„Weltfremde Beschlüsse“ : Wie die Energiewende deutsche Automobilhersteller ins Ausland treibt*

a hawarie; Bildquellenangabe: https://www.pixelio.de/ ;Petra Engeljehringer / 1--560207-a hawarie-pixelio ; download 01.12.2020

Norman Hanert (Red. PAZ)*
Um das E-Auto wettbewerbsfähiger zu machen, wollen Brüssel und Berlin den Verbrennungsmotor verbieten oder künstlich verteuern. Hauptleidtragender könnte der Wirtschaftsstandort Deutschland werden.

Über Jahrzehnte war die Automobilindustrie ein Zugpferd für die gesamte deutsche Wirtschaft. Inzwischen geht es bei sogenannten Autogipfeln im Kanzleramt regelmäßig um staatliche Milliardenhilfen für die Autobauer und die Zulieferindustrie. Auf dem mittlerweile vierten Autogipfel hat die Bundesregierung diesen Monat nochmals Hilfe im Umfang von drei Milliarden Euro zugesagt. Allein für eine Lkw-Abwrackprämie, die den Verkauf neuerer Modelle ankurbeln soll, stellt der Bund eine Milliarde Euro zur Verfügung.

Überschattet wurde der vierte Autogipfel von Plänen der EU-Kommission für die neue Abgasnorm Euro 7. Die Brüsseler Pläne sehen vor, die Abgasgrenzwerte 2025 noch einmal drastisch zu verschärfen. Im Gegenzug scheint die EU-Kommission die Umweltbilanz von Elektroautos massiv schön rechnen zu wollen.

Die Bewertungen der neuen Abgasnorm gehen weit auseinander. Während einige Experten wie Ferdinand Dudenhöffer in der Umsetzung der Vorgaben technisch kein Problem sehen, warnt der CDU-Wirtschaftsrat vor „weltfremden Beschlüssen“ und der „Zerstörung der europäischen Automobilhersteller und ihrer vielen mittelständischen Zulieferer“.

Vorreiter Daimler und Bosch

Erste Anzeichen, dass sich Autobauer von Deutschland als Forschungs- und Produktionsort zunehmend verabschieden, sind bereits erkennbar. Daimler gab bekannt, zusammen mit seinem Großaktionär Gee­ly hochmoderne Benzinmotoren in China entwickeln zu wollen (siehe Meldung auf Seite 7). In einer Mitteilung ließ der Stuttgarter Autobauer wissen: „Um die globalen Märkte zu bedienen, wird der Export des Motors aus China in Betracht gezogen.“ Bosch entwickelt zusammen mit dem chinesischen Motorenhersteller Weichai neue Dieselmotoren für Lastkraftwagen. Auch in diesem Falle wird technologisches Wissen von Deutschland nach China verlagert. „Um die Effizienzverbesserung zu erreichen, hat Bosch nach eigenen Angaben vor allem sein Know-How aus dem Bereich des Common-Rail-Einspritzsystems eingebracht“, so die „Automobilwoche“. Die Führung in Peking setzt nicht allein auf die E-Mobilität, sondern gibt sich wesentlich technologie-offener als die EU-Kommission mit ihrem „European Green Deal“.

Das Reich der Mitte ist nicht der einzige Akteur, der hoffen kann, von der Fixierung der deutschen Politik auf E-Mobilität zu profitieren. Mit den E-Autos werden die Karten auf dem globalen Automobilmarkt weltweit neu gemischt. Da die E-Autos im Vergleich zu Benzin- und Dieselfahrzeugen relativ simpel konstruiert sind, wittern nun auch Länder eine Chance, die im Bau herkömmlicher Autos technologisch hinter führenden Autobaunationen wie Deutschland und Japan hinterherhinken. Neben der Türkei und Polen hat beispielweise zuletzt auch Russland einen Prototyp eines eigenen E-Autos vorgestellt.

