Wenn sich Lobbyisten als Klimaexperten ausgeben

Ex-Grünen Chefin Simone Peter, jetzt oberste Windkraft Lobbyistin

Von die kalte Sonne.
Der unermüdliche Jörg Kachelmann: Diesmal fordert er einen Mindeststandard in Allgemeinbildung für Lobbyisten.

 Gemeint ist die Lobbyistin Simone Peter.

Wie schon im Frühjahr als eine normale Sturmflut die deutschen Küsten traf und sie deshalb in Panik verfiel aber gleichzeitig über viel Windstrom frohlockte, ist es jetzt das Thema Sibirien. Das ist gerade eine beliebte Sau, die durchs Klima-Dorf getrieben wird. Nochmal zur Erinnerung. Sibirien ist fast 40 mal so groß wie Deutschland, es gibt nicht die Standardtemperatur für Sibirien, denn die Ausdehnung reicht von Kasachstan bis zum Nordpolarmeer und vom Ural bis an den Pazifik. Simone Peter beruft sich auf einen Artikel des Guardian. Und der macht nettes Cherry Picking und verwechselt munter Wetter und Klima:

„Russian towns in the Arctic circle have recorded extraordinary temperatures, with Nizhnyaya Pesha hitting 30C on 9 June and Khatanga, which usually has daytime temperatures of around 0C at this time of year, hitting 25C on 22 May. The previous record was 12C.“

Sie unterliegt dabei demselben Missverständnis wie unsere Lieblingsbiologin Melanie Bergmann aus Bremen. In dem riesigen Land können die Temperaturen im Laufe des Jahres erheblich schwanken, von minus 40 Grad bis plus 40 Grad kann alles dabei sein. In keinem Fall beträgt die durchschnittliche Temperatur in dem riesigen Land im Sommer 0 Grad. Sie schwankt. Es wird sich aber ein Ereignis herausgepickt, im Falle von Nizhnyaya Pesha sanken die Temperaturen am nächsten Tag von 30 auf 10 Grad. Das war aber keine Erwähnung mehr wert. Wieso auch, das ist Wetter und nicht Klima.

Das zweite Beispiel Khatanga profitiert momentan von einer südlichen Strömung. Warme Luft kühlt auf dem Weg über das Land kaum ab und daher ist es im Süden Sibiriens gerade warm. Man nennt das ebenfalls Wetter, das gleiche Wetter sorgt nämlich im Norden Sibiriens für kühles Wetter, weil der Wind von Nord und über die See kommt. Das kann in sehr kurzer Zeit schon wieder komplett anders aussehen.

Beide sibirischen Städte haben, da sie auf der Nordhalbkugel liegen, gerade Sommer. Die Sonne scheint sehr lang und hat so die Möglichkeit die Luft zu erwärmen. Strömungen sorgen darüber hinaus für unterschiedliches Wetter. Man erkennt es auf der Karte von Ventusky sehr gut an der grünen Farbe. Dort ist es aktuell kühl. Für Lobbyisten vom Schlage Simone Peter ist das wahrscheinlich ein unvorstellbares Ereignis. Sie mischen munter Wetter und Klima, weil es gerade gut passt. Würde irgendjemand bei einem neuen Tiefstwert im Winter in Sibirien eine neue Eiszeit ausrufen? Nein, denn das wäre in etwa auf dem gleichen Niveau wie Simone Peter.

