Was wir heute übers Klima wissen

Bild: Autor aus seinem Garten im Trockensommer 2019

Nichts ist in der Wissenschaft unumstritten – auch keine angeblich „unumstrittenen Basisfakten zum Klimawandel“
Prof. Dr. Klaus-D. Döhler
, Naturwissenschaftler und Umweltschützer
Unter dem Titel „Was wir heute übers Klima wissen – Basisfakten zum Klimawandel, die in der Wissenschaft unumstritten sind“ gaben Deutsches Klima-Konsortium, Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Deutscher Wetterdienst, Extremwetterkongress Hamburg, Helmholtz-Klima-Initiative und klimafakten.de eine gemeinsame Veröffentlichungheraus, die nicht unkommentiert bleiben sollte. Frei nach „Ars poetica“ des römischen Dichters Horaz ließe sich die Veröffentlichung auch so kommentieren: „Es kreißten die Berge, aber geboren wurde nur ein lächerliches Mäuschen.“

Der Bericht ist auf den gefälschten Temperaturdaten von Michael Mann aufgebaut (Hockey Stick Kurve, siehe 1. Abbildung). Dieser amerikanische Professor hatte vergeblich vor Gericht gegen Professor Tim Ball geklagt, der ihn in der Fachwelt als Lügner und Betrüger bezeichnet, der aufgrund seiner kriminellen Datenfälschungen besser im Staatsgefängnis als in der Staatsuniversität aufgehoben sei.

Kurz gefasst beschreibt der Bericht auf 24 Seiten, dass es seit Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts auf der Erde wärmer wurde. Diese Feststellung ist allseits bekannt und wird auch von keinem Klimarealisten angezweifelt. Dass es nach einer „kleinen Eiszeit“, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ende ging, wieder wärmer wird, ist eine Binsenweisheit. Dafür braucht man keinen 24-seitigen Artikel zu schreiben. Zusätzlich aber stellen die Autoren die Behauptung auf, wir hätten derzeit eine beispiellose Häufung von Wärme-Rekordjahren und Naturkatastrophen, auch die Ernteerträge würden sinken. Diese Angaben sind nachweislich falsch!

Bereits im Alten Testament wird berichtet „Nachdem sieben ertragreiche Jahre verstrichen waren, begannen sieben Jahre der Dürre. Die Nachbarländer Ägyptens hungerten, in Ägypten selbst aber wurde auf Josefs Rat hin in den ertragreichen Jahren zuvor genug Getreide gesammelt, um die Dürre zu überstehen“ (1. Buch Mose-41). Damit hat Josef, der Urenkel Abrahams, bereits vor tausenden von Jahren gezeigt, wie man sich mit passivem Management sinnvoll auf einen Klimawandel einstellt. Aktives Management wäre es gewesen, wenn Josef dem Pharao geraten hätte, CO2 aus der Luft zu filtern um dadurch den Klimawandel zu verhindern. Das hätte damals den Klimawandel nicht verhindert und tut es auch heute nicht (darüber später mehr).

Die Autoren behaupten, die erdhistorischen Klimaschwankungen ließen sich nur erklären, wenn man den Treibhauseffekt mit einbezieht. Die vielfältigen Forschungen hätten „natürliche Ursachen für den aktuellen, sehr schnellen und steilen Temperaturanstieg um etwa 1°C seit Beginn der Industrialisierung ausgeschlossen“. Er sei „nur durch die menschengemachte Verstärkung des Treibhauseffekts erklärbar“. Dem widersprach bereits 2001 der aus Funk, Film und Fernsehen allseits bekannte Klimaalarmist Harald Lesch (https://youtu.be/RrNLNpOdmbA). Seinen Angaben zufolge gab es im Laufe der Erdgeschichte des Öfteren Temperatursprünge von 14°C innerhalb von 10-Jahres-Zeiträumen.

Auch die Behauptung der Autoren, ein Temperaturniveau wie heute hätte es „noch nie während der vergangenen 2000 Jahre gegeben und sehr wahrscheinlich auch nie seit Ende der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren“, ist falsch. Die Abbildung aus dem IPCC-Bericht 1990 zeigt eindeutig die früh-mittelalterliche Wärmeperiode, gefolgt von der „kleinen Eiszeit“ (links). Sie zeigt aber auch die gefälschten Daten von Michael Mann, der in der Fachwelt juristisch korrekt als Lügner und Betrüger bezeichnet werden darf, was aber das Intergovernmental Panel for Climate Control (IPCC) nicht abhielt, diese gefälschten Daten in seinen Bericht von 2001 aufzunehmen. Die Fälschungen waren damals politisch opportun und sind es leider auch heute noch.

Bereits in der Schule haben wir gelernt, dass Hannibal 218 v. Chr. die winterlichen Alpen mit circa 50.000 Soldaten, 9.000 Reitern und 37 Kriegselefanten überquerte, um Rom anzugreifen. Das ging nur wenn die Alpen damals schnee- und eisfrei waren. Es musste logischerweise in Europa eine Temperatur geherrscht haben, die weit über der heutigen lag.

Für die zurückliegenden 4.500 Jahre konnte gezeigt werden, dass die Geschichte menschlicher Siedlungen auf Grönland dem Takt von Klimaänderungen folgt. Die Temperaturen konnten beträchtlich steigen bzw. sinken. Forscher fanden beispielsweise Veränderungen um 4°C innerhalb von 80 Jahren (hier) – und das ganz ohne „Kipppunkte“.

Gehen wir noch etwas weiter zurück in der Erdgeschichte. Vegetationsüberreste belegen, dass vor etwa 90 Millionen Jahren ein gemäßigter, sumpfiger Regenwald im Küstenbereich der Westantarktis wuchs. Die Jahresdurchschnittstemperatur muss etwa 12 Grad Celsius betragen haben – weitaus höher als die heutigen minus 20 bis minus 70°C. Dieser überraschend hohe Wert war nach Auffassung von Wissenschaftlern nur möglich, weil der antarktische Eisschild damals fehlte.

Die mittlere Kreidezeit vor circa 115 bis 80 Millionen Jahren gilt nicht nur als das Zeitalter der Dinosaurier, sie war auch die wärmste Periode der zurückliegenden 140 Millionen Jahre. Nach bisherigem Wissensstand betrug die Oberflächentemperatur des Meeres in den Tropen damals rund 35 Grad Celsius. Der Meeresspiegel lag bis zu 170 Meter höher als heute – und das ganz ohne menschlichen Einfluss (hier).

Auch die im Bericht behauptete angebliche Häufung von Katastrophen derzeit widerspricht bereits biblischen Beispielen. Etwa im 13. Jahrhundert v. Chr. wurde Ägypten von zehn Plagen getroffen (2. Buch Mose). Die Sintflut zur Zeit Noahs sollte als weiteres Beispiel einer vorchristlichen Naturkatastrophe erwähnt werden. Auch die Anzahl und Stärke tropischer Stürme nimmt derzeit keineswegs zu (hier). Sturmfluten gab es schon immer. Man lese nur die Erzählung „Der Schimmelreiter“ von Theodor Storm aus dem Jahr 1888.

Weitaus höhere Hochwasserstände als heute wurden in Deutschland bereits vor Jahrhunderten gemessen:

Im Gegensatz zur Behauptung der Autoren, die Ernteerträge würden aufgrund der angestiegenen Temperaturen und CO2-Werte zurückgehen, zeigen viele Studien genau das Gegenteil. Die Apfelernte in den USA hat sich beispielsweise seit 1961 vervierfacht (siehe Abbildung) und die Erhöhung des CO2-Anteils der Luft führt nachweislich zu höheren Ernteerträgen (Parry et al.: Glob. Environ. Change 14, 2004; Bazzaz, F.A., Carlson, R.W. The response of plants to elevated CO2 . Oecologia 62, 196–198 (1984; hier und hier) (https://doi.org/10.1007/BF00379013;https://plantsneedco2.org/default.aspx?menuitemid=325).

Während wir in den gemäßigten Zonen der Erde gerade mal eine Ernte im Jahr haben, gibt es in wärmeren Gebieten der Erde jährlich zwei bis drei Ernten.

Seit 1989 erscheinen jedes Jahr durchschnittlich 310.000 qkm zusätzliche grüne Blattfläche auf der Erde, etwa so groß wie Polen oder Deutschland (Winkler AJ et al.: Earth system models underestimate carbon fixation by plants in the high latitudes. Nature Communications 2019) und trotz extensiver Waldrodungen weltweit ist seit 1982 eine Grünfläche doppelt so groß wie die USA hinzugekommen (Nature Climate Change 6, 791-795, 2016, www.nature.com/articles/nclimate3004).

