Jüngste Klima-Warnung von NASA und NOAA beruhen auf absichtlich gefälschten Daten

H. Sterling Burnett
NASA und NOAA sind wie Kleinkinder, die versuchen, rechteckige Klötzchen in runde Löcher zu stecken, und genauso wie Kleinkinder werfen sie hin, wenn ihre Bemühungen von der Realität zunichte gemacht werden.
Weil es in der Wissenschaft um die Jagd nach Wissen geht und politische Maßnahmen fast notwendigerweise persönliche Freiheiten behindern, sollten Wissenschaft, Gesetze und Vorschriften nur auf der Grundlage der besten verfügbaren Daten stehen. Das Heranziehen schlechter Daten unterminiert sowohl die Suche nach Wahrheit als auch die legitime Rechtfertigung von Gesetzen und Vorschriften.
Jeder, von links außen bis rechts außen im politischen Spektrum, sollte sich hierüber einig sein.

Traurigerweise ist es so, dass im Bereich Klimaforschung und -politik gute Daten zunehmend zurecht gebogen werden – wenn sie nicht gleich ganz ignoriert werden – um dem Narrativ zu entsprechen, dass die Menschen eine Klima-Krise verursachen. Partisanen von Klimamaßnahmen, trachtend nach politischer Macht und ewig zunehmenden Ressourcen, fälschen Daten solange, bis diese dem Wahn genügen, dass die Menschen auf die moderne industrielle Zivilisation verzichten müssen, um die Menschheit und die Erde vom Klima-Tod zu erretten.

Dieses Problem wird grell beleuchtet im neuesten Report der National Aeronautics and Space Administration (NASA) und der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zu globalen Temperaturtrends. Die beiden Agenturen betreiben das genaueste und umfassendste Temperatur-Messnetz der Welt. Aber anstatt auf die Daten ihrer besten Quellen zu verweisen, zogen NASA und NOAA es vor, in ihrem am 15. Januar veröffentlichten Report erheblich kompromittierte Daten von adjustierten Temperaturmessungen heranzuziehen – mittels eines Verfahrens, das sie „Homogenisierung“ nennen.

NASA und NOAA verkündeten, begleitet von großem Mediengetöse, dass 2019 das zweitwärmste Jahr seit Beginn aktueller Aufzeichnungen im Jahre 1880 gewesen sei, was auch dazu beitrage, dass die 2010er Jahre „zum wärmsten Jahrzehnt jemals“ wurden.

Diese Behauptungen basieren auf den absolut unzuverlässigen, adjustierten Temperaturmessungen, wie sie von über den gesamten Globus verteilten Temperatur-Messpunkten durchgeführt worden sind. Diese Messungen, zumindest die entsprechenden Rohdaten, sind normalerweise ausreichend genau, um lokale Anwohner über die Temperatur und Wetteranomalien in ihrem Wohngebiet an einem bestimmten Tag zu informieren, aber als Messung realer Trends, die uns etwas Wichtiges darüber sagen sollen, ob Menschen globale Erwärmung verursachen, sind die meisten dieser Messungen praktisch wertlos.

Wie der Meteorologe Anthony Watts schon seit vielen Jahren immer wieder hervorhebt, genügen viele der Messpunkte in den gesamten USA nicht den Standards, die von den Agenturen selbst festgelegt worden waren, um zuverlässige Datenmessungen zu erhalten. Watts erfasste hunderte von Stationen auf gepflasterten Flächen, an Flughäfen, wo sie den heißen Abgasen der Jets ausgesetzt waren, nahe bei künstlichen Quellen von Wärme und Kälte wie Air Condition-Systeme oder von kommerziellen Grillbuden. Viele dieser Messpunkte befanden sich einst in ländlichen Gebieten, sind inzwischen aber umgeben von Gebäuden. An anderen Messpunkten, die immer noch in ländlichen Gefilden stehen, werden die Daten nicht regelmäßig abgelesen und aufgezeichnet.

