„Retten Sie Deutschland aus dem Würgegriff der Klimamafia“ – Impressionen aus der Plenardebatte des Deutschen Bundestages

US-Präsident Donald Trump kündigt die Pariser Klimaübereinkunft. Bild The White House (Screenshot)

Von Michael Limburg

Im Deutschen Bundestag wurde mal wieder über das Klima, die Energiewende und die Kernkraft  diskutiert. Kurz zuvor hatte Bundeswirtschaftsminister seine „Charta für den Klimaschutz“ vorgestellt, und Parlamentspräsident Schäuble wollte in gewohnter Offenheit die Coronapanik-Krise als Chance begriffen haben, über die damit erzeugte Angst Projekte durchzusetzen, die ohne diese Panik nie hätten, durchgesetzt werden würden. Nur wenige Abgeordnete sahen das Problem ganz woanders. Über die wird hier berichtet.

Diese Woche war „Klimawoche“ im Deutschen Bundestag.

Wirklich? Ja wirklich.

„Klimawoche“ offiziell Nachhaltigkeitswoche, lautete jedenfalls der interne Arbeitstitel für eine große Zahl von Themen,  über die diese Woche im Plenum diskutiert und über Anträge der Fraktionen, zu denen die entsprechenden Diskussionen geführt werden und über die abgestimmt werden sollte. Es waren Themen, die rund um das Generalthema Klima, in irgendeiner Weise von ihm berührt oder ausgelöst wurden. Sei es die Themen Klima, Treibhausgasemissionen, Pariser Klimaübereinkunft o.ä direkt, oder indirekt über Kernkraft, Elektromobilität, Wasserstoffwirtschaft u.v.a.m.

Und trotz der Wichtigkeit dieser Thematik, hat kaum eines der Medien davon Kenntnis genommen. Schweigen im Blätterwald, Stille in den ÖR Medien. So maßlos erregt im letzten Jahr die Medien, jede Sekunde, die der Tag so hatte, eine Schreckensmeldung, eine Lobhudelei der Grünen wegen ihrer Haltung zur selbst ausgerufenen „Klimakrise“, eine Lobpreisung nach der anderen an die Friday for Future Hüpfer und ihre zahllosen Zeloten, den Menschen in sämtliche Sinnesorgane brüllten, so still, ja stumm waren sie zu dieser Thematik in dieser Woche.

Und dabei hatte sich das Parlament viel vorgenommen. (Hier finden Sie Näheres dazu)

Zahlreiche Anträge standen zur Diskussion und zur Abstimmung. Und zu jedem wurde etwas gesagt. Im Wesentlichen zwar immer das Gleiche, oft verzuckert mit den üblichen Lobhudeleien ob der Weisheit der Regierung, aber auch oft mit Vorschlägen das Elend noch zu überbieten.

Doch gelegentlich ging es kräftig und vor allem kontrovers zu Sache. Der FDP fing zwar nett an, doch leider ging ihr mittendrin die Lust aus Opposition zu spielen und so versuchte sie dann mit einem donnernden „Ja aber“ zu kaschieren, dass sie eigentlich begeistert ist von der Idee mit deutschem Wesen die Welt vor dem Klimakatastrophe zu retten.

Und für Christian Lindner stellt sich die Frage: „Warum ist der Deutsche Bundestag nicht das erste klimaneutrale Parlament?“ Der FDP-Chef stellte in der Generaldebatte auch die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beim Klimaschutz infrage. Von der Klimakanzlerin und dem Klimakabinett habe man nichts mehr gehört oder gesehen. Lindner forderte, die Bundesregierung müsse sich auf die Instrumente konzentrieren, die wirklich wichtig sind.  Er mahnte: „Es schmelzen die Eisberge und die Schuldenberge wachsen, und beides müssen wir mit gleicher Aufmerksamkeit bekämpfen.“ so der FDP Chef nach dem FDP liberalen Portal.

