Das Corona-Papier: Wie das Innenministerium das Risiko heraufbeschwor

Corona Panik bedingt, keiner da, Berliner Olympia Sation; Bild Marco Zaremba / pixelio.de

von Gunter Frank
Liebe Leser und Leserinnen, was ich Ihnen heute schreibe, müsste, wenn wir noch einigermaßen funktionierende Institutionen, Behörden, Gerichte und Medien haben, den Lockdown zu einem unverzüglichen Ende bringen.

Denn nun folgt eine Geschichte, in der man sich an Watergate und Wistleblowing erinnert fühlt, nur jetzt, heute und mittendrin. Da ich Arzt bin, und mich vor allem Menschen interessieren, werde ich sie Ihnen auch genau aus dieser Perspektive erzählen.

Sie kennen vielleicht meine Corona-Beiträge. Die sachliche und fundierte Herangehensweise bekommt sehr viel Zustimmung. Das führte dazu, dass mich vor zehn Tagen ein Mitarbeiter des Bundesministeriums des Innern darum bat, ihn bei der Erstellung einer medizinischen Schadensanalyse des Lockdown zu unterstützen. Aus meiner 20jährigen Erfahrung mit den Themen Ernährung und Übergewicht weiß, wie wenig sich Behörden und Institutionen – von Medien will ich erst gar nicht sprechen – mit der tatsächlichen Erkenntislage beschäftigen. Daher wunderte ich mich nicht über die Antwort auf folgende Frage: Ist die Analyse des Schadens der eingeleiteten Corona-Schutzmaßnahmen nicht längst vom Ministerium erstellt worden? Die unglaubliche Antwort: Leider nein. Der Mitarbeiter des Bundesministeriums hätte dazu Vorstöße gemacht, aber sei jeweils auf taube Ohren gestoßen und es sei sogar mit Konsequenzen gedroht worden, sollte er nicht dazu schweigen. Insofern war dieser Anruf sehr mutig und der Mitarbeiter wusste, dass dieser Weg für ihn nicht leicht werden würde.

Daraufhin vermittelte ich ihm schnell die Adressen meines fachlichen Netzwerkes, die Kollegen haben sich neben ihren fordernden Berufen (universitäre Institutsleiter bis hin zu Klinikleitern) sofort an die Arbeit gemacht und es dem Mitarbeiter so ermöglicht, innerhalb einer Woche eine belastbare, fachlich hochkompetente Einschätzung der medizinischen Folgeschäden des Lockdown zu erstellen.

Das Ergebnis überrascht keinen Experten: Der Schaden wird rein medizinisch betrachtet viel höher sein, als ihn Corona je hätte verursachen können. Damit zusammen hängen natürlich auch die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Schäden. Alles bedingt sich gegenseitig, aber in diesem Papier ging es vor allem um die medizinische Seite, wie beispielsweise den 2,5 Millionen in den Corona-Monaten nicht durchgeführte Operationen, Weiterbehandlungen, Früherkennung oder Pflegeeinschränkungen.

Gestern schloss er das Papier ab. Neben der medizinischen Schadenseinschätzung des Lockdown steht darin auch, dass es niemals zu diesen Maßnahmen hätte kommen dürfen. Denn in Bezug zu den Dimensionen eines nationalen Katastrophenschutzes hatte die Corona-Infektion zu keinem Zeitpunkt das Potential, eine nationale Katastrophe mit einer bedeutenden Bedrohung für die Allgemeinheit auszulösen. Das zeigen alle Zahlen, selbst die des RKI. Dieses Papier versandte er am Nachmittag des 8. Mai 2020 in den behördlichen Dienstweg, unter anderem auch an jedes Innenministerium der Länder. Er beschreibt darin auch detailliert, wie er zu der Corona-Fehleinschätzung kam, und wo der systemische Fehler in den Entscheidungsprozessen liegt.

