Gedankenexperiment: E-Auto in Hannover-Linden – Wie geht das?

Foto: Autor

Klaus Öllerer
In Hannover gibt es den eng bewohnten Stadtteil Linden und der steht hier stellvertretend für andere Stadtgebiete. Parkplätze sind knapp und die Suche danach gehört zur gefürchteten Erfahrungswelt von Autofahrern. Inzwischen gibt es auch einige Ladestationen für E-Autos. Dafür sind Parkplätze verloren gegangen. Der Autor wohnt dort und hat sein Wissen in einem Gedankenexperiment umgesetzt.

Vorbemerkung:
Von den E-Ladestationen in Linden scheint mir die am Lindener Markt die interessanteste zu sein. Sie liegt mitten in einem eng bewohnten Gebiet voller Mietwohnungen. Ich stelle mir jetzt vor, dort in einer Etagenwohnung zu wohnen und ein E-Auto zu fahren. Einen eigenen Parkplatz habe ich nicht. Es wird also wechselnd geparkt, da wo gerade etwas frei ist. So geht es auch den meisten Lindenern, die ein Auto haben.

Das Gedankexperiment startet
Das E-Auto steht mir jetzt zur Verfügung. Ich habe es mit vollem Akku beim Händler leihweise abgeholt und stelle es in Wohnungsnähe ab. Am nächsten Tag fahre ich abends in ein Dorf in die Region, um alte Bekannte zu besuchen. Hin- und Rückfahrt ergeben ca. 100 km. Als ich im Dunklen zurückkomme, wird die Fahrtreserve mit 250 Kilometer angegeben.
Soll ich laden? Die Ladestation am Lindener Markt ist gerade frei. Und vielleicht brauche ich das E-Auto morgen für eine längere Strecke. Also hinfahren und laden starten. Das geht reibungslos. Über eine Stunde wird gebraucht, um auf Vollladung zu kommen. Ich bin müde und gehe ganz schnell ins Bett.
Ich werde wieder wach. Das Handy hat geklingelt. Der Akku ist aufgeladen wird gemeldet. Oh. Und jetzt? Ich kann das Auto doch nicht stehen lassen. Vielleicht muss jetzt jemand anders noch laden. Was mache ich bloß? Ich bin müde. Ich ziehe mich an und gehe raus zum Auto. Kabel rausgezogen und Parkplatz suchen. Was ich finde ist, nur ein Notparkplatz. Alles ist voll. Es ist Nachts. Hoffentlich kommt kein Knöllchen.
Träume
Etwas nölig lege ich mich wieder ins Bett. Immerhin ist der Akku voll. Gähnen und wieder einschlafen. Meine innere Logik ist jedoch hellwach. Alpträume plagen mich. Geht das jetzt jedes Mal so? Was wäre, wenn eine Mutter wieder runter müsste, um ihr aufgeladenes E-Auto wegzufahren? Lässt sie das Baby oben oder nimmt sie es mit?
Ich erinnere mich an Zeitungsartikel von Erfahrungen mit E-Autos. Das Laden unterwegs kann Stunden dauern. Was macht man dann? Vor der Ladestation steht schon eine Warteschlange von Autos. Das hatte es kürzlich wirklich gegeben. Es waren Teslas, die lange, lange warteten bis sie dran waren. Viele, viele Stunden kamen zusammen. Man kann doch nicht ständig Kaffee trinken und sogar rauchen, wenn einem die „Zeit aufs Dach fällt“.

Ich träume von Waldbränden, Überschwemmungen und Hurrikanen. Wie kriege ich zur Flucht den Akku ganz schnell voll? Dann muss man ja auch Stunden warten. Und wenn dann kein Strom da ist? Alpträume über Alpträume.

Ich wache auf. Schweißgebadet. „Ich will meinen alten Benziner wieder haben“, durchzuckt es mich. Jawohl, das E-Auto bringe ich wieder zurück.

Fazit
Der Händler hat Verständnis. Er gesteht mir, dass er gerade mal ein einziges E-Auto in den letzten zwölf Monaten verkauft hat. Anfänglich war er begeistert. Doch die Leute wollen solche E-Autos nicht, so lautet sein Fazit.

Es gibt auch etwas andere Erfahrungen. E-Auto-Besitzer, die direkt auf ihrem Grundstück laden können, haben es etwas leichter. Unterwegs auf längeren Strecken allerdings bleibt das Nachladen immer schwer und – lästig. Das „Nachladen“, äh tanken, mit Benzin und Diesel ist ja so viel bequemer und richtig schnell.

