Hamburger Konferenz „Klima und Entwicklung“ 1988 – der politisch gemachte Klimawandel wird seit langem vorbereitet

von AR Göhring

Der geneigte EIKE-Leser weiß, daß das Narrativ vom menschgemachten Klimawandel in der Version der Heißzeit schon Jahrzehnte vor Schellnhuber, Al Gore und Greta Thunberg gestrickt wurde. Aber seit wann wurde die Hysterie in Westdeutschland konkret politisch eingeschlichen? Der Nachlaß unseres Referenten Horst Borchert liefert erstaunliche Einsichten.

Daß der „Klimawandel“ in der Eiszeit-Version seit Anfang 1970 von der (west-)deutschen Presse wie dem Spiegel propagiert wurde, ist unter informierten Klima-Journalisten Legion.

Daß die Massenmedien in den 1980ern radikal umschwenkten und nun von einer beginnenden Heißzeit warnten, ist spätestens seit dem legendären Spiegel-Titel mit dem in der Nordsee bzw. dem Mittelmeer versinkenden Kölner Dom klar.

Unser Referent Dr. Horst Borchert, leider schon 2015 verstorben, war als physikalischer Direktor im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz schon in den 1970er Jahren unter Klaus Töpfer damit betraut, ein zentrales Immisions-Meßnetz (ZIMEN) im gesamten Bundesland aufzubauen und zu betreiben. Als quasi-amtlicher Umweltschützer wurde Dr. Borchert gern zu Kongressen und ähnlichen Treffen eingeladen, in denen es seit den 80ern auch um „Klimaschutz“ ging. In seinem wissenschaftlichen Nachlaß finden sich daher die Redebeiträge zur Welt-Konferenz Klima und Entwicklung in Hamburg vom 7. Bis 10. November 1988, die von der Anwesenheit Willy Brandts und der Schirmherrschaft Richard von Weizsäckers geadelt wurde.

Unter den Teilnehmerländern fanden sich damals schon etliche Staaten aus allen Ecken der Welt, ob kapitalistisch, sozialistisch, westlich, islamisch, Industrie- oder Entwicklungsland. Sogar die DDR und die Sowjetunion waren mit an Bord. Und, natürlich ganz wichtig, die damals schon omnipräsenten Akademiker-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die Moral-NGOs, vor allem Greenpeace, das die spätere Umweltministerin Monika Griefahn vor Ort hatte. Man sieht – die rührige internationale Klimakonferenz 2018 in Polen, auf der Greta Thunberg inthronisiert wurde, war überhaupt nichts Neues.

Was waren die Themen der Konferenz, wer machte mit? Die große Überschrift lautete: Klimaveränderungen, Klimaschwankungen und ihre sozialen, ökonomischen und technologischen Konsequenzen.

Die Einzelvorträge befaßten sich unter anderem mit Komplexen wie

Politische Wahrnehmung der Klimaveränderung

Landwirtschaftliche Anbaumethoden und Wasser-Management

Klimaveränderung und Gesundheit

Klimaveränderung und soziale Folgen

Politikansätze und Optionen von Entwicklungsländern

Aktionsplan zur Reduktion der Klimagefahr

Landwirtschaftliche Bewältigung von Klimaschäden

Bewußtmachung von Umweltschäden in den Polarregionen

Bedeutung von Energieverbrauch auf globale Veränderungen

Implikationen bei der Auswahl von Energieträgern

Rolle von UNEP, UNESCO und EG

Ambivalente Rolle von NGOs

Langfristige Konzepte zur Reduktion von Trockenschäden in der Landwirtschaft (Dürre!)

