Wissenschaftsskandal ersten Ranges: Die manipulierten Hydroxychloroquin-Studien

Screen print The Lancet

VON HOLGER DOUGLAS

Mo, 8. Juni 2020

In Frankreich rollt eine Klagelawine auf die Regierung zu von tausenden Medizinern und Angehörigen von Verstorbenen. Bei der Tragweite des Skandals dürfte auch der milliardenschwere Pharmasektor unter Beschuss geraten, dem offenbar das preiswerte Malariamittel das Geschäft mit einem möglichen neuen Impfstoff zu verhageln drohte.

Ein Medikament sorgte in der Corona-Pandemie für Aufsehen: Hydroxychloroquin. Kein Impfstoff, sondern ein Medikament, das vor allem seit 70 Jahren aus der Malariabehandlung gut in seinen Wirkungen und Nebenwirkungen bekannt ist. Und: Es ist preiswert und bietet damit keine beeindruckenden Gewinnmöglichkeiten für den mächtigen Pharmasektor.

Eine gängige Methode in der Medizin bei neuen Erkrankungen ist der Blick in die Apotheke. Welche Mittel sind bereits vorhanden, auch in ihren Nebenwirkungen bekannt und könnten wirken. So konnte in Zellkulturen auch eine Wirkung von Hydroxychloroquin gegen SARS-CoV-2-Viren gezeigt werden. Von Ärzten in China wird berichtet, dass sie auf das Mittel zurückgreifen.

In die Nachrichten schaffte es die Substanz, weil US-Präsident Donald Trump nach Empfehlung seiner Experten dies Mittel anpries und sich – wie könnte es anders sein – heftige Kritik einhandelte. Auch Elon Musk übrigens hob das Mittel hervor.

In Marseille entwickelte der Virologe Professor Didier Raoult vom Institut Hospitalo-Universitaire (IHU) Méditerranée Infection eine Behandlungsmethode mit einer Kombination von Hydroxychloroquin und Azithromycin, einem Antibiotikum, das auch gegen Infektionen der unteren und oberen Atemwege wirkt. Für ihn entscheidend: ein frühes Behandlungsstadium und nicht zu hohe Dosen der Medikamente. Eine erste Studie von ihm lieferte überzeugende Ergebnisse, Raoults Name ging um die Welt, in Frankreich erreichte er so etwas wie Kultstatus, wozu ihm vermutlich auch sein Äußeres verhalf.Der deutsche Virologe Prof. Christian Drosten kritisierte rasch, die Studie Raoults lasse keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Wirksamkeit zu; Hydroxychloroquin sei kein »Hoffungsträger«.

Das Mittel geriet langsam ins Zwielicht. Die renommierte Fachzeitschrift Lancet veröffentlichte die entscheidende Studie, die dem Mittel den »Todesstoß« versetzte, wie später der brasilianische Wissenschaftler Marcos Nogueira Erbelin einschätzte. Deren Ergebnis: Hydroxychloroquin könne sogar die Todesrate bei COVID-19 Patienten erhöhen. Auch deutsche Fachzeitungen wie die Deutsche Apothekerzeitung (DAZ)berichtete über die »Entzauberung der Malariamittel«.

Diese Veröffentlichung hatte Folgen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf stoppte ihre Forschungsreihe mit mehr als 3.500 Patienten in 35 Ländern. Mit der sollte untersucht werden, welche bekannten Medikamente möglicherweise gegen COVID-19 wirken könnten. Das Bundesgesundheitsministerium gab gespendete Chloroquin Tabletten »aufgrund aktueller Erkenntnisse« an die Firma Bayer zurück.

Besonders extrem handelte in Frankreich Gesundheitsminister Olivier Veran. Er verbot per Erlass die Behandlung von COVID-19 Erkrankten mit dem Malariamittel.
Doch trotz des Verbotes aus Paris berief sich der mutige Professor Didier in Marseille auf seine ärztlichen Pflichten und behandelte Patienten mit seiner Methode weiter und erzielt damit eindrucksvolle Erfolge.

