Kann Wasserstoff das Energieproblem lösen?

Fährt mit Wasserstoff; Bild Erich Westendarp / pixelio.de

Dr. Klaus Tägder
Im Zuge des mittelfristig angestrebten Ausstiegs aus der Verbrennung fossiler Energieträger gewinnt der Wasserstoff als Energiespeicher (Power-to-Gas), zur Nutzung überschüssigen Stroms (Elektrolyse) und für die CO2-freie Mobilität zunehmend an öffentlichem Interesse. Man gewinnt aus den Verlautbarungen den Eindruck, dass offenbar der Wasserstoff die Energiewende retten soll.

Wie ist der Einsatz des Wasserstoffs anstelle bisheriger fossiler Energiequellen zu bewerten? Sind die wissenschaftlichen, technischen und strukturellen Voraussetzungen dafür gegeben? Wie steht es um die ökonomischen Gegebenheiten? Die Meinungen dazu gehen weit auseinander.

 

Politische Pläne

Auf Einladung der Bundesminister für Wirtschaft, Verkehr und Entwicklung wurde auf einem Kongress Ende 2019 die zukünftige Rolle von Wasserstoff in der Energiewende und für den Klimaschutz auf breiter Basis diskutiert [0]. Bundeswirtschaftsminister, Peter Altmaier, sieht „in den gasförmigen Energieträgern, vor allem in Wasserstoff einen Schlüsselrohstoff für eine langfristig erfolgreiche Energiewende“.

Die Bundesrepublik Deutschland, Nordrhein-Westfalen und die Niederlande haben am 29.1.2020 eine Machbarkeitsstudie über die Schaffung einer transnationalen Wertschöpfungskette für „grünen“ Wasserstoff von der Nordsee bis hin zu industriellen Clustern im Grenzgebiet der Niederlande und Nordrhein-Westfalen in Auftrag gegeben[1]. „Grüner“ Wasserstoff ist Wasserstoff, der mittels regenerativer Energie gewonnen wurde.

„Ziel des Projekts ist es, die Durchführbarkeit von transnationalen Business Cases mit grünem Wasserstoff im Gebiet der Niederlande und Nordrhein-Westfalen zu untersuchen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Erschließung des Potenzials für eine Verringerung der Treibhausgasemissionen und der Steigerung des Einsatzes erneuerbarer Energien im Industriesektor durch die Produktion, den Transport und den industriellen Einsatz von grünem Wasserstoff.“ Aus Sicht der Bundesregierung sei „nur CO2-freier, also grüner Wasserstoff auf Dauer nachhaltig“.

Überdies will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier die „Wasserstoff-Technik für den Einsatz in vielen Sektoren fördern und dafür 1,4 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung bis 2026 im Rahmen des Nationalen Innovationsprogrammes Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) vergeben.“

Angaben zum Wasserstoff (H)

Wasserstoff ist auf der Erde hauptsächlich in Form chemischer Verbindungen (Wasser, Säuren, Kohlenwasserstoffen und anderen organischen Verbindungen) in nahezu unbegrenzten Mengen vorhanden. In Reinform tritt Wasserstoff auf der Erde nur in molekularer Form als H2 auf. Das farb- und geruchslose Gas hat ein spezifisches Gewicht von 0,0899 g/l. Wasserstoff ist nicht toxisch und verursacht bei Verbrennung keine Umweltschäden, ist insofern umweltneutral. Seine Energiedichte ist vergleichsweise gering: Wasserstoff hat bei 26 0C und 1 bar einen Energiegehalt von 3 kWh/m3, im Vergleich dazu Benzin 9,2 x 103 kWh/m3.

Die Wasserstoff-Herstellung ist zwar aufwendig, somit kostenintensiv aber technisch gut erprobt. Die am weitesten entwickelten Verfahren sind das Reformierungsverfahren [2] und die Wasser-Elektrolyse. Zu beachten: Zur Herstellung von einem Kilogramm Wasserstoff durch Elektrolyse werden 9 kg Wasser sowie (einschließlich Verflüssigung, Transport, Lagerung und Verteilung) etwa 100 kWh Strom benötigt [7].

Eine wesentliche Eigenschaft des Wasserstoffs ist aufgrund seiner geringen atomaren Größe seine Diffusion durch Festkörper, mit anderen Worten, Wasserstoff lässt sich nur unter ständigem Verlust einsperren. Der physikalische Vorgang der Diffusion wird in [6] erläutert.

Wasserstoff hat ohne Frage bereits einen breiten Anwendungsbereich. Er dient als bedeutender Ausgangsstoff zur Herstellung von Ammoniak (Haber-Bosch-Verfahren), von Salzsäure, Methanol, Anilin, um nur einige Beispiele zu nennen. Wasserstoff wird als Schweißgas eingesetzt und in der Metallurgie benötigt man ihn als Reduktionsmittel zur Gewinnung von Metallen. Infolge seiner hohen Wärmekapazität wird er auch als Kühlmittel verwendet.

Wasserstoff ist in begrenztem Maße bei Antriebsmotoren und bei Brennstoffzellen im Einsatz. Beide Anwendungsgebiete befinden sich mehr oder weniger noch in der Erprobungsphase.

Was sagen die Wasserstoff-Befürworter?

Eine faszinierende Idee: Beim Einsatz von Wasserstoff zum Beispiel in Antriebsmotoren entsteht aus Wasserstoff und Luft ohne Ausstoß von Treibhausgasen nur sauberer Wasserdampf. Eine brillante ökologische Bilanz.