Nach den Enthüllungen von Watts im Jahre 2014 veröffentlichte das US-Büro des Generalinspekteurs einen von den Medien nahezu völlig ignorierten, vernichtenden Report, in welchem beschrieben wird, dass fehlende Übersicht, Regelverstöße und ein laxer Begutachtungsprozess im Netzwerk der Klimaaufzeichnungen nur die Schlussfolgerung zulassen, dass die Daten „nicht geeignet sind, zuverlässig als Grundlage für Entscheidungsträger“ zu dienen. In panischer, durch den Report des Generalinspekteurs ausgelöster Hast sonderte die NASA 600 ihrer problematischsten Wetterstationen aus.

Es liegen zahlreiche Berichte vor, aus denen hervorgeht, dass Datenmanipulationen nicht auf die USA beschränkt sind, sondern über den gesamten Globus vorgenommen werden. Daten von ursprünglich ländlichen Messpunkten in entlegenen Stellen wie Australien, Paraguay und der Schweiz wurden unerklärlicherweise homogenisiert dergestalt, dass Temperaturen der Vergangenheit nach unten, also zum kälteren, und jüngere Temperaturwerte nach oben, also zum wärmeren korrigiert worden waren. Logischerweise erscheint dadurch der Temperaturanstieg an diesen Stellen im Verlauf des vorigen Jahrhunderts steiler und größer als es aus den nicht adjustierten Daten hervorgeht.

Die NOAA verletzte ihre eigenen Vorschriften, als sie ein ähnliches Adjustierungs-Verfahren für Ozean-Temperaturen vornahm, mit Beginn im Jahre 2015. David Rose schrieb in der Daily Mail: „NOAA-Wissenschaftler zogen zuverlässige Messungen von Bojen im Ozean heran, ,adjustierten‘ diese dann aber nach oben – mittels Messungen von Seewasser zur Motorkühlung von Schiffen … obwohl schon lange bekannt ist, dass diese Werte viel zu hoch sind“. Wenn man schlechte Daten mit guten Daten vermengt, erhält man keine zuverlässigeren Ergebnisse, als wenn man schlammiges Flusswasser zu reinem Mineralwasser hinzufügt, um sicheres Trinkwasser zu bekommen.

Der neue Report von NASA und NOAA ist ein weiteres Beispiel für „garbage in, garbage out“, wobei deren Verwendung schlechter Daten falsche Ergebnisse erzeugt, die aller Erfahrung nach dann als Grundlage für schlechte Politik herangezogen werden.

NASA und NOAA betreiben gemeinsam das U.S. Climate Reference Network, also den goldenen Standard von Temperaturdaten der Erdoberfläche, globalen Satellitendaten und Wetterballonen. Die von diesen drei unabhängig operierenden Temperaturmess-Netzwerken aufgezeichneten Temperaturdaten zeigen während der letzten 40 Jahre eine minimale Erwärmung. Und doch ignorieren die Agenturen diese Daten in ihrem jüngsten Report – was deren dogmatischen Glauben an eine vom Menschen verursachte Klima-Katastrophe belegt.

Die Trump-Regierung sollte die Klima-Budgets von NASA und NOAA stark kürzen, bis die Führung und die Mitarbeiter verstanden haben, dass sie nicht dafür belohnt werden, wiederholt zu sagen „der Himmel fällt uns auf den Kopf“ und andere Klima-Angst-Stories zu verbreiten, wenn die Wahrheit schlicht und ergreifend lautet, dass Temperatur- und Klimatrends in Wirklichkeit weit davon entfernt sind, alarmierend zu sein.

[Originally Published at Breitbart]

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/nasa-and-noaas-latest-climate-warning-is-a-result-of-purposefully-flawed-data

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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10 Kommentare

  1. Den diskutierten Artikel von NASA und NOAA findet man unter

    https://climate.nasa.gov/news/2945/nasa-noaa-analyses-reveal-2019-second-warmest-year-on-record/

    Die in Bild 3 gezeigte Anomalie der Global-Temperatur von 1880-2019 stimmt für die verschiedenen Analysen recht gut überein. Dies ist nicht überraschend da wohl die gleichen Stationsdaten verwendet werden. Ergänzende Satelliten-Messungen, die bekanntlich eine größere Flächenabdeckung haben, wären wünschenswert. Die Aussage von Gavin Schmidt „This shows that what’s happening is persistent, not a fluke due to some weather phenomenon: we know that the long-term trends are being driven by the increasing levels of greenhouse gases in the atmosphere,..“ wird durch die Daten nicht bewiesen. Der Beitrag der Treibhausgase zur Temperaturerhöhung wird nicht quantifiziert.

