„Gelddruckmaschinerie“: Gibt ein politiknaher Wissenschaftler zu, daß man mit Klimaschutz abkassieren kann?

Von Foto-AG Gymnasium Melle - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35312233

von AR Göhring

Da das deutsche Stromnetz nach der sukzessiven Abschaltung unserer Kernkraftwerke mit Sicherheit flächendeckende Zusammenbrüche erleben wird, suchen nicht nur Journalisten, sondern auch Politiker und politiknahe Wissenschaftler händeringend nach einem Ausweg, um die profitable „Energiewende“ zu retten. Ihr Lieblings-Phantom: Wasserstoff.

Das Handelsblatt und die Wirtschaftswoche sollten eigentlich über die soziale Marktwirtschaft berichten, und nicht Reklame für die grüne Zuteilungs- oder Planökonomie machen. Ich selber kenne aber Klimaskeptiker, die Aktien von Windkraft-Anlagen halten. Ich mache ihnen natürlich ein schlechtes Gewissen und erkläre ihnen, daß sie ihren Gewinn mit ihren eigenen Steuern bezahlen müssen. Das wissen sie allerdings besser als ich, da ein Investor vom Geld viel mehr versteht als ein Naturwissenschaftler, zugegeben. Außerdem denken Kapitalisten, wie es Adam Smith ja erklärt, an sich selbst und nicht wie die Sozialisten an ein ominöses Gesellschaftssystem. Und der Windkraftaktionär gewinnt viel mehr Steuergeld, als er zahlen muß. Von daher wundert es nicht, daß die Wirtschaftspresse neben FAZ, Welt & Bild immer mehr vergrünt, und Abzocker-Tipps für Investoren gibt. Investoren, gleich ob rechts oder linksextrem, wollen Gewinn machen; und wo der herkommt, ist zunächst einmal irrelevant.

Dazu paßt ein gerade veröffentlichtes Interview mit Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (MerkelDU) und Chemieprofessor Robert Schlögl (MPI chemische Energiekonversion Mülheim, Fritz-Haber-Institut Berlin) im Handelsblatt HB.

Karliczeks Ernennung durch Angela Merkel 2018 wurde kritisiert, weil sie keine Wissenschaftlerin ist, was man dem Interview auch anmerkt. Tatsächlich haben wir eine Forschungsministerin, die als Betriebswirtin ein Familienhotel leitete und seit 2013 als Gefolgsfrau der Kanzlerin Karriere im Bundestag, in der Partei und in der Regierung machte.

Das HB berichtet, daß Anja Karliczek im Konflikt mit Wirtschaftsminister Altmaier stehe, da sie im Gegensatz zum Kabinetts-Konkurrenten die reine Klimalehre vertritt und nur „grüne“ Wasserstofftechnologie fördern will statt auch „blaue“ wie Altmaier im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie. „Blau“ bedeutet, daß das H2 auch aus Erdgas/Methan gewonnen werden darf und somit das stark toxische und tödliche CO2 in die Atmosphäre emittiert wird.

CH4 + H2O → CO + 3 H2 ; CO + H2O → CO2 + H2

„Die Zukunft gehört allein dem grünen Wasserstoff“, sagt Karliczek.

Im Interview wird die Ministerin klar mit der Vokabel „Hype“ konfrontiert, was man wohl als „unseriös“ und „übertrieben“ übersetzen kann; da haben die HB-Journalisten ihre Arbeit gemacht. Karliczek versteht den Hinweis sehr wohl und lehnt aber ab und übertreibt mit der Aussage, daß die H2-Technologie „vermutlich die einzige Möglichkeit“ sei, die wertschöpfende Industrie im Land zu halten. Nein, die Umkehrung der weltfremden technikfeindlichen Energiewende ist die einzige Möglichkeit, wie der massive Stellenabbau in der deutschen Autoindustrie zeigt.

Aber Karliczek bringt die Atemluftsteuer der Großen Koalition ins Spiel und meint, daß nur die „Wasserstoffwirtschaft“ deren perspektivisch gewaltige Kosten neutralisieren könne. Deutschland würde dann die politisch zwangsweise entwickelte Technologie im großen Stil ins Ausland exportieren.

Dies wird natürlich nicht geschehen, da vor allem die kommenden Industrieländer wie China und Indien auf die preiswerte und sichere Fossilkraftstofftechnik setzen und die überteure und gefährlich-explosive H2-Technologie Made in Germany ablehnen. Überdies verschweigt die Ministerin den wahren Grund der CO2-Steuer. Finanzminister Schäuble forderte bereits 2016 höhere Kraftstoffsteuern, um die von Beginn an exorbitanten Kosten der Massenimmigration seit 2015 gegenzufinanzieren. Genaue Zahlen sind natürlich nicht bekannt; aber für die realiter fast drei Millionen Immigranten seit 2015 muß der Steuerzahler gegenwärtig zwischen 30 und 70 Milliarden Euro jährlich zahlen; zusätzlich seit 2016; ein völlig neuer Großposten. Zum Vergleich: Der gesamte Bundeshaushalt beträgt seit einigen Jahren +/- 300 Milliarden Euro; die Gesamtwirtschaftsleistung (BSP) etwa 1.000 Milliarden. Die Bundeswehr, als Beispiel für einen Einzelposten, erhält rund 35 Milliarden Euro per annum.

