Eine unbequeme Wahrheit: Gores spektakulär falsche Prophezeiung bzgl. Schnee auf dem Kilimandscharo

[The Wikimedia Commons image of Mt. Kilimanjaro is from the user Chris 73 and is freely available hereunder the creative commons cc-by-sa 3.0 license.]

James Taylor
In seinem im Jahre 2006 erschienenen Buch An Inconvenient Truth posaunte Al Gore hinaus, dass es spätestens im Jahre 2016 auf dem Gipfel des Kilimandscharo keinen Schnee mehr geben würde. Im Gegensatz dazu gibt es auf dem Kilimandscharo – etwa 330 km vom Äquator in Tansania entfernt – weiterhin das ganze Jahr über große Gletscher und regelmäßig auftretende Schneefälle. Tatsächlich zeigt die heutige 8-Tage-Prognose für den Kilimandscharo für jeden Tag Schneefall (siehe weiter unten).

Auf Seite 45 seines Buches aus dem Jahr 2006 schreibt Gore [übersetzt]: „Ein weiter Freund, Dr. Lonnie Thompson von der Ohio State University, ist der weltführende Experte bzgl. Berggletscher. Hier steht er im Jahre 2000 auf dem Gipfel des Kilimandscharo mit den beklagenswerten Resten seiner einst großen Gletscher. Er prophezeit, dass auch diese Reste während der nächsten 10 Jahre verschwinden werden. Dann heißt es nicht mehr ,der Schnee des Kilimandscharo’“.

Jedoch … die Website www.just-kilimanjaro.com berichtet, dass der schneebedeckte Gipfel weiterhin besteht mit „permanenten Gletschern, die seinen gesamten oberen Teil überdecken“ (hier).

Auch die Website www.deeperafrica.com berichtet von das ganze Jahr über vorhandenem Schnee. „Eis und Schnee gibt es das ganze Jahr über auf den oberen Teilen des Berges. Es gibt dort massive Gletscher, Eisfelder und sich auftürmende Eiswände, die unter der Äquatorsonne glänzen“, heißt es auf der Website.

Und schließlich, wie oben bereits erwähnt, die heutige 8-Tage-Prognose [vom 6. Juni bis 13. Juni]:

[Zum Bild: 28°F ≅ -2°C 33/34°F ≅ +1°C 19/22°F ≅ -6°C. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit (Mitte) bezieht sich auf heute und morgen. Die Zeile unten zeigt die erwähnte 8-Tage-Prognose. Bildquelle]

Klima-Alarmismus ist settled Wissenschaft, oder? Die Infragestellung der Behauptungen von Al Gore und anderen Klima-Alarmisten ist „Leugnung der Klimawissenschaft“ und „Angriff auf die Wissenschaft“, oder?

Wir auf diesem Blog werden sofort berichten, wenn das Korrektur-Statement von Al Gore mit Sicherheit sehr bald erscheint.

James Taylor is Director of the Arthur B. Robinson Center for Climate and Environmental Policy at The Heartland Institute. Taylor is the former managing editor (2001-2014) of Environment & Climate News, a national monthly publication devoted to sound science and free-market environmentalism.

Link: http://climaterealism.com/2020/06/an-inconvenient-truth-gore-spectacularly-wrong-on-snows-of-kilimanjaro/

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Und hier gleich noch eine unbequeme Wahrheit. Bei www.climaterealism.com findet man noch weitere. Anm. d. Übers.]

Noch eine unbequeme Wahrheit: Gores spektakulär falsche Prophezeiung bzgl. <i>Glacier National Park</i>

James Taylor

In seinem Buch aus dem Jahr 2006 An Inconvenient Truth posaunte Al Gore außerdem hinaus, dass es bis zum Jahre 2012 im Glacier National Park keine Gletscher mehr geben werde. „Unser heimischer Glacier National Park muss sehr bald umbenannt werden zu ,Der Park der ehemaligen Gletscher’“, schrieb Gore. Jedoch … wir befinden uns im Jahr 2020, und die Gletscher im Park sind üppig und vielfältig. Also noch eine grandios gescheiterte Prophezeiung von ihm.

Gegenwärtige Bedingungen im Park: Hier versucht man, die Going-to-the-Sun Road wieder zu öffnen. Bildquelle

Auf Seite 47 seines Buches schreibt Gore: „Ich bestieg den Gipfel des größten Gletschers in dem Park mit einer meiner Töchter im Jahre 1997. Die mich begleitenden Wissenschaftler sagten mir, dass sämtliche Gletscher des Parks innerhalb der nächsten 15 Jahre vollständig verschwinden werden“.

Jedoch … Caitlyn Florentine, eine Physikerin am Northern Rocky Mountain Science Center des U.S. Geological Survey, gab in einem Interview von Montana Public Radio Anfang des Jahres bekannt, dass 26 namentlich bezeichnete Gletscher im Park existieren, sogar noch 8 Jahre nach dem von Gore genannten Termin.

Gores Behauptung, dass die Gletscher bis zum Jahr 2012 verschwunden sein würden, war nicht die einzige alarmistische Prophezeiung, die sich als völlig falsch erwiesen hat. Die Betreiber des Parks stellten aufgrund jener Behauptungen Schilder auf des Inhalts, dass alle Gletscher bis 2020 verschwunden sein werden. Anfang dieses Jahres hat man versucht, all diese Hinweistafeln wieder zu entfernen, ohne dies jemandem zu sagen. Die Besucher bemerkten es trotzdem.

„Man nenne niemals einen Zeitpunkt für Untergangs-Prophezeiungen“, schrieb der Kolumnist James Delingpole in einem Kommentar zum Tarnkappenschild-Ersatzprogramm des Parkdienstes.

