Pläne: Noch viel mehr Windräder in der Ostsee

Ein Offshore-Windpark. Bild: Gabriele genannt Gabi Schoenemann / pixelio.de

ENERGIELOBBY SCHLÄGT NATURSCHUTZ
von Holger Douglas
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat seinen Vorentwurf für mögliche neue Standorte vorgelegt und für Entsetzen bei »Umweltschützern« gesorgt. Bereits jetzt stehen 1.500 Windräder vor den Küsten mit einer Nennleistung von 7,5 Gigawatt. Bis 2030 soll die Leistung knapp verdreifacht und bis 2040 auf 40 Gigawatt verfünffacht werden.

Schweinswale und alle anderen Meeresbewohner in Nord- und Ostsee sollten rasch verschwinden: Es wird unter Wasser wieder ziemlich laut. Nord- und Ostsee sollen weiter mit Windrädern zugebaut werden. Dazu müssen Pfähle in den Boden gerammt werden, auf denen die Windräder aufgebaut werden und erzeugen einen Höllenlärm, der sich im Wasser besonders gut fortpflanzt. Der BUND fordert, beim Bau auf die stark lärmerzeugende Rammtechnik zu verzichten.

Jetzt hat das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) seinen Vorentwurf für mögliche neue Standorte vorgelegt und damit für Entsetzen bei »Umweltschützern« gesorgt. Bereits jetzt stehen 1.500 Windräder vor den Küsten mit einer Nennleistung von 7,5 Gigawatt. Bis 2030 soll die Leistung knapp verdreifacht und bis 2040 auf 40 Gigawatt verfünffacht werden.Grundlage ist der Beschluss der Bundesregierung, mehr Windparks in Nord- und Ostsee zu bauen. Änderungen im »Windenergie-auf-See-Gesetz« sollen einen schnelleren Ausbau von Windrädern auf See ermöglichen: »Die Erhöhung der Ausbauziele und die langfristige Planbarkeit entfalten Nutzen für die Allgemeinheit und die Stromverbraucherinnen und Stromverbraucher.«

Der »zielstrebige, effiziente, netz-synchrone und zunehmend marktorientierte Ausbau der erneuerbaren Energien« sei ein entscheidender Baustein, »um die Klimaziele in der Energiewirtschaft zu erreichen«, heißt es in der Offshore-Vereinbarung vom 11. Mai 2020 zwischen dem Bund, den Küstenländern Hansestadt Bremen, Hansestadt Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie den Übertragungsnetzbetreibern 50Hertz, Amprion und TenneT.»Windenergieanlagen auf See können hierzu aufgrund der guten Standortbedingungen im Meer, der stetigen Stromerzeugung, der gesunkenen Technologiekosten und der hohen gesellschaftlichen Akzeptanz einen wichtigen Beitrag leisten«, heißt es im Entwurf. Klar auch im Berliner Politneusprech unter Punkt »Alternativen«: »Keine.«

Die Bundesregierung erklärt auch nicht, woher der Strom in Zeiten der Flaute kommen soll. Denn ohne konventionelle Kraftwerke würde in den letzten Tagen wieder eine erhebliche Lücke zwischen Stromverbrauch und Erzeugung durch Sonne und Wind klaffen, wie man gerade an den vergangenen Tagen sehen kann.

Die Bundesregierung müsste jedoch ziemlich viel erklären. Denn sogar an sehr guten Offshore-Standorten werden nur 4.500 Vollaststunden angegeben, an schlechten relativ nahe an der Küste nur 3.200 Stunden. Woher die restlichen Strommengen kommen sollen, ist offen, zumal sich der Wind eher nicht danach richtet, wann ein Industrieland Strom benötigt. Das Jahr hat immerhin 8.760 Stunden.

Motto: Wenn schon Windräder in der Größenordnung von 7,5 Gigawatt bei Flaute nichts liefern, dann müssen noch mehr gebaut werden. Die liefern dann wenigstens etwas mehr als nichts. Gespalten sind »Umweltschützer«, die einerseits im Ausbau »erneuerbarer Energien« die Rettung vor einer vermeintlichen Klimakatastrophe sehen, andererseits die gigantischen Umweltschäden solcher Großindustrieparks nicht länger verheimlichen können. Spätestens nicht mehr, seitdem Michael Moore in seinem neuesten Dokumentarfilm die drastischen Folgen deutlich dargestellt hat.

MICHAEL MOORES FILM „PLANET OF THE HUMANS“
Der Schwindel von der vermeintlich grünen und erneuerbaren Energie

Die Umweltkonzerne BUND und Greenpeace befürworten zwar die Windparks, wie ein Greenpeace-Vertreter sagt: »Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Windenergie auf See ist für das Erreichen der Energiewende- und Klimaziele von großer Bedeutung.« Doch müssten »ökologische Belastungsgrenzen« beachtet werden.

Nabu-Präsident Jörg-Andreas Krüger kritisierte laut Hamburger Morgenpostdie Pläne: »Ein solcher Ausbau wäre nicht naturverträglich umsetzbar und wäre nicht vereinbar mit dem Naturschutzrecht.«Die Leiterin des WWF-Meeresschutzzentrums in Hamburg, Heike Vesper, befürchtet, dass mehr als 50 Prozent der Fläche für bedrohte und geschützte Vogelarten verloren gingen und der Deutsche Fischereiverband sorgt sich um die Fanggebiete, die verschwinden würden. Denn innerhalb der Windparkbereiche darf im Gegensatz zu Dänemark und Großbritannien kein Fischfang betrieben werden.

Am Ende des Jahres soll nach dem derzeitigen Stand ein Flächenentwicklungsplan verabschiedet werden, dann sollen die Flächen auf ihre Eignung untersucht und von der Bundesnetzagentur versteigert werden.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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71 Kommentare

  1. „Denn sogar an sehr guten Offshore-Standorten werden nur 4.500 Vollaststunden angegeben, an schlechten relativ nahe an der Küste nur 3.200 Stunden.“

    Das Kohlekraftwerk Moorburg nicht weit von der Küste kommt wenn es hoch kommt auf 2000 bis 2500 Vollaststunden da sind die Offshore-Standorte besser.
    Die „Flauten“ beim Kohlekraftwerk sind länger wo kein Strom kommt.
    In 2020 gab es bereits 37 Tage am Stück „Flaute“ bei Kohlekraftwerk Moorburg wo kein einziges kWh gekommen ist.
    Bei den kompletten Offshore-Windkrafanlagen gab es noch keinen einzigen Tag
    2020 wo 0 kWh gekommen sind.

