Lügen-Medien machen Klima-Alarmismus erst möglich

Peter Murphy
Ich bin seit der Highschool ein Nachrichten-Junkie. Die Voreingenommenheit der Medien, die eine linksgerichtete öffentliche Politik und Politiker bevorzugen, ist nichts Neues, aber diese über 40-jährige Realität wird nie langweilig. Die Schamlosigkeit einer verzerrten Berichterstattung in den Nachrichten, die eine politische Agenda bevorzugt und eine andere ablehnt, ist schlimmer denn je und überrascht immer noch.

Es mangelt nicht an Beispielen für die Neigung und Verlogenheit der Medien, darunter die Berichterstattung über das Coronavirus, die Verharmlosung der Unruhen in amerikanischen Städten und die Verharmlosung der geheimen Absprachen mit Russland. Die Frage des Klimawandels ist ein weiteres eklatantes Beispiel, das über bloße Voreingenommenheit hinausgeht. In den meisten Medienberichten wird das Thema als eine singuläre Wahrheit dargestellt, d.h. das Ausatmen des Menschen und die Industrie führen dazu, dass sich der Planet zu einem bevorstehenden Weltuntergang erwärmt. Normalerweise werden keine anderen Beweise oder Standpunkte anerkannt, geschweige denn glaubwürdig gemacht.

Die vorherrschende mediale Behandlung des Klimawandels und anderer Themen in den Medien weist eine Kombination aus Kurzsichtigkeit, Faulheit, Unehrlichkeit und Zensur auf, die von CFACT selbst aufgegriffen wurde.  Es ist so schlimm geworden, dass zwei große Medien kürzlich durch sehr öffentliche Demissionen entlarvt wurden und mehrere Nachrichtenredaktionen infantile Wachsamkeit an den Tag legten.

Führend hinsichtlich dieses journalistischen Fehlverhaltens gehört vor allem Chuck Todd von NBC, ein willfähriger Hampelmann für Klimagläubigkeit und ehemaliger Kongressberater. Todd kündigte an, er werde den Skeptikern des vorherrschenden Mantra der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung keine Sendezeit geben. Kein gegensätzlicher Standpunkt darf in der „Mainstream“-Klimaberichterstattung Raum finden.

Das Time Magazine, ein weiteres bedeutendes Medienportal, ist seit langem von der „gefährdeten Erde“ besessen, schon seit Ende der 1980er Jahre. Damals hatte die globale Erwärmung das Mantra des kommenden Eiszeitalters aus den 1970er Jahren ersetzt. Die jährliche „Person des Jahres“ von Time wurde 1988 durch den „Planeten des Jahres“ ersetzt. Time hat in den mehr als 30 Jahren seitdem immer wieder in die gleiche Kerbe geschlagen, selbst als sich die Umwelt auf der Erde verbesserte, die globale Armut abnahm und die Kohlenstoffemissionen der USA in jüngster Zeit zurückgingen. Wie dem auch sei, ihre „Person des Jahres“ 2019 war die unermüdliche und missbrauchte Greta Thunberg.

Die Kurzsichtigkeit der Medien gegenüber Fragen des Klimawandels ist so weit verbreitet, dass einige jüngere Reporter selbst vielleicht nicht erkennen, dass sie in der „Captain Planet“-Generation aufgewachsen sind, als Ted Turners Karikatur den Gehirnwäscheprozess einleitete.

Journalisten haben lange als Stenographen für Prominente und Politiker agiert, die absurde katastrophale Klimabehauptungen aufstellen. Reporter wissen sicherlich, wie allgegenwärtig die Politik ist, doch so viele akzeptieren Klimaklischees ohne Überprüfung.  Hat irgendein Reporter jemals die vielen absurden Behauptungen von Senator Bernie Sanders oder der Kongressabgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez hinterfragt?  Wurde jemals gefragt, wie eine Abkühlung des Planeten um ein Grad in 30 Jahren das Abschmelzen von Eisbergen im Sommer stoppen würde, oder wie Wind und Sonne fossile Brennstoffe „ersetzen“ können, wenn sie in so großem Umfang auf sie angewiesen sind? Die Liste geht weiter und weiter.