Professor Didier Raoul veröffentlichte seine Ergebnisse:

»Durch die Untersuchung von 101.522 Proben mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) von 65.993 Personen diagnostizierten wir 6.836 Patienten (10,4%), darunter 3.737 aus unserer Kohorte. Das Durchschnittsalter betrug 45 Jahre, 45% waren männlich, und die Sterblichkeitsrate betrug 0,9%. Wir führten 2.065 Niedrigdosis-Computertomographien durch, die bei 581 der 933 (62%) Patienten mit minimalen klinischen Symptomen Lungenläsionen aufzeigten. Es wurde eine Diskrepanz zwischen spontaner Dyspnoe, Hypoxämie und Lungenläsionen beobachtet.
Klinische Faktoren (Alter, Komorbiditäten, NEWS-2-Score), biologische Faktoren (Lymphopenie, Eosinopenie, Abnahme des Zinkgehalts im Blut und Zunahme von D-Dimeren, Laktatdehydrogenase (LDH), Kreatininphosphokinase (CPK) und c-reaktivem Protein (CRP)) sowie mittelschwere und schwere Läsionen, die in niedrig dosierten CT-Scans festgestellt wurden, waren mit einem schlechten klinischen Ergebnis assoziiert. Die Behandlung mit HCQ-AZ war mit einem verringerten Risiko der Verlegung auf die Intensivstation oder des Todes (HR 0,19 0,12-0,29), einem verringerten Risiko eines Krankenhausaufenthalts ≥10 Tage (Odds Ratios 95% CI 0,37 0,26-0,51) und einer kürzeren Dauer der Virusabgabe (Zeit bis zur negativen PCR: HR 1,27 1,16-1,39) assoziiert.

Bei 25 Patienten (0,67%) wurde eine QTc-Verlängerung (>60 ms) beobachtet, die in 3 Fällen zum Abbruch der Behandlung führte. Es wurden keine Fälle von abnorm beschleunigtem Puls oder plötzlichem Tod beobachtet.«

Genau einen plötzlichen Tod aufgrund von Herzarrhythmien hatte die im Lancet veröffentlichte Studie behauptet.

Didiers Schlussfolgerung:
»Frühzeitige Diagnose, frühe Isolierung und frühe Behandlung mit mindestens 3 Tagen HCQ-AZ führen bei Patienten mit COVID-19 zu einem signifikant besseren klinischen Ergebnis und einer besseren Ansteckungsfähigkeit als andere Behandlungen. Die nächste Herausforderung bei der Behandlung von COVID-19 wird die langfristige Nachbeobachtung des Fibrose-Screenings sein.«

Ein Beispiel für die weltweiten Verwerfungen, die die Lancet-Veröffentlichung auslöste, zeigte sich in Marokko. Dort geriet die marokkanische Gesundheitspolitik in Bedrängnis. Bereits recht früh, am 20. März, hatte das Land offiziell eine Behandlung von COVID-19 Erkrankten nach den Vorgaben des Professors Raoult eingeführt und damit sehr gute Behandlungserfolge erzielt.

Doch dort sah man recht klar die Fehler der Studie. So gab Prof. Jaafar Heikel, ein marokkanischer Epidemiologe und Spezialist für Infektionskrankheiten, auf eine Anfrage des marokkanischen Wirtschaftsportals Media24 eine ausführliche Erklärung ab: »Es handelt sich hier nicht um eine klinische Studie, sondern um eine Analyse von Datenregistern aus verschiedenen Krankenhäusern und Ländern!«

Ihm kam auch die Finanzierung dieser Studie verdächtig vor, und er kritisierte die Autoren, »deren Hauptautor zugibt, von Laboratorien oder anderen Unternehmen bezahlt zu werden oder Gelder oder Vergütungen zu erhalten.«

Heikel verwies auf seine Ergebnisse: »Ehrlich gesagt kann ich nur aus meiner Erfahrung mit 3.200 Patienten in der Region Casablanca in Koordination mit dem regionalen Gesundheitsamt von Casa Settat sprechen. Wir haben 94,3 Prozent geheilt, 5,7 Prozent schwere Fälle, 2,8 Prozent davon waren tödlich. Auf der anderen Seite 0,8 Prozent der schweren und 12 Prozent der leichten Nebenwirkungen.«
»Dies sind die Fakten, obwohl unsere Patienten offensichtlich im Durchschnitt jünger sind (45 Jahre alt) und wir jeden positiven Fall, der erkannt wurde, auch behandeln.«Er beobachte weiterhin genau die Entwicklung und werde Anpassungen vornehmen, sollte sich herausstellen, dass diese Behandlungsmethode nachteilig sei. Eine schwierige Situation für die Medizin, die in einer sehr unübersichtlichen Situation entscheiden müsse: »Wir müssen Polemiken vermeiden und nach Fakten urteilen und korrigieren, wenn wir uns geirrt haben, aber im Moment ist das nicht der Fall. Marokko hat bisher in Bezug auf Politik, Kontrollmaßnahmen und therapeutische Strategie gut abgeschnitten. Wir können die Aspekte über die Ausweitung der Quarantäne diskutieren, wenn Sie wollen, aber was das Patientenmanagement betrifft, so müssen wir anerkennen, dass wir die Dinge im Lichte des Wissens, das wir haben, gut gemacht haben.«

Jetzt stellt es sich heraus: Die Studie ist falsch. Am Donnerstag zogen die Autoren die Studie zurück. Auf der Seite des Fachzeitschrift Lancet prangt jetzt über dem Artikel fett rot: RETRACTED.

