Erneuerbare Energieanlagen sind weder „sauber“ noch “umweltfreundlich“

Thorben Wengert / pixelio.de - Windkraftanlage

stopthesethings
Die industrielle Windkraft ist auf dem Haufen monumentaler menschlicher Irrtümer gelandet, „es schien damals eine gute Idee zu sein“. Die Stromerzeugung nach Lust und Laune von Mutter Natur abhängig zu machen, bedeutet, dass Windkraft überhaupt keinen kommerziellen Wert hat: Seltsamerweise wollen Stromverbraucher Strom nach Bedarf, nicht nur wenn der Wind gerade weht. Ohne massive und endlose Subventionen würde es keine Windindustrie geben.

Aber es wird schlimmer; viel schlimmer. Es ist nicht nur nutzlos und kostspielig, sondern bringt auch eine vorher nicht gekannte Bürde mit sich: eine Umweltbelastung, die über Generationen hinweg anhalten wird.

Bryan Fischer fasst das in einer kleinen Analyse zusammen.

 

„Saubere und erneuerbare Energie“ – ist weder noch

Bryan Fischer,  Renew America, 3. März 2020

Ökokrieger sind von dem Mythos besessen, dass Energie sauber und erneuerbar sein kann und sollte. Wer weiter nachdenkt, stellt fest, dass jede „erneuerbare“ Energie massive „Auswirkungen auf unsere Umwelt“ zur Folge hat.

Diese Auswirkungen verbrauchen enorme Mengen an Umweltressourcen , was den leidenschaftlichsten Umweltschützer vor Scham erröten lassen würde, wenn er nur von ihnen wüsste [bzw. wissen wollte]. Die Grünen haben sich so in eine riesige Blase der Unwissenheit verstrickt, dass es zweifelhaft ist, ob nur eine Handvoll weiß, was ich Ihnen sagen werde.

Und wenn diese Handvoll tatsächlich existiert, halten sie das, was sie wissen, für sich als streng gehütetes Geheimnis. Denn wenn die Wahrheit herauskommen würde, wäre dies das Ende der Umweltbewegung.

Die Vision von Umweltschützern ist eine friedliche, harmonische Welt, in der Menschen allein mit Wind- und Sonnenenergie arbeiten, keine Unze fossiler Brennstoffe verbrennen und überhaupt keine menschlichen Spuren in der Umwelt hinterlassen. Es ist ein wunderschönes, ruhiges Bild, das absolut nichts mit der Realität zu tun hat.

In dieser mythischen Welt wird die Energie von Wind und Sonne in Strom umgewandelt und in Batterien gespeichert. Da ist das erste Problem, genau dort. Mark Mills und Alexander Ackley führen dazu in The International Chronicles aus: „Eine einzelne Elektroautobatterie wiegt etwa 1.000 Pfund. [1 lbs ~ 0,4536 kg] Um eine Batterie herzustellen, müssen irgendwo auf dem Planeten mehr als 500.000 Pfund Rohstoffe ausgegraben, bewegt und verarbeitet werden. “ Wenn Sie jedoch Benzin verbrennen, können Sie über die Lebensdauer der Batterie von sieben Jahren bei 1/10 der Gesamttonnage [an Rohstoffen] dieselbe Anzahl von Fahrzeugmeilen liefern.

Die grünen Maschinen müssen irgendwann außer Betrieb genommen werden, wodurch Millionen und Abermillionen Tonnen Abfall entstehen. Bis 2050 rechnet die Internationale Agentur für erneuerbare Energien damit, dass die Entsorgung alter Sonnenkollektoren allein mehr als die doppelte Tonnage aller heutigen globalen Kunststoffabfälle ausmachen wird. Und Abfall ist das Wort. Ein Solar- oder Windpark, der sich ausbreitet soweit das Auge reicht, kann durch eine Handvoll Gasturbinen ersetzt werden, die jeweils etwa die Größe eines Sattelzuges haben.

Sowohl Wind- als auch Sonnenkraftwerke benötigen weit mehr Material und Land als fossile Brennstoffe. Eine einzige Windkraftanlage benötigt 900 Tonnen Stahl, 2500 Tonnen Beton und 45 Tonnen Kunststoff, die nicht recycelt werden können. Windkraftanlagen halten ungefähr 20 Jahre und da es keine Möglichkeit gibt, die Materialien zu recyceln, müssen sie auf Mülldeponien abgeladen werden. Und mit Flügeln, die 36m lang sind, sind sie zu groß, um auch dort bequem entsorgt zu werden. [Inzwischen erreichen Flügel bis zu 65m und mehr]

Ein Windpark in Minnesota lieferte mehr  als 100 dieser Monsterflügel zur Sondermülldeponie Sioux Falls in South Dakota. Aber der Direktor der Abteilung für öffentliche Aufgaben in Sioux Falls sagt, dass die Deponien voll sind. „Wir können nichts mehr annehmen, wenn sie nicht zerkleinert werden, bevor sie zu uns gebracht werden. Wir haben einen sehr großen Aufwand, um sie zu entladen und vor Ort zu bringen, einzubuddeln und ein paar Mal drüber zu fahren um sie in den Boden zu arbeiten.“

Wenn ein Windpark 100 WKAs umfasst, bedeutet dies, dass 500 Millionen Pfund Beton in das ehemalige Ackerland gegossen wurden. Wie wird dieser Beton entsorgt?

Es gibt nicht einmal einen mäßig kostengünstigen Weg, um die Energie, die Windparks erzeugen, in die Städte zu bringen, die sie benötigen. Windräder werden vorzugsweise auf dem Land auf Hügeln gebaut, in der Gegend sind Stromverteilungsanlagen eher selten. Die Städte sind oft weiter weg, brauchen aber am meisten Strom.

Und diese riesigen Vogelshredder sind gesundheitsschädlich. Deutschland, das sich radikal dem Wind verschrieben hat, hat entdeckt, dass diese Windparks so viel Lärm produzieren, dass es laut einer armen, unglücklichen Seele „nachts wahnsinnig macht“. Deutschland zahlt jetzt teilweise Stillhaltegeld an Menschen, die in der Nähe dieser Windlärmer leben. Sie erhalten Druckschriften von der Regierung, um ruhig zu bleiben. Die Windräder dürfen also weiterhin Geräusche machen, die Menschen jedoch nicht.

