Woher kommt der Strom? Das komplette Dilemma einer stark schwankenden Wind- und Sonnenstromerzeugung

Nachdem Tierrechtler gegen die Stromerzeugung mittels unseres Teddyhamsters Crecita protestierten, haben wir wieder auf Netzversorgung im Büro umgestellt. Daher nur ein Symbolbild: Ein Hamster-Kraftwerk. Deutschlands Zukunft? Th. Reinhardt / pixelio.de, Hamster im Rad

von Rüdiger Stobbe
Ist es Zufall? Die Woche 4 und Woche 5 des Jahres 2020 bieten stark komprimiert das komplette Dilemma einer stark schwankenden Wind- und Sonnenstromerzeugung.

Deshalb wird die Vorwoche in den Charts der Woche 5 diesmal mit berücksichtigt. Damit wird das Problem veranschaulicht, das sich ergibt, wenn der erneuerbare Energieträger Wind mal sehr wenig, mal sehr umfangreich zwecks Stromerzeugung zur Verfügung steht und vorrangig in das Stromnetz eingespeist werden muss.

Während in Woche 4 der erzeugte Wind- und Sonnenstrom an 5 Tagen auch dann nicht ausgereicht hätte, wenn die installierte Leistung Wind- und Sonnenkraft mal 5 zur Verfügung gestanden hätte, um Deutschland komplett mit Strom zu versorgen, hätte genau diese Verfünffachung in Woche 5 zu erheblichen Stromüberschüssen geführt. Dies mal als eine theoretische Annahme, die ja mitunter von Windkraftbefürwortern als Ziel angeführt wird.

Mittwoch und Donnerstag wären es dann mit jeweils 3 TWh das Doppelte des Stroms gewesen, den Deutschland im Durchschnitt pro Tag benötigt. Freitag hätte der Stromüberschuss 3,31 TWh betragen, Samstag wären es sogar 3,53 TWh gewesen.

Da Stromversorgung praktisch ein Gleichzeitigkeitsgeschäft ist und für diese Überschussmengen kaum eine Verwendung bestanden hätte, hätte man schon irgendwie „zaubern“, sprich Windkraftanlagen in erheblichem Maße abregeln müssen.  Bleibt nur zu hoffen, dass das rechtzeitig gelingen würde, sonst ist der Blackout da. Nicht wegen zu wenig, nein, wegen zu viel Strom.

Weg von der Theorie „Verfünffachung“. Selbstverständlich war mit dem massiven Anstieg der Windstromerzeugung auch ohne Verfünffachung zu viel Strom im Markt, der exportiert werden musste. Was den Verfall der Strompreise zu Folge hatte. Das, obwohl die konventionellen Stromerzeuger ihre Produktion erheblich heruntergefahren haben. Man bedenke: In der Vorwoche wurden sie noch dringend benötigt. In der 5. Woche zwar auch. Aber eben nicht mehr in dem Umfang wie zuvor. Und weil die Flexibilität konventioneller Stromerzeugung insgesamt recht gering ist, bleibt es bemerkenswert, wie schnell die konventionellen Stromerzeuger reagiert und den wirtschaftlichen Schaden begrenzt haben. Danke!

Den einen oder anderen Leser wird es vielleicht noch wundern, dass trotz des Stromüberschusses in der 5. Woche noch Strom von Deutschland importiert werden musste. Vor allem aus Frankreich. Aber auch aus Dänemark, Schweden und den Niederlanden.

Hier noch der Stromimport/Stromexport-Chart seit Beginn des Jahres, der belegt, dass Frankreich wieder eine Strommenge noch Deutschland exportieren wird, die, wie 2019, der Erzeugung eines großen Kernkraftwerks entspricht. Bleibt die Frage, wodurch der Strom des zu Jahresbeginn abgeschalteten Kernkraftwerks Philippsburg 2 herkommen wird. Eine Frage, die uns im Lauf des Jahres noch beschäftigen wird.

