Batterien sind kein nachhaltiges Backup für Wind und Sonne – Teil I: Umweltbelange

Datenquelle Photo by Dominik Vanyi on Unsplash Beispiel für eine Mine

Dr. Jay Lehr und Terigi Ciccone
Ministerpräsidenten, Versorger und Industriekapitäne sorgen für Schlagzeilen, indem sie die meisten, die größten, die neuesten Solaranlagen und Windkraftanlagen mit dem geilsten Batterie-Backup-System anpreisen.

Zum letzten Mal haben wir so einen fiberhaften Goldrausch 1849 in Kalifornien gesehen, aber die heutigen Schürfer der neuen Medien finden Pyrit, auch bekannt als Narrengold

  • Am 19. Mai 2020 startete Nevada das massive Gemini [a] Solarprojekt, das Solarenergie mit 690 MW Nennleistung und einen 380 MW Batteriespeicher umfasst. Zwei Jahre zuvor starteten sie eine Solarenergieanlage mit rd. 1.000 MW und einen Batteriespeicher für 100 MW, um „bis 2025 klimaneutral“ zu sein. [b]

[In verlinkter Quelle [a] ist zu lesen: ,The integrated battery energy storage system (BESS) will consist of approximately 425 units of 5MWh, four-hour battery storage systems to store excess electricity generation from the PV panels.’  – Falls damit 425 Einheiten zu je 5 MWh gemeint sind, könnte dieses System theoretisch 2.125 MWh speichern und die 380MW Abgabeleistung für 5,6 Stunden liefern.]

  • Um nicht übertroffen zu werden, startete PG & E, [c] derzeit unter Kapitel 11 [chapter , aufgrund von grobem Missmanagement, die Akquisition von 720 MW Batteriespeichern für ihre bestehenden Solaranlagen. Dies kommt zu dem im Mai angekündigten Kauf einer 770-MW-Batterie hinzu.
  • Am 22. Januar 2020 gab „Arizonas größter Versorger (APS) bekannt, dass er bis 2050 seinen gesamten Strom aus kohlenstofffreien Quellen beziehen wird.“

In dieser zweiteiligen Serie untersuchen wir einige der Schlagzeilen, die nicht geschrieben wurden, oder Geschichten, die in kleiner Schrift geschrieben und von den beliebten Medienriesen, Mega-Nachrichtendiensten und TV-Sprechern schnell unter den Teppich gekehrt wurden. Zum Beispiel, wie viel Aufmerksamkeit wurde „Explosionen, die den Durchbruch von Lithium-Ionen in einem Wettlauf um die beste Batterietechnik bedrohen“, gewidmet, Bloomberg, 19. April 2019, [d]. … ”Eine weitere Lithium-Ionen-Batterie ist explodiert, diesmal in einem Energiespeicherkomplex in den USA.” In dem Artikel werden die 21 anderen großen Batterieexplosionen in Südkorea beschrieben, darunter sieben bei der Stromerzeugung durch „grüne“ Elektrizität Websites.

Ein weiteres gutes Beispiel ist das Herunterspielen des Michael Moore-Films PLANET OF THE HUMANS , in dem Mr. Moore die [bei uns] unsichtbare und unermessliche Zerstörung der planetaren Umwelt im Namen der „Rettung des Planeten“ bloßlegt . Noch beunruhigender ist die enorme Menge an verbrannten fossilen Brennstoffen und CO2, die für den Bau und den Stand dieser „grünen Maschinen“ für Sonne und Wind freigesetzt werden. In diesem ersten Segment achten wir besonders auf den einen Teil, den Michael Moore nicht ausreichend abgedeckt hat, und das sind die ökologischen Katastrophen, die durch den notwendigen Abriss dieser Solar- / Windkraftanlagen nach ihrer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren verursacht werden.

Im zweiten Abschnitt werden wir uns mit der Sicherheit oder dem Mangel an Grundlagen der Lithium-Ionen-Batterien befassen. Wir werden auch auf die beiden Boeing 747-Frachter eingehen, die abgestürzt sind, aufgrund von Schäden durch Lithium-Ionen-Batterien, die zu Märkten auf der ganzen Welt transportiert werden. Diese Gefahren bestehen nicht nur bei den großen Speicherbatterien, sondern auch in den zugrunde liegenden physikalischen und chemischen Herausforderungen, die sich aus den technischen Realitäten der Batterien ergeben. Im zweiten Segment werden wir auch die vielen versteckten Kosten untersuchen, die sich aus unserer bevorstehenden neuen Liebesbeziehung zu Lithium-Ionen-Batterien ergeben.

Öko-Zerstörung:

In „figure 2“vorstehend [e] , sehen wir die enormen Mengen an Materialien, die von der Solar- und Windindustrie benötigt werden. Beachten Sie insbesondere, dass die Skala logarithmisch ist. Beispielsweise benötigt eine Windkraftanlage etwa 1.400 Tonnen Gesamtmaterial. Das ist ungefähr 140-mal mehr als bei einer vergleichbaren Gasanlage, und Solar ist nicht weit dahinter. Ja, wir sagten 140-mal größer. Solar- und Windstandorte führen zu einer massiven weltweiten Zerstörung der Umwelt. Und, falls Sie CO2 als Problem betrachten, zu enormen CO2-Emissionen  und zu einer Verbreitung von Schadstoffen, nur um diese „planetenrettenden Maschinen“ zu bauen und zu ihren Standorten in den Industrieländern der Reichen zu transportieren -. Selbst wenn es sich um Null-Kohlendioxid handelt, ist der Schaden irreparabel.