Ein Wissenschaftsskandal ersten Ranges mit tödlichen Folgen für die betroffenen Patienten.

Die Daten lieferte eine Firma Surgisphere aus Chicago. Die gab an, Daten über die Behandlungs- und Gesundheitsergebnisse von 96.032 Patienten aus 671 Krankenhäusern auf allen Kontinenten auswerten zu können. Reichlich viel Daten, von denen das Unternehmen nicht erklären konnte, wie sie zustande gekommen sind. Auch benannte sie nicht die Krankenhäuser, von denen die Daten stammen sollten.

Dies rief neben anderen den australischen Statistiker und Datenwissenschaftler Peter Ellis auf den Plan, der sich das merkwürdige Unternehmen einmal genauer ansah: »Ich bin bei weitem nicht der Erste, der nach mehr Informationen über diese erstaunliche neue Datenbank fragt, von der noch niemand etwas gehört hat, und sie hatten eine Woche Zeit, es zu erklären. Das haben sie sich ausgedacht.«

Man sollte erwarten, meinte Ellis süffisant, dass ein Unternehmen, das im Bereich der Gesundheitsdaten weltweit tätig ist und Software mit sicherheitskritischen elektronischen Patientendatensystemen in 671 Krankenhäusern unterstützt, mindestens Manager und Koordinatoren dieses globalen Netzwerkes, ein Team für die Krankenhausbetreuung, Unterstützungspersonal sowie Ausbilder und Entwickler von Schulungsmaterial und Forscher beschäftigt. Nicht zuletzt sollte sich ein Rechtsteam mit Datenschutz und Vertragsfragen im Umgang mit über 670 Krankenhäusern befassen.Ellis fand bei seiner Untersuchung des Unternehmens niemanden dergleichen. Sein Resultat: »Surgisphere hat keine dieser Personen, mit Ausnahme von Sapan S. Desai, der gleichzeitig Geschäftsführer und medizinischer Forscher ist (ein guter Hinweis auf die Größe der Firma). Seinem LinkedIn-Profil nach zu urteilen besteht sein Team aus drei Verkaufsleitern und zwei Wissenschaftsredakteuren.«

Ellis nimmt kunstgerecht die wesentlichen Behauptungen des Unternehmens auseinander und entlarvt die Auszeichnungen, mit denen Surgisphere hausieren geht, als Übertreibungen. Sein Resümee: »Es ist schrecklich zu glauben, dass die wahrscheinlichste Erklärung für das, was wir sehen, einfach darin besteht, dass die Daten gefälscht sind, in einer möglicherweise kriminellen Verschwörung, und dass der wissenschaftliche Publikationsprozess unterbrochen ist.«

Francesoir, die Online Ausgabe der früheren großen französischen Tageszeitung France Soir, veröffentlichte ein exklusives Interview mit Marcos Erbelin, Professor für Chemie. Er ist Mitglied der Brasilianischen Akademie der Wissenschaften und hat an der Universität von Campinas in Chemie promoviert.

Erbelin wunderte sich: »Die Studie mit 96.000 Patienten, von der noch niemand etwas gehört hat und die in einer der renommiertesten medizinischen Publikationen veröffentlicht wird.« Er vertritt eine Gruppe von 300 Wissenschaftlern. Sie beschreiben den Fall in einem offenen Brief und schilderte den einzigen Zweck der in der Lancet veröffentlichten Studie, Hydroxychloroquin als Behandlung gegen das Coronavirus zu diskreditieren.

