Autogipfel: Wie Brüssel dir den Sprit abdreht

Big Brother sieht alles! Bild: gnubier / pixelio.de

von Carl Christian Jancke

Seit dem ersten Januar 2020 müssen neue Automodelle, um als Fahrzeugtyp zugelassen werden, ein Onboard Fuel Consumption Meter haben. Ab 1. Januar 2021 gilt das für jedes neu zugelassene Auto in der EU. Die gemessenen Verbrauchsdaten müssen für jedes Auto an die EU-Kommission übermittelt werden. Big Brussels is watching you. Schließlich kann, wer den Spritzufluss misst, den Verbrauch auch rationieren, um dem ehernen Ziel des Klimaschutzes zu genügen. Der Wagen bleibt dann eben stehen, wann immer Brüssel das will. Und der Förderung der Plug-In-Hybride geht es an den Kragen.

Das ganze funktioniert nach dem Prinzip des ehemaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, von dem manche behaupteten, man hätte besser auch seine Spritzufuhr gedrosselt:

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Das Zitat stammt übrigens von 1999.

Nachdem die EU-Kommission die Abgasemissionen und Verbrauchsemissionen auf ein mit Verbrennungsmotoren nicht mehr erfüllbares Maß gesenkt hat, hat sie ja auch mit dem “WLTP”-Testverfahren die Meßmethoden für Verbrennungsmotoren massiv verschärft, sodass die Hersteller nicht länger mit – übrigens ursprünglich legalen – Abschalteinrichtungen und Leichtlaufreifen diese erreichen konnten, wird nun die reale Verbrauchsmessung allen neu zugelassenen Fahrzeugen natürlich den Garaus machen.

Die Testzyklen dienten noch nie der Ermittlung der genauen Durchschnittsverbräuche, sondern der Vergleichbarkeit verschiedener Fahrzeuge unter gleichen Bedingungen. Erst die Freunde der “Deutschen Umwelthilfe” haben diese Labormessungen mit den tatsächlichen Verbräuchen verglichen.

Ständig im Volllastbereich rödeln

Die Bürokraten aus Brüssel werden nun den Irrsinn ihrer bisherigen Politik bemerken. Denn nicht nur die Software wurde optimiert. Die ganzen Autos sind mittlerweile so konstruiert, dass sie in den vorgeschriebenen Testzyklen wenig Sprit verbrauchen und wenig Schadstoffe emittieren. Das Ergebnis sind kleine Motoren mit großen Turboladern, die mangels Hubraum und Drehmoment ihre liebe Mühe mit den tonnenschweren Limousinen, Kombis und SUVs haben, weil die Autos aufgrund ihres Leistungsverhaltens ständig im Volllastbereich rödeln. Dann steigen aber Verbrauch und Abgas sprunghaft an. Von der Geräuschkulisse, die eher an eine Nähmaschine erinnert denn an einen Verbrennungsmotor, wollen wir erst gar nicht reden.

Modernes “Sound-Engineering” und Hybrid-Antriebe sind die Lösung. Schließlich haben Elektro-Antriebe das an Drehmoment zuviel, was die 1,5 Liter-Dreizylinder zu wenig haben.

Und die neuen Plug-In-Hybride schaffen die Alltagsstrecke des Pendlers ja mit einer Batterieladung. Wenn der Fahrer die Batterie denn vorher aufgeladen hat. Dann wird der Porsche Cayenne zum 1 Liter- Auto, wenn man den Verbrauchszahlen glauben darf.

Fährt der Plug-In Porsche jedoch hauptsächlich auf der Langstrecke oder lädt der Dienstwagenbesitzer nicht die schwere Batterie, schluckt der Benziner oder Diesel mehr als ohne Akku. Das wird dazu führen, dass Förderung und Vorteile bei der Kfz-Steuer gestrichen werden. Die Einbindung in die Flottenverbräuche wird dann die Autoindustrie mit milliardenschweren Strafen in die Knie zwingen.

Die Autohersteller sind zwingend auf den Verkauf der Plug-In-Autos angewiesen. Schließlich senken diese angenommenen Verbrauchswerte und Emissionen den Flottendurchschnitt und verhindern eine Strafzahlung an Brüssel zur Finanzierung von von der Leyens Green New Deal.

2021 wird es ernst

Ab 2021 werden die Verbrauchsdaten nach Brüssel übermittelt. Dort wird man schnell merken, dass die unter anderen von Theaterwissenschaftlern (Zitat von Vince Ebert) ersonnenen Vorschriften in der Realität nicht eingehalten werden, nicht eingehalten werden können. Schließlich kann selbst die EU-Kommission die Gesetze der Physik nicht aushebeln. Die Erprobungsphase soll bis 2026 dauern. Ab 2027 kann dann abgedreht werden.

