Klima und Schein­wissenschaft, Teil 3

Musterbeispiel von Fake Science: Die Glaskugel. Bild: Thorben Wengert / Pixelio.de

Werner Furrer

Gemäss dem herrschenden politischen Dogma ist die Durchschnittstemperatur über die ganze Erde, von den Polen bis zum Äquator, gleichbedeutend mit dem «Klima». Dieses Klima muss «geschützt» und somit die Durchschnitts-Temperatur quasi stabil gehalten werden. Der «Durchschnitt» von was auch immer ist ein Begriff der mathematischen Statistik, deren Regeln beim Klimadogma grob fahrlässig missachtet werden.

  1. Irreführende Durchschnitts-Temperatur

Eigentlich ist die Temperatur eine so genannte «intensive» Größe, die sich auf einen bestimmen Ort und Zeitpunkt bezieht und daneben oder am gleichen Ort etwas später einen ganz anderen Wert haben kann. Die mit seriöser Physik formulierten Gesetze, in der die Temperatur vorkommt, beziehen sich deshalb immer auf einen solchen Punkt.

Da es nicht möglich ist, dem CO2 irgendeine Wirkung auf die Temperatur nachzuweisen, beziehen sich die Matadore der herrschenden Klima-Ideologie auf den ganzen Planeten und dessen Durchschnittstemperatur, auf die «Welt-Durchschnittstemperatur», berechnet über das ganze Jahr, rund um den Planeten, aus einer Spanne von allenfalls -50°C oder noch weniger am Südpol und den höchsten Temperaturen von etwa 60°C im Death Valley, alles auf ein halbes Grad C genau! Dieser Durchschnitts-Wert wird zum Maß für das «Klima»; eine für die Ansprüche seriöser Physik etwas groteske Definition, und die Physik wäre eigentlich für das Thema zuständig.

Wie irreführend die Durchschnittstemperatur immer wieder ist, sogar auf lokalem engen Raum, sei an einem einfachen Beispiel demonstriert: 2 Becken sind mit Wasser gefüllt, das linke mit einer Mischung von Eis von 0°C und Wasser von ebenfalls 0°C, im rechten Becken Wasser von 60°C. Die numerisch ermittelte «Durchschnitts-Temperatur» beträgt für ein Fußbad angenehme 30°C – in Wirklichkeit mit den 2 verschiedenen, für den menschlichen Körper extremen Temperaturen natürlich eine ungemütliche Situation!

Somit mischen wir die beiden Becken zusammen in ein großes, damit wir mit dem Fußbad endlich beginnen können. Die numerisch berechnete «Durchschnittstemperatur» beträgt 30°C – ideal für ein Fußbad.

Das Resultat jedoch, au weia – eiskalt. Die Durchschnittstemperatur beträgt immer noch 0°C. Durch die vom warmen Becken gelieferte Energie wurde ein Teil des Eises geschmolzen, aber nicht alles, sodass die Durchschnitts-Temperatur 0°C beträgt. Die physikalisch wesentliche Größe ist die Energie, nicht die Temperatur!

Wenn wir beim Thema Eis sind, weshalb schmelzen Gletscher? Nein, nicht weil die Luft zu warm ist, sondern weil zu wenig Niederschläge fallen. Gletscher an Land sind durch Niederschläge entstanden, wachsen dank dieser und gehen zurück, wenn zu wenig Schnee fällt. Draußen im Weltall würde ein Gletscher bei -270° C verdunsten! Eine Kuriosität dieser Art sind die Trockentäler ohne Eis und Schnee in der Antarktis, nahe beim Südpol, trockener als die Sahara bei Temperaturen zwischen -40° C und –10° C.

Auf dem Meer entsteht die erste Schicht eines Gletschers, wenn die Oberfläche des kalten Wassers gefriert. Der Gletscher kann danach von oben ebenfalls durch Schnee genährt werden oder durch mehr kaltes Wasser von unten, und er schmilzt, wenn er in eine wärmere Strömung gerät, wie typischer Weise Eisberge, die Richtung Äquator schwimmen.

Der Mensch hat mit 2 Arten von Temperatur andauernd zu tun, mit der über die Sinne auf der Haut wahrgenommene Temperatur seiner unmittelbaren Umgebung sowie mit der seines Körpers, die man meistens nur im Zusammenhang mit einer Erkrankung durch Messungen zur Kenntnis nimmt, typischerweise ab und zu bei einem als Fieber bezeichneten zu hohen Wert.

Bild-Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fieberthermometer#/media/Datei:Quecksilber-Fieberthermometer.jpg

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit?uselang=de

Der Organismus eines Warmblüters reguliert seine Temperatur mit aufwendigen Prozessen. Aber auf ein halbes Grad genau kommt es sogar da nicht an. Die Temperatur des gesunden Körpers beträgt etwa 36,6° C. Sie sinkt nachts unter normalen Umständen etwa um ein halbes Grad. 1°C mehr als die normale Temperatur ist noch kein Fieber. Bei einem gesunden Menschen nimmt die Körpertemperatur bei höherer Leistung zu, und er schwitzt dann, um den Körper zu kühlen.

