Aktuelle Daten zur Arktis: Eisfläche wird größer, Eisdicke unverändert – nix mit eisfrei …

Das „Verschwinden“ von arktischem Meereis (und der Eisbären) wurde zum Aushängeschild der Warmisten. Bild: Rosel Eckstein / pixelio.de

von Michael Klein ScienceFiles
Vor einigen Tagen haben wir ein Interview mit Patrick Moore gesehen, das Rex Murphy, ehemals Moderator bei CBC (Canadian Broadcast Corporation) mit ihm geführt hat. Besonders eindringlich war eine Stelle, an der beide darüber gerätselt haben, wie man es erklären kann, dass Regierungen in Kanada, in Deutschland, in Ländern, die sich für aufgeklärt und modern halten, einem irrsinnigen Hype, der bar jeder empirischen Basis ist, hinterherlaufen und (wider besseres Wissen) eine Politik durchsetzen wollen, die zum Nachteil ihrer jeweiligen Bevölkerung ist.
Update vom 1.2.20- Siehe GIF Dateien vom Eiswachstum in diesem Winter am Ende dieses Beitrages

Wie erklärt man es, dass Leute freiwillig an Kreuzzügen teilnehmen, um anderen das Heil zu bringen?
Wie erklärt man es, dass Regierungen ihre Bevölkerung auf dem Altar einer aberwitzigen Ideologie, einer Klimareligion opfern?

Weder Rex Murphy noch Patrick Moore hatten eine befriedigende Antwort.

Letztlich gibt es zwei Mittel, die man anwenden kann, um denjenigen, die sich in Lügen und wirren Ideen verheddert haben, Gelegenheit zu geben, ins normale Leben zurückzukehren, Daten/Fakten und heftige Schläge auf den Vorderkopf, die die Determination des Schlägers deutlich machen, sich nicht mehr länger belügen und schröpfen lassen zu wollen.

Passend dazu, die faszinierende Reise von Murmansk zum Nordpol und zurück auf dem nuklear getriebenem Eisbrecher 50 Years of Victory

Wir versuchen es mit Daten/Fakten.

In diesem Post haben wir die neuesten Daten über die Arktis zusammengestellt. Es ist recht ruhig geworden, um die Arktis, so wie die Klimahysteriker die Lust an vielem verloren zu haben scheinen: Brasiliens Amazonas ist in Vergessenheit geraten, die afrikanische Heuschreckenplage, die kurz in öffentlich-rechtlich beschallten Zimmer gastierte, ist weiter geflattert, im Zusammenhang mit Australien interessiert nur noch Tennis, kurz: Die guten Menschen sind zu neuen Ufern aufgebrochen, von denen aus sie ihre Katastrophenmeldungen verbreiten können.

Das Warum ist schnell erzählt: Die Realität hat sie eingeholt. Der Versuch, Klima-Panik zu schüren, ist einmal mehr gescheitert bzw. sie laufen Gefahr, beim Versuch, Klima-Panik zu schüren, mit Dakten konfrontiert zu werden.

Z.B. mit Daten zur Arktis.

Die Ausdehnung des Eises in der Arktis wächst schneller als in den vergangenen Jahren. Es gibt nicht weniger, sondern mehr Eis.

MASIE – Multisensor Analyzed Sea Ice Extent beim National Snow and Ice Data Center ansässig, veröffentlicht die aktuellsten Daten zur Ausdehnung des arktischen Meereseises. Die Daten vom heutigen Tag ergeben die folgende Abbildung:

Die Ausdehnung des Meereseises in der Arktis ist derzeit größer als sie das in den letzten vier Jahren war. Weitere Daten sind nicht notwendig. Die Klimawandel-Hysteriker behaupten: Das Eis in der Arktis werde weniger. Es wird nicht weniger. Im Gegenteil: Die Ausdehnung wird größer. Das Eis wächst.

