Aus für Hamburg-Moorburg: Modernes Kraftwerk darf abgeschaltet werden

1,6 GW Kohlekraftwerk Moorburg; Bild Bild: © Ajepbah / Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0 de; Bearbeitung EIKE

Der Wahnsinn hat Methode

von Holger Douglas

Nun kann eines der modernsten Kohlekraftwerke abgeschaltet werden, das 2015 in Betrieb genommen wurde und im Kraftwerksmassstab als nagelneu gilt. Die Laufzeit dieser knapp drei Milliarden Euro teuren Anlage war bis vorerst 2038 eingeplant.

Ein weiterer Hammer in der Elektrizitätsversorgung Deutschlands: Das Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg kann stillgelegt werden. Die Bundesnetzagentur hat heute mit der Zuschlagnummer KVBG20-1/007 und KVBG20-1/008 die Stillegung beider Blöcke genehmigt.

Damit wird voraussichtlich eines der modernsten Kohlekraftwerke abgeschaltet, das 2015 in Betrieb genommen wurde und im Kraftwerksmassstab noch als nagelneu gilt. Die Laufzeit dieser knapp drei Milliarden Euro teuren Anlage war bis vorerst 2038 eingeplant.

Das Kraftwerk spielt eine wichtige Rolle in der Stromversorgung im Norden Deutschlands, in Hamburg und Umgebung mit Hafen, Metallbetrieben und schließlich Airbus. Ungewiss ist auch, woher künftig die Fernwärme kommen soll, wenn Moorburg kalt wird. Pläne dafür jedenfalls hat Hamburg nicht.

Der schwedische Betreiber Vattenfall hatte schon seit langem die Lust an seinem Kohlekraftwerk in Hamburg-Moorburg verloren und wollte es abschalten. Die beiden Blöcke dieses modernsten und damit auch umweltfreundlichsten Kohlekraftwerkes weisen mit 46 Prozent einen sensationell hohen Wirkungsgrad auf; das bedeutet, dass ein hoher Anteil der in der Kohle enthaltenen Energie in Strom umgewandelt werden kann. Damit sinkt der Verbrauch an Brennstoff und – wer will – auch der CO2-Ausstoß. In die Abgasstränge ist die technisch neueste Filtertechnik eingebaut, die alle Schadstoffe zurückhält. Die Kraftwerkstechnik wurde so entwickelt, dass die Leistung innerhalb einer Viertelstunde hochgefahren werden kann. Bisher waren Kohle- und Kernkraftwerke dafür geeignet, die sogenannte Grundlast zu liefern, also gleichmäßig hohe Energiemengen zu erzeugen. Starke Schwankungen sorgen für erhebliche thermische Probleme, wenn sich Kessel und Rohre unter Hitze ausdehnen – oder zusammenziehen. Das Problem haben die Ingenieure gelöst. Hier kann man eine virtuelle Rundreise durch das moderne Kraftwerk unternehmen.

Doch jahrelange Angriffe und Einsprüche von Grünen, Bürgerinitiativen und Umweltverbänden wie BUND kosteten letztlich zu viel Geld. Die abenteuerlichen Details des Kampfes gegen Moorburg beschreibt Frank Hennig in EIKE hier.

Aus Unternehmenssicht ist es wirtschaftlicher, sich den Ausstieg vom Steuerzahler bezahlen zu lassen, als immer mehr Geld zu verbrennen. Der grüne Umwelt- und Energiesenator Jens Kerstan begrüßte schon früher ein schnelles Abschalten Moorburgs: »An der Börse gibt es ein Überangebot an Strom, deshalb ist die Versorgungssicherheit Hamburgs auch ohne Moorburg nicht gefährdet.«
Er erklärte nicht weiter, woher der Strom in Mangelzeiten kommen soll, wenn Flaute herrscht und die Sonne nicht scheint wie in diesen Wochen. Dieses »Überangebot« ist nur zeitlich begrenzt entsprechend der Schwankungen von Sonne und Wind vorhanden.