Der Bundesrat [3] sieht in einem „umfassenden Aufbau einer Wasserstoff-Wirtschaft auf der Basis erneuerbarer Energien den grünen Wasserstoff als Wegbereiter für die Umsetzung der Klimaziele. Aus erneuerbaren Energien erzeugter Wasserstoff bietet die Möglichkeit, die Defossilierung (Anm.: Vermeidung von Kohle, Öl, Erdgas) umzusetzen, die einer direkten Elektrifizierung aus technischen oder ökonomischen Gründen nur schwer zugänglich sind. „Grüner“ Wasserstoff kann dafür direkt oder weiterverarbeitet in Form von synthetischem Gas (zum Beispiel Methan) oder synthetischem flüssigen Kraftstoff (zum Beispiel Methanol) genutzt werden. Als Bindeglied zwischen Strom- und Gassektor bietet „grüner“ Wasserstoff zudem die Möglichkeit, künftig zwei Wege zum Transport von erneuerbaren Energien zu nutzen. Auf diese Weise kann das erhebliche volkswirtschaftliche Kapital der Gastransport- und Gasspeicherinfrastruktur effizient in den Wandel der Energieerzeugung eingebunden werden.“

Auf Anfrage erläuterte die Bundesregierung: „Die Auswertung bisheriger Förderprojekte zum Wasserstoff-Verbrennungsmotor zeigt, dass dieser mit den konventionellen Antrieben konkurrenzfähig sein kann. Hinsichtlich der Energieeffizienz und einer potenziellen Effizienzsteigerung zeigte der Wasserstoff-Verbrennungsmotor im Vergleich zur Brennstoffzellen- Technologie schlechtere Eigenschaften. Deshalb liegt der Fokus des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bei der Förderung im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) auf Brennstoffzellenanwendungen mit dem Ziel, hier Kostenreduktionen und Leistungsverbesserungen zu erzielen“ [4].

In einer ausführlichen Studie informiert Shell in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Institut über den Stand der Wasserstoff-Gewinnung und über Anwendungstechnologien sowie über das Potenzial und Perspektiven des Wasserstoffs als Energieträger [5]. Neben stofflichen und nicht-automobilen Anwendungen stehen der Einsatz von Wasserstoff im Straßenverkehr und hier speziell in Brennstoffzellen im Fokus. Ein klares Bekenntnis zum Wasserstoff im Sinne der Lösung des Energieproblems wird vermieden, vielmehr wird gesagt, dass „Wasserstoff als Energieträger und Brennstoffzelle als Energiewandler einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und damit zur Erreichung des globalen 2 0C-Klimaziel leisten können.“ Trotz „signifikanter“ Fortschritte in der Anwendungstechnologie seien für einen „breiten kommerziellen Einsatz im globalen Energiesystem“ allerdings weitere Förderung seitens des Staates notwendig.

Kostenberechnungen der Wasserstofferzeugung werden nicht angestellt. Hierzu wird auf spezielle Publikationen verwiesen (Abb. 1). In der Abbildung wird zwischen zentraler und dezentraler Erzeugung und drei Erzeugungsarten unterschieden.  Die geringeren Kosten der

Abb. 1: Erzeugungskosten von Wasserstoff [5]

Wasserstoff-Erzeugung fallen bei der zentralen Erdgasreformierung an (Mittelwert hier 1,4 €/kg). Deutlich höher liegen mit 6 bis 8 €/kg die Kosten bei elektrolytischer Erzeugung.

Was sagen die Wasserstoff-Skeptiker?

Die relativ günstige Gewinnung von Wasserstoff aus Erdgas (siehe obige Abbildung) ist kein nachhaltiger Weg, denn nach Versiegen der Erdgasquellen wird Wasserstoff nur noch durch die kostenintensive elektrolytische Spaltung von Wasser zu erzeugen sein. Dafür wird Gleichstrom benötigt und zwar weitaus mehr, als selbst mit fortschrittlichster Technik jemals aus dem erzeugten Brenngas zurückgewonnen werden kann. Bei der Elektrolyse wird elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt. Wasserstoff ist also keine Energiequelle, sondern lediglich ein Sekundärenergieträger, vergleichbar mit dem Wasser in einer Zentralheizung [7].

Jede Stufe der Energiekette, von der Erzeugung des Wasserstoffs bis zu seiner Nutzung, ist mit Energieverlusten und Energieaufwand verbunden, argumentiert Bossel [7], der den Wasserstoff-Einsatz in seiner Substitutionsfunktion sehr kritisch unter die Lupe nimmt.  Bei Wasserstoff seien die Energieverluste jedoch so groß, dass dem Wasserstoffverbraucher hinter einer effizienten Brennstoffzelle nur noch ein Viertel der elektrischen Primärenergie zur Verfügung steht. Nur ein Viertel des erneuerbaren Stroms wird genutzt, während drei Viertel ungenutzt verloren gehen. Diese Verluste sind physikalisch bedingt und können auch durch zusätzliche Forschungen nicht wesentlich verringert werden (vergleiche Abb. 2).

Abb. 2: Die Wirkungsgradverluste bei der Wasserstoffwirtschaft (Bossel et.al., 2003) [7]

Zum Vergleich: Zwischen Ölquelle und Tankstelle werden 8 bis 12 % der flüssigen Energie für Förderung, Raffinierung und Transport benötigt. Allein die Kompression des Wasserstoffs auf 200 bar verschlingt etwa 9 % des Energieinhaltes.

Da lediglich 50 % des für die Elektrolyse benötigten Strom beim Verbraucher als nutzbarer Wasserstoff ankommt, dürfte die im Wasserstoffgas enthaltene Energie mindestens doppelt so teuer sein wie der Strom aus der Steckdose.

Im gegenwärtigen Wettbewerb mit Erdgas und Benzin kann Wasserstoff nicht mithalten. Bei 200 bar beträgt der Energieinhalt in einem Liter Wasserstoff 0,722 kWh, in gleicher Menge Erdgas 2,22 kWh und einem Liter Benzin 9,39 kWh.