Ab und zu gibt es bescheidene Ausnahmen, wie zum Beispiel als Foxnews-Moderator Chris Wallace 2017 Al Gore interviewte und einige zurückwies. Doch selbst in diesem Fall ließ Wallace mehrere lächerliche Behauptungen von Gore durchgehen, darunter den vermeintlichen Anstieg des Meeresspiegels aufgrund der globalen Erwärmung, der angeblich auf den Straßen Miamis den Fischfang möglich machen soll.

Ein Teil des Problems besteht darin, dass – während die Ideologie des Klimawandels unter den demokratischen Politikern inzwischen ein unangefochtenes Dogma ist – nur wenige Republikaner bereit sind, sich mit Reportern in Verbindung zu setzen, um ihnen entgegenzuwirken, abgesehen davon, dass sie sich über das mehrere Billionen Dollar teure Preisschild des Green New Deal beschweren. Für solche Republikaner besteht das Kalkül darin, Kontroversen zu vermeiden, anstatt die zugrunde liegenden Annahmen der Klimaagenda zu widerlegen.

Alltäglich in der Klimaberichterstattung ist es, dass jede neue, hinsichtlich der globalen Erwärmung veröffentlichte „Studie“ mit hanebüchenen Vorhersagen für 12 bis 80 Jahre, von den Reportern für bare Münze genommen wird. Unabhängig von politischen Neigungen oder persönlichen Präferenzen sollte jeder Journalist ein Skeptiker sein und über beide Seiten berichten, da es auf beiden Seiten der Klimawandel-Diskussion zahlreiche Wissenschaftler gibt.

So veröffentlichte beispielsweise die Zeitschrift Nature Climate Change im vergangenen Frühjahr eine skurrile Studie, der zufolge bis zum Jahr 2100 werde die Hälfte der Strände der Welt aufgrund des Klimawandels verschwinden. Alle Medien, die über die Studie berichteten, haben diese „Ergebnisse“ nachgeplappert, ohne dass auch nur eine einzige oberflächliche Kritik laut geworden ist.

Noch folgenschwerer war die Nachlässigkeit der Medien bei der Berichterstattung über die Ergebnisse des IPCC. Michael Shellenberger dokumentiert in seinem neuen BuchApocalypse Never“, wie sehr diese sensationslüsterne Berichterstattung regelmäßig im Widerspruch zur aktuellen IPCC-Forschung steht.

Der kumulative Effekt jahrelanger Berichterstattung von Robotern über die vom Menschen verursachte globale Erwärmung hat zum Wachstum und zur politischen Macht der Klimawandelindustrie beigetragen. Wenn ihr nicht entgegengewirkt wird, wird sie weiter zu einer falsch informierten Öffentlichkeit und leichtgläubigen Politikern führen, die der Bevölkerung in Amerika und weltweit eine immer destruktivere und verschwenderischere Klimapolitik aufzwingen.

Autor: Peter Murphy, a CFACT analyst, has researched and advocated for a variety of policy issues, including education reform and fiscal policy, both in the non-profit sector and in government in the administration of former New York Gov. George Pataki. He previously wrote and edited The Chalkboard weblog for the NY Charter Schools Association, and has been published in numerous media outlets, including The Hill, New York Post, Washington Times and the Wall Street Journal.

Link: https://www.cfact.org/2020/08/07/mainstream-media-enables-climate-alarmism/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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Ein Kommentar

  1. >>wie sehr diese sensationslüsterne Berichterstattung regelmäßig im Widerspruch zur aktuellen IPCC-Forschung steht<<
    Das IPCC betreibt keine Forschung und hat auch noch nie Forschung betrieben.

    Wer wissen will wie das mit den Temperaturen in den letzten 140 Jahren aufgrund der Sonneneinstrahlung war, der möge sich die US-Temperaturdaten besorgen.
    Hier ist ein Einstieg zu finden:
    https://www.ncdc.noaa.gov/

    In den USA wurden in höchster regionaler Auflösung TNIN und TMAX und auch häufig der Niederschlag gemessen.
    Und wer sich die Daten anschaut, der stellt fest, daß es da zwischen 1930 und 1950 am wärmsten war, und das fernab der Ozeane.

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