Bewertung der diesjährigen Wetterbe­dingungen in den Tropen der Nord­hemisphäre

Zerstörte Landungsbrücke in der Karibik. Die Aussage „...noch nie so viele Stürme im Atlantik...“ ist aber erheblich übertrieben. Bild: Lupe Varela / pixelio.de

Joe Bastardi
Man hat mir gesagt, dass wir beim Thema Klima global denken sollten. Zumindest sagen das die Leute, die dies als ein von Menschen kontrolliertes Thema vorantreiben. Sogar jetzt noch höre ich Geschichten von Leuten, die vielleicht an die Macht kommen und genau den Covid-Impfstoff verteilen wollen, den der Präsident in Rekordzeit an andere zuerst verabreicht hat, indem er die öffentliche, private Partnerschaft in der größten Anstrengung zur Bekämpfung eines Feindes seit dem 2. Weltkrieg zusammenführte – in der Art von Haltung, die von „Make America Great Again“ zu „Make America Grovel Again“ [grovel = kriechen, winseln] führen soll.

Ich sage das jetzt, weil es in meinem Buch „The Weaponization of Weaponization of Weather in the Phony Climate War“ (Die Mobilisierung von Wetter als Waffe im Pseudo-Klimakrieg) einige Kapitel über die Covid-Klimaverknüpfungsstrategie gibt, von der ich wusste, dass sie zum Einsatz kommen würde, als wir das Ende der Covid-Situation erreichten. Aber der Punkt ist, dass diese Leute uns global über das Unheil und die Düsternis nachdenken machen wollen, die der Klimawandel ihrer Meinung nach darstellt.

1) Ja, wir hatten die meisten benannten Stürme im Atlantik. Ich war bei den Namen insgesamt unterdurchschnittlich. Ich hatte. 20 vor der Saison. Aber wir werden weiter unten herausfinden, was in einem Namen steckt, und in diesem Fall gibt es eine Geschichte hinter dem, womit Sie bombardiert werden, die Ihnen nicht erzählt wird. Wo haben wir das bloß schon mal gesehen?

2) Ja, es war das Jahr mit den größten Auswirkungen an der US-Küste (keine Überraschung, da wir ab April eine große Sache daraus gemacht haben).

Sehen Sie sich diese Auswirkungsprognose vom 7. April an. WO SIE GEHEN WÜRDEN, NICHT NUR ZAHLEN*. Niemand sonst hat dies getan, ich bin seit 2014 für Kunden da und wir zeigen es.

[*Dem Übersetzer ist nicht ganz klar, was Bastardi hiermit meint. Vermutung: Er will ausdrücken, dass er nicht nur Zahlen verbreitet, sondern auch gebietsmäßig festlegt, wo es am stärksten wird. Bastardi ist Wettervorhersage-Dienstleister und hat viele Kunden. Anm. d. Übers.]

Nun schauen Sie sich an, was passiert ist. Die Zahlen sind die Phasen der MJO, in denen diese einschlugen, um zu zeigen, dass wir durch die korrekte Vorhersage, dass wir in bestimmten Phasen für die Saison sein würden, die größten Auswirkungen auf die Saison hätten*.

[*Gleiches gilt für diesen Absatz. Vermutung: Die Zahlen geben die Anzahl der Ereignisse an, woraus Bastardi schließt, dass seine korrekte Vorhersage geholfen hat]

3) Der ACE-Index bei. 180 innerhalb unserer ACE-Reihe ab März! Der 10. höchste jemals verzeichnete Wert

Was ist der ACE-Index? Nun, während ich die von mir entwickelte Leistungs- und Wirkungsskala für viel anschaulicher halte, ist der ACE ein weitaus besseres Maß für die Wetterereignisse in den Tropen als die Anzahl der Stürme.

Hier ist eine nette Lektüre dazu.

4)Here is where it gets interesting: and what is being hidden from the public as the weaponization of this for climate change would be neutralized with these facts: The ACE/Storm. Was 6. ranking LAST, DEAD LAST, way back in Last, as far as ACE/Storm in an active season. In fact how bad was it? The AVERAGE ACE/STORM in the other 21 hyper active seasons was 12.! The closest to this year was another mega name year 2005, but that was a respectable 9. That 6 per/storm is in the bottom 25% for any year!

4) Hier wird es interessant: Was der Öffentlichkeit vorenthalten wird ist, dass die Mobilisierung der Stürme als Waffe bzgl. Klimawandel durch diese Fakten neutralisiert wird: Das Verhältnis von ACE pro Sturm* lag an 6. Stelle. Wie schlimm war das nun eigentlich? Das durchschnittliche Verhältnis ACE pro Sturm in den anderen 21 sehr aktiven Jahren lag bei 12! Das Jahr mit der zweithöchsten Zahl von Namen nach diesem Jahr war 2005 mit einem beachtlichen Wert von 9! Diese Zahl 6pro Sturm gehört zu den niedrigsten 25% für jedes Jahr*.

[*Weil dieser Abschnitt sehr frei übersetzt ist, bleibt er oben im Original stehen. Bastardi liebt es offenbar, seine Beiträge recht kryptisch abzufassen. – ACE = Accumulated Cyclone Energy. Unter dem Link oben findet man es ausführlich und m. E. auch nicht tendenziös. Anm. d. Übers.]

Die offensichtliche Schlussfolgerung für jeden objektiven Beobachter lautet: Einige dieser Stürme hätten gar nicht mit Namen versehen werden dürfen oder wären in den vergangenen Jahren nicht benannt worden. Das bedeutet mehr, aber schwächere Stürme. Es ist absolut erstaunlich, dass der ACE/pro Sturm heuer nur halb so groß ist wie der Durchschnitts aller anderen Fälle.