Ladesäule Lindener Markt mit E-Autos von weit außerhalb. Meistens sind die Plätze frei, die vorher Parkplätze waren. Wer nun dort parkt muss, mit abschleppen rechnen. Foto: Autor

 

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36 Kommentare

  1. Vor Autobahnausfahrten finden wir dann Schilder wie dieses:
    „Bei uns können Sie schnell und preiswert laden!
    Für angenehme Unterhaltung (m,w,d) während des Ladevorgangs ist gesorgt!
    0,80 Euro/kWh“

  2. Sicher gegenüber negativen Überraschungen ist man im E-Mobil nur mit einem unhandlichen Notstromaggregat und einem Kanister Diesel im Kofferraum.

    Da müsste man sich die berechtigte Frage stellen: „Wozu eigentlich die sündhaft teure Technik zwischen Generator und Räder?“ Die Verbrennungsenergie des Diesels liegt ja bereits in der gewünschten Form vor, kinetische Energie einer rotierenden Scheibe! Braucht man nur den Rädern zufügen und den Rest weglassen. Ein Getriebe höchstens dazwischen, da kommt man mit Drehmomente und Umdrehungszahlen besser klar.

    Das Ganze vorn platziert, dann gewinnt man Platz hinten für die Koffer….

    Falls die Konstruktion jemandem bekannt vorkommt, es ist kein Zufall. Das Sinnvollste setzt sich seit einem Jahrhundert durch.

  3. Kompletter Umstieg auf E-Mobilität ist Unsinn und wird auch nicht kommen, aus Gründen die hier schon oft dargelegt wurden.
    Trotzdem ist es im Einzelfall eine Option. Ich bestelle mir, wenn die erhöhte Kaufprämie durch ist, einen VW e-UP als Zweitwagen um meinen Diesel auf der Kurzstrecke zu schonen, sind doch gerade diese Strecken Gift für die modernen Diesel (im Gegensatz zu früher)
    Die Kosten der Anschaffung und auch die Betriebskosten sind überschaubar. Selbst wenn ich nur zuhause und mit geringer Leistung über Nacht lade, komme ich mit rund 10.-€ für 250 Km aus. Man kann mich jetzt natürlich wegen der staatlichen Prämie auch als Schmarotzer hinstellen, aber damit komme ich klar. Mein Saldo, abzüglich der 3000,-€ Prämie vom Staat bleibt weiterhin hoch positiv.
    P.s: Natürlich wird aber mein Dieselauto, wenn es mal ersetzt werden muss, durch ein gleiches ersetzt.

  4. Wo ist das technische Problem? Ich könnte mein Auto locker von meiner Wohnung aus in HH aufladen.
    DAS PROBLEM besteht darin, daß es keine sicheren Ladekabel gibt und erst RECHT keine sicheren Autosteckdosen. Mit nem Bolzenschneider ist es doch kein Problem die Dinger kaputt zu kriegen.
    Insgesamt zeigt der Elektroautoquatsch die weitestgehende Ungebildetheit nebst Korruptheit unserer Politiker.
    Einmal davon abgesehen daß ein Akku ständig Energie vernichtet. Und dann die lächerliche Reichweite. Ich kann problemlos in einem Rutsch von Hamburg bis München durchfahren. Eine Tankfüllung reicht. Mit nem Akkuauto geht das nicht. Da werden locker mindestens drei Zwischenstopps und eine Übernachtung benötigt. Da nehm ich doch lieber gleich den Motorsegler. Da stört mich dann auch keine Blitzanlage und Polizisten auch nicht. Und anrempeln kann mich auch kein Idiot im Gigantauto. Fliegen können die Idioten nämlich nicht.

    • Mit nem Bolzenschneider ist es doch kein Problem jedes Auto oder viele der anderen öffentlichen Infrastrukturen (Geländer etc.) kaputt zu kriegen. Aber warum sollte das jemand tun? Das Kupfer im Kabel wird DNA-eigentumsmarkiert sein und hat einen Wert von unter 10 Euro. Dafür einen elektrischen Schlag zu riskieren, wäre schon ein spannendes Hobby.

      Ein Fahrer im Tesla Model 3 wird bei der Fahrt von Hamburg nach München schmerzhafte 4 Stops a 15..20 Minuten zu den 6 dreiviertel Stunden zusätzlich einlegen müssen (150km/h max, 20°C oder 120km/h max, 0°C).

