Biden will die gesamte Regierung – einschließlich des Militärs – für eine weitere ehrgeizige Klimaschutzagenda gewinnen

Mit freundlicher Genehmigung von Wiedenroth-Karikatur.de

Ben Wolfgang – The Washington Times
Eine künftige Regierung von Biden wird den Klimawandel bald wieder ins Rampenlicht rücken – und wird das Thema darstellen, als unmittelbare Bedrohung für die nationale Sicherheit, als destabilisierende Kraft auf der ganzen Welt und als Gefahr für US-Militäreinrichtungen im In- und Ausland.

Die sich abzeichnende Verschiebung im Verteidigungsministerium wird laut Analysten und Insidern eine Rückkehr in die Obama-Ära darstellen, in der die Pentagon-Führung den Klimawandel laut und konsequent als existenzielle Herausforderung betrachtet, die in allen Ecken des Militärs angegangen werden muss, auf Augenhöhe mit allen anderen Feinden wie China, Russland oder dem islamischen Extremismus.

Wenn der Demokrat Joseph R. Biden am 20. Januar als Präsident vereidigt wird, geht es in der neuen Dynamik wahrscheinlich genauso um Rhetorik und Haltung wie um Handeln. Während der Trump-Präsidentschaft hat das Pentagon Stützpunkte für steigende Meeresspiegel und heißere Temperaturen vorbereitet, auf sparsamere Technologien umgestellt und eine Reihe anderer Programme und Initiativen umgesetzt, die laut Militärführern die Risiken angehen, die ein sich änderndes Klima für die militärische Bereitschaft mit sich bringt .

Bei diesem Ansatz fehlte jedoch eine lautstarke Botschaft von oben, sagen Kritiker. Weder der Verteidigungsminister noch andere hochrangige Beamte der Trump-Administration, haben über den Klimawandel weder gesprochen noch ihn wie ihre Vorgänger als große Bedrohung eingestuft, was möglicherweise zu einem unausgesprochenen Verständnis im Pentagon geführt hat, dass das Thema nicht mehr im Vordergrund stand.

„Im Allgemeinen werden Sie feststellen, dass das Militär dieses Thema nicht durchpeitscht. Sie kümmern sich um die Missionssicherung, sie kümmern sich um die militärische Widerstandsfähigkeit, sie kümmern sich um die Bereitschaft. Das hat sich nicht von Obama über Trump bis Biden geändert “, sagte John Conger, Direktor des Zentrums für Klima und Sicherheit, das die Schnittstelle zwischen Umwelt- und Sicherheitsfragen verfolgt.

einen Unterschied“, sagte er. „Ich habe lange gesagt, als die Trump-Administration ans Ruder kam, war es nicht so,  als ob sie im Verteidigungsministerium auf die Bremse getreten waren. Es ist eher, als ob sie das Gas zurückgenommen haben. … Biden wird es wieder anziehen.

Angesichts seiner Kampagnenrhetorik und einiger seiner frühen Personalentscheidungen, scheint Herr Biden entschlossen zu sein, eine Reihe neuer Maßnahmen zum Klimawandel in der gesamten Regierung umzusetzen, einschließlich einer wahrscheinlichen Rückkehr zum Pariser Klimaabkommen aus der Obama-Ära, was den US-Emissionen neue Grenzen setzt. Herr Trump zog sich zu Beginn seiner Präsidentschaft von dieser Agenda zurück.

https://www.washingtontimes.com/news/2020/dec/16/joe-biden-thrust-climate-change-pentagon-forefront/

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8 Kommentare

  1. „…Rückkehr in die Obama-Ära darstellen, in der die Pentagon-Führung den Klimawandel laut und konsequent als existenzielle Herausforderung betrachtet, die in allen Ecken des Militärs angegangen werden muss, auf Augenhöhe mit allen anderen Feinden wie ChinaRussland oder dem islamischen Extremismus.“ China, Russland und IS haben jetzt nichts Eiligeres zu tun, als den USA in vorauseilendem Klima-Gehorsam zu folgen, damit sie als Kriegsgegner überhaupt noch satisfaktionsfähig sind. Ob Nawalny ein Klimaleugner ist, den Putin vorsorglich zwecks Klima-Weltrettung ausschalten wollte? Oder waren es doch nur die altbekannten Korruptionsvorwürfe – jedenfalls wissen wir jetzt, wer weltweit die größte Dreckxxx ist. Aber wieso existenzielle Herausforderung, wo doch der Klima-Weltuntergang unausweichlich ist? Oder intervenieren die USA jetzt militärisch, wenn jemand die selbst-auferlegten CO2-Einsparziele nicht erreicht? In der neuen grünen Klima-Welt wird sowas von unseren Klima-Weltrettern ausdrücklich begrüßt! Und dann müssen sich unsere Klima-hysterischen Frauen nicht mehr hinter der EU verstecken…

