Unbestreitbare NASA-Daten: Globale Brände haben um 25% abgenommen

Bild: Hermann Schönhofer / pixelio.de

Anthony Watts
Mittels Satelliten-Technologie hat die NASA festgestellt, dass im Zeitraum der Jahre von 2003 bis 2019 die globalen Flächenbrände um etwa 25% abgenommen haben. Das macht das Argument einer „Verschlimmerung von Flächenbränden durch den Klimawandel“ vollständig hinfällig.

Quelle: NASA Earth Observatory

Die Kontrolle des Feuers ist ein Ziel, das vielleicht so alt ist wie die Menschheit, aber die systematische Überwachung des Feuers auf globaler Ebene ist eine viel neuere Fähigkeit.

In den 1910er Jahren begann der U.S. Forest Service mit dem Bau von Feuerwachtürmen auf Berggipfeln, um Brände aus der Ferne zu erkennen. Einige Jahrzehnte später flogen Löschflugzeuge zu den Brandorten. Anfang der 1980er Jahren begannen dann Satelliten, Brände über große Gebiete vom Weltraum aus zu kartieren.

Im Laufe der Zeit haben Forscher eine reichhaltige und strukturierte Aufzeichnung der Feueraktivität der Erde erstellt und sind nun in der Lage, dekadische Trends zu analysieren. „Das Tempo der Entdeckungen hat im Satellitenzeitalter dramatisch zugenommen“, sagte James Randerson, ein Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien, Irvine. „Es war entscheidend, täglich qualitativ hochwertige Beobachtungen von Bränden auf globaler Ebene zur Verfügung zu haben“.

1. Dezember 2014 – 31. August 2015 [Animation. Falls nicht funktionierend, bitte im Original schauen! Anm. d. Übers.]

Die obige Animation zeigt die Orte der aktiv brennenden Brände auf monatlicher Basis für fast zwei Jahrzehnte. Die Karten basieren auf Beobachtungen des Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) auf dem NASA-Satelliten Terra. Die Farben basieren auf einer Zählung der Anzahl (nicht der Größe) der Brände, die innerhalb eines 1.000 Quadratkilometer großen Gebiets beobachtet wurden. Weiße Pixel zeigen das obere Ende der Zählung – bis zu 30 Brände in einem 1.000 Quadratkilometer großen Gebiet pro Tag. Orangefarbene Pixel zeigen bis zu 10 Brände an, während rote Bereiche nur 1 Feuer pro Tag aufweisen.

Die Sequenz beleuchtet die Schwingungen – sowohl die natürlichen als auch die vom Menschen verursachten – der globalen Feueraktivitäten. Feuerschwaden ziehen über Eurasien, Nordamerika und Südostasien, während die Bauern im April und Mai ihre Felder räumen und pflegen. Der Sommer bringt neue Aktivitäten in den borealen und gemäßigten Wäldern Nordamerikas und Eurasiens aufgrund von Bränden in entlegenen Gebieten. In den Tropenwäldern Südamerikas und Äquatorialasiens flammen im August, September und Oktober Brände auf, da die Menschen die Trockenzeit nutzen, um Regenwald und Savanne abzuholzen und Bäume und Sträucher daran zu hindern, auf bereits gerodetes Land vorzudringen. Nur wenige Monate vergehen in Australien, ohne dass irgendwo in den ausgedehnten Grasländern, Savannen und Tropenwäldern des Kontinents ein Brand wütet.

Aber der wirkliche Feuerkontinent ist Afrika. An einem durchschnittlichen Tag im August erkennen die Moderate Resolution Imaging Spectroradiometers (MODIS) der NASA-Satelliten Aqua und Terra 10.000 aktive Brände auf der ganzen Welt – und 70 Prozent davon in Afrika. Im Dezember und Januar kommt es im nördlichen Teil des Kontinents zu einer gewaltigen Anzahl von Bränden. Ein halbes Jahr später haben sich die Brände nach Süden verlagert. In der Tat erreichen die globalen Feueremissionen in der Regel im August und September ihren Höhepunkt, zeitgleich mit den Hauptbrandsaisons der südlichen Hemisphäre, insbesondere in Afrika. (Eine hohe Aktivität in Wäldern der gemäßigten und borealen Zonen der nördlichen Hemisphäre im Sommer trägt ebenfalls dazu bei).