Die Körpertemperatur wird an einer Öffnung des Körpers gemessen. Im Innern kann sie vom gemessenen Wert ein wenig abweichen. Der Vergleich demonstriert, wie grotesk es ist, sich über die Durchschnittstemperatur der Erdoberfläche große Sorgen zu machen, die man sowieso nicht beeinflussen kann.

Die Meteorologen messen die Temperatur der Luft an einem schattigen Ort in 2 Meter Höhe. Das ist für die Zwecke der Wettervorhersage eine gute Möglichkeit, während man bei einer seriösen Betrachtung des Klimas eher an der lokal gespeicherten Energie interessiert wäre, die man durch Messungen der Bodentemperatur feststellen kann. Die Durchschnittstemperatur über die ganze Erde ist an sich bereits eine unsinnige Größe, und obendrein auf ein halbes Grad genau ist sie grotesk.

Naive irreführende Interpretationen von Durchschnittswerten sind quasi ein «running gag» der elementaren mathematischen Statistik. Daneben wird diese Größe auch immer wieder für Tricks verwendet, ein ahnungsloses Publikum zu täuschen und manchmal auch sich selbst.

  1. Die grosse Geste: Globales Energie-Budget

Mit der mühseligen, aber einzig seriösen Kleinarbeit, indem man den Zustand und allfällige Entwicklungen der Klimavariablen in vielen Regionen untersucht und vergleicht, könnten die Adepten alarmistischer Botschaften ihr gewünschtes Resultat nicht finden, eine angeblich durch die Menschheit verursachte Erwärmung des «globalen Klimas». Statt dessen hantieren sie mit einer Übersicht über das globale Energie-Budget der Erde gegenüber dem Weltall.

Die Energiebilanz der Erde gegenüber dem Weltall mit Zu- und Abflüssen wird durch die bekannte, im Auftrag des IPCC von Trenberth et al. erarbeitete Graphik dargestellt:

Die an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre vorhandene Energie wird durch die Sonnenstrahlung geliefert, davon aber auch quasi alles wieder ins Weltall zurück gestrahlt, teilweise umgehend an Wolken, Schnee und Gewässern reflektiert oder verzögert, nachdem die von der Sonne gelieferte Energie zunächst bei Tag erreichte Flächen der Erde erwärmt, die danach als Infrarot abgestrahlt wird, auch nachts.

Fast alle Energie wird auf dieser Darstellung in Form elektromagnetischer Strahlung transportiert und legitimerweise als «Energie-Fluss» bezeichnet, ausgedrückt in Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche; allerdings wohl verstanden, Watt gemittelt über den Jahres-Durchschnitt, über Tag und Nacht, Sommer und Winter, ermittelt über die ganze Erdoberfläche, vom Äquator bis zu den Polen. Wenn man sich diese Darstellung als ungefähre Schätzung vorstellt, ist sie durchaus berechtigt. Aber sie enthält noch ein verstecktes Pferdefüßchen. Von den im Durchschnitt pro Quadratmeter Erdoberfläche eingestrahlten 341 Watt fließen per Saldo nach Rückstrahlung ins Welt-All 0.9 Watt zusätzlich ins System Erde-Atmosphäre und erwärmen somit dieses System ein kleines bisschen, «net absorbed» 0,9 W pro Quadratmeter, die wir dem «Treibhaus-Effekt» zu verdanken hätten.

Bei diesem gewaltigen auf und ab der Temperatur und einem Brutto-Zufluss von 341 W pro Quadratmeter will man einen winzigen Netto-Zufluss von milde aufgerundeten 2,64 Promille heraus rechnen, einmal mehr, genau wie bei der «Durchschnitts-Temperatur», eine völlig überzogene Scheingenauigkeit.

Die angegebenen Werte wurden natürlich nicht im Detail ermittelt, sondern mit spekulativen Methoden aus einzelnen Messungen zusammen gerechnet. Und wer dieses Ergebnis nicht glaubt, zahlt dennoch einen Taler, nämlich Abgaben auf das durch seine Aktivität produzierten CO2, wobei das Ausatmen, die erste Quelle für das vom Menschen verursachte CO2 einstweilen noch großzügig von solchen Abgaben verschont wird!

Für die angeblich garantierte globale Erwärmung gibt es auch eine von den Autoren Schneider und Mas ausgetüftelte mathematische Formel:

Keine der in dieser Formel enthaltenen Variablen betreffen echte Physik oder Meteorologie. Es handelt es sich um spekulativ konstruierte Phantasiegrößen, die man nicht empirisch nachweisen kann. Die «Temperatur» Ts ist die in diesem Zusammenhang bereits erwähnte berüchtigte weltweite Durchschnittstemperatur. Der phantasievoll konstruierte so genannte «Strahlungsantrieb» postuliert ein ideales Gleichgewicht der globalen Strahlung, das durch Treibhausgase gestört werde.