Aber, so die nächste Linie der Verteidigung, das ist alles neues Eis, kein altes, kein dickes, nur dünnes Eis. Eine weitere Behauptung, eine weitere falsche Behauptung, wie die folgende Abbildung zeigt, auf die wir besonders stolz sind, denn sie wird aus Daten, die Cryosat liefert, der europäische Satellit, der eigens ins All gebracht wurde, um die Dicke des arktischen Eises zu messen, zusammengestellt. Die Daten werden beim Centre for Polar Observation and Modelling verarbeitet und in Abbildungen überführt, Abbildungen wie diese hier:

Wie man sieht hat sich an der Eisdicke seit 2011 nicht viel, um nicht zu sagen, nichts geändert. Verbindet man diese Beobachtung mit der Beobachtung, dass die Ausdehnung des Eises in der Arktis größer wird, dann kann man nicht anders als festzustellen: In der Arktis wächst die Eisfläche. Ein diametraler Widerspruch zu den Behauptungen und Vorhersagen der Klimawandel-Hysteriker. Wir erinnern nur an den Ober-Hysteriker Al Gore, der sich am angeblich von Menschen gemachten Klimawandel eine goldene Nase verdient:

 

(https://www.cbsnews.com/news/gore-arctic-ice-may-soon-vanish-in-summer/)

Selbstverständlich hat Al Gore kein Patent auf das Verbreiten von Klima-Hysterie, er scheint eher ein Nachahmer zu sein. Im folgenden Beitrag werden eisfreie Polkappen schon für spätestens 1989 vorhergesagt. Der Beitrag stammt aus dem Jahre 1969. 2019 hatten wir also ein rundes Jubiläum: 50-Jahre-Panikmache, und die Arktis friert immer noch.

QuelleDer Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier

Update vom 1.2.20


Die Bilderserien vermitteln einen guten Eindruck über das Eiswachstum in der Arktis in diesem Winter.

07.08.19-16.12.19
https://www.file-upload.net/download-13885015/ice-extent.gif.html
17.12.19-30.01.20
https://www.file-upload.net/download-13885014/ice-extent-2.gif.html

Mit Dank an Leser Martin Ende

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58 Kommentare

  1. Warum beharren die Klimakysteriker verbissen an ihrer These?
    Nun irgendwann haben die das ins Hirn gepakt.
    Damit ist das nun eimal drin,das zu ,,überschreiben,, zu
    korrigieren würde Hirnabeit und etwas Zeit in anspruch nehmen.
    Nun soooo Arbeitsfreudig sei es Manuel oder im Hirn ist
    der Mensch nicht. Klartext der Mensch neigt zur faulheit.
    Es ist reine Bequemlichkeit wenn Zeitgenossen auch über
    längere Zeit, das immer gleiche in die Welt blasen.
    Dann ist da noch eine weitere Erklärungsmöglichkeit
    eine etwas eingeschränkte Hirnleistung.
    Das ist in der Regel nicht so einfach zu erkennen.
    Recht ausgeprägt kann man das bei Alkoholikern und
    aktieven oder vormaligen Drogenabhängigen beobachten,
    die verzapfen dauernd den gleichen Mist und sind
    nur noch sehr bedingt für anderes oder neues
    aufnahmefähig, ansprechbar.
    Dazu werden die auch noch recht schnell ausfällig, wenn
    man bei denen etwas an den grauen Zellen kratzt.
    Schönes Wochenende an alle die noch mit freude
    und gerne, ihre grauen Zellen gebrauchen und WOLLEN.

    • Ihr Kommentar wäre leichter zu lesen und würde Ihre Meinung nicht so leicht abqualifizieren, wenn er nicht vor Rechtschreib-, Grammatik-, Syntax- und Stilfehlern nur so wimmeln würde. (Auf Anhieb hab‘ ich 19 gezählt – von den vielen schiefen Formulierungen einmal abgesehen.)
      Sehr schade, denn ansonsten finde ich Ihre Meinung durchweg akzeptabel, wenn mir auch Ihr Vergleich der (gemeinten) Klimahysteriker mit Suchtkranken sehr zu ungunsten letzterer ausfällt. Ich denke, Suchtkranke sind im Allgemeinen eher zu heilen, da sie sich sehr oft eben nicht über ihr eigenes Elend täuschen. Klimahysteriker wollen (und können) sich nicht als leichtsinnig Betrogene erkennen. Dazu gehört nämlich ehrliche Selbstkritik, die man erst mühsam lernen muß. Dummheit muß man dagegen nicht lernen, womit wir bei der von Ihnen angesprochenen Bequemlichkeit wären – aber das Gegenteil sehr wohl und oft nur mit großer Anstrengung und schmerzlichen Erfahrungen. Einzig gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens.
      Was die „grauen Zellen“ angeht: Wenn sie fehlen, bzw. nicht ausgebildet wurden, kann man sie selbstredend überhaupt nicht gebrauchen.
      Dieses Manko haben nach meiner Einschätzung mehr als 70 % aller Menschen – das macht Demokratien u.a. so anfällig für bleibende Schäden.

