Warum sind die höchsten CO2 Konzentrationen nicht dort, wo die Industrien sind?

Credits: NASA, OCO-2 Satellite

Andreas Demmig
Dieses hier ist kein Bericht, der Ihnen Antwort auf obige Frage geben kann, ich bin kein Spezialist dafür. Bei den Recherchen zu interessanten Themen, die wir für Sie übersetzen könnten, bin ich auf diese Frage gestoßen. Vielleicht hat einer unserer fachlich geeigneten Leser eine Antwort dazu.

Die These der Klimaschützer lautet, dass „der Mensch“, vorzugsweise der in den wohlhabenden Industrieländern schuld am Klimawandel (Vorher Klimaerwärmung, gewesene Klimaabkühlung) ist. Der CO2 Anteil ist von rd. 300ppm auf nun über 400 ppm gestiegen. Das bedeutet, bei 3 zu 10.000 Moleküle in der Atmosphäre war die Welt noch in Ordnung. Bei nun 4:10.000 geht sie der Katastrophe entgegen.

Die NASA betreibt das Orbiting Carbon Observatory 2, kurz OCO-2. Das ist ein US-amerikanischer Satellit, der am 2. Juli 2014 in eine Umlaufbahn gebracht wurde. Der Satellit misst u.a. die Kohlendioxid-Konzentration der Atmosphäre mit hoher Präzision. Von diesen Daten stammt die folgende Karte:

NASA mainco2mappia18934

Globale atmosphärische Kohlendioxidkonzentrationen vom 1. Oktober bis 11. November, aufgezeichnet vom Orbiting Carbon Observatory-2 der NASA. Die Kohlendioxidkonzentrationen sind über Nordaustralien, dem südlichen Afrika und Ostbrasilien am höchsten. Die vorläufige Analyse der afrikanischen Daten zeigt, dass die hohen Werte dort hauptsächlich durch das Verbrennen von Savannen und Wäldern verursacht werden. Erhöhtes Kohlendioxid ist auch über den industrialisierten Regionen der nördlichen Hemisphäre in China, Europa und Nordamerika zu beobachten. – Editor: Tony Greicius vom 7. Aug.  2017

Bildnachweis: NASA / JPL-Caltec,  https://www.nasa.gov/jpl/oco2/pia18934

 

Bewusst habe ich eine Grafik zum Okt.- Nov. gewählt.

Es ist Winterzeit auf der Nordhalbkugel. Es ist anzunehmen, dass geheizt wird, die Industrie und die Kraftwerke, vor allem Kohle stoßen CO2 aus. Im Winter insgesamt sicherlich mehr CO2 als  im Sommer.

Dafür ist es Frühsommer auf der Südhalbkugel. Dort gibt es mehr Wasser-, aber weniger Landflächen als im Norden und vor allem auch weniger CO2 imitierende Industrie und Heizungen. Ebenso fahren dort bestimmt auch weniger Autos als oben im Nordbereich.

Wieso sind die CO2 Anteile dann dort höher als in den Industrieländern der Nordhalbkugel?

gefragt von Andreas Demmig

 

In den zu diesem Beitrag von WordPress angezeigten „ähnliche Beiträge“ finden Sie frühere Berichte auf Eike, welche mir nicht geläufig waren. Interessant jedoch, das bereits früher geschriebene zu lesen. Besonders hier wird auf die Grafiken der NASA ausführlich eingegangen:

Endlich: Visualisierte CO2-Satellitendaten, die die globalen CO2-Konzentrationen zeigen

Veröffentlicht wurde obige Grafik Anfang 2015. Offenbar war aber in dem Kommentar zum Bild noch etwas zu ändern, letztmalig im August 2017.

***

Die Nasa bietet noch viele weitere Informationen, obiges ist aus der Abteilung zur Untersuchung der Erde, deren Budget Präsident Trump verkleinern will. NASA soll sich mehr um das Weltall und Raumfahrt kümmern. Mein persönlicher Eindruck ist es, dass noch viele der dortigen Wissenschaftler*innen überzeugte Anhänger der CO2 Erwärmungshypothese sind. Wahrscheinlich alle noch aus der Clinton / Obama Ära. Wie schon geschrieben – mein Eindruck.

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57 Kommentare

  1. Wenn man OCO-2 in die Suche der EIKE Homepage eingibt, findet man die Veröffentlichung vom 8. Dezember 2015 über die OCO-2 Mission der drei EIKE-Mitglieder Hartmut Hüne, Gerhard Stehlik und Theo Eichten.

    Ich habe bis heute keine Information über einen jährlichen Mittelwert oder gar über das Gesamt-Mittel der OCO-2 – Mission von Beginn an bis heute.

