Schockierende Aussagen von Dominion Energy an eine Wirtschafts-Kommission des US-Staates Virginia

Eine typische Wohnstraße in den USA, wie sie auch zuhauf im ländlichen US-Staat Virginia zu finden ist. Wie werden wohl die Bewohner auf den im Folgenden beschriebenen Sachverhalt reagieren? Bild: Florian Röben / pixelio.de

Collister Johnson
Vorbemerkung des Übersetzers: Wenn das, was hier im US-Staat Virginia geplant ist, also weit entfernt von uns, weltweit Schule macht, dann dürfte die Menschheit wirklich ernsthaft in Gefahr geraten. Oder ist das vielleicht von bestimmten Kreisen so gewollt? – Ende Vorbemerkung
Im April dieses Jahres haben die Staats-Legislative von Virginia, kontrolliert von den Demokraten, und der demokratische Gouverneur Ralph Northam, das Virginia Clean Economy Act (VCEA) [etwa: Gesetz für saubere Energie] verabschiedet.

Das VCEA wurde Dominion Energy aufgedrückt, also dem Monopol-Unternehmen, dass laut Mandat von Virginia den gesamten Strom für diesen US-Staat erzeugt. Das Gesetz besteht aus einer ganzen Reihe beispielloser, drastischer und drakonischer Vorschriften, die dazu ausersehen sind sicherzustellen, dass bis zum Jahr 2045 der gesamte Strom für Virginia auf eine Art und Weise erzeugt wird, die zu „Null-Emissionen“ von Kohlendioxid führen soll. Dominion nennt diese Forderung „eine der aggressivsten und umfassendsten in der ganzen Nation“ [= der gesamten USA].

Sie machen keine Witze.

Am 1. Mai dieses Jahres hat Dominion der zuständigen staatlichen Kommission den 15-Jahres-Plan zur Stromerzeugung eingereicht, mittels welchem beabsichtigt ist, dieses Null-Emissionen-Ergebnis zu erreichen.

Obwohl der Plan in todlangweiligem Juristen-Kauderwelsch abgefasst ist – um die wirklichen Auswirkungen auf die Stromkosten für die Verbraucher in Virginia zu verschleiern – sind die Folgerungen erschütternd und schockierend. Nicht nur, dass das VCEA die historische Rechtsprechung der State Corporation Commission bzgl. Stromerzeugung im Commonwealth* umgeht, sondern auch, dass dem Commonwealth of Virginia über die nächsten 25 Jahre ein Rahmenwerk von Vorschriften aufgezwungen werden soll, das sich verheerend auf die Verbraucher in Virginia auswirken wird.

Hier folgt eine Beschreibung der ungeheuren Kosten, mit welchen der durchschnittliche Verbraucher in Virginia belastet wird, um diesen Vorschriften zu genügen.

Erstens, versteckt unter dem Wortgeklingel im Dominion-Plan ist die alarmierende Tatsache, dass das VCEA eine Steigerung der monatlichen Stromkosten für den durchschnittlichen Verbraucher um 500 Dollar pro Jahr vorschreibt! Diese zusätzlichen Kosten liegen über und weit jenseits aller normalen Kosten, welche für Dominion anfallen, den durchschnittlichen Verbraucher mit Strom zu versorgen.

Die nächste augenfällige Frage lautet: 500 Dollar pro Jahr wofür?!

Die Antwort lautet: für absolut Null Auswirkung auf das Klima! Das ist Null – keinerlei Einfluss auf die Temperatur in Virginia, geschweige denn auf die Temperatur der Erde. Dominian macht das auch gar nicht geltend, kann es auch nicht, zeigen doch die Klimamodelle der US-Regierung, dass selbst wenn man allen fossilen Treibstoffen in den USA noch heute entsagt, es keinen messbaren Einfluss auf das Klima der Erde gäbe.

Folglich wird der durchschnittliche Verbraucher in Virginia aufgefordert – tatsächlich gesetzlich gezwungen – 500 Dollar pro Jahr zusätzlich für die Stromrechnung aufzubringen für … für was? Sauberere Luft? Nein. Saubereres Wasser? Nein. Saubereres Land? Absolut nein. Wird der durchschnittliche Verbraucher dort in der Lage sein, irgendeinen Unterschied in seiner Umgebung bzgl. Gefühl, Geruch oder Berührung wegen dieser Extraausgaben bemerken? Nein, nicht im Geringsten.