      • Im Falle der Klima-Hysteriker handelt es sich Gläubige, religiös Verblendete. Man könnte genauso erfolglos versuchen, den Papst von Luthers Ansichten zu überzeugen.
        Nur einer wie Jürgen Klopp könnte ihm ein Ehebett verkaufen 😀

    • Also ich habe jetzt nicht ganz verstanden wo ich einen Kommentar hinzufügen kann, posten jetzt einfach über die Antwortoption zu einem Kommentar.

      Generell hat die Eisbedeckung in der Arktis und auch in unseren Breiten abgenommen. Wer das leugnet ist blind, sorry! Wenn eine schnellere Eiszunahme im Januar in aufeinanderfolgenden Jahren zu beobachten ist, hat das eher damit zu tun das die Frier-und Auftau-Prozesse derzeit dynamischer sind. Aber generell hat die Eismasse abgenommen, siehe auch Gletschereis in den Gebirgen Z.B. Kilimandscharo.

      Seit 1980 beobachte ich selbst die fruehjaehrliche Altschneebedeckung im Schwarzwald und den Vogesen. Die Schneereste am Feldberg verschwanden in den letzten 10 Jahren am Zastlerhang immer früher, d.h. im Durchschnitt um 4 Wochen früher und mehr.

  2. Auch die Seite: https://arctic-roos.org/ informiert kontinuierlich über die Eisentwicklung.

    Das Diagramm: „SEASONAL ICE EXTENT“ unten zeigt die Bandbreite, in der sich dieser Prozeß Jahr für Jahr wiederholt. Eine Entwicklung, die der häufig gehörten Behauptung entspricht: „Die Arktis erwärmte sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt“ (z. B. focus.de), ist für mich nicht herauslesbar.

    Auch der aktuelle 2020-Wert (im Diagramm rot) entwickelt sich eher am oberen Rand der Kurvenschar, bestätigt also die obige Meldung. Die Winterwerte liegen Jahr für jahr etwa zwischen 13.5 und 14,5 Mio. km². Die Sommerwerte zwischen ca. 5 und 6 Mio. km².

    Zu ergänzen wäre, daß die Eisfläche und -masse neben der Temperatur auch wesentlich vom Volumen der Niederschläge abhängt. Das gilt auch für die Gletscher in Gebirgen (Nährung).

  3. Nach dem obigen Aktis-Meeres-Eisdicken-Diagramm mit Daten des Centre for Polar Observation and Modelling läßt sich leicht bestimmen, daß im dargestellten Zeitraum diese Eisdicken jährlich um gut 7 mm wachsen.
    Das ist eine kurze, griffige Zahl – und einfach nachzuweisen.

    • Und wie dick ist es? Konnte die Zahl nicht finden. Die Polarstern ist ein Eisbrecher, der sich den Weg durch das Eis bahnt.

    • JETZT schlägt es aber „13“ !!! – auf „webportal expedition.awi.de“ trifft man auf eine KARTE (UN-FASS-BAR !!!) >> DORT ist GRÖNLAND grösser als SüdAmerika oder „passt“ gut über AFRIKA << – BRAVISSIMO – das nenne ICH mal so richtig "VOLKS-VERARSCHE" (wegen dem EIS-Schild) – ES gibt "überhaupt keine masstäblich bessere Karten" ??? – ALLEIN mir kocht schon wieder das BLUT !!! 🙁

      • „>> DORT ist GRÖNLAND grösser als SüdAmerika oder „passt“ gut über AFRIKA << – BRAVISSIMO – das nenne ICH mal so richtig "VOLKS-VERARSCHE"

        da die Erdkugel näherungsweise als eine abgerollte Zylinderfläche dargestellt wird, die Längengrade also parallel gezogen werden, erscheinen Objekte ums größer, je polnäher sie liegen. und ja Grönland reichlich 2 Mio km² erscheint dadurch ähnlich groß wie Afrika mit ca. 30 Mio km²

        "mercator- projektion"

