EEG-Umlage: Strompreise werden weiter steigen

Das Scheitern vertuschen.

von Holger Douglas
Die Bundesregierung will mit einer Verordnung erreichen, dass Haushaltsmittel zur Absenkung der EEG-Umlage verwendet werden dürfen. Reine Kosmetik – das Geld soll über den Namen CO2 vulgo Klimaschutz von den Verbrauchern eingetrieben und den Windmühlenbetreibern zugeschustert werden.

Das Desaster wird immer dramatischer: Viel Wind und Sonne in diesem Jahr treiben die Strompreise immer drastischer in die Höhe. Die Preise für Strom kennen nur eine Richtung: steil nach oben. Deutschland hat Energiewende und deshalb mittlerweile die höchsten Strompreise Europas. Jetzt kommt heraus: Sie werden noch weiter steigen. Schuld daran ist ausgerechnet Strom aus Windmühlen und Photozellen. Der ist nämlich nicht kostenlos, sondern schickt eine saftige Rechnung.

Gerade hat auch das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) an der Universität Köln die Politik aufgeschreckt. Im kommenden Jahr könnte, so die EWI-Prognose, die EEG-Umlage um sage und schreibe bis zu 25 Prozent teuer werden. Schon vor kurzem hatte Eon-Chef Johannes Teyssen vorausgesagt, dass die »Strompreise durch die Decke schießen« und Verbraucher und kleinere und mittlere Unternehmen schwer belasten werden.

Zur Zeit müssen Stromverbraucher in Deutschland 6,756 Cent pro Kilowattstunde als Umlage bezahlen. Das reicht nicht aus, um die exorbitant teuren Windräder und Sonnenzellen zu bezahlen. Dazu wäre im kommenden Jahr eine Umlage 8,44 Cent pro Kilowattstunde notwendig, haben jetzt die Experten am Kölner Institut berechnet. Die sind in der Vergangenheit nicht durch Alarmismus aufgefallen, sondern eher durch zurückhaltende Bewertungen.

Ein durchschnittlicher Haushalt würde pro Jahr dann nicht mehr 281,39 Euro sondern 350 Euro allein dafür bezahlen, dass Betreiber von Windmühlen und Photozellen einen hohen garantierten Preis für ihren Strom bekommen – unabhängig vom Marktpreis und davon, ob dieser Strom gerade benötigt wird oder nicht.

Das Paradox der Energiewende besteht gerade darin, dass viel Sonne und Wind relativ viel Strom liefern auch dann, wenn keine Abnehmer vorhanden sind. Die Betreiber der Übertragungsnetze müssen dann zusehen, wohin mit diesem Strom. Wenn niemand ihn will, versuchen sie ihn ins Ausland zu schicken – im Zweifel verbunden mit einer kräftigen Mitgift, damit ihn überhaupt jemand abnimmt. Er muss schließlich genau in dem Augenblick, in dem er erzeugt wird, irgendwohin und kann nicht gespeichert werden. Der Stromverbraucher muss die exorbitant steigenden Stromkosten letztlich bezahlen.Die grünen Konstrukteure des EEG haben eben gerade keinen Markt installiert, wie sie seinerzeit so laut behaupteten. Dann bekämen die Betreiber der Anlagen bei einem Überangebot an Solar- und Windstrom und geringer Nachfrage fast kaum etwas für ihren Strom. Es ist eben kein Bedarf vorhanden.

Damit aber – auch das war den Konstrukteuren klar – lohnte kein einziges Windrad. Nur mit dem Versprechen auf garantierte Preise kommt jemand auf die Idee, die Landschaft mit Windmühlen zuzubauen. Die muss man schon mit fetten garantierten Gewinnen auf Kosten der Stromverbraucher locken.

Der Irrsinn Energiewende tritt also immer deutlicher zutage. Schon längst fürchtet die Politik in Berlin den Tag der Abrechnung, wenn die anfängliche Begeisterung ob der ach so umweltfreundlichen Stromerzeugung mit Windmühle und Solarzelle in blanke Wut umschlägt, weil die Energiewende die Kosten ins Absurde treibt.

Die Politik sucht daher krampfhaft nach Wegen, mehr Geld für den Ausstoß von   CO2 einzutreiben, um im Gegenzug die EEG-Umlage absenken zu können. Rechtlich ist dies bisher nicht möglich. Daher will die Bundesregierung jetzt mit einer »Verordnung zur Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung« erreichen, dass Haushaltsmittel zur Absenkung der EEG-Umlage verwendet werden dürfen.

