Das Messer in der Wunde drehen: Euro­päische Gesetz­geber ziehen strengere Klima-Gesetze in Betracht

Propaganda. Bild: unsplash.com

Kate Abnett
(Reuters) – Gesetzgeber der Europäischen Union denken darüber nach, die von dem Block geplanten Klimagesetze weiter zu verschärfen in Gestalt von strikteren Zielen in naher Zukunft und einer bindenden Verpflichtung eines jeden Mitgliedslandes, sich bis zum Jahr 2050 zu dekarbonisieren. Dies geht aus einem Reuters vorliegenden Entwurf hervor.

Derartige Ziele sind erforderlich, falls die Welt weiter bestehen soll, und um einen verheerenden Fallout der globalen Erwärmung zu vermeiden. Das sagt die Leitautorin des Dokumentes, die schwedische Juristin Jytte Guteland.

Die Europäische Kommission brachte den Gesetzentwurf im März ein – Wochen bevor die Coronavirus-Pandemie eine wirtschaftliche Krise ungeahnten Ausmaßes auslöste, welcher der Block mit „grünen“ Investitionen zu begegnen versprochen hat.

Zentriert um ein gesetzlich bindendes Ziel, die Gesamt-Treibhausgas-Emissionen der EU bis zum Jahre 2050 auf Null zu bringen, muss jedes Mitgliedsland zustimmen, damit das Gesetz in Kraft treten kann.

Dem Gesetzentwurf zufolge müsste jedes individuelle EU-Land seine nationalen Emissionen bis zum Jahre 2050 auf Null senken und danach die „Entfernung“ aller Treibhausgase aus der Luft anstreben.

Dies geht über das bisherige Ziel der Kommission hinaus, einigen Mitgliedern einen längeren Zeitraum einzuräumen, falls andere dieses Ziel früher erreichen.

Der Entwurf fordert auch, das EU-Klimaziel bis 2030 zu verschärfen, und zwar mit Emissionskürzungen um 65% des Niveaus von 1990 und nicht nur um 50% bis 55% wie bisher von der Kommission vorgeschlagen.

Guteland, Chefunterhändlerin der Parlamentsdebatte zu dem Klimagesetz sagte, dass ihr Vorschlag dem Emissionsweg folgt, den Wissenschaftler zur Vermeidung eines katastrophalen Klimawandels vorgelegt haben.

„Die Wissenschaftler sprechen von planetarischen Grenzen. Falls wir unsere Emissionen während der ersten 10 Jahre nicht rascher senken, könnten wir diese planetarischen Grenzen überschreiten“, sagte Guteland bzgl. des Risikos, die entscheidende Marke von 1,5°C zu übertreffen. „Es ist eine politische Entscheidung, ob wir das tun oder nicht“.

Der gesamte Beitrag steht hier.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/05/09/twisting-the-knife-european-lawmakers-consider-tougher-climate-law/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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19 Kommentare

  1. Wenn man allen Europäern die Pflicht auferlegt, bis 2030, spätestens aber bis 2050 aus Europa auszuwandern, ist all das kein Problem.

    Also – Politiker (und -innen) bitte ab sofort mit gutem Beispiel vorangehen!

  2. Der einzige verheerende Fallout, den ich hier erkenne, ist der des Sachverstandes der Leitautorin des Dokumentes, der schwedischen Juristin Jytte Guteland.
    Weder von Geophysik noch von Meteorologie eine Ahnung, aber sich wichtig tun, indem man hundertmal gehörte Alarmismus-Meldungen nachplappert.
    Als Juristin hat sie für ihren Vortrag unwiderlegbare Beweise vorzulegen. Aber welche sollen das sein? Etwa schon wieder die lächerliche Konsens-Behauptung sämtlicher einschlägigen Wissenschaftler zu einem bevorstehenden Weltuntergang, den nun alle aufrechten Klimaretter verhindern müssen?.
    Solchen Quatsch können nur Leute verbreiten, die tatsächlich glauben, der Mensch könne das Wetter, und damit das Klima mit nur etwas guten Willen selber machen!

  3. Man merkt, dass sie keine Naturwissenschaftlerin ist. Ich hätte es stärker formulieren können.
    Auch wundert es unsereinen nicht, dass sie Mitglied der Soros-Organisation „European Council on Foreign Relations“ ist.