Der Beitrag erschien zuerst bei Die kalte Sonne hier

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31 Kommentare

  1. Manchmal kann man/frau/div sich nur an den Kopf fassen, z.B. dann wenn man/frau/div
    den erwähnten Guardian-Artikel:
    https://www.theguardian.com/environment/2020/jun/17/climate-crisis-alarm-at-record-breaking-heatwave-in-siberia
    mit der (man/frau/div kann es nicht anders ausdrücken) schlampigen Übersetzung im Berliner*In Tagesspiegel in einem anderen Tab öffnet:
    https://www.tagesspiegel.de/wissen/rekordtemperaturen-bis-zu-30-grad-warum-es-in-sibirien-inzwischen-waermer-ist-als-in-berlin/25928184.html
    Hier zuerst nur soviel:
    Aus: „The freak temperatures have been linked to wildfires, a huge oil spill and a plague of tree-eating moths.“
    machte der Tagesspiegel:
    „Wie der „Guardian“ berichtet, führen Experten die ungewöhnlich hohen Temperaturen von zum Teil über 30 Grad auf Waldbrände, riesige Öl-Lecks und eine Mottenplage zurück, der viele Bäume zum Opfer fielen.“
    Nun kann man/frau/div durchaus auf den Gedanken kommen, daß „Temperaturen über 30 Grad“ „auf Waldbrände [zumindest im *Inneren des Waldbrandes A.U.]“ zurückzuführen sind….
    Wie allerdings eine Mottenplage (Kaltblüter*Innen) solche Temperaturen erzeugen sollen….
    Von „Experten“ (ohne *Innen) schrieb der Guardian übrigens nichts…

  2. Wer als DDR Bürger an der Trasse gearbeitet hat, wird dafür nur ein müdes Lächeln übrig haben. DAS „Sibirien“ gibt es nicht. Kann Hr. Kachelmann nur beipflichten. Wenn Dummheit quietschen würde, müssten viele Politiker ständig mit der Ölkanne herum laufen.

    • @ Rachui
      Sorry, bei allen Unzulänglichkeiten, die man der DDR vorwerfen kann: solche Wahrheitsverleugner in Energiefragen gab es dort nicht. Und auch der gern wiederholte und verbreitete Blödsinn, dass Merkel die Rache Honeckers sei, ist absurd. Merkel und ihre Clique setzt nur das um, was Morgenthau für Deutschland geplant hat.

      • Stimmt das so wirklich? Bei Walter Ulbricht mal nachgelesen, was der so blindgläubig umgesetzt haben soll? Aus Treue zu Stalin?

        Ich frage nur.

        • „…Bei Walter Ulbricht mal nachgelesen, was der so blindgläubig umgesetzt haben soll? Aus Treue zu Stalin?“

          Immerhin hat olle Walter den Stalin um etliches überlebt. Und selbst ihm hat auch in den 60-ern gedämmert, dass die wirtschaftliche Entwicklung der DDR immer stärker zu hinken beginnt. Die NÖSPL (neues ökonomisches System der Planung und Lenkung) wurde beschlossen. Dezentralisierung, Eigenverantwortung der Betriebe (Eigenverwendung Gewinn z. B.), Ausweitung des Westgeschäftes waren Eckpunkte.
          Das musste natürlich zu Lasten der Zentralverwaltung und zu Gunsten der Ökonomen anstelle der Parteifunktionäre gehen. Und es würde zu Lasten der Lieferungen in die SU gehen, wenn das Westgeschäft (teils mit russischen Rohstoffen 😉 ) ausgeweitet würde.
          Breshnew war strikter Gegner einer solchen Politik (die es ähnlich in der SU auch unter Lenin kurz gegben hatte (NÖP)), weil er den Allmachtsanspruch der Kommunisten gefährdet sah.
          Der DDR wurden durch die SU in einem *Handelsvertrag* Mitte der 60-er quasi unerfüllbare Lieferauflagen gemacht.
          Erich Apel, maßgeblicher Mitgestalter der NÖSPL, erschoss sich vor Vertragsunterzeichnung. Die Moskau- und Breshnew- treue Truppe um Honecker und Krenz sägte den alternden Spitzbart ab und verkündete anstelle der NÖSPL jetzt die *Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik*. 1971 glaub ich. Die Verstaatlichungen wurden vollendet und alles unter Zentralverwaltung versucht zu regeln.

