CO2-Messungen am Mauna Loa: Bisher keine signifi­kante Auswir­kung des globalen wirtschaft­lichen Abschwungs

Konjunktur-Einbruch = CO2-Einbruch? Wohl kaum. Bild: Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

Roy W. Spencer, Ph. D.
COVID-19 sorgt für einen weltweiten Abschwung ökonomischer Aktivitäten: Industrien schließen, Fluggesellschaften streichen Flüge, Menschen müssen zu Hause bleiben. Beispiel: Im Vergleich zum März des vorigen Jahres war es in diesem März zu einem Rückgang des globalen kommerziellen Luftverkehrs um 28% gekommen.

Vorigen Monat habe ich ein einfaches Verfahren beschrieben, um den großen Jahreszeiten-Zyklus aus den CO2-Daten des Mauna Loa zu entfernen, ebenso wie diejenigen aus den durchschnittlichen Auswirkungen von El Nino und La Nina (die Entfernung ist mit viel Rauschen behaftet und nicht perfekt). Damit wollte ich versuchen, den diesen Zyklen überlagerten Trend des CO2 zu bestimmen und damit eine Grundlage, die Messungen mit denen von vor ein paar Monaten zu vergleichen.

Was wir suchen sind Hinweise auf einen Rückgang des atmosphärischen CO2-Gehaltes, der groß genug wäre, um dem wirtschaftlichen Abschwung zugeschrieben werden zu können. Wie man sieht, zeigen die jüngsten CO2-Daten zwar einen leichten Abwärtstrend, der aber im Vergleich zu den Änderungen von Monat zu Monat noch nicht aus dem Rahmen fällt:

Ich persönlich bezweifle, dass wir einen eindeutigen COVID-19-Effekt bzgl. CO2 während der kommenden Monate sehen werden, aber es wäre schön, wenn sich diese meine Ansicht als falsch herausstellt. Wie vor einem Monat schon erwähnt, werden all jene, welche den ökonomischen Abschwung als eine Gelegenheit sehen, den atmosphärischen CO2-Gehalt zu reduzieren, viele Jahre warten müssen – wenn nicht sogar Jahrzehnte – bevor man irgendwelche Auswirkungen eines großen wirtschaftlichen Abschwungs auf die globalen Temperaturen sehen würde – welcher die Menschheit sehr teuer zu stehen kommen dürfte, insbesondere den armen Menschen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2020/04/08/march-2020-co2-levels-at-mauna-loa-show-no-obvious-effect-from-global-economic-downturn/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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10 Kommentare

    • War schon immer das schlechteste Argunent gegen den Messstandort.
      Wetterbedingte Messstörungen werden berücksichtigt. Kann man alles nachlesen.

      Im Übrigen sind die Trends in Übereinstimmung mit den weniger vulkamischen Standorten.

      MfG
      Ketterer

      • Menschen mit einem funktionierenden Hirn zwischen den Ohren würden Messstationen dort aufstellen, wo die wenigsten Einflüsse auftreten, die nicht gemessen werden sollen. Anstatt diese Faktoren nachträglich raus zurechnen. Es sei man will gar keine vernünftige Messung machen. Dann hilft so ein Vulkan schon ungemein, um beliebige Manipulationen zu betreiben.

    • Marcus Junge schrieb am 17. April 2020 um 18:58

      Ist ja schon immer der beste Ort gewesen für diese Messungen, ein aktiver Vulkan …

      Falls Sie sich informieren wollen, warum man diesen Ort ausgesucht hat – es gab da vor fast 10 Jahren einen schönen Artikel zu auf Watts up with that: Under the Volcano, Over the Volcano von Willis Eschenbach …

  1. Also, was folgt daraus für unsere grünen „Weltrettungs“-Fanatiker? Wir brauchen den finalen und totalen Abschwung auf Dauer, Corona reicht dafür nicht annähernd aus! Auch werden auf diese Weise CO2-Verschmutzer („Menschen“) entsorgt und bösartige „Klimawandel-Leugner“ gleich mit erledigt…

  2. Östin Terli, der Freund von Rahmstorf hat gestern beim Wetter aber behauptet CO2 würde jetzt runter gehen genau wie Stickoxide etc.. Und natürlich haben wir laut ihm wieder eine Dürre in Deutschland …

      • „BaWü hat fast flächendeckend Trockenstress. Und das im April.“

        Joo, Ketterer,
        DAS ist endlich der Beweis für den menschengemachten Klimawandel.
        Wie sonst könnte BaWü sonst im April „Streß“ haben…

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