 

[Im Aufmacher zu Beginn dieser Seite, sehen Sie das Bild einer Kohlemine. Es steht hier copyrightfrei als Symbolbild für Minenabbau. SPON berichtete ebenfalls über Kobaltmine, und die Rohstoffe für Batterien.] Es spielt keine Rolle, wie viele Dutzende davon jährlich erschlossen werden, um die grüne Täuschung zu nähren. Wo ist der Sierra Club, wenn Millionen Morgen Felder, Wälder und Bäche zerstört werden, nur um Zugang zu den Minen zu erhalten, noch bevor die riesigen Giganten ihre Erzgewinnungsarbeiten beginnen, um mehr Batterien zu produzieren? Wo verstecken sich Sierra Clubber, wenn diese Erze ausgegraben, transportiert, geschmolzen, verkokst und in Hochöfen geliefert werden, während dafür noch mehr Tonnen Kohle, Öl und Gas verbrannt werden, um die Teile für umweltfreundliche Maschinen und die vorgesehenen Pufferbatterien zu bauen ? Weitere Tonnen fossiler Brennstoffe werden von Lastwagen, Zügen und Schiffen verbrannt, um die roh und verarbeiteten Materialien zu ihren Installationsorten zu transportieren.

Quelle uschi dreiucker / pixelio.de Windkraft Baustelle

Während dies an unbekannten und durch unsere Medien nicht erwähnten Orten geschieht, werden die Installationsorte in Ihren Bundesstaaten und Landkreisen vorbereitet. Millionen von Bäumen, Gebüschen und anderen Pflanzen werden zu Staub zerfetzt, die Hügel werden eingeebnet, Täler und Bäche werden von Maschinen planiert, die ebenfalls nur mit fossilen Brennstoffen funktionieren. Fügen Sie ein paar tausend Kilo Sprengstoff hinzu, wenn Sie müssen. Wie viele Millionen Tonnen Schadstoffe werden an diesen Standorten für die Hunderte Tonnen stahlverstärkten Zements freigesetzt, die ihre Fundamente verankern.

Zu dem oben genannten Wahnsinn und der Eitelkeit werden jetzt auch noch Batterien hinzugefügt,  warum? Jede Solar- und Windkraftanlage benötigt eine Rückversicherung durch fossile Brennstoffe, um die zuverlässige Stromlieferung zu sichern, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht mit angemessener Geschwindigkeit weht. Diese Anlagen zur Sicherung der Stromlieferung müssen 100% der Zeit laufen und verbrennen dabei fast die gleiche Menge an fossilen Brennstoffen, die Wind und Sonne während der stand-by Zeit produzieren. ] Deshalb haben unsere Öko-Scharlatane neue, größere, bessere und profitablere Programme entwickelt. Sie wollen uns jetzt Batterien verkaufen, um die Anlagen für fossile Brennstoffe zu beseitigen. Wird es funktionieren? Lassen Sie uns eine Analyse des kritischen Denkens durchführen.

Wir haben kurz die giftigen Substanzen erwähnt, die bei der Herstellung von Windkraftanlagen und noch mehr in Sonnenkollektoren verwendet werden. Mit den Batterien treten die Toxine in Steroiden in Bezug auf Volumen, Toxizität und Sicherheit auf. Bei Transport, Installation, Verwendung und Außerbetriebnahme der Batterien ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. Wenn Sie die notwendige Sicherheit dabei beachten[müssen], erhöhen sich die Kosten erheblich, was in Teil II ausführlich erläutert wird.

Einfach lächerlich in Bezug auf die Behauptungen der Befürworter wird es, dass selbst wenn die Solar- oder Windkraftanlage dann in Betrieb ist, wir möglicherweise feststellen, dass wir die fossilen Kraftwerke benötigen, um die Ladung der Batterien auch bei Windflaute oder bedecktem Himmel zu sichern.

Weiterhin mögen Lithiumbatterien mögen keine großen Zyklen. Zum Beispiel dürfen sie nicht zu tief entladen werden, da dies ihre Nutzungsdauer verkürzt, aus dem gleichen Grund ist auch schnelles Laden der Lebensdauer der Batterien nicht zuträglich.

Wenn wir die Umweltzerstörung durch den Bau von Wind- und Solarkraftwerken abschließen, können wir das Problem der Stilllegung nicht vermeiden. Was machen Sie mit einer Anlage nach ihrem 15-20-jährigen Lebenszyklus? In der Vergangenheit gab viele Fälle, in denen ein Investor sie einfach aufgab, um damit die Landschaft weiter zu verschandeln. Die meisten Bundesstaaten verlangen von den Investoren, dass sie im Rahmen der Lizenzanforderungen eine Summe für den Abriss und Entsorgung anlegen.

Der Abriss und die heutige Müll- / Stofftrennung erfordert wiederum Tonnen fossiler Energie für die Presslufthammer, Bulldozer, Aktenvernichter und Steinmühlen. Wo werden dann die nicht recycelbaren Materialien deponiert? –  in den Ozeanen und nachts auf einer wilden Müllkippe? Oder sie werden auf Schiffe geladen und in ein ärmeres Entwicklungsland gebracht, denen Sie ihnen noch ein paar Dollar zahlen, damit diese ihre Umwelt ruinieren? Aber jetzt, mit den Batterien, die alle paar Jahre entsorgt werden müssen, wird die Tonnage an Toxinen in die Höhe schnellen, ebenso wie die Kosten. Was wird die Pacific Gas and Electric Company tun, sie befindet sich bereits in einem Insolvenzverfahren? Letztendlich werden diese zig Millionen Stilllegungskosten, Toxine und CO2- / Schadstoffeinleitungen wieder an die Steuerzahler weitergegeben.

Wir sind ziemlich zuversichtlich, dass die wachsenden Wind- und Solaranlagen der Nationen niemals eine nützliche Batterieunterstützung erhalten werden, aber wir sind ebenso zuversichtlich, dass zusätzliche Umweltzerstörung inmitten der fehlgeschlagenen Bemühungen der Befürworter und Politiker eintreten wird.

