Schätze heben mit Wasserstoff

Rüdiger Stobbe
Spätestens seit 2010, spätestens als der berühmte ´Bossel-Aufsatz` „Wasserstoff löst keine Energieprobleme“ erschien, müsste jedem einigermaßen klugen Menschen, Wissenschaftler und Politiker klar sein, dass Wasserstoff eben keine Energieprobleme löst. In der Natur kommt Wasserstoff fast nur in gebundener Form vor

In Reinform ist er in Verbindung mit der Luft hochexplosiv. Um diese Reinform herzustellen, um zum Beispiel den Wasserstoff aus Wasser zu lösen, sind sehr energieintensive Prozesse notwendig, die am Ende der Transformation Strom – Wasserstoff – Strom einen Energieverlust von etwa 75% aufweisen. Kurz:  Ich stecke 100% Strom hinein und bekomme 25% Strom heraus. Detailliert nachzulesen in oben verlinktem Aufsatz. Diese Transformation macht nur dann im Rahmen einer Energiewende Sinn, wenn Unmengen überschüssiger – grüner = CO2-freier – Strom zur Verfügung stünden. Das ist, auch wenn Herr Aiwanger etwas anderes behauptet, nicht der Fall. Mit den etwa  6,5 TWh mittels erneuerbarer Energieträger möglichen, dann abgeregeltem Strom (2019), ließe sich bei einem Gesamtbedarf von aktuell um die 600 TWh pro Jahr kaum eine  bundesdeutsche Wasserstoffwirtschaft aufbauen.  Also geht man hin und nimmt zum Beispiel den Strom eines Laufwasserkraftwerks. Dieser wird zur Wasserstoffherstellung verwendet. Schwupp – di – wupp, fertig ist der grüne Wasserstoff. Nein, ist er nicht. Denn der Strom des Wasserkraftwerks fehlt im allgemeinen Stromnetz und muss konventionell ersetzt werden. Das nennt man rechte Tasche, linke Tasche und gilt überall. Der angeblich grüne Wasserstoff ist immer Strom-Mix-Wasserstoff. Die 25% Strom, die am Ende übrigbleiben, sind Strom-Mix-Strom. Wie jeder Strom, der hergestellt wird. Der Strom-Mix in Deutschland liegt aktuell bei gut 53% erneuerbarer, 47% konventioneller Stromerzeugung. Was man dem Strom gleichwohl nicht ´ansieht`. Physikalisch ist Strom eben Strom. Ganz gleich, wie er erzeugt wird. Erst wenn Strom komplett = 100% mittels erneuerbarer Energieträger erzeugt worden wäre, erst dann wäre der über Bedarf erzeugte Strom grün. Jeder, der einen einigermaßen realistischen Blick für die Dinge hat, weiß, dass die andauernde 100 % Bedarfsdeckung mittels erneuerbarer Energieträger erzeugtem Strom nicht möglich sind. Das liegt allein schon in der Volatilität der Stromerzeugung und an den gewaltigen zukünftigen, zusätzlichen Strommengen, die im Rahmen der Sektorkopplung bereitgestellt werden müssen. Als Bundesregierung anzunehmen, dass im Jahr 2030 lediglich die gleichen Strommengen benötigt würden wie heute, ist Volksverdummung oder Naivität. Wahrscheinlich ist es eine Kombination aus beidem.

