„Bei der Transformation unserer Industrie Maßstäbe setzen“: Nach VW will jetzt auch BMW auf Elektro-Antrieb umstellen

Von Vauxford - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=74114790

von AR Göhring

BMW-Chef Oliver Zipse will TESLA auf dem Markt angreifen und damit bei der „Transformation unserer Industrie Maßstäbe“ setzen. 2025 schon soll jeder dritte in Europa verkaufte BMW ein Stromer oder Hybrid sein. Will nach VW nun auch die BMW-Führung ihren Konzern ruinieren?

Oder wollen sie von einem marktwirtschaftlichen Unternehmen zu einer Art steuerabhängigem Privat-VEB werden? Im Gegensatz zum VW-AG-Konzern, der unter anderem im Besitz des Landes Niedersachsen ist, gehört BMW zum Teil der Familie Quandt. Nun gehören Familien-Unternehmen zu den langfristig agierenden; wohingegen Manager-geleitete Aktiengesellschaften eher auf kurz- bis mittelfristigen Profit schielen. Der Manager will halt seinen Bonus mitnehmen, wenn er zum nächsten Arbeitgeber tingelt. Wie die Firma anschließend dasteht, ist ihm gleich, nach mir die Sintflut.

Es ist kaum zu glauben: Die einst mächtigen Autobauer-Chefs ziehen vor den parasitären Öko-NGOs wie der „klassischen“ Deutschen Umwelthilfe DUH oder den aktuellen Fridays-for-future-Hüpfern völlig kampflos den Schwanz ein. Erst versuchten sie mit Schummel-Software den physikalisch unmöglichen Grenzwerten der grünen Fanatiker zu entkommen; und nun dienen sie sich unmittelbar den ahnungslosen Haltungsjournalisten und ihren Helfern in der Politik an, indem sie technisch kaum sinnvolle und unwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Markt werfen, die kaum jemand kaufen will.

Ich habe einmal ein BMW i8-Modell von Revell gebastelt, dessen Original ich in der thüringischen Realität aber nur einmal begegnet bin. Wer kauft denn schon so etwas? Eine superteure Limousine, mit der man nicht über Land fahren kann, und die zum Tanken stundenlang am Kabel hängt, das man sich extra legen lassen oder das man erst mal suchen muß. Nur etwas für ein paar Elitäre, die damit moralische und finanzielle Distinguiertheit zeigen wollen.

Ohne massive Subventionierung oder spätere staatliche „Rettungen“ wird BMW mit dem Elektroprogramm Schiffbruch erleiden. Schon 2030 will Chef Zipse 50% Stromer und Hybride erreichen.

Aber warum? Der Grund ist wahrscheinlich der Angriff von Elon Musk durch seine „Giga factory“ in Grünheide bei Berlin, die mutmaßlich mit massiver Subventionierung durch die Regierung überhaupt erst errichtet werden kann und angeblich 500.000 Wagen per annum ausstoßen soll. In den USA hat Musk mit seinen Elektro-Töfftöffs schon Milliarden an Dollar Steuergelder erhalten. Die Vorstände von BMW, Mercedes-Benz und Audi können davon ausgehen, daß Tesla mithilfe der Regierung ordentlich Marktanteile ergattern wird. Daher wollen sie nicht tatenlos zusehen, wie ihnen der ausländische Konkurrent mit Steuergeld-Förderung die Pfründen streitig macht, während sie selber klassisch mit vollem unternehmerischem Risiko wirtschaften müssen.

Man kann nun sagen, es sei besser, wenn die einheimische Industrie mit den Milliarden Euros der Steuerzahler vollgepumpt wird als irgendein Milliardär aus Amerika. Folgerichtig sagte der Klimaschützer und Ministerpräsident Söder zur Eröffnung des größten europäischen BMW-Werkes in Dingolfing,

Wir brauchen da aber keine amerikanischen Hersteller, das machen wir selbst.