Es ist so, wie ich es mir dachte: Die wichtigen Daten werden negiert und deren fachlich korrekte Interpretation gelangt nicht mehr in die Abteilungen der Ministerien und damit nicht mehr in die ministerialen Arbeitsvorlagen. Und die Öffentlichkeit, allen voran die Leitmedien, applaudiert dazu auch noch, anstatt auf diese grundlegenden Versäumnisse hinzuweisen. Diejenigen, die dies dennoch tun, stellvertretend seien Professor Sucharit Bhakdi und Professor Stefan Hockertz genannt, sind gezwungen, auf Internetmedien auszuweichen, was wiederum dazu benutzt wird, sie als Außenseiter zu diffamieren. Dieser Mechanismus schaukelt sich zu einer großen Verwundbarkeit unserer Gesellschaft hoch, die es nicht mehr ermöglicht, bei Krisen kompetenzgesteuert und angemessen reagieren zu können. Wie es in diesem Papier steht, existiert kein funktionierender Alarmknopf mehr, der die Politik effektiv warnt, wenn sie Gefahr läuft, sich auf einem Irrweg kolossal zu verrennen.

Das Ministerium reagierte prompt 

Dieses in die Ministerialbürokratie gestartete Papier führte nach nur zwei Stunden zu einer Antwort aus dem Ministerium an alle beteiligten Wissenschaftler. Hier die Email im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie darauf hinweisen, dass es sich vorliegend um ein von einem einzelnen Mitarbeiter verfasstes Papier handelt. Der Mitarbeiter war weder am Krisenstab beteiligt, noch beauftragt oder autorisiert eine solche Analyse zu erstellen oder zu veröffentlichen. Sie gibt seine private Auffassung wieder, nicht die des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

H.

Gemeinsamer Krisenstab des BMI/BMG

Stabsbereich 4

 

Hier einige Antworten auf dieses Schreiben von den beteiligten Fachleuten:

 

Sehr geehrte Frau H.,

danke für die Information. Da es sich um eine sehr dringliche Angelegenheit handelt, Herr XY im Interesse Ihres Hauses und der Republik handelt, und es sich bei uns zwar nicht um vom Krisenstab eingeladene, aber dennoch ausgewiesene Fachleute handelt, so wäre es glaube ich nicht nur klug, sondern auch politisch und sachlich vernünftig, in außergewöhnlichen Zeiten auch außergewöhnliche Wege zuzulassen. Ihre Position nehme ich zur Kenntnis. Verständnis dafür habe ich allerdings nicht.

Beste Grüsse

Harald Wallach

Prof. Dr.Dr.phil. Harald Walach

Dozent und Gastprofessor

Dept. Psychologie

Universität Witten-Herdecke

 

Verehrte Frau H.,

realisieren Sie bitte, dass viele sehr kundige Wissenschaftler auf Sie und Ihr Ministerium schauen, und dass alle Reaktionen sorgfältig dokumentiert werden. Die Wahrheit wird mit Sicherheit in nicht allzu ferner Zukunft ans Tageslicht kommen. Und dann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.

Wenn Sie die Wahrheit nicht erkannt haben, mögen Sie sich aus ureigenem Interesse mit dem Thema ernsthaft beschäftigen. Wir sind bestimmt keine Verschwörer, sondern wollen dazu beitragen, dass in unserem Land Unrecht beendet wird, das unendlich vielen Menschen unendlich viel Leid angetan hat. 

Ihr

Sucharit Bhakdi

 

Sehr geehrte Frau H.!
Haben Sie Dank für Ihren Hinweis.
Ich sehe, dass Sie Herrn XY in der Sache nicht widersprechen. Zudem höre ich, dass Herr Minister Seehofer Eigeninitiative seiner Beamten ausdrücklich ermutigt. Ich hoffe deshalb, dass Herrn XY die Anhörung nicht verweigert wird.

Ganz herzlich,

Gunnar Heinsohn

 

Sehr geehrte Frau H.,

vielen Dank für Ihren Hinweis.

Auch wenn es sich um ein von einem einzelnen Mitarbeiter des BMI verfasstes Papier handelt, dieser Mitarbeiter weder am Krisenstab beteiligt war, noch beauftragt oder autorisiert war, eine solche Analyse zu erstellen oder zu veröffentlichen, so wäre es doch angeraten, sich inhaltlich mit diesen Unterlagen zu beschäftigen. 

Formal mag es ein ungewöhnlicher Schritt dieses Mitarbeiters gewesen sein, aber sehr geehrte Frau H., wir leben zur Zeit auch in äußerst ungewöhnlichen Zeiten. Und diese historischen Zeiten berechtigen eben auch zu Eigeninitiative, die wir als Bürger von unseren Ministerien erwarten dürfen.

