Windkraft : Wenn „Klimaschutz“ zum Klimakiller wird*

Bildquellenangabe: Heinrich Linse / pixelio.de

Dagmar Jestrzemski (Red.PAZ)*
Forscher in den USA und China haben ermittelt: Die großen Windturbinen sind mitverantwortlich für Dürre und Erderwärmung. Doch die Politik ignoriert diese wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Schattenwurf, Infraschall sowie Vogel-, Fledermaus- und Insektenschlag sind die bekanntesten Argumente gegen Windkraftanlagen. Kaum bekannt hingegen ist der Dürre-Effekt der Windräder. Er entsteht infolge der atmosphärischen Verwirbelung durch die Turbinenblätter.

Die Verwirbelung hinter den Windrädern selbst wird als Nachlauf oder wie im Englischen als Wake-Effekt bezeichnet. Je nach Ausbaustufe der Windenergie in einer Region oder einem Land sorgt die Rotation der Turbinen für Niederschlagsverluste und vergleichsweise höhere Temperaturen (Anm.d.EIKE-Red: in Lee der Windparks, „Föhn-Effekt“). Dazu liefern mehrere neue Studien einschlägige Daten und Fakten, die geeignet sind, erhebliches Aufsehen zu erregen. Tatsächlich aber werden sämtliche Forschungsergebnisse zum Dürre-Effekt der Windenergie seit Jahren ignoriert, da der politische Wille in eine andere Richtung zielt. Unterdessen sind die meteorologischen Auswirkungen der Windparks hierzulande nicht nur deutlich merkbar, sondern auch messbar.

Offshore-Windturbinen quetschen Regen bringende Tiefdruckgebiete regelrecht aus, sagt die profilierte US-amerikanische Geo-Ingenieurin Cristina L. Archer. Erstmalig hat die Professorin der Universität Delaware den Wake-Effekt von Offshore-Windturbinen mit Hilfe von Computersimulationen nachgestellt und untersucht. Die Studie wurde im Juli 2018 veröffentlicht.

Obwohl die Oberflächenbeschaffenheit von Onshore-Standorten eine andere ist und stark variiert, haben Windräder auf dem Festland im Prinzip dieselben meteorologischen Auswirkungen. An jedem Windfeld wird der Atmosphäre beständig Feuchtigkeit entzogen, im Sommer stärker als im Winter. Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Erwärmung des Bodens und der Atmosphäre. Bestätigt hat dies zuletzt eine im April 2019 veröffentlichte Untersuchung an der niederländischen Universität Wageningen, bezogen auf die Wetterverhältnisse in den Niederlanden. Möglicherweise sorgt man sich dort insgeheim im Hinblick auf erhebliche Klimafolgen aufgrund der geplanten weiteren, riesigen Offshore-Windparks in der Nordsee.

Der Luft wird Feuchtigkeit entzogen

Mit seiner installierten Windkraftleistung von 53,31 Gigawatt (Stand 2018) hat Deutschland im Verhältnis zur Landesfläche die meisten und am dichtesten platzierten Windparks weltweit. Seit 2008 (23,90 GW) hat sich dieser Wert mehr als verdoppelt. Wir hatten es in etwa innerhalb dieses Zeitrahmens mit immer länger anhaltenden Dürren im Sommerhalbjahr zu tun sowie bis jetzt mit einem auffällig veränderten Niederschlagsmuster: trotz Ankündigung oftmals ausbleibende Niederschläge, häufig nur Nieselregen und kurze Schauer.

Der herbeigesehnte ergiebige Landregen bleibt seit Jahren nahezu aus. Zumeist wird diese Entwicklung allein dem Klimawandel zugeschrieben. Weitere, unmittelbar menschengemachte Ursachen werden an den Schaltstellen von Politik, Wissenschaft und Medien offenbar nicht in Betracht gezogen, jedenfalls nicht öffentlich. Die Vorstellung, dass Windkraftanlagen, die Lieferanten von „grünem“ Strom, die Folgen des Klimawandels insbesondere für Deutschland erheblich verschärft haben könnten, ist insofern für die meisten Bundesbürger völlig abwegig.

Bezeichnenderweise informierte jedoch kürzlich das Anlegerportal „goldseiten.de“ Geldanleger über den nachgewiesenen Dürre-Effekt der Windkraft, indem ein einschlägiger Artikel aus „Vertrauliche Nachrichten für Politik und Wirtschaft“ verbreitet wurde. Für das Wissenschaftsportal „scinexx.de“ hatten deutsche Wissenschaftler errechnet, dass die 1300 auf See und 29 200 (Stand 2018) an Land installierten Windenergieanlagen in Deutschland bereits einen zusätzlichen Temperaturanstieg von 0,27 Grad Celsius innerhalb der vergangenen fünf Jahre bewirkt haben. Grundlage der Berechnungen ist die neue Studie des kanadischen Wissenschaftlers David W. Keith. Damit werden die Windturbinen als Mitverursacher der langen Dürre von 2018/19 ins Blickfeld gerückt.