Auto Motor und Spor berichtet:

„Spätestens 2030 muss die EU-Kommission dann ein konkretes Gesetz formulieren, um die Diskrepanz zu minimieren und Hersteller zu sanktionieren, falls die Lücke bei ihnen noch immer zu groß ist.”

Das wird sie schon vorher freiwillig tun. Und natürlich wird der Abmahnverein “Deutsche Umwelthilfe” auf die Herausgabe der Daten klagen und gerichtlich neue Fahrverbote durchsetzen, bis die Innenstädte autofrei sind und die Autoindustrie endgültig pleite ist. Schließlich sollen durch die Elektromobilität allein 360.000 bis 400.000 Arbeitsplätze vernichtet werden. Da geht noch was.

Schließlich kann dann einfach die Spritmenge rationiert werden. Da das Onboard Fuelmeter eine Softwarelösung in der elektronischen Motorsteuerung ist, kann mit dem nächsten Software-Update eine Funktion programmiert werden, mit der die Spritzufuhr  unterbrochen wird. 100 Liter im Monat könnten reichen. Das macht die Lebensentwürfe von Millionen Menschen kaputt, die lieber auf dem Land leben und in der Stadt arbeiten oder als Selbstständiger auf das Auto mit Verbrennungsmotor angewiesen sind. Denn nur das verfügt über die erforderliche Reichweite. Aber die kann man im Namen des Klimaschutzes ja kappen.

Wer das im Land der von Big Brother angeregten Phantasie verortet, dem fehlt der Realitätssinn. Bereits letztes Jahr erklärte Volvo nicht nur, dass man alle neu zugelassenen Fahrzeuge auf 180 km/h begrenzt. Auch das spart vielleicht Sprit und vor allen Dingen den Entwicklungsaufwand und die Produktionskosten.

Bei den Schweden in chinesischer Hand muss aber mal ausnahmsweise die Verkehrssicherheit als Vorwand für diese Sparmaßnahme herhalten. Dank der Illusion des “autonomen Fahrens” könne man in Zukunft zu schnelle Autos vor Kindertagesstätten oder Schulen abbremsen.

CO2-Zertifikatehandel als marktwirtschaftliche Alternative

Mir fallen da noch ganz andere Anwendungen ein: So kann man im Falle einer Währungskrise die Kapitalflucht verhindern. Wer versucht, mit Bargeld oder gar Goldbarren die Schweiz zu erreichen, dessen Volvo wird automatisch auf den nächsten Zollhof gesteuert. Selbst die Heckklappe öffnet elektrisch, wenn es ein SUV ist, müssen die Beamten sich nicht mal bücken.

Ginge es wirklich nur um die wirksame Reduzierung von Verbräuchen und Emissionen, gäbe es ein marktwirtschaftliches Instrument, das seine Bewährungsprobe bereits bestanden hat: Die Ablösung der Mineralölsteuer durch handelbare CO2-Zertifikate. Wer Sprit spart und nicht so viel fährt, kann die an denjenigen verkaufen, die aufgrund ihres Lebenswandels mehr brauchen. Die Erfahrung lehrt, dass das auf dem Energiesektor zu großen CO2-Reduktionen führt. Den Grenzwert-Irrsinn könnte man auch gleich einstellen.

Nur könnte sich die Brüsseler Kommission nicht als Klimaretter aufspielen und unser aller Leben kontrollieren. Das wäre zu einfach.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Carl Christian Janckes Blog „Drehmoment“dem Magazin für automobile Kultur. Zuerst erschienen bei der Achse.

 

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34 Kommentare

  1. Ist ja schön, daß Sie es wissen, was der Typ aus Langenhorn nicht war. Jedenfalls schlief er in der Nacht glückselig in Langenhorn als mehr als 300 Menschen unter seiner Obhut ertranken.
    Komisch nur daß unsereiner schon am Abend vorher von der extremen Sturmflut wußte und vom Sturm von der Deichkrone weggeweht wurde … .

    Und von der Flut im Jahr 1976 wußte unsereiner schon am Abend vorher daß die kommen würde … .

