Drei wirkliche Bedro­hungen des Planeten, die nichts mit CO2 zu tun haben

Im Gegensatz zu CO2 eine reale Bedrohung: Der Einschlag eines Asteroiden. Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Dr. Joel H. Glass
Den Klima-Untergangspropheten zufolge verbleiben der Erde noch etwa 11 oder 12 Jahre, bis der Planet durch CO2 zerstört wird. Dabei gibt es in Wirklichkeit sehr reale Bedrohungen des menschlichen Lebens auf der Erde, von denen keine einzige etwas mit CO2 oder menschlichen Aktivitäten bzgl. Klima zu tun hat.

Hier sollen lediglich drei dieser Bedrohungen genannt werden:

Eine Bedrohung ist sicher die Gefahr, dass die Erde von einem Asteroiden getroffen wird. Es gab viele Beinahe-Treffer während der letzten 100 Jahre, und rein zufällig befindet sich in unserer Nachbarschaft ein Asteroidengürtel. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines direkten Treffers relativ hoch ist. Und ein Ereignis mit der Folge großmaßstäblichen Aussterbens ist seit langem überfällig.

Eine andere existentielle Bedrohung sind Krankheiten. Pandemien haben in der Geschichte schon wiederholt erhebliche Prozentanteile der menschlichen Bevölkerung dahin gerafft. Im Jahre 1347 war es die Beulenpest in Europa und Asien, welche etwa ein Drittel der Bevölkerung das Leben kostete. Im Jahre 1918 kamen bei einer Virusgrippe bis zu 100 Millionen Menschen ums Leben, und viele weitere erkrankten. Diese existentielle Bedrohung kann durch die moderne Medizin nicht eliminiert werden, wie das ganz aktuelle Beispiel des Corona-Virus‚ zeigt.

Weit davon entfernt, dass eine moderne Gesellschaft durch moderne Technologie vor Pandemien geschützt ist, ist die Infrastruktur für eine Pandemie aus der Sicht ebendieser viel besser geworden. Ein Virus kann sich sehr schnell in unserer vernetzten Welt ausbreiten. Außerdem drängen sich Menschenmassen in kompakten urbanen Zentren, in öffentlichen Verkehrsmitteln und Arbeitsstellen und so weiter, und all das bietet einem Virus immer bessere Möglichkeiten, von Mensch zu Mensch zu springen.

Bis Redaktionsschluss dieses Beitrags wurden aus China etwa 500.000 Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet. Die Anzahl infizierter Personen verdoppelt sich etwa alle 6,4 Tage. Man rechne selbst. Das ist verstörend, denn es handelt sich nicht um Zahlen, sondern um Menschen – die in Furcht leben, schwer durch die Krankheit leiden und wodurch viele sterben. Das ist eine wirkliche Katastrophe und Tragödie.

Und jetzt setze man dies in den Zusammenhang mit dem CO2-Betrug. Dann wird glasklar, dass dieser Betrug sofort beendet werden muss.

Ein drittes Beispiel echter Bedrohungen ist ein Atomkrieg. Die entsprechende Technologie breitet sich überall aus und wird wohl bald auch in den Händen apokalyptischer Regimes wie etwa dem Iran sein. Die Wahrscheinlichkeit eines Atomkrieges nimmt zu. Zerstörungen durch die Explosionen selbst, aber auch durch Hitze, Strahlung und Druckwellen wären immens.

Ruß und andere Aschepartikel werden in die Stratosphäre geblasen und so etwas wie einen „nuklearen Winter“ auslösen. Dunkle Wolken fester Verschmutzer dürften die Erde verdunkeln und das Sonnenlicht blockieren. Die Temperaturen würden drastisch sinken, und Pflanzen – auch Getreide – würde eingehen durch fehlendes Sonnenlicht und Kälte. Das menschliche Leben könnte in nur einer einzigen Generation verschwinden.

Anstatt sich dieser Bedrohungen des Planeten anzunehmen, werden über 100 Milliarden Dollar jährlich in Forschungen und verschiedene Klima-Programme gesteckt, nur aufgrund der Dämonisierung von CO2. In ein Molekül also, dass Null Auswirkungen auf das Klima hat und für das Leben auf der Erde sehr vorteilhaft ist, vor allem für Pflanzen. Ressourcen könnten dazu verwendet werden, reale Bedrohungen zu bekämpfen, nicht imaginäre Bedrohungen. Diese falsche Anwendung von Ressourcen geht weiter, weil die Klimawandel-Bewegung nichts mit Klima zu tun hat.

Es ist ein politisches und finanzielles Massengrab auf der Grundlage der Verbreitung von Panik und Chaos über etwas, das gar nicht existiert. Als Folge davon werden Ressourcen, die man sehr sinnvoll dazu verwenden könnte, tatsächliche existentielle Bedrohungen abzuschwächen oder zu vermeiden, für irgendwelche Chimären verschwendet. Von Klima-Milliardären finanzierte Organisationen befeuern den Betrug und lenken Ressourcen von Gebieten, in denen sie gebraucht werden, um in Bereiche, wo sie völlig überflüssig sind.

Kurz zum Klima-Betrug: Etwa 3% der Atmosphäre sind aus Treibhausgasen zusammengesetzt. Davon wiederum macht CO2 3% aus. Und von der gesamten CO2-Freisetzung der Erde pro Jahr gehen etwa 2% auf das Konto menschlicher Aktivitäten.

Der Rest stammt zum großen Teil von Mikroorganismen, die neun mal mehr CO2 erzeugen als alle menschlichen Aktivitäten zusammen. Falls diese Aktivitäten sofort enden würden, wie es von Aktivisten wie Greta Thunberg und Ocasio-Cortez propagiert wird, würde sich der CO2-Gehalt der Erde praktisch nicht verändern. Aus physikalischer Sicht ist es außerdem so, dass CO2-Moleküle Wärme lediglich für 0,0001 Sekunden halten können, was es unmöglich macht, als Faktor messbarer Erwärmungseffekte herzuhalten.

Jeder vernünftige Mensch kann daher mit Fug und Recht sagen, dass all jene, die in den Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung verwickelt sind, wissentlich oder unwissentlich den Planeten zerstören, weil sie Zeit und Ressourcen für eine nicht existente Bedrohung verschwenden.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://climatechangedispatch.com/three-planetary-threats-not-co2/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

Dank an Dr. Sergio Morariu für den Link!

