Wie „grünes“ Groß­kapital und linke Journa­listen gemein­same Sache machen – Teil 3: Journa­listen ≠ Volk

Bild 1. „Sagen was ist“ war früher das Motto. Hier die Redaktion der New York Times in den 1940er Jahren (Bild: Welcome to all and thank you for your visit von Pixabay)

Fred F. Mueller
Zum größten (Selbst-)Betrug der Bewegungen zur Klima-„Rettung“ gehört die Behauptung, man sei eine „Graswurzelbewegung“ von unten, aus dem Volk heraus, und müsse Widerstand leisten gegen das gierige Fossilkapital. In Wirklichkeit steckt hinter den diversen Klimaretter-Gruppierungen eine Allianz der weltweit größten und mächtigsten Kapitalbesitzer, allen voran aus den USA. Das Großkapital hat es längst dank geschickter Tarnmanöver geschafft, die Umwelt- und Klimabewegung vor ihren Karren zu spannen. Eine besonders schäbige Rolle spielten dabei deutsche Journalisten und ihre Verbände sowie „flexible“ Gestalten wie Joschka Fischer. Ihre Hilfe ermöglichte es dem Großkapital, linke und linksradikale Kräfte aus der „68er-Bewegung“ sowie Umweltverbänden zu einem mächtigen politischen Instrument zur Durchsetzung ihrer Interessen zusammenzuführen. In Teil 3 wird die Soziologie des deutschen Journalismus beleuchtet.

Viele Zeitgenossen haben großes Vertrauen in die Medien, insbesondere in die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender, da diese durch Gebühren finanziert und zudem durch Landesmedienanstalten kontrolliert werden, in denen neben den politischen Parteien noch gesellschaftlich relevante Gruppierungen vertreten sind. Theoretisch sollen Journalisten so als „Vierte Gewalt“ im Staat die Bevölkerung durch objektive Informationen in die Lage versetzen, die Mächtigen zu kontrollieren und im Zaum zu halten.

Doch das ist nur schöner Schein, weil die Hauptakteure – die Journalisten selbst – weder den Durchschnitt des Volkes repräsentieren noch neutral sind. Im Gegenteil: Die große Mehrzahl von ihnen sind Akademiker mit weit überwiegend geistes- oder sozialwissenschaftlicher Ausbildung, die häufig über keine sonstige Berufserfahrung verfügen. Mit der Gedanken- und Gefühlswelt der arbeitenden Mehrheit der Bevölkerung haben sie daher kaum Berührungspunkte. Einer im Auftrag des Deutschen FachjournalistenVerbands DFJV durchgeführten Untersuchung zufolge haben 84 % der Politikjournalisten einen Hochschulabschluss oder gar eine Promotion/ Habilitation, weitere 10 % haben das Abitur, aber nur 5 % eine abgeschlossene Berufsausbildung. Bevorzugte Studienfächer sind Politikwissenschaft, Germanistik, Geschichte, Journalistik und Kommunikationswissenschaft.

Bild 2. Höchster erreichter Bildungsabschluss deutscher Journalisten (Quelle)

Diese Einseitigkeit bedauerte auch der Deutschlandchef von Reporter ohne Grenzen, Christian Mihr, in einem Interview mit der Welt: „Der Beruf ist immer akademischer geworden. Viel zu viele Journalisten nehmen die Welt durch dieselbe Brille wahr. Die Vielfalt in Redaktionen sollte die Vielfalt der Wirklichkeit abbilden…Wenn alle Journalisten ähnlich sozialisiert sind, ist das letztlich eine Gefahr für die ausgewogene Berichterstattung…Das ist auch eine Aufgabe der Ausbildungsstätten. Es wäre schön, wenn Journalistenschulen ihren Nachwuchs breit gefächert auswählen und Talente gewinnen, die keine Akademiker sind oder aus sozial schwachen Familien stammen.“

Bild 3. Journalistisches Handwerkszeug (Symbolbild: FFM)