Reine Kosmetik – das Geld soll über den Namen CO2 vulgo Klimaschutz von den Verbrauchern eingetrieben und den Windmühlenbetreibern zugeschustert werden. Als »technische Anpassungen in der Erneuerbare-Energien-Verordnung« wird diese Kosmetik bezeichnet und ist doch nichts anderes als eine Täuschung der Verbraucher, denen ein niedrigerer Strompreis vorgespiegelt wird, der dafür aber höhere Preise für Benzin, Diesel und Heizöl bezahlen muss.Die vier Übertragungsnetzbetreiber müssen diesen neuen »Einnahmentatbestand für Haushaltsmittel« dann bei der Ermittlung der EEG-Umlage berücksichtigen. Dieser weitere Schwindel offenbart, was die Spatzen von Berliner Dächern pfeifen: Die Energiewende ist krachend gescheitert. Nur: Wie raus aus der Nummer?

Immer mehr entpuppt sich auch die vollmundige Lüge des einstigen Jürgen Trittin mit seinen Kosten für »Erneuerbare« in Höhe von einer Kugel Eis und auch die des Predigers der »solaren Weltrevolution« Franz Alt, der »Die Sonne schickt keine Rechnung« in die Welt gesetzt hat.

Es ist eben sehr teuer, die sehr unregelmäßigen und verhältnismäßig geringen Leistungen von Sonne und Wind in elektrische Energien für ein Industrieland umzuwandeln. Zusätzlich muss ein Kraftwerkspark vorgehalten und bezahlt werden, der dann einspringt, wenn Flaute oder Nacht herrschen.

So kommen in Süddeutschland die Photovoltaikanlagen lediglich auf ungefähr 1.000, in Norddeutschland nur auf 800 Volllast-Benutzungsstunden, der Wind in Süddeutschland nur auf 1.600-1.800, in Norddeutschland immerhin auf 2.000-4.000 Volllast-Betriebsstunden.

Sogar europaweit liefern die sehr volatilen Wind- und Sonnenenergien gleichzeitig sehr hohe Strommengen. Ursprünglich dachten die Planer, die Volatilität würde sich europaweit ausgleichen. Ein Irrtum. Der weitere Ausbau mit Windrädern in Europa führt also dazu, dass zeitweilig noch mehr Strom »zur Unzeit« produziert wird, also dann, wenn ihn niemand gebrauchen kann. Speichern kann man solche Menge an elektrischer Energie nicht, das gelang bisher nur der grünen Vorsitzenden Annalena Baerbock. Die Folgen der Energiewende verschärfen sich, das Desaster wird größer.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

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35 Kommentare

  1. Ich staune nur über die Stromkosten: „Ein durchschnittlicher Haushalt würde pro Jahr dann nicht mehr 281,39 Euro sondern 350 Euro allein dafür bezahlen“. Ein durchschnittlicher 3-4 Personenhaushalt verbraucht nach meiner Erfahrung 6-8000 KWH pro Jahr. Bei aktuellen Strompreisen (Arbeits- und Grundpreis) von rd. 33 ct/KWh in der Grundversorgung muß ein Haushalt dafür im Jahr 1980 – 2640 € bezahlen.

    • Für die 2640 €
      https://t1p.de/ki2o
      bekommt man bereits ca. 3600 Watt Solarleistung.
      Das bringt im Jahr ca. 3500 bis 3600 kWh an Solarstrom.
      Macht es Sinn weiterhin nur auf die Stromlieferung aus dem Stromnetz zu hoffen?

      PS:
      Die wo 6-8000 kWh pro Jahr im Haus verbrauchen sollten auch „abgezogen“ werden.

    • Noch was vergessen.
      3500kWh * 0,33€/kWh = 1155 € an Einsparung bei Eigenstromnutzung und das mit nur ca. 2600€ in ca. 2,5 Jahren sind die 2600€ nur noch Geschichte vom kauf der Anlage.

  2. „Das Paradox der Energiewende besteht gerade darin, dass viel Sonne und Wind relativ viel Strom liefern auch dann, wenn keine Abnehmer vorhanden sind. Die Betreiber der Übertragungsnetze müssen dann zusehen, wohin mit diesem Strom.“

    Es wäre der Sache zuträglich, wenn die Lügen der Lobbyisten durch derartige physikalisch unhaltbare Formulierungen nicht auch noch unterstützt würden.