    • Kohlekraftwerke müssen zu Gunsten des Windstroms auf niedrigem Niveau laufen…die könnten normalerweise rund um die Uhr zuverlässig stabilen und billigen! Strom liefern, und verbrauchen dadurch sogar mehr Kohle und emittieren mehr CO2.
      Also ein Schildbürgerstreich der „Energiewende“!
      Aber wenn die konventionellen Kraftwerke nicht für einen Ausgleich sorgen würden, dann hätte wir schon große Probleme!

    • @Chris Tempelmeier:
      Durch das EEG haben „Erneuerbare Energien“ Vorrang bei der Stromeinspeisung gegenüber konventionellen Kraftwerken. Erst wenn die „Erneuerbaren“ den Bedarf nicht mehr decken, kommen konventionelle Kraftwerke (die preisgünstigsten zuerst) zum Einsatz.

      Für das erste Halbjahr 2020 gilt:
      geringere Stromnachfrage (Corona-bedingt)
      steigender Anteil von PV- und WKA-Anlagen
      Gaskraftwerke günstiger als Kohlekraftwerke (niedriger Preis für Erdgas und konstant hoher CO2-Zertifkatepreis)

      Daher kommen Kohlekraftwerke deutlich weniger zum Einsatz (Rückgang der Kohleverstromung um rund 40%). Dies gilt besonders für Steinkohlekraftwerke wie Moordorf, da Braunkohlekraftwerke günstiger als Steinkohlekraftwerke produzieren.

      Wie aus der Grafik im Artikel ersichtlich, ist D bei Windstille (oder wenig Sonnenschein) weit von einer Bedarfsdeckung entfernt, d.h. die konventionellen Kraftwerke werden weiter benötigt. Noch dazu wenn die letzten sechs AKWs bis Ende 2021 sowie Ende 2022 abgeschaltet werden.

      • „Dies gilt besonders für Steinkohlekraftwerke wie Moordorf, da Braunkohlekraftwerke günstiger als Steinkohlekraftwerke produzieren.“

        Insbesondere der Kohlestrom-Anteil im 1. Quartal 2020 war mit -33,4 % deutlich niedriger als im 1. Quartal 2019. (Statistischen Bundesamtes)

        Die insgesamt eingespeiste Strommenge, die sich am bestehenden Strombedarf orientiert, ging im 1. Quartal 2020 gegenüber dem 1. Quartal 2019 nur um -6,6 % auf 141 Milliarden Kilowattstunden zurück.

        • Wenn Sie schon das statistische Bundesamt bemühen, hier Auszüge aus deren Presseinfo für den April 2020:

          In Deutschland wurden im April 2020 insgesamt 36,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Dies entspricht einem Rückgang um 16,7 % gegenüber April 2019.

          Damit waren im April 2020 erstmals deutliche Auswirkungen der Corona-Krise am Strommarkt sichtbar, die auf den geringeren Strombedarf zurückzuführen sind.

          Einspeisung erneuerbarer Energien: +4,7% ggü. April 2019

          Einspeisung konventioneller Energieträger: – 33,7% ggü. April 2019 (darin Kohle: -53,6% ggü. April 2019)

          https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/07/PD20_248_43312.html

          • Peter Hager schreibt am 29. Juli 2020 um 11:08
            „Einspeisung konventioneller Energieträger: – 33,7% ggü. April 2019 (darin Kohle: -53,6% ggü. April 2019)“

            Weniger als die hälft hat die Kohle im April 2020 gebraucht im Vergleich zum April 2019, mal eine Hausnummer.
            Nur die Einspeisung der erneuerbarer Energien mit +4,7% ggü. April 2019 hat zugellegt.

  2. Pläne: Noch viel mehr Windräder in der Ostsee JA BITTE

    Wenn man sieht das Nuklearenergie von Hinkley Point GBP 92,50 MWh* kostet
    und die jüngsten Offshore-Windenergieanlagen Preise GBP 39,65 MWh angegeben.
    Da ist Windstrom nur bei ca. 1/3 der MWh Kosten von Hinkley Point.
    Da kommen noch so einige Windkraftanlagen in der Nord und Ostsee.

    Quellenangabe
    https://www.world-nuclear-news.org/Articles/Viewpoint-The-nuclear-option-in-the-UKs-clean-ener

    *Preis ohne Inflationsausgleich ab Vertragsunterzeichnung.

    • @David Arnold: So ganz verstehe ich den Vergleich von UK (AKW versus WKA) in Bezug auf D nicht.
      Für D wäre vielmehr ein Kostenvergleich zwischen GuD-Kraftwerk und WKA (On / Offshore) angesagt, schliesslich endet die Atomstromerzeugung in D Ende 2022. Und fairerweise muß bei der Windstromerzeugung ein „Verfügbarkeitszuschlag“ noch hinzugerechnet werden.

      • Herr Peter Hager,
        hat nicht zuerst Herr Gerald Pesch an 22. Juli 2020 um 14:22
        zuerst rund im die Nord- und Ostsee die Kernkraft in den Ring geworfen?

        • @Chris Tempelmeier:
          Bei dem genannten Kommentar ging es um die Sicherstellen der Netzstabilität – diese ist mit wetterabhängigen Stromerzeugern nicht möglich

          • Berühmtheit erreichte die deutschlandweite Anzeigenkampagne der deutschen Stromwirtschaft vom 26.06.1993 mit ihrem Spruch:
            „Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als vier Prozent unseres Strombedarfs decken“.
            http://www.sfv.de/fotos/l/4_2.jpg

            Und dann haben die Stromversorger nochmal nachgelegt mit:
            „Können wir ein solches Vorgehen verantworten? Nein.“

            Und 2020 haben wir über 50% Strom aus den regenerative Energien.
            Und die Netzstabilität und die Lieferunterbrechungen von Strom sind heute deutlich kürzer als 1993.

          • @Leon Hegemann:

            Ihr Kommentar vom 28.07.:

            Berühmtheit erreichte die deutschlandweite Anzeigenkampagne der deutschen Stromwirtschaft vom 26.06.1993 mit ihrem Spruch:
            „Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als vier Prozent unseres Strombedarfs decken“.
            http://www.sfv.de/fotos/l/4_2.jpg

            Und dann haben die Stromversorger nochmal nachgelegt mit:
            „Können wir ein solches Vorgehen verantworten? Nein.“

            hat zu meinen Kommentar vom 28.07. keinerlei Bezug!

