Vielleicht der dümmste Artikel jemals: „So warm wie jetzt war es in der Arktis seit 3 Millionen Jahren nicht mehr…“ – Wie bitte!?

Todesspirale arktischen Eises: Fake News! Bild: Dörthe Huth / pixelio.de

David Middleton
Aus der Abteilung „man kann Dummheit immer noch steigern“ kommt das hier. Traurig daran ist, dass dieser Artikel offenbar von zwei Professoren der Geowissenschaften verfasst worden ist.

Die Arktis ist seit 3 Millionen Jahren nicht mehr so warm gewesen – und das lässt große Veränderungen für den Rest des Planeten erahnen

30.September 2020

Jedes Jahr schrumpft die Meereisbedeckung im Arktischen Ozean bis zu einem Tiefpunkt Mitte September. In diesem Jahr misst sie nur noch 1,44 Millionen Quadratmeilen (3,74 Millionen Quadratkilometer) – der zweitniedrigste Wert in den 42 Jahren seit Beginn der Messungen durch Satelliten. Das Eis bedeckt heute nur noch 50% der Fläche, die es vor 40 Jahren im Spätsommer bedeckte.
Wie das IPCC gezeigt hat, ist der Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre höher als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Das letzte Mal, dass die atmosphärische CO2-Konzentration das heutige Niveau – etwa 412 Teile pro Million – erreichte, war vor 3 Millionen Jahren, während des Pliozäns. Das bedeutet, dass die Arktis seit 3 Millionen Jahren nicht mehr so warm gewesen ist.

[…]
Julie Brigham-Grette, Professorin für Geowissenschaften, Universität von Massachusetts Amherst

Steve Petsch, außerordentlicher Professor für Geowissenschaften, University of Massachusetts Amherst
The Conversation

So warm war die Arktis seit 3 Millionen Jahren nicht mehr“

In vielerlei Hinsicht ist der Artikel gar nicht so schlecht. Es geht nur um atmosphärisches CO2, nicht um arktische Temperaturen. Die Autoren bieten eine nette Diskussion über das paläozäne Klima der Pliozän-Epoche und eine Erklärung des Gesteins-Verwitterungszyklus‘ (Karbonat-Silikat), der angeblich das atmosphärische CO2 über die geologische Zeit kontrolliert… Aber der Titel des Artikels ist völlig dumm.

In dem Artikel wird atmosphärisches CO2 mit der Temperatur zusammengeführt. Obwohl es eine subtile Beziehung zwischen atmosphärischem CO2 und der Temperatur gibt, sind sie nicht austauschbar. Es ist durchaus möglich, dass das atmosphärische CO2 seit dem Pliozän nicht mehr so hoch war. Es ist auch möglich, dass es für kurze Zeiträume im frühen Holozän fast so hoch gewesen sein könnte, vielleicht sogar während des spätpleistozänen Bølling-Allerød Zwischenstadiums. Dies ist jedoch eines der dümmsten Dinge, die je geschrieben wurden:

So warm war die Arktis seit 3 Millionen Jahren nicht mehr“

Die Arktis war vor ~130.000 Jahren, nämlich während des letzten Pleistozän-Interglazials (Eemian/Sangamonian) viel wärmer, wobei der CO2-Gehalt wahrscheinlich nur etwa 300 ppm betrug.

Abbildung 1: „Die Sauerstoffisotope im Eis bedeuten, dass das Klima während der letzten Zwischeneiszeit stabil war, mit Temperaturen, die um 5°C höher lagen als heute“. Mitglieder des Nordgrönländischen Eiskern-Projektes 2004

Trotz der eemischen Wärme war die Arktis keineswegs eisfrei:

Das letzten Mal, als die Temperaturen in der Arktis signifikant höher lagen als heute, war das frühe holozäne thermische Maximum 9, 10. Das Holozän ist jedoch ein noch nicht abgeschlossener interglazialer Zyklus. Dies rechtfertigt zweifellos klimatische Bewertungen älterer, abgeschlossener warmer Interglazialzyklen wie des letzten Interglazials (LIG), d.h. des maritimen Isotopenstadiums (MIS) 5e (Eem), das etwa 130.000 bis 115.000 Jahre dauert und oft als mögliches Analogon für unsere zukünftigen klimatischen Bedingungen auf der Erde angenommen wird. 11, 12. Auf der Grundlage von Proxy-Aufzeichnungen aus Eis-, Land- und Meeresarchiven ist das LIG durch eine atmosphärische CO2-Konzentration von etwa 290 ppm charakterisiert, d.h, ähnlich dem vorindustriellen (PI)-Wert13, wobei die mittleren Lufttemperaturen in Nordostsibirien um etwa 9°C höher lagen als heute 14. Lufttemperaturen über der grönländischen NEEM-Eisbohrkernstelle lagen um etwa 8 ± 4°C über dem Mittelwert des vergangenen Jahrtausends15, Nordatlantik-Oberflächentemperaturen um etwa 2 °C höher als die modernen (PI)-Temperaturen 12, 16 Der globale Meeresspiegel lag 5 – 9 m über dem heutigen Meeresspiegel 17. Im Nordmeer hingegen könnte das Eem kühler als das Holozän gewesen sein, was auf eine Verringerung des nordwärts gerichteten Flusses des atlantischen Oberflächenwassers in Richtung der Framstraße und des Arktischen Ozeans zurückzuführen ist, was wiederum auf die Komplexität des interglazialen Klimasystems und seine Entwicklung in den nördlichen hohen Breiten hinweist 12, 18, 19.

Stein et al., 2017

Abbildung 2: „Simulation der arktischen Meereisbedeckung des letzten Interglazials und des vorindustriellen Klimas. Die Bedingungen des letzten Interglazials (LIG) wurden für drei Zeitabschnitte simuliert: LIG-130 (130 ka), LIG-125 (125 ka) und LIG-120 (120 ka). Weiße Kreise zeigen die Positionen der vier untersuchten Sedimentkerne an.“ Stein et al., 2017

Fazit: Die Arktis war „so warm“ oder wärmer während der meisten der letzten 10.000 Jahre…

Abbildung 3: Rekonstruktion der Temperatur im zentralen Grönland (Alley 2000)
Abbildung 4: Temperatur-Rekonstruktion nach GISP2 seit dem glazialen Stadium des Younger Dryas (Kobashi et al. 2017)

Die Arktis war zwischenzeitlich „so warm“ oder wärmer während der letzten 5000 Jahre:

Abbildung 5: Temperatur-Rekonstruktion der letzten 4000 Jahre nach GISP2. Aus: Climate and historical periods from Grosjean et al., 2007
Abbildung 6: Klima-Rekonstruktion der Arktis seit dem Jahr 1 (McKay & Kaufman, 2014).

Die Arktis war ziemlich sicher „so warm“ oder wärmer während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts:

Abbildung 7: Temperatur-Rekonstruktion nach GISP2 seit dem Jahr 1900. Schlüssel-Ereignisse wie RMS Titanic, Glacier Girl, The Ice Age Cometh? und Temperaturen der Summit Station sind als Vergleichsgröße hinzugefügt …
Abbildung 8: Klima-Rekonstruktion der Arktis seit dem Jahr 1900 (McKay & Kaufman, 2014).

Die Ausdehnung des Arktischen Meereises war während der letzten 10.000 Jahre ebenfalls geringer als heute:

Abbildung 9: Querschnitt durch einen Sediment-Bohrkern. Die derzeitigen Meereis-Bedingungen an diesen Stellen zeigen der Jahreszeit entsprechend eine Eisausdehnung, die höher lag als die meiste Zeit während der letzten 10.000 Jahre. (PIP25 0.5 bis 0.7). (Stein et al., 2017)

Conclusions

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihr Artikel lächerlich gemacht wird, stellen Sie sicher, dass der Titel/die Überschrift nicht dümmer als Schiefer ist.