          Fasse mal zusammen: Während dem (durchaus strammen) Kommunisten Ulbricht zumindest die Bedeutung der Wirtschaft noch klar war und er die Notwendigkeit von Konzessionen an diese einsah, war das bei der Folgeclique nicht mehr der Fall. Im Gegensatz zu Ihnen mache ich nicht ursächlich Ulbrichts Führung für das Scheitern der DDR- Wirtschaft hauptverantwortlich, sondern seinen Nachfolger und die Breshnew- Clique.
          Im Vergleich zum Vorposter meine ich, das in der Gesamtschau die Wirtschaftspolitik in Inkompetenz und Verantwortungslosigkeit ähnlich gelagert war wie bei den heutigen Eliten. Ob man sich der Energiefrage bewusster war ist lediglich möglich, sicher bin ich mir da nicht, wenn ich die damals allgegenwärtige Verschwendung resümiere.

          Wir haben heute GsD das Glück, das in der Industrie noch von der Politik unabhängige Strukturen existieren.

          Merkel ist wahrscheinlich nicht der Treiber… aber die Wirkungen der auch durch sie zu verantwortenden Wirtschaftspolitik können schon in die Nähe der Wirkungen eines Morgenthau- Planes führen….

          • Danke sehr, für Ihre Ausführungen. Ich lerne stets gerne dazu.

            In mindestens einem Produkt soll die DDR zeitweise und international, gar bis Australien ging es auch, erfolgreich gewesen sein. Eine Art Schreibmaschine(, wenn ich mich recht entsinne)? Es gab sogar DDR-Fachleute, die in der Welt herumreisen durften um das Produkt an den Mann zu bringen. Dann kam der Computer auf und der Vorteil „verschwand“, der Kunde änderte seine Präferenzen. Es soll ja auch den Ansatz einer Computerindustrie in der DDR gegeben haben.

            Es lag sicherlich nicht an den Menschen in der DDR, die waren und sind genauso fähig, wie andere. Aber am System, an den Regeln. Die Kompetenten werden nicht optimal und bevorzugt gefördert.

            Walter Ulbricht wird das Bonmot zugeschrieben: es muß demokratisch aussehen, einen demokratischen Anstrich haben, aber wir müssen alles kontrollieren, die völlige Kontrolle haben.

            Ein sehr erfolgreiches Produkt der DDR war die STASI, die vom KGB sehr eingebunden wurde. So wurde mir zumindest erzählt. Ohne Gewähr.

      • Was die Energieversorgung betrifft, da haben sich in der DDR die Verantwortlichen Bonzen tatsächlch viele Gedanken gemacht. Dass die Braunkohle endlich hatten die sehr wohl begriffen und was passieren kann, wenn die Bevölkerung und die Wirtschaft im Dunkeln sitzt war wohl auch bewußt. Die haben richtigerweise auf die Kernkraft gesetzt, auch wenn Teile der damaligen DDR-Bevölkerung durch das „Westfernsehen“ schon grün indoktriniert waren.

        • „auch wenn Teile der damaligen DDR-Bevölkerung durch das „Westfernsehen“ schon grün indoktriniert waren.“

          Ich war auch damals *grün*, aber bei mir war eher Bitterfeld (hatten dort Bekannte), unser immer verschissenerer Dorfbach und die tatsächlich(!) absterbenden (Fichten)Wälder auf dem Erzgebirgskamm der Grund.
          Der Kernkraft stand ich trotzdem ziemlich positiv gegenüber.

          • Das negiere ich auch nicht, auch die „Umweltbibliothek“ war in der DDR nötig, den Dreck im „Chemiedreieck“ oder um die Braunkohlekraftwerke kenne ich auch aus eigenem Erleben. Die DDR-Wirtschaft war totel „impotent“ und die Kernkraft der Strohhalm. Heute ist die etablierte Politik absolut impotent und von dem Strohhalm Kernenergie gibt es dank rotgrüner Politik nur noch ein paar Fasern, die demnächst völlig ohne Not ganz abgeschnitten werden. Wende in der DDR völlig umsonst dank Merkel?????