Seit mehr als 15 Jahren forscht der Geo-Ingenieur und Harvard-Professor Keith über Aspekte der Windenergie, so auch über die damit verbundenen Folgen für Klima und Umwelt. Wie Archer ist auch Keith Windkraft-Lobbyist. Im Dezember 2018 zog er in der Zeitschrift „Joule“ in einem Beitrag mit seinem Kollegen Lee M. Miller ein bemerkenswertes Fazit hinsichtlich der Erneuerbaren Energien. Danach sind die klimatischen Auswirkungen der Windenergie pro erzeugter Energieeinheit etwa zehnmal höher zu veranschlagen als diejenigen von Photovoltaik.

Erklärung für die Dürre 2018/19

Das ist ein unerwartet großer Unterschied und lässt aufhorchen. Erstmals konnten die beiden Wissenschaftler nachweisen, dass Windturbinen die atmosphärischen Strömungen auch in großer Höhe verändern. Dementsprechend werden die klimatischen Auswirkungen zunehmen, je mehr Anlagen installiert werden, so die Prognose.

Zudem bringen die Forscher einen zeitlichen Faktor ins Spiel. Der Temperaturanstieg durch die Windenergie erfolge sofort, während die Vorteile der reduzierten Emissionen sich nur langsam steigerten: „Wenn die Perspektive die nächsten zehn Jahre ist, hat die Windenergie in mancher Hinsicht einen größeren Einfluss auf das Klima als der Verbrauch von Kohle oder Gas“, so Keith. Erst sehr langfristig verkehre sich dies ins Gegenteil. Wenn die Energieerzeugung dekarbonisiert werden solle, müssten die Umweltfolgen der Erneuerbaren Energien berücksichtigt werden. Im Interview bat Keith die Regierungschefs in aller Welt, die Bürger ihres Landes entsprechend zu informieren. Hierzulande kann davon jedoch keine Rede sein.

Standen Windparks schon seit Jahrzehnten im Verdacht, einen störenden Einfluss auf das Wettergeschehen auszuüben, so wurde jüngst durch die Pionierarbeit von Archer auf dem komplexen Forschungsfeld der Turbulenzforschung der Nachweis erbracht. Archer ist als Professorin auch stellvertretende Leiterin der Abteilung für Windkraft am Center for Carbon-free Power Integration (CCPI, Zentrum für die Integration kohlenstofffreier Energie).

Mit ihren Forschungen wolle sie helfen, Geld zu sparen und Menschenleben zu retten, sagt Archer stets, so auch bei einem 2017 gehaltenen Vortrag an der US-Universität Princeton über eine Computermodellierung des Wirbelsturms „Katrina“. Der Vortrag ist auf „Youtube“ abrufbar. Sie erklärt den Wake-Effekt, der entsteht, wenn die Luftströmungen vor den Windrädern gebremst und dahinter verwirbelt werden, so dass eine lange Wirbelschleppe entsteht. Diese turbulenten Nachläufe reichen auf See teilweise über 50 Kilometer weit. Die Leistung von Windparks auf der Leeseite vorangehender Parks wird dadurch erheblich gemindert.

Zusammen mit zwei Forscherkollegen gelang es Archer, anhand der Messdaten des Hurrikans „Harvey“ virtuell nachzuvollziehen, wie ein Tropensturm der Kategorie 4 durch gestaffelte Reihen von Offshore-Windturbinen erheblich zusammenschrumpft, bevor er die Küste erreicht. Das gewaltige, rotierende System wird schwächer und die mitgeführten Niederschlagsmengen werden stark reduziert. Ende August 2017 verwüstete Harvey große Gebiete in den Bundesstaaten Texas und Louisiana.

Je höher die Turbinentürme und je größer die Rotordurchmesser, desto stärker sei ihre niederschlagsreduzierende Wirkung, wird Archer in einem Online-Artikel des „Renewable Energy Magazine“ vom 18. März 2019 zitiert. Anschaulich erläutert sie, auf welche Weise die Windparks den Regen aus den Tiefdruckgebieten „herausquetschen“. Vor den Windturbinen entsteht Konvergenz durch Bremswirkung: „Denken Sie an den Verkehr auf einer Schnellstraße, wo jeder mit hohem Tempo unterwegs ist. Plötzlich gibt es einen Unfall, und alle werden langsamer. Damit haben Sie eine Konvergenz von Autos, die sich nach hinten fortsetzt, weil jeder langsamer fährt. Das ist die vorgeschaltete Konvergenz von Offshore-Windparks. Im Ergebnis führt das zu vermehrtem Niederschlag vor Ort, da dem heranströmenden Wind kein Raum zum Ausweichen bleibt außer nach oben. So befördert diese vertikale Bewegung mehr Feuchtigkeit in die Atmosphäre.“