Geologen sollten wissen, dass atmosphärisches CO2 und Temperatur nicht austauschbar oder synonym sind.

Wenn das atmosphärische CO2 tatsächlich eine Hauptursache für den Klimawandel war, dann müsste die Arktis heute viel wärmer sein als in den letzten 3 Millionen Jahren. Ist sie aber nicht.

Nachtrag

Im Abschnitt mit den Kommentaren schrieb Kommentator Bob, dass dieser Satz nicht in dem auf The Conversation veröffentlichten Artikel enthalten ist:

Das bedeutet, dass die Arktis seit 3 Millionen Jahren nicht mehr so warm gewesen ist“.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie gestern da war, als ich den von mir zitierten Text kopiert hatte. Der Satz ist heute definitiv nicht da. Obwohl ich zuerst auf den Artikel auf EarthSky, einer Astronomie-Website, gestoßen bin. Es ist möglich, aber unwahrscheinlich, dass ich den Text von EarthSky kopiert habe. In dieser Version des Artikels ist der Satz immer noch enthalten.

References

Alley, R.B. 2000. “The Younger Dryas cold interval as viewed from central Greenland”. Quaternary Science Reviews 19:213-226.

Alley, R.B.. 2004. “GISP2 Ice Core Temperature and Accumulation Data”.
IGBP PAGES/World Data Center for Paleoclimatology Data Contribution Series #2004-013. NOAA/NGDC Paleoclimatology Program, Boulder CO, USA.

Grosjean, Martin, Suter, Peter, Trachsel, Mathias & Wanner, Heinz. (2007). “Ice‐borne prehistoric finds in the Swiss Alps reflect Holocene glacier fluctuations”. Journal of Quaternary Science. 22. 203 – 207. 10.1002/jqs.1111.

Kinnard, C., Zdanowicz,C.M., Koerner,R ., Fisher,D.A., 2008. “A changing Arctic seasonal ice zone–observations from 1870–2003 and possible oceanographic consequences”. 35, L02507. Kinnard_2008

Kobashi, T., J. P. Severinghaus, and K. Kawamura (2008a). “Argon and nitrogen isotopes of trapped air in the GISP2 ice core during the Holocene epoch (0–11,600 B.P.): Methodology and implications for gas loss processes”. Geochim. Cosmochim. Acta. 72, 4675– 4686, doi:10.1016/j.gca.2008.07.006.

Kobashi, T., Kawamura, K., Severinghaus, J. P., Barnola, J.‐M., Nakaegawa, T., Vinther, B. M., Johnsen, S. J., and Box, J. E. ( 2011). “High variability of Greenland surface temperature over the past 4000 years estimated from trapped air in an ice core”. Geophysical Research Letters. 38, L21501, doi:10.1029/2011GL049444.

Kobashi, T., Menviel, L., Jeltsch-Thömmes, A. et al. “Volcanic influence on centennial to millennial Holocene Greenland temperature change”. Scientific Reports 7, 1441 (2017). https://doi.org/10.1038/s41598-017-01451-7

McKay, N., Kaufman, D. “An extended Arctic proxy temperature database for the past 2,000 years”. Scientific Data 1. 140026 (2014). https://doi.org/10.1038/sdata.2014.26

North Greenland Ice Core Project members. 2004. “High-resolution record of Northern Hemisphere climate extending into the last interglacial period”. Nature 431(7005):147-151.

