New York kann sich nicht von Stromaus­fällen loskaufen

New York: Von Politikern zum Stromausfall verurteilt. Hier ein Blick vom Empire State Building. Bild: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

David Wojick
New York City wird bald das größte Batteriesystem der Welt beherbergen, um die wachsende Abhängigkeit von intermittierenden erneuerbaren Energien zu unterstützen. Mit 400 MWh wird dieses Batteriesystem mehr als das Dreifache des Weltmarktführers in Australien (129 MWh) ausmachen.

Der Direktor für Nachhaltigkeit der Stadt New York (er nennt sich wirklich so, und ich habe mir diesen Titel nicht ausgedacht) Mark Chambers ist begeistert und prahlt: „Der Ausbau von Batteriespeichern ist ein entscheidender Teil davon, wie wir die Dynamik vorantreiben, um dem Klimanotstand zu begegnen und gleichzeitig den Energiebedarf aller New Yorker zu decken. Die heutige Ankündigung zeigt, wie wir diesen Bedarf in erheblichem Umfang decken können.“

(Hervorhebung im Original hinzugefügt)

In Wirklichkeit ist das hier genannte Ausmaß unglaublich unbedeutend.

Auf die gleiche unsinnige Weise schwärmt Tim Cawley, der Präsident des New Yorker Energieversorgers Con Edison: „Batteriespeicher im zur Versorgung audreichenden Maßstab werden eine wichtige Rolle in New Yorks sauberer Energiezukunft spielen, besonders in New York City, wo sie helfen werden, den Nutzen der Windenergie, die vor der Küste erzeugt wird, zu maximieren.

Das bringt das „Con“ in „Con Edison“ zum Ausdruck.

Hier ist die Realität, wenn es um die Größenordnung geht, die benötigt wird, um intermittierende erneuerbare Energien zuverlässig zu unterstützen. Nehmen wir der Einfachheit halber an, dass New York City zu 100 % durch vom Wind erzeugten Strom versorgt wird. Die Einbeziehung von Solarenergie in den Stromerzeugungsmix macht die Sache komplizierter, ändert aber nicht viel an dem negativen Ergebnis.

NYC hat derzeit einen Spitzenwert von etwa 32.000 MW, die benötigt werden, um die Lichter am Leuchten zu halten. Wenn Mr. Biden alle Autos und LKWs elektrisch fahren lässt, könnten es eher 50.000 MW sein, aber bleiben wir bei der Realität.

Diese Spitze tritt während sommerlicher Hitzewellen auf, die durch stagnierende Hochdrucksysteme, die sogenannten Bermuda-Hochs, verursacht werden. Diese Hochs halten oft eine Woche lang an, und weil sie stagnieren, gibt es keine Windenergieerzeugung. Windturbinen benötigen etwa anhaltende Winde von 15 km/h [Stärke 3 Bft], um die Blätter zu bewegen, und eher pfeifende 50 km/h [Stärke 5-6 Bft], um volle Leistung zu erzeugen. Während eines Bermuda-Hochs sind die Leute froh, wenn sie gelegentlich eine Brise von 8 km/h haben. Diese riesigen Hochs erstrecken sich über viele Staaten, also ist es nicht so, dass wir den Strom von nebenan bekommen können.

Für die Zuverlässigkeit brauchen wir also, sagen wir, sieben Tage Backup, das sind 168 Stunden. Hier ist die Rechnung:

32.000 MW x 168 Stunden = 5.376.000 MWh an gespeichertem Saft werden benötigt, um es gerade so zu schaffen. Wohlgemerkt, für normale Zuverlässigkeit addieren wir normalerweise 20% oder so. Habe ich schon Elektroautos erwähnt?

Es ist leicht zu erkennen, dass die trivialen 400 MWh keine „signifikante Größe“ sind. Es ist ein unbedeutender Maßstab. Nichts. Nada. Es könnte genauso gut nicht existieren.

(Ich schätze, dass die Anlage für 45 Sekunden Notstrom liefert. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.)

Genauer gesagt, 5.376.000 geteilt durch 400 = 13.440, also nur noch 13.439.