            Und 2020 haben wir über 50% Strom aus den regenerative Energien.
            Und die Netzstabilität und die Lieferunterbrechungen von Strom sind heute deutlich kürzer als 1993.

            Bitte informieren Sie sich über die Thematik der „Netzstabilität“ – u.a. ist diese „heute nicht deutlich kürzer als 1993“.

          • „Peter Hager“
            „hat zu meinen Kommentar vom 28.07. keinerlei Bezug!“
            „Bitte informieren Sie sich über die Thematik der „Netzstabilität“ – u.a. ist diese „heute nicht deutlich kürzer als 1993“

            Versorgungsunterbrechungen bei Strom hat die Bundesnetzagentur
            für 2018, 14Minuten ermittelt und für 2006, 22 Minuten.
            Ein plus an EE-Strom und ein minus bei den Versorgungsunterbrechungen bei Strom.

          • @Klaus Walsack (Kommentar vom 03.08.):
            Mein Kommentar vom 28.07. bezog sich auf die Vermischung von Netzstabilität und Versorgungsunterbrechungen bei der Aussage „heute deutlich kürzer als 1993“.

            Zu Netzstabilität:
            Hierzu zählen Systemdienstleistungen (z.B. Redispatch, Reservekraftwerke, Einspeisemanagement) zur Frequenzhaltung, Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und Betriebsführung.
            siehe Bericht der Bundesnetzagentur für 2019: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Mediathek/Berichte/2020/Quartalszahlen_Gesamtjahr_2019.pdf?__blob=publicationFile&v=6

            Zu Versorgungsunterbrechungen:
            Die von der Bundesnetzagentur genannten SAIDI (System Average Interruption Duration Index)-Zeiten unterscheiden sich nach Bundesland (Minimum: Sachsen mit ca. 8 Min. / Maximum: Schleswig-Holstein mit ca. 30 Min. im Jahr 2018).
            Nicht berücksichtigt werden u.a. Unterbrechungen die weniger als drei Minuten dauern oder Unterbrechungen aufgrund höherer Gewalt (z.B. Naturkatastrophen).
            Kennzahlen der Versorgungsunterbrechungen Strom:
            https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Versorgungssicherheit/Versorgungsunterbrechungen/Auswertung_Strom/Versorgungsunterbrech_Strom_node.html

  3. Hier etwas für unsere Freunde der „Energiewende“:
    https://www.welt.de/wirtschaft/article211998137/Schwedisches-AKW-muss-den-Retter-in-der-Strom-Not-geben.html
    ////
    Auf der technischen Seite hatte der schwedische Stromnetzbetreiber Schwierigkeiten, die Stabilität der Versorgung unter diesen Bedingungen stabil zu halten. Schließlich gelang dies nur durch das vorzeitige Wiederanfahren des aus Wartungsgründen stillgelegten Reaktors 1 des Atomkraftwerks Ringhals südlich von Göteborg.

    Vattenfall hatte den Meiler an der schwedischen Westküste Mitte März in Revision geschickt. Ende März kündigte der Konzern an, Ringhals 1 den ganzen Sommer über nicht zurück ans Netz bringen zu wollen, weil ein wirtschaftlicher Betrieb angesichts der niedrigen Strompreise nicht möglich sei.

    Eine ökonomische Entscheidung, die jedoch die Netzstabilität in Südschweden gefährdete. Der Stromnetzbetreiber Svenska Kraftnät erklärte das Atomkraftwerk für unverzichtbar.
    ////
    In Deutschland wird vielen erst ein Licht aufgehen, wenn das Licht ausgeht. In dem Sinne: wir schaffen das.

    • Herr Gerald Pesch, das Licht wird nicht bei denjenigen aus gehen die sich mit Solar und Stromspeicher und einem Hybridwechselrichter ausgestattet haben.
      Das Licht wird erst vielen aufgehen die nur auf die Öffentliche Stromversorgung setzen, wenn das Licht ausgeht.

      • Während der Zeit des „Lichtausgehen für Solarskeptiker“ wird keine Dialysegerät, keine Lungenmaschine, keine Ersatzteilbestellung für die verspiegelten Flächen, keinen eMobil-Ladestrom, keine Benzinpumpe sich drehen, keine Lieferung u. keine Handwerker die erreichbar sind, irgendwo geben.

        Aber die SA·nti·Dingens werden ihre Steine auf verspiegelte Flächen schmeißen weil die Supermärkte schon leergeplündert sind.

      • Ach so ist das. Na dann erklären Sie doch mal, wie das beiden Menschen geht, die nicht in einem eigenen Haus leben, die sich nicht mit Solar und Stromspeicher ausrüsten können. Meinen Sie nicht, daß das die meisten sind (in D)? Und was ist mit denen, die sich so ausrüsten, aber dennoch am öff. Stromnetz bleiben? Sind das Ihrer Meinung nach keine asozialen Schmarotzer? Frauen und Technik, sorry, aber da prallen 2 Welten aufeinander (ja ja ich weiß, Ausnahmen bestätigen …).

        • „Und was ist mit denen, die sich so ausrüsten, aber dennoch am öff. Stromnetz bleiben?“

          Die sind schlauer als der Rest als diejenigen die auf den DFR oder auf Kehrkraftwerke in 2033 warten das nicht kommen wird bis 2033.
          Die mit PV und Akku haben sehr preisgünstigen Strom und zusätzlich eine Blackout Absicherung, bezahlt zum größten Teil von den übrigen Stromkunden ist doch Super oder nicht?

          • Wie gesagt, ASOZIALE SCHMAROTZER und bezüglich Technik: DXXX geboren, nix dazu gelernt. Baumschule hätte da auch gereicht!

          • Hans Buchner,
            die 300.000 Familien sind doch „ ASOZIALE SCHMAROTZER“ bedienen sich am Strom und bezahlen nicht.

      • Von März bis Oktober stimme ich Ihnen zu.
        Von November bis Februar reicht die von Ihnen beschriebene Eigenversorgung nicht aus.
        Oder haben Sie noch eine weitere Stromquelle zur Eigenversorgung für diese Zeit?