Die Tabelle mit den Detailzahlen zur Woche 5 unserer Analyse, die wie immer von den Energy-Charts geliefert werden, und der daraus generierte Chart.

Die Tagesanalysen

Sonntag, 26.1.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 34,92%, davon Windstrom 19,05%, Sonnenstrom 3,17%, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,70 %. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der heutige Sonntag verbindet zu Beginn noch schwache Windstromerzeugung mit geringem Bedarf. Die konventionellen Stromerzeuger gleichen den fehlenden Strom aus erneuerbaren Energieträgern nahezu komplett aus. Es wird Strom im- und exportiert. Die erzielten Preise sind unter dem Strich nicht wirklich auskömmlich, wenn man 40 €/MWh zugrunde legt. Und es wird nicht besser. Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Immer dann, wenn die Erneuerbaren „auftrumpfen“, sinken die Preise. In den nächsten Tagen zieht Windstromerzeugung an. Und wie.

Montag, 27.1.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 47,24%, davon Windstrom 34,97%, Sonnenstrom 2,14%, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,82%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Montag scheint meine Prognose Lügen zu strafen. Eine gleichmäßige, eben noch immer mäßige Windstromerzeugung ermöglichen eine ausgewogene Versorgung Deutschlands mit Strom. Es wird vor allem nach Österreich, der Schweiz und Frankreich exportiert. Im Chart oben werden die Mengen, weil insgesamt zu gering (<0,01 TWh) nicht erfasst. Bevor es am morgigen Dienstag mit fast 50% Anteil richtig losgeht mit der Windstromerzeugung, gibt es noch eine kleine Winddelle.

Dienstag, 28.1.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,31%, davon Windstrom 49,40%, Sonnenstrom 1,79%, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,12%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Windstromerzeugung zieht an. Über Tag eine kleine Delle, welche durch Sonnenstrom nahezu ausgeglichen wird. Den größten Teil des Tages erzielt Deutschland Strompreise, die unter 40 €/MWh liegen.

Mittwoch, 29.1.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 62,07%, davon Windstrom 50,57%, Sonnenstrom 1,72%, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,77%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Auch heute wieder 50% Anteil der Windstromerzeugung in Deutschland. Auch heute liegen die Strompreise fast den ganzen Tag unter 40€/MWh. Bemerkenswerterweise importiert Deutschland heute fast ausschließlich Strom aus Dänemark und Schweden. Aufgemerkt: In der Nacht nennenswerter Import aus Polen. Um 23:00 Uhr sind es 0,042 GW.

Donnerstag, 30.1.2020:  Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,16%, davon Windstrom 50,29%, Sonnenstrom 2,92%, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,94%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken

Heute zum dritten Mal nacheinander 50% Windstromanteil. Zum dritten Mal ist der erzielte Strompreis über den gesamten Tag nicht auskömmlich für die Stromerzeuger. Und wieder wird aus Dänemark und Schweden praktisch den ganzen Tag Strom importiert.

Freitag, 31.1.2020: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 68,07%, davon Windstrom 55,42%, Sonnenstrom 2,41%, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,24%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Windstromerzeugung nimmt nochmal zu. Die konventionellen Stromerzeuger reduzieren nochmals, so dass der Strom im Markt nicht noch preismindernder als ohnehin wirkt. 40 €/MWh werden allerdings den ganzen Tag nicht erreicht.

Samstag, 1.2.2020: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 74,51%, davon Windstrom 61,44%, Sonnenstrom 2,61%, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,46%. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken

Der nochmalige Anstieg der Windstromerzeugung mit dem verringerten Bedarf zum Samstag/Wochenende lässt die Preisdämme brechen. Nicht mal 17 €/MWh werden auch nur einmal erreicht. Dafür wird der Strom teilweise verschenkt. Viel Wind, wenig Ertrag: Energiewende pur, oder? Leider hat der Stromkunde nichts davon. Mit Dänemark, welches ebenfalls stark auf Windkraft setzt, hat Deutschland die höchsten Endverbraucherpreise für Strom in Europa. Was an den Subventionen liegt, die das EEG bereitstellt. Ohne diese wäre kaum ein Windrad in Deutschland gebaut worden.

