Der VAE-Reaktor – ein Schlüsselprojekt

Das Atomkraftwerk Barakah am Persischen Golf während der Bauarbeiten im Jahr 2017. (Foto: © Wikiemirati / Wikimedia.Commons, CC BY-SA 4.0)

von Klaus-Dieter Humpich
Mit der Inbetriebnahme des Kernkraftwerks Barakah sind die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) als 33. Nation in den weltweiten Kreis der Nationen mit friedlicher Nutzung der Kernenergie aufgestiegen. Ein unter verschiedenen Gesichtspunkten erwähnenswerter Schritt.

Die VAE haben sich bewusst zur ausschließlichen friedlichen Nutzung bekannt. Sie haben deshalb bewusst auf einen eigenen Brennstoffkreislauf vertraglich verzichtet: Keine Anreicherung von Uran und keinerlei Gewinnung von Plutonium, um „Verdachtsmomente“ einer militärischen Nutzung vollständig auszuschließen. Bezug von Brennstoff nur in der Form einsatzbereiter Brennelemente. So radikal hat sich bisher keine Nation positioniert. Extremes Gegenbeispiel ist der Nachbar auf der anderen Seite des Golfs. Im Mullah-Iran wird die Anreicherung von Uran und die Gewinnung von (waffengrädigem) Plutonium leichtgläubigen Europäern als notwendig für den Betrieb des Kernkraftwerks Busher verkauft.

Der Verzicht auf einen eigenen Brennstoffkreislauf hat einerseits enorme diplomatische Verwerfungen ausgelöst und andererseits interessante neuartige Ansätze erschaffen. So haben die USA größte Bauchschmerzen bei der Lieferung von Kernkraftwerken an Saudi-Arabien oder Indien. Indien ist bereits faktisch „Atommacht“. Saudi-Arabien ist nicht grundsätzlich bereit, einen faktischen Verzicht auf Kernwaffen auszusprechen, solange der „Erzfeind Iran“ weiter offen an der „Atombombe“ bastelt. Schon aus diesem Grund ist das – insbesondere von Deutschland – immer noch verzweifelt hoch gelobte „Iranabkommen“ äußerst kontraproduktiv gewesen. Andererseits ist durch die inzwischen verwirklichte Brennstoffbank mehr als ein Ansatz für die Nichtverbreitung von Kernwaffen geschaffen worden.

Um die Brennstoffversorgung zu sichern, wurde die Versorgung durch die VAE in fünf Bereiche vom Uranbergbau bis zum Brennelement gegliedert. Für jede Stufe werden mit mehreren Lieferanten aus unterschiedlichen Ländern Lieferverträge abgeschlossen. Für die Erstbeladung allein mit sechs Unternehmen. Für abgebrannte Brennelemente werden drei Perioden (bis 20 Jahre, bis 200 Jahre und darüber hinaus) definiert. Für die Lagerung bis zu 20 Jahren sind Abklingbecken vorgesehen. Alle sechs Jahre sollen die Elemente in oberirdische Betontresore für mindestens (mögliche) 200 Jahre umgelagert werden. Für den Zeitraum danach kann eine Wiederaufbereitung im Ausland durchgeführt oder eine direkte Endlagerung vorgenommen werden. Eine endgültige Entscheidung wird dann wahrscheinlich nach Kosten gefällt werden.

Die Energiesituation in den VAE

Im Jahr 2007 wurde eine umfangreiche Energiestudie durchgeführt. Man kam zu der Erkenntnis, dass der Verbrauch an elektrischer Energie mit einer Rate von 9 Prozent jährlich wachsen würde. Es blieb daher nur der Weg über den Neubau von Kernkraftwerken oder Kohlekraftwerken. Ab dem Jahr 2007 wurden die VAE bereits zum Netto-Gasimporteur mit stetig steigender Tendenz. Noch heute wird fast 98 Prozent der elektrischen Energie aus Erdgas gewonnen. Der Primärenergieverbrauch wurde 2018 aus etwa 40 Prozent Öl und 59 Prozent Erdgas gedeckt. Im Jahr 2017 wurden 127 TWh elektrische Energie verbraucht. Das Kernkraftwerk Barakah mit 4 Blöcken vom Typ APR1400 kann rund 44 TWh jährlich produzieren. Damit können erhebliche Mengen Erdgas in den nächsten Jahren für die Industrie oder den Export freigesetzt werden.

Ein mutiger Schritt auf beiden Seiten

Nach internationaler Ausschreibung und mehr als einjähriger Prüfung ging der Auftrag 2009 an die Korea Electric Power Company über die schlüsselfertige Lieferung zum Festpreis von 20 Milliarden USD für das Kernkraftwerk Barakah (3600 USD/kW). Es war der erste Exporterfolg Koreas für Reaktoren der sogenannten III. Generation. Insofern ein mutiger Schritt auf beiden Seiten. Vor der Entscheidung wurden zahlreiche internationale Fachleute mit Erfahrungen im Bau von Kernkraftwerken im Auftrag der VAE nach Korea entsandt. Ihr Auftrag war die Beurteilung der Zulieferer und der Baustellen des gleichen Typs. Die VAE selbst verfügen über zahlreiche Erfahrungen in der Abwicklung von Großprojekten ihrer Öl- und Gasindustrie und den Bau und Betrieb zahlreicher Gas-Kombi-Kraftwerke.

Im Jahr 2016 gingen die VAE und Korea eine gegenseitige Beteiligung ein. Man gründete „Barakah One (BO)“ als Finanzierungs- und „Nawah“ als gemeinsame Betriebsgesellschaft. An diesen beiden Gesellschaften hat jeweils die „Emirates Nuclear Energy Corporation (ENEC)“ einen Anteil von 82 Prozent und die „Korea Electric Power Corporation (KEPCO)“ einen Anteil von 18 Prozent. BO verfügt über ein Kapital von 24,4 Milliarden USD. Davon sind 4,7 Milliarden Eigenkapital und rund 19,6 Milliarden Fremdfinanzierung. Das Department of Finance of Abu Dhabi hat 16,2 Milliarden beigesteuert und die Export-Importbank von Korea (KEXIM) 2,5 Milliarden. Weitere Mittel kommen von einem Bankenkonsortium (National Bank of Abu Dhabi, First Gulf Bank, HSBC, Standard Chartered Bank). Das Volumen beinhaltet den Auftragswert (overnight cost), die Zinsen und etwaige Kostensteigerung durch Inflation während der Bauzeit, sowie die erste Brennstoffladung.

Die Baustelle als ein Konjunkturprogramm

Im Juli 2012 begann der Bau mit dem Betonieren der Grundplatte des Reaktors 1. Diese Arbeiten gelten international als der Baubeginn eines Kernkraftwerks. Im Mai 2013 folgte die Grundplatte des Reaktors 2 und im September 2014 Grundplatte 3 beziehungsweise im September 2015 Grundplatte 4. Hier wird schon das Prinzip eines kostengünstigen Bauens erkennbar: Man baut viermal die gleiche Anlage, aber geringfügig zeitversetzt. So hat man jeweils nach dem Bau der Anlage 1 ein bereits geübtes Team für die Anlagen 2 bis 4 vor Ort. Dies bietet die größte Rationalisierung und Sicherheit vor Fehlern, die zu Bauverzögerungen führen. Eine stets wiederkehrende Erfahrung auf allen Baustellen der Welt. Dieser Takt wurde auch bei den Komponenten gehalten:

Zum Beispiel beim Einbau des ersten Reaktordruckgefäßes im Mai 2014, im Reaktor 2 im Juni 2015, im Reaktor 3, Juli 2016, und 2017 im Reaktor 4. Eine solche Auftragsvergabe wirkt sich natürlich auch kostensenkend bei den Zulieferern aus. Eine Kleinserie ist immer günstiger als eine spezielle Einzelanfertigung. Jedes „erste Mal“ birgt immer das Risiko nicht vorhergesehener Probleme, die automatisch zu Verzögerungen führen.