Zwei Gruppen machten sich an die Arbeit und überprüfen diese Studie. Eine Gruppe arbeitete in Frankreich, wo der Gesundheitsminister das Verfahren mit dem Hydroxychloroquin brutal zu unterdrücken versuchte. Die andere Gruppe sitzt auf der anderen Seite der Erde in Brasilien. Das Land ist ebenfalls von der Pandemie stark betroffen, Präsident Jair Bolsonaro entschied sich in Absprache mit seinen Experten für die Verwendung von Hydroxychloroquin und wird gleich heftig niedergemacht.»Wir hatten Chemiker, Biologen, Statistiker, Virologen, die alle versuchten, die Auswirkungen von Covid 19, die Behandlungen, einschließlich Hydroxychloroquin, und die Eindämmung zu verstehen.« Geholfen hat der Arbeitsgruppe Erfahrungen mit Infektionen durch den Zika-Virus und die Arbeit in multidisziplinären Arbeitsgruppen.

Erbelin: »Was Hydroxychloroquin betrifft, so waren wir alle schockiert über den Widerstand, den es in Frankreich hervorrief, obwohl dort einer der besten Experten der Welt in Virologie und Epidemiologie tätig ist. Wir haben uns auch angesehen, was in den Vereinigten Staaten geschah.« Die politischen Gegner kontrollierten die Medien (Globo) und wollten Hydroxychloroquin disqualifizieren«, so Erbelin. Die Wissenschaftler benötigten einige Zeit, um sich mit der Studie zu beschäftigen, sie zu verstehen und zu dem Ergebnis zu kommen: Diese Studie ist getürkt.

Mit zu besonderer Vorsicht und Gründlichkeit beigetragen hat, dass diese Studie im renommierten Lancet erschienen ist, ansonsten eine seriöse und zuverlässige Publikation. Das ließ die Gruppe an Wissenschaftlern nicht unbeeindruckt. Doch sehr bald erkannte das Kollektiv nach den Worten von Erbelin den »Versuch, das Hydroxychloroquin schließlich als duale medikamentöse Therapie zu diskreditieren.«
Erbelin: »Wir analysierten alles, mit 300 war es ziemlich schnell, wir teilten die Arbeit. Aber alles schien fragwürdig: die Methodik, die Stichprobenziehung, die verwendeten statistischen Methoden.« Er und seine Gruppe sind entgeistert: »Das ist keine Wissenschaft, das ist eine Instrumentalisierung der Wissenschaft. Wir waren alle schockiert, denn das ist es, was den Ruf der Wissenschaft zerstört.«

In Frankreich sitzen, so Erbelin, die Gegner der Behandlung mit Hydroxychloroquin in Regierung und elitären Kreisen: »In Brasilien ist es wirklich anders, es gibt eine direkte Korrelation zwischen den Gegnern von Hydroxychloroquin und den Gegnern der an der Macht befindlichen Regierung. Über den politischen Teil hinaus konnten wir diese Studie auch mit großen pharmazeutischen Labors in Verbindung bringen.«

Der Skandal um die gefälschten Studien schlägt hohe Wellen. Die WHO hat verkündet, ihre Studie wieder fortzusetzen. Währenddessen eskaliert die Lage um Surgisphere. Elsevier, der Eigentümer der Fachzeitschrift Lancet, erklärte mittlerweile gegenüber der Financial Times, ungefähr 20 Originalartikel zu überprüfen, die Daten von Surgisphere enthalten. Auf Twitter werden Forderungen laut, Lancet und das New England Journal sollten sich sofort einer unabhängigen Untersuchung über den Standard ihrer Redaktions- und internen Überprüfungsverfahren unterziehen.

In Frankreich rollt eine Klagelawine auf die Regierung zu. Tausende von Medizinern und Angehörige von Verstorbenen wollen Klagen einreichen. Angesichts der Tragweite des Skandals dürfte auch der milliardenschwere Pharmasektor unter Beschuss geraten, dem offenbar das preiswerte Malariamittel das Geschäft mit einem möglichen neuen Impfstoff zu verhageln drohte. Nicht überschaubar sind die Verwerfungen, die der Skandal in der französischen Politik hinterlassen wird.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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33 Kommentare

  1. Es ist in dem Fall sehr empfehlenswert, die Diskussion dazu auf Whatts Up With That zu verfolgen, da gibt es jede Menge zusätzlicher Informationen und Links, die die ganze Angelegenheit noch vertiefen. Schade, dass solche Diskussionen hier anscheinend nicht möglich sind und teilweise auch unerwünscht sind (Zu lang, bitte kürzer fassen, zu wissenschaftlich etc.).

  2. Abgesehen vom kriminellen Rahmen des Geschehens und zweitens von einer „Covid-19 Pandemie“ generell ist das eigentliche Problem bei HQC die oft unbeachtete / lebensgefährliche Gegenindikation: G6PD-Mangel. Näheres bei Herrn Wodarg.