Stein, R., Fahl, K., Gierz, P. et al. Arctic Ocean sea ice cover during the penultimate glacial and the last interglacial. Nat Commun 8, 373 (2017). https://doi.org/10.1038/s41467-017-00552-1

Stein, R. , Fahl, K. , Schade, I. , Manerung, A. , Wassmuth, S. , Niessen, F. and Nam, S. (2017), Holocene variability in sea ice cover, primary production, and Pacific‐Water inflow and climate change in the Chukchi and East Siberian Seas (Arctic Ocean). J. Quaternary Sci., 32: 362-379. doi:10.1002/jqs.2929 stein2017

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/11/06/perhaps-the-dumbest-article-title-ever-the-arctic-hasnt-been-this-warm-for-3-million-years-aeuhhh/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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28 Kommentare

  1. Naja, gemäß Al Gore müßte die Arktis schon lange eisfrei sein.
    Es gibt wahrscheinlich lediglich nur noch ein par Probleme mit der entsprechenden App.
    Also ich war noch nie in der Arktis und ich hebe mir das als Reiseziel für heißere Zeiten auf.
    Wenn man sich durch die Berichte googelt, dann fällt schnell auf, daß die Arktis seit 20 Jahren der Eisfreiheit entgegentaumelt und in manchen Artikeln sogar ein plötzliches Spontanabtauen droht.
    Wenn man sich näher mit dem Thema beschäftigt, dann stellt man schnell fest, daß es in jedem Jahr eine unterschiedliche Eisausdehnung gibt.  Das ist eben wetterabhängig.
    Wenn Schüler heute über die Entwicklung der Arktis suchen müssen, dann finden sie sowas: https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Arktisches_Meereis
    Immerhin ist dort auch eine Grafik vom Meereisportal eingebettet, aus der hervorgeht, daß es im letzem Winter eine deutlichen Rekordwert in der Eisausdehnung der letzte Jahre gab. https://data.meereisportal.de/maps/latest/extent_long_n.png
    Es hat dann logischerweise wieder abgenommen.
    Und im Juli schien die Bude sturmreif. Aber…das Eisminimum wird Mitte September erreicht. Hochgeile Sensationslust mischte sich mit dem bangen Erwartem einer langen Vorfreude. Und dann spielte das Eis nicht mit. Erst schrumpfte das Eis dann doch nicht schnell genug, dann wurden die Daten neu berechnet und dann war auch noch der Sommer zu Ende.
    Das Eis wuchs wieder – ohne das man es ihm erlaubt hatte!
    Aber im Oktober gab es nochmal eine letzte Gelegenheit, um die Katastrophe anzubringen. Die Meereisausdehnung lag nochmal unter allen bisherigen Werten, um dann unerlaubterweise stark anzusteigen. Das war der letzte Zeitpunkt nochmal Alarm zu schlagen – „im nächsten Jahr sind Eiswürfel Mangelware in der Arktis“.
    Schaut man sich die Grafik genauer an erkennt man:
    Das Jahr mit der geringsten Eisausdehnung war 2012.
    Das Jahr mit der größten Eisausdehnung war 2012.
    Das Jahr mit der zweitgeringsten Eisausdehnung war 2020.
    Das Jahr mit der zweitgrößten Eisausdehnung war 2020.
    In der Grafik fehlen zudem leider viele Jahre.
    Das ist keine wissenschaftliche Arbeit – da vermutet man ja zwangsläufig in den fehlenden Jahren noch gößere Abweichungen, und Unregelmäßigkeiten als sie in der vorliegenden Version bereits erkennbar sind.
    Viele Grüße

    S. Eulitz

    • Danke! Ich werde mir aber als vorsichtiger Mensch mal vorab eine satte Portion an Eiswürfeln in meinem Gefrierschrank bunkern. Nicht, dass plötzlich sogar diese nicht mehr produzierbar sein werden!

  2. Man sollte die beiden Professoren als Berater für die Bayrische Staatsregierung rekrutieren.

    Dort können die Spitzenkräfte auch nicht zwischen Intensivbetten mit aktivierten Beatmungsgeräten und ohne unterscheiden.

    • Zum 100 + xten Mal, bitte 3 x abschreiben und bis zum nächsten Artikel auswendig lernen:

      IN DER NATURWISSENSCHAFT GIBT ES KEINE BEWEISE !!!

      Keine, Null (0), nichts Beweise !

