Der Stromverbraucherschutz NAEB über die „Fakepower“, den überteuerten Ökostrom und die deutsche Volkswirtschaft

Thorben Wengert_pixelio.de; Nachzahlung auch für nicht gelieferten Strom

Unsere Leser sind wesentlich bessere Klima- und Energie-Journalisten als die Kollegen von ARD, Spiegel & Co. Liest man dort von den tatsächlichen Ansichten der Bürger zur Klimakollapstheorie entweder gar nichts oder nur Pejoratives, erfährt man bei EIKE im Kommentarbereich Wissenswertes von NAEB. Hier ein Interview mit dem Pressesprecher Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel.

Herr Prof. Appel,

1. Warum bezeichnen Sie den Ökostrom als Fakepower?

Die Leistung des Wind- und Solarstroms wird vom Wetter bestimmt und nicht vom Bedarf. Nicht bedarfsgerechter Strom hat einen geringen Wert. Bei Mangel muss er durch bereitstehende Kraftwerke ergänzt werden, bei Überschuss muss er entsorgt werden. Die Entsorgungskosten sind die negativen Preise an den Strombörsen. Im stürmischen Februar dieses Jahres kostete die Entsorgung von überschüssigem Windstrom 21,5 Millionen Euro. Den Erzeugern wurde dieser Strom vorher mit 325,7 Millionen Euro vergütet. Wir Verbraucher mussten also für den nicht gebrauchten Strom 347,2 Millionen Euro bezahlen.

Von der Politik wird dieser teure Strom, für den es oft keine Abnehmer gibt, als Energieversorgung der Zukunft gepriesen. Das ist eine Täuschung (Englisch: fake) der Bevölkerung. Um das deutlich zu machen, bezeichnet der Stromverbraucherschutz NAEB Wind- und Solarstrom als „Fakepower“.

2. Wer sind die Gründer Ihres Vereins? Was war Ihre jeweilige Motivation, aktiv zu werden?

Die Gründer des gemeinnützigen Vereins „Stromverbraucherschutz NAEB e.V.“ sind vorwiegend Fachleute der Energiewirtschaft im Rentenalter, die über Jahrzehnte für eine sichere Stromversorgung gearbeitet haben. Sie waren und sind sich klar über die Tatsache, eine gesunde moderne Volkswirtschaft kann nur mit einer sicheren und bezahlbaren Stromversorgung existieren. Diese Basis sahen sie durch die ideologisch begründete Hinwendung der Regierung und der sie tragenden Parteien zur Versorgung Deutschlands mit Fakepower nicht mehr gegeben. Der Verein will die Bevölkerung über die Folgen der deutschen Energiewendepolitik aufklären: Weiter steigende Strompreise, Deindustrialisierung, Umweltschäden, Aufgabe heimischer Energiequellen (Braunkohle), längerer Stromausfall, Arbeitsplatzverluste, Abbau des Lebensstandards, Umverteilung von Arm nach Reich, um nur Einige zu nennen.

3. Wie denken Sie über die CO2-Theorie des menschgemachten Klimawandels? Ist die Theorie eine Erfindung von politiknahen Wissenschaftlern und Profiteuren, oder hat sie ihre Berechtigung, ist unser Planet in Gefahr?

Jeder, der einseitig eine Reduktion von CO2 fordert, ohne auf den Bedarf für den Pflanzenwuchs einzugehen, ist für mich kein Gesprächspartner. Meine Kenntnisse über die Strahlenkunde erlauben mir die Aussage: Selbst eine Verdopplung des derzeitigen CO2-Gehaltes von 0,04 Prozent in der Luft bewirkt keine wesentliche Temperaturerhöhung auf der Erde. Die Forderung, CO2 aus fossilen Brennstoffen im Namen der Klimarettung zu mindern, kommt von den Profiteuren, die ihre gesetzlich verankerten Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) behalten und erweitern wollen, und von Instituten, die damit lukrative Forschungsaufträge aus Steuergeldern erhalten.

4. Wie sehen Sie die nahe Zukunft der deutschen Wirtschaft? Werden wir desindustrialisiert werden, oder wird der Widerstand, zum Beispiel der Windkraftgegner, die Klimapolitik umkehren?