Die zwei Seiten des Hypes um E-Autos lassen sich insbesondere in Kalifornien beobachten. Der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA erlaubt ab dem Jahr 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen. Kaliforniens Regierung beruft sich beim Verbot auf den „Klimaschutz“ und die schlechte Luftqualität in Metropolen wie Los Angeles. Gleichzeitig ist in Kalifornien aber auch die Hauptzentrale von Tesla, dem Vorreiter des E-Autobaus, beheimatet. Das Verbot herkömmlicher Autos mit Verbrennungsmotor kann vor diesem Hintergrund faktisch auch als wirtschaftliche Standortpolitik verstanden werden.

Euro-7-Abgasnorm : „Ein riesiges Problem der Wirtschaft“

Im Auftrag der EU hat eine Expertengruppe namens „Advisory Group on Vehicle Emission Standards“ (AVGES) eine Studie zu einer neuen Euro-7-Abgasnorm gefertigt, die ab 2025 in Kraft treten soll. Nachdem Details aus dem Papier bekanntgeworden sind, hagelte es insbesondere aus Deutschland Kritik an den Plänen. In der Automobilbranche war im Zusammenhang mit Euro 7 sogar schon von einer „Kriegserklärung“ die Rede. Die Chefin des Branchenverbands VDA, Hildegard Müller, gehört zu den Kritikern: „Die Kommission will vorschreiben, dass künftig ein Fahrzeug in jeder Fahrsituation quasi emissionsfrei bleiben muss – sei es mit Anhänger am Berg oder im langsamen Stadtverkehr. Das ist technisch unmöglich, und das wissen auch alle.“

Anderer Meinung ist der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer. Er wies darauf hin, dass viele neue Diesel-Fahrzeugmodelle die für 2025 angedachten Stickoxid-Werte schon jetzt erreichen.  Auch Stefan Carstens, Geschäftsführer von EngineSens Motorsensor, hält die neue Abgasnorm für technisch machbar. Als Folge der zusätzlichen Kosten bei den Autos mit Verbrennungsmotor erwartet Carstens, dass die E-Autos wettbewerbsfähiger werden.

Bislang ist der Preisunterschied noch immer so groß, dass die Anschaffung eines E-Autos für viele Kunden unattraktiv ist. Verteuert sich auch die Alternative, nämlich Neuwagen mit einem Verbrennungsmotor, könnte dies zu einer Entwicklung führen, vor der Fritz Indra bereits vergangenes Jahr gewarnt hat. Der Motorenentwickler sprach davon, dass die Kunden mit ihren aktuellen Autos eigentlich hochzufrieden seien. Steigende Autopreise könnten viele potenzielle Käufer dazu veranlassen, eine Neuanschaffung um einige Jahre zu verschieben. Indra warnte, „wenn der übliche Sechs-Jahres-Zyklus bei Neuanschaffungen um ein, zwei oder drei Jahre unterbrochen wird, hat die Wirtschaft ein riesiges Problem“.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung;  27. November 2020, S.2; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor Norman Hanert für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :   https://www.preussische-allgemeine.de/

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28 Kommentare

  1. Wir leben schon in einer verrückten Zeit. Normalerweise setzt sich das Neue durch, wenn es günstiger oder besser ist als das Alte. Da scheint die E-Mobilität rundherum Probleme zu haben. Nachdem die subventionierte Preissenkung nicht den gewünschten Erfolg zeigt, muß der Verbrenner verboten oder zumindest teurer gemacht werden.

  2. Diese hirnrissige „Abgasnorm Euro 7“ hat nur ein Ziel, nämlich die Zerstörung der deutschen/europäischen Automobilindustrie! Wem nutzt es? Die Antwort steht im Fachbeitrag, es ist China.

    Dem amerikanischen Volk wird die Wahl gestohlen, wer steckt dahinter?

    Es ist höchste Zeit, dass die (noch) freie westliche Welt ihre korrupten Strukturen „entsorgt“, denn „In der Automobilbranche war im Zusammenhang mit Euro 7 sogar schon von einer „Kriegserklärung“ die Rede.“

  3. In Europa glaubt man, die Chinesen betreiben ihre Wirtschaft mit Solartechnik, Batterien, Elektromobilität usw. inkl. gekopelten Industrien deswegen, um selbst CO2 einzusparen.

    Das bezweifle ich stark, das sagen sie vielleicht, aber die machen das, um technologisch an der Spitze zu sein und andere Hersteller auszubremsen. Und das gelingt ihnen überwiegend auch.