    1. Weder Windräder noch andere Generatoren liefern Strom. Sie bieten ein Potential an, an dem sich eine Senke (Verbraucher) bedienen kann oder nicht.
    2. Strom von einem Generator in einem Netz wird einzig und allein von einer Senke hervorgerufen.
    3. Ist dies der Fall „fließt“ der Strom vom Generator zur Senke und zeitgleich mit exakt demselben Betrag zum Generator wieder zurück.
    4. Strom kann man nicht entsorgen, er schwirrt nicht im Netz herum. Er weiß nur, wo er hin und gleichzeitig zurück soll, sobald ein Verbraucher als Senke zugeschaltet ist.
    5. Da Strom nicht vom Generator erzeugt wird, sondern vom Verbraucher, muss er als nicht vorhandener Strom auch nicht wissen, wo er hin muss. Wenn man eine Taschenlampe ausschaltet, hat die als Generator fungierende Batterie auch nicht das Problem, wo der nicht mehr vorhandene Strom hin muss. Es gibt ihn gar nicht. Die Batterie fühlt sich einfach nur wohl und wartet auf das nächste Einschalten.

    Die physikalischen Fehlinterpretationen sind ausschließlich Auswüchse des EEG, welches sich Politiker zur Abzocke der Kunden und Umverteilung auf Lobbyisten unter dem Deckmäntelchen „Umweltschutz“ ausgedacht haben.

    Um den Irrsinn einmal kurz zusammen zu fassen: Wenn Windräder aufgrund der Windverhältnisse Windenergie in elektrische Energie wandeln könnten, aber kein Verbraucher da ist, der Energie abnehmen könnte, würde auch kein Strom vom Windrad zu einem nicht vorhandenen Verbraucher hin und zurück fließen können. Um dem betrügerischen EEG mit Vermögensumteilung aber gerecht zu werden, sucht man sich Verbraucher im Ausland und macht ein unseriöses Angebot: Wir können euch aufgrund der Windverhältnisse elektrische Energie liefern und schenken euch für die Abnahme auch noch riesige Geldbeträge.

    Jeder normale Mensch, der noch alle Tassen im Schrank hat, würde sagen, was soll denn dieser Blödsinn!? Nein, für diejenigen, die an dieser umweltfeindlichen Verklappung von elektrischer Energie verdienen, ist es ein total einträgliches Geschäft. Nennen wir es einfach einmal Hurerei mit elektrischer Energie. Stimmt’s, Herr Trittin oder Herr Habeck, oder Frau Bärbock? Oder glauben Sie wirklich, dass Sie einen Ozeanriesen ohne Kapitänspatent (hier: Grundlagen der elektrischen Energietechnik) steuern können?

    Man kann die Weitsicht eines Theodor Fontane nur bewundern: „Tand, Tand, ist das Gebilde von Menschenhand.“

    • „Nennen wir es einfach einmal Hurerei mit elektrischer Energie.“ Klasse, muss ich mir merken! Trotzdem, eine kleine Lanze für Herrn Douglas: Ihre korrekten physikalischen Formulierungen machen es für den normalen Leser eher komplizierter…

    • NA endlich mal – tausend Dank für IHRE KLAR-Stellung, Herr Puschner !!!
      – WIE ICH schon einmal bemerkte, geht ES m.M.n. nur um die UMSTELLUNG der Versorgung auf „EX-Alliierte“ KernEnergie (F) und auf GAS-Turbinen „GuD“ in Verbund mit „Licht- und LuftStrom“ – also „Gerd“-GAS aus OST und „LNG“ aus WEST – GAS-Vorkommen gibt es vorerst „ohne Ende“ und sind äusserst SINNVOLL für STROM und HEIZUNG einzusetzen 😉

    • Herr Ullrich,

      welche Note hätten Sie erwarten dürfen, wenn Sie die Punkte 1 bis 5 vor -zig Jahren Ihrem Physiklehrer vorgetragen hätten?

      Um auszudrücken, dass ohne Verbraucher kein Stromfluss vorhanden ist bzw. sein kann, hätten Sie sich kürzer fassen können. und vor allem: *Senke*, *Verbraucher erzeugt Strom* etc. ist ebenso verwirrend wie unkorrekt. …

  3. Will man nicht jetzt verstärkt Windräder ins Meer setzen wegen der zunehmenden Ablehnung der Bevölkerung?
    Motto: Aus dem Auge –> aus dem Sinn.