29. August 2018 JPEG

Die zweite Animation unterstreicht, wie stark sich die Feueraktivität saisonal verschiebt, indem sie die Aktivität im Dezember 2014, April 2015 und August 2015 hervorhebt. Das obige Satellitenbild zeigt Rauch, der am 29. August 2018 aus der Savanne im Norden Sambias aufsteigt, etwa zu der Zeit, wenn die globalen Emissionen ihr Maximum erreichen.

Obwohl Afrika bei der schieren Anzahl der Brände dominiert, sind die Brandsaisons dort von Jahr zu Jahr ziemlich konstant. Die variabelsten Feuerjahreszeiten finden anderswo statt, z.B. in den Tropenwäldern Südamerikas und Äquatorialasiens. In diesen Gebieten wird die Schwere der Brandsaison oft mit den Zyklen von El Niño und La Niña in Verbindung gebracht. Die Ansammlung von warmem Wasser im östlichen Pazifik während eines El Niño verändert die atmosphärischen Muster und verringert die Niederschläge in vielen Regenwäldern, so dass diese leichter und breiter brennen können. (video)

Trotz der enormen Mengen an Kohlenstoff*, die durch Brände in Savannen, Grasland und borealen Wäldern freigesetzt werden, zeigt die Forschung, dass Brände in diesen Biomen in der Regel langfristig keinen Kohlenstoff in die Atmosphäre einbringen. Durch das Nachwachsen der Vegetation oder die Bildung von Holzkohle wird in der Regel innerhalb von Monaten oder Jahren der gesamte Kohlenstoff wieder eingefangen. Wenn Brände jedoch dauerhaft Bäume entfernen oder durch Torf brennen (ein kohlenstoffreicher Brennstoff, dessen Bildung Jahrhunderte dauern kann), wird nur wenig Kohlenstoff zurückgewonnen, und die Atmosphäre verzeichnet einen Nettoanstieg von CO2.

[*Gemeint ist natürlich Kohlendioxid. Es wurde aber für besser gehalten, beim Original zu bleiben. Anm. d. Übers.]

Deshalb haben Brände in Ländern mit großen Torfvorkommen wie Indonesien einen übergroßen Einfluss auf das globale Klima. Brände im äquatorialen Asien machen nur 0,6 Prozent der weltweit verbrannten Fläche aus, dennoch ist die Region für 8 Prozent der Kohlenstoffemissionen und 23 Prozent der Methanemissionen verantwortlich. Am 25. Oktober 2015 nahm die Earth Polychromatic Imaging Camera an Bord des DSCOVR-Satelliten ein Bild (unten) von dichtem Rauch über Indonesien auf; El Niño war zu dieser Zeit besonders aktiv.

15. Oktober 2015

Eines der interessantesten Dinge, die Forscher entdeckt haben, seit MODIS mit dem Sammeln von Messungen begann, ist Randerson zufolge ein Rückgang der Gesamtzahl der jährlich verbrannten Quadratkilometer. Zwischen 2003 und 2019 ist diese Zahl um etwa 25 Prozent gesunken.

Da die Bevölkerung in den feuergefährdeten Regionen Afrikas, Südamerikas und Zentralasiens zugenommen hat, haben sich Grasland und Savannen stärker entwickelt und in Ackerland umgewandelt. Infolgedessen haben die langjährigen Gewohnheiten, Grasland zu verbrennen (um Sträucher und Land für Vieh oder aus anderen Gründen zu roden), abgenommen, erklärte der NASA Goddard Space Flight-Wissenschaftler Niels Andela. Und anstatt Feuer setzen die Menschen zunehmend Maschinen ein, um ihre Felder zu roden.

„Es gibt wirklich zwei verschiedene Trends“, sagte Randerson. „Auch wenn die Zahl der weltweit verbrannten Flächen aufgrund der Geschehnisse in den Savannen zurückgegangen ist, sehen wir in den westlichen Vereinigten Staaten eine deutliche Zunahme der Intensität und Reichweite von Bränden“*.