Andererseits kann diese mickrige 400-MWh-Batterieanlage durchaus eine halbe Milliarde Dollar kosten, was vor allem für die New Yorker, die dafür bezahlen werden, von Bedeutung ist. Es werden keine Kostenangaben gemacht, weil das System in Privatbesitz ist, aber die EIA berichtet, dass ein durchschnittliches Batteriesystem im Versorgungsmaßstab etwa 1,5 Millionen Dollar pro MWh Speicherkapazität kostet. Das ergibt 600 Millionen Dollar für dieses unbedeutende Spielzeug.

Was würde es also kosten, die Windenergie bei diesen MWh-Kosten und in der Größenordnung von NYC zuverlässig zu sichern? Etwas mehr als $8.000.000.000.000 oder ACHT BILLIONEN DOLLAR. Ich habe nicht gesehen, dass diese gigantische Summe in den Medien erwähnt wurde. Vielleicht hat Con Ed sie nicht erwähnt.

Dann hat auch der Staat New York das gleiche Problem. Nur viel größer, wenn New York City mit einbezogen wird, was oft der Fall ist.

Aber hey, vielleicht werden die Kosten um ein paar Billionen sinken. Nicht, wenn wir einen Verkäufermarkt schaffen, indem wir uns auf intermittierende erneuerbare Energien stürzen, was sicherlich der Fall ist. Immerhin ist das hier nur New York City. Stellen Sie sich vor, was es kosten würde, Amerika mit Batterien zu versorgen. Machen Sie sich nicht die Mühe, denn es ist unmöglich.

Ich sollte auch hinzufügen, dass wir keine Ahnung haben, wie man 5 Millionen MWh Batterien zusammenarbeiten lässt. Die winzigen 400 werden eine Herausforderung sein. Vielleicht ist es nicht möglich.

Vielleicht ist Geothermie mit Fracking, die zuverlässige erneuerbare Energie, die Antwort. Oder wie wäre es mit Kohle, Öl, Gas und Kernkraft? Zu schade, dass sie alle aus der Mode gekommen sind.

Dieser ganze Batterie-Backup-Hype ist ein Betrug, und das nicht nur in New York. Die Zeitungen sind voll von diesem Schwindel, von Küste zu Küste. Die Versorgungsunternehmen wissen ganz genau, dass diese lautstark angepriesenen Batteriekäufe ein Schwindel sind, aber sie werden reich, indem sie die Wind- und Solarsysteme bauen, nach denen die Politiker rufen.

Die Wähler sind sich dieser unmöglichen Zahlen nicht bewusst, da ihnen gesagt wird, dass intermittierender Wind und Solar billiger sind als zuverlässige Kohle, Gas und Kernkraft. Nur wenn die Sonne hell scheint und der Wind kräftig bläst, was nicht allzu oft der Fall ist.

Die Realität sitzt einfach da und wartet. Es kann nicht funktionieren, also wird es nicht funktionieren. An diesem Punkt ist es nur eine Frage des Wie und wann wir es auf die harte Tour herausfinden

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/12/24/new-york-cant-buy-its-way-out-of-blackouts/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

 

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21 Kommentare

  1. Der Artikel erdreistet sich tatsächlich, als Beispiel die Sommerhochs mit starkem Kühlbedarf zu erwähnen und im nahezu gleichen Atemzug zu behaupten, dass Solarenergie nicht von Bedeutung sei. Das ist an Unsinn nicht zu überbieten. Um Klimaanlagen zu betreiben, kann man sinnvollerweise sehr direkt auf Solar setzen und bräuchte kaum einen Stromanschluss, wenn man eine kleine Pufferbatterie hätte, weil zeitgleicher kann Angebot und Nachfrage kaum noch liegen.Hier im Artikel wird die Batterie für Zwecke eingespannt, für die sie nicht vorgesehen ist. Niemand will mit 400MWH-Systemen, die etwa auch 400MW leisten könnten, eine 32.000MW-Anlage für 14 Tage betreiben. Baterien sind maximal für den Tag-Nacht-Ausgleich und die Primärregelleistung gut geeignet. Lange Regenerativ-Mangel-Zeiten müssen mit z-B. Gaskraftwerken abgedeckt werden. Das Gas kann in späterer Zukunft auch regenerativ sein. Aber für die nächsten 10 Jahre sicher nicht, weil bis dahin nicht genügend Regenerativstrom vorhanden sein wird um Überschüsse in relvanter Größe verarbeiten zu müssen.Es sollten nicht immer unmögliche Umstände konstruiert werden und dann über diese gelacht werden.