Aber was machen „wir“ selbst? Wenn unsere ehemals Weltspitzen-Automobilindustrie unwirtschaftliche E-Autos in superteuren eigens dafür errichteten Fabriken errichtet (Dingolfing: 500 Millionen Euro), wird sie zwangsläufig irgendwann vom Fiskus abhängig. Oder bauen die Bayern nur zu Hause Lego-Fabriken, um bei der Journaille und Merkel gutes Wetter zu machen, und die echten Autos werden dann in China, USA und Rußland hergestellt, wo ihnen keine weltfremde Klima-Antifa nachstellt? Die Manager, die Quandts und die Aktionäre werden trotzdem ihren Schnitt machen. Im Ausland verdienen sie dann ihre Milliarden auf dem freien Markt; in Deutschland bekommen sie das Geld der Steuerzahler; und wenn die deutsche Klima- und Elektro-Blase platzt, bleibt in München nur noch die Konzernzentrale übrig. Über die Steuern von BMW hingegen freuen sich dann Putin und Trump und die chinesischen KP-Chefs.

 

 

 

 

 

 

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40 Kommentare

  1. Ich bin mir sicher, die Industrie macht ein ganz nüchterne Rechnung auf: Gegen die Politik geht gar nichts, das war schon unter den Nazis so und in der DDR sowieso! Heute sind es die vollkommen entrückten grünen Öko-Faschisten auf ihrem Horrortrip samt den klassischen Volksparteien auf der Grün-Überhol- und Schleimspur! Die komplett ideologisierten und regierungskonformen Rotgrün-Medien, diese Karikaturen einer freien Presse, beschränken sich darauf, das Wahlvolk rotgrün zu indoktrinieren.
    Also passt sich die Industrie, wie schon immer, auf Teufel komm raus an, um wenigstens die Subventionen abzugreifen, wie Herr Göring ganz richtig schreibt. Und die Globalisierung wird dafür sorgen, dass D das bekommt, was es verdient: Ein komplett abgehängtes Land, in dem nur noch Ideologiewächter regieren! Und die Medien jubeln über die erreichten Klima- und Ökorekorde, was aber sonst niemanden auf der Welt beeindruckt, schon gar nicht das Klima…

  2. Die oesterreichische Kronenzeitung https://www.krone.at/2124051
    schreibt, bereits im März, daß das Scheitern der E-Auto Produzenten der normalfall ist.
    Der deutsche Hersteller,e.go der RWTH Aachen von Steinmeier und Laschet werbewirksam in den Medien angepriesen, setzt die Produktion aus. Wie alle plagt sie eine prekäre Finanzsituation. 1000 Stück wollte die Firma letztes Jahr verkaufen. 540 haben sie geschafft. Grund : Kaufzurückhaltung. 80% der Belegschaft = 340 Mitarbeiter, müssen in Kurzarbeit.
    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/505060/Deutscher-Hoffnungstraeger-eGo-ist-insolvent-Bei-den-E-Autobauern-rollt-weltweit-die-Pleitewelle
    (Bezahlschranke)
    Die DWN zählen etliche Firmen auf die nicht mehr sind, oder ihre E-Auto Pläne eingestellt haben. Auch in China tut sich die Firma Byton, die als Konkurrenz zu Tesla aufgestellt wurde, sehr hart.
    Tesla selber überlebt ja nur weil es einen spendablen Finanzierer hat. Tesla soll einen Börsenwert von 200 Mrd. $ haben (Kurs momentan : 1320 €)und das bei 370.000 hergestellten Fahrzeugen. Ein KGV von mehr als 250. Damit hat Tesla mehr wert wie der größte Autobauer der Welt Tojota mit 10 Mill. Fahrzeugen.
    Das muss platzen. Und Tesla macht ja fast keinen Gewinn, wenn überhaupt mal.

  3. Ich meine, ich habe das etwas anders in Erinnerung. Der Druck wird in Brüssel (Berlin, Paris) aufgebaut, über die grünen Kommunisten. Entweder die verdammte Kommission oder/und das verfluchte Europäische Parlament haben etwas beschlossen, vor einiger Zeit bereits und im Stillen, ohne Lärm und so weiter. Die Lügenpresse hielt deren Lügenmaul. Nur wenig sickerte durch.

    Kern dieser Menschen verachtenden und kundenfeindlichen Beschlüsse ist es, die Autokonzerne in Europa zu zwingen, E-Autos um jeden Preis bauen zu müssen. Die Unternehmen haben jetzt, in diesem zeitlichen Abschnitt keine Wahl mehr. Das System ist recht kompliziert (oder schlecht kommuniziert) und verdient einen eigenen Artikel. Der Bau von E-Autos, unabhängig von der Qualität, soll den erpressten Unternehmen sicherstellen, daß diese ihre Klima-Umwelt-Bilanz „retten“ können.