Aber Moment! Es wird noch schlimmer!

Versteckt unter all dem Wortgeklingel in der Dominion-Eingabe räumt man ein, dass das Erreichen aller Ziele des VCEA „Die Konstruktion von vier Interstate-Fernleitungen erfordert zu geschätzten Kosten von 8,4 Milliarden Dollar“. Das sind 8,4 Milliarden Dollar zusätzlich zu den 500 Dollar pro Jahr, die die Stromkunden schon allein wegen des VCEA stemmen müssen.

Summiert man alle aus dem VCEA resultierende Kosten, werden die Kunden von Dominion im vom Plan abgedeckten 15-Jahre-Zeitraum mit 30 Milliarden Dollar belastet – 30 Milliarden Dollar mehr, als man beim Beibehalten des Status Quo aufbringen müsste. Und falls man sich aus irgendwelchen Gründen Sorgen um den CO2-Ausstoß macht – würde man den Status Quo beibehalten, würde dieser Ausstoß im gleichen 15-Jahre-Zeitraum um Null zunehmen!

Reicht es jetzt? Man lese weiter.

Der Plan legt auch fest, dass das VCEA Folgendes vorschreibt: „Große Mengen von Solar-Kapazität in Virginia … würden einen Landverbrauch von rund 1270 km² benötigen. Das ist eine um 25% größere Fläche als der Fairfax Landkreis … oder gleich fast 237.000 Football-Feldern“. Fazit: Die Stromkunden müssen also nicht nur zusätzliche Stromkosten aufbringen, sondern sie werden auch mit einer furchtbaren Verschandlung der Landschaft von Virginia durch Solarpaneele „belohnt“.

Am Ende der Eingabe von Dominion finden sich die folgenden Juwelen:

Die VCEA-Vorschriften führen zu Mängeln der Zuverlässigkeit an 26 115-kV-Leitungen, 32 230-kV-Leitungen, sechs 500-kV-Leitungen und elf Transformatoren …

Daher wird die Abschaltung der traditionellen Stromerzeugung in Verbindung mit der Hinzufügung großer Mengen intermittenter Stromerzeugung mittels Erneuerbarer sowohl die Zuverlässigkeit des elektrischen Systems als auch die Fähigkeit des Unternehmens beeinträchtigen, das System im Falle eines großflächigen Stromausfalls wiederherzustellen“.

Da also haben wir es: 500 Dollar zusätzliche jährliche Stromkosten pro Verbraucher, 30 Milliarden Dollar gestiegener Kapitalkosten, der Ruin tausender Quadratkilometer Landschaft in Virginia und ein ernsthafter Schlag gegen die Zuverlässigkeit des Systems – ohne jede sichtbare Verbesserung in der Umwelt. Das ist der Virginia-Elektrizitäts-Plan, präsentiert von der von Demokraten beherrschten Legislative und Demokraten-Gouverneur Ralph Northam.

Was mögen Sie daran nicht?

Link: https://www.cfact.org/2020/05/26/shocking-statements-by-dominion-energy-to-the-va-state-corporation-commission/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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13 Kommentare

  1. >>Oder ist das vielleicht von bestimmten Kreisen so gewollt?<<
    Erstaunlich, daß das in den USA nachgefragt wird. Aber die kennen im eigenen Land ja noch nicht den Kommunismus, vor allen Dingen nicht in der Person eines Präsidenten, anders als Deutschland in Form einer Bundeskanzlerin und von Ministerpräsidenten. Bzgl. der Bundeskanzlerin schaue man sich mal deren Geschichte im Bereich R. Havemann an.