Effekt wie im Verkehrsstau

Hinter den Windturbinen entsteht Divergenz: „Divergenz ist der gegenteilige Effekt. Er verursacht eine Abwärtsbewegung, indem er trockenere Luft von oben herunterzieht und somit Niederschläge dämpft. Wenn die Luft das Festland erreicht, ist ein großer Anteil der Feuchtigkeit herausgepresst. Wir haben eine 30-prozentige Reduzierung der Niederschläge mit den Harvey-Simulationen erzielt.“

Indirekt beinhaltet die Harvey-Studie die Empfehlung, vor der amerikanischen Golfküste großflächig Anordnungen von Offshore-Windparks zu installieren, um die Wucht zukünftiger Hurrikane abzumildern und deren gewaltige Regenmengen zu verringern. Die Ergebnisse der Studie kommen der Offshore-Windbranche der USA „wie gerufen“. Offshore ging hier erst 2016 östlich von New York der erste Windpark mit fünf Turbinen ans Netz. Das Ausbaupotenzial ist also gewaltig. Was aber könnte geschehen, wenn die Öffentlichkeit auf die nachgewiesene Klimaschädlichkeit von Windparks aufmerksam wird? Zunächst einmal dürfte der Widerstand der Anwohner vor Ort gegen den Neubau von Windrädern noch erheblich zunehmen – in Deutschland und vielen anderen Ländern ein Albtraumszenario für die Regierungen.

Mit 210,73 Gigawatt ist China das Land mit der größten installierten Windenergieleistung weltweit (Stand 2018). Es folgen die USA mit 96,52 und Deutschland. Bereits vor zehn Jahren meldeten chinesische Physiker und Meteorologen Forschungsbedarf zur Windenergie an. Am 12. November 2010 publizierte die „South China Morning Post“ (Hongkong) einen denkwürdigen Artikel. „12 Kilometer nördlich der Huitengliang-Windfarm in Xilinhot, Innere Mongolei, beobachtete der Hirte Siqinbateer ein seltsames Phänomen auf seiner Weide, das selbst Meteorologen verwirrt. ‚Der Erdboden erwärmt sich schnell wie ein Ofen, und nicht ein Tropfen Regen fällt‘, sagte er während der Regensaison. Seine Behauptung deckt sich mit den Statistiken der Regierung. Li Qinghai, Ingenieur beim Wasserstatistischen Büro in Xilingol League, erklärte, die Niederschlagsdaten seines Büros würden seit 2005 einen deutlichen Rückgang der jährlichen Niederschläge in der Nähe großer Windparks anzeigen, in manchen Gegenden bis zu

80 Prozent. Daher würde er diese Problematik gern genauer erforschen, doch er fand keine Unterstützung für das Vorhaben.“ Wissenschaftler, die an Forschungen zu der Thematik beteiligt waren, seien zur Auffassung gekommen, dass Windkraft das lokale und globale Klima beeinflussen könne, heißt es weiter.

„Wir wünschen keine Hindernisse“

Die Forscher hätten die Regierungen in aller Welt dazu aufgerufen, sich ernsthaft um diese Thematik zu kümmern. Bevor die Windkraft weiter ausgebaut werde, müsse der Klima-Effekt der Windräder auf regionale und globale Klimasysteme genau verstanden werden: „Ansonsten könnte diese Entwicklung zu einer unerwarteten Katastrophe führen.“ Von der chinesischen Regierung kam jedoch eine Absage. Man habe noch nie von dieser Thematik gehört und würde keine Forschungen finanzieren. „Jeder möchte eine schnelle Entwicklung der Windenergie“, erklärte ein hoher Staatsbeamter, „wir wünschen keine Hindernisse auf diesem Weg“.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung; 24. Januar 2020, S.12; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie der Autorin  Dagmar Jestrzemski für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :   https://www.preussische-allgemeine.de/

PDF: Windm.+Wetter+K.PAZ.200124

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35 Kommentare

  1. Mal eine ganz andere Sichtweise:
    Es wird immer so getan, als ob der Wind beliebig verfügbar ist, und man nur die Anzahl der Windmühlen verdoppeln müsste um die installierte Leistung zu verdoppeln.

    Dazu eine Überlegung:
    Wie hoch ist eigentlich die Gesamt-Energiemenge/Sekunde = Leistung des Windes, der nach Deutschland einströmt?

    Dazu eine sehr, sehr grobe und vereinfachende Abschätzung:
    Angenommen wir haben Westwind mit 10 m/s:

    Querschnittsfläche Deutschlands bis 250 m über Grund:
    800.000 m * 250 m = 200.000.000 m²

    Angenommen die Dichte der Luft beträgt ca. 1 kg /m³

    Einströmende Masse/s:
    200.000.000 m² * 10 m /s * 1 kg/m³ = 2.000.000.000 kg/s

    Kinetische Energie des Windes:
    E = m * v²/s, also 2.000.000.000 * 10 * 10 / 2 = 100.000.000.000 Joule

    Pro Sekunde einströmende Energiemenge = Leistung: 100 GW
    Aktuell sind 55 GW installierte Leistung vorhanden.

    Selbst bei 1000-mal so viele Windkraftanlagen wie jetzt, könnte man vielleicht 80 GW produzieren.