  2. Von wegen, man reagiere nicht. Der Boxkampf wird fortgesetzt. Jetzt wird hart zugeschlagen. Vor allem im Volkswagen-Konzern arbeiten viele feige Arbeiter, ganz oben, in den höchsten Etagen. Da man in Berlin nicht hören will, kommt jetzt diese Meldung, Zitat:

    „MAN will tausende Arbeitsplätze abbauen und Produktion verlagern

    Der Fahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN will bis zu 9.500 Arbeitsplätze abbauen.“

    Zitat: „[…] Der geplante Stellenabbau soll in Deutschland, Österreich sowie weltweit über alle Unternehmensbereiche hinweg stattfinden. In diesem Zusammenhang seien teilweise auch Verlagerungen von Entwicklungs- und Produktionsprozessen an andere Standorte geplant. […]“

    Quelle:
    http://dernewsticker.de/news.php?id=398250

    BMW soll seine größte Produktionsstätte in den USA haben. Wogegen VW und Daimler leider auf Rotchina setzen, sofern die Spatzen auf den Dächern richtig berichten.

  3. +++AUFGEMERKT+++ Der ganze Verbrauchs- und Abgas-MummenSchanz der vergangenen Jahrzehnte (nach 1990) diente nur dazu, endlich für PrivatKunden das „MIET-Auto“ durchzudrücken – NEU-Wagen sind allein „östlich von Berlin“ kaum finanzierbar !?! – noch ein Beispiel: Nachbar hatte 37 TSD Euronen für Neuwagen bezahlt – nach VIER Jahren (60 Tsd KM) hätte er höchstens „17“ TSD dafür bekommen (1a-Zustand) – also 5.000 (Fünf Tausend) VERLUST pro Jahr – dafür kann man sich HEUTE etwas Besseres „leasen“ 😉

    • Ich las, vor einigen Wochen, Brüssel habe beschlossen, Lkw-Fahrer, Bus-Fahrer und so ein Zeug, dürfen in naher Zukunft nicht mehr im Lkw übernachten, sondern müssen, gesetzlich gezwungen, ein Hotel aufsuchen. Wird jemand dann dabei erwischt, sich nicht daran zu halten, wird dieser nach China in den Gulag gesteckt.

      In Brüssel kämpft jeder darum, den anderen an Intelligenz zu übertrumpfen. Mit einem Kaffeebecher in der Hand, natürlich und extremst umweltbewußt.

      Die EU hat als Ziel, mit den USA und Rotchina zu konkurrieren. Realiter machen die Einsteins in Brüssel aus Europa ein afrikanisch-muslimisches, rückständiges Agrarland und künftige rotchinesische Kolonie.

  4. Solang sich unsere politische Horrorgarde auf ihrem Klima-Irrsinns-Trip befindet, angestachelt von den Potsdämlichen, den Medien und Greta, treiben sie das Spiel munter so weiter und fühlen sich auch noch toll dabei. Weil der „intelligente“ deutsche Wähler den größten Klima-Irren die meisten Stimmen gibt, geht das wohl noch lange so.
    Und diejenigen, die aus kosmetischen Gründen nicht ganz so grün sein wollen, ich denke da an eine Kanzlerin, die verstecken sich hinter Brüssel und den Pariser Klimazielen. Idiotistan ist nicht mehr zu retten.

    • Hier ein Link, wie China mit Kohle verfährt. China ist nicht durch eine grüne Horror-Idioten-Truppe samt zugehöriger Politik geplagt wie bei uns, die bei rationaler Betrachtung nichts anderes im Sinn hat, als unentwegt und wild entschlossen unseren Untergang als Industrieland voranzutreiben – mit Null Auswirkung auf das Klima, Gott sei Dank übrigens:
      https://www.youtube.com/watch?time_continue=20&v=wfG0USvDTew&feature=emb_logo
      Und Blödland, von grün bis abends systematisch grün-medial Klima-verdummt, lässt es wehrlos geschehen!

      • @Dr. Roland Ullrich,

        gehen Sie davon aus, die Rotchinesen „finanzieren“ die Umweltmafia AKTIV mit.

        Übrigens hat „Made in China“ keinen guten Ruf. Letztens wollte ich auf eBay ein Fahrradwerkzeug kaufen. Bei näherem Hinsehen mogeln die Rotchinesen wie verrückt. Tun so, als ob sie in Europa Büros hätten. Dabei sitzen die in Rotchina und versuchen so, (sehr viel) höhere Preise zu erzielen. Man wird also „doppelt“ bestraft, wenn man nicht genau hinsieht.

        Rotchina steckt mit hinter diesem Umweltbetrug.

  5. Nie und nimmer würde ich mir einen Neuwagen mit dieser EU-Spionage-Software-onboard kaufen. Aus Protest bleibt da nur ein gebrauchter Chevy oder AMG übrig, mit einem V8-Saugmotor + Handschaltung + 6,3 Liter, Hubraum natürlich, nicht Verbrauch pro 100 km.

