Klimahypothesen im aktuellen Diskurs

In Coronazeiten ist die Kommunikation schwieriger geworden. Das Forum Wissenschaft, Wirtschaft & Politik (FWP) in Ludwigshafen am Rhein wählt daher jetzt Videos. Nach Ende der Beschränkungen sollen die FWP-Vorträge in Sälen wiederaufgenommenen, werden dann aber regelmäßig durch ihre Videos ergänzt.

Die Vereinsziele des FWP (hier), sein Programm von 2019 und 2020 hier. Unter den bisherigen Rednern hatten  Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D. Sachsen-Anhalt sowie Rainer Wieland, Vizepräsident des EU-Parlaments beim Publikum besonderes Interesse geweckt. Insbesondere der Vortrag von Prof. Werner Münch mit dem Titel „Sind Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in unserer Demokratie gefährdet? – Eine kritische Bilanz“ als FWP-Video wird hier zum Anschauen empfohlen.

Ein Merkmal der FWP-Vorträge ist die relativ freie Zeitbegrenzung, Vorträge  bis zu einer Stunde und sogar etwas darüber hinaus sind üblich. Das hat Vor- und Nachteile. In unserer Zeit, in welcher Gründlichkeit oft der schnellen Information weichen muss, ist es wohltuend. Aber auch die Auffassung vieler Zuhörer, ein Vortrag könne über alles sprechen, nur nicht über eine 3/4 Stunde, hat natürlich etwas für sich.

Neben Wirtschaft und Politik kommen in den FWP-Veranstaltungen gleichgewichtig auch Technik und Naturwissenschaft zu Wort.  So hat beispielsweise im Januar 2020 Prof. Helmut Alt im FWP über „Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ gesprochen. Am 26.03.2020 war dann das hier besprochene „Klima – Hypothesen im aktuellen wissenschaftlichen Diskurs“ an der Reihe. Die Coronabeschränkungen machten dem Vortrag vor größerem Publikum einen Strich durch die Rechnung. Er wurde aber als Video aufgenommen, wobei nur der FW-Vorstand und einige Techniker – insgesamt etwa 15 Personen – als Zuschauer anwesend waren. Er ist nachfolgend in voller Länge gezeigt, eine kurze Einführung des FWP findet sich hier.

 
Da alle ppt-Folien im Video lediglich von der Kamera aufgenommen wurden, können in Einzelfällen Details undeutlich zu sehen sein. Daher sind hier ergänzend alle Folien des Vortrags als pdf zu sehen Klima_CO2_Ludwigshafen_Lü als pdf.

 

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4 Kommentare

  1. Nach meinen Berechnungen ist die Absorptionssättigung bei CO2 schon ab ca. 400 bis 450 ppm erreicht. Die zugehörige logarythmische Funktion steigt erst kaum noch, dann flacht diese ganz ab und bleibt auf ihrem Niveau.
    Eine weitere Temperaturzunahme erfolgt durch CO2 nicht (analog auch den Aussagen von Lüning und Naviv). Lüning hält im Gegensatz zum IPCC sogar nur 0,3 °C für realistisch.
    Mehr sehe ich auch nicht.
    Wenn ich die historischen Daten seit Beginn des 19. Jahrhunderts betrachte, ist der Anteil von CO2 seitdem global nicht wesentlich gestiegen. Laut Literatur und Messdaten um 0,075 % mehr CO2 seit 1885.
    Also ist ein weiteter Temperaturanstieg durch CO2, wie es die IPCC proklamiert, physikalisch nicht möglich. Tatsächlich ist es sogar so, das seit rund 30 Jahren die globale Durchschnittstemperatur um 0,02 % gefallen. Auch ist aktuell kein Anstieg erkennbar.
    Wenn, sehe ich lokale Veränderungen eher durch andere Faktoren begründet.
    Das ist allerdings eine andere Geschichte.
    Da sind andere Fachbereiche gefragt
    Wo liegt mein Denkfehler?

  2. Nein, das war wieder ein prima Vortrag für ein breiteres Publikum, wer ko der ko! Wer danach immer noch den unsäglichen Klimakatastrophen-Alarmisten glaubt, der hat es schwarz auf weiß: Er gehört zu den komplett Denkreduzierten im Land, die von früh bis abends nach Verblödung lechzen!
    Die Grünen besorgen das nur allzu bereitwillig: Klima-Weltuntergangsängste, geschürt von früh bis abends, sind ihr einmaliges Erfolgsrezept für das große Heer der Dummköpfe! Und die dreisten Alarm-Forscher leben hervorragend von ihrer schier unbeschreiblichen Menschheits-Klima-Verarxxxx!
    Wie sind hier unsere verantwortlichen Politiker(innen) und Umweltministerinnen einzuordnen? Nicht für möglich gehaltene Dummheit oder Vorsatz oder alles Beides?

  3. Ein anderer Artikel hier auf EIKE ist mit „Theorie, Propaganda und Realität“ überschrieben.
    Dem „aktuellen Diskurs“ hier hat es leider nicht bis zur „Realität“ geschafft

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