        • IST MIR KLAR – es gibt andere, „harmlosere“ Projektionen – einfach mal auf „EarthWindMap“ schauen – die o.g. „awi“-Darstellung ist mit Sicherheit auch noch „getunt“ – warum wohl ?!? – „So viel EIS“ soll doch nur „erschrecken“ 😉

  4. Prima diese absolut notwendige Richtigstellung von dem, was uns die Medien als beständiges Lieblingsthema auftischen! Schon die Einleitung mit Patrick Moore (großes Rätseln über die Klimaspinner…) ist herrlich! Wobei es noch nicht einmal ein Drama wäre, wenn das Meereis noch etwas zurückginge – offenbar ist da ein 100-Jahreszyklus am Werk. Nicht nur ca. 1930 hat es bereits ein Minimum gegeben. Kürzlich habe ich gelesen, dass man auch 1830 (kleine Eiszeit) bei der britischen Navy darüber nachgedacht hat, die Nordost-Passage zu nutzen…

  5. Niemand hat jemals behauptet, dass das Meereis jedes Jahr kleiner sein wird als im vorherigen Jahr. Wichtig ist der Trend über Jahrzehnte…. Stattdessen haut man immer wieder Artikel über Artikel raus, in denen nur die letzten paar Jahre gezeigt werden. Zeigt doch mal in Relation die Meereisflächen in den 50ern oder 80ern. Klima wird über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren gemessen.

  6. Dieses stolze Schiff nähert sich derzeit in dunkler Polarnacht dem Nordpol, aber niemand an Bord scheint EIKE – Berichte zu lesen. Hält man dort Winterschlaf?
    htps://www.awi.de/expedition/schiffe/polarstern/wahrzeichen-der-deutschen-polarforschung.html

    • Vielen Dank, Herr Vogt, für die Links zur RV Polarstern, die ich mir gerade interessiert durchgelesen habe. Aus dem Link:
      „Bis zu 1,5 Meter dickes Eis bricht das Schiff mit seinem doppelwandigen Stahlrumpf und 20 000 PS problemlos. Den Weg durch dickeres Eis bahnt es sich durch Rammen. Außerdem ist Polarstern für Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius gewappnet und kann sogar im Eis der Polarmeere überwintern.“

      Hier auch eine Übersicht aller ihrer Reisen seit 1982, können sogar auf Google Earth verfolgt werden:
      https://www.pangaea.de/expeditions/cr.php/Polarstern

      … sehr interessant, aber was hat das Ganze mit dem lesenswerten Bericht von Michael Klein zu tun?

  7. Aus der die Zunahme der Eisbedeckung betreffenden Tabelle entnehme ich, dass allein vom 30.12.19 bis zum 28.01.20 die Eisfläche um 1,4 Mio km², also fast 11% zugenommen hat. Würden Sie das bestätigen?
    Gerhard Schmid

      • Daran zweifle ich keinen Augenblick, es ist ja schließlich Winter auf der Nordhalbkugel. Auch zweifle ich nicht daran, dass die Temperatur global wieder sinkt. Ebenso leugne ich den Klimawandel nicht, den es immer gab und geben wird. Ich beabsichtige mit einem Leserbrief in der Tageszeitung meiner tiefgrünen Stadt, auf die Tatsache hinzuweisen, dass die globalen Temperaturen tatsächlich im Sinken begriffen sind. Ich glaube, dass die Anhänger der grünen Religion die Lekture von EIKE für Sünde halten und kann nur hoffen, dass die mediale Windfahne meinen Leserbrief unzensiert druckt. Nur schien mir die Zunahme der Eisfläche in nur 4 Wochen so gewaltig, dass ich um die wissenschaftlich fundierte Bestätigung von Fachleuten bat, um nicht Gefahr zu laufen, meinen Leserbrief möglicherweise durch eigene Fehlannahme zu entwerten.
        Gerhard Schmid

        • Sehr geehrter Herr Schmid,

          wenn Sie hier bei dieser Grafik im rechten Menü auf die Jahreszahl 2001 (oder 2013) klicken, dann sehen Sie, dass die Eiszunahme 2020 nicht gewaltiger ist als 2001. Nur war es 2001 am Ende mehr Eis-Extend als wir (wahrscheinlich) 2020 erreichen werden.
          MfG
          Ketterer

          Noch immer nehme die Alpengletscher ab, auch nach den „Rekordschneefällen“ von 2018/2019.