    Wer sich dem verweigern sollte, dem drohen jetzt angeblich derart hohe, sehr empfindliche Strafen, die angeblich locker in den Milliardenbereich reichen können, und sogar das Unternehmen kaltblütig und skrupellos in den wirtschaftlichen Ruin treiben sollen. Alles mit grüner Absicht.

    Mit dem Bau dieser E-Autos kämpfen also die Unternehmen um deren Überleben. Soweit haben es die Geisteskranken, eine völlig legitime Formulierung, und Klimafaschisten mittlerweile gebracht.

    Der Kern des Problems wird wohl hier liegen, in etwa. Die Kommunikationsprobleme zwischen den einzelnen Sektoren sind bereits jetzt enorm.

    Auch erinnere ich sehr gern an die grandiose Niederlage unserer unverantwortlichen und blind fahrenden Möchtegern-Kanzlerin, die ja bis Ende 2020 ein Ziel von einer Million E-Autos auf deutschen Straßen forderte. Hahahahahah. Das ist total in die Hose gegangen. Was für eine Null.

    Und man möge etwas mehr Freude zeigen. Diese Niederlagen der Klimafaschisten werden sich weiter fortsetzen. Da draußen ist keiner so fanatisch, wie die Esoterikerin in Berlin. Die EU wird demnach rasant an Wettbewerbsfähigkeit verlieren. Das wiederum entzieht den Verrückten noch mehr die Kontrolle, was diese wiederum überhaupt nicht mögen.

    Berlin wird schon jetzt für Investoren immer unattrakiver. Nix mehr mit „sexy“. London, welches die Klimafaschisten verachten, wegen dem BREXIT, und entgegen der Erwartungen der Klimanarren, liegt bereits jetzt nah an der Weltspitze. Auf Platz drei oder so.

    Welches Land kann sich bis zu 9.000 EUR Kaufprämie (SubventionenI) auf Dauer leisten? Die alles entscheidende Frage wird sein, ob Trump seine Wahl erneut gewinnt. Seine Feinde werden alles in ihrer Macht liegende tun, um seine Wiederwahl zu verhindern. Wehe wenn Trump gewinnt, dann wird die Esoterikerin in Berlin völlig den Verstand verlieren und die EU gegen die Wand fahren.

    Ich darf noch einmal daran erinnern, Deutschland ist in seinem Wahn nicht allein. Belgien erledigt einen Drittel seines noch sehr guten Autobestands, ohne Skrupel, im Zeitraum von 2018 bis 2025, in dem sie Jahr für Jahr, in völlig unnötiger Weise, nur dem hirnlosen Klima zuliebe, die Umweltschraube immer ein wenig mehr anziehen. Den bitteren Preis zahlen die Kunden.

  4. Es gibt sicher eine Marktnische für E-Autos : Zweitauto für die Ehefrau zum Einkaufen und Kinder zur Schule bringen mit eigner Garage zum Laden.Es handelt sich dabei um Kleinwagen ähnlich Smart.Der Bedarf dürfte auch in ähnlicher Größenordnung sein.Viel verdienen läßt sich damit nicht.BMW muß drastisch schrumpfen ,ob es überhaupt überleben kann ist eher fraglich.Da helfen auch keine Staatshilfen.
    Zwei wichtige Faktoren bei E-Autos hat der Autor übersehen :
    1.Falls eine größere Anzahl E-Autos im Verkehr sind ,wird der Finanzminister die ausfallende Mineralölsteuer auch von den Stromern einfordern.Nachdem 2/3 des Kraftstoffpreises Steuern und Abgaben sind muß mit einer Verdreifachung des Strompreises für Kfz gerechnet werden.
    2.Nachdem Kohle-und Kernkraftwerke abgeschaltet werden und die „Erneuerbaren“ Strom nicht dann liefern können ,wenn er gebraucht wird dürfte es ziemlich schwierig werden das Fahrzeug dann aufzuladen ,wenn man es braucht ,da dann wohl kein Saft gerade zur Verfügung ist oder gerade Blackout.