Ob jetzt der Vorsitzende des Industrieverbandes Hamburg um die Versorgungssicherheit Hamburgs bangt oder nicht, ist aus grüner Sicht des Vielfliegers Kerstan gleichgültig. (Zu seinen Flügen in sein Ferienhaus auf Mallorca: »Es wäre nicht authentisch, für ein Amt auf Zeit meine Urlaubsplanung und Familientradition komplett zu verleugnen.«)

Vattenfall hatte im September das Kraftwerk zur Stillegung angemeldet, heute hat die Bundesnetzagentur überraschend die Ergebnisse des »Ausschreibungsverfahrens zur Reduzierung der Verstromung von Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen für den Gebotstermin 1. September 2020 gemäß § 24 Abs. 1 KVBG« – wie es so schön verharmlosend heisst – öffentlich bekannt gemacht.
Im nächsten Schritt müssen die Übertragungsnetzbetreiber prüfen, ob die beiden Kraftwerksblöcke Hamburg-Moorburg »systemrelevant« sind. Falls ja, dürfen sie nicht abgeschaltet werden, ansonsten können sie im kommenden Jahr stillgelegt werden.

Insgesamt dürfen seit heute elf Betreiber ihre Kraftwerke stillegen und erhalten dafür insgesamt 317 Millionen Euro als sogenannte Stillegungsprämie. Wieviel Vattenfall davon erhält, wurde bisher nicht öffentlich bekannt. Jedenfalls gilt als Höhe für die Entschädigungszahlungen an die Kraftwerksbetreiber der Wert von 165.000 Euro pro MW.

Vattenfall-Deutschland-Chef Tuomo Hatakka: »Jetzt werden wir die Planungen für die vorzeitige Schließung vorantreiben. Dazu gehört auch, unsere Mitarbeiter bei der Suche nach neuen Arbeitsplätzen zu unterstützen beziehungsweise in verantwortungsvoller Weise andere Optionen zu vereinbaren.«

Das Kohleausstiegsgesetz greift: Der Betrieb auch neuer und moderner Kohlekraftwerke wurde so verteuert, dass es für Unternehmen sinnvoller ist, sich die Stillegung bezahlen zu lassen, als das Kraftwerk weiter zu betreiben und günstig und zuverlässig Strom zu liefern.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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30 Kommentare

  1. Er/sie/es sei hier auf einen Artikel der Achse des Guten hingewiesen:
    https://www.achgut.com/artikel/im_sumpf_von_moorburg_tragik_komoedie_um_ein_kraftwerk

    Ein Kommentator dort namens Walter Weimar er/sie/es*Innerte an den Lenin-Ausspruch „Sozialismus ist Elektrifizierung  + Sowjetmacht“, was mich zur Entgegnung antrieb: „Damit haben Sie den Unterschied zwischen “links” und “linksgrünversifft” sehr schön herausgearbeitet.“

    Den Linksgrünversifften von heute genügt schon die Macht (er/sie/es muß noch nicht einmal Sowjet- sein). Die Elektrifizierung ist da schon viertrangig.

  2. Meine einzige Hoffnung ist, daß sich das Energiewendedisaster zuerst in den rotgrünregierten Ballungsgebieten bemerkbar macht. Wobei ich mittlerweile auch München dazu zähle. Je größer die betroffene Maße um so wirksamer die Erleuchtung.

  3. Ach ja…..

    Und die AfD….. wo bleibt die AfD…. ?

    ……..ja die hat einen unglaublich idiotischen Bundessprecher der den Altparteien aus der Hand fressen will, denn er hat selber Lust aufs Fressen bekommen, muss dazu aber erst mal an dem Futtertrögen der Regierung Platz nehmen dürfen.

    Das wiederum darf er eben nur wenn er deren Spiel mitmacht….. und das tut er gerade.

    Also spaltet man die AfD und darf als Belohnung dann den Rest des Berufslebens als staatlich alimentierter Dummschwätzer sein Leben fristen.

    365 Tage Sitzungsgelder und Diäten einheimsen, wie der …..wie hiess der nochmals……. der von der EU….. er war doch der Kollege von Säufer Junker ?

    Ich bin ja Schweizer……. aber dieser Meuthen, den müsst ihr loswerden, sofort.

    Ich hoffte ja durchaus das 6 von unseren 7 Bundesräten……. aber eben, Corona hat sich nur als Papiertiger herausgestellt.

    • Tatsächlich hat die AfD schon vieles zur Rettung der heimischen Kohleförderung und Nutzung getan – angefangen schon damit, daß sie Prof. Shaviv in die Bundestagsausschußsitzung bekam. Mich stößt das Polittheater auch enorm ab.

      „Die AfD macht Fehler – die anderen sind wahnsinnig“ sagte vor kurzem ein AfD-MdB aus Bayern, dem Land der direkten Sprache.

