„Lücken“ bei den erneuerbaren Energien führten zu Stromausfällen für Millionen von Kaliforniern,

Demmig, eigenes Bild, Auch die Cable Car braucht zuverlässige Energie

CHRIS WHITE, Daily Caller News Foundation
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom sagte am Montag, dass der Übergang des Staates von fossilen Brennstoffen seinen Beitrag zu den weitläufigen Stromausfällen des Staates leistet.

Die Beseitigung fossiler Brennstoffe als Hauptform der Energieerzeugung und die Umstellung auf Solarenergie und andere Formen grüner Energie haben zu den von Newsom als „Lücken“ in der Zuverlässigkeit des Energienetzes bezeichneten Problemen geführt, gab der demokratische Gouverneur während einer Pressekonferenz am Montag zu.

Damit ging Newsom auf den plötzlichen Stromausfall ein, den viele Kalifornier am Samstag und Sonntag bei hohen Temperaturen erlebten.

„Wir ziehen unserer Engagement nicht zurück“, sagte Newsom und bezog sich auf sein Bestreben, Kalifornien von Öl und Gas wegzubringen.

„Im Zuge des Übergangs, im Prozess der Abschaltung, kommt verständlicherweise der Wunsch und die Notwendigkeit, auch umweltschädliche Gasanlagen abzuschalten. Das bringt die Notwendigkeit, mehr Sicherheiten aufzubauen und die Notwendigkeit, zu erkennen, dass es – per Definition – in den letzten Tagen und was wir in den nächsten Tagen erwarten – nachweislich Lücken in Bezug auf die Versorgungssicherheit gibt“.

Der Energienetzbetreiber – California Independent System Operator (CAISO) – gab in einer Presseerklärung einen Stufe 3 Notfallbekannt, zum ersten Mal in 20 Jahren. Laut CNN mussten alle Bürger so viel Energie wie möglich abschalten, während andere aufgrund der starken Belastung des Stromnetzes Stromausfällen ausgesetzt waren.

„Insgesamt haben die Energieregulierungsbehörden dieses Ereignis nicht erwartet und nicht die notwendigen Maßnahmen ergriffen, um den Kaliforniern eine zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten“, schrieb Newsom am Montag in einem Brief an CAISO, berichtete CNN. „Das kann nicht so bleiben.“

CAISO führte die Stromausfälle auf den unerwarteten Ausfall eines 470-Megawatt-Kraftwerks sowie auf das Fehlen von fast 1.000 Megawatt aus Windkraft zurück. Die Notstandsverordnung der gemeinnützigen Organisation ermöglichte es den Versorgungsunternehmen, Backup-Energie [aus den Nachbarstaaten] zu verwenden, um das Netz zu stabilisieren, das hauptsächlich auf einer Mischung aus Wind- und Sonnenenergie sowie Wasserkraft beruht.

 „Wir werden fast sicher gezwungen sein, die Energieversorger zu bitten, heute den Strom für Millionen abzuschalten, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Heute und morgen und vielleicht darüber hinaus “,

sagte Steve Berberich, Präsident und CEO von CAISO, in einer Erklärung vom Montag, bevor er feststellte, dass sein gemeinnütziges Unternehmen wiederholt vor einer Versorgungslücke gewarnt hat und dass der Staat die Energieerzeugung steigern muss.

Newsom sagte am Montag, dass der Übergang weg von fossilen Brennstoffen ein „moralischer und ethischer Imperativ ist, da er sich auf die Art von Welt bezieht, die wir verlassen werden, die Art von Staat und Nation, die wir für unsere Kinder und Enkelkinder hinterlassen werden.“

Aktivisten des Sierra Club und andere trafen Newsoms Administration informell im Jahr 2019, um über eine drastische Reduktion der Ölproduktion des Landes zu diskutieren, wie die Los Angeles Times im April dieses Jahres berichtete.

Der demokratische Gouverneur betonte gegenüber der LA Times in einem Interview im Jahr 2019, dass er keine „Passivität ausüben“ werde.

 „Ich sehe das sehr pragmatisch. Man kann es nicht isoliert betrachten, da es auch Menschen in der Industrie betrifft, die dort Jobs haben. Gemeinschaften, die vom Dogma der Umweltgerechtigkeit, aber auch unter dem Brennpunkt wirtschaftlicher Gerechtigkeit getroffen sind. … Man kann den Schalter nicht einfach umlegen. Man kann nicht sofort gegen ein Jahrhundert der Praxis und Politik verstoßen “

Kalifornien hat 72.000 Ölquellen und die Ölindustrie unterhält 368.000 Arbeitsplätze im Golden State gemäß der Western States Petroleum Association.

https://dailycaller.com/2020/08/17/california-blackouts-renewable-energy-california-gavin-newsom/

