Abschied von der Vernunft – die Psychologie irrwitziger Entscheidungen

Bild: Timo Müller https://unsplash.com/@timomue90

von Hans Hofmann-Reinecke
‚Die Logik des Mißlingens‘ – so heißt ein Buch von Dietrich Dörner, Professor für theoretische Psychologie. Es untersucht das menschliche Verhalten beim Treffen von Entscheidungen in komplexen Situationen. In scheinbar simplen Experimenten führt er Versuchspersonen an die Grenzen ihrer kognitiven Fähigkeiten, wo sie sich dann Schritt für Schritt von ihrer Vernunft verabschieden. Sind solche psychologischen Muster auf reale politische Entscheidungsprozesse übertragbar?

Zu warm

Stellen Sie sich vor, Sie wären Manager eines Supermarkts. Am Wochenende fällt die Kühlung im Warenlager aus, und die empfindlichen Lebensmittel, die konstant auf 4°C gehalten werden müssen, fangen an zu verderben. Ein enormer Schaden steht ins Haus, und Sie sind verantwortlich. Dummerweise können die Kältetechniker frühestens morgen kommen, um die Sache zu reparieren.

Sie entdecken jetzt an einem Schaltpult ein Stellrad mit einer Skalierung von 0 bis 200, sowie eine Anzeige der Temperatur, die im Lager herrscht. Sie vermuten, dass die Maschinerie für die Kühlung noch funktioniert, die elektronische Regelung zur Einhaltung der Temperatur aber – der Thermostat – kaputt ist.  Vielleicht kann man die 4°C ja manuell per Stellrad halten?

Dies war die Aufgabe, mit der die Psychologen Dörner und Reichert ihre Versuchspersonen vor Computer setzten, auf denen die beschriebene Situation simuliert wurde: auf dem Bildschirm ein Thermometer und ein Stellrad, das per Tastatur bedient wurde. Der zeitliche Ablauf der Temperatur wurde vom Computer aufgezeichnet, ebenso der Input durch die Probanden und deren Selbstgespräche.

Probieren geht über studieren

So versuchte nun jeder, so gut er konnte, die 4°C einzustellen, um die kostbaren Lebensmittel im Kühlhaus zu retten. Wer je an solchen Spielen beteiligt war der weiß, wie leicht daraus Ernst wird, und wie schon bald dieselben Verhaltensmuster auftauchen, die wir auch in der rauen Wirklichkeit beobachten können.

Es wurde den Kandidaten schnell klar, dass es beim Drehen des Rades zu höheren Zahlen irgendwie wärmer wurde, allerdings nicht sofort. Der Computer reagierte ähnlich wie die Temperatur im echten Kühlhaus mit einer gewissen Trägheit. Was sollte man nur machen?

Um es vorwegzunehmen, man hätte nichts anderes tun müssen, als das Rad auf „80“ zu stellen und zu warten. Dann hätte sich nach einigem Hin und Her das System spontan auf konstante 4°C eingependelt. Darauf musste man aber erst kommen.

Um das zu erkennen musste man die Änderung der Temperatur bei kleinen Drehungen am Rad beobachten und sich immer wieder die Fragen beantworten: was habe ich da gerade gemacht und welche Folgen hat das. So hätte man bald den Mechanismus durchschaut und wäre auf die Lösung gekommen.

Komplexe Systeme brauchen kleine Eingriffe

20% der Teilnehmer machten das so. Die übrigen handelten situativ, intuitiv oder irrational. Wenn es zu warm wurde dann stellten sie das Rad auf Null, also voll kalt. Wenn die Temperatur dann unter 4° sank wurde auf 200 hoch gedreht. So gab es wilde Schwankungen, die immer weniger beherrschbar wurden.

Oft stellten sich gegen Ende der Sitzung fast abergläubische Reaktionen ein. Es gab Kandidaten, die versuchten dass Stellrad über die 200 hinaus zu drehen, indem sie die entsprechende Taste immer wieder drückten, obwohl das Rad schon am Anschlag war. Andere vertrauten in Magie: „Nur gerade Zahlen sind gut“ oder „Versuchen wir mal die 25, das ist mein Geburtstag“. Das waren natürlich interessante Fälle für die Psychologen.