UNICEFs Perspektive des Treibhauseffektes

Man ahnt, unser Atomphysiker Dr. Borchert hat sich wahrscheinlich gewundert, was dort besprochen wurde, da die „Klimaphysik“ offenbar schon als in Stein gemeißelt betrachtet wurde und man fast nur über Politik, NGOs, Wirtschaft und übernationale Organisationen sprach. Unterm Strich kann man schließen, daß es auf diesem Kongreß tatsächlich nicht um Wissenschaft ging, sondern um die mentale Verfestigung von „Gründen“ für die Umverteilung von Steuergeldern – das altbekannte Prinzip von Helmut Schelsky („Die Arbeit tun die anderen“, 1974).

Welche deutschen und amerikanischen Akteure waren damals bereits aktiv? Neben den genannten NGO-Schlingeln von Greenpeace findet man noch nicht die Namen Schellnhuber oder Rahmstorf. Das liegt zum einen an Altersgründen, aber wohl auch daran, daß manche heutigen Kardinäle der Church of Global Warming auch durch solche Kongresse darauf kamen, daß man mit Alarmismus viel mehr Ruhm, Macht und Geld herausholen kann als durch Kärrnerarbeit im Labor.

Ansonsten findet man im Programm des Kongresses nur einige wenige bekanntere Namen. Organisiert haben den Kongreß Ingenieur Hans-J. Karpe vom Institut für Umweltschutz der Universität Dortmund, Lutz Baehr von der UNO (UNCSTD), Michael Glantz von Nationalen Zentrum für Atmosphärenforschung der USA (NCAR), und der Kongreßdirektor, Soziologe Dieter Otten vom Deutschen Institut zur Erforschung der Informationsgesellschaft (DII) in Osnabrück. Vor allem Otten repräsentiert die „Sozialpriester“, vor denen Schelsky eindringlich warnte. Wobei Otten schon in den 1970ern auf Technologie-Soziologie setzte, im Gegensatz zur damals eher verbreiteten klassisch marxistischen Thematik der Linksakademiker.

In dem Zusammenhang mag es interessant sein, daß die meisten gedruckten Redemanuskripte der Referenten den Vermerk „Es gilt das gesprochene Wort“ tragen. Ob das juristisch wasserdicht ist, ist fraglich, aber man wollte sich wohl gegen Vorwürfe absichern, daß hier politische Propagandisten auftreten, die faktenwidrig Weltuntergangsmärchen erzählen.

Ebenfalls dabei waren Forschungsminister Heinz Riesenhuber und der spätere Kanzleramtsminister Bernd Schmidbauer, CDU. Letzterer war auch Chef einer Öko-Kommission des Bundestags (s.u.) und Geheimdienstkoordinator unter Kohl.

Kennern des Ökokomplexes ist der Geograf Prof. Wilfrid Bach aus Münster bekannt, der dem Spiegel (S) nach dem Kongreß ein Interview zur Weltuntergangsthematik gab. Ein paar Schlaglichter:

„Die Zeit läuft uns davon“. Professor Wilfrid Bach über Programme zur Verhinderung der drohenden Klimakatastrophe

S: Sie haben geschrieben, die Menschheit verwandele die Atmosphäre mit ihren Abgasen in eine „chemisch-klimatologische Langzeitbombe“. Übertreiben Sie da mit der Angstmacherei nicht ein wenig?

B: Nein, ich glaube, die Zeit läuft uns davon, und es ist nicht mehr gerechtfertigt, nur noch um die Sache herumzureden. Die zu erwartenden Auswirkungen durch die Aufheizung der Atmosphäre sind von so großer Tragweite, daß wir Klartext reden müssen.

S: Das klingt, als sei ein vom Menschen verursachtes Ansteigen der Temperatur in der Atmosphäre schon heute eine bewiesene Tatsache.

B: Nein, das ist es nicht. Aber Tatsache ist, daß die vergangenen vier Jahre im weltweiten Mittel die wärmsten waren, seitdem es kontinuierliche Meßprogramme gibt.