  3. Um „Grünes Denken“ überzeugend vermitteln zu können bedarf es eines Mindestabstands zur Allgmeinbildung, den Frau Simone locker einhält. Auch Ihre Nachfolgerin, die als hochqualifiziert gilt , hat kaum Schwierigkeiten dieser Maßgabe zu genügen

  4. Wer öfter in Sibirien war weiß, daß im Sommer Temperaturen von 30° nicht ungewöhnlich sind. Da Frau Peter auch aus dem Saarland kommt wie Honecker, Maas, Lafontaine, Altmeier, AKK usf. muß man sich langsam fragen, was die verbindet? Durch besondere Klugheit fallen sie jedenfalls nicht auf.

  5. Man muss sich nur mal den Twitteracoount von Frau Peter mit den Beiträgen/Re-tweetsetc. ansehen (Hr. Kachelmann ist übrigens gesperrt): Frau Kemfert, der ZDF Meteorologe Terli, Karl Lauterbach u.v.a.m. alles Protagonisten linksgrünen Klimafraktion der „Gerechten“! Übrigens: der an sich erfrischende Herr Kachelmann hat am, Zitat: menschgemachten Klimawndel keinen vernünftigen Zweifel!

    • Am menschgemachten Klimawandel braucht man keinen Zweifel zu haben.
      Der Klimawandel in den Städten ist garantiert menschgemacht 😉
      Und manch anderer sicher auch noch.
      Fragt sich nur, ob und wenn ja, welchen Einfluss das CO2 hat.

  6. Vom „heissesten Winter“ labert der SPON-Artikel zum „Sibirien-Rekord“ –
    habe denen klar gemacht, dass es um den HotSpot ringförmig riesige WaldBrände z.Z. gibt – einfach „EarthWindMap“ gucken 😉

    • Hatte bei SPON die Kommentare gelesen, Ihren entdeckt… Es geht aber niemeand darauf ein, Ihre Intention erkennt niemand, bzw. nimmt niemand zur Kenntnis.

      Allerdings ist die Grundstimmung in den Kommentaren zumeist noch um einiges alarmistischer als im Artikel selbst. Ziemlich erschreckend.

  7. Frau Peter hat sich auf eine englische Zeitung (theguardian.com) berufen, die ihre Existenz einzig und allein dem Sklavenhandel verdankt. Wie kann die skrupellose Frau Peter das mit ihrem Gewissen vereinbaren? Und vor allem die Zeitung selbst?

    theguardian.com unterstützt dabei die Antifa und die BLM-Bewegung fleißig, einseitig und aktiv mit. Warum? Damit diese nicht dahinterkommen?

    Und jetzt macht theguardian.com bei der nächsten Schweinerei mit: dem Milliardengeschäft mit der Menschen verachtenden Energiewende und Klimaanbetung.

    Das zeigt mal wieder, wie dumm die Antifa und der Rest sein muß: sie spielen ständig die nützlichen Idioten für jemandes Drecksgeschäfte. Die Atheisten wissen wie es geht.

    Es ist eine späte Genugtuung zu wissen, daß die wahren Spießer, grün und kommunistisch sind. Sie wollten nur schneller reich werden als andere. Die verlogene Moral war und ist nur Mittel zum Zweck.

    Quelle:
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-8443501/GUY-WALTERS-woke-Guardian-newspaper-founded-fortune-linked-cotton.html

  8. Frau Peter hätte nur einmal „Klima in Sibirien“ googeln müssen, dann hätte sie z. B. in
    https://www.beste-reisezeit.org/pages/europa/russland/sibirien.php
    lesen können:
    „In allen Teilen dieses riesigen Gebietes herrscht ein stark ausgeprägtes Kontinentalklima. Das bedeutet, dass die Sommer heiß und die Winter extrem kalt sind. Die Skala des Thermometers kann in Sibirien im Hochsommer mitunter auf die 40 Grad-Marke klettern, im Winter wurden schon Temperaturen unter -70 Grad gemessen.“
    Viel Vergnügen beim „Umsteuern“, Frau Peter!

