Staaten*, die sich „erneuerbarer“ Energie zuwenden, leiden unter hohen Kosten und verzögertem Wachstum!

Bild: fotoART by Thommy Weiss / pixelio.de

H. Sterling Burnett
[Gemeint sind zwar US-Staaten, aber natürlich gilt das auch für andere westliche Staaten wie hierzulande. Anm. d. Übers.]
Klima-Alarmisten schreien immer lauter, dass Wind und Solar kosteneffektiv und vorteilhaft für die Wirtschaft sind. Aber wahr ist das genaue Gegenteil. Hier folgt ein Beispiel und die wahre Story.

Die Ausgabe vom 8. August des Electrek-Newsletters „Climate Crisis Weekly“ beginnt mit einer Geschichte mit dem Titel [übersetzt] „Welche US-Bundesstaaten sind führend und welche hinken bei der Reduktion der CO2-Emissionen hinterher“? Der Artikel wirbt für ein von der umweltaktivistischen Institution World Resources Institute (WRI) veröffentlichtes Papier, in dem behauptet wird, dass Staaten, die auf Wind- und Solarenergie umstellen, dabei ein wirtschaftliches Wachstum verzeichnen. Der Artikel macht glühend die Staaten bekannt, die ihre Wirtschaft wachsen sehen, obwohl sie die größten Reduktionen der Kohlendioxidemissionen erzielt haben.

Was WRI und Electrek nicht berichten ist, dass die Staaten mit dem größten Emissionsrückgang auch unter den höchsten Energiekosten der Nation [= der USA] leiden und ein geringeres Wirtschaftswachstum als der Durchschnitt verzeichnen.

Bei Electrek liest man: „Führend [bei der Reduzierung der Kohlendioxidemissionen]? Ist Maryland (38% Reduzierung). New Hampshire (37%), Washington, DC (33%) und Maine (33%) folgen dicht dahinter. Warum ist also der Nordosten führend? Ein Grund ist, dass sie den Kohleverbrauch verringert haben. Außerdem gibt es dort die Regional Greenhouse Gas Initiative (RGGI), ein Zusammenschluss mehrerer Staaten, womit die Emissionen von Kraftwerken begrenzt werden“. Im Gegensatz dazu listet die WRI Texas, Louisiana, North Dakota, Oklahoma und South Dakota unter den Staaten, die hinterherhinken oder ihre Treibhausgasemissionen erhöhen.

Während der wirtschaftlichen Erholung in der Trump-Ära verzeichnete jeder Staat der Nation ein beträchtliches Wirtschaftswachstum. So können selbst Staaten mit rasch steigenden Stromkosten ein gewisses Wirtschaftswachstum beanspruchen. Staaten, die konventionelle Elektrizität beibehalten, profitieren jedoch von viel niedrigeren Strompreisen und haben als Folge davon eine viel dynamischere Wirtschaft.

Im März 2020, bevor der durch das Coronavirus verursachte wirtschaftliche Abschwung einsetzte, gehörten bis auf einen alle vom WRI für ihre großen Emissionssenkungen gelobten Staaten zu den zehn Staaten mit den höchsten Strompreisen. Tatsächlich hielten die RGGI-Staaten sieben der Top-10-Plätze für hohe Strompreise. Im Vergleich dazu gehören Staaten wie Texas, Louisiana, North Dakota, Oklahoma und South Dakota – Staaten, die vom WRI dafür kritisiert werden, dass sie die Emissionen nicht so stark reduzieren – zu den Staaten mit den niedrigsten Strompreisen des Landes.

Wichtig ist, dass das Wirtschaftswachstum des Staates eng mit bezahlbarer Elektrizität zusammenhängt. So betrug beispielsweise das BIP-Wachstum in Washington DC im ersten Quartal 2019 nur magere 1,4 Prozent, während das Wachstum in Maryland mit 1,8 Prozent nur geringfügig besser ausfiel. Im Vergleich dazu verzeichneten die Staaten mit Beibehaltung konventioneller Energiequellen mit die günstigsten Stromtarife und das stärkste Wirtschaftswachstum der Nation.

Texas, dessen Kohlendioxidemissionen seit 2005 um mehr als 3 Prozent gestiegen sind, verzeichnete im ersten Quartal 2019 ein BIP-Wachstum von 5,1 Prozent. Louisiana, Oklahoma, North Dakota und South Dakota verzeichneten ein BIP-Wachstum von jeweils 3,9 Prozent, 3,9 Prozent, 3,9 Prozent bzw. 3,6 Prozent.

Das WRI räumt selbst ein, dass Regionen, die zwischen 2005 und 2017 die stärksten Reduktionen der Treibhausgasemissionen erzielten, das geringste Wirtschaftswachstum aufwiesen. WRI räumt auch ein, dass die Regionen mit den geringsten Emissionsreduktionen das höchste Wirtschaftswachstum hatten. WRI räumt ein:

Die Lektion ist klar: Je mehr ein Staat auf Wind- und Sonnenenergie umstellt, um Emissionen zu reduzieren, desto langsamer wird die Wirtschaft dieses Staates wachsen.

Lassen wir es nicht zu, dass Alarmisten uns Sand in die Augen streuen und etwas anderes behaupten.

H. Sterling Burnett, Ph.D. is managing editor of Environment & Climate News and a research fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute. Burnett worked at the National Center for Policy Analysis for 18 years, most recently as a senior fellow in charge of NCPA’s environmental policy program. He has held various positions in professional and public policy organizations, including serving as a member of the Environment and Natural Resources Task Force in the Texas Comptroller’s e-Texas commission.

Link: https://climaterealism.com/2020/08/states-that-switch-to-renewable-power-suffer-high-costs-lagging-growth/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Ein Kommentar

  1. „Im Gegensatz dazu listet die WRI Texas, Louisiana, North Dakota, Oklahoma und South Dakota unter den Staaten, die hinterherhinken oder ihre Treibhausgasemissionen erhöhen.“
    Andererseits der Autor: „Texas … 5,1 Prozent. Louisiana, Oklahoma, North Dakota und South Dakota verzeichneten ein BIP-Wachstum von jeweils 3,9 Prozent, 3,9 Prozent, 3,9 Prozent bzw. 3,6 Prozent.“ und:
    „gehörten bis auf einen alle vom WRI für ihre großen Emissionssenkungen gelobten Staaten zu den zehn Staaten mit den höchsten Strompreisen.“
    Ich glaube dem Autor, ansonsten kommt die allergrößte Klima-Verdummung wie immer aus grüner Quelle…

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