Die Bruttostromerzeugung Jahres 2019 (607 TWh) ist in Deutschland gegenüber dem Jahr 2018 (649 TWh) um 42 TWh zurückgegangen (Abbildung, bitte unbedingt anklicken. Es öffnen sich alle Abbildungen und Mehr). Macht 6,47 Prozent weniger Strom. Das ist ganz sicher auch der Tatsache geschuldet, dass Deutschland im Sommer 2019 regelmäßig Strom aus dem benachbarten Ausland importiert hat, statt ihn selber zu produzieren (Abbildung 1). Wirtschaftliche Erwägungen sowie politisch gewollte CO2-Spargründe waren die Motivation. CO2, welches bei der Stromerzeugung im Ausland anfällt, wird Deutschland nicht angerechnet. Auch wenn es solchen Strom importiert.

Nachtrag/ Wichtige Korrektur 12.02.2020, 10.01 Uhr:

Bereits kurz nach dem Erscheinen dieses Artikels machte mich Fabian Hein – Agora-Energiewende – per E-Mail darauf aufmerksam, dass meine in der Ursprungsfassung enthaltene Kalkulation von 20 Millionen Tonnen CO2 fehlerhaft sei. Nach ausführlicher Prüfung und der Erkenntnis, dass ich einem Denkfehler aufgesessen bin, muss ich erklären, dass Herr Hein vollkommen Recht hat. Eine Terawattstunde Strom ist nicht identisch mit einer TWh Energie aus Braunkohle. Vielmehr werden gut 3 TWh Energie aus Braunkohle benötigt, um eine TWh Strom zu erzeugen. Strom ist ein sekundärer Energieträger. Der Sachverhalt trifft – mit anderen Faktoren – ebenso auf Verstromung der Primärenergieträger Steinkohle und Gas zu. Deshalb liegt der CO2-Ausstoß, wenn die korrekten Faktoren – unter Abbildung 7 abgelegt – der Berechnung zugrunde gelegt werden, bei gut 50 Millionen Tonnen. Meine  Berechnung in dieser Sache war falsch.

Eine aufmerksame Leserin machte mich ferner darauf aufmerksam, dass das Klimamanifest der Werteunion Bayern nicht mehr aufrufbar ist. Zum Glück gibt es noch ausführliche Hinweise und Erläuterungen zum Klimamanifest der Werteunion Bayern bei EIKE und der Kalten Sonne (mehr).

Ordnen Sie Deutschlands CO2-Ausstoß in den Weltmaßstab ein. Zum interaktiven CO2-Rechner: Hier klicken. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit vier Jahren den Politikblog www.mediagnose.de

Zuerst erschienen bei der Achse des Guten; mit freundlicher Genehmigung.

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14 Kommentare

  1. Bringen wir die Sache einmal ganz laienhaft auf den Punkt: Solange es noch keine „Super-Batterien“ gibt, in denen der Wind- und Solar-Zappelstrom für Zeiten sogenannter Dunkelflauten beliebig lange gespeichert werden kann, sind die „Erneuerbaren“ zur Energieversorgung einer Industriegesellschaft wie der deutschen schlicht ungeeignet.
    Doch selbst wenn besagte „Super-Batterien“ noch entwickelt werden sollten, bleibt bei den angeblich „erneuerbaren Energien“ das Problem des gigantischen Landschafts- und Ressourcenverbrauchs bei mickrigem Stromertrag!
    Angesichts solcher im Grunde genommen für jedermann evidenten Tatsachen kann man sich, wie die „Rhöner Säuwänst“ in der Tat nur noch fragen, „wer die Umwelz vor den Umweltschützern schützt“! Doch im Gegensatz zum Umwelt- ist der sogenannte „Klimaschutz“ ohnehin nur eine von vielen Gelddruckmaschinen der „globalistischen Eliten“ und ihrer teils korrumpierten, teils verblendeten Parteigänger!