Das vielleicht eindrucksvollste Beispiel fehlender Glaubwürdigkeit oder Integrität der Klima-Alarmisten bietet die Website GlacierHub, welche die falsche Prophezeiung des Park Service‘ in diesem Jahr unter die Schlagzeile stellte [übersetzt] „Klima-Leugner schlagen zu!“ [Climate denialists pounce]. Ja, man liest richtig. Der Betreiber des Parks stellte im gesamten Park – auf Kosten der Steuerzahler – Schilder mit der Behauptung auf, dass es im Jahre 2020 keine Gletscher mehr geben werde. Klima-Realisten haben diese Behauptung von Anfang an in Frage gestellt und wurden darob als „Wissenschafts-Leugner“ gebrandmarkt. Der Termin verstrich, der Park Service lag erwiesen falsch, und die Klima-Realisten hatten vollkommen recht. Die Alarmisten reagieren darauf, indem sie die bestätigten Klima-Realisten „Leugner“ nennen.

Übrigens, das Earth Institute der Columbia University zeichnet GlacierHub aus mit der Einladung, sich der Website des Earth Institutes anzuschließen. Ethische, objektive, ordentliche Wissenschaft in Reinformat.

Wie auch immer, der Verlust sämtlicher Gletscher des Parks bis zum Jahr 2012 ist nichts als eine weitere alarmistische Prophezeiung, die sich als spektakulär falsch erwiesen hat. Wir hier bei Climate Realism erwarten schnellstens eine vollständige Korrektur und Entschuldigung von Al Gore und werden sofort melden, wenn diese erscheint.

James Taylor is Director of the Arthur B. Robinson Center for Climate and Environmental Policy at The Heartland Institute. Taylor is the former managing editor (2001-2014) of Environment & Climate News, a national monthly publication devoted to sound science and free-market environmentalism.

Link: http://climaterealism.com/2020/06/an-inconvenient-truth-gore-spectacularly-wrong-on-glacier-national-park/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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7 Kommentare

  1. Der Prophet des anthropogenen Klimawandels, Al Gore, hat soviel Schwachsinn verzapft, da kommt es darauf auch nicht mehr an. Dafür soll er, wie immer wieder geschrieben wird, bereits ein paar Hundert Millionen, wenn nicht sogar eine Milliarde mit der „CO2-Klimakatastrophe“ gemacht haben. Als waschechtem Amerikaner gibt ihm dies garantiert die Gewissheit, jedenfalls alles richtig gemacht zu haben… Obama, Demokrat und Jurist aus dem Sozialbereich, hat die Klimaverblödung dann bekanntlich zu seiner Politik gemacht – was habe ich diesen Mann anfänglich überschätzt! Und Merkel war auch gleich mit dabei…
    Das Tragische dabei: Auf Al Gore und Konsorten basiert heute eine Politik der Billionen-Abzocke und der totalen CO2-Verblödung. CO2, ein Wohltäter für das Pflanzenwachstum auf dieser Erde, kann niemals soviel Schaden bewirken wie ihn unsere Klima-Hirn-Notstands-Politiker heute anrichten – dank grüner CO2-Verdummungs-Ideologie!

  2. Der Kilimandscharo ist mitten in Afrika am Äquator. Nur logisch, dass da alle Gletscher wegschmelzen müssen, bei der Inszenierung der angeblichen „Erderhitzung“, der Begründung für die „GRÜNEN“ Geschäftsmodelle des „GRÜNEN Syndikats“.

    Alles Lug und Betrug, und unsere Alt-Parteien/Medien machen da noch fleißig mit. Beispiele gibt es genug.

  3. Ich war vor gut 35 Jahren auf dem Kilimandscharo. Damals gab es dort oben tatsächlich sehr wenig Schnee, bzw. Eis. Das hatte aber nichts mit «Erwärmung» zu tun. Nachts fallen die Temperaturen dort oben auf -10° C oder ähnlich. Sie steigen tagsüber kaum auf über 0°C, trotz der prallen Sonne nahe beim Äquator – wegen der grossen Höhe.
    Schnee-Fälle sind eher schon Zeichen einer «Erwärmung», nicht wegen des CO2, sondern weil ausreichend feuchte Luft vom indischen Ozean heran geführt wird. Eine analoge Situation herrscht auf den hohen Bergen Ecuadors, Chimborazo, Cotopaxi, et al. Man kann wohl sagen, oberhalb von 4800 Metern fallen Niederschläge überall auf der Welt in Form von Schnee.
    Details unter http://www.klima-schwindel.com

    • Wie ich mal vor 10 Jahren oder so gelesen gabe sind/waren am Fuße des Kili Bewaldungen, die abgeholzt wurden und somit fehlte die aufsteigende Feuchtigkeit der Pflanzen die den Berg hochzog und am Gipfel zu Schnee und Eis wurde. Die feuchte fehlte und somit wurde das Eis weniger. Hinzu kommt vielleicht noch geringere Bewölkung und damit mehr Sublimation die den Schnee geringer werden lässt

  4. erwarten schnellstens eine vollständige Korrektur und Entschuldigung von Al Gore

    Na, da wette ich, dass nichts kommt

    • Als THEOLOGIE- und JURA-studierter (UN-fertig) und über CO2-Zertifikate zum Multi-Millionär avancierter, braucht ER (Al Gore) noch nicht mal ein „neues“ Narrativ, geschweige denn eine Entschuld(ig)ung – „verschuldet“ über sein „Geschäfts-Modell“ hat ER seine LandsLeute und ZeitGenossen 😉

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