Übersetzt durch Andreas Demmig

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11 Kommentare

  1. Die Kalifornier können immerhin in einen anderen Bundesstaat ziehen… bei uns ist das nicht so einfach mit dem wegziehen. Unser Land ist nunmal nicht ganz so groß wie die USA. Bei einem Stromausfall wie in Kalifornien ist bei uns vermutlich das ganze Land betroffen. Unsereins müsste schon auswandern… aber wohin sollte man gehen? Die ganze ehemals zivilisierte Welt ist doch irre geworden…
    Im Übrigen ist uns allen hier zu genüge bekannt, dass wir nur deshalb noch keinen größeren Blackout hatten, weil unsere Nachbarn so großzügig sind und uns ihren Strom überlassen… gegen einen geringen Obolus versteht sich^^
    Aber: Hier wie dort scheinen die Leute das zu wollen. Sonst wäre dort kein Demokrat am Ruder und bei uns hätten wir keine Diskussion über eine Grün/Schwarze Nachfolgeregierung.
    Bleibt noch die Frage wo die Leute ihrem Alpha zuerst aufs Dach steigen werden. Ich Tippe auf Kalifornien^^

  2. @ Lara Fischer

    a. Beachten Sie auch das Kommentar vom verehrten Herrn @Andreas Demmig, bzw. seine angegebene deutsche Quelle. Hier in Deutschland halten die korrupten Linken das geheim, logisch. Aber die erbarmungslose Wahrheit bahnt sich trotzig ihren Weg. In diesem Fall, über die keine Angst vor linken „Nahzies“ habende journalistenwatch.

    b. Zitat: „wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.“

    Ich muß gestehen, ich kann Ihnen hier auch, wie der verehrte @Dr. Roland Ullrich, nicht folgen. Könnten Sie das präzisieren, bitte? Welchen Gedanken folgen Sie hier? Fakt ist, die Linken in Deutschland ahmen gewollt oder ungewollt auch die dummen linken Kalifornier nach. Mit entsprechenden, grausamen Konsequenzen.

    c. Weder in der Schule noch an der Uni kamen Kalifornien und der Sozialismus vor. Aber mit dem groben politischen Unsinn, welchen Arnold Schwarzenegger trieb, kamen ernste Zweifel, wie ein angeblicher Republikaner, so töricht handeln konnte, auf. Der Verräter Arnold hat Muskeln, aber entweder kein Hirn oder er ist total blöde und/oder korrupt geworden.

    Der verehrte Herr @Heimo Suntinger hat Ihnen einen Wink mit dem Zaunpfahl gegeben, daß der Abstieg Kaliforniens längst begonnen hat.

    d. Wer noch Zweifel hat, daß die Sozialisten in den USA genauso gut sind, wie die in der DDR oder in der Sowjet-Union, und alles platt machen werden, der möge sich das folgende Video bei Interesse aufrufen, auf YouTube: why is everyone leaving California? [Warum verläßt jeder Kalifornien?]

    Quelle:
    https://www.youtube.com/watch?v=OjnrgWPxhbY

    Das Video wurde erst am 9. Juni 2020 auf die Plattform hochgeladen. Vor knapp zwei Monaten, also am 8. August 2020, waren bereits ein halbe Million Besucher und über 5.800 Kommentare, dort nachzulesen, die leider nur in englischer Sprache sind (so wie auch das gesamte Video).

    Zwei Wochen später, also heute, vor einigen Sekunden haben bereits, sofern die Angaben auf YouTube stimmen sollten, etwas mehr als 654 Tausend Menschen das Video sehen wollen und mit 7.106 Kommentaren versehen.

    Bitte beachten Sie, daß ist nur eine Quelle. Die dortigen Infos finden auch durch andere seriöse Quellen eine klare, unmißverständliche Bestätigung.

    Der Sozialismus funktioniert nirgends, wird nie funktionieren. Das ist eine gesicherte, unangreifbare empirische Erkenntnis. Es ist eine Art Ponzi-Betrugsschema. Das hätten Sie längst wissen können. Der Arnold S. ist ein Rätsel, wenn man ihn wohlwollend betrachtet, Sympathie für ihn aufbringt. Ohne diese, ist er ein kompletter Versager und übelster Verräter.

    Vor fünf Tagen hat ein gewißer Andrew Snyder folgenden Kommentar hinterlassen, Zitat:
    „They destroyed their state and now they are spreading like locusts to destroy the rest of the country.“ (Sinng. Übers.: Sie zerstörten ihren (kalifornischen) Staat und jetzt verbreiten sie sich wie Heuschrecken (über die restliche USA) um die restliche USA, das restliche Land ebenfalls zu zerstören.)

    12 Menschen haben auf sein Kommentar reagiert. Aber, Vorsicht, da toben sich auch einige Linke aus, die den anderen Sand in die Augen streuen wollen.

    e. Der Autor des eingelegten Videos behauptet, daß aus Kalifornien an die 700.000 Menschen weggezogen sind. Allein im Jahr 2019!! Eine halbe Million in etwa zogen hingegen nach Kalifornien. Das ergibt eine negative Migrationszahl. Es ziehen also mehr Menschen von Kalifornien weg, als hinzuziehen. Und, was noch wichtiger: Das ist jetzt das neunte Jahr in Folge, in dem mehr Menschen aus Kalifornien das Weite suchen, als umgekehrt. NEUN JAHRE IN FOLGE!!