    Die ausgewählte Lage im Okt-Nov zeigt die CO2-Quellen der Tropischen Regenwälder.

    Weil dort der Waldboden sauer ist, auch Kohlensäure-sauer, ist der H2O-Transport von der Wurzel in die Luft zur Ernährung der Pflanzen auch leicht CO2-sauer. Diese CO2-Emission aus dem sauren Boden in die Luft überwiegt den CO2-Effekt von Atmung und Fotosynthese um ein Mehrfaches.
    Alle Klima.Modelle sind einfach nur falsch.
    Wie ein schwarzes lokal wärmt, kühlt CO2 global die Erde, vor allem aus den obersten Weltall-nahen Schichtern heraus, aber extrem minimal auch bereits in der Grenzschicht zur kondensierten Materiel.
    Alle Materie ist im Vergleich zum „Schwarzen Strahler“ von Max Planck ein Treibhaus, weil EM-Induktion (der Sonne) als Mechanische Kraft im Sinne der atomaren Wärme-Kinetik und als Chemisches Potential gespeichert wird und nicht wie bei beim „Schwarzen Strahler“ zeitgleich wieder emittiert wird. Jede Speicherung ist ein wärmender Treibhauseffekt. Keine chemische Struktur kann EM-Induktion so intensiv ans Weltall aussenden wie O(-)=C(+)=O(-), die einzige starre doppelte Dipol-Stabantenne in Weltraum-Nähe. Diese einzigartige Wirkung zeigt die 2019er Grafik des MPI-Met HH erstmals richtig: Wenn man OCO-2 in die Suche der EIKE Homepage eingibt, findet man die Veröffentlichung vom 8. Dezember 2015 über die OCO-2 Mission der drei EIKE-Mitglieder Hartmut Hüne, Gerhard Stehlik und Theo Eichten.

    Ich habe bis heute keine Information über einen jährlichen Mittelwert oder gar über das Gesamt-Mittel der OCO-2 – Mission von Beginn an bis heute.

    Die ausgewählte Lage im Okt-Nov zeigt die CO2-Quellen der Tropischen Regenwälder.

    Weil dort der Waldboden sauer ist, auch Kohlensäure-sauer, ist der H2O-Transport von der Wurzel in die Luft zur Ernährung der Pflanzen auch leicht CO2-sauer. Diese CO2-Emission aus dem sauren Boden in die Luft überwiegt den CO2-Effekt von Atmung und Fotosynthese um ein Mehrfaches.
    Alle Klima.Modelle sind einfach nur falsch.
    Wie ein schwarzes lokal wärmt, kühlt CO2 global die Erde, vor allem aus den obersten Weltall-nahen Schichtern heraus, aber extrem minimal auch bereits in der Grenzschicht zur kondensierten Materiel.
    Alle Materie ist im Vergleich zum „Schwarzen Strahler“ von Max Planck ein Treibhaus, weil EM-Induktion (der Sonne) als Mechanische Kraft im Sinne der atomaren Wärme-Kinetik und als Chemisches Potential gespeichert wird und nicht wie bei beim „Schwarzen Strahler“ zeitgleich wieder emittiert wird. Jede Speicherung ist ein wärmender Treibhauseffekt.

    Keine chemische Struktur kann EM-Induktion so intensiv ans Weltall aussenden wie O(-)=C(+)=O(-), die einzige starre doppelte Dipol-Stabantenne in Weltraum-Nähe. Diese einzigartige Wirkung zeigt die 2019er Grafik des MPI-Met HH erstmals richtig: https://tinyurl.com/y4pkqsdl

    Kein Wort mehr über CO2 oder das Treibhaus Atmosphäre in diesem „Klimasystem der Erde“.

  2. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Wenn ich die Kommentare so lese bin ich nicht alleine. Unglaublich wie man aus einer Meldung so viele unterschiedliche Schlüsse ziehen kann. Wessen Brot ich ess, dessen ….. ist das Credo der Politiker zu diesem u anderen Themen.

  3. Eine Definition von einem Grünen könnte wie folgt
    aussehen: Auch CO 2 möchte nicht mit Rassisten und
    Faschisten zusammenleben.
    Darum flüchtet CO 2 in den Süden zu den Freunden.

    • Das leuchtet ein.
      Bei einem CO2 Luftmessgerät liest man:
      „-Messverfahren, Autokalibrierung, Druck- und Temperaturkompensation mit integrierten Sensoren.“
      Bei niedrigem Luftdruch ist natürlich weniger CO2 in der Raumeinheit als bei hohem. Das sind Unterschiede bis zu 10%.
      Keine Ahnung, ob und wie das kalibriert wird. Im Satellit sind garantiert keine Sensoren.