2016 konnte die Regierung die Flüchtlingssteuer, in welcher Etikettierung auch immer, natürlich nicht einführen. Nach der nicht verschweigbaren Katastrophe auf dem Kölner Domplatz an Silvester 2015 wäre eine massive Steuererhöhung dem Zahler sofort aufgefallen. Erst nachdem der bundesdeutsche politmediale Komplex mit dem Greta-Hype die Masse der Medienkonsumenten, die nicht EIKE, Achse & Co. lesen, monatelang weichgekocht hat, konnte man die Atemluftsteuer einführen, ohne daß eine nennenswerte Anzahl von Bürgern merkte, was mit der „CO2-Abgabe“ in Wirklichkeit finanziert werden soll.

Im Handelsblatt-Interview sekundiert ein Chemieprofessor der Max-Planck-Gesellschaft aus Berlin und Mülheim/Ruhr der Ministerin.

„Blauer Wasserstoff macht angesichts des Klimawandels keinen Sinn. (..) Die einzig legitime Technik wäre der sogenannte „türkise“ Wasserstoff, bei dem CO2 als feste Materie übrig bleibt.“

Also feste Kohlenstoffverbindungen; mit dem verpreßten CO2-Gas im Boden, der Klima-Schnapsidee der Nuller Jahre, fremdelt der Professor immerhin selber. Aber was sollen diese festen Kohlen-Stoffe sein? Kohle, Diamanten, Öle/Fette? Sind „reduziert“, wie der Chemiker sagt, und das bedeutet (paradoxerweise) energiereich. Man müßte also ordentlich Energie hineinstecken, um sie zu erzeugen. Nur kleine, gasförmige Verbindungen wie Kohlendioxid oder -monoxid sind chemisch „oxidiert“, also energiearm und ein Produkt des Gewinnungsprozesses, den wir ja gerade brauchen, um unsere Maschinen zu betreiben. Die einzig brauchbare Möglichkeit, Kohlenstoff dauerhaft aus der Atmosphäre zu binden, ist das Anpflanzen zusätzlicher (!) Bäume und Wälder. Also gerade nicht die „Plant for Planet“(PfP)-Aktion des Club-of-Rome-Aktivisten Finkbeiner von 2008, der seinen kleinen Sohn Felix wie einen Klimaschutz-Roboter bei Thomas Gottschalk auftreten ließ. Von „Plant for Planet“ hört man heute trotz Gretamanie nichts mehr, da sie nur dazu diente, Geld einzusammeln. Ansonsten hat man irgendwo vor laufender Kamera ein paar Setzlinge aus der Baumschule im Wald gepflanzt. Ob ein paar nennenswerte Bäume draus geworden sind, ist nicht bekannt.

Im HB-Interview fängt Karliczek auch wieder mit ihrem Import-Wasserstoff aus der Dritten Welt an. Dazu werde ein „Potentialatlas“ in ihrem Hause erarbeitet, der Produktionsstandorte für klimaneutrales H2 zeigen soll. Es werden dazu „bereits“ Chancen in Westafrika ausgelotet. Im Klartext: Es gibt heuer gar keinen Plan; und von Partnern, Verträgen und konkreten Technologien sagt Karliczek auch nichts. Kein Wunder, denn die Pläne der Ministerin erinnern verdächtig an thermosolare Projekte wie Desertec, die in Spanien und im Maghreb mit viel Brimborium und noch mehr Steuergeld aufgezogen, aber wegen Unwirtschaftlichkeit ohne großes Aufsehen stillgelegt wurden. Dasselbe Schicksal wird natürlich auch das Wasserstoff-Hirngespinst der Ministerin ereilen, denn in welcher instabilen Diktatur will man gigantische Photovoltaik-Anlagen errichten, um hektoliterweise hochexplosives Wasserstoffgas zu produzieren? Wie will man das extrem flüchtige Gas verlustarm nach Deutschland transportieren, in einer heißen Weltregion? Und noch einer: „Ökostrom“-Kraftwerke haben immer eine extrem niedrige Leistungsdichte, weswegen man für relevante Energiemengen riesige Flächen in der Dritten Welt mit PV/Windrad-Sondermüll zupflastern müßte. Ich denke in dem Zusammenhang an die Lithium-Gewinnung in der Atacama-Wüste, die die Wasserwirtschaft der Indio-Bauern ruiniert.

Der MPI-Chemiker Schlögl sieht das ganz anders, weil er extreme Verdienstmöglichkeiten für arme Staaten sieht:

„Sie können damit Milliarden scheffeln.(..) Hinter dem Wasserstoff-Thema verbirgt sich die größte Gelddruckmaschinerie – das ist so viel wie Öl und Gas zusammen.“

Es ist wirklich unglaublich, solche Worte von einem Professor der Chemie zu lesen. Der geneigte EIKE-Leser hat es gemerkt: Mineralöl und Erdgas sind in erster Linie Energiequellen und zusätzlich materieller Rohstoff für unsere Zivilisation. Darin steckt die gespeicherte Sonnenenergie von Millionen Jahren und der ganze fixierte Kohlenstoff für Polymere, Medikamente und so weiter.