          • Ja und? Europa und die Alpen liegen am Ostufer des Atlantik. Und der kriegt immer noch das „warme“ Tiefenwasser der letzten 100 Jahre, welches vor Afrika nach oben kommt und dafür sorgt, daß insgesamt das Nordatlantikwasser warm bleibt. Erst mal. Denn mit sinkender Sonnenfleckenanzahl wird es global kühler. Desweiteren ist Nordamerika westlich der Kordilleren und nördlich des Golfs sei 1950 kühler geworden.
            Und da wohl die nächsten Sonnenfleckenzyklen noch schwächer werden als die letzten steht wieder einmal eine kleine Minieiszeit wie 1600 bis 1700 vor der Tür.
            Einfach mal schauen warum es die Römer bis Schottland schafften, in kurzen Röckchen. Und wieso schaffte es Kolumbus bis zu den Golfinseln?

  8. Sehr interessant, danke!
    Nur steht die Aussage ja wieder völlig im Widerspruch zu einem Video, das kürzlich auf Youtube gehypt wurde und (angeblich) von der der American Geophysical Union (AGU) stammt. Bitte an die Leser vom Fach oder die Eike-Redaktion: Was ist an dem Video falsch?

    „So heftig hat der Klimawandel in den letzten 35 Jahren das Polar-Eis geschrumpft“ (nur knapp 2 Minuten lang):
    Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=s8UkJvF6t0M
    Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=J7x9leQqrkc

    Danke für hoffentlich eine Aufklärung der Widersprüche.

    • Warum kann nicht beides richtig sein?

      Schauen Sie sich z.B. das erste Diagramm hier im Artikel an: Da sind die Januar-Daten der letzten 5 Jahre der Seeeisbedeckung dargestellt.
      Die AGU betrachtet dagegen den gesamten Zeitraum, für den Satellitendaten vorliegen und mit Sicherheit auch nicht den Januar. Der Rückgang des Seeeises ist natürlich nicht im Januar, sondern in Sommer und Herbst besonders prägnant.

    • Herr Vogt bringt es auf den Punkt. Es kann sehr wohl beides richtig sein. Ob die Daten im Kurzvideo über die Entwicklung über 35 Jahre (in Klimamassstäben relevant) korrekt sind, kann ich nicht beurteilen, ich habe aber keinen Grund, sie grundsätzlich anzuzweifeln. Fakt ist, dass die Diagramme von Michael Klein schlicht keinen Aussagewert über Klimaentwicklung haben. Sie bestätigen nur die Binsenweisheit, dass im Jahresgang das arktische Meereis im Laufe des Januars stets zunimmt. Es ist schliesslich Winter. Dass es just Ende Januar im 5-jähresvergleich ein Maximum gibt, ist eine Momentaufnahme, die nennt man WETTER! Genau wegen solcher Aussagen entsteht der Vorwurf der Warner an die „Leugner“, mit Tricks (z.B. Verwendung von Monatsvergleichen anstatt Jahresvergleichen) zu arbeiten.

  9. Als Laie ist man verwirrt, wenn man sich die Originalquelle anschaut: Denn auf der Seite des NSIDC, die hier zitiert wird, steht ebenso wie in den Mitteilungen des Alfred Wegener Instituts: Die im September 2019 gemessene Meereisausdehnung war mit 2007 und 2016 die geringste seit Beginn der Satellitenmessung …. der Trend des Eisschwundes in der Arktis hält an.
    Die Zahlen und Grafiken dazu findet man im Detail und ausführlich u.a. auf der Seite http://www.meereisportal.de
    Ich frage mich: Wie kommt man auf der Grundlage identischer Daten zu solch gegensätzlichen Angaben? Können die Polarforscher ihre eigenen Zahlen nicht richtig lesen? Oder machen sie bewusst falsche Angaben, und nur ein Sozialwissenschaftler (M. Klein, sciencefiles) merkt das?

    • Der Beginn der Satellitenaufzeichnungen liegt ziemlich genau in der Zeit, als Gletscher in Europa, Grönland etc. noch einmal wuchsen. Mich würde mal der Vergleich interessieren, hätten Satelliten das Eis ab 1930/40 fotografiert.
      Es ist als richtig, dass die Eisfläche heute kleiner ist (vor allem im Sommer) als 1979, aber größer u. massiver als 2011/ 12 dem bisher gemessenen Tiefstand.
      Es ist also nichts Falsch. Richtig ist auch, dass es ohne Zutun des Menschen lange Zeiten nahezu eisfreier Zeiten im Holozän gab. Im Vergleich zu 80% der letzten 8000 Jahre ist das Eis heute bzgl. km² größer ist.