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68 Kommentare

  1. Wenn ein Molekül ein Energiequant aufgenommen hat, ist das Molekül anschließend energiereicher als vorher, solange sich diese zusätzliche Energie im Molekül befindet. Das ist so sicher wie 1+1=2 oder das Amen in der Kirche.

    • „Wenn ein Molekül ein Energiequant aufgenommen hat, ist das Molekül anschließend energiereicher als vorher, solange sich diese zusätzliche Energie im Molekül befindet. Das ist so sicher wie 1+1=2 oder das Amen in der Kirche.“

      Das ist richtig.
      Der „Energiereichtum“ bezieht sich aber auf die innere Energie und bleibt, solange diese Energie nicht in translatorische gewandelt wird, ohne Einfluß auf die „Temperatur“ des Gasgemisches

      • Alles richtig.
        Aber innere Energie kann sicher auch durch Stoß in translstorische Energie eines Stoßpartners verwandelt werden.
        Meine ich jedenfalls.
        Und dan käme es zu einer entsprechenden Temperaturerhöhung des Gasgemisches.

        • „Aber innere Energie kann sicher auch durch Stoß in translstorische Energie eines Stoßpartners verwandelt werden.
          Meine ich jedenfalls.
          Und dan käme es zu einer entsprechenden Temperaturerhöhung des Gasgemisches.“

          meine ich auch.
          Diesen Vorgang nennt man dann „Thermalisierung“

  2. Im Beitrag steht :Zitat: „[…] Es ist ein politisches und finanzielles Massengrab auf der Grundlage der Verbreitung von Panik und Chaos über etwas, das gar nicht existiert. Als Folge davon werden Ressourcen, die man sehr sinnvoll dazu verwenden könnte, tatsächliche existentielle Bedrohungen abzuschwächen oder zu vermeiden, für irgendwelche Chimären verschwendet. Von Klima-Milliardären finanzierte Organisationen befeuern den Betrug und lenken Ressourcen von Gebieten, in denen sie gebraucht werden, um in Bereiche, wo sie völlig überflüssig sind. […].“

    Mit dieser Verschwendung von Volksvermögen wie es der Autor nennt,leben eine nicht unbedeutende Zahl von Menschen mit Ihren Familien.Die müssten sich dann um das „Sinnvolle “ kümmern.
    Das glaubt doch hier im Forum niemand im Ernst !!!

  3. Da ist noch eine hoch akute Bedrohung.
    Ein Weltwirtschaftszusammenbruch, der letzte grosse 1929 verursachte
    letztlich 10 Jahre danach den 2.Weltkrieg.
    Die Zusatz resp.,,Ergänzungsproblematik,, ist die innzwischen rund
    3 Fache Bevölkerungszahl Globel.
    Auf dem Hintergrund der sog.Globalisierung gibt es immer weniger Staaten und Regionen, die im Notfall länger Zeit Autark weitermachen
    könnten.Hoch brisant ist das für unmittelbar überlebenswichtige Güter, wie aktuell das Coronavirus,aus China fehlen Rohstoffe für Medikamente. Hoch brisant auch der Bereich Agrargüter Versorgung.
    Die Menschheit hängt heute sehr hoch abhängig, an einer sehr kompexen und störungsanfälligen weltumspannenden Logistik.

  4. Meiner Meinung, ist es wohl auch relativ wahrscheinlich, das einem der Supervulkane der Kragen >platzt<! So etwas würde ich als globalen Killer bezeichnen.

    • Da zu brauch es keinen Supervulkan!!! Nur mal 1783 brach der relativ kleine Vulkan Maki auf Island aus, die Folgen währe in unserer dicht besieWelten Welt noch weit dramatischer als damals.

  5. Bei aller Zustimmung zum CO2-Unsinn hält die Darstellung der 3 wesentlich gefährlichen Ereignisse einer logischen Prüfung nicht stand:
    Zum Asteroidenproblem: „Ein Ereignis mit der Folge großmaßstäblichen Aussterbens ist seit langem überfällig“ das ist Blödsinn, da die Wahrscheinlichkeit eines Einschlags völlig unabhängig vom vorhergehenden Einschlag ist, gibt es kein „überfällig“.
    Zum Pandemieproblem: Auch Medizinskeptiker sollten den Wissenfortschritt seit der europäischen Beulenpest nicht ignorieren. Wenn es ernst wird, wird auch wirksam gehandelt werden, wahrscheinlich sogar übereifrig.
    Zum Atomkrieg: „so etwas wie einen „nuklearen Winter“ auslösen.“ Gottseidank ist der Planet groß genug, auch die Einzeltat eines Irren zu überstehen. Käme ein erneuter Weltkrieg, reichen theoretisch die Kalaschnikows dieser Welt, die Menschheit auszulöschen, aber es wird nicht passieren, weil die Schützen überleben.
    Dagegen setztdas mathematisch unterfütterte Bevölkerungswachstum tatsächlich das größere Problem. Nur vernachlässigt die numerische Seite den „menschlichen Faktor“ sprich, das Bewußtsein. Leute, fangt an nachzudenken!

  6. Was ich aber wirklich noch nie so recht verstanden habe, ist die Story mit dem warmen Meer. Mein Besuch der 5. Schulklasse ist nun wirklich sehr lang her. Dennoch: Aggregatszustände von Wasser sind 1 Woche des Physikunterrichts.
    Und wenn jetzt gesagt: die immer wärme werden Meere würde ja das abschmelzen der Eismassen begründen und daher den Meeresspiegel steígen lassen, dann verwundert mich das doch etwas.
    Wenn überhaupt, dass beschleunigt ein höher erwärmtes Gewässer nahezu nur, das abschmelzen von Eis, das in direkten Kontakt mit dem Wasser.
    Damit wäre die Antarktis schon aus dem Schneider, weil deren Eis sich ja nun mal auf Festland befindet und da kommt das Meer nicht so wirklich ran – das sind Berührungspunkte eher beschränkt
    Die Arktis hingegen, die kein Festland ist, sondern eigentlich ein gefrorener Ozean/Meer, bei dem der mit weitem Abstand größte Volumenanteil unterhalb des Meeresspiegels liegt und zwar größtenteils 4km tief.