    • An Herrn oder Frau Aigner:

      Sie scheinen keine Klimaanlage zu nutzen, sonst wüßten Sie nämlich, daß selbige nicht bei Sonnenuntergang abgeschaltet wird! Ganz im Gegenteil, dann gehts erst richtig los, um die tagüber eingestrahlte Wärme wieder rauszukriegen! So läuft das in meiner Wohnung schon seit 1995!

      Nur nebenher: ich hatte das Lesen des Artikels auf halber Strecke unterbrochen, um den Energiebedarf New Yorks und die Relationen für einen Speicher zu Gockeln. Ich bin zwar nur auf rund 8 GW gekommen (da wird wohl mein mangelhaftes amerikanisch Schuld sein), es ändert aber nichts am Ergebnis. Wie Herr Prof. Puschner schreibt: keine Chance für einen Ersatz regulärer Kraftwerke.

      Nichts für ungut, MfG

      • Hallo Herr Adler,

        ich nutze natürlich keine Klimaanlage, weil ich in einem gut gedämmten Haus mit Verschattungsmöglichkeit der Fenster lebe und vor allem keine Dachfenster habe. Mit nächtlicher Lüftung kann ich locker 23°C halten und will es meistens sogar wärmer, sodass ich nicht alle Kühlmöglichkeiten ausnutze.

        Beruflich arbeite ich als Haustechnikplaner, weshalb ich durchaus mit Klimaanlagen in Kontakt gerate. Man kann aber in Deutschland Wohnungen leicht so bauen, dass nur in Ausnahmefällen Kühlung wünschenswert wäre. In Ihrem Fall vermute ich, dass tagsüber niemand zu Hause ist und daher manchmal die Sonne in die Wohnung scheint, ohne dass es jemand bemerkt und abstellt (bei Überhitzungsgefahr, sonst ist das ja angenehm). Wenn dann abends durch Fernseher und Licht (möglicherweise energieintensive Beleuchtung) oder Kochen die inneren Lasten auf ein schon stark aufgeheiztes Mauerwerk treffen, ergibt sich dann eine unangenehme Wärme. Wenn man aber mittags günstigen Solarstrm zum Vorkühlen nützt, ist die abendliche Zusatzwärme sicher nicht unangenehm. Versuchen Sie das mal und prüfen Sie Ihren Stromverbrauch am Abend. Ich muss aber zugeben, dass die Kühlung direkt am Abend bei Raumbelegung die sparsamere Variante ist, weil im Moment eben Solarstrom mittags nicht günstig an Haushalte abgegeben wird.

  2. Die Frage der Kosten ist eine Seite,die muß Politiker nicht zu sehr beschäftigen,denn die Kosten zahlen andere.Woran man nicht vorbeikommt ist die Bereitstellung der Rohstoffe.Ich habe mir nicht die Mühe gemacht abzuschätzen wieviel Kobalt man für diese Gigabatterie brauchen würde.Für E-Autos habe ich das mal versucht und komme auf ca. 750 Mio PkW mit Tesla Batterie für die man die gesamten Weltkobaltlagerstätten von ca 25 Mio t benötigen würde.Wobei die natürlich nicht verfügbar vorliegen sondern im Laufe der nächsten Jahrzehnte gewonnen würden.Aber auch dann kann man sie nur für einen Zweck gleichzeitig  einsetzen.Und das wäre jetzt nur NY.Wir können also ganz sicher sein,daß sowohl die E-Mobilität als auch Windstrom mit Batteriespeicherung keine  Chancen auf Realisierung haben können ,aus dem einfachen Grund ,weil die Rohstoffe nicht beschaffbar sind.