    Damit ist der Spionage-freie Fahrspaß garantiert.

    Mal ganz im ernst: diese EU ist komplett durchgeknallt. Wer kontrolliert eigentlich diese EU? Wo ist die demokratische Legitimation dafür? Das geht mit Vollgas in den Überwachungsstaat, in eine Diktatur!

    • Warum? Es fließen doch nur anonymisierte Daten ab.

      Die Regelung hilft, zu realistischen Verbrauchswerten zu kommen. Z.B. werden Plug-in-Hybride steuerlich gefördert, obwohl es heißt, es gebe Fahrer, die gar nicht wissen, wie der E-Motor zugeschaltet wird. Und wertvoll sind auch Daten, die Aussagen erlauben, wie viel ein Fahrzeugtyp tatsächlich im Einsatz auf der Straße durchschnittlich verbraucht.

      Die neue Technik kann diese Wissenslücken schließen und hilft damit auch dem Verbraucher und Steuerzahler. Man sollte nicht sofort technikfeindlich reagieren.

      • Anonymisierte Daten? Sie belieben eindeutig zu scherzen. Da ist nix anonym. Die behaupten das nur. Das ist eine dreiste Lüge von denen da „oben“.

        Das ist nichts anderes als ein Angriff und Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Merken Sie denn überhaupt nichts? Das Volk braucht keine Bevormundung von marxistischen Eseln, denn es ist viel kĺüger. Aber außer dumm bevormunden können Linke halt nix mehr.

        Die Daten fließen NICHT anonymisiert an die Zentrale. Die machen dann daraus eine zweite Liste womöglich, für die Propaganda, anonymsiert. Lernen Sie denn nichts von der STASI?

        Glücklicherweise ist in der digitalen Welt alles hackbar, crackbar, manipulierbar. Man kann dann, wer kann, völlig falsche Daten an die Zentrale senden oder das Versendne „ausschalten“. Die in Brüssel sind derart beschränkt, verblödet. Die werden sich noch wundern. Und wenn ich noch Assembler lernen muß.

        • „Anonymisierte Daten? Sie belieben eindeutig zu scherzen. Da ist nix anonym. Die behaupten das nur. Das ist eine dreiste Lüge von denen da „oben“.“

          Und Sie behaupten das Gegenteil. Auf der Basis von Behauptungen und Misstrauen lässt sich schwer diskutieren.

          Vielleicht versuchen wir es mal mit gesundem Menschenverstand: Brüssel und Berlin ist es ***egal, ob Sie oder ich über- oder unterdurchschnittlich viel verbrauchen, man ist nur an Durchschnittswerten interessiert. Äußerungen wie „Brüssel will Ihnen den Sprit abdrehen“ sind nichts anderes als aus der Luft gegriffenen Panikmache und Alarmismus.

          Und da sind wir beim nächsten Punkt: Man ist unglaubwürdig, wenn man bei anderen Alarmismus und Panikmache anprangert, das aber selbst regelmäßig praktiziert. Man zeige, dass man besser ist…

      • Sie scheinen so ignorant zu sein wie die Manager der Automobilkonzerne.
        Warum haben die Herrschaften keinen „Aufstand“ inszeniert, als ihnen die idiotischen Grenzwerte aufs Auge gedrückt wurden?
        Ich (77) würde, wenn ich noch jünger wäre, nur einen Gebrauchten als Ersatz für meinen Ford Connect kaufen. Damit bliebe das Geld beim Bürger.
        Wieviele Autos stehen denn auf Halde herum?

        • @Konrad Kugler

          Warum? Der heutige Typ von Manager ist eher eitel, hält sich für superintelligent, ein Verräter, gierig, dumm, inkompetent und vielleicht glauben die selbst den Müll, welchen das linke, menschenverachtende Brüssel da verbreiten darf und will.

          Günter Ogger hat bereits früh auf diese gierigen, charakterlosen Dilettanten, in seinen Büchern hingewiesen. Wer sucht, findet auch genügend Literatur über die käuflichen, Drogen nehmenden, in dämlichen Netzwerken arbeitenden Möchtegern-Politiker. Das Volk ist diesen Verrätern völlig egal. Auch dürften viele erpressbar sein, aufgrund deren Lebensstils.