    Kalifornien hat um die 40 Millionen Einwohner (auf knapp der Hälfte des äquivalenten dt. Territoriums). Wenn fast zwei Prozent pro Jahr wegziehen, ist das nicht unerheblich. Wie der verehrte Kommentator @Winfried Saupp andeutet, packen die US-Amerikaner sehr viel schneller ihre Koffer. Leider nehmen sehr viele deren schlechte Wahlgewohnheiten mit und lernen nichts aus deren gravierenden politischen Fehlern. Im US-Bundesstaat Wyoming war das schon Thema von Wahlkämpfen. Es traten Kandidaten auf, deren einziges Ziel es war, Kalifornier von der dortigen Ansiedlung abzuhalten, im Fall eines Gewinns ihrer Wahl. Das können Sie nachrecherchieren. Sie werden es bestätigt finden müssen.

  3. Tja, was man mit dem moralischen Imperativ „CO2-Einsparung“ den Menschen so alles zumutet. Also, den grünen Vorgaben folgen und jeder wird jetzt gefälligst sein eigener Strom-, Gemüse- und Fleischerzeuger! Vielleicht ist dadurch hie und da auch ein neuer Virus drin – so wie bei der menschennahen und urgrünen Tierhaltung samt Märkten dort in China! Garantiert ohne Folienverpackung und stromverbrauchenden Kühlketten! Auf in die grüne Zukunft!
    Man kann nur hoffen, dass die Temperaturen in den nächsten Jahrzehnten den natürlichen Klima-Einflussfaktoren folgen und es möglichst kühler wird – damit die Klima-Irren endlich Ruhe geben.

    • Nöööö, die geben dann keine Ruhe! Die greifen dann in die Trickkiste und beweisen allen (außer EIKE-Partizipanten) glasklar, dass die strato-thermische Umleitung durch den CO2-Anstieg einen Kippunkt gefällt und zur Kälte geführt hat. Lieber Herr Dr. Ullrich, beweisen sie den Phantasten mal das Gegenteil! Ich seh das schon kommen….. Und vorneweg Schellnpapsthuber und Gefolge!
      Und Harald Lesch wird alle mit seinen Darlegungen verzaubern!

  4. Sehr viele Menschen verlassen das heruntergewirtschaftete sozialistische Kalifornien bereits. Einige Blinde ziehen dorthin, gleichen also den Wegzug ein wenig aus, werden es aber nicht lange dort aushalten können.

    Die Sozialisten und Klimafanatiker sind inkompetent und stur. Die geben nicht vorher auf, bis sie das Land total gegen die Wand fahren.

    • Hallo Herr Kegelmann,

      wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

      Anscheinend haben Sie weder bei Sozialismus noch bei Kalifornien aufgepasst, als es in der Schule dran war. Bei mir kam nämlich keines der beiden Themen beim anderen vor. Außerdem ist Kalifornien mit Abstand der wirtschaftlich stärkste Bundesstaat der USA:

      Aber vielleicht möchten Sie ja Ihre Aussage noch etwas präzisieren, so dass wir vielleicht verstehen, was Sie meinen.

      Viele Grüße!

      • Hallo Frau Fischer!

        „Außerdem ist Kalifornien mit Abstand der wirtschaftlich stärkste Bundesstaat der USA.“

        Aber nur, weil Kalifornien „mit Abstand“ vor Texas die meisten Einwohner hat!
        Nach BIP pro Kopf (2018) liegt es nach 4 Ostküstenstaaten (welch ein Zufall!) liegt Kalifornien nur noch an 5. Stelle.
        Ich vermute, daß ein aus Österreich ausgewanderter mehrmaliger Bodybuilding Weltmeister und B-Movie Schauspieler grünäugig maßgeblich an diesem Abstieg mitgewirkt hat!

        Viele Grüße aus Österreich, dem Land, welches seine „Experten“ stets erfolgreich ins Ausland exportiert! Grins und Zwinkersmiley

      • Hallo Frau Lara Fischer,
        mit großem Interesse habe ich diesen und einige andere Artikel zu gleichem Thema gelesen. Ich kenne Kalifornien sehr gut von vielen Geschäftsreisen vor etwas mehr als 20 Jahren. Bereits damals habe ich die hohe Zahl von Windrädern auf den Bergen gesehen und zu diesem Zeitpunkt nicht viel dabei gedacht.
        Aufgrund aktueller Berichte denke, ich dass sich in nicht allzu langer Zeit in Deutschland der gleiche Verlauf wiederholt, wie wir ihn in Kalifornien heute studienhalber sehen können. Die Kalifornier sind allerdings besser und schneller beim Wegzug als die Deutschen.
        In meinem Haus habe ich bereits seit einiger Zeit einen Strom-Generator stehen, der es erlaubt, wenigstens meine Heizung, Beleuchtung und Gefrierschrank bei Stromausfall zu betreiben.

        Mit freundlichen Grüßen

      • „wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“
        Wollten Sie damit sagen, dass es bei uns schon so ist, wie Herr Kegelmann Kalifornien beschreibt?

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