Die deutsche Wirtschaft wandert schon seit Jahren wegen zu hoher Energiekosten ab. Volkswirtschaftliche Daten belegen das: Die Reinvestitionsquote, also die Erneuerung alter Anlagen, ist seit mehr als zehn Jahren auf etwa 90 Prozent gesunken*. Gleichzeitig ist Deutschland Weltmeister im Kapitalexport mit 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (die EU-Vorgaben erlauben maximal 4 Prozent). Mit abgeschriebenen Anlagen wird mehr Geld verdient, das ins Ausland fließt, um dort neue und modernere Betriebe aufzubauen. Die Maschinen werden weitgehend aus Deutschland geordert. Der Maschinenbau floriert dadurch zurzeit. Wenn die alten Betriebe in Deutschland zu hohe Reparaturkosten aufweisen, werden sie an „Investoren“ verkauft, die die Firmen ausschlachten und dann insolvent werden lassen. Der Abbau vieler tausend Arbeitsplätze in den Grundstoff- und Autoindustrien sind ein Beleg für diese Darstellung.

Die mehr als 1.000 Antiwindkraft-Initiativen, bundesweit organisiert in dem Verband „Vernunftkraft“, werden einen schnellen weiteren Ausbau von Windgeneratoren an Land verhindern. Viele von Ihnen sind aber NIMBYs (not in my backyard, dt. in etwa: nicht vor meiner Haustür). Sie unterstützen die Klimapolitik und wollen nur nicht direkt davon belästigt werden. Windkraftanlagen sind nicht wirtschaftlich. Nur mit der Forderung, keine Subventionen für Fakepower, kann erfolgreich gegen den weiteren Ausbau von Fakepower Front gemacht werden.

5. Wie sehen Sie die Lösungskonzepte der Energiewendekrise der Minister Altmaier und Karliczek, die Wasserstofftechnologie? Kann sie die Kosten und technischen Beschränkungen der Ökostrom-Produzenten verringern?

Die Energiewendekrise zeigt, hier wurde ein falscher Weg beschritten, der in einer Sackgasse endet. Mit der Wasserstofftechnologie wird dazu eine neue Sau durchs Land getrieben. Es ist zwar richtig, mit Wasserstoff kann Strom erzeugt werden, Autos angetrieben werden und Wärme erzeugt werden. Doch die Erzeugung der dazu benötigten Wasserstoffmengen mit Fakepower ist in Deutschland nicht möglich. Allein für die Stromversorgung müsste die Zahl der Windgeneratoren von derzeit 30.000 auf 170.000 mehr als verfünffach werden. Dazu müssten dann noch der Strom für die Herstellung der Treib- und Brennstoffe kommen. Der Platz in Deutschland reicht dafür nicht. Die Wasserstofftechnologie treibt die Stromkosten auf mehr als einen Euro/Kilowattstunde, weil bei den Umwandlungsprozessen hohe Verluste anfallen.

*Anmerkung der Redaktion: Eine Quote von 100% heißt Erhalt der Qualität; über 100% heißt Verbesserung.

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26 Kommentare

    • Nicht nur Deindustrialisierung. Gleichzeitig legen unsere „Bessermenschen“ mit der (EU)Umweltpolitik auch die Axt an die Landwirtschaft, z.B. Düngeverordnung.

  1. Der Irrsinn der „Energiewende“ führt dazu dass Deutschland jetzt schon mitten in der Woche, Nachts, zwischen dem 10.03 und 11.03 an die 50.000 MWh Windstrom zu Null Euro über die Grenzen schiebt. Kosten für die „nichtprivilegierten Endverbraucher“ ca. 4,5 Mio Euro – in einer Nacht, verschenkt, einfach so…. Wir schaffen das.
    Quelle: AGORAMETER

  2. Heute Morgen auf WDR 5 durfte der WDR „Energieexperte“ Herr Döschner wieder Propaganda für die „Energiewende“ machen. Heute ist ja Jahrestag von Fukushima und besagter „Energieexperte“ erklärte man müsse nur die Ausbauziele der Wind- und Sonnenstromkapazitäten erhöhen und alles wird gut. Ach ja, und die Batterietechnik mache ja „große Fortschritte“.
    „Energieexperte“, für ihre Gesundheitsthemen hat der WDR wenigstens einen echten Oberarzt gefunden, für Energiethemen hingegen einen ******** (das Wort schreibe ich jetzt nicht) am Start….

