Projekt „Green Zero“ der TU Berlin: TU jetzt völlig übergeschnappt!

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von Markus Aurel
erst kürzlich in „Klimaschutz in Absurdistan, EIKE, 12.August 2020″ wurde die Friday for Future Seite der TU Berlin glossiert. Es geht aber noch toller, jetzt erstellt die TU eine ökologische Inventur des Menschen.

So heißt es in der Pressemitteilung der TU vom 11.August 2020: „Teil des Projektes war es auch, Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung des Lebensstils zu erarbeiten und umzusetzen.“ Umzusetzen, also sich von grün-roten Öko-Irren einen neuen Lebensstil vorschreiben zu lassen? NICHT MIT UNS!

In der TU-Medieninformation vom 11.August 2020 heißt es weiter „Wissenschaftler erstellten erstmals eine Ökobilanz über das Leben eines Mannes (Anm. der Mann ist der Unternehmer Dirk Gratzel) um die 50/ Buch über das „Projekt Green Zero“ erschienen“.

Hier das Buch zu dem Projekt für diejenigen, die sich solch einen Unfug reinziehen wollen. Wie man schnell sieht, geht es bei dem Projekt gar nicht um allgemeine ökologische Fragen, sondern – vielleicht nicht im Buch, aber zumindest im TU-Artikel – ausschließlich um CO2. Das im Projekt-Text Vorgeschlagene hört sich dann nach Mittelalter an, inkl. „Wiedergutmachung“. Man denkt zuerst einmal an „Kirche“, dann „Läuterung“ und schließlich an „Inquisition“ und „Scheiterhaufen“.

Aus der unterstellten Hauptursache – CO2 Erzeugung – wurden im TU-Projekt rund 60 Gegenmaßnahmen abgeleitet, um den CO2-Ausstoß zu minimieren und um Gratzels eigentliches Ziel zu erreichen, bei seinem Tod eine ausgeglichene Ökobilanz vorweisen zu können. Die Maßnahmen umzusetzen führten für Dirk Gratzel zu einer radikalen Lebenswandeländerung: keine Flüge mehr, kombinierte Mobilität aus Autofahren und öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus und Bahn mit dem Fokus auf Letzterem, kein industriell hergestelltes Fleisch mehr, nur das, was er als Jäger selbst schießt, keine Milchprodukte, nur noch saisonales, regionales Gemüse, energetische Sanierung seines Hauses, nur noch 45 Sekunden duschen – um nur einige wenige zu nennen. Auf seinen täglichen Morgenkaffee zu verzichten, hat er nicht geschafft, und von seinem Hund Emil konnte er sich auch nicht trennen.

Im Fachbereich Sustainable Engineering  (gibt es diese Bezeichnung nicht in Deutsch?) von Prof. Matthias Finkbeiner der TU Berlin wurde dann eine zweite Ökobilanz für ein drastisch verändertes Leben von Gratzel errechnet. Wieder musste Gratzel dafür sein Leben inventarisieren – nun unter den neuen Bedingungen. Durch die etwa 60 Maßnahmen drückte er seinen CO2-Emmissionen von 27 Tonnen pro Jahr auf 7,8 Tonnen. Für Finkbeiner ist das Ergebnis beeindruckend und belegt eindrücklich, dass Fliegen, Autofahren und Fleisch essen dem Klima und damit dem Planeten enorm zusetzten.

Aber es zeige eben auch, wie weit Dirk Gratzel noch von dem 2-Tonnen-Ziel des Weltklimarates entfernt sei. Ob die Gruppe um Finkbeiner auch einmal errechnet hat, wie nahe Herr Gratzel seinem Ziel käme, wenn er einfach das Ausatmen einstellen würde – macht schließlich zwischen 0,2 bis 2 Tonnen CO2 pro Jahr für einen Erwachsenen aus (hier).

Finkbeiner sagt „Angesichts der Tatsache, dass das Ergebnis nur durch einen extremen Lebenswandel erzielt werden konnte, der mit schmerzhaften Einschnitten verbunden war, stellt sich die Frage, wie realistisch das 2-Tonnen-Ziel in unserer westlichen Welt ist, wenn wir weiterhin an den Mindeststandards unseres zivilisierten Lebens wie essen, kleiden, wohnen, arbeiten, Bildung, gesundheitliche Fürsorge, digitale Kommunikation, Mobilität und Kultur festhalten“ und fragt bewusst provozierend, „oder ob es sich nur umsetzen lässt, wenn wir nackt und in Zelten wohnend leben.“ Finkbeiner gesteht, dass er darauf keine Antwort hat.