      • Lesen bildet!
        Im link des Beitrags von Michael Krüger liest man, dass die Dichte der Luftsäule mit der Messung der O2 Moleküle festgestellt wird.

  4. Der GRÖSSTE NASA-„FAKE“ bei o.g. CO2-Darstellung ist die „UMKEHRUNG“ der üblichen (bspw. bei „EWM“) Daten-Farb-Skala – dunkelrot über beige bis hellblau wäre „normal“ – aber NEIN, die NASA-„FAKER“ nehmen die übliche „Temperatur-Skala“ und setzen somit „hohe CO2-Werte“ mit „hohen Temperaturen“ gleich – WAS für elendige „SCHWEINE-PRIESTER“ (jur. keine Beleidigung, trotz des „gegenderten“ DUDENs) – heisst einfach durchtriebene „SCHLITZ-OHREN“ 😉

  5. Ich habe die Kommentare zum Pflanzenwachstum gelesen. Es ist korrekt, dass Pflanzen zum Wachstum Kohlenstoff aufnehmen, diesen somit der Atmosphäre entziehen.

    Zu berücksichtigen ist aber auch ein gegenteiliger Vorgang, der im Frühjahr bereits vor dem Pflanzenwachstum startet und mit ziemlicher Sicherheit zunächst den CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht, bevor er durch das Pflanzenwachstum wieder reduziert wird.

    Über den Umfang und die Messbarkeit dieses CO2-Ausstosses kann ich an dieser Stelle keine exakten Angaben machen, sondern nur Beispielzahlen liefern, damit das System verstanden werden kann. Der natürliche Umfang dieser CO2 Ausgasung muss jedoch eine ähnliche Größenordnung haben wie die Kohlenstoffbindung durch das Pflanzenwachstum, denn ansonsten wäre der Kohlenstoffkreislauf schon längst zum Erliegen gekommen und wir würden nicht existieren.

    Die Rede ist von der Mineralisation des Stickstoffs. Kohlenstoff und Stickstoff sind im Boden in der sogenannten C/N Bindung gespeichert. Die Speicherformen sind unterschiedlich, die bekannteste ist der Humus.

    Sobald sich im Frühjahr die Böden erwärmen, beginnen die Bodenorganismen, von denen uns bisher nur ca. 1% bekannt sind, die organische Substanz zu zersetzen. Das geschieht auf Makro, Mikro und molekularer Ebene. Dabei wird Stickstoff, hauptsächlich in die Formen Ammonium, Nitrit und Nitrat umgewandelt, freigesetzt und weiterverarbeitet. Nitrat ist NO3, enthält also für das Bodenleben wertvollen Sauerstoff (Nitratatmung), der sich mit dem freiwerdenden Kohlenstoff zu CO2 verbinden kann. Als Endprodukt entsteht N2, der Luftstickstoff.

    Bildlich gesprochen verwandeln sich die „alten“ festen Kohlenstoff/Stickstoffkörper unter vollständigem Energieverlust in gasförmige Strukturen (N2 und CO2) die durch erneute Energiezufuhr (Sonne, Blitze u. a.)wieder zu „neuen“ festen Körpern werden. Der Kreislauf des Lebens!

    Je nach „Verarbeitungsstand“ ist 1 kg Stickstoff an 10 bis 100 kg Kohlenstoff gebunden. Je nach Boden werden auf die beschriebene Weise zwischen 20 und 160 kg Stickstoff/ha vom Bodenleben verarbeitet und als N2 ausgegast, ohne Berücksichtung der Menge die ebenfalls aus dem Boden stammt, aber in der Pflanze gespeichert wird!

    Nur so als Anhalt wo wir uns bewegen, denn es können hier nicht alle Prozesse berücksichtig werden: Bei insgesamt 50 kg mineralisiertem Stickstoff/ha und einem C/N Verhältnis von 1:40 wären wir bei 6 Tonnen CO2/ha die nur auf diese Weise in der Vegetationsperiode ausgegast werden. Deutschland ist 357.386 km2 groß. Das sind ca. 35.738.600 ha. Es würden also in Deutschland ca. 214,5 Millionen Tonnen CO2 ausgasen, von denen aber derzeit aufgrund von Stickstoffdüngung und Stickstoffreisetzung aus der Industrie (auch Vulkane sind beteiligt) deutlich über 100 % wieder durch Pflanzenwachstum eingefangen werden.

    P.S.: Wenn den Bauern die Düngung verboten wird (die Effekte habe ich oben nicht berücksichtigt) wird weniger Kohlenstoff gebunden, bzw. es wird mehr Kohlenstoff ausgegast, der nicht mehr gebunden werden kann. Auf diese Weise erhöhen die selbsternannten Klimaretter durch „CO2-Minderungsmaßnahmen“ in Deutschland den CO2-Gehalt der Atmosphäre dauerhaft und jährlich um rund 50 Mill. t. Die gesamte CO2-Freisetzung in Deutschland wird mit ca. 900 Millionen t angegeben. Die 50 Millionen t aus vermeidbarer Ausgasung werden verschämt verschwiegen.