    Wenn dann noch ihre Konkurrenz aus Europa auch zu ihnen übersiedelt, dann haben sie die Fäden vollends in der Hand!

    • Die Chinesen mischen einfach überall mit, wo sich etwas verdienen lässt. Und für die depperten Westler produziert man eben, was die Klima-benebelte Politik dort vorschreibt. Bei E-Autos sagen die chinesischen Unternehmer ganz klar in die Kamera, das sei jetzt die Chance für China, dank einfacherer Technik die europäische Automobilindustrie zu überholen. Die Klima-verdummten Deutschen und Europäer halten den Chinesen dabei die Steigbügel wo immer es geht! Aber Blödland ist eh nicht zu retten, dafür sorgen schon die Grünen und ihre Wähler.

  4. Weil die Klima-Irren in Blödland gewählt werden, geht das munter so weiter: Wenn die Autoindustrie weg ist, dann hat sich diese, wie schon gehabt, zu langsam auf die geniale grüne Planung umgestellt! Ähnliches vernahmen wir schon zu den Energieversorgern. Also, grün ist wunderbar und wer dem grünen Irrsinn nicht rechtzeitig folgt, der hat eben Pech gehabt!

    Auch ich folge jetzt dem grünen Zeitgeist und schlage vor, bei Elektroautos die Tacho-Anzeige auf Fuß umzustellen. Den Verbrennern wird das bei Strafe verboten und endlich haben die E-Autos konkurrenzfähige Zahlen vorzuweisen! Natürlich nicht im Winter und bei eingeschalteter Heizung… Und der Kaufpreis darf bei E-Autos mit dem neuen Doppeleuro bezahlt werden. Die Prämie gibt es in alter Währung – der Kauf jetzt ein echtes Schnäppchen! Und wer immer noch nicht anbeißt, für den gibt es ab 35 das Zulassungsverbot! Schöne neue grüne Welt – wir retten das „Welt-Klima“! Ist das nicht irre?

    Wie weit Dumm-Michel das alles noch mitmacht, das wird ab nächstes Jahr mit der CO2-Steuer getestet. Jedes Jahr mehr und es wird geschaut, wie lange es dauert, bis Dumm-Michel aus dem letzten Loch pfeift – wir schaffen das!

  5. Ich habe meine 17, 23 und 68 Jahre alten Fahrzeuge kürzlich nochmal durch den TÜV gebracht, da ich unverhältnismäßig hohe Gebrauchtwagenpreise festgestellt habe; ich kann mich natürlich irren.

    Zudem scheint der IT-Schnickschnack Neu- bzw. Gebrauchtwagenkäufer abzuschrecken.

     

  6. Nun ja, ich kaufe gerade ein Auto.

    Den Mercedes GLB habe ich aussortiert, der wird in Mexiko hergestellt, der Qualität vertraue ich nicht.

    Der GLC, den machen sie in Norwegen, was ich gut finde, ist aber ziemlich teuer. Auch wenn Flottenrabatte und sonstige Nachlässe den in der Schweiz gerade um 25% verbilligen, der Unterhalt kostet nach Liste…..

    Der VW Tiguan passt eigentlich sehr gut, 2 Liter und 245 PS……. nur schon der Flottenrabatt steht bei 19%. Mit dem jetzigen Tiguan hatte ich 10 Jahre nichts….. nichts, kein noch so klitzekleines Rostfleckelchen, so macht Qualität einem Freude.

    Ich hatte mir vor 20 Jahren als Junggeselle ein Spassmobil gekauft, einen Pajero Pinin.

    Der war spassig, klein, kurfzer Radstand, Allrad, Untersetzung, auf der engsten Wald-Gebirgsstrasse konnte man mit dem noch wenden.

    Der wurde jedoch in Italien für Mitsubishi produziert, Die Qualität der Italiener ….. Hmmmm, die war einfach miserabel auch wenn Mitsubishi drauf stand. Nach 3 Jahren erste Verfärbungen unterm Lack, nach 4 das erste grössere Durchrostungsloch im Radkasten….))-:

    Darum, wenn ich ein Deutsches Auto kaufe, ist es aus Deutschland, Norwegen Ok….. aber nicht aus den USA, nicht aus Mexiko, Spanien und schon gar nicht aus China.