Zurück zum Wasserstoff. Da gibt es das sogenannte LOHC-Verfahren. Der Wasserstoff wird auf eine Trägerflüssigkeit gebracht und kann dann mit Tanklastern, Schiffen usw. problemlos transportiert werden. So gebunden verliert Wasserstoff seine Flüchtigkeit und Explosionskraft. Zurückverwandelt wird der Wasserstoff, wenn er gebraucht wird. Zum Beispiel, um in einer Brennstoffzelle zurück zu Strom gewandelt zu werden, der dann einen Elektromotor antreibt.  Neben dem bereits von Helmut Kuntz in seinem Artikel erwähnten Forschungs- und Technologiezentrum Westküste und anderen ist das Helmholtz-Institut in Erlangen, Ableger des Forschungszentrum Jülich, in Sachen Wasserstoff aktiv. Warum? Weil es sich immer wieder lohnt, Forschungsmittel abzugreifen. Forschungsmittel, die praktisch und faktisch eingedenk der unrentablen Herstellung von Wasserstoff herausgeworfenes Geld sind. Folgerichtig beantwortetet das Helmholtz-Institut in Erlangen trotz mehrmaliger Nachfrage eine Anfrage meinerseits, nach der Energie, die zur Realisierung des LOHC-Verfahrens eingesetzt werden muss, nicht. Das Aufsetzen und wieder herauslösen des bereits mit enormen Energieaufwand (s.o.) hergestellten Wasserstoffs verschlechtert die Energiebilanz ganz sicher nochmal. Als ich mich dann an den Leiter des Projektes wende, beantwortet  Prof. Wasserscheid, meine Frage, wieviel Energie es koste, den LOHC-Zwischenschritt durchzuführen, mit der Übersendung von 5 Fachaufsätzen, in ´denen alles drinstünde`. Ein m. E. vergiftetes Schreiben, mit dem sich der Herr Professor geschickt um die direkte und konkrete Beantwortung meiner Fragen drückt, wieviel Energie die Hydrierung/Dehydrierung per LOHC von Wasserstoff koste, und ob stark schwankender Strom zur Wasserstoffherstellung geeignet sei. Denn am Ende, so meine Vermutung, bliebe von der Menge des ursprünglich mühsam erzeugten Stromes (Anmerkung – eine Windkraftanlage, ein Windpark erzeugt im Schnitt etwa 22% onshore/37% offshore, gesamt also 25% Strom der insgesamt pro Jahr möglichen Strommenge, die durch die Nennleistung erzielbar wäre) und zur Wasserstoffherstellung eingesetzten Stroms wahrscheinlich nur sehr wenig (10%?), vielleicht sogar fast gar nichts übrig.

Das würde dann jedes noch so kluge Verfahren ad absurdum führen. Klug ist ´Wasserstoff-Forschung` – wie so viele ´Forschung` im Bereich Energiewende – nur in Sachen Gold- und Schatzsuche. Gold und Schätze liegen heutzutage in Form von Subventionen und Fördergeldern praktisch auf der Straße. Der Forscher muss sie nur heben. Ein Antrag mit der Darstellung der für die politischen Entscheider notwendigen Hoffnungspotentiale („Wir retten die Energiewende!“), und die Gelder fließen. Denn technisch lässt sich fast alles machen. Das LOHC-Verfahren ist schon recht lange bekannt. Prof. Wasserscheid und seine Mitstreiter verstehen es allerdings ausgezeichnet, LOHC in den Kontext Energiewende einzubauen. Damit wird er vermutlich sehr reicher Mann. Was ihm gegönnt sei. Aber: Er wird ein reicher Mann zu einem erheblichen Teil auf Kosten der Steuerzahler mit einem im Prinzip alten Hut, der niemals in großem Maßstab realisiert werden wird. Der Nutzen von Wasserstoff mit oder ohne LOHC ist durch den unter dem Strich insgesamt viel zu hohen Energiebedarf, vor allem aber wegen der nicht vorhandenen mittels erneuerbarer Energieträger erzeugten überschüssigen Energie, mehr als fragwürdig. Die Kosten für den Ausbau der Infrastruktur, und die am Ende dann doch zugrunde liegende fossile Basis der Trägersubstanz, der mögliche Ausstoß von Stickoxiden und anderen Schadstoffen bei der Verbrennung von Wasserstoff zum Beispiel direkt in einem Wasserstoffverbrennungsmotor plus weiterer Nachteile, verschärfen diese Fragwürdigkeit und lassen das Verfahren am Ende als Bestandteil einer überaus teuren, sehr aufwendigen und energieverschlingenden Luftnummer erscheinen. Von „Rettung der Energiewende“ kann überhaupt keine Rede sein.

Aachen, 13.10.2020

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21 Kommentare

  1. Elektrolyseanlagen, um aus Windstrom H2 zu erzeugen, sind zwar ein schönes Geschäft, besonders die TKA, die für die RWE solche bauen wird. Doch macht das Sinn?