  5. Was solls: Die Dummheit der Menschen ist halt grenzenlos.
    Offensichtlich haben die meisten Bundesbürger im Unterricht der Physik gepennt. Die kinetische Energie einer Masse (also beispielweise eine Fahrzeugs) steigt mit der Masse und dem Qudrat der Geschwindigkeit. Ke = 0,5 * m * v²
    Und daran ändert sich nix. Da Elektroautos mehr Masse haben, und das richtig saftig, brauchen die mehr Primärenergie zum Beschleunigen. Und da Autos meist in der Stadt fahren wird dauernd beschleunigt und gebremst.
    Der Rst ist klar: Die meisten Bundesbürger und insbesondere die Pressefritzen sind dumm was das betrifft, und offenbar saudumm.

    • Die kinetische Energie wird aber (im Gegensatz vom Verbrenner) zum Teil wieder zurückgewonnen. Beispiel: Fahrzeug 1 hat 1200kg und keine Rekuperation und benötigt Ke1 = 0,5 * m * v² und eine Geschwindigkeit v zu erreichen. Fahrzeug 2 hat +400kg Zusatzgewicht, die zu Ke2= 133% * Ke1 führen. Rekuperation ermöglicht die Rückgewinnung von ca 60% der Energie, damit wird Ke2= 133% * Ke1 – 133% * Ke1 * 60% = ca. 50% * Ke1. vgl. https://www.heise.de/autos/artikel/Bremsenergierueckgewinnung-und-ihr-Wirkungsgrad-4340576.html

      Zusätzlich wird gerade im Stadtverkehr der Verbrenner im ungünstigen Wirkungsgradbereich (niedrige Drehzahl und niedrige Drehmoment, kurze Strecken = häufige Motorstarts) gefahren.

      Der Rst ist klar: an die eigene Nase fassen und Allgemeinplätze, Beleidigungen oder Fäkal- Sprache vermeiden.

  6. Ich Stelle mir vor…am Abend hängt halb Deutschland an einer Ladestation…und das Laden entfällt mangels Strom, da das Deutsche Stromnetz Mal wieder zusammengebrochen ist. Und so singt dann Deutschland im Chor…I am Walking….oder auch I am Walking in the Rain

  7. In einer Nebenstrasse bei mir sind auch ein paar Ladesäulen, da hängt ein Schild dran:
    „0 – 24h. Zwischen 8 – 20h nur mit Parkscheibe bis 4Std im Ladezustand“.
    D.h. ab 20h wird dann in der Praxis ein(!) E-mobil pro Ladesäule die ganze Nacht über angeschlossen sein. Es wird Keiner nachts aufstehen, um sein e-Mobil, wenn es voll geladen ist, wegzufahren! Da wir dann das Prinzip herrschen: „Wer zuerst kommt, malt zuerst“! Wer zu spät kommt, den bestraft die besetzte Ladesäule. Damit sind dann alle Rechnungen einiger Mitforisten, die mit durchschnittlichen Ladezeiten und -leistungen rechnen, obsolet.

    • Wenn man also sehr zentral wohnt, dann ist eben Carsharing im Vorteil. Es werden weniger Parkplätze benötigt, ich brauche mich um nichts zu kümmern und stelle es dort ab, wo es eben möglich ist.

      • Carsharing? Man soll sich ne Infektion holen? Ist schon schlimm genug wenn man den ÖPNV benutzt. Allerdings kann man da den meisten „Kotzbrocken“ aus dem Weg gehen.
        Wie bescheuert soll man denn sein? Der eigene PKW ist nun einmal der Beste.
        Das Einzige was stört sind die inzwischen extrem vielen Abkassierautomaten. An Stellen wo während meiner 50jährigen Fahrerei nie ein Unfall passiert ist. Da steht jetzt ein Tempoabkassierer.
        Ach ja: Die gute Straßenbahn hat Hamburg bereits in den 70er Jahren verschrottet. Jetzt muß man mit den wiederlichen Mercedes-Bussen fahren.
        Irgendein SPDler hat da richtig gut abkassiert.

        • Zusätzlich zu Ihren Argumenten, es ist empirisch erwiesen, Carsharing-Benutzer behandeln das „fremde“ Auto, signifikant schlechter, als das eigene. Das erzwingt unnötige Mehrkosten und Reparaturen. Auch ist Carsharing relativ teuer. Carsharing ist nichts anderes als gelebter Kommunismus, Planwirtschaft. Nur ein sehr kleiner Teil der Kunden scheint dafür offen zu sein.