Um Windkraftanlagen nur zur Deckung der Hälfte des weltweiten Strombedarfs zu bauen [im rechnerischen Durchschnitt, nicht nach erforderlicher Zuverlässigkeit], wären fast zwei Milliarden Tonnen Kohle für die Herstellung von Beton und Stahl und zwei Milliarden Barrel Öl für die Herstellung der Verbundflügel erforderlich. Wir würden immense Mengen an Kohlenwasserstoffen freisetzen, nur um die Freisetzung von Kohlenwasserstoffen zu vermeiden.

Zumindest bleibt Solar eine nachhaltige Energiequelle – für den Abbau von Silber und Indium, dessen Bedarf in den nächsten Jahrzehnten um 250% bzw. 1200% steigen wird. Die Nachfrage nach Seltenerden, die für die Herstellung von Solarmodulen benötigt werden, wird bis 2050 auf Steigerungsraten von 300% bis 1000% geschätzt, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen.

Die Produktion von Elektroautos erfordert eine Steigerung der Produktion von Kobalt und Lithium um 2000%. Kobalt und Lithium werden oft in abgelegener Wildnis gefunden, die einen hohen Grad an ungestörter Artenvielfalt  besitzen. Mit dem Ausbau des Bergbaus ist es auch dort damit dann vorbei.

Über etwas  sprechen die Profiteure nicht gerne, nämlich dass Windparks stark mit Steuerzuschüssen ausgestattet werden müssen, weil sonst niemand, der bei klarem Verstand ist, einen bauen würde. Warren Buffet besitzt beispielsweise MidAmerican Energy. Buffett sagte: „Für Windenergie erhalten wir eine Steuergutschrift, wenn wir viele Windparks bauen. Das ist der einzige Grund, sie zu bauen.  Ohne Steuergutschrift machen sie keinen Sinn. “

Ingenieure scherzen über die Entdeckung von „Unobtanium“, einem magischen Energie erzeugenden Element, das „aus dem Nichts erscheint, kein Land benötigt, nichts wiegt und nichts emittiert“.

Fazit: „Saubere, erneuerbare“ Energie ist alles andere als das. Es ist eine Umweltkatastrophe. Fossile Brennstoffe hingegen sind leicht zugänglich, erschwinglich und haben einen viel, viel geringeren ökologischen Fußabdruck als alle erneuerbaren Energien. Meine Herren, starten Sie Ihre Motoren.

Renew America

gefunden auf https://stopthesethings.com/2020/04/11/brutal-reality-check-industrial-wind-power-aint-green-it-certainly-aint-clean/

Übersetzt durch Andreas Demmig

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71 Kommentare

  1. @Dominik Fischer
    22. April 2020 um 9:28

    „ja. WKA (600kW) 25Ct/kWh.“

    Na ja Herr Hagen Müller die Windkraft ist bei um die 6 Cent/kWh bei heutigen EEG Ausschreibungen.
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Ausschreibungen_node.html
    /////
    Ja, + Vorrangeinspeisung + Geisterstromvergütung + Netzanschlußkosten externalisiert. So sieht das komplette Bild aus. Deutschland ist aktuell Strompreisweltmeister und baut diesen Spitzenplatz mit jeder weiteren WKA und PV-Anlage aus. Wir schaffen das….

    • „+ Netzanschlußkosten externalisiert.“

      Den Netzanschluss und auch die Leitungen, Trafo usw müssen die Leute mit den Windkraftanlagen tragen bis zum Netzanschlusspunkt.
      Herr Gerald Pesch,
      Sie sollten in das EEG schauen und dann was schreiben!

      Gerald Pesch 19. Mai 2017 um 9:38
      „Ich habe einen 230/400 V Netzanschluss mit einer Hauptsicherung von 30 A ==> 12 KVA!“

      Seltsame Rechnung die Sie so auf machen bei EIKE.

      • Ach ja, und was ist ab Netzanschlusspunkt? Lesen wir im EEG:
        ////
        Sollte das Netz die geplante Leistung nicht aufnehmen können, ist der Netzbetreiber in der Pflicht, sein Netz auszubauen.
        ////
        Und diesen Ausbau zahlt dann wer?

        Was mein Beitrag von 2017 angeht (Sie scheinen ja fleissig zu archivieren…),
        400 V x 30 A ==> 12000 VA ==> 12 kVA
        Was verstehen Sie daran nicht, lieber Klaus Kraus?

        • @Gerald Pesch
          „Sollte das Netz die geplante Leistung nicht aufnehmen können, ist der Netzbetreiber in der Pflicht, sein Netz auszubauen.“

          Herr Gerald Pesch, Sie haben aber behauptet das „Netzanschlußkosten“ die anderen tragen das ist aber falsch das zahlen die Investoren der erneuerbaren zu 100%.

          Netzausbau ist eine andere Geschichte !
          Das zahlen die Netzbetreiber und bekommen eine garantieren Traumrendite von ca. 9% von den Endkunden.

  2. https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/der-oelpreis-stuerzt-aber-die-strompreise-steigen-wg-eeg-sozialismus/
    …..
    Deutschland nicht mit nach unten ziehen, obwohl das eigentlich naheliegend wäre. Aber das Gegenteil ist zu befürchten. Denn dank des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) machen den deutschen Strompreis nicht Angebot und Nachfrage am freien Markt, sondern die staatlichen Energiewendeplaner mit ihrer Ökostromförderung. Die sorgt nämlich dafür, dass dauerhaft niedrige Großhandelspreise die EEG-Umlage in die Höhe treiben, damit die Betreiber von Solar-, Windkraft- und Biomasse-Anlagen auf ihre politisch gewollten Garantieeinnahmen kommen.