    Glauben die von März das ihre Autos den guten Ruf behalten werden, wenn deren Herzstück aus China kommt….???? Ich wäre mir da nicht so sicher.

    Also, so einen März werde ich nie kaufen, und ich denke etliche der anderen auch nicht.

    ————————————–

    Ansonsten kann ich die Stuttgarter aber sehr gut verstehen…… Wegzug ist wohl das einzige Sinnvolle bei der miserablen deutschen Regierung.

    Aber den Chinesen das Now-How geradezu ins Maul stopfen, schlechte Idee, ganz schlechte Idee.

     

  7. Der Motorenentwickler sprach davon, dass die Kunden mit ihren aktuellen Autos eigentlich hochzufrieden seien. Steigende Autopreise könnten viele potenzielle Käufer dazu veranlassen, eine Neuanschaffung um einige Jahre zu verschieben.

    Mein Fall.

    • Dito. Ich werde vielleicht noch schnell einen aktuellen sparsamen Diesel holen und diesen dann fahren bis er auseinander fällt. Die Mehrkosten von ca. 10000€ die ein E-Auto  im Vergleich kostet, dafür kann ein Diesel locker Sprit für 200.000 Km tanken.

  8. Bei Euro 7 geht es wie berichtet um NOx-Reduktion.

    Was hat NOx mit Treibhauseffekt zu tun und damit mit „Klima“?
    Welche Evidenzen gibt es bzgl. Gesundheit versus NOx-Konzentration?

    Die NOx-Belastung ist in Europa seit 1990 von ca. 17,5 Mio. Tonnen auf unter 7,6 Mio. Tonnen pro Jahr gesunken.  Alleine alle Blitze tragen mit ca. 0,4 Mio. Tonnen dazu bei. Wieso wird ausgerechnet jetzt begonnen, das NOx zur gefährlichen Gesundheitsbedrohung hochzustilisieren? Die zugestandene NOx-Konzentration im Verkehr ist schon jetzt um ein Vielfaches niedriger als der erlaubte Grenzwert am Arbeitsplatz.

    http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/File:Emissions_of_nitrogen_oxides_by_source_sector,_in_million_tonnes,_EU-28,_1990_and_2015_update.png

    • Die Antwort auf die Frage „Wieso….“ ist ganz einfach. Irgendwie muss man Deutschlands Industrie doch kaputt bekommen. Nach Joschka Fischer gilt (Zitat):

       
      „Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas sind. Das wird immer wieder zu `Ungleichgewichten‘ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal, wofür. Es kann auch radikal verschwendet werden – Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“
      Diese Aussage ist schon etwas älter, aber auf dem Weg zum Ziel haben die Grünlinge schon einen beträchtlichen Teil des Wegs zurückgelegt, jetzt muss nur noch der Rest geschafft werden.

  9. >>wirtschaftliche Standortpolitik<<

    Falsch. Es handelt sich um Korruptionsideen und Beschmierung. Wer ist schon so blöd und kauft sich ein Akku-Auto mit Energieverlustim Stand und bei Kälte = Nachts?

    • Hallo Hr. Heinzow,

      es ist noch viel schlimmer! Als Rentner habe ich Zeit und kann Fahrversuche machen: Reichweite nach Vollladung 179 km (angegezeigt im Smart-BC). Im ersten Schnee (01.12.20) nach 68km(!) stehengeblieben (hohe Fahrwiderstände, hoher Verbrauch). Mit Verbrenner und Abschleppstange nach Hause gezogen. Noch Fragen?

      Gruß D. Sauerwald

       

      • Ja guter Mann was fahren Sie denn auch 68 km weit? Was wollen Sie da? Bleiben Sie doch zu Hause und atmen ganz flach, damit retten Sie das Klima. Noch Fragen?

        • Hallo Hr. Pesch,

          einen habe ich noch. Wurde vom Hausarzt zur OP ins Krankenhaus geschickt. Musste zu Hause vorbeifahren und mit dem Verbrenner weiterfahren. Ich wäre sonst nicht hingekommen. Will sagen, E-Auto als Erstfahrzeug, auch mit größerem Akku ist ungeeignet.