          Herr Tarantik verrennt sich in eine weitere Sackgasse. Menschliche Freiheit bedeutet ihm nichts. An der Vermutung von Herrn @Alfred Schmitt könnte womöglich etwas dran sein.

          • Ich bin definitiv freier und unbelasteter, wenn ich mich nicht um die Banalitäten eines eigenen Autos (TÜV, Inspektionen, Wartung, Reifenwechsel usw.) kümmern muß. Carsharing ist definitiv günstiger, wenn man in der Stadt wohnt und selten mal einen Transport durchführen muß. Für Langstreckenfahrer und Landbewohner ist es meist ungeeignet. Jeder kann rechnen und frei entscheiden, was für ihn günstiger ist. Oder ist jeder der gut rechnen kann plötzlich ein Kommunist?

          • Herr Tarantik,
            „Jeder kann rechnen und frei entscheiden, was für ihn günstiger ist. Oder ist jeder der gut rechnen kann plötzlich ein Kommunist?“
            Na endlich mal was Vernünftiges von Ihnen.
            Genau darum geht es ja – Freiheit! Soll jeder selbst entscheiden können. Die Kommunisten aber sind diejenigen, die mir Etwas (oder gar Alles) vorschreiben wollen.

      • … sagt ein grün-linker (Hartz-IV-?)Städter, der sich vermutlich auf Kosten der arbeitenden Steuerzahler aus dem Troll-Baukasten bedient. Sie haben keine Ahnung vom wahren Leben, und davon eine ganze Menge!

        • … sagt ein gesunder erfolgreicher Städter, der sehr viel mit dem ÖPNV und dem Rad unterwegs ist und deshalb wohl noch niemals im Krankenhaus war.

      • @Rudi Tarantik
        Stichwort „Carsharing“….es wird weniger an Batterie-Auto benötigt müssen Sie schon dazu sagen…und schon befinden wir uns wieder im Mangel und der daraus folgenden Armut durch Arbeitslosigkeit.
        Wenn die Grünen Sozialisten schon die Autoindustrie vom Mehrwert = Verbrennungsmotor in den Minderwert = Batterie umwandeln/diktieren wollen, dann ist das Carsharing hier nur noch das I-Tüpfelchen auf dem i Punkt.
        Man skaliert den Mangel des Batterie Auto auf das Carsharing weiter herunter.
        Wir werden zum Schluss in Deutschland keine Verbrennungsmotoren und auch keine Batterie Auto herstellen…das einzig was dann noch produziert wird ist die Arbeitslosigkeit und der Mangel und Armut der Deutschen/Gesellschaft!

        • Immer das leidige Thema Arbeitslosigkeit. Es gibt eindeutig zu wenige Wohnungen. In der Baubranche sucht man händeringend nach Arbeitskräften. Natürlich kann man jahrzehntelange Fehlsteuerungen der Politik nicht von heute auf morgen ändern. Sinnvolle und dringend notwendige Arbeitsplätze gäbe es also genügend, wenn man die Prioritäten richtig setzt.

      • Ja ist schon klar,
        die Grosse Gesellschaftstransformation und die Abschaffung des Individualverkehrs faengt genau so an.
        Car-Sharing gibt es schon, da braucht man keine Elektroautos fuer, vor allem wenn man dann XX Prozent der Zeit mit der Ladesaeule teilt.

      • Herr Tarantik,
        können Sie sich (vielleicht) vorstellen, dass die Meisten ein eigenes Auto brauchen, um täglich in die Arbeit zu fahren?

        • Wenn der Arbeitgeber in der Nähe einer S-Bahn Station ist, dann fahren über 80% mit dem ÖPNV zur Arbeitsstelle. Bauarbeiter mit wechselnden Baustellen und abgelegene Landbewohner fahren zu 100% mit dem eigenen Auto oder als Mitfahrer eines solchen zur Arbeit.
          Entscheidend ist also die öffentliche Erreichbarkeit des Arbeitgebers und die eigene.