 

[a] https://www.nsenergybusiness.com/projects/gemini-solar-project/

[b] https://www.azfamily.com/news/aps-facility-that-exploded-is-part-of-clean-energy-project-aps-plans-to-build-more/article_bed54c08-6567-11e9-9902-93687b8275db.html

[c] https://www.power-eng.com/2020/05/20/pge-hopes-to-ramp-up-massive-california-energy-storage-procurements/

[d] https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-04-23/explosions-are-threatening-lithium-ion-s-edge-in-a-battery-race

[e] https://www.iaea.org/sites/default/files/publications/magazines/bulletin/bull21-1/21104091117.pdf

 

Gefunden auf

https://www.cfact.org/2020/06/03/batteries-not-a-sustainable-backup-for-wind-and-solar-part-i-environmental-concerns/

Übersetzt durch Andreas Demmig

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36 Kommentare

  1. Hallo Herr Dominik Wagner,
    ich glaube, es gibt bei EIKE kaum jemanden, der sich nicht für die Vorteile einer eigenen Stromversorgung interessiert und in diese investiert bzw. damit liebäugelt. Ich bin auch so ein Fall.
    Meine Anlage läuft nicht mit Lithium-, sondern mit spez.Bleispeichern. Von daher kann ich keine Aussagen zu 2,4 kw für 1100.-€ machen was z.B. die Lebensdauer angeht oder die Wartung. Trotzdem einige Anmerkungen zu: „Den Speicher bezahle ich vom Girokonto“
    1. Im SpätFrühling / Sommer / Frühherbst keine Probleme mit der autarken Versorgung. Einige Tage muss ich vom Versorger zukaufen, ansonsten alles wunderbar.
    2. Im Spätherbst / Winter sieht die Sache leider anders aus. Nur wenige Stunden Tageslicht und trübes Wetter, da bringt die Anlage keine 300 Watt. Das reicht nicht einmal für die Kaffemaschine, geschweige denn die Heizung oder gar zum Laden der Speicher für die kommenden Dunkelstunden des Tages. Auch nicht, wenn ich zwei Hausdächern hätte.
    3. Von einigen guten Tagen abgesehen, muss ich zukaufen. Ich kann die Leitung zum Versorger einfach nicht kappen, ohne nicht schon nach kurzer Zeit im Dunkeln zu stehen. Jetzt nützt mir mein ganzer Speicher nichts und Ihr Speicher für 1100.-€ auch nichts. Somit kommen wie letztes Jahr nochmal 350.-€ Stromrechnung (allein 120.-€ Grundgebühr) on Top.
    Ich könnte aufrüsten und alles verdoppeln oder verdreifachen. Ab einem Punkt wird es finanziell unsinnig.
    Einige kommen jetzt mit dem Kostensenkungsargument, des „Second Life“ von ausgelutschten Speicher der E-Fahrzeuge. Die würden ja noch -zig Jahre Ihren Dienst als Hausspeicher tun. Könnten sie bestimmt auch. Nur irgendjemand muss die Speicher aus dem Wagenboden sezieren, neu zusammenfassen, an die Hausanlage anpassen und soll auch noch 2 Jahre Gewährleistung für seine Arbeit geben. Alles so einfach, wenn man sich nicht in die Materie einarbeitet und denkt: “ 2,4 kw Speicher für 1100 .-€ vom Girokonto und meine Stromversorgung ist gesichert“.
    Eine üble Erfahrung, die ich auch machen musste.

  2. @ Monika Schwarz 14. Juni 2020 5:53

    Herr Dr. Paul Becker, Vizepräsident des DWD erwähnt in seiner Rede „Kombination von Windkraft und Photovoltaik zeigt eindrucksvolle Effekte“ leider nicht warum wir als Privatkunden mittlerweile den höchsten Strompreis in Europa zahlen. Warum auch? Im Umbenennen ist seine Institution ja Meister. Da wird aus dem Astronomischen Frühling der „Moskauer“ Frühling, aus Temperatur wird Temperatur-Anomalie, aus jedem Starkregen wird eine Klimakatastrophe. Wenn seine Institution und wohl auch er selbst davon finanziell profitiert ist jedes Mittel recht. Auf diesem Altar werden alle marktwirtschaftlichen Prinzipien geopfert.

  3. Bei Grün-Ideologen, auch in D leider mehr als zahlreich vorhanden, zählt kein Hirn. Es zählt nur grüne Dum-Dumm-Ideologie, sonst rein gar nichts! Da können seltene Vögel fortlaufend umgebracht und Unmengen an Umwelt unwiederbringlich zerstört werden – den grünen Zynikern in der Politik, in den grünen Schleimspur-Scheuklappenmedien, wo die Pressefreiheit schon lange beerdigt wurde, und den üblichen Hirntod-Protestlern samt AntiFa wie im Hambacher Forst ist das sowas von schnurzegal!
    Es geht dabei ausschließlich um die große sozialistische Transformation samt Geschäftemacherei! Und immer wieder die vielen Chaoten und „Protestler“, die geradezu Irrsinns-getrieben mitmachen, in den Medien ihre Bühne bekommen und es später in der Politik bis zu Umweltminister(innen) bringen!
    Ja, es gibt auch Gutes in diesem Land! Um so trauriger ist es, das komplett hirnlose Grün-Dogmatiker das Szepter übernommen haben. Entscheidungen werden nur noch von ebenso hirnlose Politikern und Ideologen, oftmals diktiert von der Straße, und schon lange nicht mehr mit Sachverstand getroffen! EU-Ursula ist das jüngste abschreckende Beispiel für diesen Niedergang.

    • Eine unheilige Allianz der linksgrünen Kobolde, Medien und Globalisten (Finanz- und Großindustrie, die es sich leisten können und fähig sind umzusatteln und von der Transformation und der Klimareligion zu profitieren).