    • @M. Kaiser
      Zu1.: Es wird mit Sicherheit eine „Kompensationsabgabe“ für die durch E-Kutschen ausfallenden Steuern geben, aber nicht nur das! In „Behördenkreisen“ bzw. bei den Energieversorgern / Netzbetreibern gibt es ziemlich ausgereifte Bestrebungen, auch die „Balkon-PV“ und ähnliche „Geschäftsschädiger mit PV“ mit Anmelde(pflicht)gebühren und „Entnahme“-Abgaben (wie z.B. bei eigenen Brunnen im Garten) zu belegen. Es gibt schon Auflagen an Kleingartengemeinschaften, wo die Vorstände dafür verantwortlich gemacht werden, dass Mitglieder ihre Inselanlagen anmelden, egal ob sie nebenbei ihre Kleinleistung einspeisen oder nicht.

      (Danach kommen die Wasserzähler an die Tränensäcke ….)

  5. Man muß schon komplett bescheuert sein, wenn man sich ein Akku-Auto kauft. Ohne daß man diese Unfuggeräte nutzt verlieren die 0,5 bis 1% des in den Akkus maximal gespeicherten Stroms …

    • Herr Heinzow, es wäre schön, wenn Sie mich nun noch aufklären könnten,in welcher Zeit der besagte Verlust auftritt. Danke.

    • „Ohne daß man diese Unfuggeräte nutzt verlieren die 0,5 bis 1% des in den Akkus maximal gespeicherten Stroms …“

      Herr Thomas Heinzow,
      bereits mal was von Zeit gehöhnt ?
      0,5 bis 1% am Tag ?
      0,5 bis 1% in der Woche ?
      0,5 bis 1% im Monat ?
      0,5 bis 1% Im Jahr ?

      Ist doch etwas komplexer für Menschen die kein technisches Verständnis haben oder nicht Herr Thomas Heinzow?
      Aber man hat mal was geschrieben mit „verlieren die 0,5 bis 1%“.

      • Grundsätzlich sinkt bei JEDEM akku aufgrund seines spezifischen innenwiderstands (bei konsequenter „nicht-nachladung“) die spannung. Das kann im schlimmsten fall bis zur vollständigen entlandung führen.
        DAS ist bei NiCd, bei klassischen blei-akkus, bei LiIo und LiPo grundlegend immer gleich, lediglich die dauer ist extrem unterschiedlich. Was aber bei den LiIo/LiPo noch recht interessant ist >> deren kapazität (also deren max mögliche „stärke“ > aufnahme/abgabe an ampere) sinkt sofort nach der fertigung. Das nennt sich kalendarische alterung. Auch wenn der akku NICHT benutzt wird, sinkt damit seine kapazität. Das ist auch die erklärung, warum manche „billigen china-akkus“ für handys nicht die ausgewiesene kapazität/laufzeit bringen > die liegen halt schon eine weile „irgendwo rum“.
        Zurück zum thema: jeder kennt das problem, daß nach längerer standzeit seines pkw (längerer urlaub, saisonfahrzeug) die „batterie am boden“ ist. Das ist je nach fzg-typ und auch dessen alter (je moderner, desto schlimmer) unterschiedlich. Allerdings betrifft das lediglich ein „sekundäres“ bauteil, das man relativ schnell in den griff bekommt.
        Mein dieseltank (und damit muß man die antriebsspeicher dieser aufgemotzten akkuschrauber gleich setzen) wird selbst nach jahren der (nicht)benutzung NICHT kleiner und die reichweite damit auch nicht geringer. DAS ist eines der grundprobleme dieser sekundärfahrzeuge…. von der ladezeit reden wir mal gar nicht erst.

    • Thomas Heinzow oder auch Herr Hubert Heinzow wie auch immer Sie sich nennen.
      Betrachten Sie mal den Energieverlust beim Kohlekraftwerke.
      ca. 2/3 Verlust und nur ca. 1/3 kommt von der Energie an.

      Betrachten Sie mal den Energieverlust beim Pkw mit Verbrennungsmotor
      auch ca. 2/3 Verlust und nur ca. 1/3 kommt von der Energie am Reifen an.
      Da müsste bei 0,5 bis 1% Verlust das E-Auto nach dem Aufladen ca. 100 Tage nicht bewegt werden um mit dem Verbrennungsmotor gleich zu ziehen.

  6. Vorschlag an den VDA :

    bringt eure Mitglieder (also die deutschen Autobauer) dazu, der Regierung Merkel einen kompletten e-Fuhrpark zur Verfügung zu stellen, mit Monitoring der Nutzung und b e r i c h t e t darüber.