[Randerson führt Letzteres auf den Klimawandel zurück. Ganz frei vom Propaganda-Gespinst ist also auch er nicht. Anm. d. Übers.]

2003 – 2015 [Animation. Falls nicht funktionierend, bitte im Original schauen! Anm. d. Übers.]

Als die Forscher in den 1980er Jahren begannen, die Brände der Welt mit Hilfe von Satelliten zu untersuchen, waren sie gerade dabei, die Grundlagen für die Erkennung von Bränden aus dem Weltraum zu klären. Jetzt, nachdem sie fast zwei Jahrzehnte lang MODIS-Daten ausgewertet haben, blicken die Wissenschaftler auf andere Satelliten und Technologien, von denen sie hoffen, dass sie die Erforschung von Bränden in den kommenden Jahren voranbringen werden.

Eine Reihe von Folgesensoren, die Visible Infrared Imaging Radiometer Suite (VIIRS) auf dem Suomi NPP und den NOAA-20-Satelliten, machen jetzt Beobachtungen von Emissionen in Beinahe-Echtzeit, die sogar noch genauer als die von MODIS sind, weil die Branderkennung am Rande der Bilder verbessert wurde, bemerkte Andela.

Unterdessen hilft auch der Start von Satelliten mit höher auflösenden Sensoren. „Insbesondere die Landsat 8- und Sentinel-Satelliten tragen zu einer Revolution unserer Fähigkeit bei, die verbrannte Fläche von kleinen Grasland- und Waldbränden zu messen“, sagte Randerson. „Und wir werden in den kommenden Jahren zusätzliche Detektionskapazitäten benötigen, um zunehmend zerstörerische Megabrände zu allen Tages- und Nachtzeiten verfolgen zu können“.

References & Resources

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/09/16/irrefutable-nasa-data-global-wildfire-down-by-25-percent/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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23 Kommentare

  1. +++ UNFASSBAR +++ Peter Wohlleben, Deutschlands bekanntester FÖRSTER, hat auf Spiegel-PLUS im „Kultur“-Teil gemutmasst, dass WIR die Hälfte unserer WaldFlächen zukünftig verlören – einfach „verwildern“ lassen, noch nicht mal „neu pflanzen“, wäre der beste Weg zu einem natürlichen und nachhaltigen BAUM-Bewuchs – vielleicht dass EIKE mal diesen Mann selbst „anfragt“ – sehr interessant, auch ohne „Brand“ 😉

    • Die „Verwilderung“ – auch „naturbelassen“ genannt, ist bei uns in den Brandenburger Wäldern die Regel. Da liegt jede Menge Totholz herum, niemand räumt es weg. Es genügt eine Scherbe, ein weggeworfene Kippe oder auch schlichtes Grillen, wie auch Brandstiftung und das brennt wie die Hölle. Und dann war’s wieder der Klimawandel.

  2. „Es gibt wirklich zwei verschiedene Trends“, sagte Randerson. „Auch wenn die Zahl der weltweit verbrannten Flächen aufgrund der Geschehnisse in den Savannen zurückgegangen ist, sehen wir in den westlichen Vereinigten Staaten eine deutliche Zunahme der Intensität und Reichweite von Bränden“*.

    [Randerson führt Letzteres auf den Klimawandel zurück. Ganz frei vom Propaganda-Gespinst ist also auch er nicht. Anm. d. Übers.]

    Im Originaltext ist das Zitat von Randerson länger:

    „… we are seeing a significant increase in the intensity and reach of fires in the western United States because of climate change.”
    Gibt es irgendeinen nachvollziehbaren Grund, die letzten vier Worte wegzulassen und durch einen „readaktionellen Kommentar“ zu ersetzen? Man muss seine Meinung ja nicht teilen, aber ein Zitat zu verkürzen, weil man anderer Meinung ist?