  4. Krampfert, Quatschning und Energieexpertin Baerboeck werden uns erklären, dass, wenn überhaupt, die fossilen „Netzverstopfer“ die Preise treiben. Dagegen wird der grüne Märchenstrom jetzt billiger – Sonne und Wind kosten schließlich nichts!
    Regierungsergeben werden ÖRR und Rotgrün-Medien die grüne „Erfolgsstory“ dem Volk verkünden. Michel lehnt sich zufrieden zurück und belohnt das Ganze mit seinem Kreuzchen bei der nächsten Wahl…

  5. #von Holger Douglas
    „So kommen in Süddeutschland die Photovoltaikanlagen lediglich auf ungefähr 1.000, in Norddeutschland nur auf 800 Volllast-Benutzungsstunden“

    Man solle mal zumindest die Größenordnung kennen.
    In deutschlandweiten Durchschnitt liefern Photovoltaikanlagen am um die 4000 Stunden im Jahr was ab an Strom.
    Das sind dann auf Volllaststunden gerechnet leicht über 1000 im deutschlandweiten Durchschnitt.
    Wobei eine 10 kWp Photovoltaikanlagen so gut wie nie 10kW abgeben wird ist immer was zischen ca. 200Watt bis ca. 8500Watt.

    • # Herr Schürmann
      Benutzungsstunden
      PV Freifläche 878
      PV Dach 892
      Wind Onshore 1797
      Wind Offshore 4211
      Quelle: Fraunhofer ISE 2017

      • #Jürgen Drees, Dipl.Ing.
        „PV Freifläche 878“
        „PV Dach 892“

        Ein Dipl.Ing. kennt die Theorie und was sagt die Praxis bei den Deutschlandweiten PV-Volllaststunden ?

        Jahresnetzeinspeisung der Deutschen PV-Anlagen 2019 (ohne Eigengenutzten PV-Strom)
        46.540 GWh
        https://www.energy-charts.de/energy_de.htm?source=all-sources&period=annual&year=2019

        Installierte Leistung im Jahr von 1.1-31.12.2019
        47,205GWp
        https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

        46.540 GWh / 47,205GWp = 986 kWh/kWp im Jahr 2019 an PV-Netzeinspeisung beim Deutschlanddurchschnitt.

        Sind bereist rund 100kWh/kWp mehr als der Dipl.Ing. bringt.

        Nun verwenden sehr viele Menschen die eine PV-Anlage haben noch eigenen Solarstrom der ja nicht in den der Netzeinspeisestatustick erscheint.

        Da kommt man auf gut über 1000 kWh/kWp im Deutschlanddurchschnitt.

        Kleine Übersicht
        https://www.photovoltaikrechner.org/photovoltaik-ertrag.htm

        • Sehr geehrter Herr Schümann,
          Sie haben für das Jahr 2019 einen Durchschnitt von 986 kWh/kWp berechnet, ihre „kleine Übersicht“ gibt für 2019 1035 kWh/kWp an. Wenn Sie jetzt noch irgendwann begreifen, dass Leute, die sie mit dem Verkauf von Solaranlagen über den Tisch ziehen wollen, Sie auch in der Werbung belügen müssen, dann könnten Sie auf dem Weg zur Erkenntnis sein!
          Mfg

          • Sehr geehrter Herr U. Langer,
            wir haben im Jahr 2019 keine 1035 kWh/kWp erreicht
            sind „nur“ 1038 kWh/kWp in 2019.

      • Dipl.Ing. Jürgen Drees, deutschlandweit sind um die 1000 kWh im Jahr je 1 kW installierter Photovoltaikleistung aus der Praxis bereits seit Jahren zu beobachten.
        Es gib natürlich auch „Ausreißer“ nach oben mit über 1100kWh im Jahr aber auch welche die nur 800kWh schaffen.

        Es spielt aber keine entscheidende Rolle ob die Photovoltaikanlage
        1000kWh oder nur 900kWh im Jahr bringt an Eigenstrom.
        Die ersten 4 Jahre ist Photovoltaikstrom und Netzstrom von den Kosten je kWh gleich.
        Ab dem 5. Jahr sind die Kosten für eigenen Solarstrom Null Cent und sogar unter Null Cent/kWh.