Wir von EIKE  haben aber zumindest eine Antwort auf den Weltklimarat mit seinen 2-Tonnen-Ziel – nämlich alle Mitglieder des IPCC in grünen Tonnen ökogerecht im Amazonas-Dschungel freizusetzen! Wir fürchten bloß, dass wir diese Knallköppe schneller als erwartet wieder am Hals haben werden.

Ein Leben ohne ökologische Belastung zu führen„, hält Matthias Finkbeiner für schlichtweg unrealistisch, was wir hier als einen lichten Moment dieses Fachbereichsleiters  anerkennen. Deshalb setzen sich er und Gratzel in einer dritten Phase des Projektes mit dem Thema der Wiedergutmachung auseinander …. War wohl zu vorschnell mit seinem lichten Moment. In Bayern pflegt man zu solchen Projektphasen und vor allem solchen Projektleitern zu stöhnen „Oh Herr, lass Hirn regnen.“

In den Details des TU-Berichts wird es dann gänzlich gaga: „Ein Desaster: jährlich 27 Tonnen CO2“ heißt es in einer weiteren Abschnittsüberschrift der TU-Projektwerbung. Wieso Desaster, fragt sich jeder naturwissenschaftlich Gebildete. CO2 ist D E R Baustein des Lebens, die begrüßenswerte Zunahme dieses Spurengases in unserer Luft hat die Erde ergrünen lassen und die Welternten stark verbessert (hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, hier, und [1, 2]. Das Kampfwort des TU Projekts „Projekt Green Zero“ bedeutet im Grunde nichts anderes als Abwürgen, oder in letzter Konsequenz Tötung von höheren Lebewesen infolge CO2-Entzugs. Ob dies der Projektleitung bewusst ist?

Von Schäden durch den atmosphärischen CO2-Anstieg ist nichts bekannt, daher werden entsprechende Unsinns-Behauptungen ideologisch interessierter Stellen salopp in die ferne Zukunft 2100 verschoben. Belege für diese Behauptungen sind natürlich nicht beizubringen, es handelt sich um Fiktionen. Noch nicht einmal ernsthaft diskutable Anhaltspunkte existieren.

Unsere Erde wies schon einmal das Fünfzehnfache des heutigen CO2-Gehalts der Luft auf [3], auf Land und im Ozean wimmelte es nur so von Leben. Kein Ozean war versauert, Korallen gibts schon seit mindestens einer halben Milliarde Jahren. Niemand bestreitet die nur theoretisch belegbare, segensreiche und sehr schwache Erwärmungswirkung durch menschgemachtes CO2. Ihr genauer Zahlenwert (Klimasensitivität) ist freilich unbekannt [4]. Unzählige Fachveröffentlichungen belegen, dass Maximaltemperaturen, Minimaltemperaturen und all ihre Veränderungsgeschwindigkeiten allein schon im Holozän (nacheiszeitliche Periode) und vor der Industrialisierung 1850 fast beliebig oft stärkere Werte aufwiesen als heute. Kohlekraftwerke gabs damals bekanntlich noch nicht.Es ist unverständlich, dass sich ein Professor (hier Finkbeiner), für den wissenschaftliche Literaturrecherchen zum täglichen Brot gehören, sich über diese Fakten nicht informiert hat, bevor er sein Unsinnsprojekt in Angriff nahm. Schade für die vergeudeten Mittel und die vergeudete Zeit.

Da die Fakten über Klima und CO2 immer schwerer unter der Decke zu halten sind, behilft sich die Klimakatastrophen-Mafia mit dem Ausblenden aller Klima-Erkenntnisse v o r 1850. Erkenntnisse vor 1850? „Die jibbet doch jaa nich, wir kennen nur einen konstanten Temperaturstrich seit vielen Tausend Jahren, und klaro, nur die letzten Jahrzehnte geht’s hockeystickmäßig nach oben“. Das darf als glatte Verarschung bezeichnet werden, um ein bekanntes Bonmot des Klimaforscher Prof. Hans von Storch zu zitieren.

Die Ergebnisse von Hunderttausenden Messungen und Tausenden Fachpublikationen der Klimaerforschung unserer weiteren Vergangenheit werden durch diese Mafia einfach zur Seite gewischt. Der Protagonist des oben beschrieben Temperatur-Hockey-Sticks, ein USA-Prof. Michael Mann, erfreut sich verständlicherweise großer Hochachtung bei der Katastrophenfraktion. Seine steilen Behauptungen und Grafiken sind aber leider als wissenschaftliche Mogelei entlarvt geworden (hier). Um den wissenschaftlichen Ruf dieses sauberen Herrn beneidet ihn heute kaum noch ein Kollege.