      „365 Tage Sitzungsgelder und Diäten einheimsen, wie der …..wie hiess der nochmals……. der von der EU….. er war doch der Kollege von Säufer Junker ?“

      Leider ist Alkoholismus eine Volksseuche. In diesem Zusammenhang fällt mir eine Person ein, über die WIKI schrieb:

      „Mitte der 1970er Jahre wurde Schulz zum Alkoholiker. In einem Interview mit dem Magazin „Bunte“ sagte er: „Ich habe nichts zu verheimlichen. Die Kämpfe, die ich in meinem Leben auszutragen hatte, habe ich ausgetragen – und zwar erfolgreich. Ich habe alles getrunken, was ich kriegen konnte.“ Das Schlimmste sei gewesen, wenn man morgens mit dem Gefühl aufwachte, versagt zu haben.“ Nachzulesen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schulz

      Wir können uns freuen, daß Martin Schulz morgens jetzt schon lange nicht mehr „mit dem Gefühl aufwacht, versagt zu haben.“ Hin und wieder wache ich morgens mit dem Gefühl auf, daß Martin Schulz versagt hat. Aber das ist nur ein Gefühl.

      Der zweite Mann auf dem Mond, Edwin Aldrin, bezeichnete seinen Sieg über den Alkohol als seine größte Tat.

  4. Nun ja, wie war das doch gleich nochmals im Bundesstaat Victoria / Australien…?

    Dort dauerte es 2016  ganze 49 Tage bis die letzten nach dem Blackout wieder Strom bekamen.

    Die Sozis dort haben die Kohlekraftwerke stillgelegt und derart ausser Dienst gestellt, das sie nicht mehr hochgefahren werden können.

    Australier auf dem Land haben aber meist Generatoren in ihren Häusern, denn viele sind nicht am Stromnetz angeschlossen, weil 20-30 km Zuleitung  keine Seltenheit sind und kaum einer das bezahlen und unterhalten will. Darum haben die wegen der „Grünen“ Idioten nur gelacht.

    Ein Freund von mir ist Australier, lebt in Victoria und hat 25 Jahre bei der Polizei gearbeitet. Er hat ein mobiles Holsägewerk mit dem er bis zu 2m dicke Stämme sägt.

    Nun Flucht er nur noch……. genauer seit den Corona Massnahmen.

    Über Monate durfte er Abends ab 20°° bis Morgens um 5 das Haus nicht mehr verlassen.

    Mit der Einschränkung konnte er viele Kunden nicht mehr erreichen.

    Er hat übrigens genau 1 Nachbarn, der wohnt ca. 1 km von ihm entfernt….. alles andere ist 20 km weit weg.

    Aber da die Polizei wegen der Sperren kaum Arbeit hatte, vor allem die Nachtschicht, fuhren die auch übers Land  ihre Streifen und kontrollierten mittels Fernglas ob sich auch keiner irgendwo vor dem Haus aufgehalten hat…… ( Alans einzige Nachbar ist 1 Km entfernt ).

    Die Bussen waren horrend hoch.

    Nun die Schilda-burger…… in Norddeutschland.

    Die Autoindustrie wird gerade heruntergeregelt…… die Kraftwerke, wer braucht die schon ? Also ich kaufe mir in 15 Jahren dann ein  sehr günstiges Ferienhaus in Norddeutschland, denn Häuser werden dort dann nicht mehr gebraucht…… in der Industriewüste….(((-:

    Aber , ach sooo…. halt ……  dort stehen dann überall Windräder……  Hm, vielleicht kaufe ich mir doch besser was in Thailand und wenn ich nicht mehr Fliegen darf, bleibe ich halt dort.

  5. Ich möchte darauf hinweisen ,daß bei all den Betrachtungen doch einige wichtige Gesichtspunkte unter den Tisch fallen.

    Das Kraftwerk soll 3 Mrd gekostet haben und Vattenfall angeblich einen Verlust von 1 Mrd erleiden.Mir erscheint das etwas gering ,da derartige Anlagen steuerlich mit 5% /a abgeschieben werden.Nach 5 Jahren müßte das KW  immer noch mit über 2 Mrd zu Buche stehen.

    Für Vattenfall sind das Verluste aus nicht weitergeführten Geschäften und werden zu entsprechend verringerten Steuerzahlungen in den Folgejahren führen.D.h.  der Staat und damit alle Bürger tragen einen Großteil der Verluste aus der Stilllegung.Die Prämie ist da eher ein Trinkgeld.