  2. Der westliche Klimahype bringt es an den Tag, welch erschreckend großer Anteil dem akuten Klimawahnsinn verfallen ist und mangels Zurechnungsfähigkeit eigentlich in die Klapse gehört. Und wer sich wie bei uns einen „Klimanotstand“ ausdenkt, der zeigt genauso alle Merkmale eines akutem Hirnschwunds!
    Zu diesem Klientel gehören zweifelsfrei nach einer TAZ-Meldung auch die Gründer von „radikal:klima“, noch rotgrüner und klimaradikaler: „Wir sind Aktive von Klimanotstand Berlin, Fridays for Future, Parents und Scientists for Future, Extinction Rebellion und weiteren Gruppen.“ Man sieht: Der akute Klimawahnsinn ist, kaum zu glauben, sogar noch steigerungsfähig!
    Ebenfalls bei Kalte Sonne gefunden, eine Übersicht über die bereits extreme EE-Verschandelung bei uns, den „Vorreitern“, Stand 2015:
    https://www.ufz.de/ee-monitor-app/webgis/?id=38&fl=windenergie_anlagenstandorte
    Man fragt sich, wie hat das grün regierte Baden Württemberg es geschafft, sich dieser einzigartigen Landschaftsverschandelung/Umweltvernichtung durch WKA und PV weitestgehend zu entziehen?

  3. Meiner Meinung nach wäre dieser ganze Spuk schnell vergessen wenn man es am Verdienst prozentual rechnen würde. Bei dem Einkommen heißt es doch auch z.B. 3,5% mehr Lohn.
    Also müsste man den Gering-Verdiener zum Maßstab nehmen. Sagen wir 1200€ wenn er 500€ extra zahlen muss, macht 3,47% vom Jahreslohn, müsste nun der Intendant (WDR) der 300.000€ verdient auch 3,47% bezahlen und das wären 10416€. Ich glaube erst dann wird den Wohlhabenden klar was dem „Kleinen“ aufgebürdet wird.

  4. Die machen sehr wohl, sehr viele makabre Witze.

    Das Volk wurde nicht befragt, oder?

    Die angeblichen Zusatzkosten werden weit unterschätzt, sind also tendenziell viel, viel höher.

    Die US-Pseudo-Demokraten brechen geltende Gesetze. Das ist ein weiteres Verbrechen.

    Die gleichen geisteskranken US-Pseudo-Demokraten glauben ernsthaft, damit wäre ihnen bis 2045 und darüber hinaus der Sieg im Commonwealth of Virginia sicher?

    Die Nebenwirkungen auf andere Investitionen, Sektoren, Geschäftszweige werden sehr unangenehm. Wie wollen die mit anderen US-Bundesstaaten dann noch konkurrieren?

    Der US-Bürger wehrt sich, tendenziell mit der Knarre, im Gegensatz zu vielen Europäern. Daher der verzweifelte Versuch den Bürger wehrunfähig zu machen.

    Saubere Energie? So etwas gibt es nicht. Die US-Pseudo-Demokraten sind nicht ganz sauber im Kopf.

    Die Mannschaft um Pelosi hat angeblich ein an die 2.000 Seiten umfassendes, widerliches, ungeordnetes, undurchsichtiges Pamphlet verfasst, um a) den New Green Deal in ganz USA voranzutreiben (gegen den Willen der Bevölkerugn) und b) Trump praktisch zu entmachten.

  5. Der Text steckt voller Witze.

    Jetzt wird klarer, was unsere unfähige Kanzlerin und Vaterlandsverräterin in Davos im Sinn hatte.

    In den USA ließ die ebenso unfähige Anführerin der US-Pseudo-Demokraten sinngemäß ebenfalls verlauten:
    Jede Krise, die „Corona“ inklusive, ist eine (weitere) Gelegenheit die linke Agenda voranzutreiben. (Natürlich immer gegen den Willen der Bevölkerung, ohne diese zu befragen.)

    Und auch hier hat Pelosi-lein vor allem den desaströsen „New Green Deal“ im Blick.

    Noch eine weitere unfähige Person, jetzt in Brüssel, denkt so: von der Leyen. Dasselbe Trauerspiel.

    Da möge noch einer sagen, Frauen wären nicht leichter beeinflußbar.