  3. Man bekommt beim Klima- und Energiewende-Hype entlarvenden Anschauungsunterricht, wie unzählige Führungskräfte und die vielen nachhaltig Verdummten beharrlich den allergrößten Blödsinn verkünden. Weil es Ihnen eingebläut wurde oder das Fortkommen es so verlangt. Eine traurige Erfahrung, die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Heute grün und gestern braun – schon immer haben sich die Verantwortlichen aufgeführt wie die Menschheitsretter. Dasselbe heute, wenn Angela und EU-Ursula wild entschlossen das „Weltklima retten“ – Einfalt alleine kann es nicht sein.

  4. Tja, hatte gerade Besuch.der Mann will eine PV Anlage aufs Dach machen lassen.Kosten 37ooo Franken.Er hat ein Voll-E-Mobil……. und denkt wohl er könnte damit sein E-Mobil laden.Tja, er hat wohl noch nicht mitbekommen was eine Speicherbatterie kostet, denn die kann leicht teurer werden wie die PV Analage.Jedenfalls haben wir mit seinem Hyundai Kona E-Auto die Firma besucht.Die liegt 40 km von hier weg.Also wir brauchten 3 Stunden……. denn er kam von Zürich und musste erst eine Schnelladestaion finden um zu tanken. Tankkarten hat er 5 verschiedene.Also an die Station gefahren, die ist gratis aber belegt. Also in der Händyapp eine in der nähe gelegene suchen….. beim Lidl wurden wir dann fündig und dort ist es sogar auch gratis. Sorry für mich 15 Minuten im Auto sitzen und die Schnelladung abwarten. Heizung absgestellt, denn die brauccht viel Strom.Die Autobattreie wird in 15 Minuten nicht voll aber immerhin gehts endlich los.40 km hin, und Rückweg 20 km ….dann Schnellladestation anfahren.20 Minuten warten, denn aufwärts über die Autobahn  nach Hause braucht er viel Strom.In St. Gallen angekommen muss er ja vorsorgen um nach Zürich zu kommen…..Also EMPA Ladestaion angefahrenn und weider 20 Minuten warten.Ladestrom war glaube ich um die 60 Kilowatt.Dann nach Hause, für 80 km fahren und 10 Minuten Firma und vor allem mehrere male laden = 3 Stunden.Und die Autobatterie……. nach normalen ladesationen die schonend laden….. danach wird gar nicht mehr gesucht, dauert viel zu lange.Aber wie lange hält die Batterie durch wenn man sie Jahrelang nur mit Vollpower lädt.Ich schätze die meisten werden nur noch schnelladen.

    • In der Schweiz ist wenigstens der Strom billig und, so viel ich weiß, ist dort niemand so irre, den Steuerzahler mit gigantischen  Subventionen zu belasten wie bei uns. Mit Dumm-Michel kann man es aber machen. Doch der Rest spricht immer noch für sich. Unter normalen Marktbedingungen ist ein solches E-Mobil wohl ein Flop. Aber in unserer grünen Staatsplanwirtschaft werden dann Verbrenner eben mal verboten und die Grünen, bald Regierungspartei, werden den Individualverkehr sowieso abschaffen. Zur nächsten Pandemie also nur noch im Öffentlichen Nahverkehr! 

    • Dem Mann kann geholfen werden. Der braucht sich nur die „SiemensLadeappÜberall“ herunterzuladen. Und schon braucht man zum Laden keinen speziellen Ladepunkt mehr anzufahren, das geht sogar während der Fahrt, überall! Das Prinzip ist etwa das selbe wie beim bekannten „Siemens Lufthaken“ …

       

      ;-))

      • Herren Ulrich und Strasser……

        Also das nächste mal fahre ich mit meinem Tiguan und er mit seinem E-Mobil……. oder er geht alleine.

        Ich jedenfalls werde den nicht mit meinem Tiguan kutschieren, wer so einen Mist haben will, soll ihn auch geniesen. Seine Frau jedenfalls ist total genervt von dem wagen.