Den seriösesten, ehrlichsten Beitrag zu dieser Art Klima-Wissenschaft lieferte der Mitautor der obigen Formel, Schneider, mit seinem berühmten unverblümten Geständnis, «also müssen wir ängstigende Szenarien liefern, einfache, dramatische Äußerungen machen, und Zweifel, die wir vielleicht haben, wenig erwähnen».

  1. «Klima-Ziele»

Auf jedem Gebiet ist der Durchschnitts-Wert aus einer Gesamtheit eine heikle, oft nichts sagende Größe, die immer wieder zu irreführenden Schlüssen führt, in der Agitation zum Klima wurde sie gezielt, allerdings auch plump zur Täuschung des Publikums verwendet.

Bitte sehr, die Frage ist zwar ein bisschen unsinnig. Aber wenn ihr schon fragt, wie hoch ist sie denn, diese «Welt-Durchschnitts-Temperatur»? Man vernimmt da je nachdem Werte um 15°C, ermittelt aus einem unvermeidlich dünnen Netz von Messstationen rund um den Globus mit beliebig großer Fehler-Abweichung. Aber so genau wollen es die Alarmisten ohnehin nicht wissen. Gemäß den im Klima-Abkommen von Paris im Jahre 2015 festgelegten «Klima-Zielen» soll eine mögliche «Erderwärmung» begrenzt werden – um einen sehr präzisen Betrag, Zitat:

  • ein langfristiges Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnitts-Temperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen;

  • das Ziel, den Anstieg auf 1,5 °C zu begrenzen, da dies die Risiken und Folgen des Klimawandels deutlich vermindern würde…

Bis zum Jahr 2100 darf diese Erwärmung somit höchstens 2° C betragen, eigentlich lieber 1,5°C. Ok, 2° C wärmer als was bitte? Nun 2° C wärmer als die vorindustriellen Werte! Das ist doch mal eine klare Ansage! Vor Beginn der Industrialisierung hatte die Menschheit ja noch Muße, die Welt-Durchschnitts-Temperatur bis auf ein halbes Grad genau zu ermitteln!?

Vor Beginn der Industrialisierung gab es – mindestens in Europa – die bereits erwähnten extrem kalten Winter. Ja es gab noch Schlimmeres – Eiszeiten. Gemäß den üblichen Theorien zur Erdgeschichte leben wir gegenwärtig im Holozän, einer Zwischeneiszeit, die allenfalls bald zu Ende gehen könnte, so dass sich die Menschheit dann um die 2°C Erwärmung wirklich keine Sorgen mehr machen muss. Umgekehrt kann man vermuten, während der mittelalterlichen Warmzeit sei es in Europa noch wärmer gewesen als heute.

Die «Klima-Ziele» sind eigentlich derart grotesk, dass man sich manchmal fragt, ob sie von heimlichen Saboteuren formuliert wurden, quasi als versteckte Botschaft an die Menschheit, wenn ihr den hier formulierten Unsinn nicht erkennt, ist euch eh nicht zu helfen!

  1. Wirtschaftliche Interessen

Die Agitation für «Klima-Schutz» ziert sich mit einer prächtig grün-linken Fassade, aufgebaut von idealistischen Gutmenschen. Aber hinter dieser Fassade haben sich vielerlei handfeste wirtschaftliche Interessen versammelt. Sogar die «schweizerische Erdölvereinigung» bekannte sich opportunistisch zum «Klimaschutz», statt unverblümt zu bekennen, «hört mal, wir glauben nicht an diesen Klima-Blödsinn». Für ihre Scheinheiligkeit wurde die Erdölvereinigung allerdings abgestraft. Die Organisation SwissCleantech legte Beschwerde ein bei der Schweizerischen Lauterkeitskommission, die Erdölvereinigung gehöre nicht zur Vereinigung der Edlen und Reinen. Dabei hat die Erdölvereinigung ein nahe liegendes Motiv, scheinheilig mit den Wölfen zu heulen. Hohe Preise für Erdöl? Aber bitte sehr, wir sind für «Klimaschutz» und sind dann halt nebenbei auch noch zu höheren Gewinnen gezwungen!

SwissCleantech versammelt einen bunten Haufen von Unternehmen, die «alternative Energie» produzieren. Darunter mögen durchaus interessante Technologien vertreten sein. Allerdings könnte man mit diesen niemals den ganzen Energiebedarf decken, und ohne massive staatliche Hilfe wäre vieles davon auf dem Markt nicht konkurrenzfähig. Einige der neuen Technologien sind sogar äußerst bedenklich, etwa Autos mit elektrischem Antrieb als Ersatz für die bisherigen Verbrennungsmotoren. Bei den Elektroautos kommt der Strom zwar bequem aus der Steckdose. Aber von wo und wie gelangt er dort hin? Sollte die Anzahl Elektroautos zunehmen, würden enorme Probleme entstehen, die unter dem Schutz staatlicher Maßnahmen einstweilen nicht ernst genommen werden.