Auf der Baustelle arbeiteten mehr als 18.000 Menschen. So viele Menschen über so lange Zeit mit Unterkunft, Essen, sauberer Arbeitsbekleidung etc. zu versorgen, ist ein enormer Input für die lokale Wirtschaft. Hinzu kommen die Aufträge im Inland. Rund 1.400 Unternehmen aus den VAE erhielten vom Generalunternehmer Aufträge über mehr als 3 Milliarden USD. Viel bedeutender als der Geldwert ist jedoch der Wissenstransfer: Alle Produkte und Dienstleistungen müssen den strengen Qualitätsanforderungen der Kerntechnik genügen. So haben die koreanischen Zulieferer durch tatkräftige Hilfe dazu beigetragen, dass zahlreiche Unternehmen sich erstmalig für eine Zulassung bei der American Society of Mechanical Engineers (ASME) zertifizieren konnten.

So besitzen zum Beispiel Emirates Steel durch ihre Lieferung für Betonstahl nun eine ASME-Zulassung für Kernkraftwerke. Solche Zertifikate müssen beileibe keine Eintagsfliegen sein. So konnte der Kabellieferant Ducab inzwischen sogar Kabel für das Kernkraftwerk Shin Hanul in Korea liefern. Es ist kein Zufall, dass hier keine Rede mehr von DIN und sonstigen deutschen Regelwerken ist. Keine Exporte von Kernkraftwerken, keine Verbreitung von deutscher Spitzentechnik. Wer seinen Betrieb einmal aufwendig auf die US-Maßsysteme und ihre Technik-Philosophie eingestellt hat, wird nur sehr unwillig alles ändern. Dies gilt auch für andere Produkte.

Die Folgeaufträge

Ein solches Projekt ergibt eine gegenseitige Verknüpfung der Wirtschaftsbeziehungen für Jahrzehnte. Für den Lieferanten ergeben sich unzählige lukrative Folgeaufträge. So hat die Korea Hydro und Nuclear Power (KHNP) mit der Betriebsgesellschaft Nawah ein „Operating Support Service Agreement (QSSA)“ abgeschlossen. Für 10 Jahre nach Fertigstellung sollen 400 Fachkräfte von KHNP den Betrieb vor Ort unterstützen. Der Auftragswert: 880 Millionen USD. Hinzu kam 2017 ein weiteres Abkommen zwischen KHNP und Nawah über den gemeinsamen Einkauf von Ersatzteilen für die koreanischen und VAE Kraftwerke vom Typ APR1400. Im März 2019 hat Nawah einen fünfjährigen Wartungsvertrag mit Kepco und Doosan Heavy Industries abgeschlossen.

Man muss nicht nur unzählige „Elektro-Golfs“ verkaufen, bis man einen Umsatz von 20 Milliarden erzielt hat, sondern bei einem Kernkraftwerk fallen einem auch noch weitere Milliardenaufträge quasi ins Haus. Nicht zu unterschätzen, welche ganz anderen Aufträge man durch solch enge Kontakte einwerben kann. So haben sich die Koreaner schon vorher durch den Bau von Gaskraftwerken und Meerwasserentsalzungsanlagen einen Namen in den VAE gemacht. So wie einst Siemens – jedenfalls sind nicht immer höhere Lohnkosten in Deutschland eine Ausrede für alles. Politischer Wille spielt auch eine nicht ganz unwichtige Rolle. Wenn man jedenfalls sein Heil in der Neuerfindung mittelalterlicher Techniken sucht, sollte man sich über keinen Stellenabbau wundern.

Der steinige Weg

Es ist eine nicht zu unterschätzende Leistung, ein bitterarmes Volk aus einer nahezu unbewohnbaren Salzwüste in das 21. Jahrhundert zu katapultieren. Inzwischen setzt sich in allen Ölförderländern die Erkenntnis durch, dass nur durch eine konsequente Industrialisierung dauerhaft gut bezahlte und anspruchsvolle Arbeitsplätze geschaffen werden können. Davor steht wiederum Bildung und Ausbildung. So ist die Emirates Nuclear Energy Corporation (ENEC) buchstäblich aus dem Nichts 2008 entstanden. Heute hat die ENEC über 2.900 Mitarbeiter. Der Anteil der Emiratis ist inzwischen auf 60 Prozent angestiegen und der Anteil der Frauen beträgt 20 Prozent, was vielleicht viele „Gender-Gaga-Anhänger“ erstaunen mag. Hier wächst eine Generation hoch qualifizierter Frauen heran, von denen bereits einige Führungspositionen – nicht durch Quote, sondern durch Fleiß (Kerntechnik-Studium) und Befähigung – erklommen haben.

Der Weg ist durchaus eine Orientierung für andere Schwellen- oder gar Entwicklungsländer, die Kernenergie nutzen wollen. Auch Wissen kann importiert werden. Man hat Fachleute aus aller Welt mit mindestens 25-jähriger einschlägiger Berufserfahrung angeworben. Der eigene Nachwuchs lernt durch die unmittelbare Zusammenarbeit an dem konkreten Projekt. Für die Grundausbildung sind vier Züge vorgesehen:

  1. Weiterbildung von erfahrenem Personal aus anderen Industriezweigen des Landes.
  2. Studium von besonders qualifizierten Studenten der eigenen Hochschulen zur Erlangung eines „Nuclear Masters“ an renommierten Universitäten im Ausland.
  3. Aufbau eines „Bachelors der Kerntechnik“ an den Hochschulen des Landes.
  4. Techniker für Wartung und Betrieb im eigenen Kraftwerk.

KHNP und ENEC haben 2016 einen Vertrag über die Entsendung von 50 Fachkräften für die Ausbildung in Korea abgeschlossen. Daraus sind unter anderem 10 voll ausgebildete und zertifizierte Reaktorfahrer hervorgegangen. Seit 2010 läuft das „Energy Pioneers Program“ mit den USA. Bisher wurden 500 Emiratis ausgebildet. Weiter werden 200 Emiratis durch die USA zu Reaktorfahrern ausgebildet. Im Juli 2019 wurden die ersten 15 Reaktorfahrer nach dreijähriger praktischer Ausbildung in Korea, Südafrika und den USA von der ENEC zugelassen. Für den Betrieb des Kraftwerks geht ENEC von etwa 2.000 Dauerarbeitsplätzen aus.

Zwangsläufige Verzögerungen

Die Kernenergie in den VAE wurde praktisch auf einem weißen Blatt begonnen. Von Anfang an hat man die Kooperation mit dem Ausland angestrebt, um aus Erfahrungen und Fehlern zu lernen. Auf Transparenz gegenüber allen internationalen Institutionen wurde stets großer Wert gelegt. Die Federal Authority for Nuclear Regulation (FANR) der VAE ging nie allein vor.

Bereits im Mai 2017 wurden vertragsgemäß die Brennelemente für den ersten Reaktor geliefert und im Kraftwerk bis zur Erlangung einer Betriebsgenehmigung eingelagert. Im Oktober 2017 hat ein „Pre-Operational Safety Review Team (Pre-OSART)“ der „World Association of Nuclear Operators (WANO)“ die Anlage auf ihre Betriebssicherheit überprüft. 15 internationale Fachleute aus sieben Ländern haben 18 Tage vor Ort das Kraftwerk begutachtet. Hierbei geht es vor allen Dingen um die Einhaltung der Sicherheitsstandards der „International Atomic Energy Agency (IAEA)“. Der Bericht schloss mit einem Lob für die Bildung der „Multi-Kulti“-Betriebsmannschaft, aber auch mit einiger Kritik ab. Es wurde für die Behebung der Mängel ein Zeitraum von 18 Monaten vorgegeben.

