CNN-News beklagt eine grünere Arktis. Aber sollte Grün nicht etwas Gutes sein?

Den Grünen offenbar ein Gräuel: aufblühende Landschaften. Sie bevorzugen die Kälte! Bild: © Chris Frey

James Taylor
Bei CNN-News erschien kürzlich ein Artikel, in welchem versucht wird, Alarm bzgl. des Klimawandels zu schlagen, indem darin posaunt wird, dass – Moment! – die Arktis grüner wird und dass das etwas Schlechtes ist. Der Report mit dem Titel [übersetzt] „Die Arktis wird viel schneller als erwartet heißer, grüner und weniger vereist“. Damit wird das gesamte „Grün-ist-gut“-Mantra auf den Kopf gestellt.

Der Artikel zitiert einen Bericht der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), der behauptet, dass die Temperaturen in der Arktis in den letzten 20 Jahren gestiegen sind, obwohl das beste Temperaturnetzwerk der NOAA in den unteren 48 Staaten [= alle US-Staaten zwischen Kanada und Mexiko] im Wesentlichen keine Erwärmung während der gleichen Zeitspanne verzeichnet.

„Weiter südlich in den unteren 48 US-Staaten können wir mit einer Veränderung von ein paar Grad in der Lufttemperatur umgehen“, zitiert CNN den NOAA-Bürokraten James Overland. Indem er behauptet, die Arktis könne nicht mit ein paar Grad Erwärmung „umgehen“, behauptet Overland, mehr lebensspendende Vegetation sei schlecht und mehr karge Eislandschaften seien gut.

Sorry, CNN und Regierungsbürokraten, grünere Landschaften, mehr Pflanzenleben und mehr Wildtiere sind gut, selbst wenn der Mensch eine Rolle bei ihrer Entstehung spielen sollte.

Autor: James Taylor is the President of the Heartland Institute. Taylor is also director of Heartland’s Arthur B. Robinson Center for Climate and Environmental Policy. Taylor is the former managing editor (2001-2014) of Environment & Climate News, a national monthly publication devoted to sound science and free-market environmentalism.

Link: https://climaterealism.com/2020/12/cnn-bemoans-a-greener-arctic-wasnt-green-supposed-to-be-good/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentare

  1. „The Arctic is getting hotter, greener and less icy much faster than expected, report finds“Wenn mittlere Lufttemperaturen in arktischen Gebieten steigen, kann die Ursache nicht an den Temperaturen der darunter liegenden Eis- und Landmassen liegen, sondern nur in Luftströmungen oder Wasserströmungen, die Wärme aus anderen Gebieten herantransportieren.Die Frage ist also, wie verhalten sich Luft- und Wasserströmungen und wie bzw. warum ändern sie sich?Die grundsätzlichen Antworten für Luft kennt jeder Meteorologe, nämlich die Tendenz, Druckunterschiede auszugleichen. Daher gibt es Thermik von unten nach oben und daher gibt es Strömungen vom Äquator zu den Polgebieten.Bei Wasser ist es ähnlich. Wo die kontinentale Struktur es zuläßt, entwickeln sich Strömungen von warmen Gebieten hin zu den Polen.Zur Ursachenforschung wäre es also zunächst wichtig, die Veränderungen dieser beiden Strömungssyteme zu analysieren und zu dokumentieren und danach die Ursachen dieser Veränderungen.Um den Schwarzen Peter dem CO2 in die Schuhe zu schieben, müßte man dann klar belegen können, daß eine Veränderung der Konzentration von ca. 0,03% auf 0,04% CO2 in der Luft, die Ursache ist. Wie sieht dieser klare Beleg aus, wo wird er nachgewiesen? 

    • Herr Strasser, Sie fragen: „..Um den Schwarzen Peter dem CO2 in die Schuhe zu schieben, müßte man dann klar belegen können, daß eine Veränderung der Konzentration von ca. 0,03% auf 0,04% CO2 in der Luft, die Ursache ist. Wie sieht dieser klare Beleg aus, wo wird er nachgewiesen? ..“ Diesen Beleg gibt es nirgendwo. Den Treibhausgläubigen genügt allein die Tatsache, dass der CO2-gehalt steigt und dass sich irgendwo Temperturen ändern. Das ist für sie der Beweis. Dabei ist nicht einmal belegt, ob die Ursache des CO2-Anstieges ausschließlich menschenerzeugt ist. Auch das wird nur geglaubt und dieser Glaube über die Medien verbreitet. Wer von den Kommentarschreibern dieser Hexenverfolgung gegen das CO2 unter Berufung auf Wissenschaftlichkeit angehört, der sollte wie jeder Gläubige seinen persönlichen CO2-Obulus in regelmäßigen Zeitabständen an den Staat spenden, so wie es sonntäglich jeder Katholik gegen die Sünden dieser Welt auch macht. Nicht nur hier was schreiben, sondern mit gutem Spendenbeispiel vorangehen.

  2. Man kann es drehen und wenden wie man will, bei der grünen Klima-Religion muss stets die große Katastrophe drohen, daran lassen die Klimakatastrophen-Prediger nicht den geringsten Zweifel. Kein Wunder, dass die Schwund-geplagten Kirchen neidisch sind: Man muss nur eine eingebildete Weltuntergangs-Katastrophe erfinden und schon kann man sich vor Gläubigen nicht mehr retten – die grünen Klimatrottel machen es tagtäglich vor.

  3. Eisbären ernähren sich nicht von Eis. Sie jagen Robben! Die gibts auch ohne Eis! Natürlich werden dann Eisbären in bewohnten Gebieten häufiger anzutreffen sein und da zur Plage werden. Um die Eisbären müssen wir uns keine Sorge machen.

  4. Wärmeperioden galten früher – und eigentlich noch heute – als Klimaoptima. Also positiv für das Leben auf der Erde. Die Panik darum wird heute nur gemacht um dem Menschen etwas anhängen zu können und seine Dezimierung zu rechtfertigen. Menschenverachtender ging es nicht mal in den besagten 12 Jahren zu.

  5. Es geht ja auch immer um das Aussterben der Eisbären. Vor einigen Monaten konnten wir etwas erfahren. Die Eisbären haben in den vergangenen zwanzig Jahren mehr gesünderes Futter bekommen, weil das Eis weg war.  Früher hieß es immer, dass die Eisbären wegen der Eissschmelze austterben würden.  Aber da wird sich Greenpeace nun auch wieder aufregen. Die Eisbären sind übergewichtig geworden. Übergewichtig gilt dann als neue Krankheit.

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