      • Wieso dumm gelaufen? Oben steht doch: „Und anstatt Feuer setzen die Menschen zunehmend Maschinen ein, um ihre Felder zu roden.“ Das war nicht selektiver Klimawandel, sondern die Wälder/Savannen standen den Bauern im Weg.

        Ist doch einfach zu verstehen: Auf der einen Seite sorgt Trockenheit für größere Brände und auf der anderen technologischer Fortschritt für weniger Brandrodung.

    • Richtig, sollte man ganz übersetzen,
      aber wie macht der Klimawandel das, daß er Savannen in Brand setzt ? Kann der Gras amzünden ? oder sind das 1 oder 2° Temperatur mehr die Gras anzünden ? Dann zündelt der Herr Klimawandel jetzt mehr, denn in vergangenen Zeiten hat die Savanne auch gebrannt, trotz ein wenig geringerer Temperaturen.
      Und Trockenheit ? Ich glaube mehr wie trocken geht es nicht, ob es nun 2, 3 oder 4 Monate nicht regnet, trocken ist trocken.

      • Frank Grabitz schrieb am 21. September 2020 um 23:43:

        Richtig, sollte man ganz übersetzen,
        aber wie macht der Klimawandel das, daß er Savannen in Brand setzt ?

        Wer behauptet sowas? Im Text des Artikels steht, dass die Brände in den Savannen abgenommen haben und es steht auch der Grund da – direkt vor dem verkürzt wiedergegebenen Zitat …

  3. Allzu gern erinnere ich mich an eine Kalifornien-Reise mit meinen Eltern Ende der 80er Jahre:
    Es war die Zeit der aufkeimenden Öko-Ideologie. Waldsterben und Treibhauseffekt standen schon hoch im Kurs. Und es wurde auch immer beliebter, Waldbrände durchweg als Folge menschlicher Eingriffe in die Natur zu verkaufen. Für die Brandrodungen in den Tropenregionen mag das auch stimmen.
    Hinsichtlich der auch damals regelmäßig auftretenden kalifornischen Waldbrände wurden wir jedoch überrascht, als wir eines Tages im Sequoia-Nationalpark ankamen:
    Dort erklärten uns die Park-Ranger ganz nüchtern und unbeeindruckt, dass die Brände regelmäßig, eigentlich jedes Jahr aufträten. Sie fügten fast beiläufig hinzu, dass die dortigen Bäume sich so sehr darauf eingestellt hätten, dass sie sich ohne das Feuer überhaupt nicht fortpflanzen würden! Das wusste 1988 bereits jeder Park-Ranger! Dieses Wissen ist zwischenzeitlich scheinbar verloren gegangen: Gemäß der Tagesthemen vom Wochenende und der darin interviewten Rangerin ist allein der menschengemachte Klimawandel für die kalifornischen Brände verantwortlich!

    Bäume, die sich zur Fortpflanzung auf Waldbrände eingestellt haben, kennt sogar Wikipedia:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrophyt
    https://www.max-wissen.de/Fachwissen/show/3996

  4. Eike sollte es vermeiden Grafiken zu zeigen, die veraltert sind. In diesem Artikel 5 Jahre alt. In diesen fünf Jahren kann durchaus eine signifikante Erhöhung der Brände stattgefunden haben.

    Mit anderen Worten der Artikel ist nutzlos, da er die aktuellen massiven Waldbrände nicht in Kontext zur Historie bringt.

    • In diesen fünf Jahren kann durchaus eine signifikante Erhöhung der Brände stattgefunden haben.

      Aber keine klimatisch bedingten. Andere Ursachen sind zahlreich und bewiesen. Bswp. Dichtere Besiedlung, Vernachlässigung der Waldpflege und damit Erhöhung der Brandlasten, Brandstiftung etc. etc.