    • Danke für den ausführlichen und detaillierten Kommentar.

      Am besten binden lässt sich CO2 jedoch, indem man Holz als Baustoff verwendet und somit große Mengen an CO2-Freisetzung für rd. 100 Jahre aus natürlichen Kreislauf herausnimmt und somit die CO2-Bilanz – deutlich – verringert.

  6. Interessant ist das Bild nur 2 Monate später:

    https://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2015/10/clip_image010.jpg

    Plötzlich sieht man genau das Muster, was Herr Demmig erwartet.

    Wie ich schon erläutert hatte, müssen besonders die natürlichen Flüsse mitberücksichtigt werden. Man sieht irgendwo Regionen mit erhöhten Werten?
    Dann würde ich mich zuerst fragen:
    – War es dort ungewöhnlich warm? (Wärme fördert die Atmung von Pflanzen und ihre Zersetzung)
    – War dort eine Dürre? (Dürre lässt Vegetation absterben und verrotten)

    Im Regenwald:
    – Gab es dort neben den oben genannten Gründen Waldbrände? Abholzung?

    Und wenn man in beiden Bildern über China erhöhte Konzentrationen misst, dann frage ich mich schon, ob dort die Emissionen so groß sind, dass man das tatsächlich im Rauschen der natürlichen Flüsse mal erkennt?

    OCO-2 hat übrigens eine viel höhere Auflösung, als man bei Betrachtung der globalen Bilder hier glaubt. Schaut man in hoher Auflösung Städte an, dann kann man sehr wohl erkennen, dass dort die Emissionen im Vergleich zur Umgebung erhöht sind, siehe https://directory.eoportal.org/web/eoportal/satellite-missions/o/oco-2

  7. VORSICHT vor NASA-„FAKE“-Maps !!! – hatte ICH zuletzt auf SPON wg. Amazonas-Bränden gepostet – UN-FASS-BAR mittlerweile für mich, dass EIKE und Interessenten „immer noch nicht“ EWM (EarthWindMap / earth.nullschool.net) als ARBEITS-Mittel „verlinkt“ haben und TÄGLICH (u.a. 5-Tage-VORHER-Sage) benutzen ?!? – ALLES was WETTER/KLIMA-Interesierte brauchen, bietet diese „wohl teuerste WEB-Site der WELT“ – „How to use EWM“ gibt es auf YouTube etc. pp. 😉

  8. Die Auflösung des Rätsels ist doch allen bekannt hier, aber keiner erkennt es.

    Wie oft wurde hier schon geschrieben, der Mensch könne nicht die alleinige Ursache für die Erhöhung der CO2-Konzentration sein, weil die anthropogenen Emissionen nur 2% (oder waren es 4?) der natürlichen Emissionen ausmachen.

    Die Schlussfolgerung ist zwar falsch, weil die natürlichen Rückflüsse aus der Atmosphäre nicht beachtet wurden, aber immerhin liegt in der Betrachtung der natürlichen Emissionen des Rätsels Lösung.

    Zwar gleichen sich auf Jahreszeiträumen natürliche Emissionen und Aufnahmen ungefähr aus, aber wie Herr Müller schon schrieb, überwiegen in der Vegetationsperiode die natürliche Aufnahme von CO2 in die Biosphäre, außerhalb der Vegetationsperiode die natürlichen Emissionen.

    Es sind diese natürlichen Flüsse, die den Löwenanteil in den unterschiedlichen Konzentrationen der CO2-Konzentration ausmachen, die anthropogenen Emissionen haben geringeren Einfluss.

    Schon erstaunlich, dass die natürlichen Flüsse im Kontext des Anstiegs der CO2-Konzentration, wo sie irrelevant sind, gebetsmühlenhaft genannt werden. Jetzt im relevanten Kontext aber von fast allen (Ausnahme Müller) vergessen werden.

  9. Bei earth.nullschool.net ergibt der Chem mode ein gegenteiliges Bild. Hitze scheint den CO2 Gehalt zu senken. Höchstwerte gibt es über Sibirien. Vielleicht sollte man besser vor Ort messen. Traue keinem Satellitenbild! (da stecken immer irgendwelche Computermodelle drin)

    • SONNEN-Schein über GRÜN-Gebieten senkt den CO2-Gehalt (PhotoSynthese) – der schwankt dort täglich zwischen 10 und 20 ppm – unter „about“ auf „earth…“ wird CO2-Darstellung textlich erläutert (GEOS-5-Daten etc.) 😉

  10. Bewusst habe ich eine Grafik zum Okt.- Nov. gewählt.

    Es ist Winterzeit auf der Nordhalbkugel. Es ist anzunehmen, dass geheizt wird, die Industrie und die Kraftwerke, vor allem Kohle stoßen CO2 aus. Im Winter insgesamt sicherlich mehr CO2 als im Sommer.