  4. Bringt der „Green Deal“ wirklich die Klimaneutralität die die grünen Kobolde (!) fordern? Ich habe begründete Zweifel an diesem Klimawahn. Im Wandel auf EE werden hunderttausende Tonnen Kobalt, Lithium und Nickel benötigt für die Herstellung von „umweltfreundlichen“ Batterien und Akkus. Die Nachfrage wird sich in Zukunft vervielfachen. Der Abbau dieser Rohstoffe ist schwierig und ihre Herkunft heikel. Wer wirklich verstehen will, warum Hersteller es so schwer haben, die Rohstoffe für ihre Elektroautos einzukaufen, sollte einen Blick auf den Markt für Kobalt werfen. Die Industrie braucht ihn für die Akkuzellen, die in Millionen Elektroautos Strom speichern. Vor zwei Jahren benötigte sie dafür 35.000 Tonnen Kobalt, in 8 Jahren soll der Bedarf 14 x so hoch sein. Noch drastischer soll laut der Londoner Metallmarkt Analysefirma Benchmarks Minerals Intelligence die Nachfrage nach Lithium wachsen; von derzeit etwa 250.000 Tonnen auf 1,5 Millionen Tonnen. Und schließlich, das dritte essentielle Metall in der Akkuherstellung, Nickel und das Grafit als Umweltbelastender Feinstaub.
    Hier sagen die Analysen einen Anstieg von 50.000 Tonnen im Jahr 2015 auf bis zu 1,4 Millionen Tonnen im Jahr 2050 voraus. Es kommen für die Klimaschutzmaßnahmen völlig neue Umweltprobleme auf uns zu … (Shift happens).

    • Ich rede nicht von Lithium-Ion Batterien sondern von REDOX-Flow Batterien.
      Die sind für hohen Leistungen fähig und benötigen kein Kobalt. Der wichtige
      Rohstoff für solche Batterien ist Vanadium.

        • Das mag für ein kleines Dorf funktionieren.. für eine Stadt, Großstadt oder besonders eine Industrienation funktioniert das einfach nicht!

          • Das ist es ja, was ich meine. Es funktionierte nicht einmal für Pellworm. Mit großem Tamtam, min. 10 Mio Kosten (Fördergeld?) undmedienwirksam begleitet, schlief das Projekt ein. Diesmal ohne Tamtam.

      • Vanadium kostet heute schon ein vielfaches von Lithium.
        Um eine KWh zu speichern, braucht man 30 Liter Elektrolytlösung.

  5. „Batterien sind kein nachhaltiges Backup für Wind und Sonne – Teil I: Umweltbelange“

    Zumindest nachhaltiger als Kohle, Kohle wird verbraucht.

    • Batterien werden auch verbraucht… und wie man diese dan umweltfreundlich und kostengünstig recyclen kann, hat man noch nicht herausgefunden… so gesehen ist Kohle besser… wenn die verbraucht ist, ist die auch weg… 😉

      • „Batterien werden auch verbraucht…“

        Ja, Batterien werden auch verbraucht.
        Deshalb verwendet man doch auch Akkumulatoren für die Stromspeicherung.
        Bei Blei-Akkumulatoren ist das recyclen bereits seit Jahrzehnten stand der Technik.
        Bei den in den nächsten Jahren kommenden größerer Menge kommenden Lithium-Ionen-Akkumulatoren wird das mit den recyclen natürlich auch gemacht.

        „so gesehen ist Kohle besser…“

        1kg Steinkohle hat eine einmaliges Backup beim Endverbraucher von ~3kWh Strom dann ist das kg Steinkohle verbraucht.

        1kg Lithium in einem Lithium-Akkumulator hat eine einmaliges Backup beim Endverbraucher von ~7 bis ~9kWh Strom
        und bis Akkumulator „verbraucht“ ist kommt 1 kg Lithium auf ~25.000 bis ~40.000 kWh Backup Bereitstellung.

        Über den Daumen kann man sagen das 1kg Lithium das ~10.000-fache am Backup in kWh bereitstellt als 1kg Kohle bis biede verbraucht sind.

        • Haben Sie sich mal mit den Stromspeichern befasst.. viel zu teuer und viel zu klein!
          Man hat schon sehr negative Erfahrungen damit gemacht.
          Und was meinen Sie, wie groß müssten die Kapazitäten sein und sollte man nicht erst mal die „neue“ benötigte Infrastruktur aufbauen, bevor man die alte zerstört?
          Oder würden Sie Ihr not-weniges Auto verkaufen, noch bevor Sie ein Neues überhaupt bestellt haben?

          • Sehr geehrter Herr Gajewi,
            man brauch doch nur noch geringe Mengen an Backup-Kapazität wenn vor allen die Windenergie und die Solarenergie ausgebaut wird.
            https://www.dwd.de/DE/presse/pressekonferenzen/DE/2018/PK_06_03_2018/rede_becker.pdf?__blob=publicationFile&v=2

            Und das Backup muss ja auch nicht zwingen vollständig aus Akkus bestehen.
            Akkus werden auch nur ein Teil, ein sehr kleiner Teil sein der gesicherten Stromversorgung.

            Heute ist es bereits wirtschaftlicher und schneller einen Akkuspeicher zu errichten als ein Pumpspeicherwerk oder ein Kohlekraftwerk zu bauen um Backup-Kapazität zu haben.

            Ein Kohlekraftwerk kostet ca. 1.500€/kW z.B. Datteln 4 und einen Akkuspeicher bekommen Sie bereits für ca. 500€/kW Leistungsabgabe.
            Beim Kohlekraftwerk können Sie ca. 15 Jahre einplanen für die Realisierung.
            Einen Akkuspeicher können Sie bereits nach 15 Tagen einsetzen.

          • Dann informieren Sie sich mal bei Agorameter.de.
            Da können Sie sehen, wie oft es kaum Strom aus Wind und Sonne gibt…
            Und es ist egal, wie viele Windräder Sie bauen… wenn kein Wind weht, stehen alle still!
            Es gibt eben nicht „immer irgendwo Wind“!
            Meist weht es überall mehr oder weniger und manchmal (recht oft) eben nicht.
            Im Durchschnitt läuft ein Windrad von 8600 Stunden etwa 1700-1800 Stunden.
            Und es macht da keinen Unterschied, ob Sie 15.000, 30.000 oder 250.000 Windräder aufstellen.
            Wer etwa anderes erzählt, lügt!
            Und Akkus sind dafür keine Lösung… bei der benötigten Menge sind die viel zu teuer und nebenbei gefährlich.
            Außerdem gibt es überhaupt nicht genügend verfügbare Rohstoffe für allen E-Unsinn, den man einführen will!