    Und nun mit dem Wissen aus Grundschultagen und dem Berühmten Glas mit Wasser und nem Eisklumpen im Kopf: gefrorenes Eis hat ein einen höheren Volumenbedarf als die selbe Wasser in seiner flüssigen Form hat (1/11 mehr, soweit ich mich erinnere).
    je mehr Eis schmilzt, des mehr sinkt der Meeresspiegel. Da muss man auch nicht der Ausdehnung des erwärmten Wasser kommen, weil zum einen der Schmelzvorgang bereits die Temperatur reduziert und zum ja nun auch (angesichts der Massen) auch mehr Platz da ist (Eis brauchte ja mehr Platz).
    So richtig kann das nicht hinkommen, was da erzählt wird mit dem Meeresspiegel.

    Zudem wäre eh recht unbedeutend, da diese Pole ja nicht ganz umsonst schon sehr sehr lange existieren:
    Je mehr Eis sich (oberflächlich) erwärmt, desto intensiver die „Transpiration“, desto die Wolkenbildung (das geht nicht anders), desto mehr mag vielleicht der Rückkoppelungseffekt von Wärmestrahlung einsetzen, aber dieselbe Wolkendecke hält ja auch die Sonnenstrahlung umso mehr ab – und die Sonnenstrahlung erheblich energiegeladener als die ehr laue Wärmestrahlung ausgehend vom Meer.
    Also selbe Fläche+schwache Energie wird mehr gehalten-starke Energie wird zugleich mehr abgehalten. Tja, da brauche ich keine Millionen-Euro-Computer, um zu sagen, das Mehr an Wolken zu einer Abkühlung führen muss
    Und das natürlich noch potenziert durch die Eigenschaft von Wasser
    1. Energie speichern zu können
    2. die Abkühlung durch Umwälzung auszuführen – Ozeane werden nie heiß

    hmmm….oder wieso sollte jetzt der Meeresspiegel steigen?

    • Wenn Eis auf dem Wasser schwimmt und schmilzt, ändert sich in erster Näherung der Meeresspiegel nicht.
      Wenn Eis auf dem Land liegt und dort das Eis schmilzt, steigt der Meeresspiegel, weil sich die Menge an Wasser in den Meeren vergrößert.
      Wenn die Temperatur des Wassers über 4 Grad weiter ansteigt, steigt der Meeresspiegel. Wenn Wasser unterhalb von vier Grad sich auf 4 Grad erwärmt, sinkt das Volumen des Wassers.
      Wolken atrahlen Sonnelicht ins Weltall zurück und kühlen bei Tag und halten die Wärme zurück in der Nacht
      Wolkenlose Nächte sind stets kühler als Nächte mit bewölktem Himmel.

  7. Die USA haben in ihrer 244 Jahre andauernden Geschichte während 220 Jahren Krieg geführt, und das überall auf der Welt. Außerdem sind sie die Einzigen, die jemals Atombomben auf Städte abgeworfen haben. Der Iran hat seit über 200 Jahren keinen Krieg angezettelt, wird aber ständig bedroht. Dem IRAN ein „apokalyptisches Regime“ zu unterstellen, ist daher absolut idiotisch.

  8. Die Liste bedrohlicher Szenarien ließe sich leicht erweitern, meinetwegen mit denkbaren desaströsen technischen oder politischen Entwicklungen. Wichtig scheint mir nur, daß man dem nüchtern und mit angemessenem Aufwand begegnet: in der Raumfahrt oder Gentechnik meinetwegen.

  9. „Da fällt mir noch die Bedrohung Nr. 4 ein – mit einer gewissen Verwunderung…“

    Ich hatte als erster kommentiert und dazu einen Link eingestellt.

  10. „Drei wirkliche Bedro­hungen des Planeten, die nichts mit CO2 zu tun haben“

    Als vierte fällt mir gleich der Sozialismus ein…

  11. Ich werfe mal noch eine andere Bedrohung in den Ring,
    die schon da ist und für die keine wirklich praktikable Lösung in Sicht ist.
    Man muss dem Autor nicht in allem folgen; für mich bestätigt er nur das, was
    auch für andere große Probleme zutrifft: Es gibt keine prktikable(!) gute
    Lösung, nur mehrere schlechte.
    https://egon-w-kreutzer.de/weltbevoelkerung-der-tabuisierte-kipppunkt

    P.S. Seinem nachfolgenden Artikel (25000) stimme ich nicht zu, weil ich weiß,
    wie sorgfältig die unabhängigen Mitglieder nach der „Wende“ gearbeitet haben.
    Ist an dieser Stelle hier, ohnehin kein Thema.

  12. Und eine vierte Bedrohung ist der Ausbruch eines Supervulkans wie z.B. der Yellowstone-Vulkan, welcher inzwischen ebenfalls überfällig ist.

    Der letzte Ausbruch fand vor etwa 640.000 Jahren statt, die beiden Ausbrüche davor im Abstand von jeweils etwa 600.000 Jahren.

      • Das ist kein Schildvulkan, sondern nur eine riesige Magmakammer die nach oben drückt.Diese liegt mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche und hat eine gewaltige Größe. Ca.40 Km lang und 30 km tief. Yellostone würde 1000 mal mehr Materie in die Atmosphäre schleudern als Mount St. Helen!

        • „Das ist kein Schildvulkan, sondern nur eine riesige Magmakammer die nach oben drückt.“ *Caldera* genannt.

          Wir müssen aber nicht übern Teich schauen, sondern haben in Europa etwas durchaus Ähnliches: die Phlegräischen Felder bei Neapel….

  13. „Jeder vernünftige Mensch kann daher mit Fug und Recht sagen, dass all jene, die in den Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung verwickelt sind, wissentlich oder unwissentlich den Planeten zerstören,“

    NEIN!
    NEIN!
    Es geschieht nur wissentlich und mit unendlicher Macht- und Geldgier.

  14. Den „Beweisführung“ zu der Temperaturunwirksamkeit von CO2 würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Aber recht hat der Autor: Alle starren wie gebannt auch die Chimäre CO2, verpulvern dafür unendlich Ressourcen und die tatsächlich Bedrohung ist dann eine ganz andere… Dies ist geradezu zwangsläufig, wenn hysterische Medien, hysterische Politiker und aufgehetzte, gezielt hysterisch gemachte Kinder sich gegenseitig immer verrückter machen! Und dies angesichts total Klima-verblödeter Politiker(innen) bei uns, in der EU und selbst an der Spitze der EZB!