    Wieso sind die CO2 Anteile dann dort höher als in den Industrieländern der Nordhalbkugel?

    Eine mögliche Erklärung wäre, dass noch Herbst ist (Winter beginnt einen Monat später) und gerade das Ende der Vegetationsperiode erreicht ist. Es ist also durch Wachstum eine Menge CO2 gebunden worden. Interessant wird das auf der Nordhalbkugel im Jan – März, wo quasi kaum Vegetation da ist, die CO2 binden kann. Das sieht man zum einen in den CO2-Kurven, die auf der Nordhalbkugel im April ihr Maximum erreichen, und recht gut in dem OCO2-Video Assimilation of OCO-2 Carbon Dioxide into the GEOS Model, das in dem hier gezeigten Zeitraum startet und dann in den Winter hineingeht …

        • Jahreszeitliche Schwankung – im Sommerhalbjahr wachsen und gedeihen die Pflanzen und binden CO2 – im Herbst das Gegenteil und im Winter dann Stillstand (Nordhalbkugel).

          • Nachtrag: Habe mich etwas unpräzise ausgedrückt. Im Herbst werfen die Bäume das Laub ab bzw. stirbt ein Teil der Vegetation. Der Verwesungsprozess und damit die Freisetzung von CO2 findet jedoch zeitverzögert statt und geht im Winter weiter.

          • Herr Ketterer,

            Ich gebe zu das ich auf Seite 5 die Zahlen gesehen habe, die aber die der Produktion sind.

            Seite 6 zeigt auch den Verbrauch, wo die größte Fluktuation beim Gas zu suchen ist. Kohle und Petroleum sind erstaunlich stabil.

            Gas hat ungefaehr nur die Haelfte des Carbonfoodprintes von Kohle. https://www.volker-quaschning.de/datserv/CO2-spez/index_e.php

            Man muss den Energieverbrauch also noch in Kohlenstoff umrechenen. Durch den hohen Anteil von Gas am Verbrauch, sollte sich die Kurve glaetten.

            Das derzeitige Experiment zeigt, das der menschliche Einfluss am CO2 Umsatz zu gering ist um in einer Auswertung sichtbar zu sein.

            So wie Herr Winder sagt, es werden wohl natuerliche Prozesse sein!

          • Herr Schulz,

            Bitte interpretieren Sie in meine Anmerkung zu den natürlichen JAHRESZEITLICHEEN Schwankungen nicht etwas hinein, was ich in keinster Weise ausgedrückt habe!

          • Herr Winder,

            dann bitte ich sie höflichst darum ihren Beitrag selbsts zu interpretieren.

          • Herr Schulz,

            Was gibt es hier zu interpretieren? Im Herbst ist der CO2-Gehalt auf der Nordhalbkugel aufgrund der angeführten natürlichen Ursachen am geringsten (gemittelt rd. 7 ppm weniger als im Minimum im Mai). In Alaska sind es rd. 18 ppm Unterschied!

            Sie suggerieren in ihrem Kommentar, dass ich den Anstieg des CO2-Gehalts seit der industriellen Revolution von 280 ppm auf rd. 410 ppm – sowie wie Sie – auf natürliche Ursachen zurückführen würde. Was Unsinn ist.

          • Herr Winder,

            ich dachte wir kommentieren nur den Trickfilm der sich auf nur ein Jahr bezieht.
            Dort scheint es im Januar in den Staaten maechtig auszugasen.

            Sie erinnerten daran dass: „Im Herbst werfen die Bäume das Laub ab bzw. stirbt ein Teil der Vegetation. Der Verwesungsprozess und damit die Freisetzung von CO2 findet jedoch zeitverzögert statt und geht im Winter weiter.“

            So haben sie das gesagt. Damit geben sie an das es natuerliche Prozesse im Winter gibt die CO2 produzieren. Da die Menschen nur ungefaehr 3% des natuerlichen CO2 Umsatzes produzieren, sind also die Schwaden von CO2 im Trickfilm hautpsaechlich auf die natuerliche Auusgasung durch Verwesung zurueckzufuehren.

            Wenn ich das falsch interpretiere, koennen sie das gerne verbessern. Was sie aus meinem Beitrag gelesen haben ist vollkommen falsch.

