Millionen Afrikaner werden auf dem Altar „grüner Energie“ geopfert und zu extremer Armut und frühzei­tigem Tod verurteilt

Afrika versinkt in Dunkelheit und Armut. Ursache: die „grüne“ Energiepolitik des Westens! Bild: Celia Berk / pixelio.de

Gregory Wrightstone
Die Politik der Obama-Regierung verdammt mit ihrer Bevorzugung so genannter grüner Energie gegenüber Kohlestrom Millionen Afrikaner zu einem Leben in extremer Armut, zu Umweltzerstörung und einem zunehmenden Risiko eines frühzeitigen Todes. Dies geht aus einer neuen Analyse der CO2-Koalition hervor.

Die Studie der in Arlington, Virginia, ansässigen Koalition von 60 Klimawissenschaftlern und Energieingenieuren kommt zu dem Schluss, dass ein unzureichender Zugang zu Elektrizität einer der Hauptgründe für die drückende Armut Afrikas ist.

Wirtschaftliches Wachstum in einem wettbewerbsorientierten, globalen Markt erfordert eine zuverlässige, universelle Elektrifizierung. Ohne ausreichende Elektrizität zum Heizen und Kochen sind die Afrikaner einer hohen Innenraumverschmutzung durch schmutzige Brennstoffe ausgesetzt, die laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) das weltweit größte umweltbedingte Gesundheitsrisiko darstellt.

Die WHO schätzt, dass weltweit immer noch 3 Milliarden Menschen mit festen Brennstoffen – Holz, Holzkohle und getrocknetem Tierdung – kochen, heizen und ihre Häuser beleuchten.

Die Gifte und Feinstaubpartikel aus der Verbrennung dieser festen Brennstoffe töten jährlich fast 4 Millionen Menschen an Lungenentzündung, Herz- und anderen Lungenkrankheiten, Schlaganfall, Lungenkrebs und einer Vielzahl beeinträchtigter Immunsysteme. Die Hälfte der durch Lungenentzündung verursachten Todesfälle bei Kindern unter 5 Jahren sind auf Ruß im Haus zurückzuführen.

UNICEF schätzt, dass der afrikanische Anteil an diesen 4 Millionen vorzeitigen Todesfällen 400.000 beträgt.

Gefährliche Werte der Luftverschmutzung in Innenräumen sind für Familien ohne Zugang zu Elektrizität fast garantiert.

Sie berichten auch, dass 352 Millionen afrikanische Kinder in Häusern leben, in denen mit festen Brennstoffen gekocht wird. Millionen von Frauen und Kindern laufen weiterhin viele Kilometer am Tag, um nicht nur Wasser, sondern auch Holz für die Verbrennung in Innenräumen zu sammeln, was zur Abholzung der Wälder beiträgt.

Die Krankheiten, Todesfälle und das Elend, die die Folge der Energiearmut in Afrika sind, verbessern sich im Vergleich zum Rest der Welt nur langsam.

Im Jahre 1960 hatten die Menschen in China und in Afrika südlich der Sahara mit 44 Jahren eine fast gleich hohe Lebenserwartung. Heute liegt die Lebenserwartung in China bei 77 Jahren und damit nur geringfügig unter der der USA mit 79 Jahren. Bedauerlicherweise liegt der afrikanische Durchschnitt bei 61 Jahren, was zwar besser ist als vor 60 Jahren, aber immer noch hinter dem Großteil der übrigen Welt zurückbleibt.

Nach den neuen Untersuchungen bedeutet dies, dass die 1 Milliarde Afrikaner südlich der Sahara im Vergleich zu den Chinesen insgesamt 16 Milliarden Lebensjahre verloren haben.

Extreme Generationsarmut ist in Subsahara-Afrika endemisch. 41% der Bevölkerung leben in absoluter Armut, von der Weltbank definiert als ein Einkommen von weniger als 1,40 Dollar pro Tag.

Der fehlende Zugang zu zuverlässiger Elektrizität ist einer der Hauptgründe für dieses mangelnde Wirtschaftswachstum.

Selbst in den elektrifizierten Gebieten Afrikas gibt es immer wieder Stromausfälle, da das Netz oft, manchmal sogar täglich, ausfällt.

Das hat in den letzten Jahrzehnten zu einer „Dieselisierung“ des Kontinents geführt. Für die Häuser der Wohlhabenden, für Fabriken und Regierungsgebäude gibt es rußende, dieselbetriebene Notstromgeneratoren. Die Abhängigkeit von dieser schmutzigen Energiequelle ist so groß, dass man schätzt, dass viele afrikanische Nationen mehr für die Dieselerzeugung als für das Stromnetz selbst ausgeben.

Ist die Antwort auf diese Energiearmut eine vollständige Abhängigkeit von Wind- und Sonnenenergie? Ganz und gar nicht, denn die Unzuverlässigkeit der „erneuerbaren“ Energien würde noch mehr Stromausfälle bedeuten, was zu noch weiter zunehmender „Dieselisierung“ führen würde.