  15. Es kommt nicht darauf an, wie lange ein CO2 ein Infrarot-Quant hält, sondern es kommt darauf an, in welche Richtung es abgestrahlt wird.
    Wenn es zur Erde zurückgestrahlt wurde, ist es dort wärmer als wenn es nicht dort ankommt.
    Wenn es in den Weltraum abgestrahlt wird ist es auf ewig verschwunden.
    Wenn das Quant ein anders CO2 Molekül trifft, bleibt die Energie erst mal in der Amosohäre gefangen.
    Stößt das angeregte C02 Molekül auf ein Stickstoffmolekül, kann die Energie auf diese übertragen werden und dessen kinetische Temperatur erhöhen.
    Trifft ein N2 Molekül auf ein CO2 Molekül, kann dann CO2 Molekül zur Schwingung angeregt werden.
    Wenn dieses CO2 Molekül dann seine Schwingungsenergie in den Weltraum abgestrahlt, in großen Höhen gelingt das auf Grund der dünnen Atmosphäre, dann wird die hohe Atmospäre gekühlt.
    CO2 hat zwei Gesichter.
    Auf der Erdoberfläche trägt es zur Erwärmung bei, in großen Höhen kühlt es die Atmosphäre.

    • Nur zur Korrektur,
      das Quaentchen das von kalten CO2 zur Oberflaeche uebertragen wird, traegt nicht zu dessen Erwaermung zu.
      Das ist und bleibt thermodynamisch unmoeglich. Richtig ist jedoch das jedes Quaentchen, egal in welche Richtung es strahlt die Atmosphaere kuehlt.

      CO2 hat nur eine Funktion – es kuehlt die Atmosphaere weil es strahlen kann. O2 Sauerstoff und Stickstoff dagegen halten die Energie in der Atmosphaere gefangen. Diese sind die wichtigsten Treibhausgase.

      • Ich bleibe dabei, wenn Energie, hier Infrarotlicht auf die Erdoberfläche zurückgestrahlt wird, ist es auf der Erdoberfäche wärmer als ohne diesen Effekt.
        Wenn Energie aus der Atmosphäre in den Weltraum abgestrahlt wird, ist Kühlung der Atmosphäre das Ergebnis.
        CO2 in tiefen Bereichen der Atmosphäre trägt zur Erwärmung der Erdoberfläche bei, in der Stratosphäre dagegen zur Kühlung der Stratosphäre.
        Unklar ist mir, wie die Temperaturen auf der Erdoberfäche auf eine Verdoppelung der CO2 Konzentration reagieren würden.
        Die Meinungen in der Wissenschaft sind da breit gestreut. Ein Grad? Zwei Gead? Vier Grad?

        • Jedewede Abstrahlung ist ein Verlust von Energie. Das heisst sie muessen die Aussage: „Wenn Energie aus der Atmosphäre in den Weltraum abgestrahlt wird, ist Kühlung der Atmosphäre das Ergebnis.“ vervollstaendigen, da aus Sicht der Atmosphaere ist es egal in welche Richtung die Strahlung geht.

          Und es gilt immer noch, das eine Reduktion des Energieverlustes durch Strahlung immer noch keine Erwaermung darstellt, solange die Konvektion die Waerme weiterhin in und durch die Atmosphaere transportiert.

          Der Strahlungaustausch von C02 mit der Oberflaeche ist eine Nullsumme und hat keine waermende Wirkung.

      • Stimme zu, eine Atmosphäre bestehend nur aus N2 und O2 wird ihre Energie in großen Höhen nicht wieder los.
        Sie könnte ihre Energe nur durch Stöße mit einer kälteren Erdoberfläche wieder abgeben.
        Von einer warmen bzw. heißen Erdoberfläche wird die Luft durch direkten Kontakt aufgeheizt.
        Die Erdoberfläche strahlt auch Infrarot- Licht ab, dies wird von IR-aktiven Molekülen absorbiert und von dort Richtung Erdoberfläche zurückgestrahlt oder Richtung Weltraum.
        Durch Stoßkontakte kann es Energie auch an andere Moleküle der Luft abgeben oder von ihnen aufnehmen.
        Wenn es einem CO2-Molekül gelingt,
        aufgenommene Energie in den Weltraum abzustrahlen, dann bedeutet dieser Einzelschritt Kühlung,
        wenn zur Erde zurückgestrahlt wird oder Energie an N2 oder O2 Moleküle durch Stoß abgegeben wird, dann ist es ein Beitrag zur Erwärmung.
        In tiefen Schichten bedeutet das netto Erwärmung in hohen Luftschichten Kühlung, dort ist der Weg in den Weltraum für abgestrahlte Lichtquanten frei, weil kaum noch CO2 oder andere IR-aktive Moleküle vorhanden sind.
        Auf der Erdoberfläche muss man bei Infrarotmessungen mit zwei Strahlen arbeiten. In dem einen Strahl befindet sich das CO2 der Luft, in dem anderen Strahl die Probe und das CO2 der Luft.
        Durch Differenzbildung eliminiert man den Effekt des atmosphärischen CO2.

        • „wenn zur Erde zurückgestrahlt wird oder Energie an N2 oder O2 Moleküle durch Stoß abgegeben wird, dann ist es ein Beitrag zur Erwärmung.“

          Nein zurueckgestrahlte Energie, wenn sie nicht energiereicher ist, kann nicht waermen. Die Oberflaeche gibt generell mehr Energie durch Strahlung ab als die Atmosphaere einstrahlt. Sie geben an das die Abgabe von Stossenergie zur Erwaermung beitraegt. Was sie leider nicht erwaehnen, ist, das diese Erwaermung in dem Falle die Atmosphaere betreffen wuerde.

          Wenn sie die Atmosphaere erwaermt, dann macht sie das auf Kosten der Oberflaeche, die die Energiequelle fuer die Atmosphaere ist.

          Die Atmosphaere erwaermt sich mit Energie der Oberflaeche, also kann sie nicht gleichzeitig zur Erwaermung der Oberflaeche beitragen.

          Diese Aussage ist das von der Klimeunwissenschaft vertretene Atmosphaerische Perpetuum Mobile.

          Es ist schlicht unphysikalisch.

          • Wenn an irgend einem Punkt ein Energiequant auftriffg und absorbiert wird, dann steigt dort die Menge an Energie.
            Wie sollte es anders sein.
            Das Molekül kann dann die Energie wieder abstrahlen oder durch Stoßkontakt weiterreichen.
            Wenn dies zu einer höheren Geschwindigkeit des Stoßpartners führt, steigt tendenziell die Temperatur des Gases.

    • „Auf der Erdoberfläche trägt es zur Erwärmung bei, in großen Höhen kühlt es die Atmosphäre.“
      Nein!
      CO2 strahlt bodennah nicht!