Die deutschen Ingenieure und Tüftler seien doch nun die besten der Welt meinte ein weiterer ihrer Redner, der Philosoph im Hauptberuf, Dr. Lukas Köhler. Doch er kann eigentlich nur die Vergangenheit gemeint haben, denn gegenwärtig verlassen jährlich zehntausende dieser Macher das Land, und die Politik tut ihr Bestes, das sich das in den nächsten Wochen noch drastisch verstärkt. Nach Chemie-, Energie- und Grundstoffindustrie wird gerade die Automobil-Industrie geschlachtet, bald gefolgt vom Maschinenbau. Ihnen allen steht eine Entlassungswelle nie gekannten Ausmaßes bevor.(hier alle Reden im Tagesprotokoll vom 17.9.20)

Daher nannten leider nur – und mal wieder muss man sagen- die Redner der AfD das Kind beim Namen. Weg mit der Klimaübereinkunft von Paris, dem direkten Weg ins Elend, und weg mit der Energiewende und all ihren spinnerten, jeder Physik hohnsprechenden, Projekten.

Sehen und hören sie dazu die Rede von Karsten Hilse (Umweltpolitischer Sprecher der AfD Fraktion)

„ Ändern sie ihren Kurs, stimmen sie für unser Deutschland und retten sie Deutschland aus dem Würgegriff der Klimamafia!

und hier die Rede von Marc Bernhard „Diese Art von Weltenrettung braucht kein Mensch!“

„Unerwünschte Wahrheiten – was Sie über den Klimawandel wissen sollten“

War es nun Zufall oder nicht, jedenfalls erschien am selben 17. September 2020 das neue Buch des Autoren Duos Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning mit dem treffenden Titel „Unerwünschte Wahrheiten – was Sie über den Klimawandel wissen sollten“ (Hier).

Und der Blog Achgut veröffentlichte dazu ein Podcast Interview mit Fritz Vahrenholt in der Rubrik „in Dubio“ unter dem Titel: „Zwei Prozent Weltrettung“


das Sie hier nachhören können. Es lohnt sich.
 

Fazit

Und wie das mit dem Klimathema für seriöse Leute so ist, alle drei Protagonisten kamen mit zum Teil fast identischen Worten zum selben Urteil. Das ursprüngliche Orchideenthema Klimawandel wurde von einer Weltveränderungssekte gekapert, dann zur Klimakatastrophe umerfunden, um über die Energiewende und andere Zwangsmaßnahmen als Werkzeuge, zu einer sozialistischen Ökodiktatur zu kommen.

Dazu dient die vom wissenschaftlichen Beirat „globale Umwelt“  unter der Regie des Klimafolgenforschers Hans Joachim (John für seine Freunde) Schellnhuber ersonnene „große Transformation“, die heute schon Staatsziel der Merkelregierung ist, und die morgen – wenn es nach Frau von der Leyen geht- Staatsziel (obwohl die EU kein Staat ist) der EU sein soll.

Wer das immer noch nicht glaubt, schaue sich den New Green Deal der EU, die Charta für den Klimaschutz des Herren Altmeyer oder die Website des World Economic Forum an, dem Forum auf dem ca. 3000 der mächtigsten Leute dieser Welt ihre Richtung abstimmen. Dort wird nun auch die Corona-Panik-Krise als Chance begriffen (Window of opportunity) um die Welt mittels eines Reset (Neustart) umzugestalten. Frau Merkel ist immer dabei. Nur Trump nicht. Und natürlich die Chinesen, Inder, eigentlich der Rest der Welt auch nicht.