    Wird natürlich nicht stattfinden, denn die Regierungsmitglieder sind ja nicht dumm. Die wissen, daß dann die e-Mobilitätschimäre ziemlich schnell maustot wäre!

  7. Das Laden funktioniert eben nicht akzeptabel schnell. Wer schon Fotos aus USA und Fernost gesehen hat von Fahrzeugschlangen, die an e-Tankstellen auf highways auf einen freien Schnellladeplatz warten, weiß eigentlich, daß es so einfach nicht sein wird. Allein die Stromversorgung stellt ein Problem dar, wenn bspw. an 72 Stationen mit jeweil 100 kW geladen wird. Das entspricht dem „Ersatz“ eine Fossiltanke mit 6 Zapfstellen. Ich glaube, daß kaum eine bestehende Tankstelle mit einem 7,2 MW Anschluß ausgestattet ist.

    • Wenn man mit einzelnen Fotos von Warteschlangen beweisen will, das das Laden von BEVs nicht funktioniert, entspricht das der Vorgehensweise von Grünmedien, die mit einem Foto von einem kalbenden Gletscher beweisen, dass die Polkappen schmelzen. Tatsächlich sind aktuell Schnelllade-Sites weltweit weit davon entfernt, ausgelastet zu sein. Wenn doch, wird erweitert. In Norwegen gibt es durchaus Anlagen mit 42 Ladesäulen (z.B. Rygge). Es werden für BEVs allerdings nicht so viele Schnellademöglichkeiten für unterwegs gebraucht wie Tanksäulen für Verbrenner, sondern so viele wie es an Autobahntankstellen gibt, multipliziert mit ca. Faktor 8 wegen der längeren Belegung. Am Ziel reicht eine langsame Ladung mit Wechselstrom.

      Und zum Thema „akzeptabel schnell“ ein Beispiel: Wenn man mit einem Tesla Model 3 von München nach Mailand fährt (493 km, reine Fahrzeit 4:55), dann braucht man eine Ladepause von 27 Minuten Dauer. Berechnet für Tempo max 150 und Start mit 80% geladenem Akku. Natürlich kann man das mit einem Verbrenner ohne Pause schaffen, wenn man unbedingt will, und ist dann 27 min schneller am Ziel.

      • Im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass das Beispiel München-Mailand insofern etwas schlecht mit den 150km/h harmoniert, weil diese Geschwindigkeit nur im deutschen Teil der Strecke bis Bregenz gefahren werden kann. Der Routenplaner (abetterrouteplanner.com) hat natürlich die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit zugrunde gelegt.

        Hier also nochmal ein Beispiel innerhalb Deutschlands: Paderborn-Passau, 606 km, reine Fahrzeit 5:00, Ladezeit 0:56 verteilt auf 3 Pausen zu 10, 31 und 15 min.

  8. Meine Liste von zu meidenden Automobilfirmen:

    Toyota (lange Jahre DUH unterstützt)
    Volvo
    Tesla
    VW
    BMW

    Haben sich der Elektroschrottproduktion verschrieben.

  9. Also ich voll voll auf die AA Klasse von Mercedes. Dort lässt sich auch die Batterie problemlos vom Anwender wechseln, man muss also keine teure Werkstatt aufsuchen. Außerdem gibt es schone heute ein Funktionierendes Recycling für die Batterien in jeder Stadt.

    Wer es noch nicht gesehen hat, unbedingt anschauen:

  10. Dabei sind die größten Umweltferkel jene, die unwirtschaftliche Ineffizient mit Medien und Politik lauthals fordern und mit unbewiesene Wissenschaftliche Behauptungen und Gesetzen durchdrücken. Denn zu den Windmühlen braucht es zusätzlich ineffiziente Kraftwerke die nur bei Flaute laufen dürfen.Umweltferkel sind nicht wählbar, außer man ist selbst eins.