Desweiteren behaupten die Autoren, detaillierte Computermodelle des Klimasystems der Erde hätten „bereits in den 1970er und 1980er Jahren die derzeit stattfindende Erwärmung korrekt vorhergesagt“. Auch diese Behauptung ist falsch! Richtig ist, dass kein einziges der 32 Computermodelle auch nur annäherungsweise die tatsächlich gemessenen Temperaturen vorhergesagt hat (siehe Abbildung).

Die hier besprochene Veröffentlichung wird alarmistisch aufgepeppt durch die bereits vielfach widerlegte Behauptung, der Mensch sei an der derzeitigen Klimaerwärmung Schuld, genauer gesagt, der wahre Übeltäter an der Klimaerwärmung sei das durch Verbrennen fossiler Energieträger emittierte CO2. Diese Behauptung wird an jeder unpassenden Stelle in den laufenden Text eingestreut, so als ob die Qualifikation der Autoren nach der Häufigkeit dieser „Produktplatzierung“ gemessen würde, ob sie nun Sinn macht oder nicht.

Sinn macht diese „Produktplatzierung“ sicherlich nicht, denn es gibt keine einzige wissenschaftliche Studie, die diese pure Annahme bestätigen würde. Im Gegenteil, ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt, z.B. durch Gustav Robert Kirchhoff (1824-1887) und William Thomson (1824-1907), durch Josef Stefan (1879), Robert W. Wood (1909) und Emanuel Kayser (Zentralblatt Mineralogie 1913, S. 769). Auch Anders Jonas Angström hat die Hypothese über den Einfluss von CO2 auf die Erderwärmung mit einem einfachen Experiment verworfen. Er zeigte, dass die Infrarot-Absorption durch CO2 bereits bei niedrigen CO2-Konzentrationen gesättigt ist und dass eine weitere Erhöhung der CO2-Konzentrationen die Erdtemperatur nicht maßgeblich erhöhen kann.

G. Gerlich & R.D. Tscheuschner widerlegten 2009 den CO2 -induzierten Treibhauseffekt erneut:  „Falsification of the atmospheric CO2 greenhouse effects within the frame of physics“, Int. J. Modern Physics B 23, Nr. 3, 275-364, 2009. Auch die Deutsche Meteorologische Gesellschaft stellte zu den Grundlagen des Treibhauseffektes fest: Es ist unstrittig, dass der anthropogene Treibhauseffekt noch nicht unzweifelhaft nachgewiesen werden konnte(hier).

Der österreichische Ingenieur Walter Hopferwieser aus Salzburg bietet sogar 100.000 Euro dem Ersten, der ihm „einen schlüssigen naturwissenschaftlichen Beweis vorlegt, dass das von uns Menschen freigesetzte CO2 eine Klimaerwärmung bewirkt, die uns Menschen und unsere Erde nachhaltig schädigt.“ Da sich bisher noch niemand diese 100.000 Euro abgeholt hat, kann es mit der Hypothese der CO2-induzierten Klimaerwärmung nicht weit her sein!

Schauen wir uns also die Hypothese mal genauer an. Es steht die Frage im Raum „wird der Anstieg der globalen Erwärmung kausal verursacht durch den Anstieg atmosphärischer CO2-Konzentrationen oder ist es der Anstieg der globalen Erwärmung, der sekundär die atmosphärischen CO2-Konzentrationen ansteigen lässt?“ Diese Frage ist elementar für die Betrachtung des Klimawandels. Sie ist aber leicht zu beantworten, wenn man sich die vorliegenden Messwerte anschaut. In der nachfolgenden Abbildung sind die Länge der Sonnenzyklen, die atmosphärischen CO2-Konzentrationen und die globalen Temperatur-Anomalien von 1860, als die kleine Eiszeit zu Ende ging und die Industrialisierung begann, bis 1990 gezeigt:

Von 1860 bis 1890 gab es noch keine nennenswerten Veränderungen der dargestellten Parameter. Von 1890 bis circa 1945 nahm die Intensität der Sonnenzyklen zu, gefolgt von einem Anstieg der globalen Temperaturen um etwa 0,4°C. Während dieser Zeit lag die europäische Industrie aufgrund des 1. Weltkriegs für lange Zeit am Boden und – wie aus der Abbildung zu erkennen ist – die CO2-Konzentrationen der Luft blieben niedrig. Sie stiegen erst ab Ende des 2. Weltkriegs deutlich an, d.h. mit einer Verzögerung von gut 50 Jahren.

Obwohl nach dem 2. Weltkrieg die Industrialisierung weltweit große Fortschritte machte und die CO2-Konzentrationen deutlich anstiegen, wurde es von 1945 bis circa 1970 auf der Erde im Durchschnitt um etwa 0,2°C kälter. Dieser Temperaturabfall ging einher mit geringerer Sonnenaktivität. Die Medien waren damals voll von der Hysterie, wir stünden vor einer neuen Eiszeit und machten dafür die Verbrennung fossiler Energieträger und damit den Anstieg des CO2 verantwortlich. Basierend auf den Angaben amerikanischer Wissenschaftler prognostizierte die Washington Post vom 9.7.1971, dass die globalen Temperaturen in den nächsten 50 Jahren – also bis zum Jahr 2021 – um 6°C fallen würden.

Jedoch, die Sonne als die wahre Verantwortliche für die Temperaturschwankungen auf der Erde verstärkte von 1975 bis 1995 wieder ihre Zyklen und lies die globalen Temperaturen um etwa 0,3°C ansteigen. Nur während dieser 20 Jahre stiegen auch die CO2-Werte parallel zur globalen Erwärmung an. Für die meiste Zeit seit Beginn der Industrialisierung gab es keine Korrelation, geschweige denn eine Kausalität, zwischen den CO2-Werten der Luft und der Erdtemperatur. Sogar Harald Lesch erklärte seinen Zuschauern in einem Video aus dem Jahr 2015, dass es auf der Erde zuerst aufgrund der Sonneneinstrahlung wärmer wurde. Auch die Meere wurden wärmer, was dazu führte, dass Wasserdampf und CO2 in die Luft entwichen.

Im folgenden Punkt widersprechen die Autoren ihrer eigenen Schlussfolgerung. Sie behaupten, die derzeitige Klimaerwärmung sei verursacht durch den Anstieg der CO2-Konzentrationen der Luft. Andererseits aber behaupten sie, das CO2 der Luft würde im Meerwasser gelöst und würde dort Kohlensäure bilden und die Meere versauern. Die Autoren haben diese beiden Aussagen gewiss nicht auf Plausibilität überprüft, so wie es Ihre Pflicht als Wissenschaftler gewesen wäre. Hätten Sie es getan, dann hätten Sie festgestellt, dass diese Annahme physikalisch gar nicht möglich ist. Das eine schließt nämlich das andere aus folgenden Gründen aus:

  1. Wird das Klima wärmer, dann wird auch das Meerwasser wärmer.
  2. Da sich CO2 in warmem Wasser weniger löst als in kaltem Wasser müsste konsequenterweise bei einer Klimaerwärmung mehr CO2 aus dem Meer entweichen. Die gemessenen CO2-Konzentrationen bestätigen dies. CO2 aus der Luft hingegen kann sich höchstens unter hohem Druck in wärmer werdendem Meerwasser lösen.
  3. Wenn aber CO2 dem Meer entweicht, verbleibt weniger Kohlensäure im Meer, d.h. das Meer wird logischerweise alkalischer, nicht saurer. Realität ist, Meerwasser ist mit pH 7,5 bis 8,4 tatsächlich alkalisch.
  4. Es gibt also keinen Grund, wegen vermehrter Konzentration von Kohlensäure in den Weltmeeren ein Korallensterben herbeizureden! Im Übrigen benötigen Korallen zum Aufbau ihres Kalkskeletts CO2. Ohne CO2 gäbe es kein Calciumcarbonat und somit kein Kalkskelett. Korallenriffe sind von Natur aus weis. Sie werden nur durch die Symbiose mit Zooxanthellen farbig. Eine Korallenbleiche bedeutet also keineswegs den Tod der Koralle, wie von den Autoren behauptet. Korallen haben seit hunderten von Millionen Jahren deutlich höhere Temperaturen und höhere CO2-Werte überdauert.

Fazit: Entweder wir haben eine Klimaerwärmung – dann kann es keine Versauerung der Meere geben – oder wir haben eine Versauerung der Meere, dann kann es aber keine Klimaerwärmung geben. Um diese Schlussfolgerung zu ziehen, braucht man kein Klimawissenschaftler zu sein, es genügt der gesunde Menschenverstand!