Brutale Auslese

Dass diese Fehlentwicklung sich auch weiterhin nicht ändern und sogar eher verschärfen dürfte, unterstreicht der Erfahrungsbericht eines jungen Journalisten, der darüber im Spiegel Online (SPON) mit großer Offenheit berichtete. Als Kind normaler Werktätiger studierte er nach einem ersten Studienabbruch Anglistik, Geschichte und Amerikanistik in Berlin und Amsterdam und absolvierte zudem zahlreiche Praktika. Da er dennoch keine Volontariatsstelle bei einer Zeitung bekam, besuchte er noch eine Journalistenschule, was ihm nur gelang, da er nach dem Bafög noch ein Stipendium erhielt. Bei einem Praktikum wurde im selbst dann, als er tageweise für eine ausgefallene Kollegin einsprang, keine Entlohnung gewährt. Kinder aus ärmeren Schichten würden, so seine Erkenntnis, bei einem solchen Werdegang schon allein aufgrund ihrer Mittellosigkeit ausgesiebt. Wenn nur die Journalisten würden, die es sich leisten können, sei dies nicht nur unfair, sondern eine Gefahr für die Demokratie. Sein Fazit: „Wen schließt dieses System alles aus? Wer versucht es erst gar nicht? Irgendwann bewegt sich Journalismus nur noch in seiner eigenen Blase und seine Repräsentanten tun verwundert, wenn sich Teile der Bevölkerung frustriert von ihnen abwenden, weil sie sich nicht mehr repräsentiert fühlen.“ Verschärfend wirkt hierbei auch die sich ständig verschlechternde wirtschaftliche Lage der meisten Medien, die sich in einem Rückgang der Beschäftigtenzahlen dokumentiert. Die dadurch zunehmende prekäre Beschäftigung trägt dazu bei, dass erheblicher Anpassungsdruck entsteht und sich weitgehende Konformität der Ansichten durchsetzt. Wer auch nur etwas abweicht, der findet sich, wie es ein SPON-Journalist einmal beschrieb, bald in der Kantine allein am Tisch wieder, weil er von den anderen gemieden wird. Übrigens hat besagter Journalist inzwischen sowohl den Kantinentisch als auch seinen Schreibtisch bei SPON geräumt (räumen dürfen?).

Bild 4. Vom Wahrzeichen der Daseinsvorsorge zum Hasssymbol vieler Journalisten: Ein Braunkohlebagger (Bild: Semevent from Pixabay)

Linksgrüne Monokulturen

In den so entstandenen Echokammern des deutschen Journalismus haben sich schon seit Jahrzehnten linke und grüne Denkweisen quasi flächendeckend durchgesetzt, was nicht nur durch Erfahrungsberichte einzelner Personen, sondern auch durch zahlreiche Untersuchungen belegt ist. So kommt die bereits erwähnte Recherche „Journalismus in Deutschland“ zu dem Schluss: „…the political orientations among journalists…still leans toward the left end of the scale.“ Wobei diese Anmerkung bereits darauf schließen lässt, dass hierunter Tendenzen zum linken Rand, also zum linken Extremismus verstanden werden können. Einen klaren Hinweis hierauf vermittelt auch die Wahl der von Politikjournalisten bevorzugten Informationsmedien: Bei Tageszeitungen waren es die erheblich linkslastige SZ mit 77,6% und immerhin noch zu 51,9% die FAZ, bei Magazinen dann schon deutlicher der linksextreme Spiegel mit 88,1 %, gefolgt von der ebenfalls im linken Milieu verhafteten Zeit mit 51,1% und dem ebenfalls linken Stern mit 28,9%. Frappierend ist vor allem die extrem ungleichgewichtige Nutzung bei Online-Medien: Hier überragt SPON mit 87,8 % einsam das gesamte Feld, gefolgt von der Süddeutschen mit nur noch 19,3 % und der Tagesschau mit 16,1 %.