  3. Mal wieder ein schönes Beispiel für den Unsinn der Energiewende in Absurdistan. Danke für diesen Beitrag.

    Den Begriff „Fakepower“ finde ich aber unglücklich. Erstens englisch. Deutsch ist doch nun mal einfach besser, zumal in Deutschland. Zweitens semantisch falsch, denn die alternativ gelieferte Energie ist ja echt, nur die Lieferung eben zufällig, unstet und daher unzuverlässig. „Fake“ bedeutet aber, daß die Energie unecht wäre.

    Da gab es schon bessere Schöpfungen wie zum Beispiel Zufallsstrom oder Wackelstrom oder Zappelstrom. Letztere Wortschöpfung gefällt mir am besten. Zappelstrom – das ist griffig und treffend.

    • Wir verwenden Solar-Zappelstrom und der kostet uns nur ca. 20% vom teuren Netzstrom.
      Da ist es wirtschaftlicher sich Strommengen vom Zappelstrom zu organisieren und nur noch die Restmengen vom EVO ein zu kaufen.

  4. Sehr gutes Interview, Vernunft pur!

    „Eigentlich“ müssten alle Altparteien so vernünftig sein, und diese gescheiterte Energie-Wende ablehnen:

    Die Linken+SPD weil es nicht angehen kann, dass sich das Großkapital an der „Erneuerbaren“ +co2-Zertifikate-Handel zu Lasten der einfachen Leute eine „goldene Nase“ verdient.

    Die Grünen, weil diese Windmühlen Unmengen an Vögel/Fledermäuse/Insekten töten. Wälder werden gerodet und schöne Natur-Landschaften zerstört.

    CDU/FDP, weil sie wissen, wie wichtig eine sichere und preiswerte Energieversorgung für die Wirtschaft ist.

    Verrückte Welt, jede dieser Altparteien verprellt die eigene Wählerschaft. Was ist da los? Ist die Solar/Wind-Lobby zu stark für unsere Regierung? Sind die Altparteien zu inkompetent?

    • zu: Altparteien u. verprellen

      Die Altparteien werden von Werbemüll getrieben, die sie aus Steurgeldtrog-Mitteln herstellen lassen, und die sie zwar am Teleprompter (o.ä.) ablesen, aber schon lange nicht mehr verstehen.

  5. Prima, auch werden die Konsequenzen für den Industriestandort D deutlichst auf den Punkt gebracht! Ist natürlich für die grünen Rosstäuscher in Politik und Medien alles kein Thema und die ahnungslosen FfF-Depp(inn)en, die wiederum die Politik vor sich hertreiben, kapieren sowieso nichts. Dabei geht es um ihre eigene Zukunft…

  6. Wenn man Ihren Kommentar liest, braucht man sich nicht zu wundern dass unsere grünlackierten Politiker auch keine Ahnung über den Unterschied der von Ihnen genannten Kraftwerke zu Wind- und Sonnenstrom haben.

  7. Tut mir leid, aber an die Möglichkeit, dass NAEB den schon beschlossenen Energiewende-Kurs noch ändern kann, glaube ich nicht mehr: Die sich selbst beweihräuchernden grünen Weltretter, ihre Beifall-Klatscher und Profiteure in der Laienschar der posten-gierigen Politiker interessieren sich nicht für Vernunft oder gar Sachkunde, sonst würde es nie zum planmäßigen und gleichzeitigen Ausstieg aus zukunftsfähiger, sicherer Kernkraft und noch lange nicht aufgebrauchten fossilen Energieträgern kommen.