Zum absolut sicheren Treibhauseffekt sagt er:

B: Ja, und das Tragische ist, wenn dieser Effekt dann wirklich unbestreitbar zu messen ist, dann ist es für Gegenmaßnahmen zu spät. (…) Niemand kann präzise sagen, wann und in welchem Ausmaß das Klima sich verändert. Aber wir können Modellrechnungen durchführen, um das Problem abzuschätzen. (…) Dabei muß man von einem oberen Wert der Erwärmung ausgehen, der möglichst nicht überschritten werden sollte. Den haben wir bei ein bis zwei Grad Celsius für das Jahr 2100 angesetzt.

Kernkraft lehnt er kategorisch ab, was bei der damaligen politischen Gemengelage nicht wundert (Klima interessierte niemanden; die Bürger hatten Angst vor dem Atom-GAU):

B: Um wenigstens circa 30 Prozent der fossilen Energie durch Atomenergie zu ersetzen, wäre ein Kostenaufwand von mehreren hundert Milliarden Mark jährlich notwendig. Das geht ökonomisch nicht, und das geht wegen der Sicherheitsfragen nicht. Ein solches Vorhaben wäre absurd. (…)
Daran wird deutlich, daß eine starke Ausweitung der Atomkraftwerkskapazität Hand in Hand geht mit einem weiteren Anstieg des fossilen Brennstoffverbrauchs.

Mehr Kernkraft bedeutet also mehr CO2? Eine irrationale Logik; man sieht, der Professor denkt eher politisch als wissenschaftlich. Von einer Atemgas-Steuer, die ab 1. Januar gerade unser Benzin verteuert, sah Bach noch ab, forderte aber schon Strafsteuern auf Energie:

Wir müssen gleichzeitig die Bundestarifordnung ändern, das heißt: Je mehr Strom verbraucht wird, um so mehr muß das kosten, und nicht umgekehrt, daß Energieverschwender auch noch belohnt werden. Um es kurz zu fassen: Wir müssen unser Energieerzeugungs- und -verbrauchssystem umstrukturieren.

Nebenbei: Geografie ist ja auch das Fach, das Luisa Neubauer von FFF studiert, was sie laut eigener Auskunft (Instagram) bereits an etliche ferne Studienorte wie Kanada führte. Von Insidern wurde mir berichtet, daß die Geografie, da sie sich per definitionem schlicht auf alles auf der Erdoberfläche bezieht, eine sehr, sehr breit gefächerte Thematik besitzt. Man kann sich als Geograf eher geologisch orientieren, aber auch wirtschaftlich oder sozialwissenschaftlich. Da tut es nicht Wunder, daß die Sozial-Geografen sich ähnlich wie Soziologen oder Politikwissenschaftler verhalten, die sich nach dem Schelsky-Prinzip Probleme zurechtdefinieren, die sie dann für ein schönes Gehalt „beforschen“ kann.

Die Klimakonferenz in Hamburg war natürlich kein Startschuß der Entwicklung, sondern sichtbarer Ausdruck eines Prozesses, der im deep state, wie Parteirepublikaner in den USA es formulieren würden, längst etabliert war. Sichtbarer Ausdruck dafür ist eine Enquête-Kommission des Deutschen Bundestags namens „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“, die 1987 unter der Regierung Helmut Kohls eingerichtet wurde.

Solche Untersuchungskommissionen der Parlamente sind überfraktionelle Arbeitsgruppen, die Sachfragen bearbeiten, die von einer Mehrheit der Bürger getragen werden sollen. Theoretisch, denn die Erfahrung zeigt, daß Interessensgruppen mit ihren NGOs über Parteien gern Angst mit Umwelt- und Gesundheitsthemen schüren, was auch rechte Parteien wie die Kohl/Strauss-Union und die FDP damals nicht durchschauten und mitmachten.