    Unser Expertenteam erwartet, dass unser Klient noch in dieser Dekade das erste kommerzielle Fusionskraftwerk (230 MW) am Stromnetz hat.
    Für die Produktion von H2  sind keine Turbinen und Generatoren nötig und die damit verbundenen Umwandlingsverluste entfallen. Stattdessen kommt ein thermo-chemische Verfahren zum Einsatz. Das hat auch Verluste, läuft aber kontinuierlich. Die kWh thermisch kostet weniger als die Leitungskosten für Windstrom zu Elektrolyseanlagen. Unsere Abschätzung ergibt einen Preis um die 2,5 €/kg H2 Anfang der 2030er-Jahre. Daran forscht hier niemand.
    Doch die Deutsche Regierung will, nach Scheitern des Atomausstigsgesetzes, nun vorbei am Bundestag über die Taxonomie mit der falschen Behauptung, „nuclear is not sustainable“ erreichen, dass auch Fusion nicht finanziert wird. Wollen diese Leute der Bevölkerung eine „Demokratie“ a lá DDR beibringen?

  2. Lieber Herr Stobbe,

    im Zuge der Klimaschutzgesetzgebung müssen bis 2050 3.000 TWh Primärenergieverbrauch der Republik auf CO2-freie Energien umgestellt sein, nicht nur die 600 TWh Strom von heute.

  3.  
    Mit einer Was-Wäre-Wenn-Rechnung basierend auf den Stromdaten aus 2019 läßt sich abschätzen wohin die Reise gehen wird. Das ist das Ergebnis:
    Wäre in 2019 bereits eine funktionierende Power-to-Gas-to-Power-Speicherung mit einer Kapazität von 6 TWh vorhanden gewesen, hätten Wind On- und Offshore und Solar zuverlässig, planbar und ohne Flattern zu jeder Zeit 21 % des Bedarfs liefern können.
    Nun sind 21 % noch etwas kümmerlich, schon besser wäre ein Anteil von 2/3 des Bedarfs. Dazu hätte in 2019 die jeweils 3,5-fache Leistung an Wind On- und Offshore und Solar installiert sein müssen, kombiniert mit einer Speicherkapazität von 25 TWh.
    Die ganzen Hin- und Her-Wandlungen sind natürlich auch mit erheblichen Verlusten (ηp2g=62%, ηg2p=60%, Schwund 2%/24h) verbunden. Im ersten Szenario wären es 44 TWh, im zweiten 186 TWh. Das ist Wärme, die an den Speicherstandorten irgendwie sinnvoll verwertet werden sollte.
    Ob sich das alles in die Landschaft bauen und ohne schönreden und tricksen wirtschaftlich darstellen läßt?

  4. Eine Bemerkung, die man bei fast allen Klimathemen voranstellen sollte:

    Wieso traut sich in der öffentlichen Debatte niemand, die grundsätzlichste aller Grundsatzfragen zu stellen, nämlich:

    Woher weiß man, daß CO2 wirklicch jener Klimakiller ist, für den es ausgegeben wird?

    Welche Belege gibt es dafür? Ich kenne nur die Vermutung(!) des IPCC, daß eine Verdoppelung des CO2 eine Temperaturzunahme von 1, 5° bis 4,5° bewirken könnte(!). Diese Vermutung wird seit Jahrzehnten immer wieder erneuert, weil es trotz Milliardenforschung für dieses Thema offenbar bisher nicht möglich ist, einen genaueren Wert zu nennen. Das beweist aber doch, daß die Klimatologie in Wirklichkeit keine Ahnung hat, weil sonst wäre so eine Bandbreite unmöglich. Wie kann man also auf eine derart ahnungslose Klimatologie jenes Transformationsvorhaben aufsetzten, welches jetzt z. B. über das WKI von FfF gefordert wird?