        • Herr Peter Hager,
          auch vom November bis Februar reicht die beschriebene Eigenversorgung in den Akkus und von PV aus um einen Blackout zu überbrücken.
          Bei einem Blackout werden nicht nur in den Krankenhäusern die wichtigen Sachen mit Notstrom versorgt auch im eigenen Haus werden nur noch die wichtigen Stromverbraucher abgedeckt.
          Keiner wird z.B. auf die Idee kommen bei einem mehrtägigen Blackout im Dezember bei -10 Grad noch die Waschmaschine mit Kochwäsche zu starten usw.

          • Selbst Krankenhäuser können nur über 48 Stunden die allernötigsten (lebensnotwendigen) Geräte am laufen halten… aber keine Küche (nur kaltes Essen), Kühlschränke nur für Medikamente…
            Aber danach kann man nur noch hoffen, das eine mobile Tankstelle kommen kann, um den Treibstoff nachzufüllen.
            Neue Patienten wird es kaum geben, da die Telefone tot sind und die Straßen vermutlich verstopft!

          • „Keiner wird z.B. auf die Idee kommen bei einem mehrtägigen Blackout im Dezember bei -10 Grad noch die Waschmaschine mit Kochwäsche zu starten usw.“

            PV als Backup für einen mehrtägigen Blackout im Dez/Jan zu preisen ist so ziemlich das Antigescheiteste, was man mir jemals erzählt hat.

            Und dabei noch nicht mal auf die Idee zu kommen, dass genau diese Wind/Solargläubigkeit die bisher sichere Versorgung ruiniert hat, ist dann noch Tüpfelchen aufs i…

          • Herr Werner Gajewi,
            mit einer Solaranlage und Stromspeicher kann ich wochenlang im Haus die allernötigsten, lebensnotwendigen Sachen nutzen vom Kühlschrank, Gefrierschrank, Heizung, Licht, TV, Radio usw. und das auch im Winter.
            Das Krankenhaus kann nur über 48 Stunden die allernötigsten Sachen mit Strom versorgen dann ist der Tank alle.

            Die PV bringt jeden Tag was an kWh auch in der Dunkelflaute (Dezember und Januar),
            immer noch ca. 6kWh Strom am Tag in Durchschnitt bei einer 10kWp PV.
            Der Normal Tagesverbrauch ist so ca. 10 bis 12kWh am Tag, bei 6kWh sind die Einschränkungen nicht sehr groß und können über Wochen durchgehalten werden.
            Ist der Blackout über Wochen zischen 1.3. und 30.10. gibt es beim Stromverbrauch im Haus praktisch keinen Einschränkungen beim Blackout.
            Nur in 2 Monaten im Jahr müsste man sich bei einem Blackout richtig einschränken bei den Stromverbrauchern, keine Haare föhnen keinen Kuchen backen keine Wäsche mit hohen Temperaturen waschen keinen Toast tosten und Kochen hauptsächlich auf den Gascampingkocher.

            Immer da wo Strom in Wärme umgesetzt wird ist Zurückhaltung angebracht in langlaufenden Blackoutzeiten im Dezember und Januar.

          • @Luisa Strauss:
            Ich nehme an Sie haben ein EFH mit der entsprechenden Infrastruktur sowie ein Strommanagementsystem welches ihre einzelnen Stromverbraucher (zumindest die großen Lasten) steuert . Dann würden mich die entsprechenden Angaben (Erzeugung, Pufferung, Verbrauch) für einen Blackout (natürlich mit reduziertem Stromverbrauch) aber auch für den Normalbetrieb (Nov. – Feb.) sehr interessieren.

          • @Werner Gajewi
            „Selbst Krankenhäuser können nur über 48 Stunden die allernötigsten (lebensnotwendigen) Geräte am laufen halten…“

            Da sollten die Krankenhäuser mal über einen größeres Kraftstofflager nachdenken wenn man von einem tagelangen Blackout aus geht, dass ist aber deren Baustelle.

            Die Jungs mit den Solaranlagen und den Akks im Kelle halten das auch mal Wochenlang durch, nur im Januar und Dezember muss man sich etwas einschränken beim Einsatz der Stromverbraucher.

          • Tja, mag sein, dass die Leute mit PV und Akkus etwas länger durchhalten können, wenn sie sich vom Netz trennen können…was bei den Meisten nicht der Fall ist und nach den neuen Bestrebungen der Politik und Energiekonzerne auch für den Rest bald Vergangenheit ist.
            Aber dann muss man sehr aufpassen… denn die, die tagelang ohne Strom sind, könnten bemerken, wem es nicht so geht und sich dort selbst „einladen“.
            Und man wird die Polizei ja auch nicht erreichen….
            Man muss schon sehr autark sein, damit einen ein längerer Blackout nicht auch erwischt.
            Also, warum das riskieren… eine Wende der „Energiewende ist dringend nötig!

          • Werner Gajewi die Polizei erreichen alle nicht bei einem längeren Blackout da ist das egal mit oder ohne Solaranlage.
            Nur jene mit Solar usw. kommen geschmeidiger durch den Blackout.

      • „Das Licht wird erst vielen aufgehen die nur auf die Öffentliche Stromversorgung setzen, wenn das Licht ausgeht.“

        Sie sind ne Nuss… erst mit *EE* Subventionen die konventionelle Stromversorgung ruinieren und dann diese Ruine den zwangsweise Finanzierenden anlasten.
        Und sich selbst, als *Abgreifer*, *Mitnehmer* dieser Subventionen, als besonders clever hinstellen und die, die es bezahlen müssen, als doof…

        Übrigens ist bis jetzt nicht ein *Autarkie- Projekt* mittels Wind, Sonne und Speicher erfolgreich gewesen. Nicht el Hierro, nicht Pellworm. Auch Ähland (autonome Region Finnlands, baut seine Energieversorgung mit Fördermillionen um) wird scheitern. Schönau, die Bürger- Energiestadt, hängt auch noch am Netz.

        Aber Sie und andere Schlaumeier*innen sind gewappnet. Sie sehen es als möglich an, weil es im Eigenheim mit sehr viel Aufwand etwa gehen könnte… Selten so gelacht…

        „Im Glauben fest!“

        • Herr Hagen Müller,
          habe ich wo was von „Autark“ geschrieben?
          Wenn Sie der Meinung sind das man Richtung Autarkie mittels Wind, Sonne und Speicher gehen soll da ist das Ihre Entscheidung aber nicht meine.