Das große Geschäft ist der «Klima-Schutz» auch für die Riege jener Politiker, die ohne das konstruierte Schreckgespenst nichts zu bieten hätten und wo möglich gezwungen wären, ihren Lebensunterhalt durch Arbeit zu verdienen, wie Kenner wissen, eine manchmal mühsame Sache.

Ein wesentlicher Teil des «Klima-Schutzes» ist direkt oder indirekt nichts weiter als eine Steuer auf den Konsum und damit degressiv, eigentlich ein bisschen unsozial. Aber das stört die etablierten Aktivisten des begüterten grün-roten Establishments gewiss nicht.

Unmittelbar persönliche wirtschaftliche Interessen vertreten die Hohepriester der Klima-Ideologie, die aus ihren üppig entlohnten Positionen in Akademia, an Universitäten und Institutionen zur «Forschung» die herrschende Lehre verkünden und nebenbei den Niedergang jeder seriösen intellektuellen Kultur repräsentieren, in der Widerspruch oder gar Diskussionen unterbunden werden. In einem solchen Schonklima gedeiht entsprechend allerhand Fake Science. Der prominente französische Geophysiker Vincent Courtillot hat schon vor Jahren gewarnt, die Wissenschaft werde für solchen Opportunismus, für die Kollaboration mit den Adepten einer lukrativen Scheinwissenschaft, ihren Preis zahlen müssen.

Wissenschaft hat in vielfältiger Weise maßgeblich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen. Gegen Allüren einer quasi religiösen Unfehlbarkeit muss sich die freie Gesellschaft hingegen energisch wehren.

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29 Kommentare

  1. „…nämlich Abgaben auf das durch seine Aktivität produzierten CO2, wobei das Ausatmen, die erste Quelle für das vom Menschen verursachte CO2 einstweilen noch großzügig von solchen Abgaben verschont wird!“ Natürlich wird das von Menschen ausgeatmete CO2 nicht besteuert, es ist ja NATÜRLICH (Ansonsten müßte man sich ja über die Übervölkerung Gedanken machen, und das wäre RASSISMUS). Ich weise nochmals darauf hin, daß NATÜRLICHES CO2 nichts zur Klimakatastrophe beiträgt. Nur das Verheizen von Kohle, Erdöl und Erdgas führt zur Apokalypse.

    • ERSTE HILFE gefällig ?!? – CO2 ist ein SPUREN-GAS in der ATMO (wissen leider, dank PIK-„Abklärer“, die wenigsten ZeitGenossen – also auf einer „100-METER-Skala“ macht es VIER „ZentiMeter“ aus – „Wasser-Dampf-Eis“ dagegen EIN bis FÜNF METER, WOLKEN nicht eingerechnet – rein physikalisch ist die PFLANZEN-/PLANKTON- und somit „LEBENS“-NAHRUNG „ALLER“ (KohlenDioxid) in welcher Konzentration auch immer einfach NUR „WETTER-/KLIMA-„UN“-wirksam“ 😉

    • Sie behaupten:

      „Nur das Verheizen von Kohle, Erdöl und Erdgas führt zur Apokalypse.“

      Diese Behauptung ist falsch. Es existiert noch nicht einmal die Spur eines wissenschaftlichen Beweises.

    • „Nur das Verheizen von Kohle, Erdöl und Erdgas führt zur Apokalypse.“

      Unter einer Apokalypse machen wir es nicht, gelle? Sehr schön übrigens, dass Sie den Bezug zur Religion herstellen.

    • „Nur das Verheizen von Kohle, Erdöl und Erdgas führt zur Apokalypse.“

      Auf jeden Fall – obwohl…, na egal.
      Sie haben eines erkannt:
      Es gibt nämlich drei Arten von CO2 (das wissen die Hirnis, die ihre unqualifizierten Kommentare zu Ihrem Post abgeben natürlich nicht):
      1. Das grüne CO2: es wird vom Menschen und der übrigen Fauna ausgeatmet und ist voll o.k.
      2. das weiße CO2: es entsteht bei der Produktion von klimaneutralen Gerätschaften wie den segensreichen Windkraftanlagen und den genialen Solaranlagen. Das weiße CO2 ist ebenfalls völlig unschädlich
      3. das schwarze CO2: es entsteht bei althergebrachter Industrieproduktion und klimazerstörender Lebensweise wie z.B. mit einem Verbrennungsmotor betriebene Autos fahren oder fliegen, mit Öl/Gas heizen oder sonst irgendwie Spaß haben, na ja Sie wissen schon. Dieses schwarze CO2 macht das Klima kaputt (ganz sicher!), läßt die Meere über die Ufer treten (definitiv!) und richtet auch sonst jede Menge unvorstellbaren Schaden an (muß man einfach glauben, die Beweise sind erdrückend).