    • „Andreas Kurz“
      Klimaalarmisten müssen nichts belegen. Es reicht, dass sie es simulieren. Wer es kritisiert, soll aber immer sichere Belege zeigen.
      Dabei ist die Grafik doch die aktuellste aus den USA, obwohl aktuellere natürlich vorliegen müssen, den Bürgern aber vorenthalten werden. Auch keine der auf der Homepage gelisteten Studie verwendet aktuellere Daten.
      Also gilt ganz einfach: Nach dem Stand der aktuell veröffentlichten Daten zeigt sich eine Abnahme. Das ist Fakt.
      Was danach „könnte“ ist mangels Daten nicht aussagbar. Zudem die Frage: CO2 wirkt angeblich seit ca. 150 Jahren, seit ca. 70 Jahren besonders schlimm. Aber auf 5 fehlende Jahre soll es nun auf einmal ankommen, obwohl seit 30 Jahren Klimaalarm besteht …

      • helmut kuntz schrieb am 20. September 2020 um 15:35:

        Dabei ist die Grafik doch die aktuellste aus den USA, obwohl aktuellere natürlich vorliegen müssen, den Bürgern aber vorenthalten werden.

        In einem Artikel im Atlantic (The Most Important Number for the West’s Hideous Fire Season) konnte man folgendes lesen:

        In the past few months, one in every 33 acres of California has burned. This year is already the most destructive wildfire season, in terms of acreage affected, in state history. In 2018, during California’s last annus horribilis, I noted that six of the 10 largest wildfires in state history had happened since 2008. That list has since been completely rewritten. Today, six of California’s 10 largest wildfires have happened since 2018—and five of them have happened this year.

        6 der 10 größten Waldbrände passierten seit 2018 und 5 davon passierten in diesem Jahr. Wenn das stimmt, wäre also schon interessant, eine aktuelle Grafik zu sehen. Was in dem Artikel auch interessant ist, ist eine Darstellung der Luftfeuchte (bzw. des Mangels an Luftfeuchte), die teilweise erklärt, warum es zur Zeit in Kalifornien so trocken ist …

        Was IMHO aber viel interessanter wäre, wäre eine Trennung nach geplanten und ungeplanten Bränden. In dem Artikel werden alle Brände in einen Topf geworfen und ich frage mich, ob die Abnahme der Brände nun auf einen Rückgang der geplanten Brände zurückzuführen ist …

  5. In der Tat, von Bränden in Afrika habe in dee MSP noch nie was gelesen.
    Danke für diese wichtige Information. Aktuell ist eben die USA das Mass der Dinge… Schlimm…

  6. Prima Ergänzung zu der alltäglichen Klimaverblödung, namentlich von einem Herrn Schwanke der ARD! Der uns neulich anhand angeblich zugenommener Waldbrandflächen in Kalifornien wieder einmal die bedrohliche Klima-Katastrophen an die Wand malte – Deutschland ist mit Klima-Volltrotteln ohne Ende gesegnet!

    • Was erwearten Sie von Pressefritzen? Daß die die Wahrheit berichten? Haben die doch noch nie getan.

      Ich kann nur empfehlen die US-Daten zu nehmen. Tag für Tag existieren als TMIN und TMAX seit 1880, und das fernab der Ozeane. Das heißt: Nur Sonneneinstrahlung und Bewölkung bestimmen die Temperaturen.
      Allerdings muß man da etliche Fehler korrigieren. Es sind halt nur Farmer gewesen die da die Temperaturen gemessen und aufgeschrieben haben. Allerdings dann in ca. 50 km Abständen.

      • Herr Heinzow,
        eine kleine Präzisierung erscheint mir doch noch notwendig:
        Die Sonne macht das Wetter. Sie ist die Ursache aller Wetter-Phänomene. Sie selbst wird „nur“ beeinflußt von einer Planetenkonjunktion alle 11 Jahre.

        • Wenn dem so wäre, dann dürfte es die ca. 400-jährige Variabilität nicht geben. Die Umlaufzeit des Jupiter beträgt übrigens 11,862 Jahre. Und die Sonnenfleckenzeit beträgt übrigens im Mittel 10,89 Jahre. Insofern hat die Fleckenzahl der Sonne mit dem Jupiter nun nix zu tun. Auch wenn man die Zeit des Saturn hinzunimmt, kommt nicht heraus, daß die Planeten die Zahl der Sonnenflecken verursachen. Wäre ja auch bei der hohen Razationsgeschwindigkeit der Sonne auch wohl kaum möglich.

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