    Die heutige Wirklichkeit ist an Absurditäten leider nicht zu überbieten und von den Qualitätsmedien merkt das offenbar niemand …

  5. Herr Dr. Ulrich, woher wollen Sie wissen, dass fossile Energieträger endlich sind? Methan, das den Hauptteil fossiler Energieträger ausmacht, wird im Erdinnern solange produziert werden, wie die Erde existiert.

    Man darf dabei nicht nur auf Braunkohle schielen, deren Ursprung auf ganz anderen Voraussetzungen gründet, als z.B. Steinkohle. Oder können Sie sich vorstellen, dass Steinkohle, die sich z.B. in Deutschland bis zu 4.000 m Tiefe befindet, aus verrotteten Pflanzen entwickelt hat?

    Und eine Energiegewinnung mit einem Verlust von 90% ist keine Energiegewinnung sondern Energievernichtung.

    Dr.-Ing. Blaschke

      • Ja, genau……..!

        Habe das Buch vor Weihnachten 19 einem eingefleischten Grünling zum Lesen

        gegeben. Das Echo war niederschmetternd.

        „Das was darin geschrieben steht, ist nicht nachvollziehbar.“

        Einfach nur noch krank.

        W.Wilms

         

        • Grünlinge können so manche Dinge nicht nachvollziehen. Für mich sind die Hypothesen von Gold ziemlich stimmig und nachvollziehbar, zumal es haufenweise Indizien für die Richtigkeit gibt. „Fossil“ ist dann sehr wahrscheinlich nur die Braunkohle, zu Steinkohle und Öl hat man sich Erklärungen zusammengereimt, die wohl nicht der Realität entsprechen. Die jetzt in Frage zu stellen ist natürlich politisch -ideologisch unerwünscht.

        • Für meine Großmutter war es auch nicht nachvollziehbar dass die Erde eine Kugel ist, aber die Menschen auf der anderen Seite nicht „runter fallen“. Die Überzeugungskraft von Argumenten wird allgemein stark überschätzt, die Menschen glauben 10 x schneller als dass sie sich bemühen etwas zu verstehen. Energiewende und Klimahype belegen das eindrücklich.

  6. Mit dem grünen Wasserstoff haben die „Energiewender“ ein neues Wundermittel entdeckt. In ihrer Wasserstoffstrategie stellt die Bundesregierung Milliarden an Subventionen zur Verfügung, sei es beim Einsatz als Langzeitspeicher für die Strom- und Wärmeerzeugung oder beim Ersatz von Kohle und Gas in der Industrie.

    Beispiel Stahlindustrie:
    Dort soll grüner Wasserstoff bei dann geänderten Produktionsprozessen eingesetzt werden (z.B. bei Salzgitter oder ArcelorMittal). Laut Wirtschaftsminister Altmaier ist „Stahl eine deutsche Schlüsselindustrie und künftig müsse klimafreundlicher und wettbewerbsfähiger „grüner Stahl“ in Deutschland produziert werden“. Einziges Manko daran: Der so produzierte Stahl ist rund 2/3 teurer als herkömmlicher Stahl. Wettbewerbsfähigkeit schaut anders aus.

    https://www.welt.de/sponsored/kfw/article216067698/Energiewende-Dieses-Stahlwerk-soll-die-Klimabilanz-verbessern.html

     

  7. Tja, aber nur mit einer Speichertechnologie sind Wind und Photovoltaik überhaupt gangbar.
    Über den Wirkungsgrad und die Kosten will man gar nicht erst nachdenken.
    Aber es soll so sein. Wir steigen ja nicht nur aus Kernraft und Kohle aus, sondern wir decarbonisieren komplett bis 2050 – nicht nur der Strom, sondern auch die Mobilität, Heizung, sämtliche Wirtschaftsprozesse.
    Und es soll ja niemand denken, daß man sich irgendwie mit Holz, Kamin, Pennerfeuer etc. das Überleben sichern kann. Da entsteht ja inzwischen „Feinstaub“.
    Die Zukunft ist die Steinzeit ohne Feuer.

  8. Schätze heben mit Wasserstoff geht sehr wohl. Man muss dazu eine gesunkene Galeone, voll mit goldenen Dublonen haben. Letztere kann man dann hervorragend mit Wasserstoffballons heben, wenn man diese an Eimerchen voll mit Dublonen bindet und die Ballons am Meeresgrund mit Wasserstoff aufbläst. Der Auftrieb ist Dank Wasserstoff als phänomenal zu bezeichnen.