    • Schier unglaublich, aber wer hat nun recht? Wo es doch lt. Dr. Wodarg angeblich jeder Medizin-Student wissen müsste? Unglaublich auch deshalb, weil HQC schon ewig in Ländern eingesetzt wird, wo dieser G6PD-Mangel ungleich häufiger ist als bei uns? Erklärt sich das so, dass diese Menschen gegen Malaria resistent sind und deshalb mit HQC gar nicht in Berührung kommen?
      Anscheinend kann man diesen G6PD-Mangel nicht so leicht diagnostizieren, sonst wäre die Geschichte doch sehr einfach abzuklären…
      Und wenn Dr. Wodarg in dem Film weiter unten vor Genänderungen durch Covid-19-Impfung warnt – wie ist das zu bewerten? Zuzustimmen ist ihm jedenfalls, man bräuchte gute Hausärzte vom alten Schlag, die noch zur Gesamtsicht fähig sind und denen man vertrauen kann.

      • Es haben beide recht. Lt. Wodarg ist diese Medizin für eine bestimmte Gruppe von Personen mit G6PD-Mangel gefährlich. Für alle anderen aber hilfreich, wenn auch nicht direkt heilend, aber Krankheit verkürzend.
        Es geht also darum diese Gruppe vor der Therapie zu erkennen und dann diese danach auszurichten.

  3. „Wir haben 94,3 Prozent geheilt“. Dieser Satz beschreibt das Problem. Weder Medizin noch Ärzte heilen Patienten. Die Patienten werden von allein krank und werden auch von allein gesund. Medizin und Ärzte können nicht mal einfache Erkältungen geschweige denn die Grippe der Saison verhindern und gelten trotzdem weiter als Experten in diesen Fragen. Ein Witz. Es sollten ausschliesslich die politischen Entscheidungen das Thema sein, denn hinter den Massnahmen stehen Machtfragen und keine Aspekte, die die Gesundheit betreffen.

  4. Ein sehr spanneder und bedeutsamer Artikel.

    Dr. Wodarg jedoch weist darauf hin, daß Chloroquin bei Menschen mit Favismus
    ( de.wikipedia.org/wiki/Favismus ): „Favismus ist die häufigste Enzym-Krankheit des Menschen; ca. 7,5 % der Weltbevölkerung tragen ein krankhaft verändertes G6PD-Gen, also ca. 400 Millionen Personen weltweit, …“
    Bei diesen Menschen – die Menschen sind ja NICHT gleich – soll Chloraquin zu tödlichen Komplikationen führen können.
    Wieso ist in diesem ausführlichen Artikel dieses nicht erwähnt???
    Es wundert mich, daß in diesem Artikel nicht

  5. Mich wundert das ihr euch wundert es ist doch mit dem CO2 genau das Gleiche es hat nur bisher noch keiner ins Wespennest hineingestochen, die Rahmstorfs u. Schellnhubers verfahren ganz ähnlich.

  6. Das besagte Mittel HCQ hat besonders schwere Folgen bei Menschen mit erblichem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD). Es führt zu Hämolyse u. zu Mikroembolien, die schnell tödlich wirken. Besonders in Afrika, im Mittelmeerraum u. Asien ist G6PD verbreitet. Diese Menschen erkranken schwerer an Malaria. Durch die Migration ist G6PD in andere Regionen gelangt. Bekommen die Menschen HCQ sterben sie an der Fehlbehandlung.
    Übrigens wurde gerade vermeldet, dass der Export in Dtl. im April stark eingebrochen ist, besonders Maschinenbau u. Autos. Der Export von Medikamenten ist um 10% gestiegen!

  7. Klasse Arbeit! Danke. Es ist erschreckend, welche Verfehlungen, Verstrickungen und Verschwörungen durch diesen Corona-Wahnsinn erkennbar werden. Wir kriegen einen handfesten Blick auf den Tiefen Staat!

    Gut, daß hier keine Antifanten mitlesen, die hätten bei Ihrem Satz: „Diese Studie ist getürkt“ ihre antirassistischen Pflastersteine ausgepackt und verballert…

    Übrigens gibt es noch andere sehr preisgünstige Medikamente gegen eine Covid-Infektion: Mit Chlordioxid sind schon sehr gute Erfahrungen gemacht worden. https://lbry.tv/@Kalcker:7/100-Covid-Geheilte-Aememi-1:2

    • Darum geht es überhaupt nicht. Dieses Argument ist zweitranging, hier irrelevant. Jeder wirklich fähige Arzt macht darauf aufmerksam. Das Medikament darf nur der Patient einnehmen der, […].