  11. Aus Sicht der Investoren, die auf gesicherte staatliche Subventionen vertrauen, um ihre Elektrofahrzeuge der Bevölkerung mit politischen Verordnungen, als „alternativlos“ aufzuzwingen, muss die Wahlfreiheit der Autofahrer demnächst weiter politisch eingeschränkt werden.
    Der täuschende, hinterlistige Marketing-Vorwand ist, dass angeblich das Klima geschützt würde, aber tatsächlich politisch organisierte Wirtschafts-Kriminalität durch Großinvestoren, in aller Unverschämtheit schon längst stattfindet.
    Aus durch und durch korrupt und illegal ist längst gängige politisch Praxis in der Ära Merkel geworden, und weite Teile der Manager haben sich damit arrangiert, per Klimaschutzverordnung die Bevölkerung auszunehmen.
    Siehe „regenerative EEG-Milliarden-Vernichtung“ an Kaufkraft der Bevölkerung, die in einem Verbraucherkartell ausgenommen wird.
    Damit ist die der Übergang zu einer Funktionärs-Diktatur, einem hinterhältigen Betrüger-Regime, aus Sicht der Investoren die zwingende Notwendigkeit, auch keine Demokratie, keinen Wettbewerb mehr mit marktwirtschaftliche Freiheiten zuzulassen, sondern gezielt abzuschaffen. Sogar die Kritik in der Öffentlichkeit, an dieser fanatischen politischen Zielsetzung, um der Bevölkerung ihre Rechte und ihre Freiheiten abzuerkennen, zeigt die wahre Bösartigkeit der Akteure.
    Es handelt sich um eine systematische Machtkonzentration von mächtigen Kapitalverwaltern, die gezielt ihre nützlichen Akteure auf den Spitzenplätzen der Polit-Pyramiden von Berufsfunktionären arrangieren.
    Aus der Sicht der Konsumenten auf den Nutzen und die technischen Realitäten findet die politische Zerstörung jeder Logik quasi per Quote und Klima-Makulatur statt, um die despotische Machtkonzentration der Merkel-Pyramide zu stützen.

    • Sehr geehrter Herr Meier,

      da haben Sie sehr gut beschrieben, was hier zurzeit – nicht nur – in Deutschland abgeht.

      Das Hauptproblem ist diese Regierung, die unfähig ist, Deutschland vor dem „GRÜNEN Syndikat“ zu schützen.

      Oder ist es sogar Absicht, also reine Bösartigkeit dem Deutschen Volke gegenüber?

  12. Als ehemaliger BMW-ler, der viel im Randbereich zwischen Industrie und Politik tätig war, stellen sich mir die Nackenhaare. Das heutige Problem scheint ein Generationen Problem zu sein. Wo man hinkuckt, die Leut*innen haben keine Cochones mehr. Ich bin ziemlich sprachlos, wie heute den politischen Rattenfängern hinterhergedackelt wird, statt einfach mal über den Verband (ACEA oder VDA) ein gemeinsames Projekt zwischen Industrie und Politik lostreten. Inhalt: was geht, was wird voraussichtlich in überschaubarer Zukunft gehen, was ist grundsätzlich fraglich. Wer nicht mitmacht, hat sich selbst in die Ecke gestellt. Und die, die mitmachen, vor Allem aus der Politik, haben jede Gelegenheit, sich öffentlich als nichtswissende Traumtänzer darzustellen und zu blamieren. Das Problem hierbei ist – zugegeben – die europäische Konkurrenzsituation. Kein Hersteller traut dem anderen in der Wettbewerbssituation. Allerdings ist zu konstatieren, daß, wer noch nicht realisiert hat, daß hier ein mobilitätskultureller Paradigmenkampf tobt, es also um die Überlebensfrage geht, ein Problem mit der Wahrnehmung hat, um nicht zu sagen, nicht mehr alle Kugeln am Christbaum hat. Die Elektromobilität gehört ganzheitlich untersucht, well to wheel, also von den Ressourcenquellen bis zum Fahrzeugrad. Verfügbarkeit von notwendigen Stoffen, Komponenten, zeitlich wie mengenmäßig, was das Fahrzeug angeht. Weiterhin die Energieinfrastruktur zum „Energietanken“. Dabei wird rauskommen, daß selbst bei Schnellladung Tankstellen die sechsfache Anzahl von „Zapfstellen“ brauchen werden (5 Min. vs 30 Min.), also deutlich mehr Platz, daß sie 110 KV Zuleitungen und Tranformatoren brauchen werden, alles, was heute nirgendwo vorhanden ist. Von der Energiemenge angesichts des shutdowns von KKW und Kohle ganz abgesehen. Man braucht weder Energie- noch Fahrzeugfachmann zu sein, um erkennen zu können, daß Elektromobilität, gemessen an der vorhandenen und der in den nächsten 10 Jahren zu erwartenden Infrastruktur, nicht realisierbar sein wird, wie das sich die Politik in ihrer Einfalt vorstellt. Darüberhinaus wird es wegen der wegbrechenden Konjunktur und Industrieabwanderung ins Ausland nicht finanzierbar sein. Es ist atemberaubend zu sehen, wie heute Unwissenheit, Dummheit und Verantwortungslosigkeit zum Maß aller Dinge geworden ist. Gesagtes gilt auch für die derzeit hochgejazzte Wasserstofftechnik. Die Automobiler könnten der Politik sehr viele Ergebnisse aus ihren Forschungen über viele Jahre erzählen. Die Politik handelt nach der Devise, „verdirb mir meine schönen Träume nicht“!