Wasserstoff hingegen ist lediglich ein Energieträger, der vorübergehend als Vehikel für die Energie des Windes oder der Sonne dient. Als Rohstoff für die Industrie ist er nicht brauchbar; beim Energie-Entzug durch Oxidation entsteht einfach nur reines Wasser.

Milliarden Euro können industrielle Partner aus dem Westen und die Regime vor Ort natürlich dennoch scheffeln. Diese Milliarden würden allerdings vollständig vom (deutschen) Steuerzahler in Form von Subventionen und ähnlichem kommen müssen, da die freie Wirtschaft ohne Anreize niemals den ideologischen Unfug von Energiewende-Politikern umsetzen würden. Unser Professor, ob beabsichtigt oder nicht, gibt also faktisch zu, daß sich hier ein weiteres Milliardengrab (oder Billionengrab?) für den steuerzahlenden Werktätigen auftut. Und diesmal würde sein erarbeitetes Vermögen nicht nur in den Taschen seiner Mitbürger aus dem sanierten Altbauviertel am anderen Ende der Stadt landen, sondern auch noch bei den Regimen der Länder, aus denen jetzt bereits Zehn-, bzw. Hunderttausende nach Deutschland immigrieren.

Einen Vorgeschmack auf die weitere Klimaschutz-Abzocke der hegemonialen deutschen Interessensgruppen, von der GroKo bestens vertreten, gibt Anja Karliczek, als sie die bis 2023 eingeplanten Forschungsmittel für Wasserstoff-Technologien nennt: 310 Millionen Euro, fast eine Drittelmilliarde. Die Forschung soll laut Schlögl der gesamten Produktions- und Transportkette dienen.

Das Ergebnis ist absehbar: Berge von Papier und ein paar Modell-Anlagen im Labor, wie immer.

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35 Kommentare

  1. Hier noch etwas zu den Geldbezügen der „Umweltverbände“ u. die Meinung einiger Mitbürger dazu! Zuerst das Ziel der NABU:
    https://hessen.nabu.de/umweltundressourcen/erneuerbareenergienundenergiewende/windkraft/18280.html?fbclid=IwAR3qwXCakSuxv_9K0iv-JW31tEWQ4j1cwFaL75IBwHXJC8sbyGkeUx_P_lY
    Man beachte: man will den Milan retten u. WKA bauen: grünes Paradoxon
    Und dann Geld für die „Volkserziehung“:
    https://www.jawina.de/brandenburg-nabu-erhaelt-300-000-euro-steuergelder-fuer-volkserziehung/?fbclid=IwAR1UrrmEmAd0Uy9URg_gHL9gj0Ncrz2nM3V4puioCEfuihdtrrhM77EVr20

    Ostseezeitung.de:
    Flugrouten abgeschnitten: Ostsee-Windparks vor MV bedrohen Tausende Zugvögel
    Mit den geplanten Anlagen Gennaker und Arcadis Ost 1 könnten sich die Windparks in der Ostsee wie ein Sperrriegel vor die Küste Mecklenburg-Vorpommerns legen – und den Vögeln die Zugrouten abschneiden. Naturschützer befürchten ein massives Vogel- und Fledermaussterben auf der Ostsee.

  2. diese „30 bis 70 MIlliarden für Murksels einmaliges Menschenexperiment (Sascha Mounk)“ stellen lediglich die direkten Kosten dar. TATSÄCHLICH bewegen sich die Kosten rasend schnell Richtung 150 Milliarden (Getuschel in berliner Fluren)!!! Tendenz steigend…

  3. Und der muss bald kommen! Wenn das nämlich zu lange dauert, wird es bööööse! Das morsche Konstrukt muss komplett abgerissen werden, nur noch ein Neuaufbau vom Grund auf hilft! Da ist schon überall Fäule drin, der Schwamm ist überall sichtbar und der Schimmel allüberall penetrant.

  4. Die Bundeswehr bekommt 2020 nicht 35 Mrd. €, sondern 45 Mrd. €, Tendenz steigend auf ca. 87 Mrd. € pro Jahr in den nächsten Jahren.

  5. Solang man sich von diesem Klimawahnsinn a la „Murksel“ nicht verabschiedet, wird eine gigantische grüne Dummheit zwangsläufig die nächste nach sich ziehen. Es war schon immer in der Geschichte so: Für jeden Schwachsinn von Oben finden sich ergebene Untertanen, Nachplärrer und Vollstrecker…
    Ich wiederhole mich: Auch Ängstliche sollte die Möglichkeit beruhigen, dass mittels Geoengineering die Temperaturen im gewünschten Umfang beeinflusst werden können. Und zwar schon für 1 Promille von dem, was alleine die USA für den Klimawahnsinn ausgeben – falls es überhaupt dazu kommt. Funktioniert mit und ohne CO2 als Erwärmungsursache. Und insbesondere keine gigantische Fehlinvestition incl. Zerstörung der dt. Industrie, wenn es das CO2 nicht war…
    Ist aber schon klar: Bei einer Vernunftlösung gibt es wenig zu verdienen. Auch bliebe der Steuerzahler ungerupft, was gänzlich unakzeptabel ist!