    Die bereits installierte Leistung von 55 GW hat jetzt schon gravierende, negative Einflüsse auf die Umwelt, wie in diesem Fachbeitrag beschrieben. Das ist sicher!

    Fazit:
    Ein weiterer Ausbau der Windkraftanlagen ist in jeder Hinsicht unsinnig!

  2. Der Infraschall aus PKW, LKW und Flugzeugen interessiert Sie also nicht und ist also nicht schädlich? Wie immer eine sehr einseitige Sichtweise.

    • Infraschall ist so gut wie überall in Deutschland vorhanden, mit oder ohne Windkraftanlagen.

      Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) führte von 2013 bis 2015 in einem Langzeitprojekt systematische Messungen an gängigen modernen Windkraftanlagen mit Nennleistungen zwischen 1,8 MW und 3,2 MW sowie weiteren technischen und natürlichen Infraschallquellen durch.
      Im Februar 2015 wurde ein Zwischenbericht hierzu publiziert.
      Demnach liegt der Infraschall auch im Nahbereich der Anlagen mit Abständen von 150 m bis 300 m deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Bei laufenden Anlagen lag der Infraschallpegel bei 55 dB(G) bis 80 dB(G), während der Infraschallpegel bei abgeschalteten Anlagen nur durch natürliche Quellen bei 50 dB(G) bis 75 dB(G) lag.
      Bei 700 m Abstand ist der Infraschallpegel bei eingeschalteten Anlagen nur unwesentlich höher als bei ausgeschalteten Anlagen, da der Großteil des Infraschalls durch den Wind selbst verursacht wird.

  3. Die insgesamt etwa 30.000 WKA in D, dazu die in UK, Holland, Belgien und Dänemark wirken aerodynamisch wie ein neues, künstliches, riesiges Gebirge mit Luv- und Lee-Effekten; es musste also so kommen, dass es speziell in Ostdeutschland, das im Lee liegt, immer mehr Dürren gibt. WKA (Solarparks übrigens auch) führen außerdem dazu, dass die früher auf Siedlungen und Verkehrswege beschränkten Wärmeinsel-Effekte heuer unsere Landschaft flächig aufheizen – und dann sind die WKA auch zum großen Teil für das Insektensterben verantwortlich – sie schreddern eben nicht nur Vögel und Fledermäuse.

  4. Ich beziehe mich auf den verlinkten Beitrag von Herrn Bocek zu der benötigten Anzahl von onshore WKAs, die ich zwar nachvollziehen kann, die aber nicht so ganz stimmig ist.
    Meine Rechnung sähe so aus:
    Mit ca. 54000 MW installierter Leistung machen wir ca. 107 TWh. Benötigt werden 600 TWh, ca. 55 liefern Biogas und Wasserkraft, also fehlen noch 600-107-55 = 425 TWh. Zu deren Erzeugung werden nochmal 425/107*54= ca. 215000 MW zu installieren sein. Da man heute sicher keine kleinere Anlage als 3 MW aufstellen würde, würde man also noch 71000 neue Anlagen benötigen, d. h. zusammen dann ca 100000 Anlagen mit 270000 MW installierter Leistung. Für die Investitionssumme würden sich dann bei 1,5 Mio pro Mw, 320 Mio ergeben. Die Zahlen sind immer noch atemberaubend, aber doch etwas belastbarer.
    Auf eine Sache muss aber noch hingewiesen werden. Egal, ob es jetzt 100000 oder 180000 Anlagen sind, es ist auf jeden Fall so, dass damit bei Starkwind Leistungen generiert werden, die im Netz niemals unterzubringen sind. Das bedeutet, da muss abgeregelt werden ohne Ende, wobei ich einfach mal unterstelle, dass es, wenn überhaupt, auch keine Elektrolyseanlagen geben wird, die solche Leistungsspitzen aufnehmen können. D. h. der Strom wird praktisch verklappt, die Energie, die dabei verloren geht, ein nicht zu vernachlässigender Anteil, fehlt in der Bilanz, die zur Ermittlung der 270000 MW geführt haben. Dafür müsste dann sogar nochmal was oben mit draufgelegt werden, damit es wieder stimmt. Und auf der anderen Seite helfen auch die 270000 MW nicht weiter, wenn Flaute herrscht. Da machen die nämlich nix.