        Ansonsten…. die sogenannte Energiestrategie 2050 ist immer noch anstehend.

        Bundesrätin Leuthardt hat sich zwar verdünnisiert bevor sie das Projekt anpacken musste, aber das Volk hat mal ja gesagt.

        Ich hoffe wir können dem Spuck noch ein Ende bereiten…… aber bei den Dummköpfen in der Schweiz….. da ist nicht vieles besser wie bei eurer Ferckel.

        Die Satdtbewohner die kaum Kontakt zur echten Realität haben, die bevorzugen solche Ideologiegesteuerten Projekte und setzen sie an der Urne zunehmend durch.

        Wollen wir hoffen das Corona einen riesen Crash hinlegt……. nur so werden die nochmals etwas schlauer.Ich meine dann, wenn die Biokostläden alle pleite geangen sind.

    •  

      Roth Walter
      Tja, er hat wohl noch nicht mitbekommen was eine Speicherbatterie kostet, denn die kann leicht teurer werden wie die PV Analage

       
      1 kWh anschlussfertiger Stromspeicherbox kostet heute ca. 350€/kWh mit Förderung ca. 250€/kWh.
      Sind ca. +8 Cent/kWh was das kWh gespeicherter Solarstrom zusätzlich kostet.
      Preispiespiel eine Stecker-fertige 2,4kWh Akkubox für 840€
      https://greenakku.de/Batterien/Lithium-Batterien/48V-Lithium/PYLONTECH-LiFePO4-Speicher-48V-2-4-kWh-US2000::572.html  
       
      Stromausfälle sind für Leute mit PV und Stromspeicher kein Thema im Haus.

  5. Bei den Rechenspielchen wird immer eine Kleinigkeit übersehen: Am Ende der Zeit, in der das Netz mit Batterien versorgt werden, sind die Batterien leer. Jetzt muss sofort genügend Leistung zur Verfügung stehen, um das Netz wieder zu übernehmen. Und zusätzliche Leistung, um die Batterien wieder zu laden…

  6. Ein weiterer Aspekt ist auch wichtig. Nimmt man 32.000 MW als Momentanbedarf und nimmt man eine Batteriespannung von z. B. 3600 V an (ca. je 1000 Einzelzellen in Serie und viele davon parallel), ergeben sich 8,9 MA = 8.889 kA, also eine =Stromstärke, die nicht mehr schaltbar wäre. Daraus ergeben sich jede Menge Konsequenzen, die man bei Batteriesystemen zusätzlich lösen müßte. Und was passiert, wenn so eine Gigabatterie einmal in Brand gerät, daran will ich garnicht denken …

  7. (Ich schätze, dass die Anlage für 45 Sekunden Notstrom liefert. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.)Das ist theoretisch eine niedliche Rechnung, praktisch aber technischer Unfug. Wenn man an eine 400 MWh Batterie 32000 MW anschließen würde, dann wäre das letztendlich ein Kurzschluss. Und damit wäre die New Yorker Feuerwehr wohl eine ganze Weile beschäftigt.Wenn man auf der Gleichspannungsseite mit Hochspannung arbeitet, dann ist eine Anschlussleistung von 80 bis 100 MW denkbar. Aber schon das ist technisch eine Herausforderung.

    • Michael Winter

      (Ich schätze, dass die Anlage für 45 Sekunden Notstrom liefert. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.)

      Die 100 MW/400 MWh-Akku soll doch gar nicht Notstrom für New York liefern.
      Im Rahmen eines Sieben-Jahres-Vertrages wird der Strom und Leistung aus dem Batteriesystem auf dem Energiegroßhandelsmarkt des Staates New York angeboten.

      .

      Das Energiespeichersystem von East River soll den Spitzenstrombedarf ausgleichen und die Netzzuverlässigkeit gewährleisten, indem es Blindleistung, Spannungsunterstützung und Frequenzstabilität liefert.

      .