      Gibt es Medikamente ohne Nebenwirkungen? Tötet der Malariaerreger nicht auch? Dann machen Sie sich mal schlau, welche tückischen Mückenarten in Europa bereits heimisch sein sollen, sind, aufgrund der Globalisierung und die, so die Fachleute, hier nicht mehr verschwinden werden, sofern gewisse Nebenbedingungen zutreffen. Vor allem in Spanien fühlen die sich pudelwohl. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die sich überall in warmen Gegenden in Südeuropa ausbreiten.

      Hier geht es primär darum, dass eine skrupellose Gruppe von geldgierigen Menschen (vgl. kriminelle Pharmaindustrie), ein einzigartiges Konkurrenzprodukt verunglipmpfen, ausschalten will, weiterhin diese Absicht verfolgen und dafür sogar gefälschte Studien bezahlen. Das ist kriminell.

      Mir als Nicht-Mediziner ist doch völlig klar, jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Bevor ich es einnehme, informiere ich mich, für wen das Medikament geeignet ist. Daher ist dieser Hinweis von Wodarg auch relativ. Auch er muß beides sagen, als Kopfarbeiter. Über die Vorteile und Nachteile informieren. Der Kunde hat das letzte Wort, denn die Mücken verbreiten sich und sind heimtückisch. Die fragen keinen, bevor sie zustechen. Die meisten ahnen ja überhaupt nicht, wie nah die einem bereits gekommen sind.

      • Sehr geehrter Herr Kegelmann,
        Ihr Ansatz ist grundfalsch. Der gilt allenfalls für auf eigene Initiative gekaufte rezeptfreie Medikamente.
        Ansonsten hat nicht der Patient abzuwägen und zu verantworten, welche vom Arzt verordneten Medikamente er verweigert, sondern Abwägung und Verantwortung liegen beim Arzt.
        Der Patient als Laie hat nicht die Pflicht seine, ihm meist unbekannte, Krankenakte zu kennen und mit dem Beipackzettel abzugleichen und Arztfehler zu korrigieren.
        Die Verantwortung liegt immer und ausschließlich bei dem Arzt, der ein Medikament verschreibt und mit entsprechender Dosierung verordnet.
        Ich bin über Ihre Meinung, ehrlich gesagt, vollkommen erschüttert.
        Viele Grüße
        S. Eulitz

        • „Ansonsten hat nicht der Patient abzuwägen und zu verantworten, welche vom Arzt verordneten Medikamente er verweigert“

          Hä???
          Wie bitte???
          Ich MUSS nehmen, was mir der Arzt verordnet???

          • >>Hä???
            Wie bitte???
            Ich MUSS nehmen, was mir der Arzt verordnet???<<

            Das Problem besteht darin, daß die Meisten in aller Regel nicht prüfen können, ob das, was der Mediziner vorgibt, auch richtig ist.
            Wer hat schon die Möglichkeit sich der medizinischen Originalfachliteratur zu bedienen.
            Durch das Lesen der Fachliteratur hab ich mir tatsächlich so manchen Schaden erspart.
            Nicht vergessen, daß man jeden ärztlichen Eingriff umfassend selbst zu prüfen hat. Ansonsten merkt man nämlich nicht, was den Mediziner antreibt.

  8. Und wer hat früh auf Hydroxychloroquin hingewiesen und ist dafür angegriffen worden? Richtig, der beste President seit dem Urknall!
    Hätten die Leute auf Trump gehört, gäbe es weniger Tote. Period.

  9. Es gibt reichlich Akten bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über Fälle wissenschaftlichen Fehlverhaltens.

    Wie hatte es Prof. Wolfgang Löwer passend ausgedrückt: „Gier frisst Hirn!“ (Original-Zitat aus der FAZ) oder „Unser Wissenschaftssystem belohnt dreiste Lügner!“ oder „80 Prozent der Forschung ist Müll!“

    Und weiter sagte Wolfgang Löwer:
    Es gibt keine „seriöse Wissenschaft“. Nun ist Seriosität kein wissenschaftlicher Begriff. Es ließe sich fragen, ob eine solche Unterscheidung in Zusammenhang mit wissenschaftlichen Beiträgen nicht schon an sich unseriös ist, da nur anmaßend und sich selbst der Diskussion entziehend. Die so genannte „seriöse Wissenschaft“ zerstört die Gesamtheit von Erkenntnissen und ersetzt den Begründungszusammenhang durch interne Absprachen und Seilschaften. Das Peer-Review-Verfahren begünstigt solche internen Absprachen und Seilschaften. Es ist deshalb subjektiv, und somit unbrauchbar für eine objektive Qualitätssicherung von Veröffentlichungen und/oder Studien. Jeden Tag kommen mehrere Einträge dazu. Rund 60 Prozent aller Widerrufe gehen auf Fehlverhalten und nicht auf unabsichtliche Fehler zurück.