Richard Toll, Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat IPCC empfiehlt: „Es ist wenig teurer, eine Strategie der Anpassung an den Klimawandel zu wählen, statt ihn durch drastische CO2 Reduktion verhindern zu wollen.“ Laut UN-Schätzungen könnte man für die Hälfte der Kosten von Kyoto die schlimmsten Probleme der Welt dauerhaft lösen: Trinkwasser, Sanitärhygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung. Investitionen also, die sofort Leben retten würden. Aber, solange die CO₂-Bilanz stimmt, sind uns Umwelt und Menschheit egal!!!

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76 Kommentare

  1. Der Blick in ein Parallel-Universum.

    Die Hockey-Schläger Kurve wird nicht als zutreffende Nachbildung des globalen Temperaturveraufs akzeptiert (obwohl sie unabhängig mehrfach bestätigt wurde)

    Gerlich und Tscheuschner hätten den Treibhauseffekt widerlegt (obwohl ihnen umgehend geradezu peinliche Fehler nachgewiesen wurden, die das Werk als absurd kennzeichnen)

    Und eigentlich wird es auch nicht wärmer (obwohl alle Klimawissenschaftler der Welt einig sind, dass der anthropogene Klimawandel Tatsache ist)

    Wenn alle Forscher auf der Welt dumm und skrupellos sind, weil sie nur der Kohle wegen die Anreicherung der Atmosphäre mit Treibhausgasen als Gefahr für uns und zukünftige Generationen erkannt haben, sollte es den „Skeptikern“ ein Leichtes sein, sie eindeutig zu widerlegen. Stattdessen flüchten sich die „Skeptiker“ im plumpes Leugnen wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    So wird das nichts.

    Silke Kosch

    • Das ist der Unterschied zwischen dem globalen Temperatur-Verlauf und einem Hockey-Schläger (Google):“Die Keule: Es gibt keine Regeln für die Keule selbst. Aber das oberste Bein des U darf nicht mehr als 10 cm hoch vom Boden gemessen sein. Das Gewicht: Ein Schläger sollte zwischen 340 und 737 Gramm wiegen. Die Länge: Die maximale Länge eines Schläger ist 105 cm (41 Zoll).“

    • „So wird das nichts.“

      Jo, stimmt!
      Habe selten ahnungsloseres und dümmeres Geschwätz gelesen als deinen „Beitrag“.
      Wie wäre es, wenn du dich erst mal um etwas Grundlagenbildung in den relevanten physikalischen Themenbereichen kümmern würdest?

    • „Die Hockey-Schläger Kurve wird nicht als zutreffende Nachbildung des globalen Temperaturveraufs akzeptiert (obwohl sie unabhängig mehrfach bestätigt wurde)“

      Lassen wir die *mehrfachen Bestätigungen* mal weg, denn wenn die Methode an sich falsch ist, kann man mit denselben Methoden nichts bestätigen.

      Die Haupt- Kritikpunkte am Mannschen Schläger sind doch aus der Erinnerung folgende:
      – unzulässige Vermischung der Datenbasis (auf Proxydaten wurden Meßwerte aufgesetzt)
      – Proxydaten im Wesentlichen einer einzigen auf der Nordhemisphäre heimischen Baumart, aber die Zuschreibung globaler Gültigkeit (wie auch Sie es hier wieder tun)
      – wegschneiden der Proxydaten an einem willkürlichem günstigen Zeitpunkt (*Mikes Trick* siehe Climagate)

      das ist für mich das Wesentliche. Für den Eingeweihten ist sicher auch die statistische Datenbearbeitung interessant, siehe Mc Intyre (?)
      Aussagekräftig auch die Kontroverse Tim Ball vs. M. Mann.
      Am besten: Die Verbannung des Hockeyschlägers aus den IPCC- Berichten. Oder isser wieder drin?

      Und Sie verteidigen solch ein Machwerk noch immer…

    • @Frau Kosch: Zu Herrn Prof. Michel E. Mann googeln Sie doch mal „climate gate“, und „hide the decline“. Sie könnten sich auch informieren zu: beide Klimaoptima des Holozän (die Sahara war eine Savanne), minorische Warmzeit, römisches Klimaoptimum (Hanibal mit Elefanten über die Alpen), mittelalterliche Warmzeit (Weinbau in England) und nun unsere aktuelle Warmperiode. Warmperioden waren stets Blütezeiten der Zivilisation. Dazwischen gab es die Kaltperiden wie mittelatlerliche Kalzeit, kleine Eiszeit mit Hungrer, Mißernten, Völkerwanderung. Was sollte es denn nach dem Ende der Kleinen Eiszeit ca. 1850 werden, wärmer oder etwa kälter?Die Geschichte selbst straft Michel E. Mann lügen. Wenn dies anders wäre, hätte er auch seine Rohdaten und Alorithmen dem Gericht in Kanada vvorlegen können, was er nicht getan hat,. obwohl die wissenschaftlicher Mindeststandard ist. Aber er verlor lieben den Prozess und zahlte Million. Wohl immer noch besser als toaler Gesichtsverlust als Betrüger?

      Wenn Ihnen dies nicht reicht, schauen Sie sich die letzten drei Interglaziale der letzten drei Eiszeiten an, wie das Eem, das um mehrere Grade (ca. 4 C) wärmer war als unser Interglazial das Holozän). Im Quartär (seit 2,5 Mio. Jahren) in demn beide Polkappen vereist sind (Ausnahmezustand in der Erdgeschichte) gab es ca. 20 Eiszeiten, verursacht durch die Schankungen der Erdumlafbahn (Milankovic Zyklen). Wir leben in der Warmeit eines Eiszeitalters (seit 35 Mio. Jahrewn Südpol vereist = Pleisozän, seit 2,5 Mio. Jahren beide Polkappen vereist = Quartär). Nach jeder Eiszeit steigt der Meeresspiegel über 100 m (aktuell 120 m seit der vletzten Eiszeit = Weichsel/Würm). Fragen Sie einen Geologen.

      Wenn 400 Medien, Zeitungen, Zeitschriften, Journal, Radio und TV-Statione, Universitäten, Journalisten eine gemeinsame Initiative haben, sämtliche Berichterstattung auszuschließen, die Beweise gegen den anthropogenen Klimawandel liefern, dann hat die nichts mit Wissenschaft zu tun, sondern mit Politik. Journalisten sind keine Wissenschaftler. Sie werden also Artilel von Klimarealisten sehr selten finden, ganz im Gegensatz von Alarmeldungen seitens Greta und fff.
      https://www.coveringclimatenow.org/partners
       
      Kennen Sie diese Petitionen von über 30.000 namentlich und mit Qualiikation genannten Wissenschaftlern, die es trotzdem nicht in die große mediale Berichterstattung geschafft haben?

      •Heidelberger Apell – 1992, 4000 Wissenschaftler
      •Oregon Apell (OISM-Petition) – 2008 an Obama, über 30.000 Wissenschaftler, 2 Physik-Nobelpreisträger
      •Schreiben 2009 an UN-Generalsekretär Ban-Ki Moon, 200 Wissenschaftler
      •Klima-Manifest von Heiligenroth, 2007
      •Petition von Prof. Richard Lindzen an Donald Trump, 350 Wissenschaftler, 1 Physik Nobelpreisträger
      •Offener Brief, 2019 Geologen Prof. Johannes Krüger, dänische und norw. Regierung, 20 Klimawissenschaftler
      •Positionspapier „Berliner Kreis der CDU“, 2017
      •90 italienische Wissenschaftler unterzeichnen Petition gegen Klima-Alarm
      https://www.eike-klima-energie.eu/2019/07/06/90-italienische-wissenschaftler-unterzeichnen-petition-gegen-klimaalarm/

      Øaktuell: Petition von 300 internationalen Wissenschaftlern an die EU-Kommission
      ØOffener Brief von 500 Wissenschaftler an die UNO: Es gibt keinen Klimanotstand
      https://www.rantlos.de/politik/klimaforscher-an-uno-es-gibt-keinen-klimanotstand.html

  2. Prof. Dr. Klaus-D. Döhler schrieb am 24. September 2020 um 11:16:

    Bravo liebe Kollegen Müller, von Gansewinkel, Georgiev, Suntinger und Waßmann! Ihre Diskussion hat den Zweck erfüllt, …

    Viele Argumente in Ihrem Text funktionieren ähnlich wie der von Ihnen verwendete „Beweis“. Sie wirken auf den ersten Blick überzeugend, wenn man aber genauer hinsieht, findet man sowas wie die illegale Division durch Null.