            Ich wuerde mir nicht anmassen an Ihrem Glaubem zu ruettlen, mit Ihnen tausche ich gerne Sachargumente aus.

  11. Statt mit fossilen Verbrennungen scheint es einen gewissen Zusammenhang mit den Temperaturen zu geben, die CO2-Scharlatane werden lange brüten müssen, um eine Erklärung herbei zu phantasieren.

    Das CO2 ist sehr ungleichmäßig verteilt, in welcher Höhe wurde das gemessen, gibt es Messungen in verschiedenen Höhen? Wie verteilt sich das?

  12. QUASI „LIVE“ sind CO2-/CO-Darstellungen auf „earth.nullschool.net“ oder „EarthWindMap“ unter MODE „CHEM“ zu sehen, mit Archiv-Funktion bis 2014 – auffallend (hellblau) die Region um New York – dunkelrot sind die niedrigen CO2-Werte – bei „CO“ kann man BRÄNDE ebs. orten – unter OCEAN gibt es auch eine Auswertung von CO2-Flüssen (2017) in den Ozeanen – bitteschön 😉 P.S.: Kalte Sonne hat o.g. längst verlinkt

  13. Weil der Ozean am Äquator wärmer ist und dort daher eine CO2-Quelle ist und zu den Polen hin kälter und daher dort Senke. Insgesamt ist der Ozean eine CO2-Senke, es kann so einfach sein, einfach nur etwas denken. Ich hätte eine Gegenfrage: Wenn in der Atmosphäre jedes Jahr weniger CO2 verbleibt, als Menschen nachweislich durch Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt haben, wie kann wir dann nicht für den Anstieg in der Atmosphäre verantwortlich sein? Wird das von kleinen Kobolden so geregelt? Bill Gates?

  14. Mögliche Erklärungen können sein:
    1. Die Konzentration zwischen Island und Grönland am oberen Bildrand könnte mit dem zeitgleichen, monatelangen Ausbruch des Badarbunga-Vulkans in Island zusammenhängen.
    2. Die Konzentration über der Insel Java in Island könnte ebenfalls mit einer intensiven Vulkantätigkeit zusammenhängen
    3. Die Konzentration in Südostasien würde mit der Industrie zusammenpassen
    4. Die Konzentration östlich von Japan könnte auf das Ausgasen von warmen Ozeanwasser im Pazifik hinweisen. (Es gibt andere Satellitenbilder, die z. B. über dem Golfstrom im Atlantik erhöhte CO2-Werte zeigen)
    5. Die Konzentrationen über den Regenurwäldern der Südhalbkugel würde darauf hinweisen, dass diese Bereiche nicht nur CO2-Senken sind, sondern auch Produzenten durch die Verwesung von organischem Material und bakterieller Lebensvorgänge.
    Dieses Satellitenbild wurde erstmalig auf einer Pressekonferenz der AGU präsentiert und hat bei den Wissenschaftlern damals großes Erstaunen hervorgerufen. Es gab dazu Aussagen, dass möglicherweise die CO2-Problematik neu überdacht werden muss.(Videoaufnahmen von der Pressekonferenz).
    Auffallend ist, dass die späteren Aufnahmen vom OCO 2 – Satelliten, von dem diese Bild stammt, im Datenarchiv eine andere Darstellungsform aufweisen und es eigentlich sehr ruhig geworden ist über diesen Satelliten und seine Messungen. Warum?

  15. „Wieso sind die CO2 Anteile dann dort höher als in den Industrieländern der Nordhalbkugel?“

    Ganz einfach, in den tropischen Wäldern und der Savanne verbrennt einfach viel mehr Kohlenstoff, als über unsere Schornsteine und Auspuffe.

    Wenn wir den Wald in Deutschland zur Deckung unseres Gesamt-Energiebedarfes nutzen würden (1/3 der Fläche Deutschlands) dann reicht der für 2-3 Jahre.

    Weltweit verbrennt jährlich in etwa die zweifache Waldfläche Deutschlands.

    Davon könnte Deutschland 5 Jahre seinen Energiebedarf decken.

  16. Danke für den Beitrag. Ich sehe sonst in den Medie lediglich die Daten und Diagramme von Messungen vom Mauna Loa. Wie man sieht ist die CO2 Konzentration nicht gleichmäßig über die ganze Welt verteilt. Neben Industriegebieten sind auch in Bereichen mit viel Vegetation höhere CO2-Werte zu sehen. Sicher sind die nicht menschlichen Ursprungs.