      • Wenn CO2 in großen Höhen strahlen kann, warum sollte es in tiefen atmosphärischen Schichten nicht Energie wieder abstrahlen können, nachdem das Molekül angeregt wurde?
        CO2 absorbiert Infrarotlicht bei bestimmten Wellenlängen.
        Habe als Chemiker hunderte IR-Spektren von verschiedensten Molekülen selbst aufgenommen. In der physikalischen Chemie im Studium selbst sogar das von CO2.
        Dort sieht man nicht nur die Absorption durch die verschiedenen Schwingungen sondern noch eine Feinstruktur dieser Banden bedingt durch Rotationen der Moleküle.
        Wir musste das damals alles interpretieren und verstehen lernen.

        • „Wenn CO2 in großen Höhen strahlen kann, warum sollte es in tiefen atmosphärischen Schichten nicht Energie wieder abstrahlen können, nachdem das Molekül angeregt wurde?“

          Stoßwahrscheinlichkeit!

          • Eben, in geringen Höhen ist der Duck größer, mehr Moleküle pro Volumeneinheit, desto mehr Stöße.
            Die Absorbtion einesIR Quants durch ein Molekül erfolgt stoßfrei.
            Die Abgabe dieser Energie?
            Mit Stoß und ohne? Abstrahlung und Übertragung durch Stoß?

          • besso keks schrieb:

            „Stoßwahrscheinlichkeit!“
            Ja, das habe ich hier auch inzwischen gelernt.
            Nur, der „Stoß“ übergibt ja Energie an irgendein Luftmolekül und somit wir dieses wärmer – oder?
            Wobei das noch nichts über die Größenordnung dieser Erwärmung aussagt!

          • „mehr Moleküle pro Volumeneinheit, desto mehr Stöße.“

            Der Weg der Anregung ist egal, für alle angeregten Zustände gilt:
            Es gibt eine Mindestanregungsdauer und eine Anzahl von Stößen innerhalb derselben.
            Umso mehr Stöße, umso höher die Wahrscheinlichkeit der Abregung durch Stoß (Thermalisierung).
            Die Anzahl der angeregten Zustände spielt dabei keine Rolle.

          • „Nur, der „Stoß“ übergibt ja Energie an irgendein Luftmolekül und somit wir dieses wärmer – oder?“

            Richtig!
            Jedoch wird diese Wärmeenergie per Konvektion von der Oberfläche weg geführt. Die Bodentemperatur bleibt davon unbeeinflußt.
            N.B. auch wenn per Abstrahlung entspannt würde, kann diese Abstrahlung den Boden nicht weiter erwärmen (2. H.S.)
            MfG

          • Falsch.
            Ein Energiequant aus dem IR Bereich kann ohne Stoß auf ein CO2 Molekül übertragen werden.
            Im physikalischen Grundpraktikum haben wir IR Strahlung auf eine Küvette mit gasförmigen CO2 geleitet
            und die Absorption gemessen.
            Man kann auch ganz einfach IR Strahlung durch die Luft schicken.
            Bei bestimmten Frequenzen sieht man dann Absorbtion, weil CO2 in der Luft enthalten ist.
            Da treffen Lichtquanten auf gasförmige Moleküle und die Quanten werden absorbiert, wobei das Molekül zu schwingen beginnt.

          • „Falsch.
            Ein Energiequant aus dem IR Bereich kann ohne Stoß auf ein CO2 Molekül übertragen werden.“

            Das bezweifelt niemand.

            „Da treffen Lichtquanten auf gasförmige Moleküle und die Quanten werden absorbiert, wobei das Molekül zu schwingen beginnt.“

            Auch das bezweifelt niemand.
            Die Molekülschwingung erhöht jedoch NICHT die Temperatur des Gasgemisches.
            Diese erhöht sich erst, wenn die in der Molekülschwingung absorbierte Energie per Stoß in translatorische Energie (Geschwindigkeit) eines Moleküls umgewandelt wird

        • Herr Herdering,

          es wuerde mich interessieren wie sie die feinen Absorptionslinien begruendet haben.

          Es ist doch anzunehmen, das sie eine Festkoerperstrahler im Hintergrund hatten der im gesamten Spektrum abgestrahlt hat. Und nun sehen sie auf einmal Absorptionslinien, die darauf hindeuten, das in den gewissen Banden die Strahlung abgefangen wurde.
          Wenn sie also diese Linien gesehen haben, dann kann das CO2 in dem Fall ja kaum wieder abgestrahlt haben.

          Waren diese Absorptionstrichter vollstaendig oder konnten sie an den Absorptiontaelern die Temperatur des CO2 Gases ablesen?

          • CO2 hat nicht nur Translatationsfreiheitsgrade und Schwingungsfreiheitsgrade sondern auch Rotationfreiheitsgrade.
            Die einzelnen Energieniveaus bilden sich in den Schwingungsbanden des CO2 Moleleküls als Feinstruktur ab.
            (Rotationsschwingungsspektrum).

          • Googeln Sie bitte doch einfach mal nach Rotationsschwingungsspektren des CO2. Sie werden garantiert fündig.

          • Herr Herdering,

            das war keine Antwort auf meine Frage.

            Ich will von Ihnen wissen was genau sie in den Absorptionslinien gesehen haben. Wird die Strahlung vom CO2 in den Banden in denen es absorbiert vollstaendig terminiert oder koennen sie an der Einrueckung in den Baendedrn die Temperatur vom CO2 ablesen?

            Wenn das zweite zutrifft, dann koennen sie die Strahlung vom CO2 bestaetigen. Absorbiert CO2 jedoch vollstaendig in den Baendern, dann ist nachgewiesen das CO2 unter den Testbedingungen nicht gestrahlt hat.

          • Bin nicht in der Lage auf alle Fragen die richtigen Antworten zu geben.
            Mein Wissen ist begrenzt.
            Kann nur sagen, dass ich wohl im Jahre 1976 im PC Fortgeschrittenem Praktikum das IR Spektrum bzw. Rotations-Absorbtionsspektrum von gasförmigenm CO2 aufgenommen habe und dass wir dieses Spektrum damals deuten mussten.
            Mich wundert etwas, dass ich mich im Rentenalter überhaupt noch daran erinnern kann. Das ist schließlich jetzt 44 Jahre her.
            Damals dachte man eher noch an die nächste Eiszeit als an Klimaerwärmung.
            Deshalb ist alles unverdächtig, was man in damaligen Lehrbüchern findet.