Es nimmt daher nicht wunder, dass eine Allensbach-Umfrage schon im Jahre 2009 ergab, dass 42 % der Politikjournalisten den Grünen zuneigen, 24 % der SPD und nur 14 % der CDU sowie 12 % der FDP. Diese Zahlen dürften allerdings nicht die heutige Realität widerspiegeln, sondern lediglich die nach außen kommunizierte Selbsteinschätzung. Anders ausgedrückt: Das Wertesystem deutscher Journalisten unterscheidet sich grundlegend von dem der Bevölkerung. Sie werten offenkundig Parteien wie FDP und CDU sowie zumindest Teile der SPD (Schröder) als „Rechts“ statt als „Mitte“, verorten Grüne und Jusos als „Mitte“ und vertreten darüber hinaus zu erheblichen Teilen linksradikale und sogar extremistische Positionen. Dies zeigt sich an oft extrem einseitigen Berichterstattung zahlreicher Medien über die Fridays for Future, die Besetzungen des Hambacher Forstes und von Tagebauen in der Lausitz sowie über die Fast-schon-Terroristen von Extinction Rebellion. Vom Ausland aus betrachtet wird dies viel klarer gesehen als im Inland, wo eine Journalistenkrähe offenkundig der anderen kein Auge aushackt. So stellt ein Bericht in der „Neue Zürcher Zeitung“ mit dem Titel „Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links“ fest, dass neutraler Journalismus (in Deutschland) eine Illusion sein dürfte. Ebenso kritisch liest sich der Beitrag „Grün ist die Redaktion – die deutschen Mainstream-Medien haben aus der Flüchtlingskrise nichts gelernt.“

Bild 5. Kernkraftwerke gelten den meisten Journalisten als Höllenmaschinen (Foto: Jakub Orisek from Pixabay)

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen

Das tatsächliche Ausmaß der Verschiebung der Vorstellungswelt insbesondere der deutschen Journalisten gegenüber der eigenen Bevölkerung dokumentiert sich an der Berichterstattung zu bestimmten Themenkomplexen, wo sie kollektiv die Maske der Neutralität fallenlassen und die wahre Gesinnung ungehemmt zum Vorschein kommt. Das zeigte sich beispielsweise anlässlich der Tsunami-Katastrophe in Fukushima, als deren Folge die dortigen Kernreaktoren zerstört wurden. In einem auf Meedia.ch veröffentlichten Bericht zu Fukushima schrieb die Schweizer Medienwoche bereits 2012: „Jegliche Distanz verloren deutsche Journalisten bei der Berichterstattung über das mehr als 15′871 tote, 2778 vermisste und 6114 verletzte Menschen (Stand: 10. Oktober 2012) fordernde Erdbeben in Japan am 11. März 2011. Es war noch kaum bekannt, welche Gebiete und wie viele Personen davon betroffen waren, als sie sich fast ausschließlich auf Spekulationen über austretendes radioaktives Material verlegten. In vielen Stunden Live-Fernsehen wurden deutsche Zuschauer mit wenig Fakten und viel Hysterie geängstigt. Gegenüber den Tausenden Toten und den Hunderttausenden mit zerstörten Lebensgrundlagen, die das Erdbeben und die Überschwemmungen verursachten, steht die Reaktorkatastrophe: sie forderte 3 Todesopfer, einige Verletzte sowie eine unbekannte Anzahl von Strahlengeschädigten.“ Seither ist man in deutschen Medien teilweise sogar dazu übergegangen, Ursachen und Wirkungen komplett zu verwischen, indem pauschal von den Zehntausenden Opfern von Fukushima geschrieben wird oder gleich von der „Atomkatastrophe von Fukushima“.

Bild 6. Im Vergleich zur übrigen internationalen Presse ist die Berichterstattung der ARD über den US-Präsidenten von bemerkenswerter Feindseligkeit geprägt (Bild: Shorenstein Center/CC BY-3.0)

Ein weiterer Fall, der aufzeigt, dass deutsche Journalisten bei passender Gelegenheit eine geradezu sektiererische Einseitigkeit an den Tag legen, ist die Berichterstattung über den derzeitigen US-Präsidenten Donald Trump. Nun ist dieser ja selbst im eigenen Land bei den Medien nicht sonderlich beliebt, doch die fast schon 100-prozentige Feindseligkeit, die sich in der Berichterstattung der ARD über Trump dokumentiert, ist im Vergleich zu der anderer ausländischer Medien geradezu einzigartig – und entlarvend für die aktuelle Situation beim deutschen Journalismus.