    Interessant wäre auch zu wissen wieviel Steuereinnahmen Hamburg durch die Stilllegung verloren gehen.Und wieviel zusätzliche Arbeitslose unterhalten werden müssen.

    • @ M.Kaiser
      Interessant wäre auch zu wissen wieviel Steuereinnahmen Hamburg durch die Stilllegung verloren gehen.

      Hamburg entgehen durch die Stilllegung vom Kraftwerk Moorburg so gut wie keine Steuerausfälle.
      Das Kraftwerk Moorburg hat in den vergangenen Jahren noch nie richtig mit Gewinn gearbeitet.
      Die Volllaststunden vom Kraftwerk Moorburg sind ja bekannt und da können die Jungs und Mädchen vom Vattenfall in keinem einzigen Jahr Nennenswerte Gewinne gemacht haben, somit auch keine Steuern bezahlt haben.
      Das Kraftwerk Moorburg wir Vattenfall am Ende mehr als 3 Milliarden € kosten.
      Die Baukosten betrugen bereits ca. 3 Milliarden €, praktisch noch nie was Nennenswertes an Gewinn eingefahren, die Zinsen der Baukosten laufen noch und der Rückbau, Stillegung u.s.w. wird auch noch Kosten verursachen.

      Moorburg ist nur die Spitze vom Eisberg der Kohlekraftwerke die ausgehen.
      Kraftwerk Walsum 9

      HKW Werk Jülich
      Kraftwerk Hafen Block 6
      Kohleblock HKW
      Kraftwerk Westfalen
      Kraftwerk Ibbenbüren
      Moorburg Block A
      Moorburg Block B
      Kraftwerk Heyden
      Kraftwerk der Zuckerfabrik Brottewitz
      Kraftwerk der Zuckerfabrik Warburg
      Es wurden 11 Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt 4.788 MW bezuschlagt zur Abschaltung.

      • Ach ja Fr. Fröhlich,

        das stimmt Sie offenkundig fröhlich, dass dieser fossilkapitalistische Konzern so richtig auf die Nase gefallen ist, gelle? Haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wieviele Mitarbeiter dieses Kraftwerk hatte? Wurden für die keine Lohnsteuern, Renten- und Krankenkassenbeiträge gezahlt, die jetzt wegfallen und in den Einnahmen der entsprechenden Gemeinschaftskassen fehlen werden? Welche adäquaten Ersatzarbeitsplätze warten auf diese meist hoch qualifizierten Spezialisten? Wieviele davon sind älter und werden keinen Job bzw. keinen entsprechend guten Job mehr finden? Derartige Dinge scheinen für Sie uninteressant zu sein.

        Sie scheinen zu glauben, dass Sie immun gegen die Folgen dessen sein werden, was Sie und Ihresgleichen mit Ihrer gedankenlosen, zutiefst bornierten politischen Gesinnung in unserer Gesellschaft anrichten. Ich hoffe sehr, dass Sie irgendwann in den nächsten Jahren Gelegenheit haben werden, die Früchte dessen, was Sie so fröhlich pflanzen, mal selbst herunterwürgen zu müssen.

      • Vor 10 Jahren sah es in Hamburg ja auch noch anders aus, die Stadt wuchs, der Hafen wuchs, die Wirtschaft wuchs…, die anderen Kraftwerke wurden älter und älter (z. B. Wedel). Da könnte man schon auf den Gedanken kommen, dass ein neues Kraftwerk gebraucht wird. 😉

        Aber schon bald wurden mehr Steine in den Weg gelegt als üblich. Vor allem vom Senat. Keine Ahnung, wer da wen vergrätzt hat oder bessere Buddys hatte.

        jetzt ist die Situation, wie sie ist. Vattenfall bekommt so hundert Millionen, schreibt das Kraftwerk ab, bekommt vielleicht sogar Steuern erstattet.

        Die Übertragungsnetzbetreiber werden den *Rückbau* Moorburgs aber wahrscheinlich nicht zulassen und Vattenfall wird weiterhin kassieren für die Betriebsbereitschaft.