    Einfachstes Beispiel: Wood hätte den Treibhauseffekt widerlegt. Schaut man genauer hin, sieht man schnell, dass man in einer schmalen Box die Verhältnisse in der Atmosphäre nicht gut genug nachbilden kann und die vorhandenen Messinstrumente gar nicht in der Lage gewesen wären, die bei einer Höhe von 30cm(?) zu erwartende Temperaturdifferenz zu messen.

    Daher war ich schon an einer Antwort auf meine Frage interessiert, ob Sie absichtlich einen fehlerhaften Beweis präsentierten oder sich dessen nicht bewusst waren. Es gab leider keine direkte Antwort.

      • Im Artikel steht:

        ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt, z.B. durch … Robert W. Wood (1909)

        Admin schrieb am 24. September 2020 um 14:24:

        Wood hat nur widerlegt, dass ein Treibhaus wie der postulierte atmosphärische „Treibhauseffekt“ funktionieren würde. Mehr nicht, und mehr wollte er auch nicht.

        Ich bin erfreut, dass auch Sie der Meinung sind, dass Wood nicht das im Artikel behauptete getan hat.

    • letztlich spielt es keine Rolle, ob eine falsche Projektion absichtlich stattfindet oder den Betreffenden nicht bewusst ist. Ich kann mir durchaus denken, dass die falschen Projektionen zum Klimawandel den meisten Alarmisten gar nicht als falsch bewusst sind.

      • Prof. Dr. Klaus-D. Döhler schrieb am 24. SEPTEMBER 2020 UM 15:25:

        letztlich spielt es keine Rolle, ob eine falsche Projektion absichtlich stattfindet oder den Betreffenden nicht bewusst ist.

        Dieser Kommentar scheint sich auf meinen Kommentar vom 24. SEPTEMBER 2020 UM 14:08 zu beziehen. Falls das wirklich so ist, dann würde ich Ihnen widersprechen wollen. Für mich ist es schon relevant, ob Ihnen bewusst ist, dass die vorgebrachten Argumente (beispielsweise Wood) falsch sind. In dem einen Fall kann man diskutieren, in dem anderen nicht.

        • Wood hat nachgewiesen, dass zwei von der Sonne beschienene Behältnisse die gleiche Temperatur beibehalten, egal ob die vom jeweiligen Behältnis abgestrahlte Infrarot Energie durch eine Steinsalzabdeckung entweicht, oder von einer infrarot-undurchlässigen Glasplatte zurückgestrahlt wird. Da dem CO2 nachgesagt wird, es würde die von der Erdoberfläche abgegebene Infrarotstrahlung absorbieren und – wärmesteigernd – wieder zur Erde zurückstrahlen hat Wood indirekt beweisen, dass eine solche Infrarot-Rückstrahlung – sollte es sie wirklich geben – keine wärmesteigernde Wirkung hätte. Was also ist daran falsch?

    • @ Marvin Müller

      Eine mathematisch richtig berechnete Gleichung kann nicht das Ergebnis 1 = 2 liefern, das ist richtig. Daher habe ich auch nach Fehlern gesucht und im ersten Anlauf etwas Übersehen. Dennoch ist die Division durch Null nicht illegal. Das Ergebnis einer Division durch Null ist aber keine natürliche Zahl, sondern entspricht dem Begriff „unendlich“. Daher kann man 1/0 = 5/0 als richtig betrachten, aber die Gleichung nicht weiter als eine Gleichung natürlicher Zahlen behandeln und auf 1 = 5 umstellen.

      Dort hat die Verbiegung der Mathematik stattgefunden, wobei 1 = 2 übrig blieb. Die ganzen Umstellungen von a und b dienen nur dazu, den Faden zu verlieren und den offensichtlichen Fehler zu übersehen.

      Das Gleiche in anderer Form findet beim Beweis des Treibhauseffektes statt, da muss man Herrn Prof. Döhler recht geben.

      • Peter Georgiev schrieb am 25. September 2020 um 14:11:

        @ Marvin Müller

        Dennoch ist die Division durch Null nicht illegal. Das Ergebnis einer Division durch Null ist aber keine natürliche Zahl, sondern entspricht dem Begriff „unendlich“.

        Können Sie mal einen Verweis auf eine Stelle bringen, die das belegt? Ich habe gelernt, dass die Division durch Null undefiniert ist. Und eine Operation, die undefiniert ist, kann man nicht in einer Beweisführung verwenden (oder generell nicht in der Mathematik), daher meine Einstufung als illegal …

        • Die Divison durch Null ist nicht illegal! Sie kommt auch oft vor! Das Ergebnis aus dieser (legalen) Division ist leider eines, mit dem man nicht weiterrechnen sollte, das lernten und verstanden wir schon im 3. Gymnasium.
          Das Schöne an der Mathematik ist, daß praktisch alles legal oder illegal sein darf, Sie müssen es nur nachher BEWEISEN können!

        • Ihnen geht es selten um die Sache und meistens nur um Formilierungsfeinheiten. Den Unterschied zwischen undefiniert und unendlich dürfen Sie selbst suchen.

          Die Quelle ist mein Mathelehrer. Sinngemäß: Die Division durch eine Zahl nahe Null ergibt eine Zahl, die nahezu unendlich groß ist. Und ein Schritt weiter, die Division durch Null ergäbe Unendlich, also keine natürliche Zahl. Es ist dann ein logischer Begriff und kein mathematischer Wert.

          Aus meiner Logik bleibt unendlich gleich unendlich, egal mit welcher Zahl die Unendlichkeit multipliziert wird. Daher kann man aus meiner Logik 2/0 mit 5/0 gleichsetzen, aber nicht daraus schließen, dass 2 = 5 ist.

          Natürlich ist der „Beweis“ für 1=2 falsch. Die Gleichung fürt zu Sackgasse “ Unendlich ist immer gleich, egal ob doppelt oder einfach“ und damit zu keiner Lösung. Daraus 1 gleich 2 zu setzen ist der eigentliche Fehler.

        • Nachschlag:
          Die Division durch Null ist nicht undefiniert! Im Gegenteil: Sie ergibt definiert: Unendlich! Und mit Unendlich weiterrechnen, da kommt man halt zu keinen sinnvollen Ergebnissen.
          Zur Info:
          https://matheguru.com/allgemein/division-durch-0.html
          PS
          Geehrter Herr Georgiev: „Unendlich“ haben Sie mit „Begriff“ schön definiert.
          Und Zwinkersmiley: Bei Brüchen gibt es nur in jenen Fällen die von Ihnen erwähnte „Natürliche Zahl“ als Ergebnis, bei denen der Bruch „unecht“ ist. „Echte“ Brüche liefern mindestens „Rationale Zahlen“ als Ergebnis, aber auch „Imaginäre“ und/oder „Transzendente Zahlen“: Sie brauchen nur e durch 2 dividieren! Aber letztendlich: All dieser Zahlensalat durch Null dividiert, ergibt halt Ihren schönen Begriff „Unendlich“!

          • Welchen Teil Ihres Links haben Sie nicht verstanden?

            Diesen hier:“Auch dies bestätigt, dass Teilen durch 0 nicht möglich ist.“?!?

            MfG
            Ketterer

        • Welchen Teil Ihres Links haben Sie nicht verstanden?

          Diesen hier:“Auch dies bestätigt, dass Teilen durch 0 nicht möglich ist.“?!?

          MfG
          Ketterer

  3. Sehr guter Beitrag, auch wenn einige Einzelpunkte nicht ganz stimmen. Die angebliche Widerlegung des THE z. B. wurde ja auch schon in den Kommentaren kritisiert. Den THE gibt es wohl unausweichlich, weil die Physik ihn fordert. Die Frage ist nur, wie stark er auf der realen Erde wirklich ist. Eigentlich dreht sich praktisch die gesamte Diskussion der letzten Jahre um diese Frage, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Eine ganz andere Frage kommt m. E. zu kurz, obwohl sie zur Beurteilung des menschlichen Beitrages zum Klima vielleicht sogar noch wichtiger ist: Wie groß ist der menschliche Anteil am steigenden CO2-Gehalt der Atmosphäre tatsächlich?
    Im Jahr 1750, dem Basisjahr von IPCC, hatten wir 280 ppm. Der Atmosphäre wurden jährlich CO2-Moleküle im Ausmaß von 80 ppm entnommen (Gesamtentnahme, nicht netto). Gleichzeitig wurden ihr auch 80 ppm/a wieder zugeführt. Die genannte Entnahme erfolgt per Diffusion. Sie muss sich daher proportional mit der Konzentration ändern. Heute haben wir 410 ppm, wodurch auch immer verursacht. Die Entnahme muss daher 80*410/280 = 117 ppm/a betragen. Wieviel dabei gleichzeitig in die Atmosphäre freigesetzt wird, ist dafür belanglos. Aber die CO2-Konzentration nimmt derzeit um 2 ppm/a zu. Daher müssen derzeit 119 ppm/a eingespeist werden. 4 ppm/a sind davon anthropogen, also müssen 115 ppm/a natürlich sein, das sind 35 ppm/a mehr als 1750. Die Natur trägt daher sehr viel mehr zum CO2-Anstieg bei als der Mensch. Wenn tatsächlich CO2 klimabestimmend ist, dann ist das natürliches CO2. Die anthropogenen Freisetzungen haben keinen relevanten Klimaeinfluss, auch wenn die Klimawirksamkeit des CO2 sehr groß sein sollte. Warum wird das nicht öfters thematisiert?