Fazit bis hierher: Erst erfinden clevere Wissenschaftler wie James Hansen ein Weltuntergangs-Szenario, das von der Presse dankend angenommen wird, um die Auflage zu steigern. Das Thema wird langsam eingeschlichen wie ein Wirkstoff im Leib des Patienten; und dann wird politisch im Hintergrund – interessanterweise von den meisten oder sogar allen relevanten Parteien- ein Programm zur Umsetzung der mit dem Narrativ begründeten Umverteilung von unten nach oben ausgetüftelt. Das Ganze erfolgt nur scheinbar demokratisch, weil die komplexe und technokratische Gremienarbeit im Bundestag den Wählern weitgehend verborgen bleibt – da sind Kartelleffekte vorprogrammiert.

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13 Kommentare

  1. Das Klima“Schutz“-Programm ist noch viel älter und geht auf die Sowjetunion zurück!Globaler Klimaschutz – Erst grün, dann rotDer Atomphysiker Andrej Sacharow hatte zunächst als Konstrukteur der sowjetischen Wasserstoffbombe Karriere gemacht. Dafür wurden ihm der Stalin- und der Leninpreis sowie mehrmals der Titel „Held der sozialistischen Arbeit“ verliehen. Zu internationaler Berühmtheit gelangte er jedoch erst später als sowjetischer Dissident, nachdem er sich seit den 1960er Jahren für Abrüstung, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in der UdSSR einsetzte. Nach offizieller Lesart machte ihn das in den Augen des Breschnew-Regimes zum Staatsfeind. Sein Wirken brachte ihm 1975 den Friedensnobelpreis ein, und seit 1988 verleiht das Europäische Parlament sogar den nach ihm benannten EU-Menschenrechtspreis.Doch das Bild vom verfolgten sowjetischen Dissidenten ist laut Aussage des 1961 übergelaufenen KGB-Majors Anatolij Golitsyn eine vorsätzliche Täuschung. Laut Golitsyn war Sacharow weder ein Gegner des sowjetischen Regimes noch ein Gegner der kommunistischen Ideologie. In Wirklichkeit habe Sacharow die Rolle des Regimegegners in einer vom KGB inszenierten Farce nur gespielt, um im Rahmen einer kommunistischen Langzeitstrategie die Transformation des alten, diskreditierten Stalinismus in der UdSSR hin zu einem neuen attraktiven Reformkommunismus im Weltmaßstab zu unterstützen.Tatsächlich erklärte Sacharow in seinem 1968 erschienenen Manifest „Wie ich mir die Zukunft vorstelle“, die Zukunft des Sozialismus hänge davon ab, „ob es gelingen wird, ihn anziehend zu machen, ob sich die moralische Anziehungskraft der Idee des Sozialismus und der Arbeitsintensivierung als Gegengewicht gegen das egoistische Prinzip des Privatbesitzes und der Kapitalvergrößerung behaupten kann (…), ob die Menschen im Zusammenhang mit Sozialismus nicht in erster Linie an eine Beschränkung der geistigen Freiheit oder, schlimmer noch, an faschismus­ähnliche Kultregime denken werden.“Insbesondere der Umwelt- und Klimaschutz sollte im Rahmen dieser Strategie als Argument für die Einführung einer weltweiten sozialistischen Gesellschaftsordnung dienen und ihr ein legitimes Erscheinungsbild verleihen. Sacharow schrieb 1968, also lange bevor dieses Thema im politischen Alltag des Westens auftauchte, „Kohlensäuregas aus Kohlenverbrennung verändert die hitzereflektierenden Eigenschaften der Atmosphäre“, was „früher oder später (…) bedrohliche Ausmaße annehmen“ würde, und diese Gefahr könne ebenso wie die Armut in der Dritten Welt sowie die Bedrohung der Menschheit durch einen Atomkrieg nur durch eine weltweite Zusammenarbeit und schließlich die Errichtung einer sozialistischen Weltregierung abgewendet werden (ebenda).Auf dem Weg dorthin müsse aber erst die „psychologische Einstellung“ der westlichen Völker so „verändert“ werden, daß sie „freiwillig und uneigennützig, allein für hohe und entfernte Ziele, zur Erhaltung von Zivilisation und Humanität auf unserem Planeten, ihre Regierung und die weltweiten Bestrebungen zur Änderung der Wirtschaftslage, der Technik und des Lebensstandards von Millionen unterstützen“. Und er ergänzte, daß dies „natürlich eine bedeutende Verringerung des Tempos der wirtschaftlichen Entwicklung“ sowie eine „grundlegende Änderung der Besitzverhältnisse mit der Erweiterung des staatlichen und kooperativen Besitzes“ bedeuten würde – also einen niedrigeren Lebensstandard und umfassende Verstaatlichungen. Zudem müsse in den entwickelten Ländern eine Steuer auf das Nationaleinkommen zur Umverteilung in die Dritte Welt eingeführt werden, was gleichzeitig eine bedeutende Reduzierung der Rüstungsausgaben mit sich brächte.Nach Gorbatschow-Berater Iwan Frolow war es eine der wichtigsten Aufgaben der Perestroika, für die Entwicklung eines neuen Sozialismusbildes den Umweltschutz in globalem Rahmen mit der „sozialen Frage“ auf marxistischer Grundlage zu verbinden.Diese Art der Umerziehung solle, nach Sacharows Vorstellung, einen allgemeinen gesellschaftlichen Linksrutsch bewirken und einen „Angriff auf die Kräfte des Rassismus und des Militarismus“ (ebenda) einschließen, den man inzwischen unschwer als den berüchtigten „Kampf gegen Rechts“ wiedererkennen kann. Der auf diese Weise geläuterte Westen sollte sich im Rahmen einer „sozialistischen Konvergenz“ dem Osten annähern, welcher wiederum den Stalinismus hinter sich lassen würde, und schließlich käme es zur Etablierung einer globalen sozialistischen Gesellschaft. Ausdrücklich forderte Sacharow in diesem Zusammenhang ein „Gesetz über Geohygiene“, welches „nach gründlicher wissenschaftlicher Beratung“ mit den „Bemühungen der ganzen Welt auf diesem Gebiet“ zusammenfließen müsse (ebenda). Noch bevor Michail Gorbatschow an die Macht kam und die Perestroika einleitete, kündigte Major Golitsyn den bevorstehenden Liberalisierungsprozeß öffentlich an und er erklärte, daß Sacharow dabei eine tragende Rolle spielen würde. Und wirklich nahm Sacharow in den folgenden Jahren aktiv an der Umgestaltung der Sowjetunion teil und wurde sogar zum Berater mehrerer westlicher Regierungen, die er dazu veranlaßte, Gorbatschows neuen politischen Kurs zu unterstützen.Mehr hier: © JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co.  http://www.jungefreiheit.de  33/14 / 08. August 2014 https://jungefreiheit.de/archiv/  