        • Das hat nichts mit Einfalt zu tun, sondern etwas mit Alltagserfahrung. Aber nicht mit Wissenschaft und Beweis, Herr Suntinger. Sie können messen, dass ein Baum 10 Meter hoch ist. Sie können ihn fällen und wiegen: 100 Kilogramm.  Was beweisen Sie damit. Der Meter und das Kilogramm sind willkürlich definierte MATHEMATISCHE Größen.  Lesen Sie mal die Geschichte des Urmeters nach. Spannend, unterhaltsam und sehr interessant.

          • @ Herrn Werner Burger

            Die Reduktion der Naturwissenschaften auf Meinungsniveau hat dazu geführt, dass manche Leute nicht mal mehr zwischen einem Beweis FÜR und einem Beweis GEGEN eine Theorie zu unterscheiden vermögen. Üblicherweise sind solche Leute dann mit der Tatsache, dass EIN Gegenbeweis reicht, um eine Theorie zu WIDERLEGEN, intellektuell völlig überfordert…

          • Die Geschichte des Pariser Urmeters kenne ich ziemlich genau! Sogar zurück bis zu Zeiten der Entstehung menschlicher Zivilisation. Sein Nachfolger ist mir ebenfalls bekannt.

            Dank Ihrer Nachhilfe ist mir jetzt auch der Unterschied zwischen mathematischem Beweis und physikalischem Nachweis aufgefallen. Danke! Meistens geht der  Unterschied allerdings gegen Keine, Null (0), Nichts.

            Deutsche Sprache = Schöne (exakte) Sprache. Nochmals Dank an Sie.

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich,

    im IPCC-Bericht 2007 gab es zu diesem Thema auch Aussagen (natürlich nur im Kleingedruckten). Geht man von der „These“ aus, dass das CO2 der Haupttreiber bei Klimaveränderungen ist, erhält man demnach bei der Betrachtung der Klimageschichte für die Klimasensitivität des CO2 Werte von -2°C bis +14°C. Dies beweist, dass CO2 noch nie ein Haupttreiber in der Klimageschichte war.

    Bitte verurteilen Sie nicht pauschal „alle Wissenschaftler“ als dumm. Es sind nur wenige Wissenschaftler, die in den Medien immer wieder herumgereicht werden und diesen Blödsinn verbreiten. Fragen Sie doch einfach mal in einer Uni im kleinen Kreis bei den Naturwissenschaftlern oder Mathematikern nach, was die davon halten. An der Uni Potsdam bekam ich bzgl. PIK Antworten wie „Das sind keine Physiker“ und „Die gehören nicht zu unserer Uni“ (um mal zwei harmlose Antworten wiederzugeben). Tiefer kann man als Wissenschaftler nicht sinken! Das Problem ist nur, dass Wissenschaftler, die sich gegen den Klimawahn aussprechen (z.B. mit wissenschaftlichen Argumenten) ganz schnell die Arbeitsgrundlage entzogen wird (s. Prof. Svensmark). Nur wenige Unis in Deutschland gönnen sich noch den Luxus einer unabhängigen und ergebnisoffenen Klimaforschung. Fördermittel von Bund und Ländern sind da dann natürlich nicht mehr drin! Institute, die dem Klimawahn fröhnen, werden dagegen mit Fördermitteln zugeschüttet und können ihrem Hobby fröhnen und z.B. monatelang mit einem Schiff in der Arktis rumgondeln.

    MfG

    • Würde mich sehr freuen, wenn Sie recht haben und es an nur an meinem begrenzten Erfahrungshorizont liegt! Leider habe ich zu oft gelesen und gehört, dass selbst Naturwissenschaftler und Techniker heute der Klima-Alarmforschung glauben. Sodass die wenigen Skeptiker dann lieber schweigen…

  4. Wir haben ja jetztz wieder ein – zugegebenermaßen unglaubliches – CO2-Problem, tatsächlich eine extreme CO2-Vergiftung – von etwa 50.00o ppm

    CO2 Test beweisst Maske ist gesundheitsgefährdend – 50.000 ppm gemessen = Kohlendioxidvergiftung (Kanal „Irrsin pur“)

     

    • Gerade auf dieser Plattform würde ich den Terminus „Kohlendioxidvergiftung“ nicht verwenden. Letztere fördert nämlich das Narrativ vom ach so bösen CO2!