Im März 2018 wurde der erste Reaktor offiziell fertiggestellt und dem Kunden übergeben. Damit sind alle Tests und Prüfungen unter Fremdenergie abgeschlossen und die Betriebsfähigkeit nachgewiesen. Der Reaktor durfte aber erst mit Kernbrennstoff beladen werden, nachdem die Betriebsgesellschaft Nawah eine Betriebserlaubnis erhalten hatte.

Im November 2019 führte die WANO eine „Pre-Start Up Review“ durch und erklärte den Reaktor 1 für betriebsbereit. Am 17.2.2020 erteilte die FANR als zuständige Institution der Nawah eine Betriebsgenehmigung für 60 Jahre. Dies geschah, nachdem über 14.000 eingereichte Seiten technische Dokumentation geprüft, 255 Inspektionen durchgeführt, 2.000 ergänzende Anfragen bearbeitet und 40 internationale Inspektionen durch WANO und IAEA durchgeführt worden waren. Damit konnte Reaktor 1 mit Kernbrennstoff beladen werden. Die Erstbeladung konnte bereits durch ein Team aus 90 Prozent Emitatis eigenverantwortlich durchgeführt werden. Trotz Corona konnte nun endlich zum 1. August der erste Block seine Kettenreaktion einleiten. Es beginnen jetzt die üblichen Garantietests in verschiedenen Leistungsstufen. Man strebt eine vollständige Übergabe bis Ende des Jahres an. Gleichwohl wird schon in dieser Inbetriebnahmephase elektrische Energie in das Verteilnetz der VAE eingespeist.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei Nuke-Klaus.

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68 Kommentare

  1. Im Januar 2020 haben die „verstrahlten“ geschrieben das 17 AKW im Jahr 2020 fertiggestellt werden.
    https://s12.directupload.net/images/200818/lca5rzy6.jpg

    Und jetzt sind es nur noch 8 Stück die 2020 fertiggestellt werten sollen.
    https://www.world-nuclear.org/information-library/current-and-future-generation/plans-for-new-reactors-worldwide.aspx

    Nun kommt ein Klaus-Dieter Humpich auf die Idee das man mit der Kernkraft noch einen Blumentopf gewinnen kann.

      • @Hagen Müller
        „Was verstehen Sie nicht bei den Worten *under construction*?“

        Da steht doch:
        „Power reactors under construction“
        Das ist englisch Herr Hagen Müller !
        Übersetzung:
        „Leistungsreaktoren im Bau“

  2. Herr Hoffmann,
    habe es Ihnen doch erklärt, dass der überflüssige Shutdown in 2011 „Spuren“ hinterlassen hat und die KE seitdem weltweit wieder zunimmt. Die Wahl des Bezugsjahres 2010 ist daher ein Taschenspielertrick und entscheidend ist ja die tatsächlich gelieferte elektrische Energie und nicht die Zahl der Reaktoren. Viele ältere kleine Reaktoren werden aus wirtschaftlichen Gründen stillgelegt, die durch weniger Neue aber leistungsfähigere ersetzt werden. Entscheidend ist, was hinten rauskommt!
    Übrigens: Die Kernenergie braucht zur Erfüllung der 24h/365d Verfügbarkeit keinen permanenten Zuwachs; im Gegensatz zu den sogenannten Erneuerbaren, die trotz des von Ignoranten allseits viel bejubelten Zubaus nicht in der Lage sind, konventionelle KW zu ersetzen.
    Mit dem Bejubeln der EE sitzen Sie auf dem falschen Pferd und das auch noch verkehrt herum. Auch Sie werden sich irgendwann dieser Erkenntnis beugen müssen, auch wenn die Politik z.Z. leider die EE-Profiteure (Leute wie Sie?) stark begünstigt.
    Deshalb gehe ich auch nicht davon aus, dass meine Ausführungen – und auch die anderer Foristen hier – bei Ihnen zu einem Erkenntnisgewinn führen.

  3. @Werner Mueller (7. August 2020 um 9:19)

    Oh, oh!! Was für ein schwaches Argument.

    Zitat:
    „[…]
    Das ein AKW 60Jahre Laufzeit geschafft hat, bitte nennen Sie den Namen vom AKW.“

    1. Es sind doch Ihre (grün-kommunistisch, faschistoiden) Leute, die die Kernkraft ILLEGAL hierzulande ABGESCHALTET HABEN, durch KLAREN BETRUG. Unsere hätten 60 Jahre erreichen können, natürlich. Wie Sie mogeln. Unfaßbar. Und was war kürzlich mit dem Skandal in Philippsburg am Rhein, hhm? Dafür hätten sehr viele Grüne Ohrfeigen verdient und Knast.

    2. Und dieses Projekt in VAE ist darauf vorbereitet worden. Treffen wir uns in 60 Jahren wieder. Noch nie etwas vom TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT gehört?

    Ihr Niveau ist kaum mehr als kindisch, richtig unterirdisch, Herr @Mueller. Ihre Freunde betreiben RÜCKSCHRITT. Klar, daß Sie dann keine Augen für echten Wohlstand haben können. Drehen Sie sich um, bitte.

    • Herr Kegelmann,
      das mit den 60 Jahren Laufzeit bei den AKW ist nur Ihr Persönliches Wunschdenken.
      Keine es den 500 bis 550 AKW die jemals auf der Welt den Betrieb aufgenommen haben hat die 60 Jahre geschafft und Sie kommen und behaupten das beim AKW-Barakah das geht.
      Ihre Begründung:
      „ Noch nie etwas vom TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT gehört?“

      Da kann ich jetzt auch sagen das die PV-Stomanlagen die jetzt errichtet werden 60 Jahren Laufzeit haben.
      Treffen wir uns in 60 Jahren wieder.
      Noch nie etwas vom TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT gehört?

      • @Susanne Bauer

        Zitat: „Da kann ich jetzt auch sagen das die PV-Stomanlagen die jetzt errichtet werden 60 Jahren Laufzeit haben. […]“

        Das ist logisch und praktisch falsch.

      • Ein KKW in der Schweiz hat die 50 Jahre Betrieb überschritten. Insofern sind 60 Jahre technisch möglich. Ob das ökonomisch sinnvoll ist, ist eine andere FRage.

        Eines ist jedenfalls sicher: Windmühlen sind weder ökonomisch noch umwelttechnisch sinnvoll. Sie sind kompletter Blödsinn. Selbst auf Gran Canaria im Passatgebiet machen die keinen Sinn. Auch da gibt es extreme Windgeschwindigkeitsvariabilitäten.

        • T. Heinzow
          „Ein KKW in der Schweiz hat die 50 Jahre Betrieb überschritten.“

          Wenn ein AKW von über 500 AKW die 50 Jahre Betrieb überschritten hat sind das auch noch keine 60 Jahre und auch nicht der Regelfall oder der Durchschnitt, dass ist eine Ausnahme.