          • Ich habe mal kurz gegoogelt:

            https://www.researchgate.net/figure/CO2-absorption-lines-here-for-a-10-cm-long-cell-filled-with-CO2-at-a-pressure-of-4-mbar_fig2_51984387

            http://climateilluminated.com/CO2_facts/CO2_science/5_atmosphere_absorption.html

            Es wird angegeben das die Absorption 100% ist, die Transmission ist NUll.
            das sind keine Zeichen von Strahlung des CO2.
            Absorption ist keine Strahlung.
            Wie erklaeren sie also die Strahlung mit Hilfe eines Absorptionsspektrums?

          • Anhand des Absorbtionsspektrum kann ich persönlich eine Abstrahlung nicht erklären. Vielleicht kann es ein anderer.
            Aber wenn das CO2 Molekül Energie aufnimmt, wird diese Energie nicht ewig im Molekül bleiben.
            Entweder wird sie durch Stoß weitergeben, dann bleibt sie auf jeden Fall im System oder sie wird abgestrahlt. Zum Beispiel in den Weltraum, oder auf die Erdoberfläche oder auf ein anderes CO2 Molekül.
            Habe in einem Leerbuch der physikalischen Chemie gelesen (gestern), solche Moleküle mit Dipolmoment wie CO2 im Zustand einer Schwingung könnten Quanten aufnehmen und abstrahlen.

  16. Sehr geehrter Herr Glass,

    Sie sprechen mir aus der Seele! Es gibt wahrlich unendlich wichtigere Probleme als dieses NULL-Problem mit dem Namen „co2-Unfug“. Genauso ist es, wie Sie es in Ihrem Fachbeitrag beschrieben haben. Auch den letzten Satz vom Übersetzer, Herrn Frey kann ich unterschreiben. 100% Übereinstimmung von meiner Seite aus.

    Jeder, der schweigt macht sich mitschuldig an diesem Verbrechen!

    Unwissenheit schützt nicht vor Strafe, denn es gibt genügend Informationen über dieses Thema, wie z.B. hier bei EIKE.

    Viele, die sich öffentlich gegen diesen „co2-Unfug“ stellen, werden medial „zerfetzt“ und von den linken Schlägertrupps eingeschüchtert, wie zuletzt der Sprecher der Werte-Union. Eigentlich ein „Ritterschlag“ für die betroffenen Personen/Parteien, vor denen ich mich zutiefst verbeuge. Das sind die wahren Helden, die für Deutschland kämpfen.

    • Hallo Herr Wähner,
      vielen Dank für die Blumen, aber kleine Korrektur: auch dieser letzte Satz stammt vom Autor. Ich habe ihn lediglich als Kern-Essenz hervorgehoben, weil er mir so aus der Seele spricht.
      Chris Frey, Übersetzer

  17. ich nenne das „virtuelle Klima“ eine Luftgeldnummer, ein reines Finanzprodukt. Eine Logik, die Prof. Kucynski schon 1973 vorhersagte – den Verkauf von Atem. Er war international unterwegs, als marxistischer DDR-Spitzenökonom und veröffentlichte regelmäßig im THE ECONOMIST seine Vorhersagen zur Weltwirtschaft. Es ist durchaus anzunehmen, dass er den Plan kannte. Kontakte zum Dunstkreis von Maurice Strong, der die Umweltagenda der UN etablierte, sind denkbar. btw. konnte im Netz nichts finden, dass CO2-Moleküle Wärme lediglich für 0,0001 Sekunden halten können: …Keine Ergebnisse für CO2-Moleküle Wärmehaltefähigkeit gefunden

      • Versuche es zu erklären:
        Durch Anregung von möglichen Schwingungszuständen (Freiheitsgraden) u.a. z.B. Eigenschwingung aufgrund der Moleküleigensymmetrie basierend auf den involvierten Atomen und Atombindungen.

        • „Versuche es zu erklären:“

          Falsch!

          „Temperatur eines Gases ist proportional zur translatorischen Geschwindigkeit der Moleküle (Brown’sche Molekulargeschwindigkeit)
          Eine angeregte Bindungsschwingung erhöht lediglich die innere Energie des Moleküls und damit des gasgefüllten Volumens, nicht die Temperatur

          • Die innere Energie eines Moleküles hängt selbstverständlich von der Temperatur ab.
            Ich habe nicht geschrieben, dass die Schwingungen die Temperatur erhöhen. Je höher die Temperatur, desto größer die Schwingungen.

          • „Je höher die Temperatur, desto größer die Schwingungen.“

            das gilt für Feststoffe uns Flüssigkeiten, nicht für Gase

          • @besso

            Warum soll das nicht für N Moleküle mit f(U) Freiheitsgraden (Rotation, Translation und Vibration) in der Gasphase gelten?

            U = NkTf(U)/2

            Für ein lineares dreiatomiges Molekül gilt f(U) = f_rot + f_trans + 2f_vib = 13

          • „Warum soll das nicht für N Moleküle mit f(U) Freiheitsgraden (Rotation, Translation und Vibration) in der Gasphase gelten?“

            Weil „Temperatur“ in einem Gas ein Maß für die kinetische Energie als Funktion der translatorischen der Gasmoleküle ist. Siehe Gasgleichung und Zusammenhang zwischen Druck (f(E kin) und Temperatur. Die innere Energie kommt in der Gasgleichung nicht vor…
            Ihre Freiheitsgrade beziehen sich auf die innere Energie des Moleküls.

          • @besso keks

            „Weil „Temperatur“ in einem Gas ein Maß für die kinetische Energie als Funktion der translatorischen der Gasmoleküle ist. Siehe Gasgleichung und Zusammenhang zwischen Druck (f(E kin) und Temperatur.“

            Völlig richtig.

            „Die innere Energie kommt in der Gasgleichung nicht vor…“

            Nur weil die innere Energie in der Gasgleichung nicht explizizt „vorkommt“, bedeutet nicht, dass sie nicht involviert ist.

            Es gilt:
            U = NkTf(U)/2 gilt für Gase.