  17. „Berechnungen zum Strahlenspektrum nach Max Planck!“
    ————————-
    „Plancksches Strahlungsgesetz
    Beschreibung
    Das plancksche Strahlungsgesetz gibt die Verteilung der elektromagnetischen Energie der Wärmestrahlung eines schwarzen Körpers in Abhängigkeit von der Wellenlänge oder der Frequenz der Strahlung an.“
    —————–
    „————————-Max Planck ——————————–
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Einer der größten Denker, Wissenschaftler und Physiker, aller Zeiten, hat uns eine Formel zur Hand gegeben, die ganz schlicht und einfach zeigt, (für den, der sie berechnen kann), wie unsínnig die Behauptung ist, dass das CO2 Molekül die Erde erwärmen tut, und zwar , indem es die Erdabstrahlung im 15 mikrometer Wellenbereich absorbiert und sofort wieder emittiert (50 % zur Erde, 50 % in den Weltraum).
    ———————-
    Erinnern wir uns – die Klimaalarmisten, (IPCC, PIK, GRÜNE, usw.) behaupten, der „Treibhauseffekt“ erzeugt sozusagen eine Rückstrahlung der Atmosphäre zur Erde mit ca 334 W/m².(Und erhöht somit die Temperatur der Erde um ca 33 Grad C auf, die Durchschnittstemperatur von 15 Grad C):
    Daran ist angeblich das CO2 mit ca 21 % beteiligt!
    —————–
    Ausgerechnet sind es rund 70 W/m² —!!!!!!!!!!!!!
    =====================================
    Nun kann man ganz einfach ausrechnen, mit eben dieser M.Planck Formel, dass die Erde im 15 mikrometer Wellenbereich (wenn sie denn ein schwarzer Strahler wäre u. die Wärmeabgabe nur über Strahlung möglich wäre, z.B. Vakuum), bei 15 Grad C gerade einmal, man höre und staune:
    ++++++++++++++++++18 W/m² +++++++++++++++++++
    Energie abstrahlt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Diese Energie wird vom CO2 Molekül absorbiert und in Wärme umgewandelt!!!!!
    Nehmen wir also an, das CO2 Molekül, absorbiert und emittiert sofort wieder (die Temperatur bleibt somit konstant) —- 50 % von 18 W/m² sind nur 9 W/m², die zur Erde zurückkönnten!
    Es fehlen ca 61 W/m² Wärmestrahlung – klare
    Aussage der Physik!!!!!
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Wie kommt es, dass die Menschheit den Unsinn vom temperaturtreibenden CO2 Molekülen glaubt?????
    —————————-
    Wahrscheinlich, weil die Prophezeiung vom hitzebedingten Untergang der Erde so schön gruselig ist – die Menschen lieben gruselige Geschichten, schon seit Ewigkeiten – Aufklärung und Bildung hin oder her!“
    ——————-
    https://www.facebook.com/EOCO2/

    • Die angegebene Formel ist normiert auf 1m². Es würde also gemäß der Annahme 1m² massive Masse bei 15 Mikrometer mit 9 W/m² zurückstrahlen, wenn auch der Emissionsgrad = 1.

      CO₂-Moleküle stellen aber keine massive Masse dar, sie sind in einer Konzentration von ca. 1:2500 in der Atmosphäre vertreten und ein Emissionsgrad ist auch nicht bekannt. Daher wäre eine theoretische 15 Mikrometer- Strahlung wesentlich geringer, gemessen wurde sie ohnehin noch nie.

      Dazu kommt, daß aufgrund des Wienschen Verschiebungssatzes eine 15 Mikrometer-Strahlung einer effektiven Strahlungstemperatur von ca. minus 80°C entspricht. Wenn CO₂ also überhaupt strahlt, dann vermutlich aus Regionen, wo solche Temperaturen herrschen und sich das CO₂ dabei weiter abkühlen kann, also Energie abgeben.

      • @s.strasser
        ————
        Haben Sie überhaupt gelesen, was ich geschrieben habe und auch verstanden?
        ————
        Ihr Kommentar zeigt mir, dass Sie nicht wirklich mitbekommen haben, was ich hier beschrieben habe – oder meinen Sie ganz etwas anderes?

        • Dreimal dürfe Sie raten …

          Natürlich soll mein Kommentar Ihr Posting verstärken!

          Nichts für ungut, es scheint wahr zu sein, daß es Leute gibt, die in den Keller gehen, um zu lachen …

          • @s.strasser
            —————-
            Ja, nichts für ungut – ich bastle gerade an einer CO2 Strahlenfalle – wird bestimmt ein Renner – habe allerdings noch diverse Probleme zu lösen! (natürlich kein atmosphärischer Hähnchen-Griller!)

          • zu: CO2 Strahlenfalle

            Respekt (mit|ohne /sarc); dafür werden doch regierungsamtlich Gelder verschleudert; irgendsoein Ghostwriter sollte Ihnen einen p-c Projektantrag schreiben können. Was dabei herauskommt ist unwichtig da kein Audit jemals gemacht / geprüft wird.