          • @Monika Schwarz:

            Wie belegen Sie Ihre Behauptung, in Zukunft nur noch *geringe back-up- Kapazitäten* zu benötigen? Eine 48- stündige Dunkelflaute (kapazitätsfaktor <10%), auf die sich die Abschätzungen in Ihrem Link beziehen, bedeutet, ca. 2,5TWh elektrische Energie speichern zu müssen.
            Die größten Batteriespeicher, über die berichtet wurde, speichern im Megawattstunden- Bereich, vorhandene Pumpspeicher im GWh- Breich. Keiner der genanntgen Speicher kann seine Nennleistung 48 Stunden lang abgeben. Beide sind Kurzzeit- speicher für wenige Stunden.

            ????

            "Heute ist es bereits wirtschaftlicher und schneller einen Akkuspeicher zu errichten als ein Pumpspeicherwerk oder ein Kohlekraftwerk zu bauen um Backup-Kapazität zu haben."

            Das ist eine reine Behauptung. Ausgehend von der vorangestellten Feststellung ist zu sehen, dass ein Speicherausbau unvorstellbaren Ausmaßes vorangetrieben werden müsste. Ich möchte weiter darauf hinweisen, dass zur Gewinnung der Rohstoffe dafür zusätzlicher Bergbau in ebendiesen größeren Dimensionen betrieben werden müsste, welcher fossile Energieträger benötigen würde.

            Völliger Unsinn ist dann noch dies: "Beim Kohlekraftwerk können Sie ca. 15 Jahre einplanen für die Realisierung.
            Einen Akkuspeicher können Sie bereits nach 15 Tagen einsetzen."

            Sie gehen wohl davon aus, dass Sie die Batterien im Aldi kaufen können und solche Batterie- Großspeicher von den bei Industrieanlagen üblichen Planungs- und Genehmigungsverfahren ausgenommen sind.

            Auch die Vergleiche der Kosten für die installierte Leistung (btw: 500 €/kW erscheint mir schöngerechnet) hinken, denn: 1.) Ein Speicher muss geladen werden, braucht also ein *Kraftwerk* zum Laden noch dazu, demzufolge wären dessen Kosten noch hinzuzurechnen. 2.) Ein Kohlekraftwerk ist für Laufzeiten von 40 Jahren ausgelegt, müsste der Akkuspeicher in dieser Zeit nur zweimal ersetzt werden, sind wir auch dort wieder pari. 3.) die installierte Kapazität wäre bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung mit den möglichen Volllaststunden zu verrechnen.

          • Es geht hier doch nicht um die Fortsetzung von Kohleverstromung. Das Problem ist die Stromspeicherung in Verbindung mit Wind- und Sonnenenergie. Wenn Frau Schwarz meint, man brauche ein Kohlekraftwerk, um einen Speicher zu füllen, dann verstehe ich nicht, was sie meint. Recht hat sie wohl mit der Behauptung, dass wir Speicherkapazitäten mit immensen Kapazitäten brauchen. Die Bundesregierung und die gnadenlosen Verfechter der regenerativen Energien, haben bisher ein tragbares Konzept vorgelegt. Wo sind denn die echten Experten?

          • Sie meint damit bestimmt, wenn weder Sonne noch Wind Strom liefern und die Akkus deswegen leer sind, muss man die ja trotzdem irgendwie aufladen, sonst machen sie keinen Sinn.
            So, wie man heute zusätzliche Gaskraftwerke baut, um Dunkelflauten auszugleichen.
            Man braucht also trotz, oder gerade wegen der „Grünen Energie“ weiter fossile Brennstoffen.. sogar mehr, da die fossilen Kraftwerke ja ständig und ineffizient laufen müssen, um im Notfall schnell Strom liefern zu können.
            Und all das kostet immer mehr Geld

          • Sie haben völlig Recht… all diese fakten werden nicht bedacht oder verschwiegen.

            Frank Endres (deutscher Grundlagenforscher auf dem Gebiet der Batterieforschung)
            Merksatz:
            »Ohne Speicher ist die Energiewende technisch nicht möglich, mit Speichern ist sie wirtschaftlich nicht möglich.«

          • Sehr geehrter Werner Gajewi,
            dann informieren Sie sich mal das die heute installierte Leistung bei Windenergie und Solarenergie nicht vorhanden ist was man braucht bei einem Umstieg Richtung erneuerbare.

            Bei Agorameter.de kann man ja nur sehen das jetzt kein bedarf besteht Strom der erneuerbaren zu speichern.
            Der Stromverbrauch in Deutschland ist höher als die Strommengen der erneuerbaren.
            Um Strom zu speichern müssten erst mal größere Strommengen von den erneuerbaren kommen als Überschuss die nicht in Deutschland verbraucht werden.

          • Windräder „liefern“ völlig unzuverlässig Strom.
            Die stehen inzwischen still, wenn:
            – der Wind zu schwach oder zu stark ist
            – es zu kalt ist (Eiswurf)
            – bei Vogelflug und bei Fledermäusen (teilweise schon automatisch)
            – wenn der Schatten zu oft auf Bebauung fällt!
            – bei der Wartung und bei Störungen
            – Militärflugzeuge sie wegen Radarstörungen abschalten
            – zu viel Strom produziert wird
            Darüber hinaus stören Windräder auch Wetterradaranlagen, was zu Fehlarlarmen führen kann (Unwetter)
            Bei 8760 Stunden im Jahr laufen Windräder im Schnitt etwa 1800 Stunden!
            Mal lesen: https://www.stadtwerke-muenster.de/blog/energie/warum-sich-ein-windrad-nicht-immer-dreht/

            Zwischen Januar und März (2019) mussten die Übertragungsnetzbetreiber deutlich häufiger Strom aus Windenergieanlagen abregeln als in den Vormonaten: 3,23 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) konnten nicht ins Stromnetz eingespeist werden.
            (WK-intern) – Der Grund: Es wurde mehr Energie erzeugt, als über die vorhandenen Netzkapazitäten in die Verbrauchszentren transportiert werden konnte.
            Für die Netzbetreiber ist die Abregelung von Energie – das sogenannte „Einspeisemanagement“ – die letzte zu wählende Maßnahme, um das Netz zu stabilisieren.
            Der Verbraucher, Steuer- und Abgabenzahler muss auch den abgeschalteten Strom bezahlen, warum veröffentlicht der BDEW nicht diese Tatsache und die dazugehörende Summe?