    • 1923 als die Not außerordentlich groß war, hat der Nobelpreisträger Prof. Haber das Gold-Problem angepackt, aber nicht über gesunkene Galeonen und deren Dublonen. Wäre das vielleicht etwas für den theoretischen Chemiker Prof. Sauer (genau der welcher die Doktorarbeit von Angela M. betreut hat) es nach fast 100 Jahren  noch einmal zu probieren um die „Nationale Wasserstoffstrategie“ zu fördern?

      https://tinyurl.com/y6p3cj8f

       

  9. Weil ja irgendwann die Fossilen ausgehen, braucht man Ersatz. Unendlich besser wäre es, wenn dies der Markt lösen würde und nicht unsere dummen grünen Staatsplaner. Und vielleicht ist dann LOHC gar nicht so schlecht: Bei der Hydrierung wird Wärme/Energie frei, dies braucht zunächst nicht weiter zu stören – lässt sich vielleicht irgendwo verwenden. Und im Verbrenner hat man denn für die Freisetzung (Dehydrierung) die Abwärme zur Verfügung. Und bei der Behandlung der Stickoxide hat man ausreichend Erfahrung – das ist nicht viel anders als beim Diesel.

    Aber das ganze mit Windmühlen und Sonnenstrom, das ist schon ziemlich irre. Irgendwann wird es auch Blödland kapieren: Am Dual-Fluid-Reaktor der Generation-IV führt kein Weg vorbei. Und dann gleich mit dem Strom die Häuser heizen, wie in Frankreich. Mit Wärmepumpen klappt es garantiert nicht überall. Aber auch dafür braucht man viel Strom.

    • Sehr geehrter Herr Dr. Ullrich,

      „weil ja irgendwann die Fossilen ausgehen“, braucht man heute um einen Ersatz keine Gedanken verschwenden, denn das „irgendwann“ lässt sich abschätzen: irgendwann in 500-1000 Jahren. Auch diese Abschätzung erfolgt aber mit heutiger Technik, d.h. der Zeitrahmen wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich vergrößern. In einigen hundert Jahren stehen der Menschheit aber Technologien zur Verfügung, von denen wir heute noch nicht einmal etwas ahnen. Der „Dual-Fluid-Reaktor“ wird dann mit Sicherheit im Museum bewundert. Wir sollten also heute versuchen, mit den möglichen Technologien so effektiv wie möglich umzugehen, um unsere derzeiten Probleme und nicht die Probleme der Menscheit in 500 Jahren zu lösen! Windräder, Solarzellen und Wasserstofftechnologien haben sich für unsere Energieversorgung – also für unsere derzeitigen Probleme – als untauglich erwiesen.

      MfG

    • Dass „irgendwann die Fossilen“ ausgehen ist eine Theorie, eine zweifelhafte Theorie. Dass die Kohlenwasserstoffe auf der Erde allesamt „fossilen“ Ursprungs sein müssen kann durch das Vorhandensein von Methan Seen auf Titan (Saturn Mond) als widerlegt gelten. Kohlenwasserstoffe entstehen abiotisch  und es gibt keinen Grund anzunehmen dass das auf der Erde anders sein sollte. Das Ausbleiben des seit Jahrzehnten angekündigten „Peak-Oil“ ist ein weiteres Indiz dafür dass Kohlenwasserstoffe nicht die Überbleibsel aus dem Karbon sind sondern sich aus Prozessen im Erdmantel speisen die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Nicht von ungefähr hat der CO2 Klimahype leise weinend das Peak-Oil Szenario abgelöst, die Gruselgeschichten über leere Öl- und Gasfelder waren angesichts des immer weiter wachsenden Angebotes einfach nicht mehr zu halten. Wenn das Öl schon nicht zu Ende geht, so muss eben der Weltuntergang durch 750 ppm CO2 herbeigeredet werden. Kohlenwasserstoffe als Energieträger sind dem Wasserstoff in allen Belangen überlegen, da muss schon eine „Klimakatastrophengeschichte“ her um Geld für die Wasserstoffforschung loszueisen….

