L.A. Times auf frischer Tat ertappt: hat einen Fake Link konstruiert zwischen Klima, Dürre und Waldbränden

Blick in den Yosemite Nationalpark. Bild: Florian Carls / pixelio.de

H. Sterling Burnett
Die Los Angeles Times hat hinsichtlich der falschen Klima-Krise einen neuen Weg des Geldscheffelns gefunden und Auszeichnungen der Linken entgegen zu nehmen: einen neuen Rundbrief mit der Bezeichnung „Boiling Point“ [Siedepunkt]. Sammy Roth, seines Zeichens Energie-Reporter bei der Times veröffentlichte am 5. Mai eine Vorschau des Rundbriefes mit einem ziemlichen Paukenschlag – ohne auch nur die Spur eines wissenschaftlichen Belegs dafür anzugeben. Roth behauptete: „Dürre in Nordkalifornien kann zu einem frühen Beginn der Waldbrand-Saison in diesem Jahr führen – und wie die Kalifornier während der letzten Jahre erfahren mussten, befeuert der Klimawandel immer verheerendere Dürren und Brände“.

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA; der amerikanische Wetterdienst) berichtet hier und führt die Graphik unten als Beleg an, dass in Nordkalifornien derzeit eine „moderate Dürre“ herrscht und einer der wenigen Orte in den USA mit trockeneren Bedingungen als üblich ist, während in Südkalifornien „moderat nasse“ Umstände herrschen.

Hmmm … in einigen Gebieten ist es trocken, in anderen nass, in den meisten Gebieten aber normal. Das muss die Klima-Krise sein!

[Hervorhebung vom Übersetzer]

In Wirklichkeit herrscht in den USA nur in einem geringen Teil eine Dürre, wie hier sowie in der gleichen NOAA-Graphik oben gezeigt. Außerdem zeigt die Abhandlung „Climate at a Glance: Drought“, dass die Vereinigten Staaten den Aufzeichnungen zufolge die längste Periode in der aufgezeichneten Geschichte durchlaufen hat, ohne dass in mindestens 40 Prozent des Landes „sehr trockene“ Bedingungen herrschten, wobei die Dürre-Höhepunkte um 1978, 1954, 1930 und 1900 viel schlimmer waren als das, was die USA zu irgendeinem Zeitpunkt im 21. oder späten 20. erlebt haben.

In der gleichen Abhandlung wird genauso überzeugend dargelegt, dass die Dürre-Gebiete in den USA in den Jahren 2017 und 2019 die geringste Ausdehnung seit Beginn von Aufzeichnungen gehabt haben.

Sogar das IPCC räumt mit „hohem Vertrauen“ [high confidence] ein, dass die Niederschläge in Landgebieten der Mittleren Breiten auf der Nordhemisphäre während der letzten 70 Jahre zugenommen haben (einschließlich der USA), wohingegen das IPCC hinsichtlich irgendwelcher negativen Trends hierzu „geringes Vertrauen“ geltend machte.

Angesichts der schwach ausgeprägten Dürrelage und des Umstandes, dass Dürre der größte Einzel-Klimafaktor hinsichtlich Buschbränden ist, sollte es keine Überraschung sein, dass derartige Brände während der letzten Jahre eben nicht immer häufiger aufgetreten waren. In den wenigen Gebieten, in denen es zu besonders verheerenden Bränden gekommen war wie etwa in Kalifornien und Australien erklärt der Geologe Gregory Wrightstone sowie Senatorin Jennifer Fielder aus Montana, dass die Wurzel dieser Brände in schlechtem Land-Management seitens der Regierung in Gebieten zu finden ist, welche anfällig für Flächenbrände sind.

Vielleicht sind es all diese guten Nachrichten und wissenschaftlichen Belege, die Roth und die Times dazu bringen, ohne jeden wissenschaftlichen Beweis falsche Behauptungen zu erheben, um die für sie sehr einträgliche Klima-Angst am Leben zu halten.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

H. Sterling Burnett, Ph.D., is managing editor of Environment & Climate News and a research fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute. Burnett worked at the National Center for Policy Analysis for 18 years, most recently as a senior fellow in charge of NCPA’s environmental policy program. He has held various positions in professional and public policy organizations, including serving as a member of the Environment and Natural Resources Task Force in the Texas Comptroller’s e-Texas commission.

Link: https://climaterealism.com/2020/05/la-times-caught-inventing-fake-link-between-climate-drought-and-fires/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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4 Kommentare

  1. Solange es Klimakatastrophen-Gläubige gibt bleibt es der Verkaufs-Hit! Schlichtweg eine „geniale“ Erfindung, Wetteränderungen zu menschgemachten Klima-Weltuntergangs-Katastrophen hochzustilisieren! Eine auffällige Wetterkapriole, schon erkennt man den Klimawandel! Die Verblödungsmasche funktioniert fantastisch! Verschreckte Bürger lassen sich damit auf ewig rupfen! Rahmstorf&Co leben gut davon!

  2. Die Niederschlagsvariabilität sowohl in den USA als auch in Europa wird durch globalen Wellensysteme mit den Wellenzahlen 1 bis 4 verursacht. Die können nämlich lange Zeit stationär sein. Und wenn der Wellenrücken über Mitteleuropa liegt wird es auch hier trocken. Und je nachdem, wo der im Winter liegt, wenn er denn existiert, gibt es Kälte, Schnee oder flüssige Nässe.
    Beim DWB gab es ja immer die Monatskarten der jeweiligen Jahre, global und europäisch.
    Ich erinnere mich noch an den irrsinnig langen Winter 1962/63. Da gab auf Elbe und Weser so viel Eis, daß die Fahrwasserbojen eingeholt werden mußten und die Schiffe von den Lotsen nur am Tag rein und raus gebracht werden konnten. Und in der Ostsee lagen die Schiffe mitten im Eis fest.
    Derartige Abweichungen von der sonstigen Variabilität gibt es und gab immer mal. Nur wissen die Journalisten das nicht und die von Politikern abhängigen Wissenschaftler müssen das erzählen, was die Politiker hören wollen.
    Fakt ist beispielsweise, daß im Mittleren Westen der USA seit 1950 die Jahresmitteltemperaturen niedriger sind als zwischen 1930 und 1950. Da ist nix mit „Klimaerwärmung“.

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