  5. Das Ergebnis der Studie ist letztendlich das Tschernobyl für die Energiewende! Zeigen doch diese Untersuchungen, dass gerade der Windenergieausbau hier massive Klimaveränderungen zur Folge hat. Nachdem die Windkraftnutzung die Niederschläge offensichtlich deutlich reduziert, führt die Energiewende somit letztendlich zu einer Verwüstung oder zumindest einer Versteppung des Landes.
    Aber zu den Details der Studie (Usprungsquelle siehe: https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/aad245/pdf ). Diese macht wissenschaftlich einen guten Eindruck. Ausgehend von anderen Veröffentlichungen mit Titeln wie“The time has come for offshore wind power in the United States“ und der Institution an der Sie arbeitet, scheint Frau Archer an sich der Windkraft positiv gegenüber zu stehen. Sie führt darin die Niederschlagsreduzierung auch als entscheidenden Vorteil auf. Würden sich doch dadurch die Schäden durch Starkniederschläge bei Hurrikans wesentlich vermindern.
    In meinen Beitrag von Dezember 2019 „Wie Deutschland seinen Wind ausbremst“ hatte ich noch geschrieben, dass man derartige Studien unbedingt durchführen sollte. Insofern liefert diese Veröffentlichung genau derartige Untersuchungen.
    Letztendlich sind diese Ergebnisse ein extrem starker Hinweis, dass eine wesentliche Ursache für die gehäuften Dürren in den letzten Jahren hier der Windkraftausbau ist. Letztendlich haben wir es somit mit einem Merkel-gemachten Klimawandel hier zu tun der das Land verwüstet.
    @ Jaroslav Bocek Der Untersuchung liegen Messungen an tatsächlich vorhandenen WKAs zu Grunde. In extrem hohe Windgeschwindigkeiten gibt es nur in einen kleinen Teilbereich eines Hurrikans (dort tritt dann sicher zumindest eine Abschaltung auf). Es überwiegen aber die Schäden durch Starkniederschläge und die erstrecken sich über einen weit größeren Bereich.

  6. Ich hatte eine „lebhafte“ Facebook Diskussion zum Thema Kohleausstieg. Ich hatte die Diskussion dann zusammengefasst:
    Ich fasse mal zusammen. Wir steigen aus Kohle u. Kernenergie aus. Neue Forschungen z.B. DFR wollen wir nicht. Zu teuer, zu gefährlich. Wir bauen die WKA u. PVA massiv aus. Weiterer Ausbau übriger EE ist zwar möglich, aber nur begrenzt. Heißt auf jedes Haus eine PVA u. zusätzlich ebenfalls noch einige km² auf der Fläche, wie viel tausend lassen wir mal offen. Alle Gebäude werden saniert, gedämmt u. wo es geht mit Wärmepumpen ausgestattet. Etwa 100.000 WKA One Shore (von mir aus ein paar 1000 mehr o. weniger) u. noch einige Off Shore. Ausbau der Netze zu den Anlagen u. zu den Verbrauchern. Ausbau der Ladestationen für PKW u. damit verbundener Netzausbau. Die Zeiten von Dunkelflauten gleichen wir aus, in dem wir mit EE Hydrolyse betreiben u. entweder H2 direkt nutzen o. in CH4 umwandeln. Abwärme bei diesem Prozess nutzen wir zum Heizen. Diese großen Gasmengen lagern wir in zu errichtenden oberirdischen Tanks u.o. in unterirdischen Räumen wie ehemaligen Kohle- o. Salzbergwerke. Ich hoffe, ich habe nichts vergessen, könnt Ihr ja ergänzen. Zudem nutzen wir virtuelle Speicher durch geschicktes Demandmanagement u. Flexibilitätsmöglichkeiten. Netzinstabilitäten wird es nicht geben. Weil ich bezweifle, dass das sinnvoll ist u. peer reviewte Studien vor allem zum Klimawandel anzweifle, bin ich „alleine im Tal der Ahnungslosen, habe eine verzerrte Selbstwahrnehmung, rede haltlose Scheiße u. bin Opfer von Propaganda der Konzerne und habe mich mit dem Thema nicht beschäftigt“. Gut das wir darüber gesprochen haben!😉

    Ein großer Teil der Bevölkerung glaubt das. Herr Quaschning füllt ganze Bücher mit „Sektorkupplungen“. Auch hier schalten nur wenige den Denkkasten ein.
    „Wenn die das sagen, wird es schon stimmen!“

      • Lieber Herr Leudinger,
        nur zu schreiben fiktiven „Umweltkosten“-Berechnungen ist etwas wenig.
        Da müssten Sie zumindest andre Berechnungen bringen um die Untersuchungsergebnisse zu widerlegen.
        Nun ist das nicht so das sich das die Leute vom Umweltbundesamt nur ausgedacht haben auch Berechnungen aus anderen Länder liegen auch in den Größenortungen.

      • Es wäre nicht die erste Lüge die von den Schwarz-rot-grün beherrschten Entscheidungsträgern in ihrer Klimahysterie unters Volk gebracht wurde

  7. Gerne möchte ich einen Gedanken zu dem folgenden Absatz anfügen: Zusammen mit zwei Forscherkollegen gelang es Archer, anhand der Messdaten des Hurrikans „Harvey“ virtuell nachzuvollziehen, wie ein Tropensturm der Kategorie 4 durch gestaffelte Reihen von Offshore-Windturbinen erheblich zusammenschrumpft, bevor er die Küste erreicht. Das gewaltige, rotierende System wird schwächer und die mitgeführten Niederschlagsmengen werden stark reduziert. Ende August 2017 verwüstete Harvey große Gebiete in den Bundesstaaten Texas und Louisiana.