Die Lehre aus diesem Spiel: Als intelligenter, verantwortungsvoller Mensch nähert man sich einem undurchschaubaren, komplexen System mit vorsichtigen, kleinen Eingriffen und beobachtet genau, was passiert.

Von der Simulation zur Realität

Ohne Frage war und ist das Management der Corona Pandemie eine komplexe Aufgabe. Kamen hier die Lektionen aus dem Kühlhaus zum Einsatz? Wurden Entscheidungen mit angemessener Sorgfalt und Verantwortung getroffen?

Das „Stellrad“ ist in diesem Fall der Eingriff in die individuelle Freiheit der Bevölkerung.  Die „Temperatur“ ist die Lebensqualität, die aus dem Erhalt der Gesundheit, aber auch einer Reihe anderer Faktoren besteht. Es ist also ein echt „komplexes System“. Mein Eindruck ist, dass die Entscheidungsträger ausschließlich das Virus im Auge hatten, nicht aber die Gesundheit insgesamt und schon gar nicht die Lebensqualität, zu der ja auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Aspekte zählen. Mit Formeln wie „Menschenleben sind wichtiger als Profit“ wird man solch einem komplexen System nicht gerecht.

Schließlich wurde für fast jeden sichtbar, dass die „Medizin“ insgesamt schädlicher war als die Krankheit, und die Verantwortlichen drehten wie wild am Stellrad, damit vertuscht würde, dass sie ihrer Aufgabe nicht gewachsen waren. Das war sicherlich nicht der kluge, behutsame Weg, der beim Eingriff in komplexe Systeme angebracht ist.

Ein Gedankenexperiment

Ich möchte aber noch eine Hypothese untersuchen, ein Gedankenexperiment, welches Sie vielleicht als unrealistisch vom Tisch wischen werden. Ich erlaube mir dennoch „außerhalb der Box“ zudenken.

Nehmen wir an, in der Psyche des Geschäftsführers unseres Supermarktes gäbe es eine dunkle Seite und er hätte eine „geheime Agenda“. Er wäre gar nicht ehrlich daran interessiert, die Waren in der Kühlhalle zu retten. Er denkt daran, mit der Versicherungsgesellschaft einen für beide Seiten profitablen Deal zu schließen, falls es soweit käme, dass die verdorbenen Lebensmittel ersetzt werden müssten.

Mit dieser geheimen Absicht wird er das Stellrad ganz anders bedienen, als wenn sein wahres Streben den 4°C gelten würde.

Um solch eine Situation auf die Politik zu übertragen, machen wir den Sprung in ein hypothetisches Land. Mit dem Stellrad wird dort in Wahrheit nicht der Kampf gegen das Virus, sondern die Unterdrückung der Bevölkerung betrieben; das Thermometer zeigt an, wie weit das Volk noch von einer offenen Revolte entfernt ist.

Die Temperatur eines Volkes

Mit seiner geheimen Zielsetzung nähert sich der Machthaber dem undurchschaubaren, komplexen System namens Volk so, wie die erfolgreichen 20% der Teilnehmer vom Kühlhaus-Experiment. Er macht kleine Eingriffe und beobachtet genau, was passiert. Mit dem Stellrad dreht er die Freiheit millimeterweise herunter und beobachtet, dass es zwar Murren, aber keinen Aufstand gibt. Vor ein paar Jahren noch hätte das Volk bei so viel Unterdrückung aufbegehrt und ihn aus dem Amt gejagt.

Mit dieser Erkenntnis und mit viel Geduld schraubt er das Rad jetzt immer weiter zu, er nimmt die Zügel immer kürzer. Dabei versichert er dem Volke ständig, dass er nur das Beste für die Menschen im Sinn hat. Als Thermometer dienen ihm laufende Umfragen unter der Bevölkerung hinsichtlich seiner Beliebtheit und der Zustimmung zu seinen Entscheidungen.