      Vielen Dank, daß Sie uns alle gewarnt haben

  2. Wie überzeugt die 97%-Konsens-Klimatologie von ihren Modellvorstellungen ist, zeigt ein Vergleich der unterschiedlichen Angaben in den Darstellungen. Man vergleiche die Werte im oben gezeigten Chart mit den Werten bei IPCC und jenen im Spektrum der Wissenschaft:

    https://www.ipcc.ch/site/assets/uploads/2018/02/Fig2-11-1-1024×673.jpg
    https://www.spektrum.de/lexika/images/geo/f5f2098_w.jpg

    Trotz unterschiedlichster Basiswerte wird bei zweien ein Ungleichgewicht von 0,6 bis 0,9 W/m² „herausgerechnet“.

    Und wie man die Wertangaben in der rechten Hälfte der Spektrumdarstellung interpretieren soll, dazu fehlt mir überhaupt die Phantasie. Dort scheinen 116% etwas zu speisen, das in Summe 8+32+30+34+67% = 171% ergibt. Selbst wenn man davon noch die 24+5=29% abzieht, bleiben immer noch 142% über …

    • Sehen wir uns einmal Details bei der IPCC-Version an.

      Die „herausgearbeitete“ Erkenntnis scheint ja zu sein, daß aufgrund einer „unerklärlichen Bilanzstörung“ im Mittel permanent 0,6 W/m² weniger abgestrahlt werden, als empfangen, wenn ich es richtig deute? Es ergibt sich daraus also, daß obwohl angeblich 161 W/m² empfangen werden, nur 160,4 W/m² abgestrahlt werden. Berechnen wir also die Differenz: 161 W/m² ergeben gem. SB minus 42,31°C. 160,4 W/m² ergeben minus 42,53°C, also eine Differenz von 0,22°C.

      Was stellen diese 0,22°C nun dar? Ist es der Einfluß des gesamten „Treibhauseffektes“ der als „natürlich“ mit +33°C angegeben wird? Oder ist es nur der anthropogene Anteil? Und worauf bezieht sich diese Erkenntnis überhaupt? Ist das verglichen mit „Vorindustriell“ so oder war das schon immer so?

      Eine logische Antwort wird sich vermutlich schwer finden lassen, wie allgemein üblich bei der 97%-Konsens-Klimatologie …

  3. Der Autor präsentiert eine ausgezeichnete Darstellung des groben Unfugs der ein wesentlicher Bestandteil des lukrativen Geschäftsmodells „Klimaschwindel“ ist:

    In den Klimazonen Russland und Kanada leben die Menschen doch offenbar recht zufrieden bei einer „mittleren Temperatur“ von -5°C. 3°C mehr würde sicher Freude auslösen, selbst wenn die Fläche mit dem Permafrost etwas schrumpft. Die Menschen in China bei gegenwärtig 7°C und in den USA mit 8,5°C würden die angenehmen spanischen 13,5 °C immer noch nicht erreichen. In Dubai kann man gegenwärtig bei 27°C Ski laufen und der Strom der Touristen zu den Malediven und Seychellen dürfte auch bei dann 30°C kaum versiegen.

    Was wird wohl die unbekannte Klimazukunft von uns fordern? – Mehr oder weniger Deiche? – Mehr oder weniger Kühlung/Heizung? – Mehr oder weniger Winterdienst? – Oder würden zunächst andere Politiker vollauf genügen?

    • Schön, SIE wiederzutreffen, Herr Wolff – mich haben doch Ihre „scribd“-Artikel sehr überzeugt – dank für die EIS-Aerosol-(HydroMeteore)-Hinweise – DA kam ich drauf, dass der Temp.-Anstieg seit 70ern „auch“ mit der FLIEGEREI in 10 KM Höhe zu tun haben könnte – bei etwa 800 Mio. To/p.a. CO2 aus TriebWerken entstehn gleichzeitig „300“ Mio. To/p.a. H2O-EisAerosole ebd. – durfte ICH zuletzt sogar dem H. Rahmstorf auf SPON „vergegenwärtigen“ – wurde ER doch ziemlich kleinlaut 😉

      • NACHTRAG: – die von David J. TRAVIS et al. nach 9/11-FlugVerboten (drei Tage) von 4.000 US-Stationen ausgewerteten Daten (in NATURE 08/2002) belegten eine TEMP.-KONTRAST-„ERHÖHUNG“ von mind. EINEM GRAD – allerdings auf „Contrails“ (KondensStreifen) zurückgeführt – IHRE, Herr Wolff, „unsichtbaren“ HydroMeteore wirken immer, natürlich nur so lange, bis sie der „Schwerkraft zum Opfer“ fallen – deswegen auch der HIATUS bei einem „entsprechenden“ FLUG-Aufkommen – SPANNEND sind jetzt die „CORONA“-WERTE diesbezüglich (fast 100% weniger Flieger) 😉

      • Ihr Hinweis auf die Wolffschen scribd-Texte belegt, dass Sie nichts von der Materie verstehen. Was Wolff zum Einfluss der Wolken behauptet, beruht auf seiner Fehlinterpretation eines Energieschemas der NASA.