    Diese Aussagen lassen mich an der Professionalität der genannten Autoren zweifeln. Bekanntlich werden WKAs ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit aus dem Wind gedreht und zum Stillstand gebracht. Ich weiß gar nicht, ob WKAs in Gebieten aufgestellt werden, in denen es öfters Hurricans gibt. Dies ist eher eine versicherungstechnische Frage. Ich hätte in solchen Gegenden keine Deckung als Versicherer erteilt. In den USA sind oberirdisch geführte Leitungen kaum versicherbar.

    • Wie es auch im Artikel richtig heißt, gibt es kaum Offshore-Windräder vor den Küsten der USA, also auch nicht im Golf von Mexiko (iaW, vor der Küste von Texas und Louisiana). Genau genommen 5 Windmühlen mit zusammen 30 MW vor Block Island im Bundesstaat Rhode Island.
      Frau Archer hat _simuliert_, was passieren _könnte_, wenn eine große Zahl riesiger Windräder vor den Küsten gebaut würden …
      Frau Archer ist eine der wichtigsten Befürworterinnen des Windkraft-Ausbaus, sie glaubt, damit nahezu alle Weltprobleme lösen zu können …

  8. Wie gestern bei Anne Will mal wieder plastisch vor Augen geführt. Das ist alles egal. Kohleausstieg, EE ausbauen u. alles wird gut. Wenn unter den Dingern kein Regen mehr ankommt, ist der Klimawandel schuld. Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur jemand anderes.

  9. Was mich einmal interessieren würde:
    Wir reden über mehrere tausend Tonnen Stahlbeton als Fundament, mehrere hundert Tonnen Stahlbeton als Turm.
    Dazu die Herstellung der Rotoren aus CFK / GFK, das Kupfer das in den Generatoren eingesetzt werden muss.
    Gibt es eine grobe Berechnung, wieviel CO2 bei der Erstellung einer WKA produziert wird?
    Und wieviele Jahre muss eine WKA (incl. dem Rückbau?) funktionieren, um das erzeugte CO2 durch den flatternden Strom aus zu gleichen?

    • Gibt es eine grobe Berechnung, wieviel CO2 bei der Erstellung einer WKA produziert wird?
      Und wieviele Jahre muss eine WKA (incl. dem Rückbau?) funktionieren, um das erzeugte CO2 durch den flatternden Strom aus zu gleichen?

      Gibt es findet man sogar bei Wiki. Die energetische Amortasation liegt bei unter einem Jahr. Von daher sind WKA höchst effizient.

      • Das rechnen Sie mal bitte vor! Einige von uns „denken“, es sind eher mehrere Jahre. Was dann oft nicht mitgerechnet wir: Der Ausbau der Zuwege zu den Dingern, die Entsorgung, der massive Netzausbau. Der Backup, wenn kein Wind weht. Entweder als herkömmliches Gaskraftwerk o. vorher haben wir mit EE noch Gas produziert. Diese Kosten u. Energieaufwand muss man den WKA zurechnen, wenn man ehrlich wäre. Wer ist das heute schon.

      • Und deshalb müssen Sie ja subventioniert werden, und der Strompreis steigt permanent nach oben!?

        Solange energetische Amortisation auf Basis der Nennleistung berechnet wird, können Sie derartige Zeiten unter einem Jahr ermitteln. In den Klimawissenschaften in Potsdam nennt man so etwas „adjustieren“. Wenn ich das sachlich mit den Gesamtenergien für Eisen- und Stahlerzeugung, Umformen, Zementbrennen usw. rechne, kommt eine Amortisationszeit von knapp 10 Jahren heraus, 10 % Fehler in beide Richtungen zugestanden. Am besten schaut man sich zuerst an, wer das Zahlenmaterial „unter 1 Jahr“ zusammengestellt hat. Das erklärt dann vieles.

  10. @Herr Bocek, ich hab noch was vergessen:

    Wir haben mit diesen etwa 30.000 Anlagen schon etwa 8.000.000 – 24.000.000 (also vierundzwanzig Millionen) Schallopfer im Land, Quelle:

    https://www.windwahn.com/2019/05/11/windraeder-haeufig-ursache-fuer-schlafstoerungen-und-mehr/

    Bei der Planung bis 2050 würden dann ausnahmslos Alle (bis dahin noch Lebenden) zu Schallopfern werden zuzüglich der anderen, an Deutschland (bzw. die BRD) angrenzenden Länder im Umkreis von 15-25 Kilometer (= Todeszone für Mensch, Tier und Umwelt), 70 Kilometer = Zerstörung von Häusern, Heizungen, unterirdischer Infrastruktur (Wasser- und Abwassernetz) und ca. 160 Kilometer bzw. viel weiter, wenn keine Hindernisse im Wege stehen (z. B. Meeresboden)

    Prof. Dr. Vahl von der Uni Mainz hat einen super Vortrag gemacht, was uns blüht, wenn wir diesen Wahnsinn nicht stoppen:

    Vortragsabend: Infraschall und Gesundheit Recht auf körperliche Unversehrtheit 23.5.19
    https://www.youtube.com/watch?v=b-yHDUXZMJc

    Fazit: Windkraft tötet Menschen.