    • Sehr geehrter Herr Kretschmar,
      genauso ist es. Volle Zustimmung.

      Nur unsere „Leuchten“ von den Altparteien, die unsere Steuergelder verschleudern, haben das noch nicht kapiert.

  2. „Eine Terawattstunde Strom ist nicht identisch mit einer TWh Energie aus Braunkohle. Vielmehr werden gut 3 TWh Energie aus Braunkohle benötigt, um eine TWh Strom zu erzeugen.“
    So schlecht sind sie nun doch nicht.
    Die modernen Braunkohlekraftwerke haben im Auslegungspunkt eine Wirkungsgrad über 45%.
    Wenn man heute eines bauen würde, käme man über 50%. Natürlich nicht, wenn es ständig hoch- und runtergefahren wird wegen der Zufallsstromerzeugung.
    Außerdem: heimischer Rohstoff, lokale Wertschöpfung, nachhaltige Verbesserung des Wasserhaushaltes, Schaffung von Naturschutzgebieten (viele ehemalige Bergbaulandschaften sind schon zu solchen Schutzgebieten erklärt worden) und Erholungslandschaften, Gipsproduktion (vollständiger Ersatz von Naturgips), Asche/Schlacke als Baustoff, vollständige Deckung des Bedarfs an CO2 (einschl. für die Lebensmittelindustrie) wäre problemlos möglich.

    • „Eine Terawattstunde Strom ist nicht identisch mit einer TWh Energie aus Braunkohle. Vielmehr werden gut 3 TWh Energie aus Braunkohle benötigt, um eine TWh Strom zu erzeugen.“
      So schlecht sind sie nun doch nicht.

      Bis das kWh an der Steckdose ist 3 zu 1 bei der Braunkohle.

  3. Windstrom hin, Primärenergie her… Prozente rauf und runter: Das Ding ist durch. Die deutsche Industrie, die deutsche Gesellschaft überhaupt, in Abwicklung.
    Es liegt doch alles offen da, wurde deutlich gesagt, z. B. zuletzt in Davos von:
    „Die beste [Kanzlerin] seit Willy“

    (https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus205915095/Angela-Merkel-Die-beste-Kanzlerin-seit-Willy-Brandt.html?source=k240_plusdichte.capping.hero.1.205915095)

    Das mus doch, verdammt noch mal, einzusehen sein, dass wir „den Weg des Wirtschaftens, wie wir es kennen, verlassen müssen… neue Wertschöpfungsformen finden… “ wenn wir nicht überhitzen wollen…
    Ich erfinde gerade eine App fürs Kartoffel legen, meinem Kumpel bastel ich eine für seine Schafzucht. Das wird dann vernetzt und wir verdienen Fantastilliarden. Erst stehen die Grünen Schlange nach unserer Schafskartoffeln und dann kauft Mark Zuckerhut uns die App ap… Upp… Watts? (Ende. Aus. Überhitzt…)

  4. Ich kann mich an keinen Winter erinnern, in dem es im Januar/Februar so „geblasen“ hat, wie Anfang 2020. Daher natürlich auch die hohen Windstromanteile – nun hätte der Blackout ja nicht nur gedroht, wenn zuviel Strom im Netz gewesen wäre, sondern auch, wenn die WKA wegen „Sabine“ großflächig stillgelegt worden wären, und daher ein Minderangebot erzeugt worden wäre. Meines Erachtens haben nur einoder zwei Windstärken gefehlt – und viele WKA´s wären ausgefallen.