  4. Ich hatte heute das „Vergnügen“ an Europacable – Carbon footprint training (Kabel) – Webinar teilzunehmen. Wenn man sieht wie tief sich der Irrsinn bereits in die Fachverbände gefressen hat, das stoppt keiner mehr bevor es knallt….

  5. Wunderbar, dann frisch ans Werk!

    Lasst uns Nägel mit Köpfen machen, wenn schon Dekarbonisierung, dann aber richtig!

    Und diese vielen, uralten Kernkraftwerke überall in Europa, das ist gar nicht gut!

    Eine qualitativ-hochwertige, vom Wetter unabhängige, konstante, umweltfreundliche und preisgünstige Energieversorgung wäre als Unterstützung für die Wirtschaft, aber auch für den privaten Haushalt unabdingbar. Solar/Wind kann das leider nicht leisten, denn qualitativ schlecht, viel zu teuer und unzuverlässig. Und ständig müssen bei Dunkelflaute diese „bösen“ Kohle/Gaskraftwerke einspringen. Damit lässt sich kein Tesla mit gutem Gewissen aufladen.

    Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah:
    Wie wäre es mit dem sofortigen Bau eines THTR-2000? Das wäre ein Thorium-Hoch-Temperatur-Reaktor mit 2 GW Leistung. Der Prototyp THTR-300 existiert bereits und gilt als inhärent sicher. Das wurde bereits 2 x mal am AVR in Jülich nachgewiesen. Die Kernkraft, da komplett co2-frei, sollte „eigentlich“ auch von der EU (GREEN Deal) unterstützt werden, auch die Entwicklung des Dual Fluid Reaktors. Das wird aber nicht der Fall sein, denn die Beraterfirmen für den „GREEN Deal“ wollen ja die Auszahlung der „GRÜNEN Klimaschutz-Kohle“ maximieren. Diese gibt es aber nur für schwachsinnige, sinnbefreite Projekte wie „GRÜNER Wasserstoff“, Wind/Solar +Einspeisevergütung, co2-Zertifikate-Handel usw. Die Kernkraft stört da massiv, wird also folgerichtig von den Altparteien (ohne Werte-Union), den „Qualitätsmedien“ und den GRÜNEN Großinvestoren auf das Schärfste bekämpft. Merke: beim Verteilen der „GRÜNEN Klimaschutz-Kohle“ endet jede Freundschaft.

    Die Alternative zur europaweiten Massenarbeitslosigkeit und den entsprechenden sozialen Unruhen wäre ein Konjunkturprogramm „mit Schmackes“:
    1.) komplettes Streichen der schwachsinnigen Co2-Grenzwerte (inklusive der Strafzahlungen)
    2.) Anpassung der no2-Grenzwerte auf fachgerechte Werte
    3.) komplettes Austrocknen des GRÜNEN Subventionssumpfes
    4.) keine co2-Steuer, keine co2-Zertifikate
    5.) das Prinzip der freien Marktes muss auch in der Energiewirtschaft gelten, d.h. kein EEG, keine Vorrangeinspeisung
    6.) „Green Deal“ wird ersatzlos gestrichen
    7.) Keine vorzeitige Abschaltung der Atom/Kohle-Kraftwerke

    Kosten dafür: keine

    Für alle F4F-Hüpfer: der nächste Klimawandel hat bereits begonnen, seit 2016 wird es kälter! Gut möglich, dass es in einigen Jahrzehnten so kalt wird, wie in der kleinen Eiszeit, die vor nicht einmal 200 Jahren endete. Frage an den GRÜNEN F4F-Hüpfer: werden bei den Windmühlen schon Anti-Vereisungsanlagen eingebaut, wie bei Flugzeugen schon längst üblich?

    • Das meine ich konkret mit der „GRÜNEN Klimaschutz-Kohle“ für schwachsinnige, sinnbefreite Projekte: Einfach nach „Geo-Engineering“ googeln. Investmentmöglichkeiten rund um das co2!

      Die bereits investierten GRÜNEN Großinvestoren werden wohl ungeduldig, deswegen „Europäische Gesetzgeber ziehen strengere Klima-Gesetze in Betracht“.

  6. Ich habe nun nicht studiert und auch kein Abitur nur 10 Klassen POS aber selbst in mir reift die Erkenntnis, daß wir alle gesundheitliche Probleme bekommen wenn wir alles Schädliche aus der Atmosphäre tilgen. Oder wie ein Ökogrünlinker bei einer FfF demo sagte: Das CO² muß weg, schauen sie sich nur die Bäume an!!! Ich würde mich ja gerne um einen Posten bei den Klimavorausseher bewerben aber ich denke beim Eignungstest, falls es so einen überhaupt gibt, würde ich versagen. Begründung: Zuviel fachfremdes Wissen(kann bis drei zählen)kennt den biologischen Unterschied zwischen einer Amöbe und einem homo sapiens.