    Durchgerechnet haben das, wie die FAZ berichtet, die Berater von Enplify, einer Genossenschaft, die Industriebetrieben hilft, ihre Energiekosten zu optimieren. Bestenfalls, so die Ergebnisse ihrer Szenarien, bleibt die jährlich festgelegte EEG-Umlage auf dem gegenwärtigen Stand von 6,8 Cent je Kilowattstunde. Wenn aber der Strompreis im Großhandel noch lange niedrig bleibt – zwischen Januar und der ersten Aprilhälfte halbierte er sich – dürfte die EEG-Umlage im schlimmsten Fall sogar um 20 Prozent auf 8,3 Cent steigen. Und da sind geplante Entlastungen der EEG-Umlage (im Gegenzug zu den Einnahmen aus der geplanten CO2-Steuer) schon eingerechnet. Wenn die CO2-Steuer nun wegen Corona doch nicht kommt, wird der Verbraucher also beim Strom dafür umso mehr zur Kasse gebeten werden.
    ////
    Man kann den Irrsinn auch direkt vor der Haustüre bewundern…
    https://sites.google.com/view/gegenpol-ostbelgien/energie/windstrom-der-ganz-normale-wahnsinn

    • Die Sache mit den nicht existierenden Umweltkosten wurde damals einzig und allein als Hebel ins Spiel gebracht, mit dem Ziel, die Weltbevölkerung zu reduzieren. Als mörderische „Begründung“, Rechtfertigung für das atheistische Schaf.

      Aber, es kann unmöglich eine Überbevölkerung vorliegen, wenn die gesamte Menschheit theoretisch zwischen Frankfurt und Stuttgart Platz hätte (Annahme: 1 Quadratmeter pro Person, freie Beweglichkeit). Das gilt selbst für 10 Milliarden wertvolle Lebewesen und mehr, jedes in seiner Weise einzigartig. Es soll nur verdeutlichen wie irrsinnig solche Ideen sind. Die Erde ist immer noch unvorstellbar gigantisch. Man betrachte Asien.

      Nur Mörder fassen solche Gedanken. Und diese bösartigen Gedanken leiten seit den 1980er Jahren die Weltpolitik und die Möchtegerns, die ein Weltregime installieren wollen, koste es was es wolle. Sie werden sich alle in der Hölle wieder sehen, dieser menschliche Abschaum.

      Diese grünen Heinis arbeiten ja daran, eine Zweiklassengesellschaft aufzubauen. Die Grünen selbst leben weiterhin in Saus und Braus, nur die anderen sollen sich der Armut hingeben. Und so weiter, und so fort. Die grünen Kommunisten sind Abschaum hoch Zehn.

  3. „Diese Auswirkungen verbrauchen enorme Mengen an Umweltressourcen , was den leidenschaftlichsten Umweltschützer vor Scham erröten lassen würde, wenn er nur von ihnen wüsste“

    Ja für 1kWh werden bei Solarstrom ca. 0,008 kg Material eingesetzt.
    Ja für 1kWh werden bei Windstrom ca. 0,015 kg Material eingesetzt.
    Ja für 1kWh werden bei Steinkohlestrom ca. 0,25 kg Material verbraucht.
    Ja für 1kWh werden bei Braunkohlestrom ca. 0,03 kg Material als Abfall eingelagert.

    Die Braunkohlenverstromung verursacht 19,2 Cent/kWh an Umweltkosten
    Die Steinkohlenverstromung verursacht 16,1 Cent/kWh Umweltkosten
    Windenergie verursacht 0,4 Cent/kWh Umweltkosten
    Photovoltaik verursacht 1,8 Cent/kWh Umweltkosten

    Quelle siehe Seite 26
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/171207_uba_hg_braunsteinkohle_bf.pdf

    „Insgesamt beliefen sich die Umweltkosten der Kohleverstromung durch THG-Emissionen und Luftschadstoffe für das Jahr 2016 auf ca. 46 Mrd. €“

    Andere Untersuchungen in anderen Länder haben ähnlich Zahlen.das ist also keine Erfindung vom Umweltbundesamt.

    • Wie werden denn die „Umweltkosten“ für Treibhausgase definiert? Kosten für höhere Deiche durch steigende Meeresspiegel?

    • Kruzifix, Sie zeigen hier nur Ihr völliges Unverständnis von Energieversorgung. Sie sind der 24/7 Indoktrination perfekt auf den Leim gegangen und merken es wohl noch nicht einmal.

    • Es gibt keine Umweltkosten. Das ist Volksverdummung.

      Ihre unterirdischen, naiven Missionierungsversuche lehne ich angewidert ab.

      Das Umweltbundesamt ist ein korrupter Laden. Werfen Sie die Pseudo-Studie weg, auf den Müll. Sie hat keinen Wert.

    • Solarstrom ist ungefähr das Dümmste in diesem Bereich.
      Der Energiebedarf in Haushaltungen liegt bei 80 % für Wärme. Sie können ruhig zu rechnen anfangen, wieviel Wärme E-Herd und Backofendavon elektrisch brauchen. Eine thermische Anlage auf dem Dach verbunden mit einem größeren Wasserspeicher im Keller, eine einfache und relativ billige Anlage, würde im Jahr den Verbrauch von 1000 Litern Heizöl ersparen. Das war in den 90er Jahren „Lehrmeinung“. Wenn Trittin mit seinem 100 000 – Dächer – Programm auf Photovoltaik setzte, dann ausschließlich, um den Kampf gegen die KKW zu betreiben, den die Grünen ja allgemein führten.
      Wem nutzte diese irre Politik? Der Ölindustrie. Ohne billigen Atomstrom müssen die Häuser eben mit Öl beheizt werden. Und ohne den Energiespeicher im Keller werden nutzlos 1000 Liter Heizöl im Jahr verbrannt.
      1000 Liter mal 100 000 Dächer sind 100 Millionen Liter pro Jahr.
      Ein raffinierter Schachzug von Ölmagnaten, die Grünen abzurichten.

      • „Solarstrom ist ungefähr das Dümmste in diesem Bereich.“
        „Der Energiebedarf in Haushaltungen liegt bei 80 % für Wärme.“

        Nachfrage an Herrn Konrad Kugler
        1kWh von der Solarstromanlage kostet heute 7 Cent und mit einer Wärmepumpe komme ich im Jahresmittel auf 3kWh Wärme was soll daran dumm sein.
        Speziell wen man berücksichtigt das beim Austausch der alten Ölheizung man 45% der Kosten auch von Ihnen bekommt.