Auch in diesem System gab es vormals einen „Thermostat“, eine Vorrichtung, die das Gleichgewicht zwischen maximal möglicher Freiheit der Bürger und minimal notwendiger Führung durch den Staat automatisch regelte. Diese Vorrichtung war vor einigen tausend Jahren erfunden worden und ging unter dem Namen Demokratie = „Herrschaft des Volkes“ in die Geschichte ein.

Wenn dieser Thermostat kaputt geht, dann werden ihn nicht die Machthaber reparieren, sondern es liegt am Volk, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden und einzugreifen. Denn so, wie es immer korrupte Geschäftsführer von Supermärkten geben wird, so hat es auch immer Politiker mit fragwürdiger Moral und Hunger nach grenzenloser Macht gegeben. Von denen zu erwarteten, dass sie den Thermostat reparieren, das wäre mehr als naiv, das wäre dann „Die Logik des Misslingens“ einer Demokratie.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again und im Buch „Grün und Dumm“ bei Amazon

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16 Kommentare

  1.  
    Bereits vor 140 Jahren war die Fallen des Geldadels gestellt und John SWINTON hat den Betrug erhellt. Mahnend hat er es vorgekaut, doch wir haben`s noch immer nicht verdaut. Ohne Bildung, Urteilsfähigkeit und Unabhängigkeit der Gasetten, wird uns auch kein höheres Wesen vor den Verbrechern retten. http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=26965  . https://www.pressenza.com/de/2020/01/julian-assange-ich-kann-die-schreckliche-ungerechtigkeit-nicht-vergeben/

  2. Ähnliches Experiment habe ich mal real wirklich gemacht!

    Ist schon Jahrzehnte her, ich war gerade in der Ausbildung.
    Wir wohnten in einer WG, eher Wohnzweckgemeinschaft.
    Die große Tiefkühltruhe verabschiedete sich, sie war gut gefüllt.
    Recht bald hatte ich das Kühlaggregat direkt am Netz mit Schalter angeschlossen.
    Es zeigte sich, die Kühlung funktionierte noch, der Thermostat war der Übeltäter.
    Übers Wochenende schalteten wir manuell, bald hatten wir Erfahrung.
    Wir wussten bald wie oft wir wie lange einschalten mussten.
    Oder anders ausgedrückt wir ermittelten Ton und Toff für einen Temperaturbereich.
    Der Montag war ernüchternd, ausländisches Produkt, keine Ersatzteile.
    So baute ich eine elektronische Regelung, Fühler temperaturabhängiger Widerstand.
    Die Regelung bekam eine Hysterese, etwa einmal pro Stunde lief das Aggregat.
    Mein „Profisorium“ hielt noch viele Jahre, wie mir berichtet wurde.

  3. Wenn man das Beispiel auf das Weltklima anwendet, und die Weitsicht unserer Politiker richtig einschätzt, dann rettet Söder, und zwar unmittelbar nach einem spontanen Wendemanöver, jetzt das Weltklima mit einem Tag der Offenen Kühlschränke. Zusätzlich wird dabei das CO2 mit den geöffneten Tieffrierfächern extrahiert. Windräder werden zur Luftzufuhr als Ventilatoren umfunktioniert. Einfach genial die Bayern – Bayern wie immer eine Nasenlänge voraus! Weil es wärmer statt kälter wird, fordern Fridays for Futures und die Grünen die unverzügliche Verdoppelung der Kühlschränke. München bekommt erstmals wieder einen CSU-Oberbürgermeister…

  4. „…sondern es liegt am Volk, sich seiner Verantwortung bewusst zu werden und einzugreifen.“

    Genau mit diesem Spruch rechtfertigen sich extinction rebellion und andere Chaoten.