          Ach noch was wegen der Schweiz,
          da wurde erst 2019 das AKW Mühleberg abgeschaltet und nur der Rückbau (ohne Langzeit-Lagerung) soll 3 Milliarden Franken kosten das sind mal eben 2,1 €Cent/kWh was der Rückbau kostet.
          https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/das-akw-muehleberg-ist-vom-netz-der-moment-der-abschaltung-im-video-entsorgung-kostet-3-milliarden-136132816

          So Leute wie Lutz Niemann (6. August 2020 um 18:49) sind der Meinung das ein kWh vom AKW nur 2,2 Cent kostet, wenn bereits nur für den Abbruch 2,1 Cent/kWh zu buche stehen, welche Strahlendosis muss man da bekommen oder reicht es einige bunte Pillen einzuwerfen ?

          Und das AKW Mühleberg hat ca. 47 Jahr gearbeitet, auch keinen 60 Jahre.

      • Frau Bauer,
        ich empfehle einen schnellen Blick in den Kalender – welches Jahr haben wir?
        Bingo! 2020. Mal schnell 60 Jahre zurück rechnen ergibt 1960. Damals gab es aber noch gar keine kommerziell genutzten KKW, sondern nur einige Versuchsreaktoren, die auf Grund ihrer Unwirtschaftlichkeit längst still gelegt sind.
        Also kann Ihre Frage heute noch gar nicht beantwortet werden.
        Mal wieder ein typischer Taschenspielertrick und ein Versuch, Nebelkerzen zu werfen.

        • @Stefan Steger
          „ich empfehle einen schnellen Blick in den Kalender – welches Jahr haben wir?“

          Ich empfehle einen schnellen Blick in die AKW Laufzeitstadtstick und da muss man feststellen das bereits jede Menge AKW abschalten wurden vor erreichen der 30 Jahre vor erreichen 40 Jahre vor erreichen der 50 Jahre.

          • @ Oliver Froschauer

            Bevor Sie dem verehrten Herrn @Stefan Steger etwas empfehlen, sollten Sie versuchen ihn zu verstehen. Das ist Ihnen wieder einmal NICHT gelungen.

            Ergo, Sie sind der Verlierer.

            Ihre grünen, faschistoiden, törichten, unfähigen, Menschen verachtenden Freunde, haben die AKWs ohne jeglichen Sinn abschalten lassen, auf zutiefst UNDEMOKRATISCHE Weise. Kapiert?

          • @Matthias Kegelmann
            „Bevor Sie dem verehrten Herrn @Stefan Steger etwas empfehlen, sollten Sie versuchen ihn zu verstehen. Das ist Ihnen wieder einmal NICHT gelungen.“

            Herrn Stefan Steger braucht man nichts empfehlen der ist ein Fachmann, so am 16. November 2019 um 17:33 bei EIKE:
            „Ich stapele meine Solarmodule im Keller und immer wenn ich im Keller das Licht einschalte, erzeugen die Strom!“

            Das ist Sachverstand den man nicht überbieten kann.

  4. Das Kernkraftwerks Barakah in den Vereinigten Arabischen Emirate ist ein weiteres Paradebeispiel für Kosten- und Zeitüberschreitung beim Bau von Kernkraftwerken.

  5. Och, was ist das hier herzerfrischend schön.
    Ich versteh zwar nix von AKW und EEG, aber so eine schöne Debattenkultur gibbet nunmal nur hier!
    Aber die Zahlen werden s.o. genauso durch den persönlichen Filter geschoben, wie die Teilnehmerzahlen Berlin am 1.8.2020.
    Also weiter so, bitte!

    • Was ist denn an den Kernkraftwerken so schwierig zu begreifen?
      Und „EE“ = Erneuerbare Energie gibt es nicht. Diese Lüge funktioniert nur wegen der extrem hohen Anzahl an naturwissenschaftlich Ungebildeten. Die sind allerdings nicht schuldig. Schuldig sind die Politiker Herbeert Frahm und Helmut Schmidt.

      Kernkraftwerke sind Uran238/235-Reaktoren und die produzieren jede Menge von langlebigem Uran-Strahlungsabfall. Deutsche Physiker und Techniker haben allerdings einen besseren Reaktortyp entwickelt, den Thorium-Reaktor, der inhärent sicher ist und eben keine extreme Menge an langlebigem Abfall verursacht.
      Und wenn man den mit tatsächlich täglich erzeugten Schäden der Windmühlen und Solarpanels vergleicht wird einem Übel angesichts der Dummheit des SPD-Typen J. Rau, der von dem Bau von KKW Abschied nahm.
      Schon mal untersucht welchen Schaden der nichthörbare Infraschall (unter 20 Hetz) der Windmühlen bei vielen Menschen im Umkreis bis zu 10 km verursacht?
      Windmühlen sind extreme Umweltschädlinge. Gleiches gilt für Solarzellen. Sind Sie etwa der Meinung, daß der gigantische Sonnenschattenwurf für die Pflanzen- und Tierwelt unschädlich ist?

  6. Die Kernkraftfreunde begreifen es nicht, Kapitalgeber aber schon. Kernkraft ist zu teuer. Die arabischen Betreiben bauen doch nicht, weil diese besonders gut rechnen können. Das ist eine politische Botschaft an den Iran nicht mehr und nicht weniger. Da geht es nicht um Geld oder Amortisation hier geht es um Machtdemonstrationen.
    Wer es nicht begreift möge bitte noch heute sein privates Vermögen dazu investieren sich mit EDF-Aktien einzudecken….
    Der World Nuclear Industry Status Report 2019 ist eindeutig. Auch hier wird man niemanden grünes Treiben unterstellen können, wenn selbst das Nuclear Engineering International Magazin ein positives Ergebnis ausstellt, heißt das was. https://www.neimagazine.com/opinion/opinionnuclear-power-in-the-world-pessimism-or-optimism-5031270/
    Kurzum, der Bau dauert zu lange und die Anlagen sind zu teuer. Jemand der in Gewinn und Verlust denkt wird in sowas nicht investieren. Da kauf ich mir doch lieber Gaskraftwerke und habe keine lästigen Aufsichtsbehörden am Hintern kleben.

    • Haben SIE objektive technische Kenntnisse zur Kernkraft??? Scheint wirklich nicht so….

      WAS SIE bieten sind nachgeplapperte Vorurteile, die mit der technischen Realität nix gemein haben. Sie können wohl aus „Sozialisierunggründen“ wahrscheinlich nicht anders, als die Welt durch die Dollarzeichen in den Augen zu betrachten, tiefgründigere Betrachtungen bildungstechnisch und langfristig und „nachhaltig“ verbarrikadiert. Für das auch wegen Ihnen Kommende auf alle Fälle mitschuldig …., Sie sind ein armer Tropf (um nicht das Wort mit dem S zu benutzen ….).

      Auf alle Fälle sind SIE mitschuldig, egal, wie es SIE persönlich/familiär in nicht allzuferner Zeit treffen wird ….. 😉

      • @Ulrich Tengler
        „WAS SIE bieten sind nachgeplapperte Vorurteile, die mit der technischen Realität nix gemein haben.“

        Und wo sind Ihre Zahlen und Fakten und Quellenangaben zu den Vorteilen vom VAE-Reaktor ?
        Der VAE-Reaktor sollte bereits seit 2017 Strom liefern oder haben Sie andre Zahlen ?
        Die VAE-Reaktoren sollte ursprünglich mal 20 Milliarden US$ kosten und Ende werden keinen 30 Milliarden US$ reichen oder haben Sie andre Zahlen ?
        In VAE kostet Solarstrom um die 0,02 US$/kWh wen man heute Solaranlagen errichtet oder haben Sie andre Zahlen ?

  7. „Betriebsgenehmigung für 60 Jahre“. Üblicherweise bei Vollast. Wie lange halten Solarpaneele? Geben sie über ihre Lebensdauer die Nennleistung ab? Abgesehen davon, daß die Sonne zuverlässig nachts abschaltet und die Nominalleistung nur erzeugt wird, wenn die Sonne im Zenit steht.