Somit erwarte ich von Ihnen nach dieser formalen Feststellung, die ich zur Kenntnis genommen habe, nun eine inhaltliche Auseinandersetzung – gern mit uns als Sachverständige.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Hockertz

 

Sehr geehrte Frau H.,

angesichts der dramatischen Lage, die jetzt schon in vielen Bereiche der Patientenversorgung bestehen und die sich an jedem Tag des Lockdowns verschlimmern, bitte ich darum, nicht auf Formalien zu bestehen, sondern sich inhaltlich mit den Problemen zu befassen. Als Bürger zähle ich darauf, dass die genannten großen gesundheitlichen Probleme, die durch den Lockdown entstehen, vom Bundesinnenministerium angemessen ins Verhältnis zu den Gefahren der Coronainfektion gesetzt werden. Darf ich Sie fragen, ob dies bisher ausreichend geschehen ist und wo dies einsehbar ist?

Mit freundlichen Grüssen

Gunter Frank

Soweit die Schreiben von beteiligten Wissenschaftlern an die Vertreterin des Krisenstabs. Der Mitarbeiter des Innenministeriums wurde daraufhin freigestellt und ein Gespräch für nächste Woche mit seinem Vorgesetzten terminiert.

Die Mail mit dem kompletten Bewertungspapier liegt nun über das Wochenende in den Email-Eingängen aller Innenministerien der Bundesländer. Wahrscheinlich hat sie dort noch keiner gelesen. Formal müssen die Mitarbeiter, die diesen Bericht aus dem Bundesministerium lesen und aufgrund seines alarmierenden Inhaltes diesen sofort an die vorgesetzen Stellen und Verantwortlichen weiterleiten. Dort müsste das geschilderte Problem zu unmittelbaren Reaktionen führen, wenn die Beteiligten ihrer Verantwortung gerecht werden wollen. Wir werden sehen.

Wie mit so brisantem Wissen umgehen?

Nun stand die Frage im Raum, wie man mit so einem brisanten Wissen umgeht. Ich habe deshalb Kontakte hergestellt, um den Mitarbeiter mit herausragenden wissenschaftlichen Netzwerken zu unterstützen. Es sollte auch eine kluge Strategie gefunden werden, mit der dieser hochwichtige Vorgang so kommuniziert werden kann, dass er von den großen Leitmedien aufgegriffen wird, nachdem die Länderministerien die Gelegenheit hatten, die brisante Analyse zu bewerten. Achgut.com bietet diese vertraulichen Netzwerke, da Achgut.com das Große Ganze im Blick hat und nicht vorschnell berichten will. Auszüge des Papiers fanden inzwischen jedoch auf anderem Weg in die Medien.

Ob es richtig ist zu berichten, bevor die Länderministerien die Chance hatten, auf dieses rund 200 Seiten umfassende Expertise zu reagieren, kann ich nicht beurteilen. Aber wie auch immer, die Katze ist nun aus dem Sack. Deshalb reagiere ich hier in Abstimmung mit Achgut.com. Der Redaktion liegt das gesamte Papier vor und es wird derzeit geprüft, inwieweit daraus zitiert werden darf. Weitere Beiträge werden folgen.

Kopflos in die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg

Soweit es für mich möglich ist einzuschätzen, halte ich das Anliegen des Mitarbeiters des Innenministeriums für gerechtfertigt und glaubhaft. Professor Gunnar Heinsohn kennt ihn schon seit Jahren. Dieser Mann handelt im Vollbesitz seiner Kräfte und in einem hohen Verantwortungsgefühl seiner Arbeit und Aufgabe gegenüber. Genau weil er dies tut, ist er mutig und braucht nun die Unterstützung der Öffentlichkeit. Falls versucht wird, ihn als Außenseiter und psychotisch agierenden Menschen abzustempeln, um die Brisanz seines Papiers zu entkräften, sollte die Öffentlichkeit einschreiten.