  7. Die „„Entfernung“ aller Treibhausgase aus der Luft“ könnte sich schwierig gestalten. Das Haupt-Treibhausgas Wasserdampf ist in den Weltmeeren ja in praktisch unerschöpflicher Menge vorhanden.
    Würde es dann nicht auch zu kalt? Gemittelt -18°C oder so?
    Wurde dabei ein möglicher Rückgang der Ernteerträge berücksichtigt?
    Mit welcher Apparatur soll das ganze CO2 aus der Luft entfernt werden? Woher kommt die Energie zum Antrieb der Apparatur?
    Das Volumen von flüssigem CO2 ist größer als das ursprüngliche Volumen der Fossilen Brennstoffe, in den ursprünglichen Lagerstätten wäre also zu wenig Platz. Soll das CO2 in den Ozeanen verklappt werden? Wie würde verhindert, dass es dann wieder in die Atmosphäre gelangt?

    • Schon klar:
      Ein Absenken des co2-Anteils in der Atmosphäre von den derzeitigen 400 ppm auf 100 ppm ist gleichbedeutend mit einem Massensterben auf der Erde. Die Pflanzen sterben zuerst, dann die Tiere und Menschen, da keine pflanzliche Nahrung mehr verfügbar ist.

      Der erfahrene Neurologe bezeichnet das auch als „GRÜNE Dekarbonisierung“ im fortgeschrittenen Stadium.

  8. Der unkommentierten Beitrag hier zitiert Reuters, wo man wieder einmal europäischen Klima-Irrsinn in Reinstformat vorgesetzt bekommt. Sogar ein Herr Rahmstorf hat jetzt (endlich) eingestanden, dass die Klimamodelle übertreiben („zu heiß laufen“). Hilft aber nichts: Europa und unsere politischen Spitzendamen sind inbrünstig in den „Klima-Weltuntergang“ verliebt und werden nie und nimmer von der „Weltrettung“ ablassen – es ist und bleibt ein Selbstläufer!
    Wo doch Steuerzahler mit Billionen geschröpft werden können und Katastrophen-Ursula es gleichzeitig als „Wirtschaftsankurbelung“ nach Corona verkaufen kann. Nach dem Motto: Die Deppen glauben einfach alles, wenn es um „Klima-Weltrettung“ geht…

  9. Man muß sich fragen, ob Leute, die solche Forderungen ernsthaft stellen, noch irgend eine Form von eigenem Restverstand haben?

    Wenn man sowas einfordert, sollte man doch zumindest auch dazusagen, was es bedeutet und welche Alternativen mit welchen Konsequenzen notwendig sind.

    Man kann nur hoffen, daß „das Volk“ irgendwann beginnt, selbst zu denken und absurd agierende Politiker in die Wüste schickt.

    Wohin blinde Wissenschaftshörigkeit führt, kann man am ununterbrochen laufenden Niedergang der weltweiten Wirtschaftssysteme ermessen …

    • „Man muss sich fragen, ob Leute, die solche Forderungen ernsthaft stellen, noch irgend eine Form von eigenem Restverstand haben?“

      Der erfahrene Neurologe bezeichnet das als „GRÜNE Dekarbonisierung“ im fortgeschrittenen Stadium.

  10. Die haben sich derart verrannt, dass sie gar nicht zugeben können, dass sie sich geirrt haben. Sie würden als „pieps“ dastehen.

  11. zu: Jytte Guteland, Leitautorin (Lebenslauf liegt nicht vor auf europarl.europa.eu)

    Will Korruptistan durch dummdreisten Grœßenwahn mächtiger als Russland o. China o. USA werden?

    • @Alwin Bruno
      Nein, unsere Wohltäter wollen die Wirtschaft kaputtmachen, um die Menschen leichter zu versklaven. Kaputte Wirtschaft = kaputte militärische Verteidigunsmöglichkeit. Die weissen Völker sollen mit Nichteuropäern vermischt werden, um ein Sklavenvolk zu etablieren.
      Ach ja, nicht vergessen ein wichtiger Faktor: Auf dem Weg in die schöne neue Welt soll die Zinszahlung pro Kopf immer höher werden.

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