  8. Wer Strom von Sonne und Wind haben will, der sollte das Licht im Sommer zur Mittagszeit anmachen und nicht am Abend, wenn es dunkel wird. So wird aber nicht gehandelt von den Sonnenanbetern.
    Biblis hatte seinen Strom für 2,2 ct/kWh ins Netz eingespeist, als die Investition schon bezahlt war (so ca. um 2009). Das ist der günstigste Strom, den es je gibt.
    Die Kernkraft leidet an vielen unsinnigen Auflagen durch Genehmigungsbehörden, dadurch werden die Kosten für Kernstrom in die Höhe getrieben. Und es steckt die Absicht der Kaputtmacher dahinter, und der Bürger GLAUBT einfach, auch den dümmsten Unsinn. Die Vorschriften sollten dringend von unsinnigem Müll befreit werden, dann kostet Kernstrom nur um 1 ct/kWh (in USA wurden 1,1 ct/kWh angegeben, vor vielleicht 5 Jahren, Quelle atw). Strompreise lassen sich auch selber nachrechnen, dann sieht man die Vorteile des Kernstroms und muß nicht GLAUBEN, was Medien schreiben.

  9. Ich verstehe eines nicht: warum wird ein Artikel angeboten, in dem es um ein Atomkraftwerk in den VAE geht und gegen den Iran polemisiert wird. Leichtgläubige Europäer? Nur die USA wissen also Bescheid?
    Der Iran hat die Verpflichtung, kein waffenfähiges Kernmaterial zu entwickeln, bisher eingehalten. Das haben Überprüfungen der Internationalen Atombehörde nachgewiesen. Das bei der zivilen Nutzung angefallene Material wird komplett nach Russland zur Deponierung geliefert. Also was ist falsch, wenn dem Iran mit 70 Millionen Einwohnern die Nutzung der Kernkraft verboten wird, noch dazu mit unbewiesenen Unterstellungen. Und das Betreiben eines Kernkraftwerkes in den VAE wird hochgejubelt. Und wer will wissen, welche verschleierten Ideen die VAE zukünftig bewegen?

    • So so, bisher hat der Iran KEIN waffenfähiges U hergestellt???
      Kann ja sein, aber wer die Zentrifugen bauen kann, der kann auch 95-%-iges U-235 herstellen. Und die Zentrifugen kann man in jedem beliebigen Tunnel verstecken.
      Der Iran versichert GLAUBHAFT, daß er Israel vernichten will. Das wird er wohl nicht machen, denn mit einer Kernwaffe auf Israel wird er das zweitheiligste des Islam in Jerusalem zerstören.
      Aber der Iran wird unter seinen 80 Millionen Bürgern beliebig viele junge Burschen finden (wie bei Mohammed Ata und Kollegen), die ein mit einer Kernwaffe beladenes Flugzeug über den Atlantik bis nach New York steuern und dort zu zünden bereit sind, mit direkter Weiterreise der jungen Burschen zu den 72 Jungfrauen im Paradies. DARUM GEHT ES BEIM IRAN.

      • @ Niemann
        Kann sein, dass Sie die Propaganda gegen den Iran tief verinnerlicht haben.
        Bisher hat der Iran noch keinen einzigen ausländischen Atomspezialisten getötet, noch nie einen Krieg vom Zaun gebrochen. Und wird fortlaufend von der IAE kontrolliert. Im Gegensatz zu anderen Ländern, die seit Iahren atomar vollgerüstet sind und keinem Antiatomwaffensperrvertrag beigetreten sind.
        Im übrigen drängt momentan Saudiarabien danach, in den Besitz von Atomwaffen und waffenfähigem Kernmaterial zu kommen.
        Von mir aus kann jeder Staat friedlich Atomenergie nutzen. Dann muss er das aber genau so kontrollierbar und offen tun wie der Iran.

        • @ Hajo Blaschke

          Zitat: „[…] Der Iran hat die Verpflichtung, kein waffenfähiges Kernmaterial zu entwickeln, bisher eingehalten. […]“

          Das ist längst widerlegt. Der Iran arbeitet absolut sicher an waffenfähigem Kernmaterial.

          Zitat: „[…] Das haben Überprüfungen der Internationalen Atombehörde nachgewiesen. […]“

          Auch längst widerlegt. Die IAE darf überhaupt nicht überall hin.

          • @ Kegelmann
            Und wieso hat die EU festgestellt, dass der Iran alle Vorschriften der IAE eingehalten hat?

  10. Nach dem Tschernobyl-Unfall in 1986 ist Italien aus der KE ausgestiegen, es wurden die 3 Reaktoren in Italien abgeschaltet.
    Als nächstes Land nahm Österreich das Kernkraftwerk Zwentendorf nach seiner Fertigstellung 1977 aufgrund einer Volksbefragung vom 5.11.1978 nicht in Betrieb, das Kraftwerk wurde wieder abgebaut. Inzwischen ist Österreich Stromimportland geworden. Der meiste Strom kommt aus Tschechien (Temelin).
    Weltweit erlebt die KE ab ca. 2005 einen riesigen Aufschwung von zuvor 20 bis 30 Neubauten auf heute um 60 Neubauten, viele Länder steigen ein.
    Nach dem Unfall in Fukushima und der Entscheidung von Frau Merkel zur 180-Grad-Wende der CDU in der Kernenergiepolitik folgte Deutschland dieser 180-Grad-Wende. Deutschland will zurück zum Mittelalter zu Kerzen und Petroleumlampe, weg vom Strom. Deutsche Bürger scheinen sich darüber zu freuen.

    • Leider nicht ganz korrekt Herr Niemann!
      Wir waren die ERSTEN Idioten lange vor Tschernobyl, welche ein fix und fertig gestelltes Kernkraftwerk nicht in Betrieb genommen haben! Und abgebaut wurde es leider nicht. Es dient jetzt nämlich, auf Grund der Initiative von Grünioten als Museum zur Heranbildung zukünftiger Grünioten.

  11. 5. August 2020 Admin:
    „Nach internationaler Ausschreibung und mehr als einjähriger Prüfung ging der Auftrag 2009 an die Korea Electric Power Company über die schlüsselfertige Lieferung zum Festpreis von 20 Milliarden USD für das Kernkraftwerk Barakah (3600 USD/kW).“

    Das Schlüsselprojekt der VAE-Reaktor – hat seine Erwartungen nicht erfüllt.
    Die Baukosten liegen bereits über 5700 USD/kW und die Bauzeitüberschreitung beträgt bereits mehrere Jahre.

    „The ground-breaking ceremony for the $32bn project, which will include four units of 1,400MW each, was held in March 2011.“
    Quellenangabe:
    https://www.power-technology.com/projects/barakah-nuclear-power-plant-abu-dhabi/
    Übersetzung:
    Der Spatenstich für das 32 Milliarden Dollar Projekt, das vier Einheiten mit jeweils 1,4GW umfassen wird, fand im März 2011 statt.

    Etwas über 20 Milliarden US Dollar oder doch ca. 32 Milliarden US Dollar.

    Die 32 Milliarden Dollar sind aus 2015 und günstiger werden die Kernkraftwerksprojekte auch nicht.

    „Die VAE planen, bis zu vier Einheiten südkoreanischer Bauart am Standort Braka zu bauen. Der kommerzielle Betrieb von Braka-1 soll voraussichtlich 2017 aufgenommen werden.“
    Und wir haben bis zum 5.8.2020 Null MWh Strom vom VAE-Reaktor !
    https://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/kernkraftwerk-den-vae-weitere-vorbereitende-arbeiten-genehmigt

    Sonne, Sonne, Sonne …………..