    Ein krasses Beispiel: Jan Hendrik Schön (Physiker) – Lügner und Betrüger.

    MERKE: Eine Veröffentlichung ist nicht seriös nach den Kriterien der Wissenschaft, weil diese vor einer Präsentation vor einer breiten Fach-Öffentlichkeit publiziert wurde.

    Drei Motive leiten alle Wissenschaft an, sagt Wolfgang Löwer einmal, und so positiv die entsprechenden Vokabeln besetzt sind, in ihnen sind auch die Gründe für Betrug und Täuschung aufgehoben:
    „In Neugier steckt Gier, in Ehrgeiz die Bereitschaft, mit der Ehre zu geizen, und die Leidenschaft lässt uns nicht selten leiden.“

    Mfg
    Werner Holtz

    • „In Neugier steckt Gier, in Ehrgeiz die Bereitschaft, mit der Ehre zu geizen, und die Leidenschaft lässt uns nicht selten leiden.“

      +++

  10. Also was denn nun?
    Hat das Malariamittel denn nun positive Wirkungen oder nicht?
    Nur wenn ich mich richtig erinnere mußte unsereiner das Mittel 1974 einnehmen, auf seiner Forschungsreise mit der Meteor von Dakar über die Kanarischen Inseln zurück nach Hamburg.

    • Ja, hat es. Aber vorher das Kleingedruckte aufmerksam lesen.

      Im Jahr 2017, fünf Millionen Mal in den USA verschrieben (Platz 128).

      Der Vorläufer „Chloroquine“ (engl.) wurde 1934 von Bayer erfunden. „Hydroxychloroquine“ (engl.) während des 2. WK entwickelt, als sicherere, synthetische Alternative und im Jahr 1955 in den USA genehmigt. Selbst die heutige korrupte WHO betrachtet es als wesentliche, essentielle Medizin, unter den sichersten und effektivsten Medikamenten weltweit.

      Erst als Trump darauf hinwies, brach der Sturm der Entrüstung durch alle Esel los. Wohlgemerkt: nur die Esel haben sich so benommen und die geldgierigen Geier der verkommenen Pharmabranche (vgl. Bill Gates & Co.).

      „Hydroxychloroquine“ soll eines der besten und billigsten Medikamente auf der Welt sein und hat bereits Millionen von Menschen das Leben gerettet. So auch kürzlich einer US-Demokratischen Anwältin, einer Schwarzen. Sie befolgte den Rat Trumps und wurde wieder gesund (vgl. Corona). Ihr Vergehen besteht jetzt darin, sie bedankte sich öffentlich bei Trump. Jetzt wollen die verkommenen Sozialisten sie aus der Partei werfen lassen. Denn das geht ja gar nicht. Erkranken und dann dem Vorschlag Trumps folgen und noch gesund werden.

      Quelle (mit aktuell 227 Kommentaren):
      https://www.americanthinker.com/articles/2020/05/hydroxychloroquine_me_and_the_great_divide.html

      Es geht ja der Witz um: wenn Trump übers Wasser gehen könnte, würden die linken Esel höhnisch behaupten, er könne nicht schwimmen.

    • Es gibt ausreichend Studien, die das belegen, am besten spätestens 5 Tage nach Infektion, bei ersten Anzeichen von Symptomen, zusammen mit einem Antibiotikum und mit Zink Ergänzung. HCQ ist ein Zink Ionophor, ermöglicht, das Zink in Zellen aufgenommen werden und die Vermehrung des Virus unterbinden.
      Die ganze Türkei wird damit behandelt, viele Infektionen, aber sehr wenig Tote.
      Die höchste Zahl von Toten / Tag war im April mit 129.