„Die Tankreichweite in einem Brennstoffzellen-Auto spricht gegen Wasserstoff als Energieträger“, schreibt Peters [8]. So könne beispielsweise der Wasserstoff-Toyot Mirai mit einem Tankvolumen von riesigen 240 Litern bei 700 bar gerade mal 5 kg Wasserstoff speichern. Dieser Energiegehalt entspricht etwa 20 Liter Dieselkraftstoff, was für etwa 300 km Reichweite ausreicht.

„Grüner“ Wasserstoff soll, so ist zu hören, mit „überschüssigem“ Strom aus Solar- und Windenergieanlagen erzeugt werden. Da es ein Zuviel an Wind- und Solarstrom nur an wenigen Stunden verteilt über das Jahr gibt, müssten die Elektrolyseanlagen für den Betrieb an diesen wenigen Stunden ausgelegt sein. Mit Sicherheit wäre deren Betrieb nicht wirtschaftlich. Oder, und das wäre geradezu grotesk, müssten, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen, eigens dafür Ökoanlagen bereitgestellt werden, wobei deren preiswerter Strom für die Erzeugung teuren Wasserstoffs verwendet wird.

Sicherheit

Eine charakteristische Eigenschaft des Wasserstoffs ist seine hervorragende Brennbarkeit und zusammen mit Sauerstoff die Bildung des explosiven Knallgases. Die maximale Flammengeschwindigkeit von Wasserstoff ist zirka acht Mal größer als die der kohlenwasserstoff-basierten Gase. Dies erklärt die Tendenz zu hohen Brenngeschwindigkeiten und auch die möglichen Umschläge in Detonationen. Aufgrund dieser Eigenschaften erfordert der Umgang mit Wasserstoff größte Sorgfalt.

Fazit

Die künftige Bedeutung des Wasserstoffs im Zuge der Energiewende wird von Bossel [7] nachvollziehbar beschrieben.„Der Übergang von der heutigen, vom Erdöl dominierten Energiewirtschaft zu einer nachhaltigen, von regenerativ erzeugtem Strom geprägten, basiert also nicht auf einer einfachen Substitution fossiler Energieträger durch synthetischen Wasserstoff. Komplexe Veränderungen müssen in allen Bereichen der Energietechnik bedacht werden: Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Nutzung sind in jedem Fall zu berücksichtigen. Die Energiewirtschaft wird quasi auf den Kopf gestellt. Während chemische Energieträger heute die Ausgangsbasis bilden, wird es in Zukunft Strom aus erneuerbaren Quellen sein. Heute ist Elektrizität die sekundäre Energieform, morgen ist es der künstliche erzeugte Energieträger Wasserstoff. Während heute Erdgas und Erdöl preisbestimmend sind, wird es in Zukunft Strom aus regenerativen Quellen sein. Strom wird zur Leitwährung im Energiemarkt. Der aus Strom gewonnene Wasserstoff wird deshalb immer teurer sein als die regenerativ erzeugte Elektrizität. Daran lässt sich nicht rütteln, weder mit politischen Entscheidungen noch mit aufwändigen Entwicklungsprogrammen.“

Die Nachvollziehbarkeit dieses Weges gilt unter der Voraussetzung eines dauerhaften Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie. Der zurzeit in der Entwicklung befindliche „Small Modular Reactor“ (SMR) stößt weltweit auf großes Interesse. Dieser Reaktortyp von vergleichsweise kleiner Leistung und mit inhärenter Sicherheitstechnik könnte als Strom- und Wärmelieferant vollkommen neue Anwendungsgebiete aufzeigen, dem sich auch Deutschland zur Sicherung seiner wirtschaftlichen und industriellen Leistungsfähigkeit auf Dauer nicht entziehen kann.

Abschließend nur ein dem Artikel von Bossel [7] entnommenes Beispiel dafür, was uns erwartet, wenn Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugt wird:

„Am Frankfurter Flughafen werden täglich 50 Jumbo-Jets mit je 130 Tonnen (160 m3) Flugbenzin befüllt. Die gleiche Energiemenge steckt in 50 Tonnen (715 m3) flüssigem Wasserstoff. Zur Betankung aller Jumbos mit Wasserstoff müssten täglich 2.500 Tonnen Flüssigwasserstoff bereitgestellt werden, für dessen Herstellung man 22.500 m3 sauberes Wasser und die elektrische Leistung von acht Kraftwerken von je 1 GW benötigt (zum Vergleich: Das AKW Biblis hat eine Leistung von 1,3 GW). Für die Versorgung aller Flugzeuge des Flughafens mit Wasserstoff müsste man den Wasserverbrauch der Stadt Frankfurt und die Energie von mindestens 25 Großkraftwerken einsetzen.“

 

[0] https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/J-L/kurzpapier-wasserstoff.pdf?__blob=publicationFile&v=4

 

[1] https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/20200129-auftakt-des-hy3-projekts.html

 

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung#Dampfreformierung

 

[3] Bundesrat Drucksache 450/19 (Beschluss), 08.11.2019

 

[4] Deutscher Bundestag Drucksache 19/12582, 22.08.2019

 

[5] shell-wasserstoff-studie-2017, „Energie der Zukunft?“, Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2

 

[6] https://mediatum.ub.tum.de/doc/958296/958296.pdf

 

[7] http://leibniz-institut.de/archiv/bossel_16_12_10.pdf

 

[8] https://peterscoll.de/?page_id=54, Björn Peters, Die Energiefrage #68, 15.11.2019

 

 

26.2.2020

 

 

 

 

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46 Kommentare

  1. H2 aus Kernkraftwerken
    (neuester Generation ? Noch sind das nur Projekte )
    Gar keine dumme Idee.

    In einem Vortrag über DFR hörte ich,dass man da Hydrazin als Benzinersatz gewinnen könne !!