    Quelle:
    https://www.breitbart.com/politics/2020/05/27/nancy-pelosi-every-crisis-including-coronavirus-is-an-opportunity-to-advance-leftist-agenda/

  6. Unfassbar, was da in Virginia abläuft!

    Aber die EU ist noch viel weiter, hier fließen Billionen EUR an das GRÜNE Syndikat:

    Aus der Welt-online:
    „Der 1850-Milliarden-Haushalt der EU verspricht der modernste seit Jahrzehnten zu werden: Das zusätzliche Geld wird nicht in Agrarsubventionen fließen, sondern vor allem in Infrastruktur, die für Wachstum sorgt. Eine gewaltige Chance für Europa.

    Dadurch kann von der Leyen den Empfängern vorschreiben, wofür sie das Geld ausgeben sollen – vor allem für den Klimaschutz und die Digitalisierung.
    ..
    Jetzt können Milliarden und Abermilliarden direkt aus Brüssel in E-Busse und Stromnetze fließen.“

    Es scheint so, als ob der US-Präsident Trump der Einzige ist, der die westliche Welt noch vor dem GRÜNEN Syndikat retten kann. Hoffentlich gewinnt er die Wahl. Wenn nicht, dann gute Nacht Deutschland dank der „nachhaltigen“, GRÜNEN Stromerzeugung durch Solar/Wind und dem regelmäßigen Stromausfall („smartes“ Lastmanagement) bei Dunkelflaute.

    Und was macht unsere Regierung zum Schutz des Stromkunden? Nichts, durch die Zerstörung der Atom/Kohle-Kraftwerke und dem Projekt „GRÜNER Wasserstoff“ werden zusätzliche Finanzmittel in Richtung des GRÜNEN Syndikats locker gemacht. Bezahlt vom Stromkunden, versteht sich. Deutschland ist fest im Würgegriff der GRÜNEN Blutsauger, wie immer mit freundlicher Unterstützung durch die „Qualitätsmedien“ und dem ÖRR.

  7. Hört sich viel an 500 Dollar. Das sind 41,70 Dollar im Monat. Bis 2045 werden auch in Deutschland die Stromkosten um 500 € Pro Jahr teurer sein, oder mehr, egal mit welcher Gesetzeslage.

  8. Der Beitrag lässt es m.M. aus nach aus Ross und Reiter zu nennen. Also, wer plant, wer macht nun die Vorgaben und wer muss da etwas ausführen. Ich ahne die Zusammenhänge, kann mir da aber aufgrund meiner nur rudimentären Kenntnisse der US Infrastrukturen keine Meinung bilden. Vielleicht ergibt sich da in der Diskussion Gelegenheit einiges klarer herauszuarbeiten.

  9. Vielen Dank für den schockierenden Bericht.
    Zwei Übersetzungshinweise:
    Der Bundesstaat Virginia heisst offiziell „Commonwealth of Virginia“, also sagt man, wenn man sich auf ihn bezieht, „Commonwealth“.
    1 Quadratkilometer entspricht ca. 247 acres, deshalb wäre die Übersetzung am Schluss des Artikels besser so: „…tausender Quadratkilometer…“

  10. Und? Die Deppen haben doch einen „Demokraten“ zum Gouverneur gewählt. Wer in den USA die „Demokraten“ wählt, sollte doch genau wissen, was er bzw. sie wählt, denn die „Demokraten“ machen keinen Hehl daraus, welche Ziele sie verfolgen. In Deutschland stehen 80 – 90 % der „Wählenden“ hinter den politischen „Klima-Beschlüssen“, dann soll sich auch niemand beschweren, die Nichtwähler schon 3x nicht. Die müssten nur einmal ihre Är….e bewegen und bei den Wahlen ihren Protest zum Ausdruck bringen, wobei die FDP für mich auch zu den Parteien gehört, die man nur des stillen Protestierens wegen wählen kann. Dann wäre da noch die Partei, deren Namen man nicht nennen darf.

    Solange die „Wählenden“ immer und immer wieder auf das rot-grün-linke Establishment reinfallen, egal wo auf der Welt, ist diesen Menschen nicht zu helfen.

  11. Kurze Anmerkung: Mit Commonwealth ist Bundesstaat gemeint. In diesem Fall der US-Bundesstaat Virginia, zuweilen auch „The old dominion state“ genannt. Bin selbst Übersetzer.

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