          Kennen Sie den Film „Bank Job“ (2008), der auf ein reales Ereignis von 1971 beruhen soll, im Vereinigten Königreich? Anschauen lohnt sich. Nichts Neues auf der Welt. Menschen, die schwer sündigen, sind sehr formbar, weil erpreßbar. Damals kommt eine Bande von Bankräubern ungestraft (!!) davon, weil sie brisante Dokumente, aus dem Bankraub, intelligent weitergeben. Mitglieder der britischen Krone entkommen der Blamage und korrupte Polizisten werden enttarnt und eingesperrt. Die Presse durfte damals nichts über den Bankraub berichten. Das kommt uns doch bekannt vor. Wegen nationalem Interesse.

          Die gesamte Riege der US-Sklavenhalter-Pseudo-Demokraten sind massiv erpreßbar. Wer erpreßt diese Leute? Cui bono?

          Nur sehr wenige schaffen es heute nach oben OHNE erpreßbar zu sein. Jedes System heutzutage ist korrumpierbar. Jedes!!

          • @ Matthias Kegelmann

            Ich habe nicht sie mit der Ignoranz gemeint. Mit Ihrer Reaktion zeigen sie klar, daß Sie mindestens so aufgeklärt sind wie ich. Auch wenn wir uns micht deckungsgleich informieren, so kommt doch heraus, daß überall Bosheit mitspielt.
            Ich sehe unsere mehr oder weniger berufslosen Abgeordneten allein durch die Höhe der Diäten korrumpiert.

        • Autos auf Halde gibt es in dramatischen Massen. Zu besichtigen beispielsweise bei einer Fahrt von Furth im Wald nach Folmava/Tschechien. Ähnliche Mengen stehen auch im Großraum Regensburg-Bad-Abach. Man darf getrost extrapolieren, wieviel es wohl insgesamt allein in der BRD sind, dem „Autoland“ schlechthin, die auf Halde produziert werden; es müssen viele Zehntausende sein!
          Ganz abgesehen von weiteren X-Tausenden, die in Hafenstädten auf ihre Verladung in ein Schiff warten, von dem man nicht sicher weiß, ob es ein Land zum Ziel hat, in welchem man schon seit längerem auf die deutschen Autos wartet, oder um sie dort nur günstig zwischenzulagern….
          Preisfrage: Welcher der nicht wenigen Zwischenhändler bei diesen Geschäften macht den größten Reibach und wie wirkt sich diese Situation auf den Endpreis für den späteren Kunden aus? Fragen über Fragen, aber die Fakten dazu fallen vermutlich in die Kategorie STAATSGEHEIMNIS.

          • Dietmar Fürste schreibt am 11. September 2020 um 7:28
            „dem „Autoland“ schlechthin, die auf Halde produziert werden; es müssen viele Zehntausende sein!“

            Wenn ich heute einen VW e-up! Bestelle
            ist die Lieferzeit 10 bis 12 Monate,
            wo sind da die auf Halde produzierten viele Zehntausende?

          • „Das ist bei den E-Autos ein richtiger Boom.“ Auf Grund der langen Lieferzeiten entsteht beim unbedarften Besteller natürlich der Eindruck eines ungeheuren Booms.

            Das ist allerdings Quatsch. Der Grund liegt erstens in noch unausgereifter Software, zweitens in noch nicht voll funktionierenden Lieferketten. Paar andere Dinge könnte ich auch noch nennen. Für die Hersteller ist es jedenfalls lukrativ, Kunden zu haben, die für so eine Seifenkiste ala *VW e-up* bereit sind, ein Jahr zu warten und ggfs. noch den Tester zu spielen mit nachträglichen Software updates etc.

          • @Hagen Müller
            „Der Grund liegt erstens in noch unausgereifter Software“

            Der VW e-up! soll noch unausgereifter Software haben,
            so Herr Hagen Müller ?

          • @Lutz Janssen:
            „Der VW e-up! soll noch unausgereifter Software haben…?“

            Wenn das e-up- Wägelchens noch mit der Software von 2013 rumfährt, nun, dann sollte man annehmen, dass die Software ausgereift ist… 😉

      • Das hat nichts, aber auch garmichts mit technikfeindlich zu tun. Aber sehr viel mit Unvernunft und Menschenfeidlichkeit.
        Jede Ideologie ist Feind der Wahrheit.