  2. Und im Programm der WBGU, schon zur Zeit als Schellnhuber Vorsitzender war, steht als Ziel: Die Große Transformation der Gesellschaft. Nun übergangslos fortgeführt im green reset und dem GND – aber schon immer ein Plan in allen Ideologien. Die Anfänge liegen weit zurück, die modernere Form kann man auf das späte 19. Jahrhundert legen: Der britische Gelehrte Francis Galton erfand 1883 den Begriff Eugenik und veröffentlichte mit Inquiries into human faculty and its development ein grundlegendes Werk zu dem Thema – siehe : https://de.wikipedia.org/wiki/Eugenik Das mit Intensität v.a. in den USA fortgeführt wurde: https://de.qaz.wiki/wiki/Eugenics_in_the_United_StatesDiese Ideen – die weiterhin auch in Europa kursierten – zur Modellierung/Transformation der Menschheit mit Ziel einer Weltherrschaft durch eine Elite und Aussonderung von teilen der Weltbevölkerung bis hin zur Reduktion wurden von Hitler mit großer Begeisterung aufgegriffen. So tauchen bald nach 1880 in den US-Schriften die Begriffe Arier und nordisc race auf, Hitler entlehnte den Begriff „Untermensch“ von Lothrop Stoddard: undermen (der Hitler 1940 vor dem Angriff auf Frankreich aufsuchte, recht enttäuscht war, da Hitler ja keineswegs den nordisc race-Vorstellungen entsprach – allenfalls war er auf der nachrangigen 3. Ebene, dem alpin-mediterranen Typ, einzustufen – vgl. Hermann Ploppa- Hitlers amerikanische Helfer). Hitler dankte einem Hauptvertreter dieser Ideen/Ideologie, Madison Grant, für seine Vorstellungen – und inszenierte dieses furchtbare „Drehbuch“, genannt „Mein Kampf“.  Damit wird nicht der Versuch unternommen, diese grausamen, schrecklichen Taten zu relativieren oder anderen „in die Schuhe“ zu schieben. Es wird auch kein Versuch damit unternommen, diese katastrophalen Taten gegen die Menschlichkeit in irgendeinen Vergleich mit anderen ungeheuren Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Menschheit aufzurechnen. Es soll damit nur vor den Thesen des „Transhumanismus“, der Maschine-Mensch-Konzeption, wie sie im great reset postuliert werden, gewarnt werden, denn mit dem Untergang des 3. Reichs sind diese, schon vorher bestehenden Vorstellungen zur Veränderung der Gesellschaft nicht auch untergegangen, sie sind weiterhin präsent und werden, welch furchtbare Verbindung, von einem Deutschen, Herrn Professor Kurt Schwab, der Gründer des Weltwirtschaftsgipfels, als herausragendem Protagonist vorangetrieben – mit umfassender Zustimmung führender Unternehmen und Politiker in der westlichen Welt: https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/504717/The-Great-Reset-Wie-die-Eliten-der-Welt-eine-neue-Wirtschaftsordnung-planen