    • Ich habe nirgendwo geschrieben, es gäbe keinen Treibhauseffekt. Ich habe geschrieben, „ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt“. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

      • Herr Döhler, es tut mir leid, wenn ich den Unterschied zwischen „Einfluss von CO2 auf den Klimawandel mehrfach wissenschaftlich widerlegt“ und „es gibt keinen Treibhauseffekt“ nicht richtig wahrgenommen habe. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Ich sehe den Unterschied aber auch nicht als so wichtig an. Wichtig ist m. E. vielmehr, ob die starke Zunahme der CO2-Konzentration vom Menschen verursacht ist oder nicht. Ich habe in meinem Beitrag gezeigt, dass der weit überwiegende Teil aus einer natürlichen Quelle stammen muss. Wenn das stimmt, dann beeinflusst CO2 das Klima entweder gar nicht (bzw. höchstens marginal), oder es ist natürliches CO2, das das Klima beeinflusst. In beiden Fällen müssen die anthropogenen Freisetzungen nicht reduziert werden, weil sie keine nennenswerte Klimawirkung haben können. Das ist m. E. der entscheidende Punkt. Wenn das viele CO2 natürlichen Ursprungs ist, gibt es für den „Klimanotstand“ oder den „Green Deal“ der Frau von der Leyen keine physikalische Basis. Und für die Energiewende natürlich auch nicht. Mich wundert, dass der Punkt nicht weiter diskutiert wird.

      • >>„ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt“<<

        Zunächst einmal muß der sog. "Klimawandel" bewiesen werden.
        Nur wo ist der Beweis?
        Ich habe in den USA von Nord nach Süd Stationen gefunden wo es seit Mitte des letzten Jahrhunderts wieder kälter wird.
        Und wer sich die Meereisflächen in den Polregionen anschaut, der kann feststellen daß die im Norden oberhalb der von 2012 ist und jetzt die von 2007 wohl erreichen wird.
        Und um die Antarktis herum ist die das ganze Jahr weit oberhalb der von 2019 angelangt.
        Wer jetzt bei der Sonne nachschaut, der kann feststellen daß die Zahl der Sonnenflecken die letzten Jahrzehnte nach unten gegangen ist. Und wenn die Zahl der Flecken unten war, dann war es kalt auf der Erde.

  4. Herr Prof. Döhler weist zu Recht darauf hin, dass für die postulierte Wirkung des CO2 weder ein Beweis, noch ein Gegenbeweis existiert. Das ist trivial, denn:
    „Die Atmosphäre der Erde kennzeichnet ein äußerst komplexes nichtlineares
    Verhalten, das sich in seiner Gesamtheit jeder mathematischen Modellierung entzieht.“ – Die Mathematik liefert bestenfalls „wahrscheinliches“ Wetter für einige Tage. Seine Statistik – das Klima -gilt der Vergangenheit. – Trotzdem lässt sich qualitativ 1. zeigen, dass die CO2 Modelle die Interaktion mit dem atmosphärischen Wasserkreislauf unerlaubt ignorieren und dass 2. dieser Kreislauf jede Veränderung der Wirkung des CO2 gegenläufig kompensiert:

    Über den Oberflächen der Ozean nimmt die Atmosphäre bei Wassertemperaturen zwischen -2 °C und +30 °C (und einer rel. Feuchte zwischen 60% – 100%) zwischen 3 g/m3 – 30 g/m^3 Wasser auf. Abkühlung als Folge horizontaler und vertikaler Luftbewegung lässt Luftfeuchte kondensieren und gefrieren, so dass sie beim Unterschreiten von -30 °C auf 1 g/m^3 abgesunken ist. Bei -50 °C in der Tropopause kommen nur noch 0,05 g/m^3 an. –
    Gegenläufig dazu lässt z. B. bereits das Kondensieren und Gefrieren von 1 g/m3 Luftfeuchte in einem Volumen von 1 km^3 1000 Tonnen von Wasser und Eis Aerosolen entstehen. In solchem Volumen schließen dann Teilchen von 0,01 mm Radius mit eine gesamten Oberfläche von 30.000 km2, oder solche, die bereits auf einem Radius von 1 mm angewachsen sind, mit immer noch über 30 km^2 zuverlässig das Fenster für Wärmestrahlung in den Weltraum. – Details u.a. hier:
    https://de.scribd.com/document/413528852/Atmospha-risches-Kohlendioxid-tra-gt-nicht-zur-Erwa-rmung-bei

    • Obwohl das Klima von vielen erdnahen und erdfernen Parametern bestimmt wird, haben sich das IPCC, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und die Medien ausgerechnet auf das CO2 eingeschossen, welches von vielen verschiedenen Seiten – auch von Ihnen, Herr Wolf – vielfach als nicht klimabestimmend nachgewiesen wurde. Das Schlimme ist, dass sich unsere Regierung und die Europäische Kommission einen Dreck um die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Klimaforschung schert, sondern mit dem Geld der deutschen und europäischen Steuerzahler Hirngespinste finanziert.

      • Und der Witz an der Geschichte ist, dass es sich bei CO2 auch noch um einen natürlichen Bestandteil der Atmosphäre handelt und nicht um einen Schadstoff…

        • Ja, der Witz geht noch weiter: Ohne CO2 wäre die Entstehung des Lebens auf der Erde nicht möglich gewesen. Denn von allen auf der Erde verfügbaren „Lebens-Elixieren“ sind Sonnenschein, Wasser (H2O), Sauerstoff (O2) und CO2 die wichtigsten. Nur das CO2 der Atemluft hat den lebensnotwendigen Kohlenstoff (C) im Molekül aus dem alle Pflanzen, Tiere und auch wir Menschen bestehen. Auch Korallenriffe und Kalksteingebirge (Kalziumkarbonat, CaCO3) wären ohne CO2 nicht möglich.
          Der Schöpfer der Erde hat uns das CO2 gegeben, aus gutem Grund, denn ohne CO2 wäre ein Leben auf der Erde nicht möglich. Wir haben derzeit mit 400 ppm (0,04%) 20-mal weniger CO2 als noch vor 500 Millionen Jahren. Seit dem Ende der letzten Eiszeit (Holozän) haben wir einen erdgeschichtlich niedrigen Tiefststand der CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre. Der für das Pflanzenwachstum (C3-Pflanzen) mindest-notwendige CO2-Gehalt der Luft (Kompensationspunkt) liegt bei ca. 160 bis 180 ppm (0,016-0,018%). Das ist ein Wert, der im Mittelalter auch real erreicht wurde und der neben aller Not der Kälte auch noch Hungersnöte auslöste, weil die Landwirtschaft darnieder lag. Heute liegen wir mit ca. 400 ppm (0,04%) gut doppelt so hoch, wie im Mittelalter, unsere Ernteerträge sind seitdem deutlich gestiegen und könnten bei mehr CO2 auch noch weiter gesteigert werden und dies sogar bei geringerem Wasserbrauch. Wenn wir weiterhin versuchen, der Luft das Lebensgas CO2 zu entziehen, gefährden wir das Wachstum unserer Nahrungsmittel und provozieren Hungersnöte.

          • Und der Witz geht noch etwas weiter bis zu den Stickoxiden: Den unverzichtbaren Bedarf der Flora mussten einst ganz allein Gewitter und Knöllchen Bakterien decken. Ein Beitrag der Diesel Motoren ist verboten!