Bild 7. Fridays for Future-Demonstranten sind das Liebkind der Medien (Foto: Michael Bußmann from Pixabay)

Einseitigkeit insbesondere bei der Klimaberichterstattung

Besonders ausgeprägt ist diese Einseitigkeit auch bei der Berichterstattung über den angeblich menschengemachten Klimawandel. Dies wurde schon vor Jahren durch die Schweizer Kommunikationsforscher Michael Brüggemann und Sven Engesser von der Universität Zürich festgestellt. In einem SPON-Interview fasste Michael Brüggemann 2013 seine Erkenntnisse so zusammen: „Die ganz große Mehrheit der Klimajournalisten stimmt weitgehend überein mit dem Konsens führender Klimawissenschaftler, wie er in den regelmäßigen Berichten des Uno-Klimarats IPCC zum Ausdruck kommt. Neun von zehn der Klimajournalisten vertrauen den Ergebnissen des IPCC…Mehr als 70 Prozent der befragten Journalisten halten die Beiträge der Klimaskeptiker für wissenschaftlich nicht fundiert…Allerdings fällt tatsächlich auf, dass nur die Hälfte der Befragten es für wichtig hält, über die Unsicherheiten der Forschungsergebnisse zu berichten. Hingegen gaben 95 Prozent der Journalisten an, es sei wichtig, über die mit dem Klimawandel verbundenen Risiken für Mensch und Natur zu informieren.“ Seither hat sich die Situation noch dramatisch verschlimmert, wie die mediale Begleitung der FFF-Bewegung eindeutig dokumentiert.

Mit Sorge beobachtet auch der frühere Chefredakteur der „Heilbronner Stimme“, der Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Bok, diese Entwicklung: „In den Verlagshäusern und Rundfunkanstalten werden derzeit die Alt- und Jung-68er von der Generation Greenpeace abgelöst. Sie ist mit der ständigen Apokalypse aufgewachsen. Der grüne Alarmismus ist ihnen in Fleisch und Blut übergegangen. Das ist viel schlimmer als eine Gleichschaltung, wie man sie aus autoritären Staaten kennt: Diese Generation, die mittlerweile in vielen Redaktionen das Sagen hat, ist sich ihrer eingeschränkten Wahrnehmung gar nicht mehr bewusst. Sie denken vornehmlich in Freund-Feind-Kategorien und teilen die Welt am liebsten in Gut und Böse ein…. Während Interviews mit liberalen oder konservativen Politikern inquisitorischen Verhören gleichen, muss das grüne Spitzenpersonal kaum fürchten, dass sein moralischer Rigorismus mit praktischen Einwänden bloßgestellt wird.

Bild 8. Selbst die eindeutig antidemokratische Weltuntergangssekte Extinction Rebellion wird in der Berichterstattung oft hervorgehoben (Bild: Pete Linforth from Pixabay)

Mit anderen Worten: In unseren Redaktionen sitzen zunehmend Journalisten, die ihre Aufgabe nicht etwa darin sehen, die Bevölkerung neutral zu informieren. Sie verstehen sich vielmehr als „Aktivisten“ und fördern eine zunehmend gewaltbereite und undemokratische Ökoreligion. Deshalb verschaffen sie diesen Grüngardisten – von den naiven „Fridays for Future“-Jugendlichen über die radikalen „Ende Gelände“-Aktivisten bis zu den terrornahen „Extinction Rebellion“-Anhängern – ein Maximum an medialer Aufmerksamkeit.

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14 Kommentare

  1. Entschuldigung, aber wir alles wissen, dass das Kapital bei den Klimaleugner liegt und die armen Klimaforscher gegen die Übermacht des Öls und der Geheimbünde kämpfen muss – die grünen Rebellen des Guten

    Ich würde an sich lachen, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Kinder und Jugendlichen das wirklich glauben. Die Kinder und Jugendlichen, die irgendwann diese Welt in die nächste Generation führen müssen und die Menschheit am Leben erhalten

    Wann ist das passiert? Wann sind die Schlüsselpositionen besetzt worden? Wann wurden den Menschen die Freiheit der Entscheidung durch freie Information genommen? Wann ist das passiert?

    Wikipedia verstehe ich! Die Whistleblower-Vorfälle haben dazu geführt, dass Wiki de facto von einem Informationsmedium mit Informationsfreiheit zu einer faschistoiden wurde Meinungsmaschine wurde. Es war simpel: man hat die Infrastruktur übernommen, hat die Prozedur von „Fehler melden“ zu „wenn etwas nicht stimmt, musst Du es so schreiben, wie es richtig ist“ geändert und dann muss das von Festkräften freigegeben werden, egal wie fundiert es ist. Das heißt: keine Chance mehr auf Wahrheit