    • Die Leute sind in der Tat so wie Kohl bescheuert, daß sie hinter einer Frau an der Spitze hinterherlaufen. Für die Diss. bei ihrem Ehemann hat die 8 Jahre benötigt … (hab ich irgendwo gelesen). Inzwischen kann man die sogar lesen.

      Diese Frau hat ihren Auftrag der Zerstörung der BRD fast erreicht. Die sichersten KKW der Erde werden stillgelegt und der Strom soll nächtlich mit Solarzellen und Windmühlen bei Windstille hergestellt werden.
      Die Deutschen sind unter dieser Frau saublöde geworden … : Dumm, dümmer, am dümmsten ….

  13. Es ist sicher richtig Elektrofahrzeuge zu entwickeln und zu bauen. Aber nur soviele wie der Markt haben möchte und nur als Beschwichtigungsversuch dummer Medienvertreter. Mit erheblichen Subventionen, also Kaufprämien, garniert wird man einige Stromer in Deutschland und in Europa verkaufen können. Ob es sich am Ende lohnt ist zweifelhaft. Weiterbringen wird es unseren wichtigsten Wirtschaftszweig auf keinen Fall. Die Entwicklung eines Fahrzeugs ist sehr teuer und die Absatzzahlen werden deutlich hinter den Erwartungen zurück bleiben. Glaubt man den Medien sind viele potentielle Autokäufer an E-Autos interessiert. Wenn es aber konkret wird ziehen die Meisten zurück. Zu teuer, zu geringe Reichweite, zu wenig Lademöglichkeiten und die teilweise lange Dauer der Ladevorgänge sprechen letztendlich für den Kauf eines Verbrenners.. Auf dem Weltmarkt werden die Verbrenner sowieso noch auf Jahrzehnte hinaus führend sein. Das ist der Markt von dem die deutsche Automobilindustrie lebt. Es ist töricht, um nicht zu sagen selbstvernichtend nun zwangsweise ganze Konzerne in die vollständige und ausschliessliche E-Mobilität zu überführen. Das wird in wenigen Jahren bereits zur Existenzbedrohung für VW, BMW und andere führen. Vor allem wird ein Vorsprung an Knowhow ohne Not aufgegeben oder nach China verramscht. “Nieten in Nadelstreifen“.Nie war dieser Satz richtiger. Egal ob über Politik oder Konzernlenker gesprochen wird.

    • >>Es ist sicher richtig Elektrofahrzeuge zu entwickeln und zu bauen.<<
      Man muß schon ökonomisch, technisch, extrem blöd und umweltschädlich eingestellt sein, wenn man sich ein primitives Akkuauto mit extrem hohem Primärenergieverbrauch anschafft. Das beste Kohlekraftwerk in D in WHV hat einen Wirkungsgrad von 48%. Und wenn ein Akku geladen wird, verschwinden 10% der Energie. Das sind 20% der Primärenergie. Macht dann einen Wirkungsgrad von 28%. Und damit ist das Akkuauto unterhalb des Wirkungsgrades eines Benziners. Weshalb ja nicht der höhere Energieverbrauch durch die extreme Akkumasse noch berücksichtigt werden muß.
      Aber so ist mit der technisch-naturwissenschaftlichen Allgemeinbildung der meisten Journalisten. Physik und Chemie als Abifach? Nicht mehr vorgeschrieben ….