    VAE baut auch die erneuerbaren stark aus.
    In Abu Dhabi, dem größten der sieben Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), hat Mitte 2019 die größte Photovoltaikanlage der Welt den Betrieb aufgenommen.
    Auf 8 Quadratkilometern – eine Fläche so groß wie rund 1120 Fußballfelder – stehen 3,2 Millionen Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1,2 Gigawatt (GW) und das Kernkraftwerk Barakah liefert immer noch keinen Strom.

    Wurde nicht erst kürzlich der Weltrekordpreis von 0,017 US pro kWh für einen 900-Megawatt-Solarpark in Dubai veröffentlicht ?
    https://mercomindia.com/ground-mounted-solar-not-part-shams-dubai/

    Dubai strebt an, bis 2050 eine Kapazität von 42 GW sauberer und erneuerbarer Energie zu erreichen.

    Und die neue 1,5-GW-Ausschreibung erzielt mit 0,0135 USD / kWh ein Weltrekordtief für Solarenergie in den VAE.
    https://www.pv-magazine.com/2020/04/28/abu-dhabis-2-gw-tender-draws-world-record-solar-bid-of-0-0135-kwh/

    Sobald die Sonne nur etwas über den Horizont kommen ist der „VAE-Reaktor“ vom MWh Preis Chancenlos zum Solarstrom.

    • Zitat: „Sobald die Sonne nur etwas über den Horizont kommen ist der „VAE-Reaktor“ vom MWh Preis Chancenlos zum Solarstrom.“

      Guter Mann, eben nicht. Das ist alles viel komplizierter, derart kompliziert, so kompliziert, bis heute haben Sie die Problemstellung überhaupt nicht erfaßt.

      Auch wette ich mit Ihnen, der Autor oben, arbeitet sehr viel präziser, redlicher, als Sie es jemals vermögen. Und gucken Sie mal die Kommentare über und unter Ihnen. Die müssen Sie auch verstehen und einbinden. Jawohl.

      Beim Juraexamen haben Sie nur zwei Chancen. Hier dürfen Sie es mehrmals versuchen. Tun Sie das bitte. Wir sind geduldig. Aber steigen Sie von Ihrem wackeligen Elfenbeinturm herunter. Sie müssen die Praxis kennen und beherrschen lernen. Mit der unangenehmen Realität konfrontiert werden.

      Sonnenenergie und Windenergie sind extrem teure Energieformen. Man braucht Gehirnschmalz um das zu verstehen und durchzublicken.

      Irre. Wieso verstehen so wenige Deutsche etwas von Finanzen und Wirtschaft?

      • Die VAE stellen mit Sicherheit ein Paradies in Sachen Strompreis dar. Jedoch gibt es auch hier eine Staffel, bei der sich der Preis in Abhängigkeit des Verbrauchs erhöht. Bis 2000 kWh liegt der Preis pro Kilowattstunde bei 4 €ct, zwischen 2001-4000 bei 4,9 €ct, zwischen 4001-6000 bei 5,7 €ct und bei Verbrauchmengen größer als 6001 kWh bei 6,7 €ct. Übrigens beziehen sich die Verbrauchswerte auf den Einzelmonat, nicht auf das Jahr. Die Preise für gewerbliche Abnahme sind gleich. Einzig die Industrie zahlt ca. 8 €ct pro Kilowattstunde.
        Durch die höheren Preise bei größeren Abnahmemengen will die Regierung zum Energiesparen aufrufen. In den Preisen sind keinerlei Steuern und Abgaben enthalten, da es so etwas in den Emiraten nicht gibt.

        https://proteus-solutions.de/Proteus-News:Art.955149.asp#:~:text=Vereinigte%20Arabische%20Emirate%20(VAE)&text=Bis%202000%20kWh%20liegt%20der,bei%206%2C7%20%E2%82%ACct.

        Das steht im Grundsatzpapier von Eike über Kernkraft auf Seite 2:

        „Die ökonomischen, sicherheitstechnischen und ökologischen Vorzüge allein rechtfertigen vollauf ihren umfassenden Einsatz“

        Ich will ja was lernen. Nehmen wir an, dass die Strompreise in VAE so oder so ähnlich sind wie vor. Vielleicht könnte mir mal jemand vorrechnen wie sich das Kraftwerk bei den Strompreisen dort rentiert ?

        • „Ich will ja was lernen. Nehmen wir an, dass die Strompreise in VAE so oder so ähnlich sind wie vor. Vielleicht könnte mir mal jemand vorrechnen wie sich das Kraftwerk bei den Strompreisen dort rentiert ?“

          Rechnen wir mal grob drüber.
          Baukosten nur mit 6000 US$ pro kW gerechnet.
          7000 Volllaststunden in Jahr.
          (Der weltweite Durchschnitt liegt bei unter 7000 Volllaststunden in Jahr.)

          6000 / (7000 * 20 Jahre) = 4,3 US$Cent/kWh nur für die Baukosten.

          Eine Berechnung über 40 Jahre bringt auch keine Besserung da dann extrem lange Zinsen anfallen bis die letzten Herstellungskosten zurück gezahlt sind.
          In den VAE wird man auf einem Durchschnittsverkaufspreis an den Endkunden kommen von ca. 6 US$Cent/kWh, da kann sich das AKW mit über 4 US$Cent/kWh nur für die Baukosten mit dem Stromverkauf nicht refinanzieren.
          Entweder die Jungs aus dem VAE legen noch Geld drauf oder für die Baufirma ist das ein finanzielles Desaster.

          Das Problem bei den VAE ist doch auch das da die Kosten nicht nachprüfbar Transparent gemacht werden was am ende das AKW gekostet hat.

          • @ R. Tudor

            a. Ich habe alle Kommentare lesen WOLLEN und sie auch verstanden. Kernkraft schlägt eindeutig und ÜBERLEGEN Wind und Sonne.

            b. Im Artikel werden auch alle Fragen beantwortet. Diese widersprechen Ihren Aussagen.

            c. Wo bleiben also Ihre angeblichen Beweise?

            d. Es sind übrigens 60 Jahre Laufzeit. Diese Laufzeit ist danach weiter verlängerbar, im Prinzip, bei guter Führung. Vgl. Sie die Aussagen von Dr. Lutz Niemann zu Biblis, noch einmal. Das dürfen Sie nicht ignorieren.

            e. Die Südkoreaner müssen ja totale Idioten sein.

            f. Der Reaktor muß nicht „verzinst“ werden. Er ist ein Wohlstandsgenerator, er produziert Reichtum. Und es ist davon auszugehen, daß eine Investition darin, besser ist, als sein Geld auf die Bank zu bringen. Der Reaktor ist eine Wette gegen seine sogenannten Opportunitätskosten. Aber, das ist ein Modell zu rechnen. Es gibt weitere Arten der Berechnung.

            Und erst ganz am Ende wird abgerechnet, Bilanz gezogen. Wir sprechen uns also in 60 Jahren wieder. Sind Sie dann noch da?

            g. Ein solcher Reaktor überlebt jeglichen Systemcrash. Banken tun das nicht automatisch.

            h. Der Reaktor wirkt wiederum als großartiger, stabiler „Katalysator“ für andere Wirtschaftszweige, die geradezu aufblühen werden.

            i. Wind und Sonne sind ohne Subventionen AUTOMATISCH UNRENTABEL und AMORTISIEREN SICH IN KEINER WEISE. Und halten nur 10 Jahre hohe Leistung, wenn überhaupt. Danach wird SEHR TEUER AUSGETAUSCHT, wenn überhaupt.