Dieser Mann beweist, dass unser Regierungsapparat das Land kopflos in die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt hat. Das muss dringend aufgearbeitet werden. Wir müssen uns wieder in Erinnerung rufen, dass fachlich kompetente Kritik gegenüber Regierungspolitik eine elementar wichtige Rolle für das Funktionieren unseres demokratischen Rechtsstaats besitzt. Werden ehrenwerte und renommierte Kritiker mit überheblicher Geste aus der öffentlichen Debatte ausgegrenzt, und stellt man sie an den öffentlichen Pranger, um sie etwa als „Corona-Leugner“ zu diffamieren, dann schwächt man die Fähigkeit unserer Gesellschaft, für große Herausforderungen adäquate Lösungen zu finden.

Genau dies ist uns nun bei Corona auf die Füße gefallen und wir müssen den Preis an Gut und Leben dafür bezahlen. Deshalb muss die erste Lehre aus dem Corona-Desaster sein, dies zu ändern. Politik und Medien müssen endlich wieder echte Debatten zulassen. Denn wir haben die Experten und das Fachwissen, um auch große Krisen zu meistern. Wir müssen dieses Potential nur endlich wieder nutzen. Denn so, wie die öffentliche Debatte zurzeit organisiert wird, kann sich unser demokratischer Rechtsstaat weitere „Corona-Krisen“ nicht mehr leisten. Fortsetzung folgt.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie z.B. hier  „Ein Vorwurf könnte lauten: Der Staat hat sich in der Coronakrise als einer der größten fake-news-Produzenten erwiesen.”

und „Brisante Studie aus dem BMI Teil 2: Massive interne Kritik an RKI und Bundesregierung“ hier

Und hier spezifische deutsche Daten vom worldometer hier

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28 Kommentare

  1. Warum veröffentlicht Ihr das Papier des Mitarbeiters des BMI nicht? Das würde seine Pflichterfüllung als Dienstleister dem Volke dienend im Nachhinein adeln.

    Die feigen, regierenden Nichtskönner haben ja nichts Besseres drauf, als ihre Macht zu missbrauchen und den guten Mann zu entlassen.

    Bundesverdientkreuz wäre da eher angemessen.

    Ich wünsche dem guten Mann alles Gute und hoffe, dass er sich rechtlich gegen die Vollpfosten wehrt, die ihm das angetan haben. Dürfte arbeitsrechtlich gar nicht so schwer sein, denn diese machtarroganten Herrschaften haben sicherlich diverse Fehler gemacht! Eine fette Abfindung wäre das Mindeste!!!

    Ich würde ihm auch gerne per Mail für seinen Mut danken. Aber es fehlt der Name + Kontaktdaten. Ich glaube, dass würde ihm helfen und Andere würde das ebenso machen wollen!!!

  2. >>Dieser Mann beweist, dass unser Regierungsapparat das Land kopflos in die größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt hat<<
    Das ist m.E. falsch. Soweit ersichtlich geschah dies gezielt. Und das ergibt sich bereits aus der Tatsache, daß nur ein Fachmediziner in ganz Deutschland die an Corona-Viren Gestorbenen – bis heute wohl mehr als 200 – obduziert hat und nicht eine/n einzige/n Verstorbene/n gefunden hat, die/der nur an den Viren erkrankt war. Erst später haben auch andere Mediziner, insbesondere der von mir nicht nur deswegen abgelehnte Mediziner Prof. Christian Drosten, ihre Untersuchungsablehnung aufgegeben.
    Beweise für die behaupteten "Gefährdungen" durch die Viren allein, haben dieser Mann und die anderen nicht erbracht.
    Eines ist klar: Wer Vorerkrankungen hat und ein bestimmtes Alter, der/die ist fraglos gefährdet. Aber die kann man schützen und die können sich selbst schützen. Allerdings nicht mit den primitiven Mund-Nasen-Papier-Masken. Die dienen nur dem Geldabgreifen und der Drangsalierung der Bürger.
    Fakt ist, daß das miserabel für uns ältere Menschen ausgehen wird. Dauerhaft komplett geschützt werden wir von den meist ungebildeten Heranwachsenden und dem Mittelalter zwischen 25 und 55 Jahren. Und die ex-Externen, also die komplett ungebildet aus Afrika und dem Südosten kommenden Einwanderer, darf man ebenfalls nicht übersehen. Ein Blick in die USA sollte ja zeigen, was der "genetische" Mix da inzwischen angerichtet hat. Nur darüber wird konsequent geschwiegen. Und wie das in D aussieht wird auch geschwiegen.