      • @ G. Pesch

        1. Der Marktpreis für Rohöl hat die „Peak-Oil“-Verfechter klar und längst der (vorsätzlichen) Lüge überführt. Aber, weil sie schlecht erzogen, einen miesen Charakter haben, machen die Gegner weiter und leugnen um Zeit zu gewinnen. Rohöl wird abiotisch erzeugt, mit einer sehr hohen vermuteten Richtigkeit.

        2. In unseren Büros darf der Mensch „erkranken“ (vgl. sehr hohe erlaubte Grenzwerte). Nur wenn der Mensch mobil und frei sein will, da gelten dann plötzlich, von den gleichen kriminellen marxistischen Eseln befohlen, unerreichbare, nutzlose, menschenverachtende Grenzwerte, über die jeder aufrichtige Ingenieur laut lachen muß, wäre die Lage nicht so ernst und bitter und teuer und vieles mehr.

        • Die Prospektion von Lagerstättten solcher Art reichte nie mehr als über 50 Jahre. Bestimmte Kreise haben daraus „Ende Gelände“ aus ideologischen Gründen konstruiert. Dass „nebenbei“ auch die Preise gehalten werden müssen, ist Marktwirtschaft, ist aber ein anderes Kapitel.

          Die Russen haben wohl schon vor 70 – 80 Jahren entdeckt, dass sich leer geglaubte Lagerstätten wieder füllen. Diese Info wurde aber ganz schnell, und das auch in Abstimmung mit dem Klassenfeind, aus dem öffentlichen Verkehr gezogen, aber nur um die Preise hochhalten zu können, nicht zum Schüren von Ängsten, wie das jetzt die Enegiewender tun.

      • „Dass die Kohlenwasserstoffe auf der Erde allesamt „fossilen“ Ursprungs sein müssen kann durch das Vorhandensein von Methan Seen auf Titan (Saturn Mond) als widerlegt gelten.“

        Ich kenne das und habe es selbst hier schon geschrieben. Wenn es stimmt – umso besser! Nur die Grünen wird es nicht beruhigen, wäre mir aber ziemlich wurscht… Sollte man von Öl und Gas noch länger profitieren, wird man das atmosphärische CO2 und die Temperaturen halt etwas länger überwachen – für den Fall, dass das anthropogene CO2 tatsächlich ein Temperaturtreiber ist. Wie sehr, das weiß nicht einmal der IPCC – nur unsere grünen Menschheits-Verrücktmacher!

        Und  das LOHC braucht man dann halt erst später. Oder es hat bis dahin jeder einen Minireaktor im Kofferraum – man stelle sich das in Deutschland vor! Oder den Wunder-Akku… Oder die Grünen haben bis dahin den Individualverkehr abgeschafft – nicht der erste Versuch, einen neuen Menschen zu schaffen!

        Für den Fall der Fälle, dass uns das CO2 wider Erwarten Sorgen macht, gäbe es dann immer noch Aufforstungsprogramme und zeitnahes Geoengineering. Auf alle Fälle schlauer, als vom Rest der Welt Unmögliches zu erwarten, und dies noch mit vollkommen ungewissem Resultat! Aber bringen Sie das einer Frau Merkel bei! Und die Söders scharren schon mit den Hufen. Und gieren nach einer kommenden Regierung mit den Grünen oder, noch schlimmer, wie Drehhofer, nach einer fünften Amtszeit Merkels.

        Insofern frage ich mich eher, wie das Wunder passieren soll, dass bei den Potsdämlichen und den ihnen hörigen Politikern endlich Verstand einkehrt. Wahrscheinlich erst, wenn bei den Wählern der Groschen fällt. Höhere CO2-Bepreisung scheint bisher die Schmerzgrenze nicht zu tangieren. Und die Potsdämlichen sind erfinderisch – sie legen immer neue CO2-Alarmplatten auf, damit Michel unter Mitwirkung der Medien in Zahllaune gehalten wird.

         

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