        Wolff behauptete bereits vor 10 Jahren in seinem Machwerk „Keine Klimaänderung durch Kohlendioxid“:

        „Aus der Energiebilanz der NASA (3) errechnet sich die Emission einer Wärmestrahlung der „Wolken“ in den Weltraum mit einer Leistung von 219 Watt/m2. Eine Strahlung gleicher Leistung ist dann auf die Erdoberfläche gerichtet. Die Leistung dieses Strahlungsanteils wird dort absorbiert und gewandelt und bleibt damit Bestandteil der in der Erdkruste und Atmosphäre gespeicherten Solarenergie. Dieser Vorgang ist vergleichbar zum Energiefluss vom Äquator zu den Polargebieten.“

        Wolffs Behauptungen sind alle falsch. Wie man dem damals verbreiteten Energieschema der NASA entnehmen kann, werden 64 % von der Atmosphaere und den Wolken in Richtung des Weltraum emittiert. Und das sind wolffs 219 W/m², denn 100 % entspricht einem Viertel der Solarkonstante, die damals noch mit 1367 W/m² angesetzt wurde.

        Selbstverstaendlich wird der groesste Anteil an der Emission von infraroter Strahlung in den Weltraum von den Gasen H2O, CO2 (und Ozon) geleistet. Nach Peixoto & Oort (1992) sind das etwa 38 % (= 130 W/m^2). Es folgen die Wolken mit etwa 26 % (= 89 W/m^2). Ein kleiner Anteil von etwa 6 % (= 21 W/m^2) wird von den Wasser und Landmassen nahe der Erdoberflaeche direkt in den Weltraum emittiert. Die in dem NASA-Energieschema aufgelisteten Prozentwerte stimmen mit denen von Peixoto & Oort weitgehend ueberein. Allerdings wurde im NASA-Schema nicht zwischen optisch aktiven Gasen und Wolken unterschieden. Andere Autoren lieferten Zahlenwerte, die sich leicht von denen von der Schemata nach Peixoto & Oort (1992) sowie der NASA unterscheiden.

        Auch ist Wolffs Behauptung, dass eine Strahlung gleicher Leistung dann auf die Erdoberflaeche gerichtet ist, falsch, denn die Temperatur der Wolkenbasis unterscheidet sich von der der Wolkenobergrenze.

        Hadley-Zellen vom Aequator bis zu den Polargebieten existieren nicht.

        • @Gerhard Kramm,

          Kramm hat zu keiner meiner Veröffentlichungen bei Sribd eine Kritik vorgetragen. Ein Kommentar zu seinem Beiträg ist daher nicht möglich.

          • Das Schoene an Ihren scribd-Beitraegen ist, dass Sie Herausgeber, Editor, Autor, und Reviewer in einer Person sind. Hinzu kommt Ihre serielle Meinungsvielfalt.

            Aus wissenschaftlicher Sicht kann man Ihre scribd-Beitraege so einordenen:

            Diese Beitraege enthalten Gutes und Neues, nur ist das Neue nicht gut und das Gute nicht neu.

        • @KRAMM – Dank für IHRE Mühe – aber ICH habe seit fast zwei Jahren selbige (Mühe), auf SPON und T-online, überhaupt die VERHÄLTNISSE in der ATMO bezügl. H2O-CO2-Wolken sowie EIS-Aerosole (durch Flieger) etc. für NormalSterbliche „geradezurücken“ – WICHTIGER für mich wäre, geehrter Herr Kramm, eine EinSchätzung der Wirkung o.g. „FlugVerbote“ !?! – P.S.: – Ich bin nur gelernter „Aufklärer“ (BW) und Journalist a.D. 😉

          • Schoen fuer Sie. Aber ich arbeite seit 40 Jahren in der Physik der Atmosphaere. Und es ist vollkommen egal, was ein Wolff zur Wolkenmikrophysik schreibt. Ich bevorzuge die Fachliteratur, u.a. die Lehrbuecher von Pruppacher & Klett (1978, 1997), „Microphysics of Clouds and Precipitation“, und Houze (1993, 2014), „Cloud Dynamics“. An einigen Arbeiten, die meine Ehefrau zur Wolkenmodellierung verfasst hat, war ich auch als Mitautor beteiligt.