  10. „Eisfläche wird größer, Eisdicke unverändert…“
    Rein physikalisch ist das unmöglich. Im Universum verlaufen diese Dinge parallel. Höchstens kann davon die Rede sein, dass die Eisflächen einigermaßen genau gemessen und kontrolliert werden können, während die Messung der Eisdicke eher Schätzung ist. Und die Panikmacher-Mafia schätzt immer nur in die eine Richtung.

  11. Und wenn die Arktis so viel Eis hätte, wie seit Jahrzehnten nicht, würden die MSM in Deutschland weiterhin über angeblich immer schneller abschmelzende Eis in der Arktis berichten. Neulich musste man sich in den ÖR übrigens wieder sinngemäß, anhören, wir seien am Aussterben des Eisbären schuld. Tatsächlich ist der Eisbärenbestand so hoch wie lange nicht.

    • FFF haben neulich verkündet, die Eisbären in der Antarktis und die Pinguine in der Arktis seien bereits aufgrund des Klimawandels ausgestorben.
      Der IPCC hat das dann überprüft und bestätigt, dass am Südpol keine Eisbären mehr existieren und auch keine Pinguine am Nordpol. Dies sollte uns eine Warnung sein und wir endlich handeln! 😉

      • HOLLA – DER IST GUT – also ab in alle entsprechenden FOREN – die HUMOR- und WITZ-Losen sollten was zum STAUNEN und FÜRCHTEN haben 😉

      • Wäre ich ein so genannter „Gutmensch“ hätte ich sofort nach den Meldungen der grünspanigen Ochsen eine Schwimmschule für Eisbären in Grönland gegründet ! Aber die wirtschaftlichkeitsberechnung ist noch nicht abgeschlossen. Wer wird denn Recht haben ? Die grünen Eisbären oder wir `?

  12. Solide Forschungsergebnisse, die der Artikel veröffentlicht, danke!

    Aber in einem irrt er, glaube ich: Mit Fakten und/oder einem kräftigen Schlag vor den Kopf erreicht man, wenn überhaupt, nur ganz selten etwas, meine ich.

    Unser Gehirn ist so strukturiert, dass es alle Dinge abwehrt, die unserem momentanen Weltbild widersprechen. Und je heftiger die Attacken dagegen, desto heftiger die Abwehrreaktion des Gehirns. Überwinden kann man dies nur entweder selber, indem man den „Autopiloten“ des Gehirns mal eine zeitlang bewusst abschaltet bzw. unterdrückt. Oder von außen, indem man das Gehirn mit Reizen konfrontiert, mit denen es so nicht rechnet und darum seine Verteidigungen unterlaufen.

    Eine weitere Alternative ist es, das Gehirn in einen Entspannungszustand zu versetzen (z.B. durch Unterhaltung wie einen Film oder so) und dann die eigenen propagandistischen Botschaften nicht zu oft und nicht zu öffensichtlich, aber dennoch setig „einzuflößen“. Leider braucht das eine große und sehr teure Unterhaltungsindustrie, über die echte Wissenschaftler selten oder nie verfügen. Und es ist natürlich eine hinterhältige Manipulation und darum als unethisch abzulehnen – aber es funktioniert viel besser als das an sich ethisch einwandfreie konfrontieren mit Fakten – hier spricht man ja den wachen Verstand und das Bewusstsein an, leider sehr oft vergeblich.

    Also, was kann uns retten? Leider kaum Fakten (die sind auch wichtig(!!), aber erst, wenn die Verteidigung des Gehirns überwunden ist). In erster Linie muss es Kreativität sein, die uns rettet, Humor (echter, keine beissende Kritik an den Irrenden), eine Einstellung, die den anderen als wertvollen Menschen ansieht und dieses auch ausdrückt und Fakten nicht als Waffe gebraucht um sie anderen um die Ohren zu hauen.

    Natürlich ist das sehr schwer angesichts der ganzen Anfeindungen unter denen man selber jeden Tag steht, weil man versucht, sich die Welt aus Fakten zusammenzusetzen anstatt das nachzuplappern, was medien und Peers so fabulieren. Aber das ist unsere herausforderung: Wir müssen nicht nur klüger sein, wir müssen auch freundlicher und sorgender sein als die Mächtigen.