            „Ihre Freiheitsgrade beziehen sich auf die innere Energie des Moleküls.“
            Ja, natürlich. Und das Gas besteht aus Molekülen, daher trägt sie bei. Die innere Energie des Moleküls, abhängig von den Freiheitsgraden und der Temperatur, kann Bewegungsenergie der Moleküle sein (delta U = c_V M deltaT). Führt man in ein System von außen Wärmeenrgie deltaQ zu steigt die innere Energie und es kommt zu einer Erwärmung. Bei idealen Gasen ist die Bewegungsenergie die einzige mögliche Form von innerer Energie. Für ein Gas lautet der Energiesatz (1. Hauptsatz der Wärmelehre):
            dQ = dU + pdV

            Speziell für ein Idealgas mit dU = c_V MdT:
            dQ = c_V MdT + pdV,
            was eine „Verknüpfung“ von Gasgleichung (pdV) und innere Energie darstellt.
            U = NkTf(U)/2
            c = fk/2m = delta E/(M deltaT)

            Zusammenhang zwischen Gasgleichung und Freiheitsgraden der Moleküle, z.B.:
            Bei adiabatischen Zustandsänderungen, also ohne Wärmeaustausch, da die thermische Relaxationszeit zu klein ist, verschwindet dQ (dU aber nicht):
            c_VMdT = -pdV

            Mit idealer Gasgleichung
            p = yRT/V
            mit y als Gasmenge in mol, ergibt sich mit
            C_V (allg.) = c_V M (spezif.) = yRf/2 der Zusammenhang zwischen Gasgleichung und Freiheitsgraden der Moleküle:

            (f/2)dT/T = -dV/V

          • „Die innere Energie des Moleküls, abhängig von den Freiheitsgraden und der Temperatur,“

            Die „Temperatur“ hat damit nichts zu tun

            „Führt man in ein System von außen Wärmeenrgie deltaQ zu steigt die innere Energie und es kommt zu einer Erwärmung.“

            Nein!

            „Bei idealen Gasen ist die Bewegungsenergie die einzige mögliche Form von innerer Energie.“

            Innere Energie:
            -Energie, gespeichert in den Elektronenbahnen (E kin + E pot)
            -Energie, gespeichert in der Molekülbindung (Schwingungsenergie ~ Ekin + E pot)
            -…

          • Sehr geehrter besso keks,

            „Bei idealen Gasen ist die Bewegungsenergie die einzige mögliche Form von innerer Energie.“

            Innere Energie:
            -Energie, gespeichert in den Elektronenbahnen (E kin + E pot)
            -Energie, gespeichert in der Molekülbindung (Schwingungsenergie ~ Ekin + E pot)
            -…

            Richtig! Endlich geben Sie mir Recht (Schwingungsenergie). Genau das ist mit Bewegungsenergie gemeint.

            Bei den restlichen Aussagen wundere ich mich, da sie aus dem Standard-Physiklehrbuch Gerthsen entnommen sind und auch sonst meiner Studienerfahrung gleichen.
            —————–

            „Die innere Energie des Moleküls, abhängig von den Freiheitsgraden und der Temperatur,“
            Sie schreiben einfach:
            Die „Temperatur“ hat damit nichts zu tun

            U = NkTf(U)/2 oder dU = c_V MdT
            Was verstehen Sie an den Formel für innere Energie(änderung) mit T als Temperatur nicht? Ist das etwa nicht Beweis genug? Bitte um andere Belege.

            ——————

            „Führt man in ein System von außen Wärmeenrgie deltaQ zu steigt die innere Energie und es kommt zu einer Erwärmung.“
            Sie schreiben lapidar:
            Nein!

            Können Sie das auch belegen? Bei dieser Aussage handelt es sich immerhin um den 1. Hauptsatz der Wärmelehre (für Gase) dQ = dU + pdV
            Wäre mir neu, wenn dieser nicht mehr gelten würde.

          • „Was verstehen Sie an den Formel für innere Energie(änderung) mit T als Temperatur nicht?“

            Weil „Temperatur“ eines Gasgemisches als Funktion der Brown’schen Molekulargeschwindigkeit (PxV=mRT) definiert ist. Eine Erhöhung der inneren Energie erhöht NICHT den Druck! Und der Druck ist das Maß für die durchschnittliche Molekulargeschwindigkeit (Impuls…).
            Erst wenn thermalisiert wird, d.h. die innere Energie zur „äußeren“ Energie wird, erhöht sich die Temperatur

      • Danke, das will ich ja herausfinden. Im Artikel steht: „Aus physikalischer Sicht ist es außerdem so, dass CO2-Moleküle Wärme lediglich für 0,0001 Sekunden halten können, was es unmöglich macht, als Faktor messbarer Erwärmungseffekte herzuhalten.“ Wer kann mir weiterhelfen?

        • „Wer kann mir weiterhelfen?“

          Niemand, weil die Aussage so falsch ist.
          Die Molekülschwingung speichert kinetische Energie stammend von Strahlungsabsorption. Dieser Vorgang macht weder das Gas wärmer, noch speichert er Wärme.

  18. Die Gründe, die da angeführt werden als wahre Ursachen sind eher Schmarrn, aber seis drum.

    Die Angaben zur CO2-Relevanz sind leider zutreffend – und das trifft auch für den gesamten „Treibhauseffekt“ : selbst wenn es ihn gäbe, wäre die Zeitspanne, um die sich endgültige Abstrahlung der Wärme in das ewige kalte All verzögert, nicht einmal den Gedanken wert. Selbst wenn ein „Strahlunsenergiewert“ hundert Mal zwischen Atmosphäre hin- und zurückstrahlen müsste, bis es dann endgültig abgestrahlt ist: die Zeit, die es kosten würde, wäre wohl nicht einmal 1 Sekunde gesamt. Und da die dann rechnerisch nachrückende Energiemenge (begrenzt durch die Maximum der Solarkonstanten) nicht ausreichenden würde, um immer wieder diesen 324 W/m² aufzustocken, ist es nun mal nicht möglich, dass die Rückkoppelungen der Grund für die Temperaturen auf der Erde sind. Es ist sehr schade, dass dieses eklige Thema von Al Gore und Freunden so hochgekocht wurde, dass es uns nun daran hindert, den echten Dreck zu beseitigen. Und genau HIER kein Wort mehr dazu – es ist längst alles gesagt

    Seit einiger Zeit sag ich immer: geb ihnen den Glauben an den Treibhauseffekt, ignoriert den offenkundigen Unsinn und schenkt diese Schlacht einfach ab.