      • Sehr geehrter Herr Dreßen,
        es ist hin wie her völlig Wurscht.
        Über den Atomausstieg erleben wir in der unmittelbaren Zukunft den europäischen Energiekollaps, vor dem uns nur osteuropäischer Ausbau retten kann. Inzwischen ist ja sogar der transatlantische Bückling erfolgt, daß Nordstream2 nicht fertiggebaut werden soll, womit ja über Gaskraftwerke Atomausstieg und Kohleausstieg überbrückt werden sollte – bis es eine Speichertechnologie für Sonne und Wind gibt.
        Tja…also alles Asche mit Nordstream2 und allen Vorhaben zur Versorgungssicherheit.
        Tja…aber für E-Mobilität ist in dem Szenario kein Millimeter Raum. Wer etwas anders behauptet ist entweder korumpiert, oder völlig bescheuert.
        Mit dem zudem quasi beschlossenem Ende des Verbrennungsmotors erleben wir das Ende von Mobilität und Versorgung.
        Der Corona-Shutdown ist die laue Vorwarnung dessen, was mit Sicherheit kommen wird.
        Ich habe eine ganze Reihe von Politikern mal für ganz hochintelligente Menschen mit Sachverstand, bzw. kritischem Denken gehalten.
        Leider grassiert in der Politik die Demenz.
        Aber auch das ist irrelevant.
        Wir sinken – schnell.
        Viele Grüße
        S. Eulitz

        • Bezüglich NS II sollte man sich darüber klarwerden, dass das Gas, welches dieser zweite Strang der NS liefern würde, nur zu einem kleinen Teil für Deutschland selbst bestimmt ist, 90% würde in andere EU- Länder weitergeleitet, u.a. Tschechien, Niederlande und von dort auch weiter.
          Selbst bei NS I ist das schon so, die angebundene Leitung OPAL liefert z. B. seit ca. 2012 auch nach Tschechien.
          Komischerweise wird in unseren Medien aber stets so getan, als ob NS ein rein deutsch- russisches Projekt bzw. Interesse wäre.
          Es mag daher stimmen, dass die Versorgungssicherheit in D. nicht unbedingt nur von NS II abhängt, verbessert wird sie durch den Nichtbau aber auch nicht.

          Desweiteren sind alle Genehmigungen nach nationalem und internationalem Recht erteilt. Die privat-wirtschaftlichen Akteure können und werden Schadensersatz bei einer Cancelung der Fertigstellung fordern. Und das ist beileibe nicht nur Gazprom. Wintershall, Dea, OMV und andere sind ab EU- Gebiet beteiligt.

          Als genauso schlimm oder perspektvisch schlimmer als den evtl. wirtschaftlichen Schaden von etlichen Mrd. € sehe ich die Tatsache an, dass wirtschaftliche Großprojekte trotz wasserdichter Verträge evtl. durch politische Interventionen unter Heranziehung von fragwürdigen Gründen verunmöglicht werden können.
          Wie in Bananenrepubliken oder failed states wird man als wirtschaftlicher Akteur deshalb auf Rechtssicherheit, Vertragstreue und evtl. nötigen Rechtsschutz in Deutschland bzw. EU nicht mehr vertrauen können.
          Länder, die soetwas zulassen, werden auch aus diesem Grund zwangsläufig den Weg zur wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit antreten, auch Deutschland.

          Um es klar zu sagen, bedeutet das Vorgehen der USA in diesem Falle eine offen feindliche Handlung gegenüber angebl. Verbündeten, eine Sanktion, die durch nichts, gar nichts, gerechtfertigt werden kann. Denn heute ist es die Erdgasleitung, gestern war es Huawei G5, morgen kann es was anderes sein. Doch leider finden sich auch in den Regierungsparteien immer wieder etliche Politiker, die solche gegen Deutschlands Wirtschaft gerichtete Aktionen lauthals unterstützen.

      • Sehr geehrter Herr Dreßen,
        weltweit hat jedes Kraftfahrzeug die sog. VIN (vehicle identification number), eine international genormte, 17-stellige Seriennummer, mit der ein Kraftfahrzeug eindeutig identifizierbar ist. Diese Nummer ist in die Karosserie eingestanzt, befindet sich im KFZ-Schein/Brief und ist natürlich der Zulassungsbehörde mit der Zuordnung zum Fahrzeughalter bekannnt. Über die On-Board-Diagnoseschnittstelle kann diese VIN beim TÜV oder in der Werkstatt ausgelesen werden. Falls das KFZ über einen Internetzugang verfügt (z.B. über LTE mit dem nRF9160), dann ist bei jedem Datenpaket, das an die EU-Überwachungsbehörde gesendet wird, diese VIN dabei. Technisch gesehen ist es überhaupt kein Problem, falls das KFZ online ist, eine entsprechende Spionage-Software zu installieren und immer aktuell zu halten (nach den neuesten EU-Richtlinien natürlich). D.h. die EU-Überwachungsbehörden wissen jederzeit, wo sich ein bestimmtes Fahrzeug befindet, wie schnell es fährt usw.. Auch eine Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit und sonstige gezielte Manipulationen sind, wie in diesem Fachbeitrag beschrieben, in Zukunft jederzeit möglich.