          Gruß D. Sauerwald

      • Ich hab mal grob nachgerechnet was mein erstklassiger Uraltbenziner bei 800 km Elektroreichweite im Sommer wiegen würde. Es wären 2,2 Tonnen. Und daß ein 2,2 Tonner mehr Energie verbraucht als ein Eintonner bei gleichem Luftwiderstand, dürfte auch klar sein. I Liter Nenzin enthält 8,7 kWh. Bei 6 Litern Verbrauch und 30% Motorwirkungsgrad entspräche das 15,7 kWh. Da kommt aber so ein 2,2 Tonner mit Elektromotor nie hin.

        Einmal davon abgesehen, daß man die primitiven Akkuautos ja auch nicht binnen 10 Minuten an ner Tanksteckdose aufladen kann.

        Insgesamt sind die Leute da einer in HH geborenen Ubrechtistin und Honeckeristin auf den Doofleim gegangen.

        • Hallo Hr. Heinzow,

          es  war eine Testfahrt. Ich bin quasi mit großem Radius ums Haus gefahren. Mit dem Liegenbleiber hatte ich gerechnet. Die Akkuanzeige strebte zügig gegen  Null. Meine Frau stand mit ihrem Verbrenner Gewehr bei Fuß und konnte zügig eingreifen. Ohne praktische Erfahrungen ist es manchmal schwierig sich technisch physikalische Zusammenhänge vorzustellen und zu kommunizieren.

          Gruß D. Sauerwald

  10. Wir werden unsere Verbrenner fahren, bis sie auseinander fallen, und in die grün-links versifften Großstädte muss ich zum Glück nicht fahren. Selbst anstehende Reparaturen an den Fahrzeugen sind noch immer günstiger, als sich einen Schrott-Motor aus deutscher Fertigung oder, noch schlimmer, deutschen Elektroschrott zu kaufen. „Made in Germany“ ist heute eher wieder eine Warnung als ein Qaualitätssiegel.

    Früher kaufte ich alle ca. 5 Jahre ein neues deutsches Auto, den letzten Neuwagen (ein Import aus Übersee) kaufte ich vor 3 Jahren mit dem klaren Ziel, ihn zu fahren, bis ich im Sarg oder in der Urne liege.

    Deutsche Autos? NIE WIEDER!

    • Ich bin der absolut gleichen Meinung und schon vor über 10 Jahren von der „Made in Germany Propaganda“ geheilt worden. Meine letzten Autos kamen entweder aus Italien und sind aktuell aus Übersee. Im Gegensatz zu den Fahrzeugen aus Deutschland, bin ich mit allen anderen überaus zufrieden!

      Das sich aber nun die deutschen Autohersteller dem selbst auferzwungenen (weil zugestimmten) Öko-Horror durch den Wegzug ins Ausland entziehen möchten, kann ich nicht akzeptieren, hinterlassen sie eine zerstörte Autoindustrie und bauen diese woanders mit traditionellen Antrieben wieder auf.

      Entweder steht man mit ALLEN Konsequenzen zu seiner Öko-Entscheidung oder gesteht sich ein, dass man einer völlig falschen Ideologie zum Opfer gefallen ist.

      Der Elektroantrieb ist wahrlich keine neue Erfindung und hat auch seine Berechtigung (Lokomotive, Gabelstapler etc.), aber nicht im Automobilbau. Das sich aber Fachleute von einer planwirtschaftlichen und ideologiegeprägten Politik herumkommandieren lassen finde ich erschreckend und unserer Medien springen ebenfalls darauf an und recherchieren nur nach der gültigen politischen Korrektheit. Aufklärung gibt es immer erst dann, wenn die Entscheidungen unumkehrbar gefällt wurde!

      Ich hoffe inständig, dass Deutschland inzwischen völlig gegen die Wand gefahren wird – je schneller umso besser – dann kann endlich wieder Normalität einkehren, wird doch ein nicht unerheblicher Öko-Virus auf die Schweiz ausgeübt, die wir ebenfalls immer mehr zu spüren bekommen….

      Genf hat nun als erste Stadt ebenfalls eine Umweltzone eingeführt….

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