    • Zitat:

      „Die Einstrahlung der Sonne bestimmt in Verbindung mit dem Treibhauseffekt das Klimageschehen auf der Erde“

      Diese unsinnige Aussage findet sich in Unterkapitel 3.1 Der Einfluss der Sonne“ des Buches „Wohlstand oder Katastrophe?: Warum die Nutzung fossiler Brennstoffe eingestellt werden sollte“. Der Autor dieses Buches, was im Jahr 2006 bei Books on Demand erschien und noch heute angeboten wird, ist ………:

      Ulrich Wolff

      Aber es gibt noch „lustigere“ Zitate:

      „Ein Anstieg der mittleren Temperatur der Atmosphaere um etwa 5 Grad C auf etwa 20 Grad C bis zum Jahre 2050 ist nicht mehr abzuwenden.“

      „Wenn der Verbrauch von Kohlenstoff nicht rechtzeitig vollstaendig eingestellt wird, ist zu erwarten, dass die Erde noch deutlich vor dem endgueltigen Verbrauch der fossilen Energievorraete als Folge der Erwaermung fuer Menschen unbewohnbar wird.“

      Diese Aussagen finden sich im Unterkapitel 3.5 Schlussfolgerungen.

      Im Vergleich dazu lesen sich die IPCC-Berichte wie die Beitraege von sog. Klimaskeptikern.

      Zieht man die Wolffschen Zahlenwerte heran und berechnet danach den sog. Klimasensitivitaetsparameter C_S, so erhaelt man

      C_S = 1,63 K m^2/W

      Zum Vergleich: Im WBGU-Sondergutachten von 2009 wurde von Schellnhuber & Co. ein Wert von C_S = 0,80 K m^2/W aufgelistet. Und Hansen et al. (2011) gingen von einem Wert von C_S = 0,75 K m^2/W aus.

      Die Behauptungen von Wolff beinhalten, dass das 2-Grad-Ziel der Pariser Klimavereinbarung von 2015 bereits Mitte der 1980er Jahre verletzt worden waere. Da Wolff niemanden zitierte, darf man davon ausgehen, dass seine Behauptungen sein Gedankengut sind.

      Wie soll man Autoren nennen, die massgablich zum Klimaschwindel beigetragen haben?

  4. Karsten Leibner
    20. Mai 2020 um 14:32

    Globale Mitteltemp. u. Trenberth Diagramme sind Esoterik, kommen aber leider in den Schulbüchern vor.
    Hr.Leibner könnten Sie mi bitte eines nennen mit Trenberth Diagramm.

    • Ernst Klett Verlag, Infoblatt Strahlungshaushalt, Schulbücher, Lernmaterial, hier wird der Strahlungshaushalt als Grafik abgebildet. Zwar von Klett bearbeitet, entspricht er der dem Trenberth Diagramm.
      Dabei auch noch gefunden: Hausarbeiten.de, Der Treibhauseffekt als Thema im Sachunterricht
      Hier sind die 15 Grad, Rahmstorf, Schellnhuber, Latif sogar namentlich verewigt.
      Das war eine Master Arbeit, die mit 1 bewertet wurde!
      Kein Wunder, dass unsere Kinder zu Freitagshüpfern werden!

  5. Zitat Furrer:
    „Wenn wir beim Thema Eis sind, weshalb schmelzen Gletscher? Nein, nicht weil die Luft zu warm ist, sondern weil zu wenig Niederschläge fallen. Gletscher an Land sind durch Niederschläge entstanden, wachsen dank dieser und gehen zurück, wenn zu wenig Schnee fällt.“

    Naja, demnach müssten gie Gletscher der Alpen wachsen, nachdem die vergangenen Winter zumindest in
    Österreich schneereich waren.

    Folglich darf man ihre Mutmaßung getrost verwerfen: so einfach ist das nicht.

    • Sehr geehrter Herr Ketterer,

      da haben sie wohl nicht verstanden, was Herr Furrer gemeint hat, warum die Gletscher schmelzen oder wachsen. Und obwohl Herr Furrer dies super erklärt hat, verstehen Sie es immer noch nicht.

      Da kann ich Ihnen leider auch nicht weiterhelfen, so einfach ist das mit Ihnen.

    • Man müsste ergänzen: „… und der gefallene Schnee als Firn den Sommer überlebt… “
      Dann wachsen Gletscher, ansonsten schrumpfen sie.

      • Danke, genau so sehe ich das auch. Und damit sind wir bei uns in den Alpen bei Sonnenschein und auch Temperatur. Der Schnee ist cum grano salis Voraussetzung, aber nicht alleine hinreichend.

    • Diese Behauptung ist falsch. Selbstverstaendlich kann man die oberflaechennahe Lufttemperatur global mitteln. Dazu ist nur die Definition des globalen Flaechenmittels erforderlich. Esoterik wird es erst dann, wenn das Stefan-Boltzmann-Gesetz auf diese globale Mitteltemperatur angewendet wird. Globale Mitteltemperaturen haben in der Energetik der Atmosphaere nichts zu suchen.

