum Thema Stromerzeugung. Endlich mal ein Journalist, der zwischen Leistung und Energie unterscheiden kann. 

    Ein noch treffenderes Beispiel (als der 09. Januar 2021) für die Notwendigkeit konventioneller Kraftwerke ist der 09. Dezember 2020.Um 17 Uhr betrug die Netzlast in Deutschland 82,1 GW. Zu diesem Zeitpunkt wurden 71,5GW (!) durch konventionelle Kraftwerke und Pumpspeicher erzeugt. Davon sollen in den nächsten Jahren 50 GW abgestellt werden. Ohne Ersatz, ohne Alternative. Da ist der Blackout vorprogrammiert. Bleibt nur noch die Frage wann?

    Die Thesen des Videos halte ich für maßlos übertrieben. Der Strommangel in Frankreich an kalten Wintertagen ist seit Jahren hinlänglich bekannt. Ebenso die dann stets geäußerten Bitten der Stromversorger den Verbrauch zu begrenzen. Hier ist die einseitige Ausrichtung auf die Kernenergie Fluch und Segen zugleich. 

    Dieser Strommangel hat aber nichts mit dem plötzlichen Frequenzabfall am 08.01. zu tun. Dessen Ursache lag eindeutig in Rumänien. Deshalb wurde in Sekunden das südosteuropäische Netz, in dem zum Zeitpunkt des Abfalls etwa  2 GW Leistung fehlten abgetrennt. Das restliche Netz, einschliesslich Frankreich, konnte innerhalb von 21 Sekunden nur durch den Einsatz von Primärregelleistung wieder in den zulässigen  Toleranzbereich geführt werden. Trotz französischer Stromknappheit! Immerhin stehen üblicherweise 3GW an Primärregelleistung zur Verfügung, die die genannte Minderleistung von 3,7 GW deutlich relativieren. Weder die Sekundärregelleistung noch die Minutenreserve mußten für die Stabilisierung in Anspruch genommen werden. Warum auch? Die gerade noch tolerierte Abweichung der Netzfrequenz ohne Einleitung von größeren Maßnahmen beträgt 0,2 Hz. Die größte Abweichung an diesem Tag betrug 0,26 Hz.
    Bevor die Sicherungen fliegen und es dunkel wird muß eine Abweichung von 2,5 Hz erreicht werden. Da waren wir ganz weit entfernt. Das europäische Stromnetz ist sicher! Noch. In 2 Jahren, wenn Deutschland knapp 20 GW an sicherer Erzeugungsleistung abgeschaltet hat sieht das schon nicht mehr so gut aus. Dann muss alles laufen was sich Stromerzeuger nennt um den Blackout zu vermeiden.
    In 6 Jahren, wenn nochmals 18 GW ohne Ersatz und Alternative abgeschaltet sein werden kann man nach meiner Meinung selbst mit Hilfe aller europäischen Nachbarn das Stromnetz nicht mehr stabilisieren wenn es windstill und dunkel in Deutschland ist.
    Zur Vermeidung von Blackouts benötigen wir in den nächsten 15 Jahren den Zubau von mindestens 30 GW sicherer Stromerzeuger. Dazu gehören weder Windkraftanlagen, noch Solaranlagen und auch keine Stromspeicher deren Kapazität nur für wenige Stunden reicht.

    Wenn wir Stromspeicher mit einer Kapazität, die etwa 30 GW Leistung in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen liefern kann, aufbauen wollen so reden wir über Kosten im Billionen Euro Bereich! Das ist undenkbar.Also bleiben nur Gaskraftwerke.

    Bis jetzt hat die Bundesnetzagentur lediglich 4 Blöcke a 300 MW genehmigt. Wenn man bedenkt, dass alleine durch die Schließung des Braunkohlekraftwerks Weisweiler zwei Gasvorschaltturbinen mit jeweils knapp 300 MW wegfallen werden eigentlich nur 600 MW zugebaut. Nun haben auch noch Umweltschütze und Grüne das Erdgas als neuen Kriegsschauplatz für sich entdeckt und es steht zu befürchten, dass der Ausbau der Gaskraftwerke nicht im erforderlichen Maßstab zustande kommt.Dann droht eine echte Katastrophe. Nicht nur wirtschaftlich und sozial.
    In den ersten Tagen eines umfassenden Blackouts werden tausende Menschen umkommen. Was für Aussichten für die Zukunft. Das passiert wenn man Menschen entscheiden lässt, die Ideologien haben aber keine Sachkenntnisse. Wer Physik abgewählt oder Freitags geschwänzt hat sollte nicht in Kohlekommissionen, Parlamenten oder gar Regierungen sitzen.Hier wird man den Niedergang einer ganzen Nation verfolgen können. Das ehemalige Land der Dichter und Denker schafft sich selbst ab. Nicht zum ersten Mal in seiner Geschichte laufen die Deutschen Politikern hinterher, die ihnen das Beste versprechen um am Ende völliges Chaos zu hinterlassen.