    Na dann viel Glück !

    H.Beckert

  2. Schwank aus meiner Jugend!

    Wir waren damals Schüler, gerade auf dem Gymnasium angekommen.
    Was Knallgas ist und wie Elektrolyse funktioniert, wussten wir schon.
    Damals gab es noch häufig Autobatterien 6 Volt mit Stöpseln.
    Die dann zum „Kochen“ gebracht, also absichtlich überladen.
    Das Knallgas aufgefangen und mit einem kleinen Schlauch in ein Tütchen geleitet.
    Die Plastiktütchen nannten sich Frühstücksbeutel, Volumen unter 1 Liter.
    Mit ordentlich Sicherheitsabstand gezündet, hat gut gerummst.

    Einmal war es doch etwas spät, Zündung auf den nächsten Tag verschoben.
    Resultat, kein Rumms, nichtmals Pötsch, eher zarte Flamme beim Kunststoff.
    Das interessierte mich, alsbald den Chemielehrer befragt.
    Der erklärte es mir, der Wasserstoff diffundiert sehr schnell durch den Beutel.
    Lernerfolg, Wasserstoff ist sehr schwer (länger) speicherbar.

    Einmal ist mir auch eine Akkuzelle hochgegangen, ich war unvorsichtig.
    Beim Anklemmen gab es einen kleinen Funken, der zum Entzünden reichte.
    Die Zelle war natürlich geplatzt, der Akku jedoch nicht böse zerfetzt.
    Ich kam mit einem Schrecken und ein paar Säurespritzern davon.
    Das waren höchstens 200 ml Knallgas.
    Bei 200 l Knallgas hätte nicht nur das Garagentor auf der Dorfstraße gelegen…
    Seitdem weiß ich, daß mit Wasserstoff nicht zu spaßen ist.

      • „indem der Wasserstoff in einer Flüssigkeit gespeichert wird.
        DIE LOHC-SICHERHEIT“
        Bekanntermaßen auch nicht das Gelbe vom Ei.

  3. Es ist geplant, bis zum Jahr 2035 10 GW Elektrolyseleistung zu installieren.
    Das ist die Hälfte der Stromleistung, den die gesamte deutsche Industrie braucht. Wer denkt sich so etwas aus!
    Aber wahrscheinlich rechnen die Herren Räte damit, dass bis dahin die Hälfte der deutschen Industrie ausgewandert oder pleite ist.

  4. Mitglieder des Nationalen Wasserstoffrates

    1. Dr. Christiane Averbeck, Klima Allianz Deutschland, Geschäftsführerin
    2. Dr. Jörg Bergmann, OGE Sprecher der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH
    3. Dr. Christian Bruch, Siemens CEO der Operating Company Gas and Power
    4. Saori Dubourg, BASF, Mitglied des Vorstands der BASF SE
    5. Sven Ennerst, Daimler, Mitglied des Vorstands der Daimler Truck AG
    6. Prof. Dr. Maja Göpel, WBGU, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung
    7. Verena Graichen, BUND e.V., Vorsitzende des BUND und Wissenschaftlerin am Öko-Institut im Bereich Energie und Klimaschutz
    8. Prof. Dr. Veronika Grimm, Leiterin Zentrum Wasserstoff Bayern und Inhaberin des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, FAU Erlangen-Nürnberg, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
    9. Geteilte Amtszeit: Prof. Dr. Heinz Jörg Fuhrmann, Salzgitter ThyssenKrupp Vorsitzender des Vorstandes/Dr. Arnd Köfler, ThyssenKrupp, Chief Technology Officer (CTO)
    10. Dr. Uwe Lauber, Vorstandsvorsitzender MAN Energy Solutions
    11. Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand des DLR für die Bereiche Energie und Verkehr, Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Wissenschaftlicher Beirat der Nationalen, Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW)
    12. Dr. Felix Matthes, Öko-Institut, Forschungskoordinator Energie- und Klimapolitik
    13. Dr. Andreas Opfermann, Linde, Executive Vice President Americas
    14. Stefanie Peters, Neuman&Esser Group, Geschäftsführende Gesellschafterin
    15. Prof. Karsten Pinkwart, Fraunhofer Institut (FhI-ICT), Stellv. Leiter des Produktbereiches „Angewandte Elektrochemie“,
    16. Katherina Reiche, „Westenergie Netzgesellschaft“, Ehemalige Hauptgeschäftsführerin des VKU, seit Okt. 2019 Vorsitzende der Geschäftsführung der innogy-Tochter “Westenergie Netzgesellschaft”
    17. Gunda Röstel, Stadtwerke Dresden
    18. Dr. Stefan Spindler, Schaeffler AG, Mitglied des Vorstands
    19. Dr. Silvia Schattauer, FhG-IMWS, Stellvertretende Institutsleiterin
    20. Andreas Schierenbeck, Uniper Vorstandsvorsitzender
    21. Prof. Robert Schlögl, MPG, Gründungsdirektor des MPI für chemische Energiekonversion,
    Direktor des Fritz-Haber-Instituts der MPG, Mitglied der Leopoldina und acatech
    22. Michael Zissis Vassiliadis, IG BCE, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie
    23. Maximilian Viessmann, CEO Viessmann
    24. Dr. Silke Wagener, Freudenberg Technology, Head of Techonogy Innovation Communication
    25. Dr. Kirsten Westphal, SWP, Arbeitsgruppe Globale Fragen der Stiftung Wissenschaft und Politik
    26. Dr. Susanna Zapreva, enercity AG, Vorsitzende des Vor

  5. Ich will den grundsätzlichen Überlegungen des Autors ja nicht widersprechen, aber entsprechen 240 Liter Volumen mit 700 bar Druck nicht eher 14 kg H2 ?