      • Prof. Döhler:
        „Das Schlimme ist, dass sich unsere Regierung und die Europäische Kommission einen Dreck um die Ergebnisse der naturwissenschaftlichen Klimaforschung schert, sondern mit dem Geld der deutschen und europäischen Steuerzahler Hirngespinste finanziert.“

        Die deutsche Demokratie (??) betreiben bekanntlich exklusiv 1 Million selbsternannter Parteimitglieder, die sämtliche Schaltstellen des Landes besetzen. Ein wesentliches Werkzeug zur Stabilisierung ihrer Macht ist die Angst.
        https://de.scribd.com/document/190496647/Angst-auf-Objektsuche-wahlt-Klimawandel-und-Energiewende

  5. Eine sehr gut verfasste und geschriebene Analyse!

    Es ist schade, dass sich Herr Prof. Döhler auf die Aussenseiterhypothese, dass CO2 in der Atmosphäre keine Erwärmung bedeute, aufsatteln lässt. Ansonsten spitze!

    Ich nehme an, dass die wissenschaftlichen Institute „Basisfakten Klimawandel“ als Ergebenheitsadresse an Fr. Merkel und Genossen geschrieben haben um sich in Erinnerung zu rufen und ihre Position in den Haushaltsgesprächen zum Bundeshaushalt zu verbessern.

    *Eine erfrischende Aussenseiterhypothese die sich sehr von der Lehrbuchphysik abhebt.

    • „Es ist schade, dass sich Herr Prof. Döhler auf die Aussenseiterhypothese, dass CO2 in der Atmosphäre keine Erwärmung bedeute, aufsatteln lässt.“

      Sollte er etwa was von Physik verstehen?
      Die Vermutung liegt nahe…

  6. Auch Herr Prof Döhler stolpert am Problem vorbei:

    Fakt ist: Seit etwa 12.000 Jahren erwärmt sich die Erde einmal mehr. Seit etwa 3.000 Jahren steigen die Meeresspiegel jährlich um 1 – 2 mm, gegenwärtig ist es trotz steigender Tendenz immer noch kälter als zur Zeit des alten Rom. – Über die Ursachen wird gestritten!

    Kohlendioxid ist zweifellos mit seiner „Rückstrahlung“ an der signifikanten energetischen Rückkopplung des sog atmosphärischen Treibhauseffektes Effektes beteiligt. Viele Rechnungen versuchen die Wirkung der Änderungen seiner Konzentration zu quantifizieren. Alle diese Versuche (!!!!) ignorieren jedoch die Interaktion mit den Wasser und Eis Aerosolen, die eine Mitwirkung des CO2 quantitativ annulliert:
    (Ohne diese Aerosole gäbe es bekanntlich weder Wasser noch diese Diskussion auf den kleinen Festland Flächen der Erde!)

    Die lokale Wirkung des CO2 reduziert sich zweifellos konzentrationsabhängig mit der Höhe, die dominante Wirkung der dominanten Wasser und Eisaerosole steigt dagegen gegenläufig an.

    Fazit: Jede Zunahme der energetischem Rückkopplung des CO2 reduziert den Beitrag der überlagerten Aerosole entsprechend. CO2 ist daher klimaneutral.

  7. Sehr guter Artikel Herr Döhler, u.a. führen Sie die Nichtwirkung des Kohlendioxids auf Temperaturerhöhungen auf, Sie schreiben „….dass Im Gegenteil, ein Einfluss von CO2 auf den Klimawandel wurde mehrfach wissenschaftlich widerlegt…“
    Bloß sollte man nicht vergessen, dass der Mensch durchaus auf die Erwärmungen in Deutschland einen Einfluss hat, der Grund ist die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei nahezu allen deutschen Stationen, die im Sommer stärker wirken als im Winter. Nur Stationen gänzlich ohne WI-effekte, die gibt es leider nicht in Deutschland aber eine am Süppol, nämlich die deutsche Antarktisstation Neumayer, Einrichtung 1981. Und diese zeigt seit 1981 die tatsächlichen Temperaturen wie sie das Klima am Südpol bereithält: keine Erwärmung seit 40 Jahren, obwohl auch dort die CO2-Konzentration seit 1981 um 75 ppm zugenommen hat. CO2 hält dort einen Dauerwinterschlaf. Trotzdem lügen uns die deutschen Medien genau das Gegenteil vor. Die Nichtwirkung des CO2 in der Antarktis könnten Sie als weiteren Beweis in ihrem Artikel aufnehmen.

    • Sie haben völlig recht mit dem Inseleffekt, Herr Kowatsch. Ihre langjährigen Temperaturaufzeichnungen an den unterschiedlichsten Stellen der Erde sind indiesem Punkt sehr aufschlussreich. Für diejenigen, die sich unter „Inseleffekt“ nichts vorstellen können, hier eine kurze Erläuterung: bezüglich des Temperaturanstiegs seit einigen Jahrzehnten muss auch in Betracht gezogen werden, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Städte vehement vergrößert haben. Es wurden neue Flughäfen gebaut und alte erhielten zusätzliche Start- und Landebahnen. Viele neue Straßen wurden gebaut, auch auf dem Land. Die Städte rückten immer näher an die Messstationen heran, die ehemals auf dem freien Feld standen. In diesem Zusammenhang kann man durchaus vom Menschen verursachten Temperaturanstieg sprechen, doch hat das CO2 damit überhaupt nichts zu tun. Städte werden gebaut und sie sind nun mal wegen der Heizungen, der Klimaanlagen, der Wärme produzierenden Automotoren, der Sonnenstrahlen reflektierenden Fenster, der Wärme speichernden asphaltierten Straßen usw. wärmer als Felder, Wiesen und Wälder. Und je näher ein Wohngenbiet, ein Flughafen oder eine Autobahn an eine Messstation heran rückt, desto höhere Temperaturen werden gemessen und täuschen somit eine möglicherweise gar nicht existierende Klimaerwärmung vor, also einen „Inseleffekt“, den es in „freier Wildbahn“ gar nicht gibt.

  8. Klimawandel ist Realität. Die Ursachen für den Klimawandel sind vielfältig und in ihrer Gesamtwirkung zu jedem Zeitpunkt unbekannt. Nur eines ist sicher: CO2 wirkt, aber klimaneutral. Gibt es einen Gegenbeweis?

    • Nein, einen Gegenbeweis gibt es bislang nicht. Aber die gesamte Klimapolitik Deutschlands und der Europäischen Union baut auf dieser bislang unbewiesenen Behauptung auf. Sie kostet die Steuerzahler hunderte von Milliarden Euro, die besser gegen Armut, gegen Unterernährung, für Bildung, für sauberes Wasser und gegen die Ursachen der Flüchtlingskrise ausgegeben werden sollten – vorwiegend gegen korrupte Staatsoberhäupter und ihre nationalen und internationalen Helfershelfer.

  9. „Nichts ist in der Wissenschaft unumstritten …“??
    Was ist mit Mathematik? Ist ja auch keine richtige, denn sie verfügt über (nachweislich) unumstößliche Wahrtheiten. – Vergessen? Oder nicht gewußt?

    • Na ja, Mathematik als die einzig wahre Wissenschaft?
      Hier ist der mathematische Beweis, dass 2 = 1:

      Vorausgesetzt dass a = b
      Dann ist a2 = ab
      Dann ist a2 – b2 = ab – b2

      da a2 – b2 = (a + b)(a – b) ist geht die Gleichung folgendermaßen weiter
      (a + b)(a – b) = ab – b2
      oder (a + b)(a – b) = b(a – b)

      Beide Seiten geteilt durch (a – b) ergibt (a + b) = b
      Da a = b, so ergibt sich (b + b) = b
      oder 2b = 1b
      oder 2 = 1

      Ja, lieber Herr Waßmann, so präzise ist die Mathematik! Vermutlich liegt es an dieser Präzision, dass die mathematisch gestützten Computerprogramme des IPCC dauern so weit entfernt von der Realität liegen?!

      • Prof. Dr. Klaus-D. Döhler schrieb am 21. September 2020 um 17:05:

        Na ja, Mathematik als die einzig wahre Wissenschaft?
        Hier ist der mathematische Beweis, dass 2 = 1:

        Ja, lieber Herr Waßmann, so präzise ist die Mathematik! Vermutlich liegt es an dieser Präzision, dass die mathematisch gestützten Computerprogramme des IPCC dauern so weit entfernt von der Realität liegen?!

        Haben Sie in Ihrer „Beweisführung“ absichtlich durch Null dividiert oder ist Ihnen gar nicht bewusst, dass Sie das getan haben? Ich hoffe, Ihnen ist bewusst, dass man das nicht darf und das daher Ihr „Beweis“ keiner ist …

      • werter Herr Prof. Döhler,

        meine Lern- und Studienzeiten sind viele Jahrzehnte vorbei, daher habe ich nicht ein 100%es Selbstvertrauen beim Umgang mit Gleichungen. Ich glaube aber:

        (a + b)(a – b) = ab – b2 ergibt

        (a + b)(a – b) = b(a – 2) und nicht

        (a + b)(a – b) = b(a – b).