            Wo ist Ihr Problem? Wenn Sie ein grüner Kommunist sein sollten, dann gleich sagen. Machen Sie sich „nackig“. Dann ist es klar, daß wir uns nie einig werden können. Ich kann darüber phantastisch schlafen. Denn, Sie, Leute Ihres Schlages zerstören unermeßlichen Wohlstand und Reichtum. So ein Reaktor aber, der VERGRÖßERT IHN, auf tausendfache Weise. Geht das in ihren Kopf hinein? Wollen Sie als Schüler den Lehrer belehren?

          • Sehr geehrter Herr Tudor,
            gehe ich von Ihrer Rechnung aus, gibt es für die ersten 20 Jahre Baukosten von 4,3 Cent pro kWh. D.h., nach 20 Jahren sind die Baukosten wieder drin. In den folgenden 40 Jahren schlagen die Baukosten mit genau 0 Cent pro kWh zu Buche. Vorsichtige Gewinnschätzung: 40 Jahre x 1345000(kW/Block) x 4 (Blöcke) x 7000 (Betriebsstunden/a) x 3 (cent/kwh) = 45 Mrd. Dollar
            MfG
            PS: Kosten-Nutzen-Rechnung Energiewende Deutschland: ca. 50 Mrd. Euro „Nasse“ pro Jahr – Tendenz: exponentiell steigend. Wo sitzen die Dummen am Hebel – VAE oder D?

          • Matthias Kegelmann schreibt am 7. August 2020 um 0:09
            „d. Es sind übrigens 60 Jahre Laufzeit“

            Herr Matthias Kegelmann
            Wo bleiben also Ihre angeblichen Beweise?
            Das ein AKW 60Jahre Laufzeit geschafft hat,
            bitte nennen Sie den Namen vom AKW.

          • Matthias Kegelmann „g. Ein solcher Reaktor überlebt jeglichen Systemcrash. Banken tun das nicht automatisch.“

            Deshalb werden ja auch zur Zeit mehr AKW abgeschaltet als Banken crashen.

    • Solarstrom ist absolut planbar. Bei Nacht ist der Ertrag = Null.
      Nur schade, wenn man bei Nacht gerade etwas kochen will, fernsehen will, oder zufälligerweise Licht braucht. Dann sollte man Kapazitäten haben, die diesen planbaren Null-Ertrag ausgleichen.
      Und damit sind diese schönen Erzeugungskosten gleich wieder beim Teufel.

    • Noch so ein Sonnenanbeter.
      Mal so ganz nebenbei: Wie sollen denn die vielen Solarpanels nach einem Sandsturm gereinigt werden? Mit Arbeitssklaven aus Pakistan?

      • Stefan Steger 6. August 2020 um 16:07
        „Mit Arbeitssklaven aus Pakistan?“

        Wird das AKW in VAE nicht mit Arbeitssklaven aus Pakistan gebaut ?
        Ich denke nicht das die Leute aus VAE da den Beton rein kippen.

        • Herr Walsack, Tudor, etc….
          Meine Frage zielte darauf ab, wie die Solarpanel gereinigt werden. Dass auf der Baustelle eines KKW möglicherweise auch solche Zustände herrschen macht die Sache der PV-Reinigung ja nicht besser – oder?
          Und vor Allem: Wie oft müssen denn die Solarpanel in der staubigen Umgebung gereinigt werden? Und womit, vielleicht mit Süßwasser?

  12. Dank unseliger grüner Panikmache haben wir die eigene Kerntechnik eingestampft und suchen unser Heil in Windmühlen! Der Artikel, der, anders als in D üblich, kein rotgrüner Anti-Atom-Hetzartikel ist, zeigt überdeutlich, wohin uns unsere grünen Schadensmaximierer gebracht haben. Wo immer Grüne wirken, kommt mit Sicherheit Schwachsinn dabei heraus! Mal schaun, ob und was für ein Denkmal die Nachwelt ihnen dafür errichten wird.
    Ein Autor hier hat seinen Blog mit „grün und dumm“ überschrieben. Auf süddeutsch wäre das „grün und saudumm“ – schlichtweg rekordverdächtig. Fehlt nur noch der Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde…

    • Als die VAE 2009 erstmals Barakah ankündigten, war Atomkraft billiger als Sonne und Wind.
      Aber bis 2012 – als die Emirate mit dem Bau der Reaktoren begannen – waren die Kosten für Solar und Wind dramatisch gesunken.

      Zwischen 2009 und 2019 sanken die durchschnittlichen Kosten für Solarphotovoltaik im Versorgungsmaßstab um 89 Prozent und für Wind um 43 Prozent, während die Kosten für Atomkraftwerke laut einer Analyse des Finanzberaters und Vermögensverwalters Lazard um 26 Prozent stiegen.

      Die Anzahl den Kernkraftwerk mit ab in der Welt, das ist einfach zu teuer.

        • Hallo Jürg Wehrlin,
          es wird noch einige Zeit brauchen, bis die „Verstrahlten“ zur Vernunft kommen.
          2020 haben sich bereits die AKW FESSENHEIM-1 und FESSENHEIM-2 und INDIAN POINT-2 für immer verabschiedet.
          Mit der Inbetriebnahme von neuen AKW in der Welt sieht es im ersten halben Jahr 2020 mit Null Stück auch Super aus.
          Bei AKW-Baubeginn sehen auch nur Null Stück in den Büchern der IAEA.

          • @Robert Tudor
            6. August 2020 um 21:07

            Also „verstrahlt“ sind WIR nicht, aber auch nicht grün „hirnversifft“, wir haben in der Schule und im Studium im Unterschied zu Ihnen die Naturwissenschaften auf hohem Niveau hochgehalten. Sie scheinen da erhebliche Defizite zu haben, sonst würden Sie über die Kerntechnik nicht so viel grün gequirlte Sch…. verbreiten….

            Ein Buchempehlung hätte ich aber für Sie zum „Einstieg“: „Radioaktivität – Aberglaube und Wissenschaft“ von Dr. Hermann Hinsch, der Autor stellt da einiges vom Kopf auf die Füße …., ist hier bei Eike verlinkt.

          • Hallo Herr Ulrich Tengler,
            ich hätte da einen Realitätsempfehlung für die „Verstrahlten“ auf den Seiden der Internationale Atomenergie-Organisation, englisch International Atomic Energy Agency
            https://pris.iaea.org/PRIS
            Da ist wunderbar den langsame Niedergang der Kernkraft Dokumentiert.

          • Hallo Herr Tudor,
            Sie können offensichtlich Ihre eigenen Quellen nicht lesen und verstehen!
            Macht aber Nichts – ich erkläre es Ihnen gerne:
            Wo ist da ein „langsamer Niedergang“ dokumentiert??
            Der Trend in „Electricity supplied“ nimmt seit dem überflüssigen Shutdown in 2011 permanent zu und hat 2019 den höchsten Wert seit 2011 erreicht.
            Dessen geringer Rückgang in 2011/2012 ist v.a. auf die bekloppten Germanen und Japan zurück zu führen.
            Auch die Zahl der „operated Reaktors“ hat nach einem Rückgang um EINEN Reaktor seit 2018 in 2019 den 2. höchsten Wert aller Zeiten erreicht.
            Gleiches gilt für die „Net electrical capacity“.
            Das ist also Ihr „dokumentierter Rückgang“.