  6. Dieser Wasserstoff-Hype passt genau in das Bild der Öko-verblödeten Gesellschaft. Es gibt so viel Erdöl und Erdgas dass zu Beginn des Lockdown Negativpreise aufgerufen wurden um die Lagerkosten vom Erdöl zu decken. Unter diesen Umständen mit einer „Wasserstoffwirtschaft“ um die Ecke kommen ist an Dummheit kaum zu toppen; öko halt. Den grünen Schlümpfen kann man jeden Bären aufbinden, auch den dass wir jetzt unbedingt Mrd. € für sinnlose Wasserstoffforschung ausgeben müssen. Wir schaffen das.

  7. Anläßlich der Bildung des Nationalen Wasserstoffrates :
    Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier:
    „Mit der Wasserstoffstrategie stellen wir die Weichen dafür, dass Deutschland bei Wasserstofftechnologien die Nummer 1 in der Welt wird. Die Zeit für Wasserstoff und die dafür nötigen Technologien ist reif. Wir müssen daher jetzt die Potenziale für Wertschöpfung, Beschäftigung und den Klimaschutz erschließen und nutzen. Denn Wasserstoff wird ein Schlüsselrohstoff für eine erfolgreiche Energiewende sein. Er wird als Energieträger der Zukunft sowohl in Deutschland als auch weltweit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Dabei wird Deutschland eine Vorreiterrolle einnehmen, wie wir es vor 20 Jahren bereits mit der Förderung der erneuerbaren Energien getan haben.“

    Noch ist Deutschland nicht verloren!!

    • „Noch ist Deutschland nicht verloren!!“

      Davon gehe ich nicht mehr aus. game isch over. Deutschland ist im Arsch.

      Wir können nicht nur keine Kernkraftanlagen mehr erstellen, wir können nicht mal unseren Spargel und die Erdbeeren selber ernten. Die Speditionsbranche funktioniert nicht ohne Polen und Ukrainer, die Gastronomie hier im Grenzgebiet nicht ohne Tschechen, Stuttgart 21 nicht ohne Türken und Portugiesen und wenn die rumänischen Schlachter ne Grippe haben, funktioniert nicht mal mehr die Fleischversorgung.

      Unsere Computer und Telefone kommen via USA aus China, in den Fertigungsabteilungen der deutschen Fabriken herrscht babylonisches Sprachgewirr, der Vorarbeiter ist oft am Durchdrehen. Unsere Jugend studiert Orchideenfächer oder Jura, max. auf Lehramt, ist ansonsten auf Work- life- balance fixiert.

      Die Polizei wird madig gemacht, wenn mal ein Automatensprenger etwas hart angefasst wird, wird medial daraus Polizeigewalt gemacht und ansonsten sind die sowieso im Zweifel Rächts, wie die Bundeswehr und der gesamte Osten.

      Ein Großteil der Deutschen hat sich staatsnah eingerichtet, zuerst beruflich, dann demzufolge auch politisch, lebt von und nicht für die Volkswirtschaft und glaubt doch tatsächlich, dass das ewig funktioniert.

      Tut es nicht.

      • Herr Müller, ich habe mal Ihren vorletzten Satz ein gaanz klein wenig abgeändert:

        „Ein Großteil der DDR-Bürger hat sich staatsnah eingerichtet, zuerst beruflich, dann demzufolge auch politisch, lebt von und nicht für die Volkswirtschaft und glaubt doch tatsächlich, dass das ewig funktioniert.“

        Das Ende ist bekannt.

  8. @ Michael?

    „Daher frage ich mich wirklich, ob es nicht einen anderen Hintergrund dafür gibt, um Wasserstoff schlecht zu reden.“

    Kennen Sie den entscheidenden Unterschied zwischen Gas und Wasserstoff als Energieträger?

    Stellen sie sich mal die Frage, woher kommt die zu verwendende Energie?

    Gas: Die Energie steckt im Gas, dass aus der erde gefördert wird.

    Wasserstoff: Die Energie, die später genutzt werden soll, muss erst in den Wasserstoff „reingesteckt“ werden, beim Herstellungsprozess. In der Regel die Energie des Gases. Wasserstoff aus Elektrolyse ist deshalb teurer, das mehr Energieumwandlungsprozesse stattfinden: Gas-Strom-Wasserstoff gegenüber direkter Gas-Wasserstoff. Das physikalisch verdummte Volk der Dichter und Denker läßt sich einreden, mit Geld für Forschung wird Wasserstoff billiger. Aber je mehr Wasserstoff man herstellen will, um so mehr teures Gas muss man dafür verbrauchen. Und ein Endprodukt kann niemals preiswerter sein, als ein teil seiner Herstellungs-Rohstoffe.

    Wenn man direkt das Gas im Auto in Bewegung umwandelt, kommt man aufgrund der Naturgesetze weiter und billiger voran, unweigerlich! Wenn Öl und Gas alle sind, dann mit Verflüssigung von Kohle, da hat man mindestens noch 200 Jahre Zeit um wirkliche Lösungen zu finden. Z.B. kleine und sichere Kernreaktoren, die mit einer Füllung 1 Mio km weit kommen.

    • Herr Georgiev, Sie dürfen den @Michael nicht überfordern. der kann noch nicht einmal seinen Nachnamen schreiben und Physik hat er auch abgewählt. …. Außerdem kommt bei dem der Strom aus der Steckdose ……

  9. In bezug auf Mobilität mit Wasserstoff fällt mir ein Vorfall in Lakehurst ein, bei dem ein Luftschiff zu Schaden kam. Es war benannt nach einem Reichspräsidenten, dessen Name nicht mehr verwendet werden darf, schon gar nicht bei Straßennamen.
    Der Unfall selbst ist heute noch nicht restlos aufgeklärt.
    Noch wichtiger erscheint mir aber der geradezu groteske Aufwand, der beim Bau und Betrieb dieses Fahrzeuges betrieben wurde, um eben diese Katastrophe zu verhindern.
    Und das soll jetzt die Zukunft sein? Sowas soll mir jetzt auf der Straße begegnen?
    WIE BLÖD KANN MAN DENN NOCH SEIN??