      Ich für mich werde jedenfalls an einer Kohlendioxidvergiftung weder erkranken noch sterben, eher an eklatantem Sauerstoffmangel in meiner Atemluft.

      Die Wahrscheinlichkeit, in meiner Badewanne zu ertrinken, ist ebenfalls gegeben. Niemand wird dann sagen, daß ich an einer „Wasservergiftung“ gestorben bin.

      So viel ich weiß, ist CO2 ein unsichtbares (Ausnahme eh schon wissen!), geruchloses, ungiftiges Gas. Es könnte aber sein, daß (linksrotgrüne) Lehrbücher mittlerweile umgeschrieben worden sind.

      • Sehr geehrter Herr Suntinger, ich war mehr als 30 Jahre lang freiwilliger Feuerwehrmann und habe zahlreiche Kohlendioxid-Vergiftungen erlebt, einige davon tödlich: Güllegruben, Silo-Behälter, ein Gärkeller und einmal ein simpler Brunnen. CO2 sammelt sich in solchen Räumen ohne Durchmischung der Luft unten an. Bis zur tödlichen Konzentration.  Da reden wir aber nicht über 400 ppm wie in der Atmosphäre.

        • Sehr geehrter Herr Burger, ich bin seit 35 Jahren in unsere Freiwillige Feuerwehr involviert, und kenne Ihre Argumente.

          Ich befürchte, daß Sie nicht verstehen, was ich meinte: Lebenswichtiges CO2 wird infolge eines Narrativs zum für die Menschheit tödlichem Gas gemacht. Aus einem lebenswichtigen Gas wird seitens ungebildeter Menschen eine tödliche Gefahr in uns indoktriniert, und das schon seit Jahrzehnten!

          Bei uns Menschen (ich sah auch schon eine Kuh in der Güllegrube meines benachbarten Bauern fast verenden) werden infolge CO2 (mangels lebenswichtigem Sauerstoff) CO2-Vergiftete publiziert. Bei Wasser (mangels lebenswichtigem Sauerstoff) werden daraus Ertrunkene. Merken Sie den Unterschied? Ja?: CO2 kann man schlecht machen, weil es kaum jemand kennt, und es ohnehin nur zu 0,04 % in der Luft vorkommt, also Vorsicht: Gift! Wasser kennt jeder und es darf natürlich nicht schlecht gemacht werden, weil es unser zweitwichtigstes Lebensmittel ist. Es klänge doch blöd, an einer Wasservergiftung (mangels lebenswichtigem Sauerstoff) zu sterben!

          Und wenn zukünftig in Lehrbüchern geschrieben steht, daß es Menschen gibt, welche CO2 sehen, werde ich mir denken: Oh Gott, lass Hirn regnen. Und wenn in ihnen steht, daß CO2 giftig ist, werde ich an Paracelsus denken: Was würde er heute sagen?

          • Verehrter Herr Suntinger, verzeihen Sie diese Nachfrage: Können Sie ein Zitat wiedergeben oder eine Quelle nennen, die belegt, dass ein seriöser Wissenschaftler CO2 als  Gift bezeichnet hätte – im Zusammenhang mit dem Klima oder sonstwie?

            Nebenbei: Wer eine größere Nenge reinsten sprich destillierten Wassers trinkt, wird daran sterben. Wasservergiftung wird man das aber auch nicht nennen   … Eine Frage der Sprachregelung. Man stirbt ja auch streng genommen nicht an einer Pilzvergiftung, sondern an dem durch bestimmte Inhaltsstoffe des Pilzes ausgelösten Organversagen … aber jetzt wirds erbsenzählerisch ….