            Kosten des Einspeisemanagements und Entschädigungspflicht
            Betreiber von EE-Anlagen, etwa Windkraft-, Solar- oder Biogasanlagen, werden für die erzwungene Abregelung ihrer Anlagen vom Verteilnetzbetreiber entschädigt. Diese Entschädigungspflicht der Verteilnetzbetreiber ist im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) in §14 und §15 geregelt. Zur praktischen Umsetzung des Einspeisemanagements hat die Bundesnetzagentur zudem einen Leitfaden veröffentlicht, in dem sie ihre Einschätzungen zur Thematik erläutert. Umstritten ist momentan, ob die Entschädigungspflicht der Netzbetreiber 100% des abgeregelten Stroms aus Erneuerbaren Energien umfasst oder nur 95%.

            Betreiber von konventionellen Kraftwerken, etwa Kohle-, Erdgas- oder auch Atomkraftwerken, unterliegen ebenfalls der Zwangsabregelung zur Unterstützung der Versorgungssicherheit (siehe §13 EnWG), sind jedoch von einer Entschädigung ausgeschlossen, da sie ihre Brennstoffe im Gegensatz zu EE-Anlagenbetreibern zwischenspeichern können. Beim Einspeisemanagement hat der Netzbetreiber die Möglichkeit, die betroffenen Anlagen in drei Schaltstufen abzuregeln – auf 60%, 30% oder auf 0%. In allen drei Fällen ist er nach der Abregelung zu Entschädigungszahlungen an EE-Anlagenbetreiber verpflichtet.

            „Es ist heute günstiger die Betreiber der Anlagen für die Abregelung zu entschädigen, anstatt den Strom zu speichern oder in anderen Sektoren zu nutzen. Beides ist mit hohen Abgaben belastet, was sie unattraktiv macht. Die Entschädigung der Betreiber müssen aber alle Verbraucher bezahlen mit den Netzentgelten, ohne dass es der Energiewende etwas bringt.“
            Quelle:Energieblog energynet : https://www.energynet.de/2018/10/16/windretter-windraeder/?cn-reloaded

          • „Sie gehen wohl davon aus, dass Sie die Batterien im Aldi kaufen können und solche Batterie- Großspeicher von den bei Industrieanlagen üblichen Planungs- und Genehmigungsverfahren ausgenommen sind.“

            Sehr geehrter Hagen Müller,
            ich gehe davon aus das von der Entscheidung ein Kohlekraftwerk oder auch ein Pumpspeicherwerke als Backup für Wind- und Sonnenstrom zu errichten 15 besser gesagt 20 Jahre vergehen.

            Ich gehe davon aus das die Installation und Inbetriebnahme eines eigenen Akkuspeichers in einem oder auch 15 Tagen zu machen ist.
            Die Akkuspeicher sind heutzutage fertige Module die der Elektriker oder auch informierte Bürger an den vorhandenen Wechselrichter der Solaranlage anschießen (anstecken/einstecken) kann und das innerhalb eines oder auch 15 Tagen.
            Ein z.B. 2,4kWh lkein Akkuspeicher kostet incl. MwSt. und Versand um die 1000€.
            Auf YouTube gibt es genügen Beispiele wie man so was macht, das ist kein Hexenwerk so was zu realisieren.

            Wie bereits gesagt Herr Müller,
            als Backup für Wind- und Sonnenstrom sind neue Kohlekraftwerke unrealistisch und neue Pumpspeicherwerke ohnehin vollkommen Chancenlos gegenüber den Akkuspeichern.

            Akku- Großspeicher werden mehr oder weniger die Ausnahme sein,
            sind aber auch schneller realisiert als
            Backup Kohle- oder Pumpspeicherwerke.

          • „Ein Speicher muss geladen werden, braucht also ein *Kraftwerk* zum Laden noch dazu, demzufolge wären dessen Kosten noch hinzuzurechnen.“

            Sehr geehrter Hagen Müller,
            natürlich muss ein Speicher erst mal mit Energie geladen werden das ist doch klar, ist bei den Akkuspeichern so bei den Pumpspeichern so und auch bei den Backup Kohlekraftwerken so.

            Das Backup Kohlekraftwerk hat erst mal 0kWh Backup,
            erst wenn man das Backup Kohlekraftwerk mit Energie aufgeladen hat mit Kohle kommt auch was an Strom raus im Backup Einsatz.

            Ein Akkusspeicher hat so 10% bis 15% Verlust
            ein Pumpspeicherwerk so um die 20% bis 25%
            und das Backup Kohlekraftwerk macht aus 1kWh Kohle nur 0,35 bis 0,45kWh Strom das ist ein Verlust von ~60% der eingesetzten- eingekauften Energie.

            Tendenziell soll bei einem weiteren Ausbau der erneuerbaren die Speicher mit nicht aktuell gebrauchten Überschüssen geladen werden.
            Wobei sich „Speicher“ nicht nur aus Akkuspeicher bezieht.
            Das geht von E-Autos in den Wärmesektor bis zu Power to Gas und noch so einige andere Geschichten die man mit erneuerbaren Überschüssen, so wenn die mal in einigen Jahren da sind machen kann.

            Und nicht so wie Herr Frank Leschhorn schreibt
            „man brauche ein Kohlekraftwerk, um einen Speicher zu füllen“
            Die Kohle im Backup Kohlekraftwerk ist der Energiespeicher das sollte Herr Frank Leschhorn erst einmal verstehen.

          • @ Monika Schwarz 14. Juni 2020 5:53

            Herr Dr. Paul Becker, Vizepräsident des DWD erwähnt in seiner Rede „Kombination von Windkraft und Photovoltaik zeigt eindrucksvolle Effekte“ leider nicht warum wir als Privatkunden mittlerweile den höchsten Strompreis in Europa zahlen.