  6. Die Aussage „Und der Windkraftaktionär gewinnt viel mehr Steuergeld, als er zahlen muß“ stimmt so nicht. Ich bin an mehreren Windkraftanlagen beteiligt und kenne die Zahlen seit etwa 25 Jahren. Einige dieser Anlagen werden wahrscheinlich wegen der hohen steuerlichen Belastung demnächst außer Betrieb genommen werden.

    • Hohe steuerliche Belastung? Bezeichnet man als Grüninvestor so die Normalsteuer, die nach langjähriger Subventionierung anscheinend auch mal fällig wird? Ist dies das Credo der Grüninvestoren: Die einen verdienen (steuerfrei), die anderen sollen dies gefälligst bezahlen?
      Natürlich verstehe ich auch den Anleger: Der Geldeinsatz soll sich schließlich rentieren – wozu sollte man sonst sein Geld riskieren? Aber ohne Subventionen gelingt dies nicht so leicht, wie man sieht, was den ganzen Irrsinn aufzeigt! Ausweg: Der Strom muss einfach n o c h teurer werden…

    • „Ich bin an mehreren Windkraftanlagen beteiligt und kenne die Zahlen seit etwa 25 Jahren.“
      An den Zahlen, wenigstens den Eckpunkten, wäre ich interessiert. Falls Ihnen das zu *übergriffig* oder als Geschäftsgeheimnis erscheint würde ich dennoch darum bitten mitzuteilen, worin die *hohe steuerliche belastung* denn besteht, die die Wirtschaftlichkeit in Frage stellt… Hohe steuerliche Belastungen sind mir i.W. in Verbindung mit hohen Gewinnen bekannt.

    • man hätte das alles verhindern müssen, und nur ein oder zwei atommeiler der ältesten Generation abschalten brauchen.wer profitt gemacht hat mit Stromerzeugung, der muss auch für den abbau und die entsorgung bezahlen und nicht die stromverbraucher.

    • Ich wollte nach ihren *Zahlen* nochmals nachfragen. Unsere Gemeinde nimmt etwa 38 000€/a an Gewerbesteuer aus WKA ein. Das Windfeld hat nunmehr 6 Anlagen, eine wurde in den vergangenen Jahren abgebaut (Errichtung 1996). Die 38 T€ sind für unsere sehr kleine Gemeinde durchaus ein Zünglein an der Waage für etliche Finanzierungen freiwilliger Leistungen. Würden Sie sich an Repowering beteiligen, oder nicht?

      • Ich vermute Sie stellen diese Frage aus der Sicht der Gemeinde. In diesem Fall wäre natürlich der Lärmschutz und die Akzeptanz ihrer Gemeindemitglieder bezüglich des Windparks sehr wichtig. Sollte dies allerdings passen wäre ein Repowering wahrscheinlich vorteilhaft. Erstens haben sie dann die Gewerbesteuereinnahmen und eventuell Pachteinnahmen außerdem tragen Sie zum Umweltschutz bei. Viel Erfolg.
        Aus Sicht des Investors allerdings rechnen wir gerade durch ob sich ein Repowering in Anbetracht der niedrigen Vergütung (4,3 Cent pro kWh) und der hohen steuerlichen Belastung rechnen würde.

  7. Der Energieaufwand zur Herstellung von
    Wasserstoff ist mehrfach höher als die im
    Energieträger Wasserstoff gespeicherte Energie.

    • @ Matthes Der Beste Kommentar.
      ALLE die Biologischen und nicht biologischen Umwandlungsprozesse
      benötigen Energie, OHNE läuft gar nix. Unterschiedlich sind die dafür notwendigen Energiemengen.Auf der Ebene Biologie laufen die Umwandlungsprozesse mit wenig Energieaufwand, Molekulare Umwandlungsprozesse. Auf der Ebene Atome ist ein entsprechend höherer
      Energieaufwand ervorderlich. daraus ergibt sich der schlechte Wirkungsgrad. Wasser ist ein ,,stabiles,, Element, darum lassen sich die Wasser und Sauerstoffatome nur mit einem entsprechenden Energieaufwand Trennen.Währe das Wasser kein stabiles Element,
      DANN gäbe es, müsste logo sein, KEIN Leben auf der Erde.
      Die sog. Regeneratieven Energien machen NUR für Anwendungsbereiche Sinn, die Orts und Zeit unabhängig nutzbar sind, benötigt werden.
      Ein Beispiel: Die klassischen Getreide- Windmühlen. Wenn das gemalene
      Getreide erst im Frühjahr gebraucht wird ist das ja egal ob das im
      Nov. oder Feb. gemahlen wird. Ob so Nischenanwendungen letztlich
      auch wirtschaftlich sinnvoll sind, ist eine andere Frage.
      Gelegentlich schon erstaunlich, das offenbar Fundamental-Physikalische Kentnisse nur sehr knapp verbreitet sind. Bei den vielen höheren Lehranstalten für die der Steuerzahler aufkommt.
      Grins, anscheinend auch da, ein miserabler Wirkungsgrad.