Der blanke Unsinn des hier beschrieben TU-Projekts wird leider auch nicht dadurch gemildert, dass einige der dort vorgeschlagenen Maßnahmen sogar vernünftig sind – dies aber einzig und allein der Gesundheit wegen. Übergewicht durch zu viel Nahrungsaufnahme, zu wenig Bewegung und das Rauchen sind nun einmal lebensverkürzend. Aber darum geht es der TU-Projektleitung nicht. Es geht um CO2, also um Grünideologie, genauer, um einen Angriff auf unsere Selbstbestimmtheit und persönliche Freiheit. Ziel ist ein Ökoüberwachungsstaat kommunistischer Prägung, daher auch das oben zitierte Wörtchen „umsetzen“.

Manche werden sich nach durchlesen der TU-Broschüre vielleicht fragen, ob der Projektleiter Prof. Matthias Finkbeiner in ein wissenschaftliches Forschungsinstitut noch so recht hinpasst. Als Kernaufgabe eines technischen Fachbereichs mit der Bezeichnung „sustainable“ darf wohl gelten, technische Prozesse und Methoden auf minimalen Energieverbrauch über ihren gesamten Lebenszyklus zu trimmen. Ökobilanzen von biologischen Systemen, hier dem Menschen – und die auch noch unübersehbar mit grünideologischem Einschlag – gehören wohl kaum dazu. 

Wer ein wenig den Hochschulbetrieb in heutigen Zeiten kennt, kann zugegebenermaßen etwas Verständnis für diesen Projektunsinn des Fachbereichs Sustainable Engineering der TU aufbringen. Heutzutage steht die Einwerbung von Drittmitteln an erster Stelle, Berufungen auf Professorenstellen werden von dieser Fähigkeit abhängig gemacht und natürlich auch spätere Besoldungszulagen, was Speichellecker der jeweiligen Hochschulleitung oder genauer der diese Leitung verantworteten Politik züchtet. Es entstehen langsam aber sicher wissenschaftsfreie Räume, in welchen die Drittmittelseuche grassiert. Forschung wird in die Richtung gelenkt, welcher dem Wunsch des Geldes folgt.

Heraus kommt reine Auftragsforschung, die zwar nicht völlig sinnlos ist, aber einen zu hohen Preis hat. Wertvolle („nachhaltige“) wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen dabei meist nicht. Diese Art Forschung gehört in einschlägige Industrieunternehmen, und die Politik sollte die Forschungsgelder besser dort ausgeben.

Gute Hochschulforschung – angewandte Forschung in Fachhochschulen steht wegen deren Praxisausrichtung auf einem anderen Blatt – gibt es nur nur bei echter Forschungsfreiheit. Dabei muss man auch einmal eine Durststrecke von mehreren Jahren in Kauf nehmen, ohne die betreffende Fachgruppe abzustrafen, weil sie in dieser Zeit keine Ergebnisse geliefert hat. Was dagegen hier auf der TU-Seite beworben wird, ist ein Forschungsprojekt der Grünideologie. Ideologie hat in einer Demokratie keinen Platz und in einer freien Wissenschaft schon gar nicht. Randbedingungen sowie Ergebnis des TU-Projekts „Green Zero“ stehen nämlich bereits fest, es besteht überhaupt kein Forschungsbedarf: Der Mensch ist ein Klimaschädling, seine Ökobilanz ist katastrophal, Verzicht ist angesagt. „Von der Socke bis zum Auto“ so lautet eine aufschlussreiche Abschnittsüberschrift des TU-Berichts.

Vor allem bedarf es sicher keiner „Wiedergutmachung“, die besser im Fach Theologie verortet wird.  Vielleicht werden wir Hernn Finkbeiner aber auch bald auf Wahl-Listen der Grünen finden, wo er nach unserer Auffassung besser als in einen technischen Fachbereich aufgehoben wäre. 

 Quellenangaben

[1] Die Welt wird grüner. Der Spiegel, 29.04.2016

[2] Focus 48, 2010, Treibhausgas verbessert Ernte

[3] Veizer, J., Godderis, Y., François, L.M., 2000. Evidence for decoupling of atmospheric CO2 and global climate during the Phanerozoic eon. Nature, 408(6813), 698, sowie Berner, R.A., 2003. The long-term carbon cycle, fossil fuels and atmospheric composition. Nature, 426(6964), 323

[4] „No best estimate for equilibrium climate sensitivity can now be given because of a lack of agreement on values across assessed lines of evidence and studies„, IPCC, 2013: Summary for Policymakers, S. 16, Fußnote. IPCC, 2013.