        • Herrschaftszeiten, schon mal was von Netzstabilisierung gehört? Es ist zum Verrücktwerden. Wie wollen Sie Ihre Wärmepumpe denn nachts betreiben?

          • „Wie wollen Sie Ihre Wärmepumpe denn nachts betreiben?“

            Diese Frage verstehen Leute wie der Herr D. Fischer nicht. Die glauben auch, dass die Subventionen / Fördermittel vom Osterhasen kommen.

          • @Alfred Schmitt
            „Wie wollen Sie Ihre Wärmepumpe denn nachts betreiben?“

            Nur Dumm das man die Wärmepumpe nachts nicht zwingend betreiben muss.
            Da macht man z.B. einen Wärmespeicher und hat eine Nachtabschaltung/Nachtabsenkung im Heizungssystem.

            Am Tag ist die Wärmepumpe ohnehin effektiver da die Tagestemperaturen in der Regel höher sind als die Nachttemperaturen der Luft.

    • Im Artikel steht:

      „In dieser mythischen Welt wird die Energie von Wind und Sonne in Strom umgewandelt und in Batterien gespeichert. Da ist das erste Problem, genau dort. Mark Mills und Alexander Ackley führen dazu in The International Chronicles aus: „Eine einzelne Elektroautobatterie wiegt etwa 1.000 Pfund. [1 lbs ~ 0,4536 kg] Um eine Batterie herzustellen, müssen irgendwo auf dem Planeten mehr als 500.000 Pfund Rohstoffe ausgegraben, bewegt und verarbeitet werden. “ “

      Diese „kleine“ „Unaufmerksamkeit“ macht den Unterschied. das niedlich-propagandistische Faltblatt vom Umweltbundesamt beschäftigt sich mit allem, nur nicht dem wesentlichen Problem dieser Energiewende, und das ist: Wie kann die Grundversorgung gewährleistet werden. Ohne Speicher, so werden sie wohl zugeben müssen, geht es nicht!

      Das verlinkte Dokument kennt jedoch das Wort Batterie oder Stromspeicher überhaupt nicht.

      Wenn das Bundesamt nicht weiter denkt, warum tun sie das dann nicht?

    • Sehr geehrter Herr Schäfer,
      die Frage, ob das, was das Umweltbundesamt dort schreibt, richtig ist beantworten Sie so: „Andere Untersuchungen in anderen Länder haben ähnlich Zahlen.das ist also keine Erfindung vom Umweltbundesamt.“ D.h., wenn klein Fritzchen bei 3+3 Sieben herausbekommt und klein Mariechen auch, dann ist Sieben für Sie die richtige Lösung!
      Ihre Quelle mal durchgelesen und darüber nachgedacht, ob Sie nicht nur verarscht werden, haben Sie offensichtlich nicht.
      MfG

    • Der Trick mit den èxternen (Umwelt)Kosten…. Damit kann ich, entsprechende Rechnungen aufgemacht, der Artikel liefert ein paar Anhaltspunkte, auch genau gegenteilige Kosten berechnen.

      • „Damit kann ich, entsprechende Rechnungen aufgemacht“

        Nachfrage an Herrn Hagen Müller
        haben Sie grundsätzlich andere Umweltkosten, dann bitte benennen.
        An besten mit Quellenangabe.

        • „haben Sie grundsätzlich andere Umweltkosten, dann bitte benennen.“

          ja. WKA (600kW) 25Ct/kWh.

          2 tote Rotmilane pro Jahr je 35000€ (alle Ökosystemkosten gerechnet, also auch die viel mehr feldmäuse, die dann den Mais abfressen).
          4 tote Fledermäuse, je 10000 €, siehe oben
          Beeinträchtigung der Lebensqualität durch Schattenwurf bei zwei Familien 8h pro Jahr 800€.
          Wertminderung von deren Eigenheimen, je 150000 € auf 20 Jahre verteilt
          Wertminderung von weiteren 4 Eigenheimen in der Nähe um 100 000€, siehe o.
          Tinnitus der Oma nebenan wg. Infraschall 10000€
          Keine Regenwürmer mehr auf den befestigten Zuwegungen 10000€…. halt, das sind schon mehr als 25 ct. Ich höre auf, Zielgröße ist erreicht.

          SO funktioniert das!

          • „ja. WKA (600kW) 25Ct/kWh.“

            Na ja Herr Hagen Müller die Windkraft ist bei um die 6 Cent/kWh bei heutigen EEG Ausschreibungen.
            https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Ausschreibungen_node.html

            „Keine Regenwürmer mehr auf den befestigten Zuwegungen 10000€…. halt, das sind schon mehr als 25 ct. Ich höre auf, Zielgröße ist erreicht.“

            Bei der Braunkohle werden täglich ca. 20.000m² Fläche neu in Beschlag genommen.
            Die Zuwegung zum Windrad ist sagen wir mal durchschnittlich 100m lang und 12m breit sind 1200m² und haben Umweltkosten so Herr Hagen Müller vom 10000€
            20.000m² / 1200m² * 10000€ * 356 Tag = 59.333.333€ an Umweltkosten bei der deutschlandweiten Braunkohleverstromung nur für die „Regenwürmer“ nach Vorhabe von Herrn Hagen Müller.

            Stromherstellung aus Braunkohle in 2019 ca. 102.000.000.000 kWh
            59.333.333€ / 102.000.000.000 kWh = 0,058 Cent/kWh an Umweltkosten nur für die „Regenwürmer“ nach Vorhabe von Herrn Hagen Müller.

            Nun wo sind die Umweltkosten nur für die „Regenwürmer“ bei der Windkraft ?
            Eine 3,5MW Windkraftanlage erzeugt durchschnittlich in Deutschland ca. 6.500.000kWh im Jahr sind in 20 Jahren ca. 130.000.000kWh
            10000€ / 130.000.000kWh = 0,0078 Cent/kWh

            Da schneidet die Windkraft bei den „Regenwürmern“ um den Faktor 7 besser ab als die Braunkohle.

          • Nö, tut sie nicht. Die Würmlein leben dann halt in der Abraumhalde. Völlig ungestört die nächsten zwanzig Jahre.