      • Leider muss ich ihnen da widersprechen!
        Fragen sie sich mal, was endotherm und exotherm bedeutet. Sowohl biologisch als auch nicht biologisch. Ohne exotherme Vorgänge würde nichts verbrennen, explodieren und auch keine Sonne würde funktionieren. Sie könnten nicht mal ihren Körper auf 37° halten.
        Natürlich brauchen Stoffe, die z.B. verbrennen können zu ihrer Entstehung Energie. Und auch der H2, durch den der Fusionsreaktor läuft, musste mit Energieaufwand hergestellt werden. Aber jetzt sind wir schon beim Big Bang, von dem wir wahrscheinlich nie erfahren werden, wo die Energie hergekommen ist. Aber ich glaube, das meinten sie nicht.
        PS alles extrem vereinfacht!

  8. Hierzu die letzte Pressemitteilung von NAEB e.V. Stromverbraucherschutz:

    Wasserstoff macht die Energiewende noch teurer

    Wasserstoff soll die Energiewende retten. Mit Windenergie gewonnener Wasserstoff („grüner“ Wasserstoff), soll Züge und Autos antreiben, unsere Wohnungen warm halten und auch wieder Strom erzeugen, wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint. Sogar die Stahlgewinnung soll mit Wasserstoff geschehen. Ohne Sachverstand wird eine neue Sau durchs Landgetrieben, die sich in teuren Irrwegen verläuft.

    Eigenschaften von Wasserstoff
    Wer Entscheidungen über den Einsatz von Wasserstoff für die Energiewende treffen will, sollte die Eigenschaften und Kosten dieses Energieträgers kennen. Wasserstoff ist ein farbloses Gas. Er wird flüssig bei minus 252 Grad Celsius und fest bei minus 259 Grad Celsius. Er ist das leichteste Element mit dem kleinsten Atomdurchmesser und dem höchsten Energieinhalt pro Gewichtseinheit mit knapp 40 Kilowattstunden/Kilogramm (kWh/kg). Das ist fast das Vierfache von Benzin und Diesel. Doch Wasserstoff hat ein großes Volumen. Selbst im flüssigen Zustand ist das Volumen von Wasserstoff für den gleichen Energieinhalt viermal größer als für Benzin. Im gasförmigen Zustand steigt das Volumen bei einem Druck von 200 bar auf das Vierfache und einem von 700 bar auf das Doppelte des Flüssigvolumens an. 125 Liter Hochdrucktanks mit einem Gewicht von 125 kg fassen beim Druck von 700 bar nur 5 kg Wasserstoff und damit die Energiemenge von nur 22 Liter Benzin.

    Brennstoff Brennwert/kg Dichte Brennwert/Vol. Heizwert/kg
    Wasserstoff 39,39 kWh7kg 0,090 kg/m^3 3,54 kWh/m^3 ~85% ≈ 33,3 kWh/kg
    Methan 13,9 kWh/kg 0,72 kg/m^3 10 kWh/m^3 ~90% ≈ 9 kWh/m^3
    Erdgas 13,9 kWh/kg 0.80 kg/m^3 11,1 kWh/m^3 ~90% ≈ 10 kWh/m^3
    Diesel 12,5 kWh/kg 0,83 kg/l 10,5 kWh/l ~94% ≈ 9,8 kWh/l
    Benzin 12,0 kWh/kg 0,75 kg/l 9,0 kWh/l ~94% ≈ 8,5 kWh/l

    Dichte und Energie von Wasserstoff und konkurrierenden Energieträgern (Alle Werte nach Wikipedia).

    Die kleinen Wasserstoffatome diffundieren durch alle Metalle. Diffusion ist ein Platzwechsel von Atomen oder Molekülen durch Wärmeschwingung. Die kleinen Atome diffundieren in den Zwischenräumen der viel größeren Metallatome vom hohen Innendruck nach außen. Normale Metalltanks können so innerhalb von einigen Wochen mehr als die Hälfte des Wasserstoffs verlieren. Heute sind Tanks mit Werkstoffen entwickelt worden, die die Diffusion weitgehend eindämmen.

    Herstellung von Wasserstoff

    Global werden jährlich etwa 30 Millionen Tonnen Wasserstoff produziert. Mit dieser Wasserstoffmenge könnte man gerade ein Prozent des Weltstrombedarfs befriedigen. Dies zeigt, Wasserstoff ist offensichtlich für die Stromversorgung unwirtschaftlich. Er wird für viele chemische Prozesse eingesetzt wie zur Herstellung von Dünger und zum Härten von Fetten für Margarine. Notwendig ist er zur Kohlehydrierung, mit der flüssige Treibstoffe gewonnen werden. Dieser Prozess ist jedoch gegenüber Treibstoffen aus Erdöl unwirtschaftlich.