 

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16 Kommentare

  1. In einer Sendung des MDR am 15.09.2020 zum Thema 2+4-Vertrag wurde Jacques Attali, Berater des damaligen französischen Präsidenten Mitterand, zitiert, der aussagte, daß Mitterand dem Bundeskanzler erklärte, daß Frankreich nur dann einer deutschen Wiedervereinigung zustimme, wenn folgende drei Forderungen erfüllt werden:
    1. Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze,
    2. Einführung des EURO,
    3. Denuklearisierung Deutschlands!
    D.h. die damalige westdeutsche „Regierung Kohl“ hat sich verpflichtet, Kernenergie und Forschung dazu im geeinten Deutschland zu eliminieren. Deshalb also Atomausstieg! Deshalb Vernichtung der diesbezüglichen Forschung! – Wie Versailles 1919! Frankreich ist eben Deutschlands großer Freund und seine inländischen naiven (bösartigen) Erfüllungsgehilfen mit dem ersichtlichen Hintergrund, die deutsche Industrie zu zerstören.

  2. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/klimaschutz/klimaziele-und-sektoren-1669268
    „Zwischen 1990 und 2018 wurde der Ausstoß an „Treibhausgasen“ um 30,8 % verringert…“
    Dieser Reduzierung zugrunde liegt die fast vollkommene Deindustrialisierung der DDR und der Verfall der Schwerindustrie, im Westen, auf nahezu Null.
    Wie weiteres Einsparpotential, mangels Masse, aussieht…dafür braucht man eigentlich nicht viel Fantasie – die meisten Leute werden es aber erst spüren müssen, um es zu verstehen.
    Abgesehen davon, daß die „Energiewende“ nicht funktionieren wird.
    Für den Flatterstrom gibt es keine signifikante Speicherung.
    Die Grundlast wird nicht mehr nur „weggedrückt“, sondern abgeschaltet. Bei uns sind, im Atomausstieg, Neujahr 2023 und 2025 die Knackpunkte. Wir müssen hoffen, daß in Osteuropa zwischenzeitlich genug Ersatz geschaffen wird, damit von dort (für viel Geld) importiert werden kann. E-Energie ist für jede Wirtschaft, wie für den Junkie das Dope, der Druck, der Stein, die Pille.
    Ohne geht gar nix mehr.
    Und was für eine Logik…weil wir unsere Atomkraftwerke totlegen, haben die Restblöcke von Tschernobyl eine Zukunft auf unabsehbare Zeit.
    Das ist die Konsequenz von grüner Politik. Aber nein, das brauchen wir natürlich nicht, denn es kommt ja jetzt der Wasserstoff.
    Und da hat man schon viel geschafft.
    Es wurde eine Kommission gegründet…na da
    Zunächst mal sollte man in dieser Kommission ein Knallgasexperiment abhalten.
    Und für die unbedarften Beteiligten sollte nochmal eine Belehrung über die Flüchtigkeit von Wasserstoff erfolgen. Jede Flanschverbindung ist eine potentielle Bombe.

  3. Von den Altparteien wird nichts kommen, was den wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands/Europas bremsen könnte. Die haben fertig, die haben kein Fachpersonal. Nur die Werte-Union bildet mit dem exzellenten Klima-Manifest 2020 eine Ausnahme. Beinahe das gesamte Fachpersonal sitzt im Bundestag konzentriert in der größten Oppositionspartei. Hören Sie sich die Reden im Bundestag zu den Themen Energie/Klima/innere und äußere Sicherheit an, dann wissen Sie, wie die realistischen, zielführenden Lösungen aussehen. Ist auch nur logisch, dass die fähigsten Köpfe dort vertreten sind. Das sind meistens Leute mit viel Berufserfahrung und wollen jetzt im neuen Lebensabschnitt etwas Sinnvolles für Deutschland machen. „Gleich und Gleich gesellt sich gern“. Im linken Lager (=Altparteien) sitzen da mehr die Studienabbrecher oder haben es sich gemütlich eingerichtet.

    Einfach die Reden zur „Klimawoche“ im Deutschen Bundestag selber anhören.