      • Sehr geehrter Herr Dipl.Ing. Jürgen Drees,
        das ich nicht lache, Sie mit ihren 892 Benutzungsstunden bei einer Dach PV.

        Zumindest unser und die im Bekanntenkreis liefen an über 3500 Stunden im Jahr Solarstrom, dass summiert sich auf um die 1000 Volllaststunden.
        Herr Dipl.Ing. Jürgen Drees,
        wenn Sie nicht wissen was „Volllaststunden“ sind und was „Benutzungsstunden“ sind können Sie auch google fragen.

        Herr Rüdiger Ballnath fragt hier:
        „Ja, die Frage ist nur, wie bekommt man die Schlafschafe wach?“
        Wen jetzt selbst Dipl.Ing. noch nicht aufgewacht sind ….…

  6. Ich sehe das genau so wie im Kommentar von Frank Wähner,
    wir müssten den Strommarkt liberalisieren und somit Mittel aus den Haushalten in die
    Kernkraftforschung projizieren.
    Herr Wähner hat den Dual Fluid Reaktor (DFR) erwähnt, der meines Erachtens die Zukunftstechnologie bei der Stromerzeugung werden könnte, wenn Frau Merkel die notwendigen Forschungsgelder locker machen würde.
    Macht Sie aber nicht, weil es für Corona und Klimawandel und EEG verschwendet wird.
    Das Institut für Festkörper-Kernphysik in Berlin forscht an diesem DFR seit Jahren
    und muss sich die Forschungsgelder durch Spenden erbetteln.
    Die bräuchten die Hälfte der jährlichen EEG Zulagen, die die Regierung für Wind- und
    Sonnenstrom verpulvert, um mit der Entwicklung bis in die Serien-Produktion zu kommen.
    Solche Technologien zu fördern, das kann uns als Hoch-Industrieland in der Welt
    weiterbringen
    Was machen wir, wir verteilen 130 Mrd. € mit der Gießkanne, und verkaufen dem Wahlvolk, den volkswirtschaftlichen Corona Schaden mit Geld zu beheben.
    Und das Tollste ist, in diesen Geldverplemper Prozess bindet die Regierung auch noch
    eine Reduktion der EEG Zulage mit ein.
    Hallo, wir versuchen mit Verschuldung, den eskalierenden Strompreis zu senken.
    Ich hatte mal geglaubt, dass es ein Geschenk wäre, in Deutschland geboren zu sein.
    Mittlerweile hab ich seit einiger Zeit meine Zweifel
    fröhlich bleiben, liebe Leser/innen

  7. Strompreise werden weiter steigen
    Super,
    Super Sache,
    da lohnen sich eigene Solaranlagen noch schneller.

    Und den Quatsch mit den Dual Fluid Reaktor (DFR) zu supergünstigen 1,3 Cent/kWh kann man auch vergessen.
    Es gibt ja noch keine kWh von supergünstigen Dual Fluid Reaktor (DFR) im Deutschen Stromnetz und wenn dann kommen nochmals für die Netzbenutzung 9 Cent oben drauf macht über 10 Cent/kWh
    und Solarstrom hat man für unter 7 Cent/kWh am Verbraucher.

    • Beeindruckender Beitrag. Dass etwas „sich noch schneller lohnt“ weil das Konkurrenzproduckt politisch verteuert wird ist an, entschuldigen Sie, Blödheit kaum zu toppen. Man fragt sich wo das Wählerpotential der Grünen zu verorten ist, Sie zeigen uns den Weg. Unglaublich….

    • Herr Schümann, Sie wissen oder auch nicht, daß in der Nazizeit, nachdem die deutschen jüdischen Mitbürger in die Vernichtungslager verfrachtet worden sind, deren Haushalte größtenteils aufgelöst wurden und bewährte „Volksgenossen“ das Mobiliar usw für ein Appel und ein Ei erwerben konnten. Sie waren also Nutznießer dieser ungeheuren Verbrechen. Zu deren Gunsten will ich mal davon ausgehen, daß sie seinerzeit im einzelnen nicht wussten, mit welchem fürchterlichen Leid ihr „Schnäppchen“ verbunden war. Dieses Nichtwissen gilt aber so nicht für Sie. Sie wissen z.B. hier durch „Eike“ genau, daß Deutschland wirtschaftlich und damit auch insgesamt an die Wand gefahren wird, und Ihre Fotovoltaikanlage, mit der Sie hier rumprahlen, ist Teil des Vernichtungsvorganges. Also, ich würde mich nicht noch damit brüsten, ein aktives Rädchen in dem jetzt ablaufenden für die allermeisten ganz katastrophal endenden Geschehen zu sein. Die „Volksgenossen“ seinerzeit haben nach dem damaligen Recht gehandelt, sich aber trotzdem schuldig gemacht, meinen Sie nicht auch?