            Sie bemühen eine 3,5MW- Anlage, damit Ihre Rechnung halbwegs aufgeht. 😉

            Aber das Prinzip haben Sie verstanden. Alles weitere ist unnötiges Schaulaufen, Herr Dominik Fischer.

          • @Hagen Müller
            „Sie bemühen eine 3,5MW- Anlage, damit Ihre Rechnung halbwegs aufgeht.“

            Die ca. 3,5MW- Anlagengröße ist die durchschnittliche Windkraftanlagengröße die so in Deutschland errichtet werden, deshalb sind auch die 3,5MW realistisch.
            Und für die 3,5MW- Anlagengröße sind auch genügend Angaben über Gewicht u.s.w. verfügbar, deshalb kann man das bei 3,5MW leicht nachprüfen.

            @Hagen Müller
            „Die Würmlein leben dann halt in der Abraumhalde.“

            Nur dumm das die Löcher mit den Abraumhalden oftmals geflutet werden und da ist nichts mit Regenwürmlein.

            Auch in der Schwetz wurden die Umweltauswirkungen mal untersucht bei der Stromherstellung.
            https://treeze.ch/fileadmin/user_upload/downloads/Publications/Case_Studies/Energy/563-Energiesysteme-v1.0.pdf

            Die rechnen mit Umweltbelastungspunkte „UBA“ bei der Stromherstellung auf Seite 5.

            Der Strom aus Braunkohle kommt auf 220 Umweltbelastungspunkte „UBA“
            Der Strom aus Solarmodulen kommt auf ca. 45 Umweltbelastungspunkte „UBA“

            Da ist Solarstrom um ca. den Faktor 5 besser als die Braunkohle bei der Umweltbelastung.
            Die Windkraft mit 20,5 Umweltbelastungspunkte „UBA“ um den Faktor 10,7 besser als die Braunkohle bei der Umweltbelastung.

          • Herr Fischer,

            können sie erklären was sie meinen wenn sie sagen:

            „Nur dumm das die Löcher mit den Abraumhalden oftmals geflutet werden und da ist nichts mit Regenwürmlein.“

            Abraumhalden sind meistens aufgeworfene Hügel, diese zu fluten scheint etwas schwierig. Die Abraumlöcher werden wirklich teilweise geflutet, oder mit Abraum wieder verfüllt.

            Danke

    • Die Berechnung der Umweltkosten durch das grünrot durchseuchte UBA hat genauso viel wissenschaftlichen Hintergrund wie die Berechnung der angeblichen Toten, angeblich verursacht durch das angeblich tödliche NOx, welches angeblich hauptsächlich durch angeblich schmutzige Diesel verursacht wird.
      Wie sich derzeit herausstellt, beruhen diese vom UBA und der DUH aufgemachten Berechnungen auf dem grünen Wunschdenken dieser durchideologisierten angeblichen Wissenschaftler.
      Der beste Spruch des Jahres war ja der von DUH-Chef Resch: ‚Dass wir so wenige Corona-Tote haben, liegt auch an unserer guten Luft im Vergleich mit der Lombardei.‘
      Allein daran sieht man, dass es diesen Kreisen gar nicht um die Luftreinhaltung geht, die ist nämlich schon rein, sondern nur um das Zerschlagen der Energie-Infrastruktur und des Individualverkehrs.

  4. >>Sowohl Wind- als auch Sonnenkraftwerke<<
    Es gibt Windmühlen und es gibt Solarzellen, aber es gibt keine Windkraftwerke und es gibt auch keine Sonnenkraftwerke.
    Sprachlich wurde die technische Unterscheidung schon lange festgelegt bzw. Windmühlen zur Mehlgewinnung von Getreide und zum Hochpumpen bzw. Wegpumpen von Wasser wurden nie Kraftwerke genannt. Und Solarzellen zur Stromerzeugung gibt es seit wann?

    • Ja Herr T. Heinzow,
      es gibt selbst nach 20 Jahren EEG immer noch Leute die den Unterschied zwischen Windmühlen und Windkraftanlagen noch nicht kennen.
      Die einen bearbeiten Getreide zu Mehl die anderen liefern Strom zu sehr günstigen Kosten.

      • Und Sie kennen seit mindestens 20 Jahren nicht den Unterschied, zwischen Hirn und keines zu haben.

        Zitat: „[…] zu sehr günstigen Kosten.“

        Ernsthaft? Sie lügen dreist. Fällt Ihnen das ohne Hirn schwer?

        Auch logisch betrachtet ist ihre falsche Aussage unmöglich. Und was sagen die empirischen Daten? Die widerlegen Ihre anmaßenden und falschen Äußerungen. Klar!

        • Matthias Kegelmann
          „Zitat: „[…] zu sehr günstigen Kosten.““
          „Und was sagen die empirischen Daten?“

          Strom aus der Windkraft kostet nur noch 6,18 Cent nach EEG Ausschreibung
          und Solarstrom noch 5,18 Cent nach EEG Ausschreibung.
          https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Ausschreibungen_node.html
          Ja Herr Matthias Kegelmann,
          für um die 6 Cent kann kein neues Kohle- oder auch Kernkraftwerk das kWh in das Netz einspeisen.

          • Dann kaufen Sie doch Ihren Windstrom, verzichten auf die Vorrangeinspeisung und lassen uns andere den Kohle oder Kernkraftstrom kaufen. Der würde dann nur noch die Hälfte ksoten. für 15 ct/kWh frei Haus.

            Manno Mann, was sind denn das für Argumente?

          • >Demnächst gibt es Strom bei Aldi in Mehrwegtaschen. Ich habe gehört der wird für 4 Cent die kWh verkauft.
            Guenstiger kriegen sie nicht von Solar oder Wind!<

          • „Dann kaufen Sie doch Ihren Windstrom“

            Ich habe genügend Solarstrom und die kWh muss ich nicht kaufen die kommen ohne Überweisung an den Backofen und PC und … und … und … .
            Die Solaranlage ist bereits lange abbezahlt und „Brennstoffkosten“ habe ich auch nicht.
            Und eine 100% Solarstromversorgung ist nicht auf der Agenda im Haus.