    • Naja, LZ 129 hatte keinen Wasserstoffantrieb, der Wasserstoff diente „nur“ dem Auftrieb. Antrieb waren Dieselmotoren.

      • Das ist natürlich richtig, ändert aber nichts an der Gefahr, die von Tanks ausgehen in denen eine Menge Waserstoff unter extrem hohem Durck gespeichert werden soll. Ein Space-Shuttle (ich glaube es hieß Chanllenger) explodierte aufgrund er Undichtigkeit eines Gummirings noch in der ersten Flugminute in einem gigantischen Feuerball. Das war 1986, wenn ich es noch recht weiss.

        • Kleine Korrektur, Herr Wanninger:

          die Katastrophe hatte nichts mit H2 zu tun. Der erwähnte und als Ursache ermittelte Dichtring befand sich an einer Feststoffrakete.

      • LZ129 hatte 4 Dieselmotoren mit je 16 Zylindern, für die 88.000 Liter Diesel mitgeführt wurden (Wikipedia).
        Warum wurden diese Dieselmotoren nicht durch H2-Motoren ersetzt?

          • Das auch, aber vor allem gab es noch Ings., die den Titel auch verdient haben und „Vorgesetzte“, die diesen bis auf den Umstand aus „Beschaffungsgründen“ H2 für den Auftrieb statt Helium zu verwenden, kaum im Wege gestanden haben …..

  10. Bei phoenix kam ein Typ vom Nationalen Wasserstoffrat zu Wort: „… man müsse über die Strom Abgabe Preise diskutieren…“, ein Herr von SHELL: „… Thema EEG Umlage …“
    Heißt zu gut Deutsch: EEG zahlen nur die Bürger, die H2 Produzenten eher nicht! Wird also wieder mal schön gerechnet.

  11. Die Think-Tanks der großen Fonds und Investoren verfolgen aktive Gewinn-Strategien, um risikolos hohe Renditen zu erzielen. Ohne die finanzielle Einbindung der Mainstream-Medien, den Werbeagenturen, den Stiftungen und NGO`s die eine gut geschmierte Lobby-Politik für sie einstimmen, wäre diese Investor-Strategie nicht so erfolgreich.
    Al Gore und Georg Soros sind typische Beispiele dieser massiven, manipulierenden Politikbeeinflussung, um einerseits Reichtum und Macht zu bündeln, andererseits demokratische Freiheiten eines Wettbewerbs um klügere Alternativen aggressiv im Keim zu ersticken.
    Opportunistische Berufspolitiker und Funktionäre drängen sich darum im angesagten Trend der Großinvestoren, die zuvor dort ihre Netze und Fallen aufgestellt haben, wo ihnen die scheinheiligen Politiker das Vermögen der Bevölkerung als Profit verschaffen.
    Je abstruser und technisch gefährlicher der Irrsinn in Wirklichkeit ist, desto fanatischer gehen skrupellose Berufsfunktionäre zu Werk, um größtmögliche Abhängigkeiten zu erzeugen, und so ihre Macht zu festigen.
    Merkel ist mit jeder ihrer Wenden ein politisches Musterbeispiel für diese Saborage-Strategie gegen Legalität und Rationalität, sich das Wohlwollen der Großinvestoren als Strippenzieher und Nutznießer zu verschaffen, ohne als Funktionärin enttarnt zu werden, die größten volkswirtschaftlichen Schaden Verursacht.
    Die Frage, wer profitiert von den politischen Werbefeldzügen in der Merkel-Pyramide ihrer Opportunisten, ist wichtig, denn es geht um die politisch organisierte Enteignung der entrechteten Bevölkerung zu Gunsten mächtigster Kapitalverwalter im Hintergrund.
    Wasserstoff überzeugt nur als Raketentreibstoff, aber nicht als ein Energieträger einer völlig naiven Stromerzeugung durch Wetterbedingte Natureinflüsse, die eine Inkompetenz mit Windmühlen und Solarparks vor Augen führen.
    In Zeiten einer realen Raketentechnik nun Wasserstoff als harmlosen Energieträger im Alltag in Verkehr zu bringen, aber die Anwendung der Kernkraft zur sicheren und bedarfsgerechten Stromerzeugung für zu gefährlich zu erklären, das hat entlarvendes Merkelformat.

    • Sehr geehrter Herr Meier,

      Sie bringen es auf den Punkt. Ein wirklich sehr guter Kommentar! Ich bin begeistert.

      In Ergänzung dazu:

      Für das Kleinkind gilt: Der Weg ist das Ziel.
      Für die Regierung gilt: Die Kosten sind das Ziel.

      Denn die steigenden Abgaben für den Bürger sind die Gewinne des GRÜNEN Syndikats, der GRÜNEN Parasiten!

  12. Wozu noch solche Artikel ?
    Mithilfe von Anja Karliczek, ihrer Ministerin für Bildung und Forschung und dem hervorragend gewichtigen Ökonomen Peter Altmeyer wird Angela Merkel nun sicherlich auch noch rechtzeitig und notfalls mithilfe von etwas künstlicher Intelligenz dafür sorgen, dass das Element Wasserstoff, auf dem nicht nur die Energieversorgung sondern auch das Transportwesen und die Stahlproduktion dieses Landes basieren sollen, nicht nur grün eingefärbt sondern auch in seinen anderen Stoffwerten so verändert wird, dass es nicht nur dickflüssiger sondern auch etwas weniger explosiv und flüchtig reagiert.
    Wäre doch gelacht, wenn hinderliche Naturgesetze, die dem entgegenstehen, nicht demokratisch und mithilfe von etwas Schmiergeld modifiziert werden könnten. Schließlich sind wir doch noch immer ein reiches Land, das sich einen solchen grünen Deal leisten kann.