    Keine Ahnung ob da jemand was mit anfangen kann, wollte es mal geteilt haben. Euch da draußen alles Gute und danke für Euren Kampf, so oder so.

    • Selbst bei EIKE findet man unterschiedliche Darstellungen zum arktischen Eis und auch zu den Bären. Die Russen zählen ihre Bären nicht. Zur Bejagung gibt es unterschiedliche Angaben. Allgemein profitiert der Bär vom Rückgang der Jagd. Mit detaillierten Quellenangaben haben es die Eisbärenforscher aber nicht.

    • Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Der ganze Klimawahn appeliert ausschließlich an die Gefühle. Die Wälder verbrennen und mit ihnen tausende unschuldige Tiere. Der arme Eisbär verreckt auf der letzten Eisscholle usw. Daneben der böse Kapitalist, der mit seinen ungezügelten Wachsumsfantasien für diese Schrecknisse gesorgt hat. Und was machen die „Klimaleugner“? Sie kommen mit schnöden Argumenten und Fakten und scheinen tatsächlich zu glauben, dass ihre „richtigen“ Argumente schließlich Gehör finden. Ein jeder frage sich, wann er zuletzt jemanden davon überzeugen konnte, dass dessen Ansicht falsch sei. Ich persönlich kann mich nicht daran erinnern, es jemals vermocht zu haben, aber das kann natürlich an meinen schwachen Argumenten gelegen haben…
      Tatsächlich kann nüchterne Vernunft gegen mächtige Gefühle nichts ausrichten. Ich denke, dass der „Kampf“, wenn es denn einen gab, schon lange verloren ist.

      • Nein, das ist er nicht: ich glaube an die Kraft des Faktischen, und die beginnt spätestens, wenn es an die Privatschatulle geht.

      • Dem stimme ich zu! Ich ergänze noch diejenigen, die als „Brandbeschleuniger“ fungieren, die Medien. Gegen eine Mauer aus Presse, TV, Internet (z.B. Wikipedia)und sogar politischen Parteien, die alle zum Thema Klimawandel gleichgeschaltet zu sein scheinen, kommt man nicht an. Für diejenigen die es versuchen wurde dafür extra das Wort „Verschwörungstheorie“ erschaffen.
        Bestes Beispiel gestern abend „Mitternachtsspitzen“, ich habe das nicht zuletzt wg. Uwe Lyko alias Knebel mal gerne geschaut, aber gestern das war nicht mehr zu ertragen! Das Wahlprogramm und Forderungskatalog der Grünen „witzig“ und penetrant in Comedy verpackt, Satire wäre geschmeichtelt.
        Zum Thema zurück, da wollte man uns wohl gestern abend der WDR mal wieder einen fetten Eisbären aufbinden.
        Ich frage mich ernsthaft, wo der Auftrag und die Neutralität eines ÖR Senders dabei bleibt, aber angebl. Satire darf ja angebl. alles. Man muss es ja nicht gucken, werde ich auch in Zukunft unterlassen. Aber weiter so WDR, so treibt Ihr die Spaltung des Landes voran, vermutlich das Ziel der Übung.

      • Der Kampf wird erst beginnen wenn die Folgen für jeden deutlich sichtbar sind: Wenn die Zeitgenossen im Dunkeln und Kalten ohne Fleisch und Auto ,ohne Arbeit und Einkommen ,ohne etc. sitzen.Dann werden die Schuldigen gesucht.Wer dann zum Schuldigen ernannt wird ,dem wird es nicht gut gehen.Die französische Revolution läßt grüßen.

    • Sehr geehrter Herr Voitzsch, habe Ihren Kommentar dreimal gelesen und anschließend kopiert. Große Klasse, wird mir zukünftig als Richtschnur für eigene „Werke „ dienen.
      Dr. Gerhard Kühn

    • Sehr geehrter Herr Herbert Voitzsch,
      bei mir ist die Botschaft angekommen.Hätte ich vor 5 Jahren nicht dieses Video gesehen,wäre es wahrscheinlich überlesen worden.Vom eignen Gehirn,wie Sie es trefflich formuliert haben.
      http://tinyurl.com/s6sthmc

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