  5. Da gibt man also CO2 in Tonnen an. Das macht natürlich supermaessig Eindruck. CO2 – Anteil in Atmosphäre 0,04%. Frage: Wieviele Tonnen Stickstoff oder auch nur Sauerstoff „lasten“ auf uns? Sauerstoff und erst recht Stickstoff haben einen ja nur geringfügig groesseren Anteil im Vergleich zu CO2 – Ironie. Daß wir von daher überhaupt noch leben bei diesen Lasten, die auf uns lasten. Ich schlage vor, bei EIKE auf diese Tonnagenangaben zu verzichten. Bullshit.

  6. Der Strom kommt, wie immer, aus der Steckdose.
    Jeder Nutzer kann selbst dafür sorgen, zu 100% Ökostrom beziehen zu können.Er/sie nimmt die Verkleidung vor den Steckdosen weg und sieht, daß da drei Adern drin sind. Grün/gelb mit schwarz und blau oder grün/gelb mit braun und blau.
    Das ist kein Zufall, sondern durch die Stromkonzerne so gewollt. Durch die schwarze Ader kommt Strom vom Steinkohle-, durch die braune Ader der von Braunkohle- und durch die blaue Ader – was noch viel schlimmer ist – der von Atomkraftwerken.
    Bis auf die grün/gelbe Ader können alle abgeklemmt werden und so erhält jeder aufgeweckte Bürger (m/w) zu 100% Ökostrom.
    Man erkennt, es ist alles ganz einfach: Man muß es den Leuten nur gut erklären!

    • Ich muss Ihnen hier widersprechen. Das ist sowohl aus elektrotechnischer Sicht als auch nach der Farbenlehre blanker Unsinn! Wird nur der grün/ gelbe Leiter angeklemmt, fällt doch der Strom-Druck gegen Null (A*Pg) und der Spannungsdruck geht gegen unendlich! Das hält kein Stromsee aus!

      Braun ist für Kohlestrom, Schwarz ist für Kernkraft! Blau dagegen für Strom aus Wasserkraft (=gut) und Grüngelb für Biogas/Sonne&Wind (=sehr gut!). Also muss blau und grün/gelb angeklemmt werden! Stromkreis geschlossen, Strom- Gegendruck da, der bringt die Lampe zum Leuchten. So ist das. Weiss doch jeder, der mal Füsik hatte…

      • Und was mache ich, wenn die Kobolde in der dann bis zum Bersten gefüllten Leitung Verstopfung erleiden? Helfen dann Aktivkohle-Moleküle?

        • Ach sooo, hab mich schon immer gefragt, was die Farben bedeuten. Gibt es Kobolde auch in der Strombuchse? Ich dachte, nur in Liezium-Batteriehn.

  7. Den ganzen Wahnsinn kann man sogar bei der wissenschaftlich zum Thema Klima und Energie eher nicht zu verwendenden Wikipedia sehen.
    Auf der Seite `Erneuerbare Energien´ ist rechts ein Diagramm mit dem Primärenergiebedarf Deutschlands und dem Anteil der sogenannten Erneuerbaren zu finden. Die Anteile des Windstroms, die schon jetzt für größte Schwierigkeiten, Vogelschreddern, Abholzungen, Landschaftszerstörung, Wertverlust von Immobilien usw. sorgen, sind verschwindend gering. Dieses Diagramm muss man nur denjenigen zeigen, die Elektromobilität, Heizung, Strom usw. alles aus Wind und Sonne haben wollen. Da ist das Flatterangebot noch das geringste Problem. Aber wir sparen ja jetzt Strom ein, da stärkere Staubsauger verboten sind (da saugt man halt länger) und der vorhandene Strom kann über Smartmeter verteilt werden. Wie allerdings der große (lila gefärbte) Bereich durch Strom ersetzt werden soll, bleibt das Geheimnis der Energiewender.

    Andreas Hoemann

  8. Ich bin ja schon sehr gespannt auf Herrn Stobbes Analyse der letzten Woche, da war ja wieder alles mit dabei. Vor allem der gestrige Sonntag war wieder ein Glanzstück der Energiewende.

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