    • Erstaunlich, dass der permanente Lärm in den Autos, an den Hauptverkehrsstraßen und den Einflugschneisen von Flughäfen komplett ignoriert wird, obwohl er tausendmal schädlicher für millionenfach mehr Menschen ist. Man muss schon sehr krank sein, um dieses Missverhältnis nicht zu sehen.

      • @ Rudi Tarantik

        Da ist er wieder, der blindwütige giftgrüne Hass auf Freiheitsrechte mittels Indvidualverkehr, gegen Strassenlärm kann ich meine Gesundheit mit modernem Hörschutz schützen, gegen krankmachenden Infraschall durch Nichtsnutz-Windmühlen nützt Hörschutz hingegen überhaupt nichts, ich bin quasi zum Krankwerden verurteilt, krank wegen einer absurden These, die niemand belegen kann.

        https://www.windwahn.com/2018/04/28/infraschallauswirkungen-aufs-herz-neues-zur-vahl-studie-an-der-uni-mainz/

        “Andere Frequenzen und Schalldrücke führen bei 4 verschiedenen Tierarten zu weiteren Schädigungen wie Arterienverengungen, Kern-Deformationen und mitochondriale Schädigungen, Pathologien der Herzmuskelzellen, reduziert kontraktile Funktion des Myokards, Mikrozirkulationsstörungen, Ischämie und mitochondriale Zerstörung in den Kapillaren, Störungen des Enzymniveaus der Mitochondrien.”

      • Technik verändert die Welt. Technik ist eine Säule unserer Zivilisation. Technik hat Licht und Schatten. Es geht nun mal nicht anders. Fragen Sie die alten Römer, die die Wälder am Mittelmeer abgeholzt haben. Wer ohne Windräder und Solaranlagen und Stromleitungen und Kohlegruben und Straßen und Schienen und Industriegebiete und Mobilfunk ….. leben will, muss als Beduine durch die Wüste ziehen. Da gibt es dann nur noch den Feinstaub vom Kameldungfeuer. Oder anders: keine Technik ohne die Abwägung von Kosten und Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen.
        Nur zwei Sätze zur Windenergie: Richtig, sie wird staatlich gefördert. Kennen Sie auch nur ein einziges Kernkraftwerk auf der Welt, das von einem privaten Unternehmen geplant, gebaut und betrieben wird ohne einen Cent aus öffentlichen Kassen?

  11. @Herr Bocek: danke für das Bildchen, wenn das alles nicht so traurig wäre und bisher schon unzählige Menschenleben gekostet hätte, müßte man fast lachen über die Übertreibungen der irren Herrscher und Entvölkerungsspezialisten….

    Da Windräder im Umkreis von 15-25 Kilometern schädigend für Menschen sind,
    dürfte sich die Bevölkerung in Deutschland bei dieser Planung dann – schallbedingt – auf ca. 0 Menschen heruntergeregelt haben und die CO2-Ziele wären dann erfüllt.

    Außerdem produzieren die Windräder Wirbelschleppen, die sogar noch in 70 Kilometern Entfernung massiven Schaden anrichten, wenn sie auf ein Hinderniss (Hausdach, Mensch, etc.) treffen:

    Zuviel Wirbel um Windräder?
    Ignorierte Gefahr Wirbelschleppen: Pulsierend und langlebig energiehaltig

    https://www.windwahn.com/2019/12/22/zuviel-wirbel-um-windraeder/

  12. Das sagt unser Strafgesetzbuch im Abschnitt 29 unter Straftaten gegen die Umwelt
    https://dejure.org/gesetze/StGB/325.html

    Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
    29. Abschnitt – Straftaten gegen die Umwelt (§§ 324 – 330d)
    § 325
    Luftverunreinigung

    (1) 1Wer beim Betrieb einer Anlage, insbesondere einer Betriebsstätte oder Maschine, unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Veränderungen der Luft verursacht, die geeignet sind, außerhalb des zur Anlage gehörenden Bereichs die Gesundheit eines anderen, Tiere, Pflanzen oder andere Sachen von bedeutendem Wert zu schädigen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 2Der Versuch ist strafbar.

    (2) Wer beim Betrieb einer Anlage, insbesondere einer Betriebsstätte oder Maschine, unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Schadstoffe in bedeutendem Umfang in die Luft außerhalb des Betriebsgeländes freisetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    (3) Wer unter Verletzung verwaltungsrechtlicher Pflichten Schadstoffe in bedeutendem Umfang in die Luft freisetzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht nach Absatz 2 mit Strafe bedroht ist.

    (4) Handelt der Täter in den Fällen der Absätze 1 und 2 fahrlässig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe.