    Auch wenn man mich dafür als „Verschwörungstheoretiker“ beschimpft, wird man mich nicht von meiner Überzeugung abbringen, dass die BEABSICHTIGTE ABKEHR von dieser zeitgemäßen, modernen Art der Energieerzeugung falsch, und in der Sache unbegründet ist, aber von einer beispiellosen Desinformations-Kampagne Grüner Weltretter der unkundigen Masse auf‘s Auge gedrückt werden soll.

    Nun wird man, ungeachtet der gegenteiligen Beteuerungen, den Strompreis jedes Jahr weiter ansteigen lassen müssen, wird unserem Land und seinen Menschen damit, und mit einer unsicheren Grundversorgung aus volatilen Quellen vorsätzlich schaden, denn eine kostengünstige Alternative für die unerlässliche stabile Grundversorgung unseres HiTec-Industrie-Standortes gibt es nicht, und dessen Fortbestand wird hier planmäßig untergraben.

    In meinen Augen deshalb: Vorsätzliche Sabotage mit Ansage.
    Dipl.-Ing. D. Fürste

  8. @Hubert-R.VOGT
    Sie haben die Definition von Herrn Appel für Fake-Power nicht gelesen.
    Er bezeichnet nicht bedarfsgerechten Strom, der von Wind und Wetter abhängig ist, als Fake-Power.
    Die von ihnen angeführten Beispiele können nach Bedarf liefern, fallen also nicht unter diese Definition.
    Etwas anderes ist natürlich, ob diese Stromerzeuger immer gut für die Umwelt sind, wobei Fake-Power, insbesondere Windkraft, auch in dieser Disziplin äußerst mies abschneidet, also in jeglicher Hinsicht negativ zu beurteilen ist.

  9. Frage: Welche Kriterien müssen eigentlich erfüllt sein, um zu Recht von Fake-Power–Kraftwerken reden zu können? Gehören z.B. auch die norwegischen Wasserkraftwerke oder die geothermische Kraftwerke auf Island dazu ? Und wäre es gerechtfertigt, zu behaupten, dass das derzeit weltgrößte Wasserkraftwerk am Jangtsekiang
    https://de.wikipedia.org/wiki/Drei-Schluchten-Talsperre
    in China ebenfalls nur ökologischen Fake-Power-Strom erzeugt, weil sich ja je nach Weltanschauung auch unendlich viele Argumente gegen den Bau solcher Anlagen finden lassen?

    • Lieber Hr. Vogt,
      die Antwort steht doch schon im Artikel: Jedes Kraftwerk, dessen Erzeugung durch Zufallseinflüsse wie Wind oder Sonne gesteuert wird, statt dass es sich nach dem aktuellen Bedarf regeln lässt, ist ein Fake-Power-Kraftwerk. Vor allem Solarkraftwerke, die bei Dunkelheit garantiert KEINEN Strom liefern können.
      Mfg

    • Sehr geehrter Herr Vogt,
      Wasserkraftwerke und geothermische Kraftwerke (übrigens nutzt Island die Geothermie nur zur Warmwassererzeugung und Heizung, ein wunderschönes Bauwerk in der Hauptstadt) sind grundlastfähig (wie Kohle- Gas- und Kernenergiekraftwerke).Das ist bei Solar- und Windenergie leider nicht der Fall. Ich würde sie nicht als Fake bezeichnen, allerdings sollte man Einspeisegebühren nur dann zahlen, wenn die Energie genutzt werden kann. Der weitere Ausbau in Deutschland macht überhaupt keinen Sinn. Schauen Sie doch mal die Webseite Agora Energiewende an, dann wird das schnell klar. Freundliche Grüße

      • Island nutzt die Geothermie auch zur Stromerzeugung. Ich habe im Hellisheidi-Kraftwerk den Turbinenraum mit den Hochdruck-Dampfturbinen der Hersteller Mitsubishi (6×45 MW) und Toshiba (1×33 MW) gesehen. Das Kraftwerk hat eine elektrische Leistung von 303 MW und ein thermische von 400 MW. In Reykjavik heizen sie mit dem Heisswasser im Winter u. a. die Bürgersteige. Das Wasser hat, wenn es das Kraftwerk verlässt, eine Temperatur von 85°C, 25 km entfernt in Reykjavik hat es immer noch 83°C. Ein Besuch im Besucherzentrum lohnt sich. Momentan ist es allerdings wegen des Corona-Virus geschlossen.