          • Hagen Müller
            14. Juni 2020 um 10:31
            „Völliger Unsinn ist dann noch dies: „Beim Kohlekraftwerk können Sie ca. 15 Jahre einplanen für die Realisierung.“

            Herr Hagen Müller Sie verbreiten völligen Unsinn, sollten mal die Realitäten zur Kenntnis nehmen.

            Der Bau vom Kohlekraftwerk Dattel 4 wurde 2007 begonnen und 2020 fertiggestellt, sind bereits 13 Jahre Baustelle.
            Nur gingen da bereits jahrelange Planungen voraus.

            Da ist die Einschätzung von Frau Schwarz
            „15 Jahre einplanen für die Realisierung.“
            realistisch.

            Hagen Müller
            14. Juni 2020 um 10:31
            „2.) Ein Kohlekraftwerk ist für Laufzeiten von 40 Jahren ausgelegt, müsste der Akkuspeicher in dieser Zeit nur zweimal ersetzt werden, sind wir auch dort wieder pari.“

            Herr Hagen Müller,
            wenn man das Backup Kohlekraftwerke 10 Jahre vorfinanzieren mit sagen wir mal ca. 4% werden aus einer Milliarde € Baukosten bereits ca. 1,5 Milliarde € in der Bilanz an Kosten.
            Ein Backup Kohlekraftwerke hat keine Möglichkeit einen Akkuspeicher wirtschaftlich zu überholen.

            Der Akkuspeicher ist in wenigen Tagen einsatzbereit und refinanziert sich.
            Nicht so wie das Backup Kohlekraftwerke das erst nach ca. 15 Jahre die Chance hat was zu verdienen.

            Hagen Müller
            14. Juni 2020 um 10:31
            „3.) die installierte Kapazität wäre bei einer Wirtschaftlichkeitsberechnung mit den möglichen Volllaststunden zu verrechnen.“

            Betrachtet man die Volllaststunden der Steinkohlekraftwerk die sind teilweise noch weniger als die Windkraftanlagen selbst weniger als die Solaranlagen.
            Da speisen die meisten Steinkohlekraftwerke über Wochen kein einziges kWh in das Stromnetz ein teilweise Monatelang ist da nichts an kWh gekommen.
            Es gibt auch Steinkohlekraftwerke die kein einziges kWh im gesamten Jahr 2019 beigetragen haben.

            Einen Akkuspeicher in Verbindung mit einer Solaranlage wird jeden Tag in den Nachtstunden genutzt.
            Der Akkuspeicher in Verbindung mit einer Solaranlage kommt doch auf mehr Volllaststunden als ein Backup Kohlekraftwerke oder Pumpspeicher.

          • Der Unsinn liegt bei Ihnen, Herr Dominik Wagner, oder unter welchem Namen Sie auch immer wieder mal hier auftreten.
            Denn Sie picken sich nur einen Teil des Zitats heraus und schwurbeln darum herum.

            Dass die Bau- und Planungszeiten in D. für Industrieanlagen hoch sind, weiss jeder. Aber einen Hausspeicher, der -vielleicht- innerhalb 15 Tage zu installieren ist, mit einem Kohlekraftwerk zu vergleichen, und das tut ihre Vorposterin -und Sie ebenfalls- ist eben nur eines: Unsinn^3.

            Dann weisen Sie auf die Finanzierung von Kraftwerken hin. Natürlich muss aber bei Ihnen der Akkuspeicher nicht finanziert werden.

            Ihre Volllast- Stunden- Rechnung: Kohlekraftwerke niedriger als Solaranlagen; können Sie ebenfalls getrost in die Tonne treten, denn:

            Folgende Zahlen sind mir von 2018 noch ca. in Erinnerung: Solar: etwa 1050, Wind onshore ca. 1800, Wind Offshore 3200, Steinkohle 3300, Braunkohle 6500, Kernkraft über 7500. Quelle war *Statista*. Schauen Sie selber.

            Ansonsten sollten Sie einmal damit beginnen, die Sache nicht aus Sicht des Häuslebesitzers zu betrachten, der vllt. mal mit seinem Speicherlein 12 Stunden überbrücken kann und sich des Weiteren am konventionellen Netz bedient, sondern aus Sicht der Industrie, die ganz andere, durchgehendere Lastgänge und benötigte Leistungen hat. Da kommen Sie mit Speichern, egal welcher Art, nicht weit. Ob Batterie, Pumpspeicher, P2G, H2… Aber egal, das Artikel Thema war *Batterie* (Akku):

            Skalieren Sie die theoretisch notwendigen Batterieleistungen hoch und Sie werden sehen, dass der Braunkohletagebau ein Vogelschiss gegen den Bergbau für die dann zusätzlich nötigen Mengen seltener Erden und anderer Rohstoffe, bis hin zu Kupfer, ist.

          • Hagen Müller
            16. Juni 2020 um 11:21
            „Dann weisen Sie auf die Finanzierung von Kraftwerken hin. Natürlich muss aber bei Ihnen der Akkuspeicher nicht finanziert werden.“

            Da gibt es aber einige Sachen die es für Backup Kohlekraftwerke unmöglich macht gegen Akkuspeicher zu gewinnen.

            1. Bei Backup Kohlekraftwerke müssen Sie erst mal 10 bis 15 Jahre vorfinanzieren, da laufen nochmal extrem hohen Zinszahlungen auf über einen so langen Zeitraum bis die Möglichkeit besteht einen Kapitalrückfluss zu realisieren.
            Ein Akkuspeicher beginnt bereits nach wenigen Tagen die Finanzierung abzutragen.

            2. Bei Backup Kohlekraftwerke müssen Sie erst mal 1.000.000.000€ und mehr vorfinanzieren.
            Ein Akkuspeicher gibt es bereits ab 1100€ (2,4kWh) so kleine Beträge nimmt man von Girokonto.
            Akkuspeichen kann man problemlos ohne Zinsbelastung errichten.

            3. Bei Backup Kohlekraftwerke müssen Sie den Strom über weite Entfernungen übertragen das kostet ca. 10 Cent/kWh.
            Ein Akkuspeicher ist sehr einfach und schnell in die vorhandene Solaranlage integriert und Speicherung und der Verbrauch von gespeicherter Energie liegt in räumlicher Nähe.