          • @Stefan Steger
            „Der Trend in „Electricity supplied“ nimmt seit dem überflüssigen Shutdown in 2011 permanent zu und hat 2019 den höchsten Wert seit 2011 erreicht.“

            Und was sagen die Zahlen bei der Atomkraft?
            2010 = 2629,82 TWh
            2019 = 2586,16 TWh
            https://pris.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/WorldTrendinElectricalProduction.aspx

            2018 = 457 AKW sind in betrieb.
            https://pris.iaea.org/PRIS/WorldStatistics/WorldTrendinElectricalProduction.aspx

            Am 8.8.2020 sind nur noch 440 AKW in betrieb.
            https://pris.iaea.org/PRIS/

      • Mal genau nachschauen. Soweit ich weiß, sind die Vergleiche der Investitionskosten auf die ***installierte*** Leistung gerechnet, auch bei Wind und Solar. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist aber die erzeugte elektrische Arbeit/Jahr also kWh/Jahr, denn nur die kann man verkaufen. Die Höhe der Subventionen in D zeigen dies deutlich. Ein Blick ins aktuelle EEG ist hilfreich.

      • Jetzt weiß ich endlich, weshalb unsere Strompreise inzwischen weltweit „Vorreiter“ sind: Wir haben noch nicht alle „Atom“-Kraftwerke abgeschaltet! Sonne und Wind sind schließlich umsonst! Wie machen das nur die Franzosen, die nur die Hälfte für den Strom bezahlen, und soviel „teuren“ Atomstrom in der Steckdose haben?
        Genialer grüner Trick auch: Zuerst den Ausstieg mit allen nur denkbaren Mitteln forcieren, koste es was es wolle, und dann auf den teuren Neubau verweisen! Die Mafia macht es genauso…
        War schließlich ein „demokratischer Beschluss“: Nachdem die grünen Panik-Schürer ein ganzes Land in Hysterie versetzt haben, so wie heute mit dem grünen Klima-Weltuntergang! Doch irgendwann kapieren es selbst die Allerdümmsten…

      • Sehr geehrter Herr Walsack,
        Sie haben wohl noch nie davon gehört, dass man Prozentsätze von unterschiedlichen Grundwerten nicht miteinander vergleichen kann.
        Aber das ist auch gut so, denn Nichtwissen in der Prozentrechnung ist ein guter Grundstein für den Glauben an die Energiewende.
        Mfg

        • U. Langer schreibt am 7. August 2020 um 7:03
          „Sie haben wohl noch nie davon gehört, dass man Prozentsätze von unterschiedlichen Grundwerten nicht miteinander vergleichen kann.“

          Dann betrachten wir mal die absoluten Zahlen bei Projekten wo die Kosten bekannt und Nachprüfbar sind.

          Die Baukosten von Flamanville 3 erhöhen sich von Ursprünglich ca. 3,3 Mrd. EUR auf 12,4 Mrd. EUR, so sehen Erfolgsgeschichten aus und die Fertigstellung sollte ca. 2012 sein und jetzt irgendwo in 2023.
          Nun Herr U. Langer,
          welche Prozentsätze haben wir da ?
          http://www.world-nuclear-news.org/Articles/EDF-warns-of-added-costs-of-Flamanville-EPR-weld-r

          Die Baukostenerhöhung von Flamanville 3 könnten ja nur ein Einzelfall sein?
          Doch der AKW-Neubau bei den Finnen ist auch um ca. +7 Mrd. EUR teurer geworden, von einst 3 Mrd. EUR auf 10 Mrd. EUR.
          Nun Herr U. Langer,
          welche Prozentsätze haben wir da ?

          • Dann machen wir es doch den Finnen nach. Von den jährlichen Subventionen für die Energiewende könnten wir 3 Kernkraftwerke bauen, wohlgemerkt pro Jahr ! In wenigen Jahren hätten wir genug, um ganz Deutschland mit elektrischer Energie, die sogar noch fast CO2-frei ist,zu versorgen. Die Preisgestaltung könnte so sein, dass Strom auch wieder für Geringverdiener bezahlbar ist.

        • @U. Langer 7. August 2020 um 7:03
          „Sie haben wohl noch nie davon gehört, dass man Prozentsätze von unterschiedlichen Grundwerten nicht miteinander vergleichen kann.“

          Unterschiedlichen Grundwerte ?????????????

          2009 ist das AKW-kW in VAE mit 3600 USD/kW aufgerufenen.
          2009 ist das kWp Solar auch mit ca. 3600 USD/kW aufgerufenen (3260€/kWp bei uns)
          https://www.solaranlagen-portal.de/images/solaranlagen-portal/kosten/kosten-photovoltaik-pro-kwp.webp

          Und heute sind beim AKW-Neubau um die 5500 bis 6000 US$/kW aufgelaufen
          und bei PV kostet das kWp in den VAE unter 800 US$/kWp.

          Das AKW in den VAE sollte bereits 2017 den betrieb aufnehmen.
          Wenn man mal nur die Ursprünglichen ca. 20.000.000.000 US$ mit nur 3% Zinsen belastet sind das ca. 1.600.000 US$ Zinsen am Tag.
          Nun werden aber die Baukosten über 30.000.000.000 US$ betragen da haben wir bereits ca. 2.466.000 US$ Zinsen am Tag.

          Die 4 Reaktoren könne nur ca. 129.000.000kWh am Tag an das Stromnetz übergeben.
          2.466.000 US$ Zinsen am Tag / 129.000.000kWh am Tag = ca. 2 US$/kWh nur für den Zinsdienst und PV speist bereits für unter 2 US$/kWh in den VAE das kWh ein.

          • Schon mal mitbekommen, daß das kWp einer primitiven Solarzelle nix mit dem kW eines konventionellen Kraftwerkes gemein hat?
            Solarzellen erzeugen bei Dunkelheit gar keinen Strom. Desweiteren besteht eine extreme Abhängigkeit zwischen Jahres-, Tageszeit und Bewölkung.
            Die Realität beträgt also: >>Pro kWp installierte Leistung erhält man ca. 800-950 kWh Strom pro Jahr.<<
            Und nun dürfen Sie ausrechnen, was denn allein der Solarzellenstrom kostet, ab Zelle.
            Wenn Sie das audgerechnet haben, dann dürfen Sie vorrechnen was die Jahresversorgung mit Hilfe der Akkus (die übrigens ständig Energie verlieren und deren Versorgung ebenfalls Energieaufwand erfordert) an Solarstrom verbraucht und was das insgesamt kostet. Akkus halten übrigens bestenfalls 7 Jahre … .

    • Gesucht wird deshalb ein Weg, den Wählern klar zu machen, wohin die ‚Grünen‘ unser Land führen würden, hätten sie noch mehr vorzuschreiben und zu bestimmen.
      Das Beispiel des Untergangs der DDR-Planwirtschaft, in der Privat-Eigentum und -Initiative unerwünscht waren, hat doch gezeigt, dass solche Lösungen von der damit unmündig gehaltenen Bevölkerung nicht mitgetragen werden.

      Freies Unternehmertum und die noch verbliebenen Freiheiten einer Marktwirtschaft nun ganz abzuschaffen und stattdessen eine zentralistische Staats-Diktatur einzurichten, ist stets und überall der Anfang vom Ende eines erfolgreichen Wirtschaftens gewesen.

      Es erstickt die meisten Initiativen und hemmt die wesentlichste Triebkraft der Menschen, das Streben nach Erfolg und das Durchsetzen eigener Lösungen an Stelle staatlicher Verordnungen, die oft noch von fachfremden Funktionären ausgedacht wurden.

      Dies kann man sich auch am eigenem Organismus klar machen: Man stelle sich vor, man müsste bewußt(!) jede Funktion des eigenen Körpers steuern und dazu eine (gedankliche) Erfolgskontrolle einrichten. Ein Unterfangen, das in sich schon seine ganze Abwegigkeit demonstriert, sodass weitere Überlegungen in diese Richtung überflüssig sind.

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