    Ich habe aktuell z.B. einen neutralen Beitrag geschrieben zu der neuen Spendenverwendung von Fridays For Future, sachlich, in allen Bereichen mit Links versehen und wahr

    und er weid nicht freigeschaltet. Da kommt dann ein Johannes, der sagt: alles Spekulation, denn (und dann spekuliert er) es könnte ja so und so sein

    und das, obwohl ich keine Vermutungen geäußert hatte. (man kann sich den Beitrag bei Diskussion zu FFF anschauen – ScienceLamb (ich) vom 05.02.2020

    Das ist krank

    Und auch den Wiki-Beitrag zu Climategate habe ich vorhin erstmals gesehen – das ist nicht okay. 1. wird absichtlich darauf geachtet, dass Climategate nicht direkt in Bezug zu dem Vorgang genannt wird, sondern ein abstrakter Vorgang wird genannt und dann im weiteren Climategate kur genannt und Nachweise sind falsch wiedergegeben oder nicht genutzt
    Es wird ein Eindruck erweckt, der nicht den Tatsachen entspricht. Die Gutachten werden werden so verwendet, dass gesagt wird: es gab diesbezüglich viele Studien von Experten (jetzt kommen die Fußnoten zu den Stellungnahmen), aber es keine Angaben zu den Ergebnissen (obwohl die sich ja bereits in diesen Studien befinden). Für die Resultate dieser Prüfungen wird dann aber auf Zeitungsbeiträge verwiesen, die die Ergebnisse nicht zutreffend wiedergeben und dadurch eine vollständig falschen eindruck erzeugen.

    Denn es gab ja tatsächlich nur eine Prüfung (und zwar die von der Uni, an der Mann lehrte), die ihn exkulpierte und das auf eine Art, da könnte ich als Volljurist (ja, ich habe 2 Staatsexamina und einiges mehr an FAO) im Strahl kotzen: 5 Prrofessoren aus dem Naturwissenschaftsbereich, die ein Gespräch mit Mann geführt haben

    Und sämtliche anderen Prüfungen haben -entweder kaum zu überlesen durchscheinend- oder ganz direkt gesagt, dass erhebliche Mängel bestehen, insbesondere wurde ausdrücklich geäußert, dass E-Mails gelöscht wurden und so der Prüfung entzogen und dass Manns Grundlage nicht den Ansprüchen genügen würden. Das heißt nicht, dass er gelogen oder manipuliert hat – das hat auch niemand attestiert.
    Aber ENTLASTET wurde er ganz sicher nicht

    Und den Prozess gewonnen hat er ebenfalls nicht. Im Gegenteil. Wo ist die Freiheit geblieben?

    Das heißt nicht, dass ich denke, braune Ledermäntel und aarisches Blut, Schlägertrupps und Kneipengewäsch würden etwas ändern – ganz sicher nicht. Nazis sind sicher kein Weg in die Freiheit und den Fortschritt der Wissenschaft – sorry, Jungs. Adolf ist tot, war nie Arier und war ein Idiot. Und jeder, der die Zeit vermisst, der sollte längst tot sein (nur zur Klarstellung)

    Doch auch linke Faschisten sind Faschisten

    Ich frage mich, wann die Freiheit verloren ging?

    • Wie kommen sie von Klimagewäsch eines M. Mann zum braunen Adolf? Klimawissenschaften und Nazithematik haben so rein gar nichts gemein.

      • Herr Jansen,
        Faschismus und Kommunismus sind zwei Übel, die aus dem gleichen Schoß entsprungen sind. Schonmal darüber nachgedacht, warum die Nazis sich National-SOZIALISTEN nannten? Wieso Kommunismus sogar noch weit mehr Menschen auf dem Gewissen hat als Faschismus? Man kratze an einem Klimaradikalen, und man wird sehr schnell extrem linksradikales Gedankengut finden. Um „den Planeten zu retten“, muss die Menschheit zur Tugend gezwungen werden. Wenn die Demokratie dabei im Wege steht, umso schlimmer für die Demokratie. Gefangene werden dann nicht mehr gemacht werden.

  2. Diese vielen Facetten sind ja inzwischen reichlich bekannt. Sie immer wieder aufzuzählen, bringt uns nicht weiter. Die entscheidende Frage ist, wie werden wir diesen Moloch wieder los?