 

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18 Kommentare

  1. Zitat: „um den CO2-Ausstoß zu minimieren und um Gratzels eigentliches Ziel zu erreichen, bei seinem Tod eine ausgeglichene Ökobilanz vorweisen zu können.“
    Ich sehe den Gratzel (ein super passender Name übrigens) schon vor Petrus auf Wolke 2050 gegenüberstehen, Ökobilanzausweis der BRD dabei, fünffach mit Kohlepapier dazwischen (kleiner Irrtum? Kohle?), gesiegelt von Angela, gestempelt von Schellniboy! Wenn Petrus noch ein ganz klein wenig bei Trost ist, schickt der den so etwas unterhalb vom Mauna Loa.

  2. Zu den fundiertesten Seiten zur Thema Ökologie und Klima gehörte für mich die Internetseite von PD Dr. habil H. Kehl, ehemals am Institut für Ökologie der TU Berlin. Ende Mai dieses Jahres war die Seite dann plötzlich verschwunden und ich kontaktierte Dr. Kehl, wie ich die Seite wieder erreichen könne. Die Seite ist wieder unter
    https://www.science-e-publishing.de/project/klimadebatte/02-intro-3-twk-notiz.htm
    erreichbar, wobei die Einleitung genau zeigt, wohin die TU-Berlin steuert.

    • Danke Herr Schally,

      Auszug aus der Webseite:

      Ergänzungen zur Vorlesung TWK an der TU-Berlin
      Inst. f. Ökologie (1998-2016)

      von PD Dr. habil. H. Kehl

      Die Debatte um den Klimawandel.

      Für die vorübergehende Nichterreichbarkeit der Website Ende Mai / Anfang Juni 2020 bittet der Autor dieser Seiten um Entschuldigung. Die gesamte Website ist nur noch unter der Domain „science-e-publishing.de“ verfügbar und eine vollständige Kopie des seit dem 29.05.2020 nicht mehr erreichbaren Projektes unter „lv-twk.oekosys.tu-berlin.de“, dessen kritische Bemerkungen zur Klimadebatte als Ergänzung zur Klimageschichte nicht dem Zeitgeist folgen und daher für das Institut für Ökologie der TU-Berlin nicht mehr opportun sind!

      Ausdrücklich wird für eine effiziente Nutzung von vor allem fossilen Energieträgern und Rohstoffen im Allgemeinen sowie die dringend notwendige Ausschöpfung der Einsparpotentiale auf einer seriösen wissenschaftlichen Basis plädiert.

      Die hier vorgestellten Texte im Rahmen der Klimadebatte stellen keinen Datenpool im eigentlichen Sinne dar. Gleichwohl handelt es sich um einen Infopool. Die Seiten unterliegen einer grossen Dynamik, da sie ständig ergänzt oder modifiziert werden, und sie müssen selbstredend unvollständig sein. Die Texte appellieren explizit an eine zurückhaltende Vorsicht und Verantwortung bei der Darstellung von Forschungsergebnissen und sollen ausschliesslich dazu anregen, angeblich unumstössliche Tatsachen zu hinterfragen sowie Widersprüchlichkeiten aufzuzeigen. Dies betrifft BEIDE Seiten der Diskussion.

      Wenn es einen Konsens gibt, dann den: Das nichtlineare stochastische Klimasystem ist zu komplex und in weiten Teilen nur fragmentarisch verstanden, weshalb es eindeutige „Wahrheiten“ nicht geben kann. Vgl. Sie in diesem Kontext die Bemerkungen von Nico Stehr (Dept. of Sociology – Univ. of Alberta) und Hans von Storch (GKSS – Geesthacht, Met. Institut – Uni. Hamburg) „Klima, Wetter, Mensch (2009)“ und von Stefan Rahmstorf (PIK Potsdam) „Die Welt fährt Achterbahn“, aber auch die umfangreichen Ausführungen von Alfons Baier (Angewandte Geologie – Uni Erlangen) zu einigen Aspekten der „Klimakatastrophe“ und den „Imponderabilien“ bzgl. Entwicklung von Klimamodellen und Computersimulationen sowie Martin Voss (Hrsg., 2010) Der Klimawandel – Sozialwissenschaftliche Perspektiven. VS Verlag für Sozialwissenschaften | GWV / Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 1. Aufl. 2010.“