        Dann wäre der Nachweis mathematisch falsch.

        MfG

        Peter Georgiev

        • Peter Georgiev schrieb am 23. September 2020 um 11:52:

          werter Herr Prof. Döhler,

          … Ich glaube aber:

          (a + b)(a – b) = ab – b2 ergibt

          (a + b)(a – b) = b(a – 2)

          Da liegt ein Missverständnis vor. Das b2 ist ein b zum Quadrat, da steht also:

              \[(a+b)(a-b) = ab - b^2\]

          Das sieht man an den ersten Schritten, die ausgehend von a=b postulieren, dass

              \[a^2 = ab\]

        • Lieber Herr Georgiev,

          Sie schreiben
          (a + b)(a – b) = ab – b2 ergibt

          (a + b)(a – b) = b(a – 2) und nicht

          (a + b)(a – b) = b(a – b).

          Sie übersehen versehentlich, dass b2 gleich b×b und nicht b+b ist.

          Daher ist der Beweis 2=1 richtig.

          • Danke für den Hinweis, auch Herrn Müller.

            Wenn ich so sattelfest wäre wie einst, hätte ich die Entstehung von b2 im Hinterkopf beim Lesen….

          • Herr Doktor!
            Der Beweis ist nicht richtig!
            Siehe:
            Marvin Müller, heute 08:32: Division durch Null erlaubt die Mathematik (, welche ich zumindest kenne,) nämlich nicht.

      • Ungeachtet meiner Kritik bezüglich der Formel möchte ich alle Ihre Gedanken aus dem Artikel bestätigen. Bezüglich Simulationen, die Ergebnisse aller Simulationen entsprechen ausschließlich der Wünsche deren Entwickler und der Wahrheitsgehalt der Simulationsergebnisse liegen ausschließlich im Auge des Betrachters.

        Man macht keinen Fehler mit dem Gedanken „Ich glaube grundsätzlich keiner Simulation“.

      • „Vorausgesetzt dass a = b….Beide Seiten geteilt durch (a – b)“

        der Therm (a-b) = 0: Teilung durch Null!!???

        (a + b)(a – b) = ab – b2 ??? =a²-ab-b²+ba =a²-b² und nix andres. sog. *dritte binomische Formel*

        • Es sollte sicher nur die Absurdität des Glaubens an Algorithmen innKlimamodellen aufgezeigt werden, also die 0 keine Rolle spielte, nur die Kürzung durch (a-b) und keine „echte Division.
          Ansonsten korrekt, 0 im Nenner geht nicht.

          • Bravo liebe Kollegen Müller, von Gansewinkel, Georgiev, Suntinger und Waßmann! Ihre Diskussion hat den Zweck erfüllt, die Unsinnigkeit mathematischer Projektionen zu verdeutlichen, wenn diese mit ungenauen oder unvollständigen Messwerten gefüttert werden (bei der Klimaprojektion z.B. beschränkt auf CO2) und wenn andere wichtige Parameter (z.B. Wasserdampf, Aerosole, Sonnenintensität, Neigung und Bewegung der Erde, etc.) ausgegrenzt bleiben. Sie haben recht, wenn a = b, dann ist a minus b gleich Null. Als Konsequenz ergeben alle folgenden Multiplikationen mit Null das Resultat Null und die Teilung durch Null ist nicht möglich. Ebenso sind die mathematischen Projektionen der Klima-Alarmisten zweifelhaft, solange sie nicht sämtliche, am Klima beteiligten Parameter, einschließen. Das verdeutlicht bereits die Abbildung „Klimaerwärmung: Computermodelle und Wirklichkeit“.

          • Ich denke, dass die Zahl 0 Problematik gut interpretiert ist.
            Doch ohne die Rechenbetrachtung nehme man einfach den Begriff Term. Term ist (a-b).
            Und schon stimmt der Beweis, welcher den Irsinn 2=1 auf alle Modellrechnungen projeziert.
            Jeder darf gerne Modell rechnen, doch nie als Wahrheit verkaufen, aus der gar die Freiheit einschränkenden politischen Entscheidungen gefällt werden.

          • Ein Blick auf die mehr als hundertjährigen täglichen Temperaturmeßwerte fernab der Ozeane beweist: Es gibt keine „Klimaerwärmung“. Seit Mitte der des letzten Jahrhunderts geht es fernab der Ozeane mit den gemessenen Temperaturen abwärts und nicht aufwärts.
            Und das ist der Beweis: Die „Klimawissenschaftler“ verschweigen die Wahrheit.
            Achja: Derzeit sabbeln die wieder in Hamburg herum.

  10. 97% der „Klimawissenschaftler“ wissen doch, daß das Klima den „Berechnungen“ des Herrn Schellnhuber und Kumpanen zu folgen hat. Wenn die tatsächlichen Messungen dann etwas anderes ergeben, werden halt die Thermometer „geeicht“ bis es stimmt.

    • 97% als Aussage der COOK-Studie?
      Falsch.
      So Sie diese lesen und die einzelnen Studien auch, so stellen sie fest, dass die Aussage Mensch > CO2 > Klimasünder nur von 3% behauptet wird.

      • Sie haben völlig Recht, Herr Dr. van Gansewinkel. Diese Tatsache habe ich auch vor über einem Jahr dem Bundesumweltministerium Schritt für Schritt erläutert, nachdem es mir mit dem selben unsinnigen Argument gekommen waren (siehe https://www.gaebler.info/2019/10/doehler-1/). Es gibt derzeit weit über 40.000 internationale Wissenschaftler, die per Petition an ihre Regierungen und an die Vereinten Nationen Einspruch gegen diese 97%-Lüge erhoben haben.

        • Seit wann zählt in der Wissenschaft die Mehrheitsmeinung?

          Unsereiner hat bereits am Math.-Nat.-Gymnasium gelernt: In der Wissenschaft zählt nur der Beweis.

          Es gab da übrigens mal ne Type der behauptete daß man mit der Steuerung der Inflation die Arbeitslosigkeit steuern könne. Der sagte: Lieber 5% Inflation als 5% Arbeitslosigkeit. Bloß am Ende hatte er beides fabriziert und war nicht mehr Kanzler.

        • Dabei braucht man eigentlich wirklich nur die Veröffentlichung zu den angeblich „97% Zustimmung“ richtig zu lesen und die Statistik nachzuvollziehen.

          97% aller Wissenschaftler (Klimatologen) gehen vom anthropogenen Klimawandel aus. 
          Diese Aussage ist schlichtweg falsch. 

          Mich hat dieser hohe Anteil immer gewundert. Im Internet habe ich viel Shitstorm geerntet, wenn ich mich als Klimaskeptiker outete. Was mich ehr amüsiert als ärgert. Die Zeiten der Hexenjagd sind ja vorerst vorbei. 

          Da man mit diesem Argument (97%) oben meist konfrontiert wird, wenn man den Einfluß des Menschen auf das Klima infrage stellt, habe ich ein wenig recherchiert:

          Wenn man alle Studien (Veröffentlichungen) zum Klimawandel berücksichtigt, und das ist ja wohl eher korrekt, dann sieht das Bild schon etwas anders aus.
          Ich habe mir daher die Veröffentlichung von John Cook et al vom 15.05.2013 in Environmental Reaserch Letters vorgenommen, auf die sich meist bezogen wird.

          Da kommt man zwar auch auf die hohe Zustimmung zum anthropogenen Klimawandel (97,2 %), aber nur, wenn man ausschließlich die Arbeiten betrachtet, die explizit ja oder nein sagen. Dabei muß man eben bei Verwendung der 97% genau diesen Zusatz dazu sagen oder schreiben.

          Denn Cook et al betrachten, bevor sie diese Rechnung aufmachen (und die neutralen Veröffentlichungen weglassen), alle Veröffentlichungen zum Klimawandel und dann sieht das schon anders aus:
          62,7% Ja zum anthropogenen Klimawandel, 35,5% neutral (weder ja noch nein),
          1,8% nein. 

          Dass heißt, von den Veröffentlichungen zum Klimawandel sagen immerhin 35,5% wir legen uns nicht fest, was anthropogen oder nicht-anthropogen betrifft, wir wissen es nicht und das ist jede 3. Veröffentlichung!!

          Damit die Diskussion über die Art des Klimawandels für beendet zu erklären, halte ich für fahrlässig falsch. 
          Denn, wenn das Klima sich ohnehin und ohne unser Zutun ändert, sollten wir die Milliarden nicht in zwecklose Projekte stecken, sondern damit die möglichen Folgen abmildern.