            Hagen Müller
            16. Juni 2020 um 11:21
            „Folgende Zahlen sind mir von 2018 noch ca. in Erinnerung:“
            „Steinkohle 3300“

            Gut ich rechne mal nach ob das mit den 3300 Volllaststunden aus Ihrer Erinnerung passen.

            Die Steinkohle lieferte 2019, 49,77TWh und es sind ca. 23GW an Steinkohleleistung installiert.

            49,77TWh / 23GW = 2164 Vollaststunden bei der Steinkohle in Jahr 2019
            Das sind über 1000 Volllastunden weniger als Ihre Ereinerung.

            Und 2020 ?

            13,27TWh (bis zum 15.6.2020) Strommenge aus den Steinkohlekraftwerken
            22,64GW Steinkohlekraftwerksleistung.

            13,27TWh / 22,64GW = 568 Vollaststunden bis zum 15.06.2020

            Hagen Müller
            16. Juni 2020 um 11:21
            „ sondern aus Sicht der Industrie, die ganz andere, durchgehendere Lastgänge und benötigte Leistungen hat.“

            Gerade bei der Industrie und Gewerbe sind Lastgänge/Lastspitzen eine Kostenfaktor und genau da kann man mit Akkumulatoren erheblich Kosten vermeiden.
            Diese Spitzen schlagen sich teuer in der Stromrechnung nieder, denn Stromversorger müssen die Leistung bezahlt werden.
            Je nach Versorger liegen die Kosten für Lastspitzen nämlich zwischen 100 und 150 €/kW.
            Schon eine Lastspitze kann die Kosten für längere Zeit in die Höhe treiben, auch wenn sie sich nur selten wiederholt.
            Mittlerweile gehen manche Versorger sogar so weit, den höchsten einmal bezogenen 15-Minuten-Mittelwert nicht nur über den Monat, sondern über das ganze Jahr hinweg zu berechnen.

            Bei Industrie und Gewerbe rechnet sich ein Akku auch Akku mit Solaranlage in den aller meisten Anwendungen schneller und besser als bei einem „Häuslebesitzer“.

            Weshalb ist das so ?
            A. Der Stromverbrauch und die Stromherstellung mit Solarzellen deckt sich bei Industrie und Gewerbe.
            B. Die Einheiten der Akkuspeicher und auch der Solarsysteme sind größer und somit günstiger je kW, kWh als beim „Häuslebesitzer“
            C. Durch die Kappung von Lastspitzen kann der Akku die Ausgaben für die Stromversorgung mindern um mehr als das Akkusystem an Kosten verursacht.

          • Sie können die Volllaststunden 2018 unter „Jahresvolllaststunden deutscher Kraftwerke nach Energieträger“ suchen.

            ich hatte den Link zu Statista ausgewählt. Dort ist tatsächlich zu finden: Steinkohle 3260 h. Ob das dann in 2019 weniger waren, darüber wäre separat zu diskutieren. Sie selbst relativieren jedenfalls damit Ihre vorhergehende Aussage -Vollaststunden Steinkohle weniger als Solar- erheblich.

            Mit den Auswirkungen von Lastspitzen auf die Kosten bin ich vertraut.

  6. Leider sind die Meldungen schlecht in Rechtschreibung und auch ansonsten nachlässig geschrieben.
    Schreiben Sie bitte mehr, aber fundiert, über die Stromspeicherung, welche der Pferdefuß bei der regenerativen Energie ist.

    • Die Notwendigkeit einer Stromspeicherung wird grundlos und ohne Bedarf künstlich geschaffen. Es bedeutet die Abschaffung einer zufriedenen Lebensweise und des Wohlstandes, zuerst in kleinen Schritten und dann immer schneller. Nur Überlebenskünstler werden in Zukunft ganz ohne Strom leben können. Letztlich ist es dann so, dass nur noch eine kleine Elite über diese Vorzüge verfügen kann. Ideologie ist dann nur etwas für diese wenigen Menschen, die dann straffrei morden dürfen. Auf diesem Wege wird der größte Teil der Menschen abgeschafft.
      Sicher ist nur, dass dieses alles auf das Wetter/Klima keinen Einfluss hat.

        • Herr Leschhorn,
          nicht Alles was technisch machbar ist, ist auch wirklich eine Lösung! Flussbatterien sind technisch sehr aufwendig. Jede einzelne Zelle benötigt schon 2 Pumpen, die permanent laufen und mit geeigneter Sensorig überwacht werden sollten. Um die gespeicherte Energie dann auch halbwegs verlustfrei übertragen zu können benötigt man selbst bei kürzeren Strecken mindestens Mittelspannung von 10kV. Bei einer Zellenspannung von ca. 1,2V braucht man also etwa 8300 Batteriezellen mit 16600 Pumpen, die überwacht und gewartet werden müssen.
          Um Windenergie zu speichern braucht man jetzt aber noch leistungsfähige Gleich- und Wechselrichter. Das bedeutet: Noch mehr Wartungsaufwand, noch mehr Kosten.
          Das war es aber noch nicht. Die ganze Anlage muß klimatisiert werden. Also noch mehr Wartungsaufwand und hohe Betriebskosten für die Klimaanlage.

          Letztendlich ist Alles was dabei heraus kommt, wenn man mit Gewalt versucht das tote Pferd „Erneuerbare Energien“ zu reiten, unbezahlbare elektrische Energie.

    • Ach, Herr Leschhorn:
      „…Recht hat sie wohl mit der Behauptung, dass wir Speicherkapazitäten mit immensen Kapazitäten brauchen…“
      Nö, eine auf Wissenschaft (Physik, Meteorologie, Biologie, Ökologie, Chemie…) und Ökonomie beruhende Energieversorgung braucht nach dem derzeitigen Stand der Technik keine Speicher.
      „…Die Bundesregierung und die gnadenlosen Verfechter der regenerativen Energien, haben bisher ein tragbares Konzept vorgelegt…“
      Haben Sie hier eine Vorsilbe vergessen?

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