          Speziell zu el Hierro, wenn man so nahe am Äquator ist und fast ausschließlich auf die Windkraft setzt ist das nur Dumm.
          Speziell zu el Hierro, wenn man denkt das ca. 11,5MW Windradleistung 13MW Dieselgeneratoren ersetzen sollen ist das auch nur Dumm, hat ja auch der spanische Energieversorger Federführend so gemacht.
          Bereits als ich das erste Mal von dem Projekt El Hierro gehört habe waren die Eckpunkte festgelegt und da war auch meine Meinung das der Energieversorger mit zu Optimistischen Zahlen rechnet.
          Das PV nicht mit an Start ist wo die ja Sonne ohne Ende haben und auch der meiste Verbrauch in der Sommerhitze anfällt.
          Das da ein Pumpspeicherwerk auf so einer Vulkaninsel nicht das richtige ist sollte man ja auch keinen sagen müssen,
          das versteht sich eigentlich von selbst.

          • Den 300.000 „ASOZIALE SCHMAROTZER*“ Familien soll man den Strom abklemmen wenn die Strom beziehen und nicht bezahlen.

            * Zitat Hans Buchner

      • Und das ging schon bei 300.000 Familien aus, die die extrem hohen Kosten nicht mehr bezahlen konnten! Und es werden von Jahr zu Jahr mehr! Und trotzdem geht vielen Deutschen, die diese Idiotie bezahlen müssen KEIN LICHT AN!

  4. Ein sehr gefährlicher Aspekt wird außer Acht gelassen! Winräder erzeugen beim Betrieb Infraschall! Wasser leitet Schall wesentlich schneller als Luft! Darunter wird die gesamte Meeresfauna leiden. Fische sind mit die ersten, die bei Wahrnehmung von Infraschall, z.B. verursacht durch Erdbeben-Vorereignisse, flüchten. Haben Sie schon mal in einem Gewässer in Windparknähe erfolgreich geangelt ? Hier wird äußerst fahrlässig und ignorant und geldgierig gegen die Natur gehandelt!

  5. Ich empfehle, mal die Fähre Rostock- Trelleborg zu benutzen. Auf der reichlich 6- stündigen Reise ist bei guter Sicht durchgehend irgendein Windpark in Sicht….

  6. Infantil. Das Vorhaben grenzt an hochgeistiger Demenz. Ostsee, das neue Schredderparadies weitreisender Zugvögel. Oder will man einfach ein künstliches Kontinentalklima für die neuen Bundesländer errichten?

  7. … und warum nur ist denn Dänemark noch nicht Energieautark, wo die doch eigentlich mitten im Meer liegen!
    Warum nur warum guckt die Deutsche verantwortliche Merkel nicht rechts und nicht links was prädestinierte Nachbarn so tun?

    • Herr Holger Neulen,
      Deutschland guckt rechts und links was prädestinierte Nachbarn so tun.
      Die Tschechen wollen ein neues AKW bauen das aber erst 2037 fertig ist auch keine Option.
      Polen mit den Kohlekraftwerken kauft bei uns im Jahr 2019 ca. 10TWh Strom zu ein sehr hohen MWh Preis ein.
      Frankreich hat erst kürzlich zwei seiner AKW-Blöke stillgelegt für immer und die Fertigstellung vom AKW Neubau ist auch nach hinten verschoben worden und die Baukosten haben sich mehr als verdreifacht.
      In der Schweiz gab es auch eine AKW-Stilllegen.
      Holland setzt auch auf „grünen Strom“ und mit der Kernkraft ist auch 2034 Schluss.
      Belgien hatte 2003 den schrittweisen Atomausstieg bis 2025 beschlossen abwarten ob das auch klappt.

      • Polen hat gerade beschlossen, ein Kernkraftwerk mit mehreren Blöcken und insgesamt 6 GWel bis 2033 zu errichten und rechnet sich gute Chancen aus, dessen Strom zu guten Preisen nach Deutschland zu verkaufen. Bis dahin hat man genügend Kohlekraftwerke.

        • Admin was Sie da geschrieben haben glauben Sie doch selber nicht.
          Polen hat bereits mehrfach den Bau eines AKW beschlossen und alle sind gescheitert.
          Ich liste mal schnell die Kernkraftwerksprojekte auf in Polen die nichts geworden sind.
          Kernkraftwerksprojekt Kujawy 1
          Kernkraftwerksprojekt Kujawy 2
          Kernkraftwerksprojekt Kujawy 3
          Kernkraftwerksprojekt Kujawy 4
          Kernkraftwerksprojekt Warta 1
          Kernkraftwerksprojekt Warta 2
          Kernkraftwerksprojekt Warta 3
          Kernkraftwerksprojekt Warta 4
          Kernkraftwerksprojekt Żarnowiec-1
          Kernkraftwerksprojekt Żarnowiec-2
          Kernkraftwerksprojekt Żarnowiec-3
          Kernkraftwerksprojekt Żarnowiec-4

          https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/Ejz_bloki.jpg

          https://mapio.net/images-p/18521300.jpg

          https://mapio.net/images-p/27457067.jpg

          Und jetzt kommt ein Admin und ist der Meinung das in Polen ein AKW ab 2033 Strom liefert und noch dazu das die Polen Strom zu guten Preisen nach Deutschland verkaufen können.
          Admin der Zug ist für die Kernkraft bereits abgefahren, auch in Polen.

          • Nun, es hindert Sie niemand zu glauben was Sie wollen. Diese Information habe ich direkt von der polnischen Botschaft. Und diese wiederum direkt aus dem Präsidentenamt. Aber auch die polnischen Medien berichteten darüber.
            Es mag Ihnen nicht gefallen, warten wir es ab.

          • „Es mag Ihnen nicht gefallen, warten wir es ab.“

            Sehr geehrter Admin,
            warten wir es ab, nur werden wird das nicht erleben das in Polen Strom vom Atomkraftwerk kommt.

            Vor ca. 10 Jahren ab den 28. September 2010 kann man bei EIKE lesen:
            „Polen: Hat bisher kein KKW, Neubauten von 4 Kraftwerksblöcken sind geplant. Verschiedene Regionen Polens bewerben sich als Standort, ein Standort bei Danzig wurde festgelegt.“

            Warten wir es ab nach 10 Jahre und in Polen ist bei der Kernkraft nichts 2020 zu sehen.