Nebenbei bemerkt: Wir haben gerade ein Jahrzehnt abgeschlossen, in dem wir hinsichtlich der stärksten Ereignisse auf der Saffir-Simpson-Skala seit über 100 Jahren am NIEDRIGSTEN lagen!

Aber es wird noch schlimmer, bis hin zum Hype, sozusagen. Das völlige Ignorieren der mangelnden Aktivität im Pazifikbecken. Ich höre immer wieder global dies und global das, was natürlich nur dann zutrifft, wenn man die Tatsache ignoriert, dass das Gebiet Nummer eins für den ACE so weit unter der Norm lag.

Aber bzgl. der „Waffe“ Stürme wird es noch schlimmer: Ignoriert wird die fehlende Aktivität im Pazifischen Becken. Man hört alles Mögliche über die globale Sturmaktivität, doch gilt das nur, wenn man die Tatsache ignoriert, dass das Gebiet Nummer eins bzgl. des ACE so erheblich unter normal lag: Westpazifik 52%, Ostpazifik 56%.

Zusammen bei beiden liegt der Wert normalerweise bei 426, dieses Jahr wurden 226 verzeichnet. Ergo: Das Becken mit einem vier mal so hohen Durchschnitt wie der Atlantik wurde nur 53% des Normalwertes erreicht. Für die Nordhemisphäre insgesamt war es 80%. Folglich lag der ACE trotz der starken Saison im Atlantik GLOBAL UNTER dem Mittelwert.

Es steht also außer Frage, dass die Auswirkungen der westlichen Hemisphäre eine riesige Blase heißer Luft ist, über den man sprechen sollte. Aber wenn Sie die Perspektive und das Gesamtbild wollen, gibt es viel, was der Idee widerspricht, dass dies ein Beispiel für eine Art atmosphärische Apokalypse ist. Die Natur findet einen Weg, die Dinge auszugleichen, egal wie viel Geld wir aus unserer wirtschaftlichen Lebensader abziehen wollen, um sie zu verändern.

Natürlich scheint die Medaille, die heute umgedreht wird, wenn es darum geht, Ideen voranzutreiben, immer in eine Richtung zu gehen, nämlich Hysterie zu schüren. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Autor: Joe Bastardi is a pioneer in extreme weather and long-range forecasting. He is the author of “The Climate Chronicles: Inconvenient Revelations You Won’t Hear From Al Gore — and Others” which you can purchase at the CFACT bookstore. His new book The Weaponization of Weather in the Phony Climate war can be found here: www.phonyclimatewar.com

Link: https://www.cfact.org/2020/11/27/summing-up-the-northern-hemisphere-tropical-season/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentare

  1. Man bringe das mal unseren hysterischen „Klima-Weltuntergangs“-Tanten bei! Die müssen sich nämlich täglich fragen, was ist schlimmer: Wenn der „Klima-Weltuntergang“ kommt oder wenn er nicht kommt? Man stelle sich vor, die Potsdämlichen würden plötzlich ehrlich und es gäbe Klima-Entwarnung: Die Reemtsma-Gören fielen in allertiefste Depressionen, das Familienerbe würde an Psychiater „umverteilt“ – und nix mehr mit großen Transformationen!

  2. Bei STÜRMEN doch bitte von TIEF-Druck-GEBIETEN oder -ZELLEN sprechen !!! – NUR so wird ein Schuh daraus – und ALLE sog. STÜRME (mit Niederschlags-Parametern) sind bis 2014 rückblickend, 3-Stunden-Genau dank Archiv-Funktion, auf „earth.nullschool.net“ (EarthWindMap) zu „studieren“ – und ALLES andere, was die globale WETTER-Küche (bis FÜNF Tage voraus) samt Ozean- und CO/CO2/Aerosol-Daten, quasi live, zu bieten hat 😉

    • Einspruch, Herr Palla!

      Man muss unterscheiden zwischen Tiefdruckgebieten unserer gemäßigten Breiten (Sturmwirbel, Zyklonen) und den tropischen Wirbelstürmen (Hurrikane, Zyklone [ohne Plural-n!]) Nur um diese ging es hier. Das sind zwar auch Tiefdruckgebiete, aber von gänzlich anderer Natur, weshalb dieser Begriff in Meteorologen-Kreisen bei tropischen Wettersystemen nicht verwendet wird.

      Näheres hierzu wollen Sie bitte meinem Fachbeitrag hier beim EIKE entnehmen, den ich unter meinem Pseudonym Hans-Dieter Schmidt schon vor einiger Zeit geschrieben habe:

      https://www.eike-klima-energie.eu/2017/10/18/hurrikan-ophelia-vom-wirbelsturm-zum-sturmwirbel/

      MfG  dipl.-Met. Christian Freuer

      • Ja danke, Herr Freuer – dass aufsteigende LuftMassen (wärmere) TiefDruck bilden und abfallende (kühlere) HochDruck ist eines der Gesetze, die ich noch aus meiner Schulzeit in Erinnerung halte – habe Ihren Beitrag natürlich dankend zur Kenntnis genommen – Ich wollte aber auch noch mal auf „earth.nullschool.net“ hinweisen – leider bin ich der Einzige, der dieses für NormalBürger wertvolle TOOL seit mind. 2014 propagiert – könnten ALLE Lehrer und somit Schüler damit umgehen, hätten WIR keine KLIMA-Hysterie rund um die Uhr !?!  😉

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