    (5) Handelt der Täter in den Fällen des Absatzes 3 leichtfertig, so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

    (6) Schadstoffe im Sinne der Absätze 2 und 3 sind Stoffe, die geeignet sind,
    1. die Gesundheit eines anderen, Tiere, Pflanzen oder andere Sachen von bedeutendem Wert zu schädigen oder
    2. nachhaltig ein Gewässer, die Luft oder den Boden zu verunreinigen oder sonst nachteilig zu verändern.

    (7) Absatz 1, auch in Verbindung mit Absatz 4, gilt nicht für Kraftfahrzeuge, Schienen-, Luft- oder Wasserfahrzeuge.

    • Trifft nicht die Windradbetreiber, denn die Dinger werden mit behördlicher Genehmigung gebaut. Wenn dann träfe es die zuständigen Behörden oder deren übergeordnete Stellen. Und da dürfte es strafrechlich Probleme geben.

  13. Den Energieerhaltungssatz sollten doch wohl auch die Windradhersteller u.s.w.kennen. Poliker könnten sich doch auch mal bei uns Ingenieuren und Physikern informieren. Warum wird das nicht gemacht

    • “ Warum wird das nicht gemacht“
      Ganz simpel: In Hamburg ist demnächst Wahl und es besteht die Möglichkeit auf der Straße die Politiker hinsichtlich Intelligenz, Kenntnissen und Zielen zu untersuchen.
      Meine Feststellung: Ungebildet (Ökonomie, Physik und Meteorologie), käuflich und raffgierig für die Partei. Ach ja, käuflich sind die auch. Sigmar Gabriel ist jetzt bei der Deutschen Bank. Er hat ja beste Beziehungen zur Regierungspartei.

  14. Das, was hier bezüglich der Forschung noch absolut in den Kinderschuhen steckt, kann man sich als Ingenieur aus einfacher Überlegung ableiten. Wo auch immer wir Energie benötigen, um sie in elektrische Energie zu wandeln, muss diese in irgend einer Form vor der Wandlung „vorhanden“ und danach eben „weg“ sein. Beim Erzeugen elektrischer Energie aus Windkraft, ist es ein Teil der kinetischen Energie bewegter Luft (Wind!), die dann eben „weg“ ist (umgewandelt ist).

    Rund 600TWh, die elektrische Jahres-Energie für Deutschland, lässt sich nicht ohne Wirkungen auf das Ökosystem bereitstellen, nur weil Windräder unmittelbar kein CO2 erzeugen. Würde man diese Energie rückwirkungsfrei aus der Atmosphäre ziehen können, sähe das schon recht gut wie ein Perpetuum Mobile aus. Darauf hätten auch die Schellnhubers und Rahmstorfs kommen können und natürlich auch unsere Physik-Bundeskanzlerin, wenn sie die sog. Erneuerbaren als Welt rettend ansehen und durchsetzen wollen.

    • Derjenige, der in Deutschland 1936 gegen die Judenverfolgung war, war relativ allein.
      Derjenige, der in einem Teil Deutschlands 1986 den Siegeszug der sozialistischen Wirtschaftsform bezweifelte, war es ebenso.
      Und wer heute in Deutschland, wie ich – übrigens schon seit dreißig Jahren – vor den „nicht rückwirkungsfreien“ Energieentnahmen aus der Atmosphäre warnt, kann froh sein, wenn er nur als Spinner verlacht wird.
      Aber „hinterher“ werden ALLE wieder schon alles gewußt haben und auch schon immer dagegen gewesen sein.
      Das macht noch mehr krank, als es Infraschall und andere Einflüsse jemals können.

  15. Endlich! Seit Jahren nerve ich wissenschaftliche Einrichtungen hierzulande mit Nachfragen bezüglich der atmosphärischen Wechselwirkungen großer Windparks. Antworten waren ausweichend. Gut dass außerhalb von #Konformistan entsprechende Forschung stattfindet. Dass in China und Deutschland diese wissenschaftlichen Untersuchungen unerwünscht sind, Forscher dafür kaum Fördermittel bekommen dürften, überrascht nicht. Der Wissenschaftsjournalist und Physiker in Rente schöpft Hoffnung. Aber es wird ein langer und konfliktreicher Weg, ehe die Vernunft – und die Kernenergie – hierzulande wieder eine Chance gegen Hüpfkollektive und totalitären, planwirtschaftlichen Massenwahn bekommen.

    • Hallo Herr Bocek,
      sehr interessant Ihre Berechnungen. Vielen Dank dafür. Was ich nicht ganz verstehe, wofür brauchen Sie 70509 Biogas-Anlagen a 1MW Leistung, dass wären über 70GW an installierter Leistung an Biomasse und somit eine ver-9-fachung des jetzigen Bestandes. Dafür reicht die landwirtschftliche Fläche Deutschlands nicht aus. Kann es sein, dass Sie mit Biogas+BHKW’s die Dunkelflauten überbrücken wollen oder den Heizbedarf decken wollen? Warum dann nicht GUD’s bauen, da reichen 80 Stück a 870MW installierter Leistung und das Gas holen wir uns für 3 €cent/KWh aus Russland?

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