Die Lösung für die Bereitstellung zuverlässiger, erschwinglicher Elektrizität könnte unter den Füßen der Afrikaner in Form von billigen, reichlich vorhandenen Kohlereserven liegen, die mit der amerikanischen Technologie für saubere Kohle erschlossen werden könnten.

Südafrika kontrolliert fast 70% der Reserven des Kontinents, aber auch in Ostafrika und in der Sahelzone Westafrikas gibt es beträchtliche Kohlevorkommen. Mehr als 100 neue Kohlekraftwerke sind in 11 afrikanischen Ländern in Planung, und fast die Hälfte davon wird von China finanziert und gebaut.

Trotz der tödlichen Gesundheitskrise in Afrika verbietet die Weltbank nun die Kreditvergabe für die Instandhaltung oder den Bau neuer Kohlekraftwerke. Stattdessen vergibt sie Kredite an Länder, um sie bei der Schließung von Minen und dem Ersatz der bestehenden Kraftwerke durch „erneuerbare“ Energien zu unterstützen – samt der vielfach verheerenden Folgen dieser Energieform.

Laut Akinwumi Adesina, dem Präsidenten der Afrikanischen Entwicklungsbank, „ist Kohle die Vergangenheit, und erneuerbare Energien sind die Zukunft“. Er fügte hinzu: „Es gibt einen Grund, warum Gott Afrika Sonnenlicht geschenkt hat“.

Aber das ist genau die falsche Formel.

Unabhängig davon, wer nach dem 20. Januar im Oval Office sitzt, sollte der Präsident erwägen, die Beschränkungen der afrikanischen Energieentwicklung zurückzunehmen, um das Leben von Millionen unserer afrikanischen Brüder und Schwestern zu verbessern.

African lives matter, too!

Link: https://www.dailysignal.com/2020/11/17/millions-in-africa-are-being-sacrificed-to-extreme-poverty-premature-death-on-the-altar-of-green-energy/?

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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5 Kommentare

  1. Ist nicht ganz neu, aber warum soll man diesen Irrsinn nicht gelegentlich wiederholen?Anscheinend hatte sich die WHO damals noch nicht nur auf Deppenstudien über „Gesundheitsschäden“ durch „anthropogenem Klimawandel“ beschränkt.

  2. VERDOPPELT hat sich seit den 60ern die BevölkerungsZahl in Afrika – von ca. 600 Millionen auf jetzt über 1.200 Millionen (1,2 Mrd.) – „In jeder Sekunde drei Menschen mehr“ (Spiegel Nr. 10/1993) – meinte Geburten und Längeres Leben – ein BRAVISSIMO an alle verantwortlichen „UN-Schwätzer“ mit hochdotiertem Diplomaten-Status – und wo die SONNE 12 Stunden täglich scheint, ist in Afrika WÜSTE – ansonsten bilden sich ab MITTAG in den TROPEN täglich RIESEN-WolkenTürme mit entsprechenden Schauern und Gewittern – auf „kachelmann-wetter“ im SAT-Bereich gucken !?!  😉

  3. Der Artikel interessiert mich nicht.
    Aber Obama war ein simpler Schaumläger, der nix auf die Kette gekriegt hat.
    Durch Schaumschlägerei  wurde ihm sogar noch eine zweite Amtszeit gegönnt.
    Ergebnis: Null.
    Zum Ende brachen sogar alle Dämme, wurde Krieg in Lybien und Syrien gespielt – um tatsächlich islamistische Terroristen zu unterstützen. In Lybien wurde sogar die Flugverbotszone verletzt – quasi ist er ein Kriegsverbrecher. Im Ergebnis haben wir einen weiteren failed state – Obamaland.
    Aber eines hat er geschafft: Bis heute schafft er es mit Schaumschlägerei sein Totalversagen zu verschleiern.
    Ich habe noch weniger für den derzeitigen Präsidenten übrig.
    Es ist schon ein Unterschied, ob man von Obama mit einem freundlichen Lächeln in den Arsch gelatscht wird, oder von einem Trump, mit miesem Grinsen.
    Mit anderen Worten: Von Kermit dem Frosch läßt man sich lieber verarschen, als von JR von der Sauvolk-Ranch.
    Leider war Trump erfolgreicher als Obama.
    Wirtschaftlich sowieso – der ohnehin bestehende Wirtschaftskrieg mit dem Rest der Welt wurde forciert. Er hat es zudem intern geschafft den idiotischen IS-Suport in Syrien zu beenden – womit der IS zusammenbrach.
    Und er hat den Draht zu Nordkorea nicht fallenlassen.
    Aber das hätte auch ein Besen hinbekommen.

     

     

    • Was ist daran stumpfsinnig? Dass der Artikel mit Kriegstreiber Obama etwas älter zu sein scheint, ist nur ein Schönheitsfehler, obwohl andererseits mit dem vielleicht größten Wahlbetrug der US-amerikanischen Geschichte Obama ja irgendwie wieder aufersteht.

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