      Die Akku da in New York soll gar keine Notstromversorgung für New York darstellen, da geht es um ein Geschäftsmodel innerhalb vom Energiegroßhandelsmarkt.

  8. Lassen wir dem Darwinismus seinen Lauf. Den Homo ignoramus weißbrotus americanensis gehen ja auch der Wahlbetrug und die Ignoranz der Justiz hierzu am wohlstandsverblödeten, dicken Arsch vorbei. Hoffentlich wandern sie nach dem Kollaps nicht nach Deutschland aus, genug Ignoranten-Gezücht haben wir leider selbst schon. Ich denke hierbei an die Abschalter des Kohlekraftwerks Hamburg-Moorburg, bei denen es sich um Islam-Enthusiasten, Pädophile und Deutschland-Verrecker handelt.

  9. Bei 32.000MW Bedarf kann die 400MWh-Batterie diesen immerhin für gigantische 45 sec decken.Und das für läppische 500 Mio. Dollar.Für eine Stunde sind dann 40 Mrd. fällig, ein Schnäppchen.Zum Glück hat NY sonst keine anderen Probleme wie Obdachlosigkeit, Armut und Arbeitslosigkeit, für deren Bekämpfung man das Geld dringend benötigen würde, oder sehe ich da was falsch.

  10. Unsere Hafenanlage ohne Anschluss am öffentlichen Netz hat eine Pufferbatterie (hochwertige Bleibatterie mit ca. 12 Jahren Lebensdauer) für 8 kWh !  Neupreis des Batteriesatzes ca. 4200,- Euro. Das hochgerechnet für eine Großstadt ?  Märchenstunde – Illusion.Ein mir bekannter mittelständischer Betrieb in dem dutzende CNC- Werkzeugmaschinen in 3 Schichten laufen würde bei einem Stromausfall von wenigen Sekunden einen enormen Schaden erleiden. Die in Bearbeitung befindlichen Teile wären Schrott, einige Werkzeuge  beschädigt, alle Maschinen müssen neu eingerichtet und wieder gestartet werden. Um alles in Betrieb zu bringen braucht man ca. 12 Stunden. Nachdem sich derartige Vorfälle häufiger ereignet haben, wurde investiert. Stolz haben sie bei einer Betriebsbesichtigung ihre Notstromanlage gezeigt, Ein Dieselgenerator mit 1200 kW. Alle Verbraucher die kurzzeitig entbehrlich sind, (Heizungen Hilfsantriebe etc.) besitzen eine „Lastabwurfschaltung“ die vom Energieversorger ausgelöst wird wenn es brenzlich wird, gleichzeitig wird der Notstromgenerator gestartet. Sieht so unsere Zukunft aus ?  

  11. … die 45s sind richtig. Aber nach wenigen Sekunden ist sofort Schluss, weil der 400MWh-Akku dann bereits in Flammen aufgegangen ist. So wie man die 400MWh nicht in 45s schadlos in den Akku hinein bekommt, bekommt man sie auch nicht schadlos heraus. Das stört aber den Durchschnitts-Politiker mit  hyper-unterdurchschnittlicher Physik-Bildung ohnehin nicht. Je größer die Zahlen, am besten mit Mega oder Giga, desto eindrucksvoller kann man sein Unwissen hinter Fremdwörtern verbergen. Erinnert irgendwie an Cem Özdemir, demnach scheint es nicht nur eine europäische Physik-Minderbemittelung zu geben. Bei deren geistigen Leistungen im neu entdeckten Gebiet Elektrotechnik sollten sie sich einmal mit Pico oder Femto auseinandersetzen. Aber Lösungen sind in Sicht: Small Grid in Kombination mit Giga-Watt-Stunden lassen auch kleine Gehirne zur Größe auflaufen. Mein Elektro-Pferd kommt aus dem Wiehern nicht mehr heraus. Da kann man nur wünschen, dass alle mit voller Batterie nach 2021 kommen. Ein Prosit auf die Physik-Verblödung!

  12. Danke für den Hinweis. Bei meiner nächsten Reise nach NY muß ich also unbedingt einige Taschenlampen mit Batterien in die Koffer packen.

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