  2. Welche sind denn die anderen unabhängigen „Temperaturmess-Netzwerke“ und wo findet man die Daten?

    Ich hatte vor ein paar Tagen mal für die Station Hohenpeißenberg die Daten von Giss V2, unadjustierte Giss V4, HCN und direkt vom DWD verglichen.
    Ergebnis:
    Giss V4, HCN und DWD waren exakt gleich (vermutlich gleiche Datenbasis), nur die Giss V2 hatten einen kleineren Steigungstrend!
    Ist schon seltsam…

    Bei Interesse Kann ich die Excel-Tabelle dazu bereitstellen…

    • Eine Anmerkung noch dazu:
      Beim GHCN sowie beim DWD bekommt man Tagesmesswerte seit Aufzeichnungsbeginn! Das sind aber (teilweise) nur Tages-Minimum- und Tages-Maximum-Werte.

      Um auf die GISS V4 Kurven (Jahrestemperaturen) zu kommen habe ich nun einfach aus diesen TMin- und TMax-Werten den Mittelwert bilden. Ich könnte mir vorstellen, das dies aber wohl auch nicht so ganz zulässig ist. TMin- und TMax-Werte könnten ja immerhin auch einfach nur Ausreißer nach oben oder unten sein, die dann zu einem völlig falschen Tagesmittelwert führen. Oder was geben die TMIN und TMAX an?

      Alle so erhaltenen Tagesmittelwerte eines Monats werden dann zusammen gefasst und man erhält die Monatsmittelwerte, die auch der GISS-Datensatz hergibt…

      Und wie gesagt, die so von mir aus den Tageswerten von GHCN und DWD berechneten Montatsmittelwerte ensprechen exakt denen aus dem „GISS V4 unadjustiert“ Datensatz.

      Stellt sich die Frage ob schon der DWD die Daten seiner Messstationen „justiert“ (hier Hohenpeißenberg) bzw. ob die Berechnung des Tagesmittelwertes aus Min und Max Werten überhaupt Sinn macht.

  3. Die Atmosphäre der Erde kennzeichnet ein äußerst komplexes nichtlineares Verhalten, das sich in seiner Gesamtheit jeder mathematischen Modellierung entzieht. Veränderungen verlaufen daher für den Beobachter sogar scheinbar chaotisch. Nicht einmal die für eine Rechnung erforderlichen Daten lassen sich erfassen. So bleibt es auch hier einmal mehr bei einer Kritik, die das Problem nicht einmal tangiert: https://www.scribd.com/document/444473208/Klimaangst-im-Fokus-der-Realta-t

  4. Gibt es irgendwo Diagramme oder Kurven, die auf völlig unkorrigierten Daten beruhen? Die würden mich wirklich mal sehr interessieren!

  5. „An anderen Messpunkten, die immer noch in ländlichen Gefilden stehen, werden die Daten nicht regelmäßig abgelesen und aufgezeichnet.“
    Wo ist das Problem?

    Es gibt diese Daten und jeder kann sich anschauen wo die Instrumente stehen.
    Das geht per Satellitenfoto exakt.
    https://www.ncdc.noaa.gov/cdo-web/

    Genauigkeit ist 1 Grad Fahrenheit für TMAX und TMIN. Mann muß nur nur aufpassen wann TMAX und wann TMIN abgelesen werden.

    Und die US-Daten sind eindeutig: TMAX geht vor 1930 ab 1880 nach oben und nach 1950 nach unten. Man muß allerdings aufpassen daß die Meßorte nicht gewandert sind. Und natürlich in Flußniederungen aufpassen was oberhalb so gebaut wurde … .

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