            Und nun am 24. Juli 2020 um 16:30 schreibt Admin:
            „Polen hat gerade beschlossen, ein Kernkraftwerk mit mehreren Blöcken und insgesamt 6 GWel bis 2033 zu errichten und rechnet sich gute Chancen aus, dessen Strom zu guten Preisen nach Deutschland zu verkaufen.“

            Und nun am 24. Juli 2020 um 21:54 schreibt Admin:
            „Diese Information habe ich direkt von der polnischen Botschaft. Und diese wiederum direkt aus dem Präsidentenamt.“

            Jetzt wird es aber etwas lächerlich oder nicht Admin?

            Das Polnische Kernenergie Programm aus 2011 „warten wir es ab“ und nichts ist umgesetzt bis 2020.
            Bereits auf Seite 7 wird gezeigt das 2020 was an Kernkraft in Polen vorhanden sein soll.
            https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Umweltpruefungen/sup_polen_programm_entwurf_de.pdf

          • Admin, was sagen die Fakten?
            1. Bereits 12 gescheiterte Versuche in Polen AKW-Blöcke zu errichte.
            2. Bereits eine AKW-Bauruine in Polen.
            3. Das mit dem Kernkraftwerk in Polen wird nichts bis 2033.
            4. Wenn ja dann mit extremer Zeitverzögerung bis zur Fertigstellung.
            5. Wenn ja dann zu extrem hohen Baukosten.
            6. Wenn ja dann muss der Staat als Geldgeben, Gläubiger, Bürge einspringen.
            7. Stromverkauf nach Deutschland ist unrealistisch wegen der hohen MWh Preise.
            8. Polen hat selbst einen Mangel an elektrischer Energie auch noch nach 2033.

          • Das mit dem Kernkraftwerk in Polen wird nichts bis 2033.

            Warten wir es ab. Polen ist in wichtigen allen Wirtschaftsdaten seit Jahren vorn.

            Und es wird sie niemand daran hindern können auch ihre Kohlekraftwerke kräftig zu erweitern.

          • Admin das mit den Kernkraftwerk in Polen wird nichts bis 2033.
            Wenn China sagen die bauen ein neues AKW in China dann ist das als realistisch anzusehen, die haben das bereits gemacht.
            Wenn Russen sagen die bauen ein neues AKW in Russland dann ist das als realistisch anzusehen, die haben das auch bereits gemacht.

            Wenn Polen sagen die bauen ein neues AKW in Polen dann ist das als unrealistisch anzusehen, die haben das bereits bei 12 Kraftwerksblöcken das versucht und außer Spesen nichts gewesen.

            Nennen Sie mal einige Argumente weshalb das jetzt klappen soll die man in der Vergangenheit nicht gebracht wurden ?

            In der Vergangenheit ist der AKW Neubau in einen überschaubaren Kostenrahmen über die Bühne gegangen aber heute verdreifachen sich die Ursprünglichen Baukosten und das Fertigstellungsdatum kennt auch keiner.

  8. Bereits jetzt stehen 1.500 Windräder vor den Küsten mit einer Nennleistung von 7,5 Gigawatt. Bis 2030 soll die Leistung knapp verdreifacht und bis 2040 auf 40 Gigawatt verfünffacht werden.

    Das ist mal eine Richtige Entscheidung in die richtige Richtung
    nur werden die 40GW bereits vor 2040 erreicht sein.

    MfG

    • Bekommen Sie also doch nicht genügend Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage sammt Speicher! Herr Ziegerd!
      Brauchen Sie noch Windmühlen und einen gesamten Kraftwerkspark als Back-UP für Dunkelflaute!
      Kost ja nix , weil gibt ja Zuschuss, was!
      Echt doll gute Entscheidung!

      • „Bekommen Sie also doch nicht genügend Strom aus Ihrer Photovoltaikanlage sammt Speicher!“

        Sehr geehrter Herr Neulen, Holger,
        habe ich wo was geschrieben das die Photovoltaikanlage den gesamten Strombedarf abdeckt bei uns im Haus?
        Oder leiden Sie etwas unter Eskapismus?
        Die Solarstromanlage der Solarstrom im Haus und der Solarstrom für das E-Auto ist ist so gut wie kostenlos.
        Und der Stromspeicher wird erst noch kommen mit der nächsten Solarstromanlage.
        Ich persönlich brauche nicht die zusätzlichen Windkraftanlagen aber für so Leute wie Sie die nichts im Bereich der Erneuerbaren machen da müssen anderen was machen und die „Nichtsmacher“ werden über den Tisch gezogen.

        MfG

        • PV-Strom ist nicht kostenlos, es zahlen nur andere für Sie. Sie verhalten sich natürlich gesetzeskonform aber das Argument kennt man ja aus der Deutschen Geschichte. Nur diesmal grün statt braun oder rot.

        • @ Martin Ziegerd

          Bei der Drohne gab es ja dieses Mißverständnis. Ich sprach (stillschweigend) von einer kleinen Variante. Sie tischten uns sehr große auf.

          Es gibt nichts was kostenlos ist. Das ist eine subjektive Sicht. Irgendeine Partei hat, muß dafür bezahlt haben.

          Ist selbst einfaches Rechnen so schwer? Das E-Auto ist nur durch einen gehörigen Aufpreis zu bekommen, im Vergleich zu einem Verbrenner. Die PV-Anlage, das hinstellen, kostet Geld, viel Geld. Mit diesen Mehrausgaben für das E-Auto und für das Hinstellen der PV-Anlage, kann der Besitzer eines Verbrenners sehr, sehr lange fahren. Ist das so schwer zu verstehen? Man muß dafür kein Ingenieur sein oder einen Fachbeitrag schreiben.

          Das sind versteckte Kosten, aber die sind enorm. Wir reden hier sicherlich von weit über 15.000 EUR Mehrausgaben, im Vergleich Verbrenner versus E-Auto, zuungunsten des E-Autos. Das dürfen Sie nicht unter den Tisch fallen lassen. Auch hält ein E-Auto niemals solange wie ein gut gepflegter Verbrenner. Das bedeutet, der Break-even-Punkt wird immer für den Verbrenner günstiger sein.