  11. Die Antarktis war in der jüngeren Erdgeschichte nicht isoliert wie jetzt . Daher war auch das Klima ein anderes. Der antarktische Kontinent und die zugehörige Platte lag auch früher nicht am Südpol. Da ist er hingewandert. Irgendwelche Klimavergleiche über 90 Millionen Jahre hinken daher kräftig. Es ist allerdings richtig, dass vor ca. 3 Millionen Jahren eine Vereisung begann, die fortbesteht. Die Antarktis wird derzeit durch die zirkumpolare Meeresströmung vom nördlichen Klima abgeschirmt.

  12. Der Grundirrtum diese Seite ist, das es um Wissenschaft ginge.
    Greta Thunberg argumentiert, das doch die Wissenschaft zu hören sei.
    Damit mein sie, wie Prof. Schelnhuber sich ausgedrückt hat:
    „Projektionen( nicht Vorhersagen!!) für die Zukunft“
    Weiß nicht, ob man das noch bei YouTube findet.
    Was man erlebt, ist das vordringen der Geisteswissenschaften in die klassischen Naturwissenschaft. Geisteswissenschaften sind weich, beschreiben Szenarien, und funktionieren über Rückschau, wohingegen Mathematik und Physik unentbehrlich für eine Vorausschau sind.
    Eine Brücke wird exakt so funktionieren wie berechnet.Eine statistische Betrachtung kann auch sinnvolle Anhaltspunkte liefern, allerdings sind Projektionen in die Zukunft lediglich Wahrscheinlichkeitswerte.
    Deshalb trennt Schellnhuber das auch. In dem er diese Terminologie anwendet. Der gute Ruf der Naturwissenschaften wird gekapert, um Szenarien als exakte Wissenschaft auszugeben, obwohl es sich um vermutete Wahrscheinlichkeit handelt. Daher nutzen auch alle Argumente nichts. Der unbedarfte Rezipient diese Diskussion hört nur: Der eine Wissenschaftler sagt dies, der andere das. Lass uns die Mehrheit der Meinungen als Maßstab nehmen. Das heißt, nicht die Qualität des Vortrags ist entscheidend, sondern wieviel Zustimmung für eine These gewonnen ist. Tut mir leid, aber so ist es nunmal. Die Geisteswissenschaften haben gewonnen. Es geht um mehr als den Klimawandel, es geht um einen fundamentalen Ansatz.
    Sonst wären , wir im Artikel erwähnt, Maßnahmen im Vordergrund, damit umzugehen. Interessiert keinen. Im Vordergrund steht die globale Transformation. Das kann man nachlesen. Argumente sind aus der Sicht
    nicht willkommen, weswegen die Diskussion ja auch nur auch solchen Nerdforen läuft, die leide keinerlei Wiederhall in den Medien finden.

    • Da ist was dran. Und das geht schon lange so.
      „Der Mensch ist an der Erwärmung weit weniger schuld als es der Weltklimarat nahelegt, behauptete der Forscher Augusto Mangini in der F.A.Z. Nun antwortet ihm Stefan Rahmstorf, Mitautor des Weltklimaberichts….“ Forscher Stefan Rahmstorf : Die Wahrheit zum Klima am 10.04.2007″ – https://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/forscher-stefan-rahmstorf-die-wahrheit-zum-klima-1436023.html
      Okay, ist eine Weile her. Aber hat sich seitdem auch nur im Ansatz etwas geändert?
      In „Die kalte Sonne“: https://kaltesonne.de/prof-augusto-mangini-ein-pionier-des-klimarealismus/ kam dann (Dank dafür) eine Art Ehrenrettung und Klarstellung für Herrn Prof. Mangini, einer der exzellenten Experten u.a. in der Forschung über Stalagmiten und Stalagtiten. In diesem Artikel kann man sehen, was dieser Rahmsdorf alles – auch mit Hilfe von „climategate“ – versucht hat, um Herrn Prof. Mangini zu metzgern. Leider mit Erfolg. Eine Schande auch, wie sich die entsprechende wissenschaftliche Fachgruppe und die Universität Heidelberg Herrn Mangini gegenüber verhalten hat!

      • Ja, es ist eine Schande für eine Demokratie, die so stolz ist auf ihre angebliche Freiheit der Wissenschaft. Es gibt leider noch mehr solcher Fälle. Wer in der Klimawissenschaft die Wahrheit sagt, läuft Gefahr, seinen Job zu verlieren, obwohl die Wahrheit in tausenden von wissenschaftlichen Veröffentlichungen nachzulesen ist. Eine neue Art von Berufsverbot.

  13. Nüchtern betrachtet haben wir in der Evolution den nächsten Entwicklungsschritt vom Homo sapiens sapiens zu Homo idiotische vollzogen.
    Das ich das erleben durfte – äh – musste…

    • Es ist sicher richtig, dass die menschliche Intelligenz global abnimmt. Die im Evolutionssinne Fitten sind die Fruchtbaren und deren Intelligenz gering und immer geringer.

  14. Man kann davon ausgehen, dass die Mitglieder der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und die Mitarbeiter des Deutschen Wetterdienstes nicht in toto hinter dem hier besprochenen Machwerk stehen. Die Behauptung „Die Fachleute sind sich einig“ ist ein schlechter Witz.

  15. Es sind die üblichen Klima-Verdummer, die sich ihr Wissen bei den Potsdämlichen abholen. Und dort nimmt man es mit der wissenschaftlichen Seriosität nicht so genau, ein Klima-Alarm ist allemal wichtiger! Das Tragische ist nur, man nimmt solche Elaborate für bare Münze, schon allein wegen der beteiligten Institutionen. Dort gibt man sich noch nicht einmal Mühe, denn mit Klima-Verdummung liegt man bei uns immer richtig!
    Der Artikel ist schon deshalb interessant, weil er aufzeigt, wieviel alltäglicher Klima-Schwachsinn bei uns nach wie vor möglich ist – man würde es sonst einfach nicht glauben wollen!

  16. Der letzte Absatz spricht mir aus der Seele. Statt Milliarden für einen weißen Elefanten zu verschleudern sollte stattdessen lieber Vorsorge betrieben werden. Und zwar nicht nur gegen Dürre und steigende Meeresspiegel, sondern auch für fallende Temperaturen (sichere Energieversorgung). Schließlich warnt Herr Rahmstorf ja gerade vor einem „Kipppunkt“ beim Golfstrom. Dadurch könnten in Deutschland eisige Winter bevorstehen. Oder ist das seine Absicherung, falls die Temperaturen doch nicht weiter steigen? Egal, schuld ist auf jeden Fall menschengemachtes CO2, was auch sonst?

    • Immerhin gibt er in seinem aufgewärmten Golfstrom-Elaborat zu, dass sich der Nordatlantik der allg. Erwärmung entziehe.
      Liegt das am Golfstrom oder schwächt das den Golfstrom? So richtig schlau bin ich aus seinem Spiegel-Artikel nicht geworden, zuviele Konjunktive, kaum valide Daten.
      Und das Intro mit Bezugnahme auf Hollywood zeigt doch auch deutlich die Absicht…
      Das dieser Mann Wissenschaftler ist, ist allein beim Lesen nicht zu vermuten.

      • Ja, Stefan Rahmstorf behauptet in dem SPIEGEL Artikel, eine Abschwächung des Golfstroms würde den Nordatlantik trotz Klimaerwärmung kälter machen. Gleichzeitig aber behaupten er und die einschlägigen Medien, die Gletscher auf Grönland und das Eis der Arktis würden wegen der Klimaerwärmung im Rekord-Tempo schmelzen. Also was nun? wird der Nordatlantik nun kälter oder schmelzen die Gletscher auf Grönland, das vom Nordatlantik umspült wird? Beides gleichzeitig geht nicht!

        • „Also was nun? wird der Nordatlantik nun kälter oder schmelzen die Gletscher auf Grönland, das vom Nordatlantik umspült wird? Beides gleichzeitig geht nicht!“

          In der Klima“wissenschaft“ geht alles!

        • Was weiß denn Rahmstorf über die Kapazitäten der kompletten Meeresströmungen?
          Der Mann ist m.W. noch nie – so wie unsereiner – mit Forschungsschiffen über den Nordatlantik gefahren. Und deshalb weiß der auch nicht wie zuverlässig die Messungen sind, die da von Seeleuten gemacht werden.
          Wenn es nach den Ozeanographen der 70er Jahre gegangen wäre, gäbe es den Golfstrom schon längst nicht mehr.

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