      • Man nehme mal einen Nettobetrag von 1 W/qm Erdoberfläche über dem tiefen Ozean an. Dieses 1 W/qm entnehmen wir der pro qm Erdoberfläche von der Sonne angelieferten Sonnenenergie von 240 W/qm =340 W/qm (= S/4) -100 W/qm (davon ins All zurückreflektiert), indem wir dafür sorgen, dass durch die Erdatmosphäre nur 239 W/qm = 240 W/qm – 1 W/qm Wärmestrahlung ins All gelangen. Energiebilanz also erfüllt.

        1 W/qm = 31556926 J/qm/Jahr. Diese Energiemenge reicht, um pro Jahr 7,5 m Wasser um 1 °C zu erwärmen (man verifiziere). In 100 Jahren also 750 m. Dies demonstriert etwa die Größenordnung der Wirkung des Klimawandels.

        • Die 1W/m2 sind eine interessante Annahme.
          Stellen sie sich vor, das ist ungefaehr der Waermestrom der fuer Geothermal Energie geschaetzt wird.

          Vielleicht sollte man Geothermal doch nicht vernachlaessigen!

    • @Eugen Ordowski: Es macht natürlich Sinn, energetisch nur den IR-Spektralanteil zu betrachten, der von CO2 überhaupt absorbiert und reemittiert werden kann. Und dieser Anteil, da stimme ich zu, sollte eigentlich relativ klein sein – obwohl, aus dem Weltraum betrachtet, sind diese CO2-Absorptionstrichter dann doch relativ breit. Nur, helfen Sie mir bitte, wie kommen Sie auf die 18 W/m2? Spektroskopisch gesehen sind es die vielen gemessenen (und evtl. verbreiterten) CO2-Resonanzlinien mit unterschiedlichen Wirkungsquerschnitten im 15 Mikrometer-Bereich, die hier aktiv sind, und von denen ich bisher angenommen habe, dass sie spektroskopisch korrekt vermessen wurden.

      • @Dr. R. Ullrich
        —————–
        Nun, ganz einfach, die Planckschen Strahlungsformeln geben Auskunft.
        Rechnen Sie mit 15 mikrometer Wellenlänge u. 288 K Temperatur, erhalten Sie den entsprechenden Strahlungswert von 18.2 W/m². (Wie geschrieben, gilt natürlich nur für einen idealen, schwarzen Körper u. auch nur im Vakuum. Rechnen Sie die Realbedingungen auf der Erde, verkleinert sich dieser Wert nochmals drastisch!)

        • Richtig soweit. Einen Emissionsgrad von 1 erreicht das CO2 bei 400 ppm in der bodennahen Atmosphäre je nach genauer Wellenlänge in der zentralen Bande nach typischerweise wenigen Dezimetern.

          • @S.Petersen
            ————-
            „Einen Emissionsgrad von 1 erreicht das CO2 bei 400 ppm in der bodennahen Atmosphäre je nach genauer Wellenlänge in der zentralen Bande nach typischerweise wenigen Dezimetern.“
            ————
            Wenn ich solche Sätze hier lese, wundert es mich nicht, dass die Klimakirche so mächtig geworden ist!

          • Also stimmen sie zu das CO2 hoechstens 42W/m2 emittieren koennte und damit das Ruecklicht am Wagen der Gegenstrahlung ist, die ja immerhin mit ueber 300 W/m2 zu Buche steht?

  18. Ich kann mich noch gut an die Berichte über den Start des Satelliten erinnern. Endlich könne man messen, wo der Mensch die meisten CO2-Emissionen verursacht. Schon bald wurden die ersten Bilder mit hohem CO2-Gehalt über Europa und Nordamerika gezeigt. Dann wurde es ganz ganz still, weil die CO2-Konzentrationen über den tropischen Regenwälder offensichtlich viel höher waren als in den Industriestaaten. Wer wollte sich schon die so praktische These von der menschgemachten Erwärmung durch einen blöden Satelliten kaputt machen lassen. Die ganze Verzweiflung der CO2-Jünger kommt im Kommentar der NASA zum Bild zum Ausdruck. So seien die hohen Werte für Afrika durch brennende Savannen und Wälder entstanden. Da fragt man sich, ob über den Meeresgebieten am Äquator auch die Wälder brennen. Was brennt dann südlich von Grönland? Auch die Aussage, dass über den Industriegebieten Europas höhere Werte gemessen werden, ist höchstens für Psychologen interessant. Jeder Hauptschüler sollte erkennen, dass dies nicht stimmt, denn leicht höhere Werte gibt es vor allem über Südosteuropa – also genau da, wo es kaum Industrie gibt!

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