          Die Mineralölsteuer ist die größte Verbrauchssteuer hierzulande, wenn ich mich recht entsinne. Glauben Sie allen ernstes, wenn das E-Auto sich wirklich so durchsetzen sollte, wie die unfähige Tante M. aus Berlin das will, weil ihre Hinterzimmerintriganten das so wollen, der Strompreis würde nicht künstlich steigen, mit einer saftigen Steuer belegt? Dieser gierige linke Staat soll sich sichere Einnahmen entgehen lassen? Sie haben wohl auf dem Planeten Mars eine Zweitwohnung. Weiß das Finanzamt übrigens davon? Das können Sie getrost vergessen: urealistisch.

          Aber, das E-Auto wird eben keinen Siegeszug antreten können. Das ist Ihr Glück. Das E-Auto ist nur eine dämliche Mode. Mehr nicht. Das Wasserstoff-Auto ebenso.

    • Und was nützt eine Nennleistung von 40 GW, wenn man gerade mal 12-13% davon bekommt… falls der Wind richtig weht und die Windräder nicht aus einem anderen Grund stillstehen… und irgendwann mal die Leitungen nach Süden stehen, damit der Strom nicht direkt nach Polen fließt… denn die wollen den auch nicht mehr haben… selbst für Geld nicht!
      Außerdem belasten die Offshore-Windräder die Umwelt sehr stark… bei der Produktion, beim Aufstellen , bei der Wartung und beim Rückbau…
      Von einer „richtigen“ Entscheidung kann da keine Rede sein!

    • Jetzt müsste man nur noch verstehen, wie Strom funktioniert. Stattdessen prahlt der Kleine hier mit Nennleistungen. Putzig.

    • https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/19.07.2020/22.07.2020/
      Ich glaube ja nicht dass Sie verstehen was Sie da sehen. Macht aber nichts, damit gehören Sie zur politisch relevanten Mehrheit der technischen Ignoranten. So wie vor 75 Jahren an den Führer geglaubt wurde, bis zum bitteren Ende, wird heute an die „Energiewende“ geglaubt – bis zum Blackout. Gewissen Traditionen sind in Deutschland eben unüberwindbar. Wir schaffen das.

    • >>Bereits jetzt stehen 1.500 Windräder vor den Küsten mit einer Nennleistung von 7,5 Gigawatt.<<
      Toll, aber wieviel Strom erzeugen die bei Windstille (Windgeschwindigkeit < 3 m/sec)?
      Zur Zeit beträgt in HH die Windgeschwindigkeit in Primitivwindmühlenhöhe 6 m/sec. Davor lag sie sogar in 280m Höhe bei 5 m/sec. Wieviel Strom erzeugt denn so ein Primitivding mit 5000 kW Maximalleistung bei 15 m/sec bei jetzigen 6 m/sec?
      Während meiner beruflichen Uni-Zeit konnte ich immer nur miserable Bildung bei den Studies feststellen. Unsereiner mußte sogar mit denen in die Bibliotheken fahren damit die lernten die Fachliteratur zu finden.

    • Doch, die EU muß folgen. Der new green deal ist weiterhin da.
      Immerhin hat sich der Ostblock die Kernkraft bei der Decarbonisierung erstritten.
      Damit ist Strom für die Großstädte gesichert, den wir alle sehr teuer bezahlen müssen, obwohl wir in der Provinz öfters unter der Kerze sitzen.

  9. Wem das schon schlaflose Nächte bereitet, der sollte auf keinen Fall die Studie von Fraunhofer ISE „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem“ (13.02.2020) antun.

    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/Fraunhofer-ISE-Studie-Wege-zu-einem-klimaneutralen-Energiesystem.pdf

    Es geht dabei nicht nur um den heutigen Stromsektor, es geht um die 95%ige Reduktion aller energiebedingten Emissionen bis 2050:

    530 GW Photovoltaik auf Freiflächen und als Aufstach-Anlagen (heute 51,11 GW, )
    230 GW Onshore-Windenergieanlagen (heute 53,97 GW)
    80 GW Offshore-Windenergieanlagen (heute 7,70)
    100-150 GW Gasturbinen (heute 29,93 GW)
    50-120 GW Anlagen für Elektrolyseure (heute faktisch nicht vorhanden)
    40 GW Kuppelleistung für Stromimporte (heute 17 GW)
    50-400 GWh kurzfristige Batteriespeicher (heute weniger als 1 GWh)

    Plus Infrastruktur für die Anbindung all dieser Anlagen, plus Hunderttausende von Wärmepumpen, plus E-Autos, plus Infrastruktur für die E-Mobilität, plus Gebäude-Sanierungen,…

    Aber wenigstens sind sie ehrlich und sagen, wenn auch recht weit hinten, was das kosten wird. 150-230 €/t CO2 oder in Summe zwischen 1,5 und 2,3 Billionen €. Maos „Großer Sprung“ war da wohl nur ein Hüpfer.

    • Das ist ja nur die halbe Miete.
      Hinzu kommt dann noch die Wasserstoffsynthese.
      „Kurzfristige Batteriespeicher“ können nur als Netzstabilisierung dienen, um das Netz während der notwendigen Abschaltungen zu stützen. Es fehlt die große Speicherlösung, für die Umsetzung der Energiewende.
      Derzeit ist das wie ein Auto ohne Treibstofftank.
      Tolle Leistung.
      Im Land von BER usw. will ich über die Kosten gar nicht erst spekulieren.

      • Das benötigte Speichervolumen beträgt mindestens 6mal Bodensee mit 400m Höhenunterschied.
        Aber das können die Politiker ja nicht berechnen. Deren offizielle Intelligenz ist ja grenzenlos.

    • Sehr geehrter Herr Vymetal,

      vielen Dank für die Infos. Diese Studie von Fraunhofer ISE ist der reinste Horror, da haben Sie Recht. Ob da schon alle Stromkunden/Steuerzahler wissen, was sie zahlen müssen? Bestimmt nicht. Das wird gewaltigen Ärger geben. Heute wurden ja so nebenbei 390 Milliarden EUR verschenkt und alle haben gelacht über die dummen Deutschen, die das meiste davon bezahlen müssen. Auch im ZDP (2. Deutscher Propaganda-Kanal) waren sie so lustig. Warum eigentlich? Weil die Zukunft Deutschlands zerstört wird?

      Nur als Ersatz für die konventionellen Kraftwerke, habe ich vor 2 Wochen im Kommentar 400 GW installierte Leistung an WKA geschätzt, damit das mit dem „GRÜNEN Knallgas“ so in etwa funktioniert. Da lag ich gar nicht so daneben. Warum sind 530 GW Photovoltaik auf Freiflächen geplant? Im Winter kann man ja Solar vergessen.