  6. Super-Fachbeitrag, ich bin begeistert, daher volle Punktzahl.

    Diesen 3-teiligen Fachbeitrag sollte man den „Leuchten“ von den Altparteien und den „Qualitätsmedien“, insbesondere dem ÖRR auf den Schreibtisch legen. Damit sie endlich begreifen, was für einen abgrundtiefen Blödsinn sie dauernd bzgl. „Klimaschutz“ verzapfen (von sich geben).

    „Eigentlich“ müssten die Mächtigen dieser Welt zusammen beraten, wie die GRÜNEN Blutsauger am besten entfernt werden, um den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Krise nicht zu gefährden.

    Bin gespannt, was da in den nächsten Monaten von Trump noch kommt, es wird spannend.

  7. Auch wenn mit „0,9 W pro Quadratmeter, die wir dem «Treibhaus-Effekt» zu verdanken hätten“ der ominöse Treibhauseffekt offenbar nicht korrekt wiedergegeben wird, kann man die Schlussaussage nur unterstreichen:
    „In einem solchen Schonklima gedeiht entsprechend allerhand Fake Science. Der prominente französische Geophysiker Vincent Courtillot hat schon vor Jahren gewarnt, die Wissenschaft werde für solchen Opportunismus, für die Kollaboration mit den Adepten einer lukrativen Scheinwissenschaft, ihren Preis zahlen müssen.“
    Je früher desto besser! Ein radikales Aufräumen mit dieser unseligen Alarm-Wissenschaft wäre das unverzichtbare Gebot der Stunde!

    • Die radiative Imbalance am Oberrand der Atmosphaere von 0,9 W/m^2, wie von Trenberth et al. (2009) suggeriert, ist nicht der Treibhauseffekt.

      Die Energieschemata, zu denen auch das von Trenberth et al. (2009) zaehlt, beruhen auf der Annahme der Stationaritaet, d.h. der Gesamtenergiegehalt der Atmosphaere wird als zeitlich konstant angenommen. Das bedeutet, dass das Integral ueber alle Energiefluesse an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere und am Oberrand der Atmosphaere identisch gleich Null sein muss, denn in der Erdatmosphaere existieren keine Netto-Quellen oder -Senken von Gesamtenergie.

      An der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere sind selbstverstaendlich auch die Fluesse von sensibler und latenter Waerme zu beruecksichtigen. Diese werden nicht direkt bestimmt, sondern an Hand der lokalen Messungen der mittleren meteorologischen Groessen berechnet, wobei Parameterisierungsansaetze herangezogen werden. Vielfach werden auch die Ergebnisse von Modellsimulationen herangezogen, um diese global gemittelten Energiefluesse zu bestimmen. In diesen Modellen werden ebenfalls Parameterisierungsansetze verwendet.

      Nun ist es erforderlich, solche Parameterisierungsansaetze an Hand direkt gemessener Fluesse von sensibler und latenter Waerme zu validieren. Allerdings koennen diese Energiefluesse nur mit einer limitierten Genauigkeit direkt gemessen werden. Man muss grundsaetzliche von relativen Ungenauigkeiten von 15 – 20 % ausgehen. Das bedeutet, dass die Parameterisierungsansaetze Flusswerte liefern, die mindestens von der gleichen Ungenauigkeit betroffen sind. Die in dem Energieschema von Trenberth et al. (2009) erwaehnten Werte fuer die Fluesse von sensibler und latenter Waerme sind also viel zu ungenau, um an der Grenzflaeche Erde-Atmosphaere eine ausgeglichene Ernergieflussbilanz gewaehrleisten zu koennen. Erst dann, wenn diese existieren wuerde, muesste eine ausgeglichene Strahlungsbilanz am Oberrand der Atmosphaere existieren.

      Fazit: Wer mit einer radiativen Imbalance von 0,9 W/m^2 rumwedelt, der keine Ahnung von Messgenauigkeiten.

      • „Erst dann, wenn diese existieren wuerde, muesste eine ausgeglichene Strahlungsbilanz am Oberrand der Atmosphaere existieren.“

        Selbst dann nicht, da es keinen physikalischen Zwang für eine ausgeglichenen Strahlungsbilanz gibt. Darüber hinaus ist zwar die auf die Atmosphäre treffende Einstrahlung der Sonne gut zu quantifizieren, wie man aber die Abstrahlung des Erdsystems aufs Komma genau bestimmen will ist mir nicht ganz eingängig. Rechnen kann man natürlich alles mögliche, aber messen???
        Unabhängig davon fehlt mir auch noch die Berücksichtigung der per Sonnenwind/Plasmastrom eingebrachten Leistung in die Atmosphäre. Energieflüsse dieser Art spielen bei den Oberflächentemperaturen einiger Monde im Sonnensystem eine nicht zu vernachlässigende Rolle.

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