  3. Ergänzend noch. Augstein vom AWI war mal mein Prof. vor ca. 25 Jahren.Der hat schon 1998 über Graßl erzählt:

    Als Motiv dafür, warum so viele Fachleute anders handeln, kann Augstein sich vieles vorstellen: „Es geht um Millionen an Forschungsgeldern, es geht um Einfluß und um Eitelkeiten.“ Gegenüber dem Vorsitzenden der Weltklimaorganisation WMO in Genf, Prof. Hartmut Graßl, setzt er noch eines drauf: „Persönlich verstehen wir uns gut, sind praktisch Sandkastenfreunde. Aber Graßl ist ein Mann, der gern die Katastrophenorgel dreht, der notfalls auch versucht, Ziele, die er für richtig hält, mit zweifelhaften Argumenten durchzusetzen.“

    https://www.wissenschaft.de/allgemein/der-expertenkrieg-ums-klima/Der Mann, der das maßgeblich in Deutschland auf den Weg gebracht hat war Graßl. In Genf hat er auch mit den IPCC gegründet. Zur Gründung des PIK angeregt und mit der DPG und DMG den Klimaarlarm 1987 ausgerufen und den Bundestag beraten und später als WBGU-Vorsitzender agiert. Und vieles mehr.

  4. In Jahre 1990 gründete Hans Joachim Schellnhuber das PIK in Potsdam. Angeregt wurde die Gründung eines Forschungsinstitutes für Klimafolgenforschung zuvor durch den Klimaforscher Hartmut Graßl. Graßl hat seinerzeit mit der DPG den Klimaarlarm ausgerufen. Der Spiegel zeigte daraufhin 1986 den in den Nordseefluten versinkenden Kölner Dom. Graßl war zudem mit beteiligt, dass der Weltklimarat IPCC in der Schweiz gegründet wurde. Anfang bis Mitte der 1990er Jahre war er Mitglied der Enquête- Kommissionen „Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre“ der Bundesregierung. Graßl warnte bereits in den 1980er Jahren vor einer Klimaerwärmung. Er betonte die Verantwortung der westlichen Industrieländer, kritisierte die Klimapolitik der USA und forderte die Öffentlichkeit auf, Druck auf die Politiker auszuüben. Von 1994 bis 1999 war Graßl Direktor des Weltklimaforschungsprogramms (WCRP) bei der World Meteorological Organization in Genf. Er förderte während seiner Mitgliedschaft im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) das Verständnis der komplexen Wirkungsgefüge globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme. Graßl war 1992–1993 und erneut 2000–2004 Mitglied und Vorsitzender des WBGU. Und ging als Persionär noch auf Klimademos. Graßl ist zudem Doktorvater von Karsten Schwanke. 