  2. „Biden will die gesamte Regierung – einschließlich des Militärs – für eine weitere ehrgeizige Klimaschutzagenda gewinnen“Richtig! Sofort die gesamte Militärmaschinerie auf „erneuerbare Energie“  umstellen. Die Welt wird es ihm danken!        

  3. Ich bin nicht sicher, ob Biden, so er es so macht wie hier beschrieben, wirklich Erfolg hat. Wenn der Geist erst einmal aus der Flasche ist, kann man ihn kaum wieder hinein stopfen.

    Hoffen wir mal, dass diese alte Weisheit auch für diesen Fall gilt.

    Chris Frey

  4. Statt „Biden will die gesamte Regierung – einschließlich des Militärs – für eine weitere ehrgeizige Klimaschutzagenda gewinnen“ wird US-Präsident Trump bestimmt die „Exekutive Order bei Einmischung in Wahl durch ausländische Kräfte“ ausführen. Siehe auch:https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/auslaendische-einmischung-in-us-wahl-und-exekutivanordnung-drei-anzeichen-fuer-trumps-naechsten-schritt-a3406824.htmlViel Erfolg!

      • Ja, Termin war gestern. In dem obigen Link steht aber auch: „Laut einem Bericht des US-amerikanischen Senders Newsmax gibt es einen weiteren wichtigen Grund für die Fristüberschreitung. Demnach hat sich Ratcliffe am Dienstag geweigert, den Bericht zur ausländischen Einmischung in die Präsidentschaftswahl zu unterschreiben. Der Grund: Die jetzige Fassung des Berichtes spiegelt das tatsächliche Ausmaß der Sicherheitsbedrohungen nicht ausreichend wieder. Und zwar geht es hier um die Sicherheitsbedrohungen durch das kommunistische Regime Chinas.“ Klingt nach Arbeitsüberlastung. Das ist bei den insgesamt 2 Millionen ausländischen Mitgliedern der kommunistischen Partei Chinas (KPC) kein Wunder. >>> Es bleibt sehr spannend.

  5. Das US-Militär ist der grösste Einzelverbraucher fossiler Brennstoffe weltweit. Ist die Klimaagenda also eine Methode um Freund und Feind in die Selbstbeschränkung zu treiben und den eigenen Zugriff zu sichern und diese einfach zu schwächen? Oder vertritt Präsident Tatterig in spe direkt die Agenda ausländischer Mächte oder anderer Gruppen um auch das US-Militär zu schwächen? Wird er erpresst? Weiss er nicht, warum er das tut, was er tut und macht einfach?

    • Ich glaube nicht, daß Biden die Politik bestimmt, daß er was zu sagen hat. Er ist die Figur die vornan gestellt wurde um die Botschaften und Beschlüsse der Finanz (wallstreet) und der Großindustrie zu verkünden. Die geben den Ton an und die Veränderungen die vorangetrieben werden sollen. Der Klimaschutz ist nur der für das Volk verständliche Grund um sich freiwillig einzuschränken.  Warum denn hat man ihm eine Frau Harris vorsorglich mit an die Seite gestellt ?

      Machen Shell, BP und Exxon nicht mit ? hat nicht bereits 2014 Rockefeller verkündet, daß das fossile Zeitalter vorbei sei und man auf die alternativen Energien setzen soll ? (wobei er auch die Kernkraft mit meinte). Diese Leute machen den Wandel, die Politik (und die passenden Medien) verkünden ihn und müssen ihn durchsetzen. Trump machte da nicht mit. Oder denkt man wirklich diese immens reichen und einflußreichen Leute würden sich was von einem Streetworker Emporkömmling wie Obama oder einem bereits altersschwachen Biden, der sich wiederholt in früheren Zeiten vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur bewarb, etwas sagen, geschweige denn befehlen lassen ?

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