  13. Wenn man das Land mit Windrädern zupflastert, um fossile Energieträger durch Wasserstoff oder, gewandelt, Methan zu ersetzen, dann ist eine solche Schnapsidee ausschließlich grünen Klima-Irren und Kernkraft-Phobikern zu verdanken!
    Wenn man schon in Klima-Hirntod-Blödland auf die Nutzung günstiger fossiler Energieträger bereits heute verzichten will (FfF, die Idioten vom Hambacher Fort und unsere vertrottelten Politiker lassen grüßen…), so darf man nicht übersehen, dass Wasserstoff, voraussichtlich in Verbindung mit moderner Kerntechnik, trotzdem eine Zukunft haben wird – die Fossilen reichen nicht ewig.
    Deshalb ergänzend zwei Pluspunkte, die oben fehlen:
    Bei Lecks entschwindet der leichte Wasserstoff nach oben, was ihn für die Mobilität eher ungefährlicher macht als Benzin, Kerosin, Diesel oder Flüssiggas.
    Und 80 to Gewichtseinsparung beim Betanken eines Jumbos ist auch nicht von Pappe – entspricht mindestens 500 Passagieren mit schwerem Gepäck! Und Platz für größere Tanks ist bestimmt nicht das Problem – das Volumenproblem ist lösbar.

  14. Das Gefühl werde ich nicht los, es geht nicht um „Klimaschutz“, sondern dieses, unser Land soll abgewickelt werden, endlich ein penetranter Konkurrent ausgeschaltet. Dazu gehören auch der Niedergang unserer Ausbildung in Schulen und Hochschulen und der massenhafte Import von Sozialhilfeempfängern. Der Mangel, oder hohe Kosten für Energie funktionieren ebenso für diese Entwicklung. Jedoch bei Problemen in den USA, geht man hier massenhaft auf die Straße.

  15. Wäre Wasserstoff eine Energiequelle, die man mit vernünftigem Aufwand anwenden könnte, gäbe es sie schon längst.

    Schon vor 40 Jahren gab es auf Automobilausstellungen regelmäßig Prototypen mit Brennstoffzellen. Wieso ist in all den Jahrzehnten seither daraus nichts anderes geworden, als immer wieder nur neue Prototypen? Offenbar, weil es gegenüber der verfügbaren Technik NUR Nachteile gibt.

    Die Einführung von Wasserstoff erfordert also Planwirtschaft statt Demokratie, nur so läßt er sich durchdrücken, die Nachteile bleiben aber natürlich auch bei Planwirtschaft erhalten.

    Der Gesellschaftsvertrag aus 2013/16 fordert so eine Planwirtschaft verklausuliert auch tatsächlich ein!

    Klicke, um auf adrs-18-228-data.pdf zuzugreifen

  16. Wenn Wasserstoff d i e technische Lösung wäre, gäbe es schon mindestens ein Jahrzehnt wachsende Mobilität mit Wasserstoff. Gibt es aber nicht, aus Sicht der Politik wahrscheinlich weil die engstirnige Automobilindustrie wieder mal einen Trend verpennt hat. Dazu möchte ich folgendes sagen : wenn sich die Industrie, also nicht nur Auto, nur ansatzweise so verschlafen, intelligent und sachkundig verhielte wie unsere Politiker nationaler und europäischer Couleur, dann wäre sie schon längst mausetot. Der gegenwärtige Wasserstoffhype ist für mich der klare Beweis, daß der Politikbereich mittlerweile auf den Trichter gekommen ist, daß die Energiewende gescheitert ist. Und da man im Sozialismus Selbstkritik nur im kleinen Kreis üben darf, gibt man das natürlich nicht zu. Stattdessen versucht man die konzeptionell völlig verkorkste Energiewende zu retten mit einem Konzept, das auf ähnlich tönernen Beinen steht wie die Energiewende. Letztere wird dadurch nicht besser, im Gegenteil, es ist zu erwarten, daß die Kombination zweier defizitärer Lösungen eine „negative Synergie“ gebiert.

  17. Hat man nicht die Glühbirne verboten um Energie nicht zu verschwenden.So gesehen stellen wir mit Grüner Energie Glühbirnen mit dem Markenlabel „Wasserstoff“ her. Wir verbraten erzeugte Energie, um davon weniger davon nutzen zu können Das versteht nur ein Grüner Klimabeinflussungs-Ideloge. Dabei ist Erdöl ein Naturprodukt aus dem „Chemiewerk Erde“ die ihre Biomasse selbst raffiniert.

  18. Wasserstoff ist eine idiologische Augenwischerei?
    Augenwischerei haben wir mit Windrädern und Solarpaneelen!
    Vor über zwanzig Jahren hat man in einer Universität in NRW eine Brennstoffzelle installiert, um den gesamten Campus mit Strom zu versorgen und damit unabhängig von einem Stromnetz zu sein. Das hat hervorragend funktioniert.