    • Danke für diese erhellenden Ausführungen! Jetzt ist völlig klar, woher Schwanke seine Lizenz zum Klima-Verblöden von Millionen her hat und penetrant glaubt, er verstünde etwas davon. Es sind einfach nur völlig enthemmte Alarmierer, die sich zudem  jederzeit das Recht herausnehmen, zu betrügen, weil es schließlich um den Klima-Weltuntergang geht! Jetzt weiß ich auch, wer die DPG seinerzeit auf Abwege geführt hat. Es wäre mal eine interessante Untersuchung, entweder mit Kernspin oder mit dem Lügendetektor, was die Hirne in die eine oder die andere Richtung kippen lässt. Und zu „Verständnis der komplexen Wirkungsgefüge globaler Umwelt- und Entwicklungsprobleme“: Im Klartext heißt das: Wir sind ideologisierte Umwelt- und Klimatrottel und werden als solche beschäftigt. Ob da nach dem Weggang Merkels die dringend notwendige Ausdünnung erfolgt?

  5. @Dr. Roland UllrichDa machen sie jetzt ein Denkfehler, das Hauptziel ist immer die Umverteilung von unten nach oben und es war noch nie anders. Es wurde nie etwas für das Volk getan sondern genau das Gegenteil davon. Die Löhne werden klein gehalten und die Steuern und Abgaben stetig erhöht. Warum wird man sich nicht einig die „Großen“ zu besteuern? Es wäre einfach den Gewinn in dem Land zu besteuern wo der Umsatz erfolgt aber das wäre ja das Gegenteil von unten nach oben, die Umverteilung wäre auf den Kopf gestellt.Die Politiker verhelfen den „Großen“ noch zur Steuerflucht siehe Luxemburg, Niederlande, Irland es werden Briefkästen als Firmensitz akzeptiert. Auf der anderen Seite bekommen solche Briefkastenfirmen dann auch noch Steuergelder für den angerichteten Lookdown, wenn das keine Umverteilung ist.

  6. Gut beschrieben! Ich denke, die „Umverteilung von unten nach oben“ war anfänglich nicht das Hauptziel. Allerdings hat die Linke schnell begriffen und heute haben wir eine breite Klimafront, die zur Freude von Angela machen kann was sie will. Letztere hat den Klima-Irrsinn dann noch geschwind für die Geldanleger attraktiv gemacht. Und für den großen Rest die Klimapanik samt Kosten-Rechnung…

    • Herr Ullrich,

      12. JANUAR 2021 UM 16:49

      „Ich denke, die „Umverteilung von unten nach oben“ war anfänglich nicht das Hauptziel. Allerdings hat die Linke schnell begriffen und heute haben wir…“

       

      Sind Sie denn der Meinung, dass wenn sich Leute zum Zwecke der Durchsetzung oder Werbung für die von Ihnen beschriebene poltische Agenda auf wissenschaftliche Ergebnisse, die es schon 1988 gab, beziehen, diese wissenschaftlichen Ergebnisse automatisch fragwürdig werden?

       

      Oder etwas anders formuliert, sind Sie der Auffassung, dass die Qualität wissenschaftlicher Ergebnisse davon abhängt, wer im politischen Diskurs zur Unterstreichung seiner Argumente auf diese verweist?

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