  3. Jetzt muss doch in zwei Punkten sehr ernste Kritik anmelden:
    1) Es zeugt von Oberflächlichkeit, dem Unternehmer Gratzel die nachweislich optimalste und Klima-konformste CO2-Lösung vorzuenthalten: Nämlich den unverzüglichen Suizid! Er hätte damit auf der Stelle sein Lebensziel erreicht oder sogar übertroffen! Gibt es eine solche grüne Spitzenlösung nur für Parteimitglieder und nur in der Praxis und nicht auf dem Papier?
    2) Fleischerzeugung in der gängigen Schweine-, Rinder- und Geflügelzucht ist um ein Mehrfaches CO2-sparender als bei Wild und freilaufendem Schlachtvieh. Jetzt weiß ich, warum die Grünen so sehr für offene Tierhaltung sind. Ach ja richtig, der Fleischverzehr soll uns ja gänzlich verboten werde. In der grünen Öko-Diktatur muss man dann eine Grünen bestechen oder, noch schlimmer, ihn einladen, damit man Grillen darf!

  4. Wenn die TU das ernst nimmt, muß sie sich mal aös erstes selbst wegrationalisieren. Wieviel CO2 stößt wohl der Betrieb einer TU aus?

    • Im Gegenteil. Die TU sollte mit gutem Beispiel vorangehen. Die Leitung und alle Professoren leben ab sofort genau so wie dieser Protagonist Gratzel. Wer nicht Jäger ist hat Pech. Professoren die nicht mitmachen wollen werden per Dienstanweisung gezwungen. Anderenfalls verlieren sie nicht nur ihren Job sondern auch ihren Pensionsanspruch.

  5. Zitat aus dem Original-Artikel:
    „Angesichts der Tatsache, dass das Ergebnis nur durch einen extremen Lebenswandel erzielt werden konnte, der mit schmerzhaften Einschnitten verbunden war, stellt sich die Frage, wie realistisch das 2-Tonnen-Ziel in unserer westlichen Welt ist, wenn wir weiterhin an den Mindeststandards unseres zivilisierten Lebens wie essen, kleiden, wohnen, arbeiten, Bildung, gesundheitliche Fürsorge, digitale Kommunikation, Mobilität und Kultur festhalten“, sagt Finkbeiner und fragt bewusst provozierend, „oder ob es sich nur umsetzten lässt, wenn wir nackt und in Zelten wohnend leben.“ Finkbeiner gesteht, dass er darauf keine Antwort hat.

    Kompliment: Herr Finkbeiner hat sehr höflich geantwortet.

  6. „Vor allem bedarf es sicher keiner „Wiedergutmachung“, die besser im Fach Theologie verortet wird.“ Je nach Bibelauslegung. Denn nach Luther mu8ß man/frau/div nichts wiedergutmachen, sondern nur an die Erlösung durch Christus glauben.

    „Wiedergutmachung“ ist ein politischer Begriff, zumal ein schlechter. Man/frau/div denke an die „Wiedergutmachungszahlungen“ an Israel.

    • Der tolle Genderbegriff „man/frau/div“ gefällt mir. Da können sich unsere Politiker doch sicher einmal so richtig austoben und Klima und Corona glatt vergessen. Es ist bestimmt keine leichte Aufgabe, den Zungenbrecher

      „liebe Mitbürgerinnen und Mitbürgerer und Mitbürgerdiv“

      gefühlt alle 30 Sekunden als Lückenfüller in deren durchwegs schwachsinnigen Reden einzufügen!?

  7. Übrigens selbst geschossenes Fleisch ist genauso umweltschädlich, weiß man doch das die Abnahme einer Gattung durch Jagd Ihren Fortpflanzungstrieb erhöht und somit mehr Tiere generiert. Dies führt zu erhöhtem CO2. Das Projekt sollte man mit den Wildtieren sprechen und denen klar machen so geht das nicht! Boah eh die Studie ist echt High Tech !!!!

  8. Die Wissenschaft hat festgestellt… Welch Triumph- die Vier-Säfte-Lehre ist überwunden und auf die Ein-Gas-Lehre vereinheitlicht worden.

    Diese schwüle Moralität, die man damit gären lassen kann ist übelkeitserregend! Wissenschaftliche Grundsätze werden dem „Gut-sein“ geopfert und herauskommen wird nur wieder die Transformation von „Leugnern“ zu Biomasse…

  9. Diese Leute werden es nie begreifen, Deutschland ist einfach zu klein für 80 Millionen Jäger und Sammler. Dieser CO2-Wahnsinn und der Corona-Wahnsinn werden noch viele Arbeitslose hervorbringen und die Preise werden steigen, das Gejammer wird dann größer werden aber dann wird es zuspät sein.
    Spätestens jetzt müsste doch jeder, der einen IQ jenseits seiner Körpertemperatur hat, auffallen das Deutschland mit aller Macht in den Ruin getrieben wird mit Hilfe dieser unfähigen Politiker.

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