    • Dem wie immer guten Artikel von Herr Douglas und samt dem hilfreichen, ergänzenden Kommentar von Herrn Heinrich bleibt nichts  hinzuzufügen! Wie kann es nur soweit kommen? Aus eigener Erfahrung weiß ich, solange man das Ganze mit normaler Distanz und mäßigem Interesse verfolgt, dann glaubt man leider immer noch, „die“ werden es schon irgendwie richtig machen. Man denkt vielleicht, wo könnte in der Umgebung eine Windmühle hinpassen, und Wasserstofftechnolgie zum Speichern klingt auch nicht schlecht. Und weil die meisten so denken, verdummen und lügen die Grünen  hemmungslos weiter und werden von den so Belogenen auch noch gewählt dafür. Wenn man schließlich dahinter kommt, dann packt einen die blanke Wut, wie gigantisch wir tagein tagaus verblödet werden. Das Geschäft mit der Angst läuft so fantastisch, fast keine Partei kommt ohne grünem Klima-Hirntot-Glaubensbekenntnis mehr aus. Und ganz vorne unter den Panik-Schürern Klima-hysterische Frauen. Vieles können Frauen gut, aber auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet sind sie die noch größeren Rohrkrepierer – Angela, Ursula und Katastrophen-Luisa führen es überdeutlich vor. Einige Männer sind auch darunter. Vielleicht sollten sich die Potsdämlichen samt Lesch, Quaschning und Schwanke einem Hormontest unterziehen, oder, besser, sich an einen Lügendetektor anschließen. Immerhin darf man noch schreiben und noch gibt es EIKE. Wenn es auch wenig nützt – die grünen Lügen-Barone und Klimapanik-Schürer sitzen unglaublich fest im Sattel. Und eine CDU wählt einen Latesch zum Nachfolger, dem nicht besseres einfällt, als den Merkel-Kurs fortzusetzen. Ist das Land noch zu retten? Wann wird Dumm-Michel endlich aufwachen? Meine Generation wird es nicht mehr erleben… 

  11. Kerzen kaufen? Wer schlägt das denn vor? Kerzen erzeugen viel mehr Stickoxide in der Luft als Dieselautos, bezogen auf den gleichen Energieverbrauch. Wir sind doch dann alle „Umweltdreckschleudern“, werden die Politiker sagen. Da wird doch zusätzlich eine hohe Kerzensteuer wegen des CO2 und NOx eingeführt. Die nachmittags nicht mehr gekauften Brötchen müssen weggeworfen werden. Würden die an Tafeln oder Obdachlose kostenlos gespendet, ist das Steuerhinterziehung und der Bäcker muss Strafe zahlen:https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/steuern-fuer-sachspenden-an-tafeln-lebensmittel-besser-wegwerfen-a-845365.html

  12. Deutschland imponiert inzwischen immer mehr Strom aus französischen Kernkraftwerken, da Deutschland AKWs und Kohle abschaltet und Wind und Sonne bei Dunkelflaute nicht liefern. Wenn die liefern, dann werden damit österreichische Wasserspeicher zu Dumpingpreisen befüllt und der Strom bei Bedarf dann teuer verkauft. Aber wenn der Strom denn ganz ausfällt sagen die Grünen,jetzt haben wir endlich 100% aus EE. 

  13. Bitte die Pumpspeicher nicht überschätzen! Die Sperrmauern sind ausgelegt für gelegentliche Änderungen der Wasserhöhe, nicht aber für diese Dauerschwankungen. Für den Verkauf der Energie wird die Höhendifferenz der Wasserstände nahezu komplett ausgeschöpft, was eine andere Belastung darstellt, als die ursprüngliche: Nämlich Spitzenglättung. Ich bin mal gespannt, wann die ersten Staumauern zu bröseln beginnen. Das Geschrei nach einem Dammbruch möchte ich nicht hören!

  14. Heute morgen bezieht Deutschland rd. 2000 MW aus Dänemark, die Dänemark aus Norwegen und Schweden bezieht und aus Holland, nachdem das Seekabel nach monatelanger Reparatur seit einigen Tagen wieder zur Verfügung steht. Die 700MW die Dänemark aktuell aus Holland bezieht, um sie nach Deutschland zu liefern, werden praktisch nur verlustreich im „Kreis“ gefahren. 

  15. Nach dem Blackout der Politiker wird auch der Strom-Blackout ganz sicher kommen. Man muss nur mal sehen, wie stark der Regelbedarf in den letzten Jahren gestiegen ist. Das kann nur fehleranfälliger werden. Vielleicht dient der Lockdown mit weniger Stromnachfrage nur dazu, das Problem weiter nach hinten zu schieben. Leider lernen die meisten Menschen nur durch schlechte Erfahrung. Nach dem Blackout werden die Politiker erklären müssen, warum die Kobolde im Netz Ihre Arbeit eingestellt hatten. Dann werden sie auf die bösen Menschen zeigen, die in ihrem Vorgarten kein Windrad haben wollten – dass sich bei Flaute dann aber auch nicht gedreht hätte. 

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