        In der Zwischenzeit lassen sie sich ihre Windkraftprojekte fördern und verdienen sich an den EE- Subventionen dumm und dämlich. Die Mittelständler, die Windparks betreiben, werden nämlich immer weniger…

        Ansonsten wäre noch zu sagen, dass mit dieser Ausschreibung gerade etwa 5% unserer konventionellen Erzeugungsleistung stillgelegt wurde. Die Luft wird dadurch dünner. Für unsere Millionen Elektrowägelchen allerdings auch und für unsere autonomen Roboterfabriken 4.0 plus x, und für unsere smart homes und KI- rechenzentren (ach, die brauchts gar nicht, gibt ja die cloud..)

        AKW Brokdorf geht übrigens auch vom Netz 2021; 1400 MW. Dann wird Wind gebraucht, jede Menge, und wenns heisse Luft ist, Hauptsache, sie weht kräftig.

        Auch wenn es noch ein wenig dauert, die Rechnung wird ZU ZAHLEN SEIN!

  6. warum all das Bohai?

    Auch in Hamburg wird es doch künftig nicht mehr richtigWinter werden, und für die wenigen verbleibeden kühlen Tage braucht der Senat grüne Wollpullover und rote Wollsocken, gestrickt aus der Wolle heimischer Schafe zu vermieten.

    Für die Schafshaltung  und das Stricken der Wollsachen wird es wohl bald auch in HH   wieder mehr  als genug Mann- und Frauenpower geben……

     

  7. Die Grünen und die Potsdämlichen haben ganze Arbeit geleistet: Das „Schadgas“ CO2 wurde ganz tief in die Hirne der Blödländer eingetrichtert! CO2-„Vergiftung“ gilt es um jeden Preis zu entrinnen, nachdem wir alle bereits „Atom-verstrahlt“ sind und uns jederzeit ein Tsunami droht! Landauf landab überall der gleiche Schwachsinn.

    Dem Volk ist nicht zu helfen – Dummheit siegt und bei uns ganz besonders. Ausbaden werden es leider alle müssen! So wird leichtfertig verspielt, was das Land nach dem letzten Krieg nochmals aufgebaut hat. Die 68er sind mit ihrem Marsch durch die Institutionen am Ziel – in Blödland war es ein Kinderspiel – wir schaffen das!

    • Sie täten gut daran herauszufinden wem die ersten kleinen Windmühlen in NF südlich direkt neben der Bahnstrecke an der Küste nach Sylt gehörten.

       

  8. Ob jetzt der Vorsitzende des Industrieverbandes Hamburg um die Versorgungssicherheit Hamburgs bangt oder nicht, ist aus grüner Sicht des Vielfliegers Kerstan gleichgültig

    Mir ist das auch gleichgültig. Soll es doch in dieser Rotgrünen Hochburg öfter mal zu  Stromausfällen kommen. Man soll doch immer mit gutem Beispiel vorangehen.

  9. Das Folgende ist keine Schmährede, andauernde Wiederholung oder irgendeine Form von Mißachtung von Gegnern, sondern politische Aussicht, die n.m.M. wahrscheinlich ist:

    … ich hoffe sehr, daß die „Verantwortlichen“ – wenn man sie denn noch findet – nachhaltigst zur Rechenschaft gezogen werden. Aber hier in D wird wahrscheinlich wie sonst nur mit den Schultern gezuckt, wenn sich diese Machenschaften als das was sie sind herausstellen: Verbrechen.
    Was für einen Wert haben eigentlich all die großartigen Eide, die von diesen völlig unfähigen Politikern für ihre Ämter geschworen wurden? – Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden?
    Bloß keinen Widerstand! Etwa wie in Frankreich. Das führt ja eventuell noch zu irgendetwas…

  10. … ich hoffe sehr, daß die „Verantwortlichen“ – wenn man sie denn noch findet – nachhaltigst zur Rechenschaft gezogen werden. Aber hier in D wird wahrscheinlich wie sonst nur mit den Schultern gezuckt, wenn sich diese Machenschaften als das was sie sind herausstellen: Verbrechen.

    Was für einen Wert haben eigentlich all die großartigen Eide, die von diesen völlig unfähigen Politikern für ihre Ämter geschworen wurden?  –  Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden?

    Bloß keinen Widerstand! Etwa wie in Frankreich. Das führt ja eventuell noch zu irgendetwas…

  11. Da kann man nur hoffen, dass es zu der jetzigen flautezeit und wegen des Heizbedarf für Fernwärme als systemrelevant eingestuft wird, dass es noch bis 2038 am Netz bleiben darf!

    Andererseits, — je schneller mehr abgeschaltet werden desto näher kommt die Wand gegen welche die Energiewende fährt und uns Blackouts am laufenden Band beschert, also desto besser um dem dummen Volk den Irrsinn der Energiewende aufzuzeigen.