  5. Es gibt m.E. einfache Überlegungen, die die allermeisten Menschen zu einer sinnvollen Beurteilung bringen könn(t)en:

    1. Wer kann für die nächsten 3 Tage das Wetter exakt vorhersagen?

    2. Wenn das niemand kann, kann das erst recht niemand für das nächste Monat, Jahr, Jahrzehnt, …

    3. Wenn das also so ist, was befähigt einen zu glauben, man könne „das Klima“ (oder die „Globaltemperatur“) vorhersagen?

    4. Wenn man „das Klima“ nicht vorhersagen kann, was befähigt einen zu glauben, man könne „das Klima“ in 20, 30, 50, 100 … Jahren zielsicher so beeinflussen, daß es (die „Globaltemperatur“) max. 0,1, 0,5, 1,0 oder 1,5 °C, … wärmer werde (oder auch kälter)?

    5. Und warum glaubt man dann, als Krönung obendrauf , daß das Drehen an einem einzigen Stellrädchen (CO2), zielsicher die gewünschte Wirkung hat (und dieses Stellrädchen in weit untergeordneten Mengen in der Luft vorhanden ist..). Wenn doch selbst dem Dümmsten klar sein müßte, daß es viele Einflüsse gibt, die das WETTER bestimmen. Und gleichzeitig doch auch klar ist, daß viele dieser Einflüsse derzeit bestenfalls bekannt, aber noch lange nicht (alle) verstanden sind, geschweige denn beeinflußt werden könnten. By the way: Wer kann heute mit Gewißheit sagen, daß sämtliche Einflüsse auf das WETTER überhaupt heute schon bekannt wären…? Ich behaupte: niemand. (Jemand anderer Meinung?)

    Wer das Wetter noch nicht einmal vorhersagen kann, der – ausgerechnet der – maßt sich an, eine Temperaturerhöhung auf 1,5 °C „begrenzen“ (oder was auch immer) zu können?

    Die Hybris neben der weiterhin überhand nehmenden Dummheit und der Korruptheit scheinen mir das allergrößte Problem der Menschheit.

    • Wenn Sie in einem entsprechenden Forum schreiben: Wer kann für die nächsten 3 Tage das Wetter exakt vorhersagen?

      Bekommen Sie zur Antwort: Kennen Sie den Unterschied zwischen Wetter und Klima?

      Ende der Diskussion.

        • Lieber Herr Estermeier, lieber Herr Blücher,

          die Herren Kowatsch und Kämpfe zeigen uns doch hier regelmäßig mit grossem Arbeitsaufwand wie aus Wetter Klima wird. Wie aus unregelmässigem Auf und Ab der Messwerte ein Trend entststeht, der mit einer Geraden angezeigt werden kann oder auch mit Wellenlinien. Da sieht man doch deutlich, dass man mit einem kurzen Abschnitt, Wetter, nicht auf das zukünftige Klima schliessen kann.

          Ganz im Gegenteil mit historischen Betrachtungen zB Sonnenaktivität und eben auch menschlichen Einflüssen, – durch welche auch immer. Und darüber wird diskutiert.

          • @ Günter Dehren:

            Wenn man das Wetter nicht vorhersagen kann, dann bedeutet das nichts anderes, als dass man die Funktion f(t) des Wetters von der Zeit nicht kennt. Das bestreiten Sie nicht. Wie aber sollte man dann das Integral einer unbekannten Funktion lösen können? Das müssen Sie usn jetzt mal erklären. Wenn Sie das schaffen, ist Ihnen der Nobelpreis in Mathematik sicher.

            Das übrigens versuchte Herr Buchner Ihnen – leider vergeblich – zu erklären.

  6. „Dabei versichert er dem Volke ständig, dass er nur das Beste für die Menschen im Sinn hat.“

    Hier liegt die eigentliche Crux.

    Die Versicherung, er wolle nur „das Beste“ kann der Machthaber dem Volk nur verkaufen, weil – erstens – die vierte Gewalt, die für das Funktionieren einer Demokratie unverzichtbar ist, sich mehrheitlich als Hure der Machthaber verdingt hat und von Ihnen dafür fürstlich alimentiert wird (Rundfunksteuer).