        Auch für ausländische Geheimdienste verwirklichen sich mit den EU-Gesetzen gigantische Möglichkeiten. Das ist die totale Überwachung und Manipulation des Autofahrers!

        Zur EU:
        Die Tatsache, dass diese EU den „Green New Deal“ mit aller Kraft verfolgt, ist für mich Beweis genug, dass hier andere Ziele im Mittelpunkt stehen, als Politik zum Wohle der europäischen Bevölkerung zu machen. Für Deutschland bedeuten z.B. diese schwachsinnigen co2-Grenzwerte die Zerstörung der hiesigen Automobilindustrie. Diese Regierung, zusammen mit den Altparteien (ohne Werte-Union) verfolgen genau die gleiche Politik. Siehe dazu auch den Link „THE END“ von EIKE, 2.April 2018, „Das Ende des Verbrennungsmotors: Bundestag lässt Einspruchsfrist gegen EU verstreichen“. Nur die AFD setzt sich als einzige Partei für die deutsche Automobilindustrie ein. Auf dem Autogipfel wird die als Corona-Hilfe diskutierte Kaufprämie für Diesel und Benziner abgeschmettert.

        Mein Vertrauen zu dieser EU/Regierung/Altparteien/Medien bei einer Werteskale von 0 % (nicht vorhanden) bis plus 100 % (voll) liegt bei minus 100 %.

        Siehe dazu auch die Rede von Hans-Georg Maaßen von der Werte-Union am 9.September 20200 in Erfurt: „Was hätte ich gemacht, wenn ich MfS-Chef gewesen wäre?“: „…. Die klare Ansage der Stasi war, Westdeutschland zu zersetzen: die Medien, gesellschaftliche Gruppen, Parteien. Viele Leute der K-Gruppen gingen später in die Parteien über – die Grünen, die SPD. „Eine gezielte Unterwanderung“ …“.

        Und die Zersetzung/Unterwanderung geht weiter …

        • Verehrter Herr @Frank Wähner,

          danke für Ihren interessanten Beitrag. Ihre Minus 100 Prozent teile ich in vollem Umfang und träume bereits vom Untergang dieser zutiefst arroganten, undemokratischen EU-Krake, mit doppelten Standards. Der Untergang wird kommen, das ist sicher. Nur wann, das ist noch unsicher.

          Bei allen Handys und SIM-Karten ist es ähnlich. Wenn ich mich recht entsinne, wird bei jedem Anruf, die eindeutige ID-Nummer des Handys, dasjenige der SIM-Karte und wohl noch eine andere ID-Nummer übertragen. Für Techniker mit speziellem Lesegerät kein Problem.

          Und jetzt komme ich zum Punkt. Diese „gesetzlich“ eingebaute SIM-Karte, die bei Neuwagen in der Zukunft Pflicht sein soll, ist manipulierbar, für die Avantgarde der kreativen Ingenieure. Und nicht nur theoretisch ausschaltbar, überbrückbar, „herausnehmbar“.

          Versicherungen freuen sich ja schon total. Und „belohnen“ den Kunden, der wie eine hohle dumme Maschine leben will, als leidenschaftlich Mensch zu sein, mit all seinen Schwächen, die ihn erst zum Menschen machen. Autos sollen ja eine Art „Black Box“ bekommen. Diejenigen, die sich nicht wie Maschinen verhalten, werden hart abkassiert, gemolken.

          Der technische Fortschritt zeigt hier eindeutig seine häßliche Seite in Kombination mit bösartigen Menschen.

          • Sehr geehrter Herr Kegelmann,

            da haben Sie vollkommen Recht.

            Richtig eingesetzt ist der technische Fortschritt selbstverständlich ein Segen für die GESAMTE Menschheit. Und die Möglichkeit einen automatischen Notruf abzusetzen wird ohne jeden Zweifel Leben retten.

            Aber, und jetzt kommt das ganz große „Aber“, das ist eben die „Kombination mit bösartigen Menschen“. Wer oder was schützt uns davor?