  11. Dr. med. Wodarg berichtet, dass jedem Arzt bekannt sein müsste, daß Hydroxychloroquin für 20 bis 30 % der Menschen lebensgefährlich, nach etwa 3 Tagen Behandlung tötlich sein könne. Und zwar insbesondere bei Menschen in tropischen Ländern bzw. allen Menschen, die unter FAVISMUS als Enzymbesonderheit/Gendefekt leiden. Das Mittel in diesen Ländern ohne ausreichende Information (kostenlos) zu verteilen, sei ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit/Genozid:

    • Herr Linn……

      Dr. Wodarg finde ich ausgezeichnet.

      Auch das er endlich klarstellt was „mRNA“ Impfungen sind, nämlich ein Gentechnischer Eingriff, ist bitter nötig.

      Spahn bezeichnet er als Korrupt…… Bravo.

      Aber dazu muss man doch folgendes erwähnen.
      Es ist richtig, Chloroquin ist nicht für alle Menschen geeignet.
      Allerdings trifft das beinahe nur auf Menschen zu die in Malariagebieten lebten und auch dort sind es maximal 25% die den Enzymfehler aufweisen.
      Die Evolution passt den Menschen über Jahrtausende an die Malaria an, das ist ja der Grund für den Enzymfehler.

      Der Enzymfehler ist ja an sich keiner, denn er macht diese Gruppe von Menschen gegen Malaria widerstandsfähiger.

      Ich habs nun nicht mehr genau im Kopf, aber in Afrika sind in den Malaria-Hotspots bis zu 25% der Menschen mit der „Enzymbesonderheit“ ausgerüstet.
      In der Schweiz sind es ca. 1.5 %, in Italien ca. 2.5% denn dort gab es einst Malaria einst durchaus. Im alten Rom war die verbreitet.
      Deutschland 1.5% Frankreich ebenso…..

      Je Nördlicher ……umso weniger der autochthonen Bevölkerung haben diese Enzymbesonderheit.

      Trotzdem müsste man sich der Sache bewusst sein und darauf abklären.
      Ist ein Patient Italiener, abklären, ist er Afrikaner ebenso ….auch wenn er in den USA aufgewachsen ist, abklären…. bevor man Chloroquin verabreicht.

      Enzymfehler…. wie klärt man das ab, geht das schnell und einfach…???

      • Noch vergessen…..

        Ein Medikament welches bei 75 – 99.5% der Menschen positive Resultate zeigt, das ist sehr gutes Medikament.

        Zum Beispiel bei Krebspatienten sind diese Zahlen teils ganz andere, allerdings geht es dort nahezu immer um Tod oder Leben.

        Bein Corona nicht…… ausser man ist sehr alt und geschwächt.

    • Sehr schockieren ist das Interview mit der Krankenschwester Erin Marie Olszewski die im New Yorker Elmhurst Hospital undercover die Zustände dokumentiert hat.
      Da wurden Menschen intubiert bei denen das nicht nötig war,
      Menschen die keinen Infekt hatten mit Covid-19 Patienten in einen Raum gelegt,
      Schutzausrüstung auf mangelhafte Weise verwendet,
      Schnelltests nicht genutzt sondern lieber 5 Tage auf ein Testergebnis gewartet und die Patienten so lange da behalten.
      Es wurde übermedikamentiert und
      die Menschen nahezu systematisch umgebracht.
      Studenten und fachfremde Ärzten haben ohne Erfahrung folgenschwere Behandlungen durchgeführt.
      Hydroxychloroquin und Vitamine wurden nicht eingesetzt, obwohl bekannt war, dass sich damit hervorragende Ergebnisse erzielen lassen.

      Hier tut sich ein Riesenskandal auf. Wenn sich darüber so viele aufregen würden wie über den Tod von George Floyd, dann steht in den USA demnächst kein Stein mehr auf dem anderen.

  12. „Angesichts der Tragweite des Skandals dürfte auch der milliardenschwere Pharmasektor unter Beschuss geraten, dem offenbar das preiswerte Malariamittel das Geschäft mit einem möglichen neuen Impfstoff zu verhageln drohte.“

    Nun, die Studie kam aus Chicago.
    Vermutlich bestellt von der Anti-Trump Mafia (sog. Demokraten und Globalisten) um Trump zu diskreditieren. Ob dabei Menschen zu Schaden kommen ist für dieses Gesindel bedeutungslos.
    Die Ähnlichkeiten mit dem Vorgehen der Klimamafia sind unübersehbar.

    • Wunderbar geschrieben.

      Zitat: „[…] Ob dabei Menschen zu Schaden kommen ist für dieses Gesindel bedeutungslos. […]“

      Perfekt formuliert. Eine unangreifbare wahre Aussage.

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