  3. Auch dieses Schreiben des BMI-Mitarbeiter wird keine Auswirkungen haben.
    Die WHO hat die Pandemie mit einer hohen Stufe ausgerufen unter Mitwirkung von Bill Gates. Und das im Einverständnis mit Frau Merkel! Die Pandemie war geplant. Schon im November 2019, vor Bekanntwerden der ersten Fälle, erhielten das RKI und die Charitee, sowie einige Zeitschriften, wie der Spiegel hohe Summen von Bill Gates. Diese herbeigeredete Pandemie ist der nächste Schritt zur Zerstörung des Mittelstandes und zur sogenannten GROßEN TRANSFORMATION.

  4. „Liebe Leser und Leserinnen, was ich Ihnen heute schreibe, müsste, wenn wir noch einigermaßen funktionierende Institutionen, Behörden, Gerichte und Medien haben, den Lockdown zu einem unverzüglichen Ende bringen.“

    Das kann es leider nicht, weil wir keine funktionierende Institutionen haben. Alles was Sie da aufgezählt haben. Die BRD ist eine illegal gegründete, private Organisation, die sich als eine Regierung getauft hat. Ämter und Staatlichkeit werden nur vorgetäuscht. Diese BRD existiert jedoch bereits nicht mehr.

  5. Am Interessantesten finde ich die Antwort von Prof. Bhakdi:
    „… realisieren Sie bitte, dass viele sehr kundige Wissenschaftler auf Sie und Ihr Ministerium schauen, und dass alle Reaktionen sorgfältig dokumentiert werden. Die Wahrheit wird mit Sicherheit in nicht allzu ferner Zukunft ans Tageslicht kommen. Und dann werden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.“
    – Er hält seine Meinung zum Thema für die Wahrheit. Dass Naturwissenschaften dadurch gekennzeichnet sind, dass dort keine Wahrheiten verkündet werden sondern nur falsifizierbare Theorien und Thesen, scheint er nicht zu wissen.
    – Er droht Personen, die eine andere Meinung haben.
    Das ist genau die Vorgehensweise, die bei den Verfechtern des menschgemachten Klimawandels typisch ist (z.B. PIK oder aktuell der Fall Prof. Crockford).
    Zu diesem „Gutachten“ selbst gibt es nicht viel zu sagen. Allein der Umstand, dass Punkt 1 der Zusammenfassung (welcher die Grundlage der Argumentation darstellt) zu allen weiteren Punkten im Widerspruch steht, macht das gesamte Werk zu „bad science“.

    • Liber Herr Langner,

      leider sind ihre Jurakenntnisse nicht ausreichend:
      Prof. Bhakdi droht nicht. Das kann er gar nicht, denn rechtswidriges Verhalten ist immer strafwürdig. Wenn also der ganze Corona-Unsinn strafwürdiges Verhalten hervorgebracht hat, dann kann es durchaus zu diesen Konsequenzen kommen. Prof. Bhakdi weist darauf hin. Vergleichen Sie es mit einem Polizisten, der sie auf einen eigentlich strafwürdigen Sachverhalt hinweist und sie mündlich verwarnt. Da würden Sie doch auch keine Drohung vermuten.
      Auch werden keine Adressaten benannt.
      Da ist keine Drohung!!!

      Die Klimaalarmisten arbeiten mit rechtswidrigen arbeitsrechtlichen Mitteln, mit Rufmord, Drohungen konkret auf die Person und auf einen Sachverhalt (z. B. Jobverlust) bezogen. Das ist eine ganz andere Kiste!!!

  6. 11.05.2020,7:30
    Habe gestern abend diesen Artikel hier gelesen und kurz danach die „Tagesshow“ um 20:00 in der ARD verfolgt. Da wurde dieser „Alleingang“ des BMI-Mitarbeiters ebenfalls erwähnt, auch dass dieser sogleich beurlaubt wurde. Eingebettet war diese Erwähnung, wen wundert’s, in einen „Bericht“, dass es zunehemend Proteste gegen die Lockdown Maßnahmen gibt, die, oh Wunder, natürlich von Verschwörungstheoretikern und (zugleich) Rechten unterwandet sind, bzw. diese sich ganz offen dort produzieren. Also ohne diese explizit zu erwähnen werden Hockertz und Bakhdi gleichfalls in diese Ecke gestellt.

