Europas anti-wissen­schaftliche Seuche erreicht Afrika

Fressen alles kahl: Heuschrecken. Bild: www.JenaFoto24.de / pixelio.de

European Scientist
Europäische Aktivisten setzen Leben aufs Spiel in Ostafrika, indem sie dafür sorgen, dass sich eine Insektenplage zu einer wirklichen verbreiteten Hungersnot auswächst.

Karte: FAO

Die rasch brütende Wüstenheuschrecke hat sich in Kenia, Somalia und Äthiopien ausgebreitet und dort den Ausnahmezustand erzeugt.

Die Schädlinge landeten in Djibouti, Eritrea, Oman und Jemen, auch Tansania und Uganda wurden von Schwärmen schon heimgesucht. Von allein wird die Plage nicht aufhören. Der FAO zufolge handelt es sich um die „schlimmste Lage seit 25 Jahren“.

Die Biester fressen jede Pflanze auf ihrem Weg und hinterlassen verwüstete Getreidefelder und Weideflächen. Sie können am Tag bis zu 150 km zurücklegen. In Kenia sind bereits eine Million Hektar betroffen ohne jedes Anzeichen einer Abschwächung.

Die Auswirkungen auf die Bevölkerung ist verheerend. 25 Millionen Menschen sind einer Schätzung von Oxfam zufolge bereits von Hunger betroffen.

Aber anstatt durch die afrikanischen Nationen zu touren und den Menschen in dieser Zeit großer Gefahr beizustehen, hatten von der EU finanzierte NGOs nichts Besseres zu tun als im kenianischen Parlament einzufallen und von den Abgeordneten zu fordern, dass die Regierung im Kampf gegen die Heuschrecken abrüstet. Sie wollen die kenianische Regierung dazu bringen, die gegen die Heuschrecken eingesetzten Pestizide zu verbieten, obwohl diese das einzige effektive Mittel sind, welche diese Insekten aufhalten und verhindern kann und dass die Krise noch weiter außer Kontrolle gerät. Experten zufolge kann ein Pestizid wie Fenitrothion eine Schlüsselrolle spielen, die Heuschrecken in Kenia und anderen afrikanischen Ländern zu eliminieren. Ordnungsgemäß angewendet können die Schwärme damit deutlich eingeschränkt werden. Aber Kenia fehlt es an den Mitteln, die es so dringend braucht.

„Das Pestizid Fenitrothion ist sehr effektiv. Es tötet Heuschrecken innerhalb von 40 Minuten bis zu 6 Stunden nach dem Versprühen“, sagte Salad Tutana, der Leiter des Northern Kenya Locust Control Coordination-Teams. Mr. Tutana sagt , dass es derzeit eine Verknappung dieses Pestizids gebe, dass aber soeben eine neue Ladung aus Japan angeliefert worden sein.

Man braucht auch mehr Flugzeuge zum Versprühen. Gegenwärtig verfügt man lediglich über fünf Flugzeuge, um die verfügbaren Insektizide auszubringen.

Kenia hat bereits 2,5 Millionen Dollar bereit gestellt, um die Heuschrecken durch Versprühen zu bekämpfen, aber das dürfte kaum reichen, spitzt sich die Lage doch immer weiter zu. Die FAO der UN gab kürzlich 70 Millionen Dollar frei für diesen Zweck, aber bisher sind davon lediglich 15 Millionen Dollar in der Region angekommen.

Die Verzweiflung in den betroffenen Gemeinden ist real, und noch viel mehr muss getan werden. „Wir haben zu verzweifelten Maßnahmen gegriffen wie Lärm, Reifen verbrennen und in Pfeifen zu blasen, um die Insekten zu verscheuchen“, sagte ein Anwohner der Ortschaft Meru im Osten von Kenia.

Die Landwirtschaft in Afrika taumelt immer noch unter der Invasion eines anderen üblen Schädlings, nämlich des Heerwurms [Fall Army Worm]. Er sorgte dafür, das kenianische Maisbauern in einem Jahr 70% ihrer Ernte verloren. Diese gefräßige Motte wird in beiden amerikanischen Kontinenten – wo sie herstammt – durch Pestizide und durch genetisch modifizierte Getreidesorten unter Kontrolle gehalten.

Aber auch dort versuchen die unseligen NGO-Aktivisten bereits, politische Maßnahmen durchzusetzen, welche der Insektenplage Tür und Tor öffnen würde.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/europes-anti-science-plague-descends-on-africa/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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15 Kommentare

  1. Naja man kann doch nicht alles Tot schlagen und spritzen was nicht „Mensch“ heißt. Auch der Mensch breitet sich invasiv über die Erde aus und vernichtet Natur und Resourcen. Was machen wir mit dem???