    • Ganz einfach: Energie-Speicher ist das Zauberwort.

      Solar/Wind ohne Energie-Speicher (z.B. Akku, Pumpspeicherwerk) erzeugt minderwertige Fake-Power.

      Ganz im Gegensatz zu Wasser/Atom/Kohle/Gas-Kraftwerke.

      • Die Entwicklung der hocheffizienten Großkraftwerke auf Kohlebasis und Kernkraft der vergangenen Jahrzehnte paßte nicht mehr in das System des ständigen Wachstums.
        Die Energieverschwendewende mußte her, um den Aufwand zur Stromerzeugung zu maximieren.

      • Herr Wähner,

        es gibt keine Energie-Speicher.
        Wir haben ca. 7 GW Energie-Speicher – auf eine Leistung von ca. 145 GW.
        Pumpspeicherwerke, um Verbrauchsspitzen und -löcher auszugleichen.
        Bezüglich Speicherung per Akku bezweifle ich die zur Verfügung stehenden Rohstoffe. Für Pumpspeicherwerke gibt es keine Planungen, keinen Platz, etc.
        Zur Erinnerung: Hier kann man nicht mal einen simplen Flugplatz bauen.
        Selbstverständlich könnte man, europäisch gesehen, im Alpenraum, da theoretisch was drehen.
        Sicher könnten wir auch, zum Ausbau der Wasserkraft, an Rhein und Elbe Hochstaudämme errichten – nur die Anwohner flussaufwärts hätten wahrscheinlich was dagegen.
        Es gibt auch Ideen zu Potentialspeichern. Man träumt von hydraulisch bewegten gigantischen Gewichten, von der Nutzung alter Bergwerksschächte, von Speicherinseln im Ozean. Umsetzbare Projekte gibt es allerdings nicht, noch nicht mal baureife Planungen. Denn es wäre vor allem nicht wirtschaftlich durchführbar.
        Die Bundesregierung favorisiert Wasserstoff als Speichermedium. Aber auch da gibt es keine Technologie in Aussicht. Und wirtschaftlich ist auch das Brühe.
        Solange es auf der Erde Kohlenstoff und Kohlenwasserstoffe zur Energieumwandlung gibt, hat alternative Umwandlung nur in Nieschen, beispielsweise auf abgelegenen Inseln und entlegenen Regionen eine Zukunft.
        Ein Industrieland degeneriert sie zur abgelegen Insel.

        • Im sehenswerten YouTube-Video von Prof. Sinn „Energiewende ins Nichts“ hat er vorgerechnet, daß laut Untersuchung der EU sämtlich in EUROPA potentiell möglichen Pumpspeicherwerke nicht in der Lage sind, DEUTSCHLAND über ein Jahr den Strombedarf zu sichern bei 100% Erneuerbaren.

          • „nicht in der Lage sind, DEUTSCHLAND über ein Jahr den Strombedarf zu sichern bei 100% Erneuerbaren.“

            Herr Sinn hat da nur einem kleinen Denkfehler gemacht.
            DEUTSCHLAND soll nicht über das Jahr den Strombedarf zu 100% mit erneuerbaren decken Sondern nur 65% und das bis 2030, so steht das zumindest im Koalitionsvertrag der Regierungsparteien.
            In 2020 bis 16.3.2020 haben wir bereits um die 54% an erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland.

      • „Ganz einfach: Energie-Speicher ist das Zauberwort.“

        Ganz einfach: Solarstrom ist das Zauberwort und zwar von der eigenen Solaranlage.

        Bei der Neurichtung kommt man über die 20 Jahre auf einen Solarstrompreis von 6 … 7Cent/kWh.

        Und nach den 20 Jahren kommt man sogar auf unter Null Cent wenn man andere Ausgaben z.B. für Benzin/Diesel oder Ausgaben die Heizung/Warmwasser mit Solarstrom vermeidet.

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