          • Sehr geehrter Herr Burger, danke für Ihre Nachfrage.

            Vor ab: Ich bin auch nicht fürs Erbsenzählen und Mäusemelken! Im von Frau Interthal (Ich danke ihr, daß sie dieses Supervideo auf diese Plattform gestellt hat; ich kannte es allerdings schon.) oben eingestelltem Video erwähnt der Sachverständige (Im Video ist er für mich Wissenschaftler, weil er Wissen schafft.) ab Minute 08:17 „Kohlendioxidvergiftung“. Das habe ich seinerzeit schon kritisiert. Sie wissen ja: Wer schweigt, stimmt zu! Und nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.

            Letztendlich wollte ich mit meinem ersten Kommentar nur dabei mithelfen, das vorhandene CO2-Narrativ aufgrund einer sehr ungenauen Wortwahl nicht noch mehr zu verstärken. Und daraus folgend: Daß es auf unsere Kinder und Enkel nicht epidemisch und Todesängste auslösend übertragen wird!

    • 50000 ppm? Wer es glaubt wird selig? Wieviel Luft befindet sich denn zwischen Gesicht und dem primitiven Luftfilter aus Papier?  Und wieviel Luft atmet man pro Luftzug ein und aus? Soll ja so um den halben Liter im Normalfall sein. Und das normale Lungenvolumen soll so um die 2 bis 3 Liter umfassen.

      • Sehr geerhter Herr Heinzow,
        das sehe ich ähnlich. Durch die simplen Stofftücher, Schals und OP-Lappen entsteht ganz sicher keine Erstickungsgefahr. In dichtere Masken ist ein „Membranventil“ eingearbeitet, welches den Namen kaum verdient. Wenn man die Dinger lang genug trägt, dann atmet man dadurch auch ein.
        Die große Gefahr beim Umgang mit Atemmasken besteht im erhöhtem Atemwiderstand und der damit verbundenen Erschöpfung.
        Beim inszwischen „traditionellen“ einfachen Keimlappen kann man das fast vernachlässigen. Bei P2 Masken ist der schon spürbar, bei P3Masken versteht man schnell, warum nach 2 Stunden eine halbstündige Regenerationsphase vorgeschrieben ist. Wenn man sich dann noch stundenlang in einen luftdichten Overall, also eine Sauna, zwängt…dann kann man leicht nachvollziehen, warum so viele aus dem Ruhestand zurückgerufene Ärzte, in Italien, gestorben sind.
        SO hätte man die ruhestandsgewöhnten Pensionäre genausogut 16 Stunden am Stück an einen Hochofen stellen können, anstatt in die Notaufnahme eines panikdurchfluteten Krankenhauses.
        Viele Grüße
        S. Eulitz

        • >>Wenn man sich dann noch stundenlang in einen luftdichten Overall, also eine Sauna, zwängt…dann kann man leicht nachvollziehen, warum so viele aus dem Ruhestand zurückgerufene Ärzte, in Italien, gestorben sind.<<

          Richtig, sehr geehrter Herr Eulitz. Aber wie das so ist, die Mediziner haben leider eine mieserable naturwissenschaftliche Grundausbildung. Man läuft halt nicht in luftdichten Overalls rum und benutzt keine Atembremser als Masken. Wie mieserabel Mediziner in Physik und Technik grundausgebildet sind weiß ich, da es drei mit meinem Nachnamen gibt. Die waren beispielsweise nicht in der Lage zu erkennen, daß mir ein Oberarmnagel falsch eingesetzt worden war und erst nach 12 Monaten entfernt werden konnte. Und die haben auch nicht erkannt, daß die Mediziner den Nagel seitlich angebohrt haben und ich im Arm die winzigen Splitter drin habe.