    • Sie können nie und nimmer davon ausgehen, dass eine Lobbyistin vom Schlage Simone Peters die Wahrheit auch nur einen Dreck interessiert. Dafür habe ich schon viel zu viel provozierend Dummes von ihr gelesen. M.E. war sie auch jene Peters, die anlässlich von Aprilfrösten im letzten Jahr dringende Maßnahmen gegen den Klimawandel forderte. Neben Lobbyismus ist fanatische Klimaideologie als Hauptantrieb zu vermuten, ähnlich einer Frau Götze, und wie man es nicht selten bei Grün-ideologisierten Frauen vorfindet.

  9. Ich habe im Juli/August 1974 in Blagowestschensk (Благовещенск) im Südwestural in der Nähe von Ufa (Baschkirien) über Nacht einen Temperatursturz von +35°C auf -10°C erlebt. Ursache war ein Nordwind, der eiskalte Luft am Ural entlang blies. Das ist eben so in Sibirien. Unverständlich, dass eine „Wissenschaftlerin“, der man nachsagt, sie hätte in Mikrobiologie promoviert, soetwas nicht weiß.

  10. „Die Sonne scheint sehr lang und hat so die Möglichkeit die Luft zu erwärmen.“
    ——————
    Die Sonne erwärmt den Boden (Wasser) und dieser erwärmt durch Konvektion die Luft!
    Eine Absorption der kurzwelligen Sonnenstrahlung findet in der Atmosphäre nur ganz minimal statt, „Dreck“ in der Atmosphäre absorbiert etwas, aber im wesentlichen reflektiert es die Sonnenstrahlung!
    —————-

    • Wenn Sie einen Schalter bedienen und das Licht geht an, dann war es natürlich nicht Sie, der die Lampe zum Leuchten brachte, sondern der Schalter…
      Sonst noch was gefunden?

    • „Die Sonne erwärmt den Boden (Wasser) und dieser erwärmt durch Konvektion die Luft!“
      Um genau zu sein: die Wärme wird durch Leitung in die bodennahen Grenzschicht transportiert. In andere Luftschichten gelangt die Wärme hauptsächlich durch Konvektion.
      Etwas Strahlungstransport ist auch vorhanden (vom Boden zu absorbierenden Gasen).

      • „Um genau zu sein: die Wärme wird durch Leitung in die bodennahen Grenzschicht transportiert. In andere Luftschichten gelangt die Wärme hauptsächlich durch Konvektion.
        Etwas Strahlungstransport ist auch vorhanden (vom Boden zu absorbierenden Gasen).“

        Um noch genauer zu sein:
        Hr. Ordowski hat Recht. In der Luft gibt es praktisch keine Wärmeleitung. Der Transfer vom Boden in die Atmosphäre wird durch horizontale und vertikale Konvektion gestützt.
        Etwas Strahlungsabsorption gibt es natürlich zusätzlich.

        • Nun nimmt eine feste Wand – hier der Erdboden – normalerweise nicht an der Bewegung des strömenden Fluides teil. Daher kann der Wärmeübergang vom Boden in die Luft nur durch Leitung (und Strahlung) passieren, nicht durch Konvektion. Wenn die Wärme erst einmal in der Luft ist, ist der hauptsächliche Transportmechanismus die Konvektion. Deshalb hat Herr Ordowski nicht Recht mit der Behauptung:
          „Die Sonne erwärmt den Boden (Wasser) und dieser erwärmt durch Konvektion die Luft!“ Und auch Sie nicht mit der Behauptung:“In der Luft gibt es praktisch keine Wärmeleitung.“
          Die Wärmeleitung ist essentiell dafür, daß die Wärme in vom Boden in die Luft kommt.
          Auch wenn man/frau/div sich folgendes Überlegt:
          Direkt in Wandnähe ist die Normalkomponente der Strömung =0.
          Das kann auch nicht anders sein, da das Fluid sonst in die Wand eindringen würde (dann wäre die Wand phänomenologisch keine Wand mehr) oder es bildeten sich Hohlräume direkt an der Wand. Direkt an der Wand sind Fluidgeschwindigkeiten nur parallel zur Wand möglich. Daher ist auch kein konvektiver Wärmetransport senkrecht zur Wand denkbar.

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