      Mein Kommentar auf meinen Kommentar vor 2 Wochen zu „Woher kommt der Strom“:
      Oder wollen Sie den überschüssigen Strom irgendwie speichern, Li-Ionen Akkus vielleicht? Kosten gehen damit gegen plus Unendlich. Aber mit dem „Eckpfeiler der Energiewende“, dem „GRÜNEN Knallgas“ wird alles gut. Das ist die „Nationale Wasserstoffstrategie“, die „GRÜNE Knallgasprobe“, einer einfachen Methode zum Nachweis der eigenen Unfähigkeit. Damit braucht man schätzungsweise 400 GW installierte Leistung an WKA. Gut für das Durchglühen des deutschen Stromnetzes. Damit liegt der Strompreis bei 2 Euro/kWh, und ein durchschnittlicher Haushalt mit 3000 kWh/Jahr hat eine Stromrechnung von schlappen 500 EUR, pro Monat versteht sich!

      Es wurden bereits über 500 Milliarden EUR mit dieser schwachsinnigen „Energie-Wende“ vermurkselt. Für gut die Hälfte = 300 Milliarden EUR (inkl. Entwicklungskosten) hätte man 25 Kernkraftwerke mit je 2 GW Leistung vom Typ Dual-Fluid-Reaktor bauen können, mit Endverbraucherpreisen unter 10 Cent/kWh! Damit wäre die Energieversorgung Deutschlands auf Jahrzehnten gesichert. Konstanter, sicherer, zuverlässiger und kostengünstiger Strom Tag und Nacht, bei jedem Wetter!

      Das wären 25 EUR/Monat Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3000 kWh/Jahr, als das Ergebnis einer vernünftigen, verantwortungsvollen Energiepolitik. Wäre alles machbar, nur nicht mit den Altparteien (ohne Werte-Union), denn dort fehlt das charakterfeste, integre Fachpersonal.

      • Herr Frank Wähner was schreiben Sie da für Sachen?

        „Das wären 25 EUR/Monat Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt mit 3000 kWh/Jahr, als das Ergebnis einer vernünftigen, verantwortungsvollen Energiepolitik.“

        Das sind 10 Cent/kWh bei 25 EUR/Monat und 3000 kWh/Jahr.
        Nur Dumm das bereits die Netzbenutzung heute ca. 10 Cent/kWh kostet und Sie schreiben was von 10 Cent/kWh Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt !

    • die 1,5 bis 2,3 Bill € darf man getrost vergessen. Um den heutigen Ausbaustand zu erreichen, haben wir schon eine halbe Bill € gezahlt.

  10. Das BSH ist nur Genehmigungsbehörde, die entsprechend der rechtlichen Rahmenbedingungen prüft, ob die Industrieanlagen auf Hoher See den Vorgaben entsprechen.
    Das Schlimme ist, das kaum jemand hinterfragt, ob die „politisch gewollten“ Anlagen überhaupt Sinn machen bzw. abwägt, ob die Umwelt dauerhaft geschädigt wird.
    Die Medien, wenn sie denn ihrer Bestimmung nachkommen wollen, sollten sich mal an folgenden Themen festbeißen. Da gibt es Einiges zu hinterfragen:
    – Ist Off-Shore-Winenergieerzeugung grundlastfähig?
    – Was geschieht mit den Fundamenten nach Außerdienststellung der Anlagen?
    – Sind Havarien mit Frachtschiffen zu 100% zu vermeiden?
    – Wie werden die Seevögel bzw. Zugvögel in ihrem Bestand beeinflusst?
    – Wie ändert sich durch die Windenergieanlagen das Kleinklima Norddeutschlands bei Anströmung aus nördlichen Richtungen (Sektor WNW bis ENE)?
    Nach ehrlicher (!) Beantwortung der Fragen durch die zuständigen Behörden würde es in der Öffentlichkeit ein bitteres Erwachen geben.
    Es müssten sich nur mal ein paar ehrgeizige Journalisten aufmachen und sich nicht mit billigen Antworten abspeisen lassen.

  11. Lt. Offshore-Vereinbarung dienen die geplanten Offshore-Anlagen „der stetigen Stromerzeugung“. Na also, wer behauptet da immer das Gegenteil – mit Flatterwind und so? Außerdem: Auch auf See gibt es noch Vögel, die ihrer Vernichtung harren! Wir schaffen das – die Anleger scharren schon mit den Hufen!
    Die Strompreise? Interessiert doch keine Sxx… Heißt es doch: …entfalten Nutzen für die Allgemeinheit und die Stromverbraucherinnen und Stromverbraucher! Unserem grünen Strom-Paradies steht nichts mehr im Weg! Unser letztes Hemd für den CO2-Irrsinn…

  12. Beklemmend. Als Ergänzung möchte ich noch einen Gefahrenpunkt ansprechen, der im Artikel nicht erwähnt wird. Ist es so unmöglich, dass irgendwann in der Ost- oder Nordsee ein riesiger Öltanker havariert, der dann manövrierunfähig in den Bereich eines solchen Offshore-Windparks treibt? Wie kann man verhindern, dass die Betonsockel den Schiffsrumpf aufreißen? Lässt sich die resultierende Ölpest irgendwie auffangen – mitten zwischen den ganzen Windspargeln?

    Ich frag ja nur.
    Chris Frey

    • Sehr geehrter Herr Frey,
      die Antwort ist ganz klar.
      Das Finanzunternehmen, welches den grünen Frieden im Namen trägt schickt dann wieder nützliche Idioten zum putzen von sterbenden Vögeln hin, erklärt, daß die pöööse Ölwirtschaft schuld ist und fordert ein Ende von Öltransporten.
      Die Natur macht dann den eigentlichen job und Bakterien zersezen die Brühe – wie immer.
      Für das Ökosystem ist es selbstverständlich zunächst ein tödlicher Eingriff – mit, oder ohne Vogelputzer – die sind irrelevant.
      Viele Grüße
      S. Eulitz

    • Sehr geehrter Herr Chris Frey!
      Sehr herzlichen Dank für Ihre Denkanstöße und Veröffentlichungen.
      Bin immer begeistert für Ihre Ausdauer, auf Eike zu berichten.
      Schönen Gruß
      Hans Beck

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