          Insofern wundert mich das, was jetzt in Sachen Virus-Infektion abgeht, gar nicht. Und dazu gehört auch, daß die Menschen nicht korrekt aufgeklärt werden. Ich bin im Krankenhaus nicht darüber aufgeklärt worden was ich zu tun habe, um mich nicht zu infizieren, also wie unsereiner die „Atemschutzmaske“ in Form eines Handtuchs zu behandeln hat.

          Und wenn sich ein Krankenbettschieber mit seinem Hinterteil auf den Tisch im Zimmer und nicht auf den Stuhl setzt und den vorgeschriebenen Abstand nicht einhält, sagt das doch alles über die Gefahren aus denen man nur mal so eben ausgesetzt ist. Und daß erst jetzt Besuche in Krankenhäusern nur noch ganz selten möglich sind erklärt, daß die Infektionsrate nach oben geht und die Krankenhausbetten knapp werden. Alles etwas, was der hamburgischen „DDR“lerin die endgültige Schaffung der „DDR“-Diktatur-2,0 ermöglicht.

          • @T. Heinzow

            Nicht nur die Mediziner haben eine grottenschleche naturwissenschaftliche Ausbildung. Wer ernsthaft glaubt, die Arktis hätte es vor 3 Millionen Jahren bereits gegeben, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Das ist und bleibt bis heute, weiterhin, purer Glaube. Das als sicheres Wissen zu verkaufen, ist reinster intellektueller, unredlicher Betrug.

            Jeder Physiker muß mit den Gebrechen und Lächerlichkeiten der Radio-Karbon-Methode vertraut sein. 95-99 Prozent der heutigen Physiker haben davon keine Ahnung. Hier wird also gelogen, das sich die Balken biegen.

            Wenn also bereits die Datengrundlagen dubios sein müssen, dann ist auch der Rest kaum zu gebrauchen.

        • Sehr schöne Schilderung der Gefahren durch Masken und Schutzanzüge.
          Aber ihnen sind doch sicher auch die Bilder mit Spezial-Einsatztruppen der Polizei im Anti-Querdenker-Einsatz  bekannt. Irgendwie scheinen diese Burschen widerstandsfähiger zu sein!

  5. Und was hatten die Temperaturen mit dem CO2 zu tun? Bis zum Beginn der industriellen Revolution 1860, war der CO2 Anteil 260 bis 280 ppm. Es gibt keinen Zusammenhang.

  6. Es ist schon merkwürdig: Heute schreibt der IPCC den jüngste Temperaturanstieg dem CO2 zu. Die Tatsache, dass dies für die Historie nie nachzuweisen war, gerät in Vergessenheit. Also projiziert man die heutige IPCC-Glaubenslehre in die Vergangenheit und rechnet dort aus CO2-Konzentrationen dann Temperaturen aus. Eigentlich ein logisches Ergebnis einer Verdummung, mit der der IPCC unverdrossen die Menschheit permanent und ungestraft bearbeiten darf!

    Es beweist, dass Wissenschaftler genauso dumm sind wie bei uns die Medien, die Politik und die Straße. Man muss nur seinen Blödsinn unverdrossen andauernd verkünden und schon fallen auch Wissenschaftler drauf rein und betrachten den IPCC-Blödsinn als „settled“. Wie soll man auch damit klar kommen, dass der CO2-Klimawahnsinn nur in der Gegenwart funktioniert und nicht in der Vergangenheit?

    Wer hofft da noch, dass die Menschheit endlich aufwacht? Nein, man findet stattdessen immer neue Opfer, die sich verdummen lassen! Verdummung ist ja so einfach! Insbesondere, wenn es mit Hilfe der Politik, der Medien und der Straße geschieht…

    • Der Blick in die täglichen TMIN- und TMAX-Messungen seit 1893 in den USA beweist: Es gibt keinen Zusammenhang zwischen den Temperaturänderungen und dem CO2.

      Das ist eine Station in Ohio östlich von Indianapolis. Soweit erkenntlich mitten in der Stadt. Insofern ist der Anstieg in den letzten Jahren erklärlich.

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