            Wie können diese Fehlentwicklungen verhindert, bzw. korrigiert werden? Es dürfte unmöglich sein, diese korrupten Strukturen innerhalb der EU zu reformieren. Eine Lösung wäre eine Alternative für Deutschland und Europa:
            Alle EU-kritischen Länder treffen sich zu Beratungen zu einer alternativen EU. Vor allen Dingen die Briten und die osteuropäischen Länder sollten dabei sein. Als Ergebnis wird ein Vertragswerk herauskommen, welches all die schlechten und guten Erfahrungen mit der aktuellen/alten EU berücksichtigt. Sehr wichtig wäre es, dass die Briten „im Boot“ bleiben, aber OHNE dass spezielle Zugeständisse gemacht werden (Stichwort: Britenrabatt). Sind sich alle einig, wird unterschrieben und der Austritt aus der alten EU vollzogen. Gerne können die restlichen EU-Länder später der neuen EU beitreten, aber auch hier gilt: keine Sonderregelungen.

            Für diese neue EU wären bestimmt 75 % der Briten, ich selbst natürlich auch.

            Politsche Mehrheiten dafür gibt es zurzeit nicht, aber das kann sich gerade in diesen Zeiten sehr schnell ändern.

      • Herr Dreßen ????

        „Warum? Es fließen doch nur anonymisierte Daten ab.“

        Beim Endausbau der geplanten Smartmeter in Kombination mit smarten End-Geräten fließen auch nur anonyme Daten. Allerdings ist es dann wirklich mit sehr geringen technischen Aufwand möglich, dass das Waschprogramm nicht startet sondern die Meldung kommt „Limit für diesen Monat erreicht, bis zum 30. von Hand waschen“

        Das Gleiche beim Gasgeben, es passiert nichts, sonder das Display meldet „CO2 zu viel, langsamer fahren“. Wer hinter dem Lenkrad sitzt oder vor der Waschmaschine hockt, ist dem Staat egal, man kann uns die beschriebenen Tätigkeit wirkungsvoll verbieten.

        Technikfeindlich ist die EU mit den realitätsfremden Normen.

        „Und wertvoll sind auch Daten, die Aussagen erlauben, wie viel ein Fahrzeugtyp tatsächlich im Einsatz auf der Straße durchschnittlich verbraucht.“

        Ich brauche nur Gewicht, Baujahr und Hubraum auf Papier sehen, dann kann ich ganz gut den verbrauch einschätzen. Die angegebenen Zahlen sind natürlich Unfug, nie erreichbar. Die größte Unbekannte beim verbrauch ist übrigens der Fahrer. ich selbst kann den Verbrauch halbieren bzw. auch verdoppeln. Daher ist der tatsächliche Verbrauch eher am Fahrer gebunden als am Auto, und mit den angegebenen theoretischen werten kann man ganz gut die Autos untereinander vergleichen.

        Den beschriebenen Rotz bracht wirklich niemand.

  6. Wenn man die Relation und Dimension, zwischen dem was der Mensch an CO2 in Gramm pro SEKUNDE ausatmet, und ein Verbrennungsmotor in Gramm pro METER ausstoßen darf. Kann man tatsächlich zu Erkenntis kommen , Deutschland wird von Idiologischen mit Auslandskapital einer Gewählten Machtmafia betreut, der Menschen wirklich wurscht sind.

  7. >> Schließlich kann selbst die EU-Kommission die Gesetze der Physik nicht aushebeln<<
    Doch, das können die, jedenfalls in den meist unintelligenten Gehirnen der Bürger der EU. Wer es genau wissen möchte schaue sich das an, was in HH eine grüne Hilfsbürgermeisterin so von sich gibt.
    Und wer es ganz genau wissen will, der schaue sich an, wo sich H. Schmidt in der Nacht vom 16. zum 17. Bürgermeister aufhielt, als er nicht verhinderte, daß über 300 Bürger hilflos ertranken.

    • @T. Heinzow
      „der schaue sich an, wo sich H. Schmidt in der Nacht vom 16. zum 17. Bürgermeister aufhielt, als er nicht verhinderte, daß über 300 Bürger hilflos ertranken.“

      Herr T. Heinzow,
      Sie sind richtig durchgeknallt oder nicht.
      Da wird irgendwie eine Verbindung von einem Unwetter von vor ca. 58 Jahren zu einer grüne Bürgermeisterin hergestellt das ist erstaunlich wie man da drauf kommt.
      Und wo sich H. Schmidt in der Nacht vom 16. zum 17. Februar 1962 Bürgermeister aufhielt ist doch vollkommene Nebensache?
      Was soll der Bürgermeister H. Schmidt von der Stadt XYZ machen wenn in Hamburg einer Millionenstadt nur 300 Leute ertrinken?
      Zumindest ist kein H. Schmidt Erster Bürgermeister in HH sondern Paul Nevermann am 17. Februar 1962.

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