            Sie können ja rund um die Uhr Kohle oder Kernkraftstrom frei Haus kaufen.

          • Es gab Schüler bei uns, die hatten Sportbefreiung, dass es nun auch Befreiungen für MINT-Fächer gibt ist wohl die größte bildungmäßig Errungenschaft der Grünlinge …..

            …weiter so, Herr Fischer!

          • „für um die 6 Cent kann kein neues Kohle- oder auch Kernkraftwerk das kWh in das Netz einspeisen.“

            Dann lassen Sie uns doch das EEG streichen und alles wird gut – nicht wahr?

          • Admin,
            nur ist der Materialverbrauch und auch der Materialeinsatz bei den erneuerbaren wesentlich geringer als z.B. bei der Kohleverstromung je kWh Strom.
            Auch sind die Umweltbelastungen wesentlich geringer bei den erneuerbaren als bei Kraftwerken mit fossiler Verbrennung.

  5. Lange Rede, kurzer Sinn. Ein Blick auf die, zumeist vom Staat gelenkte, Bildung der Kinder und Jugendlichen in den letzten 40 Jahren, offenbart nun das, wovor die alten Lehrer vor 40 Jahren warnten. Es kreißte der Berg und gebar eine Maus. Etwa so kann man eine bis zu 13 Jahren dauernde Schulbildung in Deutschland klassifizieren. Und in anderen Ländern sieht es auch nicht besser aus. Was kann man noch erwarten, von denen, die so „ausgebildet“ wurden? Und nicht nur das. In dieser Zeit haben diese Heranwachsenden gelernt, dass Opportunismus sich mehr lohnt, als Hinterfragen und selbständiges Denken. Zumeist auch noch „erzogen“ von desinteressierten bis zu helikopterisierenden Eltern. Der linke Zeitgeist wabert nicht erst seit 40 Jahren durch Deutschland. Er war nie wirklich weg.

    Das würde mich wenig stören, wenn die Verursacher, Trittbrettfahrer und Mitläufer selbst die Kröten schlucken müssten, die sie züchteten. Vermutlich wird mal wieder eine „sozialisierte Kröte“ verordnet und von der Mehrheit auch brav geschluckt und den „starken Politikern“ mit besseren Umfragewerte gedankt.

    Bin ich im falschen Film oder ist das wirklich real? (Achtung. Suggestivfrage)

    • Sehr geehrter Herr Richter,
      „Bin ich im falschen Film oder ist das wirklich real?“ – ich würde beides mit „ja“ beantworten.
      MfG

    • Das mit der „Sozialisierung“ ist genau der Trick. Dominik Fischer würde „kotzen“, wenn er zu Marktbedingungen seinen Strom ein- und verkaufen müsste.
      Kann man auch gut bei den Forderungen nach Eurobonds sehen. Wenn ich wirtschaftlich am Ende bin, müssen eben „Solidar-Leistungen“ her.
      Ihr bester Satz ist jedoch, „dass Opportunismus sich mehr lohnt, als Hinterfragen und selbständiges Denken.“
      Solange dieses Prinzip nicht umgekehrt werden kann, gilt die Antwort von U. Langer.

  6. Tja, den GRÜNEN geht es halt nur um die GRÜNE Kohle (Geld +Macht). Der angebliche Klima/Umweltschutz ist doch nur Fassade.

    Nebenbei bemerkt: eine Elektroautobatterie, die 50 Liter Diesel ersetzt, müsste eigentlich 1000 kg schwer sein.

    Ist aber egal, denn wenn in 2 Jahren die „Energiewende“ vollzogen ist, und alle Atomkraftwerke nicht mehr laufen, dann kann man einen 200 kWh Akku dank des „intelligenten“ Lastmanagement sowieso nicht mehr in einem Rutsch aufladen.

    Der Schaden, den diese ROT-GRÜN-SCHWARZEN „Welt-Klima-Retter“ mit freundlicher Unterstützung der „Qualitätsmedien“ anrichten, ist schon gigantisch:
    – Umweltzerstörung beim Abbau von Kobalt und Lithium
    – Sondermüll wird in rauen Mengen produziert (Beton, Stahl, Verbundwerkstoffe usw..)
    – Zerstörung einer einwandfrei funktionierenden, preiswerten Energieversorgung
    – Zerstörung von schönen Landschaften durch die Windmühlen, Stromleitungen
    – Vögel/Fledermäuse/Insekten werden durch die Windmühlen getötet
    – Zerstörung der Industrie
    – usw.

    Warum wird das alles gemacht? Warum vertreten die Altparteien nicht ihre Wähler? Warum vertritt diese Regierung nicht die Interessen der Bevölkerung. Warum wird in den „Qualitätsmedien“ gelogen, gehetzt und vertuscht, dass sich die Balken biegen?

    Ein Hoch auf die alternativen Medien (z.B. EIKE), der alternativen Partei und der Werte-Union!

    stopthesethings und das weltweit!

    • @Frank Wähner
      „– Sondermüll wird in rauen Mengen produziert (Beton, Stahl, Verbundwerkstoffe usw..)“

      Beton ist bei Herrn Frank Wähner Sondermüll, selten so gelacht.
      Stahl ist bei Herrn Frank Wähner Sondermüll, selten so gelacht.
      Verbundwerkstoffe ist bei Herrn Frank Wähner Sondermüll, selten so gelacht.

      • Sie haben also die Lösung, wie GFK und CFK der Rotorblätter weiterverwendet werden kann? Würde mich interessieren, muss noch ein Boot aus GFK entsorgen. Leider ist das ein Verbundstoff und Sondermüll. Das Lachen ist mir inzwischen vergangen.