    Mein persönlicher Eindruck dazu, das ist vergleichbar mit einem Spiel der BLAUEN (Champions League) gegen die Altparteien, einer bunten Kindergarten-Truppe, die nicht einmal wissen wo das eigene Tor ist.

  4. Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. Albert Einstein.

  5. Tja, so ist es. Eine Politik, die eher an Geisterfahrer einer Geisterbahn auf dem Oktoberfest erinnert. Gute Vorträge übrigens von der AfD. Aber der Plenarsaal war fast leer – keiner will’s hören. Grüner Klimairrsinn pur, wir befinden uns im Mittelalter. Der Verstand hat komplett ausgesetzt, wie schon öfter in Blödland. Angela und die Potsdämlichen haben es geschafft – bravo!

  6. Die AFD wäre klug beraten, sich vehement für Windkraft und Photovoltaik und gegen Atomkraft einzusetzen. Dann bliebe dem Rest des Berliner Kindergartens nichts anderes übrig, als das Ruder entschlossen herumzureißen.

  7. „Die deutschen Ingenieure und Tüftler seien doch nun die besten der Welt meinte ein weiterer ihrer Redner, der Philosoph im Hauptberuf, Dr. Lukas Köhler.“
    ////
    Solche Sprüche(klopfer)sind mir die liebsten, da kommt Stimmung auf. Diese Leute haben ihre Vorstellung vom Ingenieurberuf aus dem Mickey-Mous Taschenbuch, dort heißt er Daniel Düsentrieb. Der erfindet auch alles was die Comic-Zeichner sich in ihrer grenzenlosen Phantasie so ausdenken. Dass man zuvor mathematisch-technische Grundlagen erlernen muss, bevor man was „erfindet“, das sprengt den Horizont dieser MINT Versager. Technische Ignoranten, zusammen mit ökologischen Ideologen, fahren Europa wirtschaftlich an die Wand. Wir schaffen das….

  8. „Und für Christian Lindner stellt sich die Frage: „Warum ist der Deutsche Bundestag nicht das erste klimaneutrale Parlament?“ “

    Ja, warum nicht?
    Intelligenzfrei ist es ja schon!

    AfD wählen oder verarschen lassen

    • Die Stillegung des Steinkohlebergbaus hat mit dem Klimarettungswahnsinn nichts zu tun, sondern erfolgte, weil der Abbau in der BRD aufgrund der geologischen Gegebenheiten viel zu teuer und ökonomisch sinnlos geworden ist. Die Stillegung erfolgte mindestens zwei Jahrzehnte zu spät, was den Steuerzahler mehrere Milliarden DM an Subventionen kostete.

      • @ Rolf Dudek
        Altbekanntes und nie nachgewiesenes Argument. Deutschland hat Steinkohlevorkommen für mindestens 400 Jahre.
        Was die Kosten der Steinkohleförderung anbetrifft … Stellen Sie mal nur die bisherigen Kosten def sog. Energiewende dagegen.

        • Wenn Steinkohle auf dem Weltmarkt billiger ist als aus heimischer Produktion, Macht die Förderung keinen Sinn mehr. Der Steinkohlebergbau wurde viel zu lange subvetioniert und hätte schon deutlich früher stillgelegt werden können. Aber verglichen mit den Kosten der Energiewende ist das natürlich nichts, da haben Sie Recht.

          • Bei der Steinkohlesubvention ging es um die Arbeitsplätze(!), insbesondere in den damaligen SPD-Hochburgen in NRW; ein Schelm wer Böses dabei denkt.
            Deshalb wurde die deutsche Steinkohle auf Weltmarktniveau heruntersubventioniert (Kohlepfennig).

  9. „Nach Chemie-, Energie- und Grundstoffindustrie wird gerade die Automobil-Industrie geschlachtet, bald gefolgt vom Maschinenbau.“
    Beim grossen Schlachtfest haben Sie noch die Landwirtschaft vergessen, die auch schon auf der Schlachtbank liegt.

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