    Die zweite Voraussetzung ist, daß dem Volk die Urteilsfähigkeit aberzogen wird, die für die Beurteilung der Taten der Machthaber benötigt wird. Ein halbes Jahrhundert Bildungsreform hat auch diese Voraussetzung geschaffen.

    Wo in meiner Jugend das sprichwörtliche „Lieschen Müller“ den Schwindel mit der katastrophalen menschengemachten Erderwärmung! (und nicht „Klimawandel“!) durchschaut hätte und die Unmöglichkeit der geplanten Kohlenstoff freien Volkswirtschaft sich an den Finger einer halben Hand hätte abzählen können, treiben heute gezielt in Panik versetzte vorpubertäre Kinder die Entscheider in der Wirtschaft vor sich her.

    Rainer Facius

    PS: Das Bildungsniveau hat den Punkt erreicht, wo das Volk glaubt, daß
    >>„Zitronenfalter*innen“ Zitronen falten<<, bzw. daß
    >>„Volksvertreter*innen“ das Volk vertreten.<<

  7. >Die Lehre aus diesem Spiel: Als intelligenter, verantwortungsvoller Mensch nähert man sich einem undurchschaubaren, komplexen System mit vorsichtigen, kleinen Eingriffen und beobachtet genau, was passiert.<

    Nur narzisstisch veranlagte Menschen unterliegen ihrem Größenwahn und glauben berufen zu sein, die ganz gossen Räder zu drehen, ohne zu wissen, was als Ergebnis dabei herauskommt. Sie gehen leider nicht ins Kasino und spielen dort mit ihrem selbst verdienten Geld, sondern schleimen sich in der Politik bei der Bundeskanzlerin und in der Religion beim Papst ein. Greta hat nicht eine solche Aura, aber hilfreich in der Religionsausübung ist sie allemal. Und dann wird das große Rad auch gleich richtig benannt „die große Transformation“.

    Eine eindrucksvolle und überzeugende Analyse, die Prof. Dietrich Dörner aufgestellt hat. Ob sich ein Schellnhuber, Rahmstorf und anderes Gefolge bis zum IPCC darin wieder finden?

    Jeder Regelungstechniker weiß, dass Stelleingriffe in Systeme mit Totzeiten nur sehr vorsichtig erfolgen dürfen, die Faustregel sagt, in Zeitbereichen, die 10-mal größer als die Totzeit sind (drückt sich regelungstechnisch im Frequenzgang aus). Auf das Klima mit einer Totzeit von 30 Jahren bis zur nächsten gesicherten Aussage bedeutet das: Vorsichtige Regeleingriffe in rund 300 Jahren, auch wenn Herr Rahmstorf in seiner Lebenszeit einschließlich seiner noch verbleibenden Lebenszeit nach eigener überheblicher Aussage die Kontrolle über das Klima bereits verloren hat.

    Wer das nicht auf Anhieb versteht, kann ja einmal den Blick auf das motorisch gestellte Vierwegeventil seiner Wohnungsheizung richten, um zu erkennen, wie vorsichtig und mit welchen Verzögerungen da gearbeitet wird. Nur bei der EU und in unserem Bundestag glauben Politiker, das Weltklima mit heftigen und unkontrollierten Stelleingriffen (CO2-Steuer, Sprengen von Kühltürmen von Kraftwerken, Zerstörung der Automobil-Industrie, zig-tausend Windrädern etc.) retten zu müssen.

    Statt sich mit seinem Sohn auf der Schaukel salbungsvoll über die Weltenrettung mit Windrädern darzustellen, sei Herrn Schellnhuber als Pensionär dieses Buch von Professor Dietrich Dörner wärmstens empfohlen. „Vielleicht werden Sie dann geholfen“, um diese Empfehlung in der Sprache von Verona Poth an Herrn Schellnhuber und seine Mitgläubigen zu richten.

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