      • Hallo Werner Philipzik,
        Sie haben etwas seltsamem Ansicht und verbinden Sachen die keinen Zugsamenhang bilden.
        Am besten Sie verwend wie die meisten „Volksgenossen“ weiterhin den guten Strom aus den Kohle und Kernkraftwerken.
        Die „Schnäppchen“ im Stromsektor machen andere.

    • Sehr geehrter Herr Schümann,
      da Sie bei Ihrem Preisvergleich für den Strom aus dem „Dual Fluid Reaktor“ die Netzbenutzung mit einrechnen und beim Solarstrom grundsätzlich nicht, nehme ich die obige Bemerkung über den „Weg zur Erkenntnis“ wieder zurück, denn Sie wehren sich dagegen ja mit Händen und Füßen!
      MfG

  8. Sehr geehrter Herr Kaiser!
    In der Sache (EEG-Umlage) sind wir uns einig, in Ihrer weiteren Argumentation nicht:
    „Man muß sich von der Meinung lösen ,es handle sich um ahnungslose und überforderte Politiker.Mitnichten ,diese Politiker wissen was sie tun,es ist böse Absicht ,der Bevölkerung größtmöglichen Schaden zuzufügen.“
    Politiker, welche glauben, der Strom kann nachweislich im Netz gespeichert werden, und neuerdings Tiere („… pfeifen die Spatz*Innen längst von den Dächern.“; bin gespannt, wann die Pflanzen drankommen) haben meiner Meinung nach einen IQ gegen Null. Glauben Sie allen Ernstes, daß solche Intelligenzbestien etwas mit Absicht tun können? Die sind nicht einmal böse, die sind nur dumm!
    Und:
    „Interessanterweise will jeder 5. noch mehr Schaden.Ein Land von Masochisten halt.“
    Mit nur jedem 5. als Masochisten im Land würde Deutschland super zurecht kommen! Tatsächlich ist aber (Beispiel: Deutscher Bundestag, welcher ja auch von Masochisten gewählt wird) der Anteil der Masochisten wesentlich höher! Ziehen Sie von der Gesamtzahl der Abgeordneten jene der AfD, sowie jeweils kleine Teile der CDU/CSU und FDP ab, ergibt sich, daß ca. 3 von 5 bis 4 von 5 tatsächlich Masochisten sind! Das ist wirklich besorgniserregend! Und als Österreicher befürchte ich, daß wir diese Zustände auch bald bekommen werden.

    • Sehr geehrter Herr Suntinger,
      zu Ihrem Teil 2 volle Zustimmung! Beim Teil 1 beachten Sie bitte, dass Dummheit Bosheit nicht ausschließt sondern sogar oftmals Dummheit Voraussetzung für Bosheit ist. Ein unschönes Beispiel dafür aus der Geschichte ist „Adolf der Vogelschiss“, bei dem man wohl kaum sagen kann, dass der nur dumm aber nicht böse gewesen ist.
      MfG
      MfG

  9. Mit dem „Eckpfeiler der Energiewende“, dem „GRÜNEN Knallgas“ wird aber alles gut. Dann liegt der Strompreis bei 2 Euro/kWh, und ein durchschnittlicher Haushalt mit 3000 kWh/Jahr hat eine Stromrechnung von schlappen 500 EUR, pro Monat versteht sich!

    Wer das nicht will, es gibt eine Alternative für diesen Irrsinn:
    – Freie Marktwirtschaft im Energiesektor (kein EEG, keine Vorrangeinspeisung, keine co2-Steuer, keine co2-Zertifikate, usw.)
    – Start Entwicklung des Dual Fluid Reaktors.

    Die Herstellungskosten für die Stromerzeugung mit einem Dual Fluid Reaktor (DFR) betragen supergünstige 1.3 Cent/kWh.

    Damit könnte man den Endverbraucherpreis locker auf 10 Cent/kWh drücken. Jeder Durchschnittshaushalt spart damit jedes Jahr 600 Euro im Vergleich zu heute.