    Mit Solar- und Windstrom haben wir einen eher unzuverlässigen „Stromspender“, denn wir sind von Sonne und Wind abhängig, sonst haben wir zu wenig Strom. Haben wir mehr als wir verbrauchen, wird der Strom für einen Spottpreis ins Ausland verkauft, haben wir zu wenig, wird sehr teurer aus dem Ausland hinzugekauft, der dann auch noch von AKW’s und Kohlekraftwerken stammt.
    Ich wundere mich ehrlich gesagt sehr darüber, das man Wasserstoff immer wieder gerne niedermacht, wobei sich viele wohl gar nicht vorstellen können das man irgendwann in nächerer Zukunft eine effiziente Möglichkeit finden könnte, um Wasserstoff „herzustellen“. Das liesse sich sogar sehr einfach umsetzen, indem amn neue Kraftwerke baut, die zum einen extrem klein sind und gealtige Strommengen hervorbringen. Ein paar wenige zusätzliche Kraftwerke könnten Problemlos zur Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden.
    Es gibt also kein wirkliches Problem, lediglich der Wille fehlt!
    Die schönste Aussage betrifft die Sicherheit bezüglich des Wasserstoffs:
    „Dies erklärt die Tendenz zu hohen Brenngeschwindigkeiten und auch die möglichen Umschläge in Detonationen. Aufgrund dieser Eigenschaften erfordert der Umgang mit Wasserstoff größte Sorgfalt.“
    Als wir in den Pkw noch überwiegend Bleiakkumulatoren hatten, entwich aus den Zellen doch tatsächlich das berüchtigte Knallgas. Ich habe bislang noch nie davon gehört, das ein Kfz detoniert ist, weil sich das Knallgas entzündet hat.
    Bislang ist auch noch kein Lastzug mit Wasserstoff als Ladung explodiert – so ein Lkw hat sagenhafte 350 kg Wasserstoff in den Tanks, die bei einer Explosion schon mal einen Stadtteil in Schutt und Asche legen könnten.
    Daher frage ich mich wirklich, ob es nicht einen anderen Hintergrund dafür gibt, um Wasserstoff schlecht zu reden. Um Wasserstoff/Brennstoffzellen werden wir nicht herumkommen, zumal kleine Brennstoffzellen in jedem Haushalt/Gebäude für eine Netzunabhängige Strom- und Warmwasserversorgung optimal wären und sehr große Mengen an
    Ressourcen eingespart werden könnten – von dem extremen Energieeinsatz für die Herstellung von Stahl für Hochspannungsmasten, die entsprechenden Stahlseile für die Leitungen usw. – die dann für die Erzeugung von Wasserstoff zur verfügung gestellt werden könnten.

    Machen wir uns also nichts vor: Es geht nicht daraum das man nicht kann, sondern wohl eher das man nicht will! Das ist ein gewaltiger Unterschied.

    • @ Michael ???
      Sie haben noch nie von Knallgasexplosionen aus Autobatterien gehört? Klar, e i n e Batterie in e i n e m Auto emittiert nicht genug Knallgas, um eine Explosion auszulösen. Wenn Sie mal erleben wollen, wie so eine Knallgasexplosion abläuft und was dabei passiert, dann stellen Sie mal ein Dutzend Batterien in einen geschlossenen, nicht belüfteten Raum, hängen alle Batterien z.B. über Nacht an Ladekabel. Und wenn Sie dann am nächsten Morgen nachschauen, schalten Sie einfach das elektrische Licht ein. Wenn Sie das überleben, wissen Sie, wie Knallgas explodiert.

    • zu: lediglich der Wille fehlt

      Seit einigen Jahren warte ich auf Foto-Termin mit

      Hat zurzeit einen Haken im Werbemüll (kann man im Trickfilm sehen, braucht keine Mathe). Mein Fazit: Wasserstoff (Brennstoffzelle) wird erst dann tauglich wenn damit Transportprobleme in der Wirklichkeit gelöst werden (Subventionitis etc lasse ich mal weg).
      Und, nennen Sie den Fehler im Trickfilm?

    • Wenn man Erdgas, Kohle, und Erdöl zu Verfügung hat, worin genau besteht dann der Vorteil einer Wasserstoffwirtschaft? Könnten Sie das bitte erläutern? Ich verstehe es nämlich nicht….

      • >>worin genau besteht dann der Vorteil einer Wasserstoffwirtschaft?<<
        Der ist ganz simpel: Die Politbonzen haben mehr Macht und die Windmühlen- und Solarpanelbesitzer kriegen mehr Geld für ihren Strom, mit dem dann der Wasserstoff vom Sauerstoff getrennt wird. Ach ja, die Wasserstoffautobesitzer mit viel häufiger tanken und dazu benötigt man mehr Tankstellen … . Und dann braucht man extrem viele Wasserstoffgastanklaster.
        Das bringt richtig viel Geld für die Produzenten … .

    • @Michael,
      ich habe selbst erlebt, wie bei einem Feuerwehrfahrzeug älterer Bauart einer freiwilligen Feuerwehr, das Knallgas aus der Batterie, die zur Sicherstellung der Startbereitschaft mit einem Ladegerät verbunden war, durch ein Versehen in die Luft ging. Gescheppert hat es ganz ordentlich, es blieb jedoch zum Glück lediglich bei leichtem Sachschaden.

  19. Es bleibt dabei, die Diskussion über die Wasserstoffwirtschaft ist nur ein weiteres Kapitel in der Saga der „Energiewende“ die zum Niedergang jeder Volkswirtschaft führt die sich darauf einlässt. Deutschland als „Vorreiter“ wird wohl als erstes die Klippe hinab stürzen. Alle diese Zahlen zur „Wasserstoffwirtschaft“ sind doch seit Jahrzehnten bekannt, die jetzigen „Forschungsprogramme“ sind doch nur ideologische Augenwischerei für die grünen Schlümpfe im Land und eine Gelddruckmaschine für die „forschenden“ Firmen. Es gibt nichts gutes im schlechten, alles was im Rahmen der „Energiewende“ veranstaltet wird vergrössert nur dessen Schadenspotential; dazu gehört auch die „Wasserstoffwirtschaft“. Wir schaffen das….

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