    Wer nicht hören will muss fühlen, trifft wohl auch im großen Maßstab zu um uns von den irren Energiewendlern zu befreien.

    Wer zahlt eigentlich die Zeche für einen großen Blackout?

  12. Was schreibt der Autor denn da? Woher soll die Fernwärme kommen? Dieses Kraftwerk war nie an die Fernwärme angeschlossen, es war nur vorgesehen bis die grünen Umweltidioten dies verhindert haben! Aber bitte nicht so was schreiben, das ist peinliche!!!

    • Keine Fernwärme für Hamburg aus Kraftwerk Moorburg

      Der Anschluss des Kohlekraftwerks Moorburg an das Hamburger Fernwärmenetz ist endgültig vom Tisch: Der städtische Energieversorger Wärme Hamburg hat nach eigenen Angaben den Bauantrag für eine Leitung zurückgezogen, die für den Anschluss nötig gewesen wäre.

      Senat will Fernwärme ohne Kohle

      Den Antrag zum Leitungsbau hatte im vergangenen Jahr der Energieversorger Vattenfall gestellt, dem das Fernwärmenetz zuvor gehörte. Doch das ist seit September wieder komplett in städtischer Hand und heißt jetzt Wärme Hamburg. Mit dem Rückzug des Bauantrags für die Kraftswerksleitung setzt Geschäftsführer Christian Heine ein wichtiges Ziel des rot-grünen Senats um. SPD und Grüne lehnen eine Anbindung ab, weil das Kohlekraftwerk dadurch möglicherweise länger laufen könnte.

      Es war ja mal geplant.
      Peinlich das nicht sofort ganz korrekt berichtet zu haben ist das m.E.n. nicht. Eher Ihre Reaktion.

      • Zumal, woher soll denn dann der Wirkungsgrad von 46% kommen? Ohne Nutzung der Abwärme für Fernwärme kommt man nicht auf diesen Wert!

      • „Es war ja mal geplant.“

        Und hätte schätzungsweise den Wirkungsgrad des Kraftwerks Moorburg in die Nähe der 75% gerückt. Ursprünglich sollte nämlich das Heizkraftwerk Wedel 2013 stillgelegt werden (Bau 60-er jahre). Man verlängerte dann nochmals bis 2017.

        Vielleicht spielt es eine Rolle, dass die Stadt Hamburg über eine Tochterfirma 100% Eigentümer des Kraftwerks Wedel, welches die Fernwärme liefert, ist?

    • Kernreaktoren überall – und Deutschland will Holz aus Namibia verfeuern (tichyseinblick.de)

      ….
      Die Grünen in Hamburg haben das Verbot der Wärmenutzung durchgesetzt um so das Kraftwerk insgesamt in die Unwirtschaftlichkeit zu treiben. Jetzt ist guter Rat teuer, denn geheizt werden muss. Irgendwie.
      Dafür will Hamburg Buschholz aus Namibia verfeuern. Dort gebe es ein Problem mit der Verbuschung der Landschaft, sagt wiederum die Hamburger Umweltbehörde und schlägt vor, dass diese »Biomasse« dann in Form von Holzpellets mit dem Schiff nach Hamburg transportiert und dort verfeuert werden könnte. Ziel: Den CO2 Ausstoss Hamburgs um 55 Prozent zu senken. 14 Millionen Tonnen sollen nachwachsen, aber nur drei Million könnten verwertet werden, hat die Umweltbehörde von Namibia vermutlich mit Mithilfe irgendwelcher Umwelt-NGOs ausgerechnet.
      …..

      Wie man sieht, die Blödheit im Öko-Universum ist grenzenlos. Holz aus Namibia zur Wärmeversorgung Hamburgs. Dumm, dümmer, ..dann lange nichts.., öko.

  13. Gute Nacht, Hamburg und Umgebung.

    Ihr bekommt demnächst, was ihr bestellt habt. Guten Appetit!

    R.F.

    PS: Wir sind dann später dran – ohne Bestellung.

  14. Dann gehen demnächst in HH die Lichter aus und der Strom wird extrem teuer. Kein Wunder bei ner Frau im Senat … . Von Technik und Ökonomie haben die absolut meisten nie was begriffen. In meiner Nat.-Klasse hatten wir nur eine im Abitur … . Und bei der LH sind es eine auf 17 im Cockpit.

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