    Mit dem DFR könnte man den Strommarkt so richtig „aufmischen“.
    Zum Wohle des Verbrauchers und Betreibers des DFR.

    Nachteile hätten natürlich die Wind/Solar-Strom-Anbieter, die – da nicht wettbewerbsfähig – vom freien Markt verschwinden würden.

  10. Man sollte bei der Höhe der EEG Umlage immer das schreiben, was es den Verbraucher kostet,
    Also zu Zeit 8,04 Cent, im nächsten Jahr stolze 10,04 Cent.

    • Günter Dehren, für nur 6 Cent können Sie Photovoltaikstrom gerechnet über 20 Jahre bekommen und eine Preissteigerung bei Photovoltaikstrom ist unwahrscheinlicher als die jährlichen Strompreiserhöhungen beim Netzstrom.
      Wenn Sie nur für die EEG Umlage im nächsten Jahr stolze 10,04 Cent bezahlen dann kommt als schnell realisierbare Gegenmaßnahme die Verwendung von eigenen Photovoltaikstrom in Betracht.

      • Auch aus dem Schrebergarten kosten Salat und Tomaten nichts. So man einen hat und die Zeit der Ernte da ist.
        Ist halt auch nicht jedem gegeben.
        Und um seinen Tesla mit eigenem Solarstrom aufzuladen, sollte man schon privilegierter Eigenheimbesitzer sein.
        Sie sind sich sicher darüber im Klaren, dass der schlichte Mieter einen Teil Ihrer Strombereitellungskosten zahlt, den Sie mit Eigenverbrauch elegant untern Tisch fallen lassen.

  11. „Konstrukteure des EEG haben eben gerade keinen Markt installiert, wie sie seinerzeit so laut behaupteten“
    Für ein nicht konkurrenzfähiges Produkt kann man keinen Markt installieren.Das wußten und wissen die „Konstrukteure“ der Energie(w)ende,sie haben uns also wissentlich belogen und tun es immer noch.
    Die Energie(w)ende ist nicht gescheitert sondern sie erfüllt ihren Zweck im Sinne der Auftraggeber : Morgenthauplan 2.0,Deindustrialisierung Germanys.
    Man muß sich von der Meinung lösen ,es handle sich um ahnungslose und überforderte Politiker.Mitnichten ,diese Politiker wissen was sie tun,es ist böse Absicht ,der Bevölkerung größtmöglichen Schaden zuzufügen.Interessanterweise will jeder 5. noch mehr Schaden.Ein Land von Masochisten halt.

    • Sehr geehrter Herr Kaiser,
      das sehe ich genauso, da steckt System dahinter.

      Deutschland ist fest im Würgegriff der GRÜNEN Blutsauger, mit freundlicher Unterstützung durch die Altparteien und den „Qualitätsmedien“ (inkl. ÖRR).

      Diese Regierung zerstört systematisch die innere und äußere Sicherheit, die sichere Energieversorgung und damit die Basis des Wohlstands.

      Noch nie hat seit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland, eine Regierung dem Deutschen Volke ein so großes Unheil angetan.

        • Sehr geehrter Herr Ballnath,
          das Erwachen der deutschen Schlafschafe ist nicht zu verhindern – spätestens wenn es wiederholt morgens keinen Kaffee mehr gibt, weil kein Strom da ist und dann auch kein Wasser mehr da ist und der Toilettengang auch auf dem Eimer stattfinden muss, gibt es das massenhafte böse Erwachen. Merkel kann dieses Erwachen nur ein wenig herauszögern (z.B. indem mal wieder gegen das Grundgesetz verstoßen wird und die EEG-Umlage durch eine Steuer ersetzt wird), sie (und auch ein Bärbock) kann den Zusammenbruch ihres Politik-Systems aber nicht verhindern. Das Sein bestimmt das Bewusstsein – da hatte der olle Marx mal ausnahmsweise recht – zumindest bzgl. „Schlafschaf“.
          MfG

          • Hallo U. Langer,
            weshalb soll es zu ein Größen Stromausfall kommen ?
            Die Zeiten der Stromunterbrechlungen nehme doch seit Jahren ab und haben sich bei rund 15 Minuten eingependelt in Deutschland auf einen der nitrierten weltweit.
            Die Zunahme der Versorgungssicherheit haben wir größtenteils dem Ausbau der erneuerbaren zu verdanken.

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