  2. Die dort entsprechenden NGOs agieren voll Nazi. Da sie keine Flüchtlinge von dort mehr wollen, lassen sie die Menschen verhungern.

    Zynismusmodus aus.

    Ich würde diese linksverstrahlten NGOs nach Gefängnisaufenthalt und mit Wiedereinreiseverbot in die Wüste schicken.

    • Moin:
      Als gelernter Landwirt kann ich nur Kotz…, leider erleben wir in Deutschland einen änlichen trend, nicht existente gefahren medial aufzupuschen.
      z.B Angebliche Funden von Round UP im Bier, wo aber nur auf AMPA untersucht wurde
      AMPA ist ein Abbauprodukt sowohl von Round UP als auch von Tensieden ( Waschmittelreste beim reinigen der Bierflaschen).

      Der Agrarstatistiker Georg Keckl vom Nds. Landesamt für Agrarstatistik hat auch eine änliche Analyse von Tote durch den verzicht des DDT veröffentlicht.

      https://www.novo-argumente.com/artikel/der_toedliche_kampf_gegen_ddt

  3. Auf dem Schwarzmarkt bekommen die Kenianer alles, was sie sich wünschen.

    Den NGOs in den Hintern treten, einbuchten und die EU verhöhnen. Oder austricksen. Ja, ja sagen und hinter der Hand einen völlig anderen Plan durchführen. Das Wohl der kenianischen Bevölkerung hat absoluten Vorrang. Gut zu regieren kann so einfach sein.

    In Kalifornien hat die Ökomafia der dortigen Landwirtschaft einen riesigen Schaden zugefügt. Über Jahre haben die wertvolles Wasser lieber einfach ins Meer fließen lassen, als dieses den Landwirten zukommen. 1,3 Millionen Morgen wertvollstes Agrarland wollten diese kriminellen Ökofaschisten in Wald oder in eine „ideale Natur“ umwandeln. Das sind die gleichen Verbrecher die anderen erzählen, es gäbe zu wenig Platz für soviele Menschen.

    Devin Nunes und Präsident Trump haben diesem Verbrechen jetzt ein Ende gesetzt und das Wasser fließt wieder dorthin, wo es hin soll. Hirnlose, schwachsinnige Jahre gingen verloren, durch diese Menschen verachtende Brut. Es war zuerst ein Kampf gegen Windmühlen, der glücklicherweise, nach Jahren des beharrlichen Kampfes, belohnt wurde.

    Quelle:
    https://www.americanthinker.com/blog/2020/02/devin_nunes_on_fire_tide_turns_for_his_california_farmers_russia_hoaxers_on_the_run.html

  4. So ist es eben mit verblendeten Ideologen, sie fallen selbst wie Heuschrecken über das betroffene arme Land her, mit gehobenen moralischen Zeigefinger, ohne Realitätssinn und ohne den Hauch einer Selbstkritik. Und diese unfassbare Arroganz wird auch noch von der EU mitfinanziert!!?? Wenn das stimmt, kann man sich im Grunde nur angewidert von der EU abwenden.

  5. Wundert mich nicht! Es gibt halt massenhaft Idioten bei den sog. Umweltschützern. Letzte Wochen konnte man in HH die Idioten in den Parteien auf den Straßen unter den Parteischirmen kennenlernen. Jetzt sind die gewählt worden.
    Und ein SPD-Fritze, der 17% der bisherigen SPD-Wähler verloren hat gibt sich als Sieger aus. Wähler hat er verloren und damit ist er Verlierer ebenso wie der CDU-Fritze. Und daß die FDP verloren hat, hat die auch verdient.
    Anstatt gegen den Ökoquatsch von Grün und Rot vorzugehen haben die fleißig dabei mitgemacht. Und damit massenhaft Wähler vergrault. Und vernünftig konnte man denen in HH auch nicht reden. Aber das war schon immer so.
    Und dann der Quatsch in Thüringen.

  6. Ich stimme dem Artikel komplett zu. Unseren fehlgeleitenden Umwelt-Hysterikern fehlt jedes Augenmaß für sinnvolles Vorgehen. Ideologie und Verteufelung sind die Leitmotive eines zunehmend verblödeten Europas – siehe Klimapolitik! Kein Wunder, dass sich Afrikaner von Voodoo-Zauber mehr versprechen.

  7. Erstens, wo ist der beweis, dass europäische NGOs im kenianischen Parlament einfallen?
    Zweitens haben die dort hoffentlich eines auf die Mütze bekommen.

  8. Die widerlichste Heuschrecke von allen (von BlackRock) will Kramp-Karrenbauer beerben und Mutti ablösen. Und auch hier, so befürchte ich, wird grüne Dummheit und Ignoranz begünstigend wirken.

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