        • @Martin Rohde
          „Sie haben also die Lösung, wie GFK und CFK der Rotorblätter weiterverwendet werden kann?“

          Ich nicht aber da gibt es Firmen die machen das und das bereits seit Jahren, seit Jahrzehnten.
          CFK und GFK wird bereits seit Jahren in der Elektroindustrie, Bootsbau, Autoindustrie, Zügen und Luftfahrt u.s.w. eingesetzt und auch die Entsorgung, Weiterverwendung ist da keine Weltbewegende Geschichte.
          Beispiel für die Entsorgung von GFK/CFK
          https://www.roth-international.de/entsorgung/cfk-gfk-entsorgung/?gclid=EAIaIQobChMI3Oi-nMD26AIVVeN3Ch0ihAQ9EAAYASAAEgLJM_D_BwE
          oder
          https://www.neocomp.eu/
          Das Unternehmen gibt eine 100 prozentige Verwertungsgarantie.
          oder
          https://www.nehlsen.com/recycling-entsorgung/abfaelle/glasfaserverstaerkte-kunststoffe
          u.s.w.
          Jetzt kommen in einigen Jahren noch Mengen an GFK von den Windkraftanlagen wo natürlich Schritt für Schritt auch dementsprechende weitere Kapazitäten bei Bedarf aufgebaut werden.

          • … und? Wieviel kostet so eine „Entsorgung“, Herr Schäfer? Mit allem Drum und Dran???

          • „Denn bei neocomp werden ausgediente Rotorblätter der Windkraftindustrie, GFK-Produktionsrückstände aus der Automobil-, Freizeit- und Elektroindustrie oder Marine und Luftfahrt fachgerecht aufbereitet und zu hochwertigen Ersatzbrennstoffen (EBS) und Recyclingfasern verarbeitet.“.
            Das Zeug wird geschreddert und in Zementöfen verfeuert. Man sollte nicht alles glauben, was in Hochglanzprospekten vollmundig verkündet wird. Btw.: wird der Fundamentbeton auch fachgerecht zerlegt und zu Sand und Zement recyclet?

          • Martin Rohde „Das Zeug wird geschreddert und in Zementöfen verfeuert. Man sollte nicht alles glauben, was in Hochglanzprospekten vollmundig verkündet wird.“

            Das ist doch Stand der Technik und seit Jahren bewährt und eine Brennstoffersparnis im Zementwerk.

            Martin Rohde „Btw.: wird der Fundamentbeton auch fachgerecht zerlegt und zu Sand und Zement recyclet?“

            Beim Betonrecycling wird in der Regel nicht in Sand und Kies und Zement wieder zerlegt um das wieder zu verwenden.
            Beim Betonrecycling von Windkraftanlagenfundament ist das Zeug ziemlich Sortenrein und wird z.B. im Straßenbau wieder eingesetzt und für neuen Beton.

            Teilweise werden auch Recycling-Steine in einigen Betonwerk weiterverarbeitet.
            Sie ersetzen die natürlichen Steine aus den Kieswerken.
            Beim Hausbau erlaubt der Gesetzgeber bis zu 45 Prozent Austausch.
            Die Recycling- Steine werden mit Sand, Kies, Wasser und Zement zu Beton verrührt.
            Die Verarbeitung ist die Gleiche wie bei herkömmlichem Beton.

            Beispiel das neuen Forschungs- und Laborkomplexes der Berliner Humboldt-Universität dem „Rhoda-Erdmann-Haus“.
            Das Ergebnis:
            In dem Gebäude wurden insgesamt 5500 Kubikmeter Recyclingbeton verbaut.
            Dadurch blieben 880 Quadratmeter Kiesbaufläche erhalten,
            es wurde 66 Prozent weniger Energie verbraucht und 4,4 Tonnen CO₂-Emissionen gespart.

          • Herr Schulz,
            und was kostet es, 3000 Tonnen Stahlbeton nach der sehr geringen Nutzungszeit (gegenüber einem Haus) aus dem Acker zu holen????? Mit „Autobahnrecycling“ hat das wohl nicht viel zu tun…

            … aber Schönreden beherrschen Sie grün-perfekt (besser wohl grün-perfide) ….

          • Herr Ulrich Tengler,
            welches Windrad hat ein Fundament mit 3000 Tonnen die man aus dem Acker holen muss ?

            Fundament 2030Tonnen für eine Windkraftanlage mit einer Nennleistung von 3MW
            https://www.youtube.com/watch?v=zq9Om365TEw
            Die restlichen Windkraftanlage ca. 2300Tonnen.

            Alles zusammen für eine 3MW Windkraftanlage ca. 4330Tonnen Materialeinsatz.

            Nun verbraucht das Braunkohlekraftwerk für die selbe Strommenge bereits ca. 70.000 Tonnen Brennstoff und ca. 400.000 Tonnen Abraum müssen umgeschichtet werden.
            Die Materialien der Windkraftanlage werden zu 80% bis 90% einer Weiterverwendung zugeführt die 70.000 Tonnen bei den Braunkohle sind verbrannt.

      • Das sind aber sehr beachtenswerte Argumente. Teufel auch!
        Ich wünschte Ihnen ein paar Tage Einsatz beim Zerkleinern dieser Stahlbetonblöcke. Vielleicht würde danach Ihr Hirn wieder funktionieren.

      • Sehr geehrter Herr Schäfer,
        dann kaufen Sie sich doch mal bei ebay ein günstiges Glasfaserboot (Zustand egal) und entsorgen Sie es – viel Spaß!
        MfG
        PS: Sie lachen über Ihre eigene Ahnungslosigkeit!

      • Herr Schäfer, … der Poster F. Wähner bezieht sich vermutlich auf die Textstelle: „Eine einzige Windkraftanlage benötigt […] die nicht recycelt werden können.“ Und die Qualität einer Belastung (durch Müll, …) ist immer auch eine Frage der Quantität derselben. Ich halte die Bezeichnung „Sondermüll“ für Müll dem aufgrund der schieren Menge eine Sonderbehandlung zuteil werden muss (mit Sonderministerium) für vielleicht zugespitzt, aber der Ignoranz jener angemessen, welche trotz augenscheinlicher gigantischer (zukünftiger; die Zukunft hat schon begonnen) Probleme das Vorhandensein derselben negieren, ja leugnen.

      • Schauen Sie in die Gesetzeswerke, Herr Schäfer, und Sie werden sehr schnell feststellen, was alles Müll ist.
        Vergessen Sie Ihr Geschreibsel nicht.