  7. Es soll sich um ein 80-seitiges Papier handeln.
    Solange es nicht einsehbar ist, existiert es nicht.
    Dieser Bericht muß veröffentlicht werden.
    Und da das Bundesinnenminsterium klargestellt hat, daß es sich um eine rein private Meinung handelt, steht dem, hinsichtlich copyrhight, nichts im Wege.
    Nachdem der Mann an der Regierung gescheitert ist, sollte er sein Glück in der Öffentlichkeit versuchen.
    Wer immer eine Kopie dieses Berichtes besitzt, ist durch das Grundgesetz praktisch zur Veröffentlichung verpflichtet.
    Der Mann selbst wird wohl keine weitere Gelegenheit erhalten.

  8. Der Vorgang erinnert mich an die Ereignisse in China, als ein mutiger Arzt sehr früh auf das Virus aufmerksam machte und mundtot gemacht wurde. Leider ist er dann sogar angeblich an Covid-19 verstorben.

  9. Einen „GLOBALEN“!!! LOCK-DOWN haben WIR – und EVENT-Tage waren der 29.04. und 1.5. – also „1998 OR 2“ (1,7 KM) und „2020 DM 4“ (bis 170 Meter) – und jetzt auf Wiki „METEOR von Tscheljabinsk“ (ca.17 Meter) lesen und „weiter-recherchieren“ – LETZTERER hatte ENERGIE von „30“ Hiroshima-AtomBomben beim „ATMO-Surfen“ über 250 Kilometer „freigesetzt“ – DA kann man leider schlauer werden, als einem lieb ist 😉

  10. „Der Mitarbeiter des Innenministeriums wurde daraufhin freigestellt und ein Gespräch für nächste Woche mit seinem Vorgesetzten terminiert.“
    Na, da kann sich der Vorgesetzte für höhere Aufgaben empfehlen.
    Nach meiner eigenen Erfahrung in einem ähnlich gearteten Fall wird sich der Vorgesetzte nicht mit seinem Mitarbeiter solidarisieren. Aber der Preis für das Einschleimen beim Minister ist hoch; der Vorgesetzte wird für alle Zeit bei seinen anderen Mitarbeitern die Arschkarte haben. Aber das schlimmste für ihn kommt später: kein Kollege wird es ihm offen sagen.

  11. Bravo an den mutigen standhaften Mitarbeiter. So kann man sich einen gewissenhaften, verantwortungsvollen Staatsdiener vorstellen der dem Staate, dem Wohle des Landes, dient und nicht der Regierung.
    Man kann nur hoffen, daß er das einigermaßen unbeschadet übersteht. Denn ungerupft wird man ihn – so als Warnung – nicht behandeln.
    Das dicke, sehr dicke Ende wird noch kommen.
    Ich denke mir, daß dies auch unsere Landesfürsten leicht ahnen und jetzt gegen die Kanzlerin entschieden haben. Sie möchten nicht den Volkszorn abbekommen, der bei längeren Lockdown Maßnahmen auch in Deutschland kommen wird.
    Aber Frau Merkel die jetzt so gehypte CDU/CSU und auch Herr Söder werden es hoffentlich zu spüren bekommen – und man sagt : „haut ab“

  12. Ich benenne die schwere Beschädigung der Deutsch-Französischen Freundschaft durch die Maßnahmen der Landesregierung BW im grenznahen Raum. Es findet eine beispiellose Diskrimnierung der Grenzänger aus Frankreich statt.. Grüße aus Frankreich/ Elsaß

  13. zu: bei Krisen kompetenzgesteuert und angemessen reagieren

    Dem Regierungshörigen Gott der Statistik, dem Plattklopfen von gegenläufigen Anomalien einzig im Gombudder, wurde gehuldigt, anstatt die Musteranalyse u. -vergleich hinzuzuziehen (Erfahrung vernachlässigt bis nicht beachtet, sogar abgelehnt von Frau H.).

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