    Lügner, die wissen, dass sie lügen, wird man niemals mit Fakten dazu bringen können, die Lügen einzugestehen. Deswegen macht es keinen Sinn.
    Es kann nur noch darum gehen, diejenigen anzusprechen, die nicht wissen, dass sie im Irrtum sind. Und das geht nun mal nur so, wie es gelang, sie von dem Unsinn zu überzeugen: man muss sie erreichen

    Jetzt kommt etwas Despektierliches und es tut auch ein wenig leid, aber leider trifft den Punkt:

    Die CO2-Lügner haben eine kleines, behindertes Mädchen mit Zöpfen, dass (für sich) ehrlich und für die Welt ergreifend weint. Ein kleines Mädchen, dass keine langen Reden schwingt (könnte sie auch nicht), sondern sofort und hart trifft.
    Dazu gesellen sich Luisa, die (ob man sie mag oder nicht), perfekt und immer auf den Punkt abliefert und dazu auch recht ansehnlich ist (moppelchen hin oder her). Dahinter kommt jetzt Carla Reemtsma, die allerdings noch längst keine Routine hat bein freier Rede und auch wirklich mal nen Stylisten bräuchte, aber wenn die das hinkriegen: die sieht besser als Luisa aus und die Leute mögen den Namen, weil sie ihn kennen. Und die Mädels bekommen diesen Jakob Blasel – das muss man nicht in die Seele schauen, um zu sehen, dass das ein richtig Arschloch ist, aber ist zugleich auch süß – sage ich ohne Neid.
    Und sie haben unmittelbaren Zugang zu den Schulen, zu den Lehrern, den Studenten und den Eltern und sie haben, wegen der Grünen, die in Wirklichkeit dahinter stehen, ausufernd zu den beliebten Medien.

    Und was hat die Gegenseite? Die Wahrheit? Ja, aber dann kommt in der Regel ein alter weißer Mann (mehrere alte Männer sind es), der 2 Stunden lang in mieser Qualität bei Youtube versucht, Wissenschaft zu erklären. Und da muss man realistisch sein:

    Das schaut sich keine Sau an. so funktioniert Meinungsbildung einfach nicht. War noch nie erfolgreich und wird es auch nie sein

    Und auch geklontes Nazi-Kind aus Nachgeburts-Aarierzuchtlabor bringt auch niemanden auf die Seite der Wahrheit (ja, ich meine das Mädchen, das seine Beiträge selbst löscht, nen Vornamen hat, den keine Sau aussprechen kann und bei der ich mich immer, ob das nicht Parodie sein soll?

    So funktioniert es nicht! Ohne Stechschritt, ohne 2 Stunden Sterbehilfe-Kurse (Wissenschaftler bei Youtube) und dafür mit echten jungen Menschen, die mitreden können und es auch wollen. Die nicht nur auf Anti gehen und auf braunen Stimmenfang als Sprachrohr von Papa, sondern die etwas ändern wollen. Soll heißen: Scheiss auf den Treibhauseffekt: sollen sie ihn haben. Einfach mitgehen und sagen: ja, wie wollen auch weniger CO2, wir sind einer Meinung. Und darüber hinaus wäre es ja schon gut, wenn nicht komplett die Umweltverschmutzung und Verpestung und Vergiftung unsere Lebensgrundlagen, diese Welt, ignorieren. Wir haben nicht gewonnen, wenn die Temperatur im Zaun gehalten wird, aber unsere Kinder mit Krebs geboren werden und ihre Lungen und Organe schon abbauen, bevor sie überhaupt aufbauen.

    CO2 kann gern der Feind sein, wenn man (natürlich nachrangig) auch wieder an die Umweltverschmutzung denkt. Dann hat man eine Chance auf eine Future

    Man gewinnt einen Krieg nicht mit einer Schlacht. Und dieser Krieg ist überflüssig, denn das Ziel ist für beide Seiten das selbe (die Lügner sind halt die Lügner…das ist das Spiel, so läuft das Leben).

    Sorry, wenn das jetzt teils etwas harsch war. Aber es ist kaum noch auszuhalten, mitanzusehen, wie verbohrt alle geworden sind.

    Mit Abwehrmaßnahmen hat man noch nie wen in sein Boot geholt – und das sind Eure Kinder, die da auf der anderen Seite sind – und die meinen es nicht böse. Denkt mal drüber nach 😉

  19. Da fällt mir noch die Bedrohung Nr. 4 ein – mit einer gewissen Verwunderung, dass diese hier nicht genannt wird: Die Bevölkerungsexplosion in Afrika und Asien. Aus dieser Bevölkerungszunahme resultieren weitere Probleme, die uns seitens der Medien amüsanterweise gerne als „Klima“-Probleme präsentiert werden, wie auch Vermüllung oder Siedlung in überaus riskanten Gebieten.

    So kommen beispielsweise so genannte „Klimaflüchtlinge“ namentlich hauptsächlich aus Afrika, wo es in den meisten Regionen, nebenbei bemerkt, noch niemals zuvor sonderlich kühl gewesen ist. Was aber passiert wirklich?

    Wenn z.B. ein nordafrikanisches Land wie Äthiopien vor dem Hintergrund der enormen Bevölkerungszuwächse, bei gleichzeitig desolaten wirtschaftlichen Verhältnissen, außerstande ist, diese Menschenmassen aus sich heraus zu ernähren, und diese Menschen dann (logischerweise, denn das kann man niemandem vorwerfen) ihr Heil in der Migration suchen – was bitte hat das mit „Klima“ zu tun?

    Alles weitere ist nur ein Zahlenspiel und reine Mathematik: Vermehrt sich die afrikanische Bevölkerung weiter wie bisher – also rund 1 Millionen (!!) Menschen in nur 12 Tagen, ist der Kollaps nur eine Frage der Zeit. Dies wäre eines der dringlichsten Probleme unserer Zeit, die es anzugehen gilt. Und das dazu noch innerhalb von zwei bis drei Generationen lösbar wäre.

    • Das ist wirklich ein Problem. Ein Beispiel ist die Insel Betio vom Kiribati-Archipel. Angeblich „drohen“ die Inseln schon seit langem, unterzugehen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 10400 Einwohner pro qkm und jeden Tag werden es mehr. Das Wasser ist extrem knapp, die leergepumpten Brunnen versalzen. Schuld ist gemäß Medien natürlich der Klimawandel.

  20. Für Asteroiden gilt: was sie in Milliarden Jahren nicht gemacht haben, werden sie auch morgen nicht machen. Dabei wäre denkbar, dass alle 50 Millionen Jahre ein nachhaltiger Asteroid oder Meteor einschlägt. Immerhin sollen die Saurier Opfer eines Meteoriten sein.
    Epidemien: AIDS war schlimm, aber es es gibt mehr Menschen als je zuvor auf diesem Planeten.

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