  7. Ich frage mich schon längere Zeit, wie teuer wohl ein Windkraftanlage wäre, wenn sie komplett mit eben dieser Energie gebaut werden müsste. Die Betonherstellung ist mit einer große Menge an Energie dabei. ebenso die Stahlherstellung. Sämtliche Transportkosten; angefangen vom Schürfen der Erze und seltener Erden bis zum Transport zum Stahlwerk. All dies wird zur Zeit mit billiger Energie bewerkstelligt. Wenn ich jetzt noch weiter gehe und frage, wieviel Prozent der gesamten Windkraftwerke müssten einzig und allein dafür in Anspruch genommen werden, die Energie für den Bau neuer Anlagen und den Abriss alter Anlagen bereitzustellen.
    Ich bin kein Gegner von Wind- und Sonnennergie, nur finde ich es unehrlich, Kosten für eine Windkraftanlage mit steuerlichen Mitteln und billiger Energie zu bauen, die es im Grünsprech zu verteufeln gilt, um dann zu sagen, mit dem günstigen Windstrom kann nicht die Kohle mithalten.
    Dann wiederum fällt mir das Argument der massenhaften Beschaffung von Arbeitsplätzen ein. Wenn die einzig und allein vom Stromverkauf finanziert würden müssten, wäre der Strompreis um „einige“ Prozente höher.
    Die Kohlewirtschaft wurde Jahrzehnte subventioniert. Das hatte nach dem Krieg nur den Grund, die Energieversorgung autark gestalten zu können und zum Schluß die Arbeitsplätze zu erhalten. Aber das wurde auch klar und deutlich gesagt und zwar mit Angabe der Kosten. Diese Angaben zu den Kosten bei den heutigen knapp 350.000 Arbeitsplätzen in der Welt der neuen Energie fehlen einfach. Schweigen ist da wohl auch besser, sonst würde man die Unwirtschaftlichkeit erkennen. Und es stellt sich nicht nur die Frage, ob sich Bürger aus den unteren Einkommensgruppen den Strom noch leisten können, sondern ob eine Volkswirtschaft sich das leisten kann.
    Für den Bau

    • Ihr Beitrag gefällt mir sehr gut. Danke! Es ist das Schwarz-Weiss-Denken das man ablehnen und abstellen muss. Strom per Windkraftwerk oder via Solarzellen auf einer abgelegenen Insel, toll. Mit Windkraftwerken den Energiebedarf von Städten (Straßenbeleuchtung, Aufzüge, ..), von Haushalten (Herd, Kühlschrank, Geschirrspühler, Wäschetrockner, Haarföhn, …), von Geschäften, Handwerks- und Industriebetrieben decken zu wollen ist aber mindestens geradezu aberwitzig ineffizient (landschaftszerstörend, schädlich für Tiere und Menschen) und wird nur erwogen weil das Denken in unhinterfragbaren Schablonen (CO2 ist gefährlich für das Klima, Kernkraft ist überhaupt gefährlich, …) eingezwängt wurde. Wer jedoch in CO2 vor allem ein lebensnotwendiges Gas sieht (was es ja ist; und weniger wäre eigentlich schlechter) oder die Gefährlichkeit/Leistungskraft von Kernkraft (von heute!) versus anderer Energievarianten vergleicht oder gar Energieautarkie mitbewerten wollte, der käme zu anderen, vermutlich vernünftigeren, nachhaltigeren Lösungen. Aber man darf die Hoffnung nie aufgeben.

      • Übrigens geht das scheinbar nicht einmal auf einer „abgelegenen Insel“ so toll.
        War noch vor Corona auf El Hierro. Die haben auch ein Hochglanzprospekt über ihre grüne Stromerzeugung.
        Windmühlen (für Grüne WKA) standen still und am Strand in Sichtweite vom Kreuzfahrtschiff arbeitete ein Ölkraftwerk.
        Dabei haben die sogar einen Stromspeicher in Form eines Pumpspeicherwerks.
        https://ruhrkultour.de/el-hierro-das-bittere-ende-eines-energiewende-maerchens/

        • Hallo Wolfgang Brauns,
          nur sind in Deutschland 2019 von den Braunkohlekraftwerken ca. 102TWh Strom gekommen und von den Windkraftanlagen ca. 127TWh.

          Im ersten Quartal 2020 in der Dunkelflaute.
          Baumkohle 19TWh
          Wind 51TWh

          Und auf El Hierro nur die Windkraft ist bereits der Fehler gewesen.
          Die vorhanden Dieselgeneratoren 2015 haben eine Leistung von 13,6 Megawatt und wie soll da eine Windkraftleistung von nur 11,5 MW ausreichen eine 100% Stromversorgung zu machen ?

          Bei der Geografischen Lage von El Hierro so in Äquatornähe ist das eigentlich ein muss auch Solar zu nutzen und nicht nur auf die Windkraft zu setzen.
          El Hierro hat ca. 6 Sonnenstunden/Tag und da nicht auch auf PV zu verwenden ist eigentlich bereits der Systemfehler.

          • Herr Fischer,

            der Systemfehler ist das man in TWh rechnet und nicht die Leistung berücksichtigt.
            Immerhin sind 6 Sonnenstunden pro Tag nicht ausreichend um eine ständige Energieversorgung zu gewährleisten.

            Wieviel Pumpspeicherwerke wollen sie noch bauen? Und in Bezug auf Deutschland, wo wollen sie diese hinstellen?

            Ich denke es ist schade das keiner auf sie hört. Die Leute die El Hierro geplant haben, lagen falsch und hatte vielleicht keine Ahnung und mit Solar ist alles besser.
            Der Systemfehler sind die nicht vorhandenen Speicher und El Hierro ist ein schönes Beispiel woran es hapert – an der Realität!

            Zum Glueck ist Oel jetzt so billig das man noch Geld kriegt wenn man es verbrennt. Da werden in El Hierro die Diesel bald auch Hochtouren fahren.

          • ja, natürlich, wahr NUR etwas fehlerhaft gemacht auf El Hierro.

            Und auf Pellworm.

            oder auf Graciosa.

            und auf Tilos.

            neuestes Projekt: autonome finnische Region Aland. Das klappt bestimmt. Vor allem das Pumpspeicherwerk in altem Bergwerk ist der Hit und innovativ. (gabs in D. schon vor ca. 90 Jahren)

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