    Das Umkehrverfahren, Wasserstoff aus Kohlenwasserstoffen und Wasser zu gewinnen, ist dagegen das heute wirtschaftlichste Verfahren. Bei hohen Temperaturen verbindet sich der Sauerstoff des Wassers mit dem Kohlenstoff unter Freisetzung von Wasserstoff und Kohlenstoffmonoxid. Eine andere Möglichkeit ist, Wasser auf Temperaturen weit über 1000 Grad Celsius zu erhitzen. Wasser dissoziiert bei diesen hohen Temperaturen, das heißt, es zerfällt in Wasserstoff und Sauerstoff. Eine schwedische Firma hat ein Verfahren entwickelt, bei Temperaturen von 1600 Grad Celsius Wasserstoff aus dem Gasgemisch abzutrennen. Bekannt ist seit mehr als hundert Jahren die Wasserelektrolyse. Schickt man einen Gleichstrom durch Wasser, dann entwickelt sich an der Kathode Wasserstoff an der Anode Sauerstoff. Doch dieses einfache Verfahren wird fast nur im Labormaßstab angewendet, weil es zu teuer ist. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, Wasserstoff zu erzeugen, doch haben sie nur geringe Bedeutung haben.

    Kann Wasserstoff die Energiewende retten?

    Das Ziel der Bundesregierung ist, die Kohlen- und Gaskraftwerke durch Windstromanlagen zu ersetzen. Dazu müssten mindestens 100.000 neue große Windgeneratoren der drei Megawattklasse zu den derzeitigen rund 30.000 Anlagen hinzukommen, um wenigstens rechnerisch den Jahresbedarf zu decken. Bei Starkwind kommt es dann zu erheblichen Leistungsüberschüssen des Windstroms. In diesem Fall soll der überflüssige Windstrom Wasserstoff elektrolytisch erzeugen. Bei Flauten würde er in Gaskraftwerken wieder verstromt, um die dann geringe Windstromerzeugung auszugleichen. Unter der Annahme, dass 20 Prozent des Jahresstrombedarfs ein solcher Ausgleichsstrom ist, müssten weitere 40.000 Windgeneratoren eingesetzt werden, um die Energieverluste bei der Elektrolyse und der Wiederverstromung auszugleichen. Diese Verluste machen rund zwei Drittel des Elektrolysestroms aus. Dann würde auf jeden zweiten Quadratkilometer in Deutschland ein großer Windgenerator stehen. Das dürfte politisch nicht durchsetzbar sein. Die über 1.000 Bürgerinitiativen, die sich als „Vernunftkraft“ zusammen geschossen haben, werden eine solche Zerstörung der Umwelt verhindern.

    Kosten der Wasserstoffverstromung

    Die Wendepolitiker gehen wohl davon aus, der Überschussstrom werde nichts kosten, denn er müsste ja sonst verschenkt oder sogar kostenpflichtig entsorgt werden. Bereits jetzt haben wir bei Starkwind und Sonnenschein zu viel Wind- und Solarstrom, der zunächst teuer nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) mit ca. 8 Cent/Kilowattstunde (Ct/kWh) vergütet wird (Braunkohlenstrom wird für 3 Ct/kWh erzeugt), um ihn dann kostenpflichtig zu entsorgen. Dafür mussten im Jahr 2019 mehr als 1,5 Milliarden Euro aufgewendet werden. Von kostenlosem Überschussstrom kann also keine Rede sein. Mit diesem wertlosen (aber nicht kostenlosen) Überschussstrom soll nun Wasserstoff per Elektrolyse erzeugt werden, so die Vorstellung der Politiker. Der Wasserstoff soll dann mit Hilfe von Gasturbinen wieder in Strom umgewandelt werden, wenn es bei Flaute und Dunkelheit an Wind- und Solarstrom mangelt. Grundsätzlich ist das möglich. Doch das Verfahren ist unwirtschaftlich und treibt den Strompreis in nicht mehr bezahlbare Höhen. Allein die Stromverluste bei den Energiewandlungen verdreifachen die gezahlte Vergütung. Hinzu kommen die Kosten für die Elektrolyse, die großen Gasspeicher und die Gaskraftwerke, die viel Energie in kurzer Zeit umsetzen müssen, denn die Starkwindzeiten bringen viel Energie in wenigen Stunden des Jahres. Es sind große und damit teure Anlagen, die die
    meiste Zeit stillstehen. Die Kapital- und Betriebskosten je umgesetzter Kilowattstunde sind vielfach höher als bei einem kontinuierlichen Betrieb. Die reinen Kosten dürften für den wieder eingespeisten Strom deutlich über 50 Ct/kWh liegen. Hinzu kommen dann noch die Kosten für die Verteilung, die Netzgebühren, die staatlichen Abgaben und auf dies alles die Mehrwertsteuer. Damit liegt der Endpreis wohl deutlich über 1 Euro/kWh.