  3. Oder sich auf Medien beschränken, die diesen Irrsinn nicht mitmachen. Mir gefällt in diesem Zusammenhang Tichys Einblick gut. Das Niveau ist dort deutlich besser und immer interessant zu lesen. Der große Mainstream-Rest taugt zum …, aber selbst da ist das Original vom Aldi besser. Interessant auch, wie diese rotgrün-ideologische Uniformität zustande kommt. Einerseits erbärmlich, dass dies das Ergebnis einer akademischen Ausbildung ist. Andererseits verständlich, wenn man die katastrophalen linkslastigen Zustände an Deutschlands Hochschulen kennt – und heute wahrscheinlich grün-totalitär noch dazu.

  4. Leider ist das nicht nur im Journalismus ein Problem. Die gleiche Entwicklung läuft doch auch parallel in der Politik und den Schaltzentralen der Macht. Hier sitzen doch nur noch menschen, welche zur Arbeit und realistischem keinerlei bezug mehr haben. Nur so ist es doch zu erklären, das übertriebene Grenzwerte festgesetzt wurden, das eine Politik durchgedrückt wird, die mit dem alltäglichem leben schon fast nichts mehr zu tun hat.

  5. „In den so entstandenen Echokammern des deutschen Journalismus haben sich schon seit Jahrzehnten linke und grüne Denkweisen quasi flächendeckend durchgesetzt, was nicht nur durch Erfahrungsberichte einzelner Personen, sondern auch durch zahlreiche Untersuchungen belegt ist.“

    Liegt an den Unis. Da findet schon die Auslese und Indoktrination statt. Seit den 1960ern. Einfach da mal beim örtlichen ASTA vorbeischauen, wer da sitzt.

  6. Abgesehen vom ersten Absatz über die Verbindung von Großkapital und Klimabewegung, der mir recht spekulativ vorkommt, gefällt mir der Artikel sehr gut, da er sich mit meiner Wahrnehmung deckt. Insbesondere fällt mir die sehr tendenziöse Berichterstattung des WDR5 auf, die kaum einen kritischen Bericht über Klimamodelle und deren Implikationen zulässt. Sehr lesenswert ist auch der Artikel von Marcus Maurer „Wie Journalisten mit Ungewissheit umgehen“.
    Natürlich spielt auch Journalismus als Geschäftsmodell dazu, dass alles skandalisiert werden muss, um genügend Aufmerksamkeit zu erhalten.
    Wolfgang Böttger

    • Lieber Hr. Böttger,
      zu Ihrer Anmerkung bezgl. Großkapital und Klimabewegung: Kennen Sie die Teile 1 und 2 dieser Artikelserie? Falls nicht, einfach mal mit dem Titel in die Suchfunktion gehen
      Mfg

    • Sehr geehrter Herr Böttger,

      noch nie von Soros NGOs gehört?

      Glauben Sie dass eine dussliche Schulschwänzerin ohne Kapitalunterstützung Weltformat erreicht?

      Was glauben Sie, was Journaliszen schreiben, eher was sie denken oder eher was die Redaktionen erwarten, die allesamt dem Grosskapital gehören?

      Es dauert eine Weile, bis das brave Gehirn gewillt ist, die unschöne Zusammenhänge zu akzeptieren. Z.B. dass die Klimabewegung unter Jugentlichen mit den gleichen Zielen, Methoden und Auswirkungen wie bei der Hitlerjugend funktioniert: fanatisiert bis auf die Knochen vor den Karren gespannt. Kein Zufall sondern vom Grosskapital strategisch geplant.

  7. Da hilft nur ein eigenes Medium schaffen, mit eigenen Reportern, Fernsehsender, Radiosender und Internetauftritt. Damit könnte man gegensteuern und vielleicht wieder zu einer sachlichen öffentlichen Debatte der wichtigsten Themen zurückkehren. Wenn die Mittel nicht ausreichen, könnte man sich erst einmal auf eine Kommentierung der Mainstream Presse beschränken (Anti Kommentar zu den „Tagesthemen“ und Anti Vordenker zu „Heute“. Der Zulauf wäre enorm und so eine Aktion bekäme eine eigene Dynamik.

    • Wenn ich das Geld – muß ja nicht alles sein – hätte, würde ich Ihre Idee sofort umsetzen.
      Soras macht nichts, was nicht Geld bringt. Wird Philanthrop genannt.
      Endet wie der reiche Prasser.

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