      • T. Heinzow
        „Das beste Kohlekraftwerk in D in WHV hat einen Wirkungsgrad von 48%.“

        Wieder mal die Märchenstunde von Herrn T. Heinzow.
        Welches Kohlekraftwerk liefert in der Praxis so im Jahresdurchschnittlich Strom mit einem elektrischen Wirkungsgrad von 48% und nicht nur unter optimalen „Laborbedingungen“

        Herr Thomas Heinzow,
        nennen Sie doch bitte den Namen vom Kohlekraftwerk das die 48% elektrisch jetzt schafft.

  14. Herr Göhring, merken Sie nicht, dass Sie mit diffamierenden Begriffen wie „Elektro-Töfftöffs“ Ihrer Sache schaden. Objektivität geht anders. Und erfordert auch die Kenntnis der korrekten Fakten: Der BMW i8 war ein Hybridfahrzeug und insofern problemlos in der Lage, über Land zu fahren.

    Das Problem der Elektrofahrzeuge ist nicht, dass sie ohne die ideologische Überhöhung keiner kaufen würde, und dass sie unter Zuhilfenahme von Subventionen entwickelt wurden. Wenn ab morgen plötzlich die ganze Welt erkennen würde, dass die Elektromobilität im Hinblick auf Klima und Umweltverschmutzung keinen signifikanten Vorteil vor Verbrennungsmotoren hat, und sämtliche Subventionen von einem auf den anderen Tag wegfallen würden, dann würden Teslas weiterhin Käufer finden, und das Unternehmen würde überleben. Der grüne Ideologe kauft eher E-Smart oder gar Renaut Twizi, wenn er von seiner Ideologie überzeugt ist.

    Auch BMW tut gut daran, Elektrofahrzeuge anzubieten. Allerdings sollten es sinnvollerweise so viele sein, wie nachgefragt werden, ohne dass sie per unlauterem Wettbewerb gepuscht werden. Wenn das zu Kleinserien führt, die sich nicht rechnen, dann natürlich nicht.

    Das Problem der Elektrofahrzeuge ist aus Verbrauchersicht nicht, dass man damit nicht längere Strecken fahren kann. Wenn das Auto eine hinreichend große Batterie hat und eine hohe Ladeleistung, dann geht das durchaus, und das Aufladen unterwegs funktioniert akzeptabel schnell.

    Vielmehr scheitert die Elektromobilität für die meisten daran, dass sie zu Hause keinen exklusiven Stellplatz mit Stromanschluss haben. Und Mondpreise an und schwieriger und fehleranfälliger Zugang zu Ladesäulen schrecken bei nicht-Tesla-BEVs ab.

    Daneben gibt es natürlich noch das Problem, dass die Ladeinfrastruktur noch viel teurer würde, wenn es überwiegend BEVs geben würde.

    • >> … und das Aufladen unterwegs funktioniert akzeptabel schnell.<<
      ROFL
      Oder wie heißt es umgangssprachlich: dümmer geht's nimmer … .
      Wo kann man denn unterwegs den Stecker in ne Autoladesteckdose stecken? Und wo geht das bei mir vor der Haustür? Und wer schützt die Elektrokabel vor den Durchschneidern? Mein Benzintank ist immerhin abschließbar und die Benzinleitung ist gegen Schädiger bestens geschützt.
      Wieviel Geld haben Sie für Ihre unzutreffende Behauptung bekommen?

    • Sorry, ich habe noch nie soviel technischen Schwachsinn gelesen. Googlen Sie mal bei servus TV das Gespräch zwischen Dr. Wegscheider und Prof. Fritz Indra. Vielleicht sehen Sie danach technisch klarer.

  15. Ah, die Transformation! Wer, wenn nicht wir!
    Nun sieht also auch BMW keinen anderen Weg als mit der E-Transformation die Fossil-Renditen zu erreichen; eher trügerisch die Hoffnung!

    Tesla fährt geschickt das Microsoft Modell und profitiert von Fehlern der Konkurrenten im Einklang mit staatlicher Förderung. Die Klientel, die einen i8 kaufen will…und kann stirbt aus. Kein Konzept für Kurzstrecken-Individualverkehr weit und breit ausser den (leider praktischen) SUV-Panzern aller Waffengattungen.

    • @ Venabili
      Richtig, der clevere Herr Mask von Tesla lebt mit seiner Manufakturboutique von Strafgeldern, die er von Autoherstellern abkassiert, die die staatlich vorgegebenen und völlig idiotischen Umweltnormen nicht einhalten. Mit seinen Autoimitaten hat er wahrscheinlich noch keinen einzigen Cent verdient.

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