    Politiker ohne Sachwissen

    Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, sein Umweltminister Olaf Lies und sein Wirtschaftsminister Bernd Althusmann setzen sich weiterhin für die Verwendung von „grünem“ Wasserstoff ein, der mit Windenergie gewonnen wird: zum Heizen, als Treibstoff für Autos und Bahnen, als Speicher für eine Rückverstromung und sogar zur Stahlherstellung. Dies sei, behaupten sie, ein erfolgversprechender Weg, um die Energiewende mit der Forderung, weg von fossilen Brennstoffen, durchzusetzen. Niedersachsen sei mit seinen vielen Windgeneratoren als Vorreiter dafür prädestiniert. So werden sogar bereits Versuchsanlagen mit Steuergeldern finanziert und Tankstellen geplant, ohne eine Kostenanalyse und ohne Versuchsergebnisse abzuwarten. Doch die Wende-Politiker sollten sich zunächst über den heutigen Stand der Kenntnisse informieren, bevor sie Steuergelder zur Unterstützung unwirtschaftlicher Prozesse freigeben. Wie beschrieben, ist es noch nicht einmal möglich, mit Windgeneratoren die in Deutschland benötigte Strommenge bereitzustellen. Doch die Politiker wollen zusätzlich auch noch den Treibstoff für Autos und Bahnen,
    die Raumheizung und sogar die Stahlgewinnung auf „grünen“ Wasserstoff umstellen. Unwirtschaftlich ist die angestrebte Verwendung von Wasserstoff aus überschüssiger Windenergie – der Zufallsstrom wird vom Stromverbraucherschutz NAEB „Fakepower“ genannt – für alle angedachten Bereiche. Für manche richtige Entscheidung reicht schon der
    gesunde Menschenverstand. Als Beispiel sei hier die Stahlherstellung genannt. Vor gut 50 Jahren haben wir uns als Clausthaler Eisenhütten-Studenten gefragt, warum Wasserstoff nicht zur Eisenproduktion genutzt wird, obwohl er bei der Erdölförderung zusammen mit Methan als überschüssiges Nebenprodukt anfällt und abgefackelt wird. Wer einmal nachts über den Persischen Golf geflogen ist, konnte die von Gasfackeln erleuchteten Ufer rund um den Golf sehen. (Heute wird zunehmend das Gas in flüssige Treibstoffe umgewandelt). Der befragte Professor antwortete: „Mit Sicherheit würden dort längst Eisenhütten stehen, wenn das Verfahren mit nahezu kostenlosem Wasserstoff wirtschaftlich wäre. Denn der Mensch nutzt jede Chance auf mehr Gewinn.“ Die Reduktion von Eisenerz zu Eisen mit Wasserstoff ist möglich. Jedoch nur im festen Zustand bei etwa 900 Grad Celsius. Unter höheren Temperaturen kann Wasserstoff keinen Sauerstoff mehr binden, weil Wasserdampf dann dissoziiert, also in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Zur Stahlherstellung mit Wasserstoff müssen Behälter mit Erzkügelchen gefüllt und auf 900 Grad Celsius erhitzt werden. Wasserstoff wird dann durch den Behälter geleitet. Es entsteht Wasserdampf, der entweicht. Zurück bleibt ein
    Eisenschwamm, der aus dem Reaktionsbehälter ausgestoßen und anschließend aufgeschmolzen wird. Für die geforderte Stahlqualität muss die Schmelze aufgekohlt und weitere Legierungselemente zugesetzt werden. Dieser diskontinuierliche Prozess ist um ein Vielfaches aufwendiger und energieintensiver als die Eisengewinnung mit Koks in Hochöfen. Wie Überschlagsrechnungen zeigen, reichen in Deutschland die Flächen nicht aus, um die Fakepower-Mengen zu gewinnen, die für die Stromversorgung gebraucht werden. Doch die Politiker wollen zusätzlich auch noch mit „grünem Strom“ direkt oder indirekt Autos, Lastwagen und Bahnen antreiben, Wohnungen heizen und synthetische Treibstoffe herstellen. Die offensichtlich verblendeten Politiker stört dies alles nicht. Landräte und Bürgermeister folgen ihnen. Sie hinterfragen nicht den Sinn, sondern sie spekulieren auf Zuschüsse aus dem Land oder vom Bund. So werden Steuergelder ihrer Bürger vergeudet, die für wichtige Investitionen und Instandhaltungen dringend gebraucht werden. Ob eine solche Politik die Folge ideologischer Scheuklappen oder von Unfähigkeit ist, mag jeder selbst entscheiden.

    Schon der schwedische Reichskanzler Axel Gustavson Oxenstierna hat vor fast 400 Jahren seinen Sohn auf die Frage, warum es unsinnige Regierungsentscheidungen gab, geantwortet:
    „Mein Sohn, Du ahnst gar nicht, mit wie wenig Weisheit die Welt regiert wird.“

    Der ehemalige Kanzler Helmut Schmidt ist zu der Erkenntnis gekommen:
    „Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.“

    Es bleibt uns die Hoffnung, dass diese Erkenntnisse nicht immer stimmen.

    Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel
    Pressesprecher NAEB e.V. Stromverbraucherschutz

    • Sehr geehrter Herr Oberdörffer,

      vielen, vielen Dank für die genauen Informationen zum Thema „Wasserstoff-Wirtschaft“. (Pressemitteilung von NAEB e.V. Stromverbraucherschutz, Prof. Dr. Ing. Hans-Günter Appel)

      Ich befürchte allerdings, dass der Wahnsinn der „Wendepolitiker“, unterstützt vom „GRÜNEN Syndikat“ und den „Qualitätsmedien“, ungebremst weiter gehen wird, denn es geht um sehr, sehr viel Geld!

    • In einem gemeinsamen Interview gegenüber dem „Handelsblatt“ hatten zudem auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und Chemie-Professor Robert Schlögl über die Notwenigkeit gesprochen, Wasserstoff aus anderen Ländern zu importieren, da es aus ihrer Sicht nicht möglich sein wird, den Bedarf flächendeckend im Inland zu produzieren. Es ginge „um neue Lieferketten für den Import von grünem Wasserstoff und einen klaren Fahrplan für den Umstieg vor allem dort, wo wir ihn am dringendsten brauchen, insbesondere in der Industrie“, sagte Karliczek. Vielversprechende Regionen für die Produktion von grünem Wasserstoff seien zum Beispiel Nord- und Westafrika, sowie Australien und der südlichste Teil Südamerikas, Feuerland.

      @ Hans-Günter Appel
      Mit einigem Grausen konnte ich mithilfe von ein paar wenigen Mausklicks in Erfahrung bringen, daß es sich bei Ihrem Kollegen, dem Chemie-Professor Robert Schlögl, mit dem zusammen sich unsere Bundesforschungsministein zum Thema staatlich geförderte Grün- Wasserstoffwirtschaft interviewen läßt, nicht um einen x-beliebigen Spinner sondern um einen hoch –dekorierten Wissenschaftler handelt:
      http://www.fhi-berlin.mpg.de/acnew/department/pages/director.html
      „Warum gibt der sich dafür her?“ Kann man da wohl nur noch fragen.

      • Äh, Geld? Und Naturwissenschaftler wollen gerne geliebt und bewundert werden. Es gibt sehr viele IA-Forscher, die mißachtet und ignoriert ihr Dasein im Institut am Rande der Stadt fristen.

    • Danke für den detaillierten Beitrag. Mit Sätzen wie
      „Die Zukunft gehört allein dem grünen Wasserstoff“, sagt Karliczek.
      kann ich nicht viel anfangen.

  9. und somit das stark toxische und tödliche CO2 in die Atmosphäre emittiert wird.
    CO2 ist weder toxisch noch tödlich, solange es in Maßen genossen wird 😉
    Den Fehler habt Ihr sicher schon bemerkt?

  10. Mir hat man auf die o.g. Argumente die neue LOHC-Technologie (Liquid Organic Hydrogen Carrier) angedient.
    Bedeutet, man nutzt eine Trägerflüssigkeit: aromatischer Kohlenwasserstoff Dibenzyltoluol, um den Wasserstoff zu binden u. so die negativen Eigenschaften zu nehmen. Man tauscht dann an der Tankstelle praktisch H2 angereicherte Flüssigkeit gegen abgereicherte aus.
    Alles erst im Start-Up Bereich. Der Wasserstoff muss dennoch erstmal produziert werden.
    https://www.ingenieur.de/technik/forschung/heisst-die-loesung-fuer-das-treibstoffproblem-lohc/

  11. Das Hauptproblem ist Murksel und der grenzenlose Murks.

    Der neueste Murks: Wasserstoff-Wirtschaft, denn die „Leuchten“ bei den Altparteien haben festgestellt: bei den „Erneuerbaren“ fehlt der Speicher! Welche wegweisende Erkenntnis!

    Die Energie dazu soll natürlich von den „Erneuerbaren“ kommen, da frohlockt die Gruppe der Solar/Wind-Lobbyisten, bzw. das „GRÜNE Syndikat“. Ausbau der „Erneuerbaren“ um den Faktor 5, d.h. in jedem Schrebergarten steht bald eine Windmühle. Tusch!

    Im Sommer und bei einer kräftigen Prise Wind, werden da locker 200 GW zusätzliche Leistung in’s deutsche Stromnetz „geknallt“. Das bringt die Leitungen zum Glühen und den Netzbetreiber zum Schwitzen. Dann kommen die Erzeugung (Wirkungsgrad: 30 %) von Wasserstoff, die Lagerung in flüssiger Form (-200 grad), die Verluste usw.

    Die Kosten? Egal, ist ja der „GRÜNE“ Wasserstoff!

    Wählen Sie SED-2.0 (rot/rot/grün/schwarz) für eine „nachhaltige“ Zerstörung der deutschen Industrie! Nur so kann der Untergang gelingen!

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