    • Hallo Hr. Steger,

      Alles richtig, dazu eine kleine Ergänzung: wenn ich am Wochenende bei z.B. Kaufland an die Tankstelle fahre und sich die Fahrzeuge bis auf die Strasse zurückstauenstauen, weiss ich, dass ich nach vielleicht einer halben Stunde durch bin. Wenn mir das u.U. auf der BAB passiert, könnte es sein, dass eine 2. Tasse Kaffee nicht reicht und ich übernachten müsste. Selbst dann, wenn nur einer vor mir ist und ich natürlich seine Ladetechnik nicht kenne, wäre das immer ein saublödes Gefühl beim Anfahren einer Rastanlage. Auch eine App mit Info „belegt oder nicht belegt“ würde mich wahrscheinlich nicht beruhigen.

      Gruss D. Sauerwald

      • Herr Sauerwald,
        das eröffnet aber völlig neue Geschäftsfelder:
        Psychologische und materielle Betreuung der Gestrandeten und die Hotellerie boomt.

  8. Richtig! Individuelle Mobilität soll abgeschafft werden. Individuen eigentlich auch, es werden Klassenkämpfer für den Klimaschutz geformt.
    Autofreie Städte, dann entfällt die Parkplatzsuche. Habeck will nur unwillig Straßen sanieren, geschweige neu bauen.
    Heute wieder lang u. breit auf ntv: „Die Meere werden immer wärmer! Dadurch gibt es zukünftig mehr Unwetter u. die Fische etc. sterben an Sauerstoffmangel. Ebenso sieht die Uni Exeter einen Zusammenhang zw. Klimawandel und Waldbränden. … das heißeste u. trockenste Jahr…“
    Dafür müsste man doch Opfer bringen?
    Opfern wir die Lügner! Vielleicht hilfts ja.

  9. Aus „Freie Welt“: „Ein Bericht der Arbeitsgruppe »Nationale Plattform Zukunft der Mobilität« (NPM), der eigens für die Bundesregierung erstellt wurde und dem »Handelsblatt« vorliegt, hat ergeben, dass der umfassende Wechsel zur E-Mobilität in Deutschland über 400.000 Arbeitsplätze gefährden könnte. … Allein in der Produktion der Motoren und Getriebe könnten über 80.000 Arbeitsplätze wegfallen. Elektromotoren sind weniger komplex als Verbrennungsmotoren. Sie brauchen weniger Einzelteile.“

    Letzteres wird gerne als positiver Effekt herausgestellt, weil diese E-Autos dann „billiger“ werden müßten.

    Aber es bleibt nicht bei dem Verlust von 400.000 Arbeitsplätzen: Wenn kein Mensch diese E-Autos kaufen will, dann ist in Deutschland die ganze Autoindustrie platt, weil sie auf ein totes Pferd gesetzt hat, und andere Länder bauen dann die Autos, die hier gefahren werden müssen. Und das kostet dann hier noch viel, viel mehr Arbeitsplätze.

    MfG
    Gerhard Wedekind

    • @G. Wedekind
      Die Arbeitslosigkeit ist hier nur die Spitze des Eisberg….viel schlimmer ist diese Grün Sozialistische CO2 Verbotspolitik für unsere Kinder…was will ein Kind in einer Kernenergie und CO2 Verbotsgesellschaft noch LERNEN…wss will es ARBEITEN…wie wollen sich die Kinder in der Welt zurechtfinden….die Grünen Sozialisten schotten uns Deutsche komplett von der Außenwelt ab…wir dürfen nicht mehr am Fortschritt und den Innovationen der Zukunft teilnehmen…alles wird vom Grünen Sozialismus geregelt, diktiert und gesteuert….DDR 2.0…Staatsdiktatur/Funktionär Diktatur statt freie Marktgesellschaft/Wirtschaft…Mangel und Armut statt Wohlstand und Fortschritt…das ist es was der Grüne Sozialismus zu bieten hat!

      • zu M.Hofmann:
        Problem erkannt und ich will es nach Rot/Grün/Dunkelrotem Verständnis vervollständigen: Die DDR wurde bis 1989 nicht richtig erkannt und das Arbeiter- und Bauern-Pardies noch nicht vollendet. Aber die Kommunisten wussten, das ihr Weg der richtige war und ist und sie haben durchgehalten und jetzt wird ihr Pardies für alle vollendet werden ! DDR 2.0 So denken diese Gehirnamputierten !

  10. Die Lösung für Städte ist ganz einfach. In jeder zweiten Straße wird ein Gebäude enteignet, zerstört und die Freifläche mit einem Parkplatz mit genügend Ladestationen versiegelt.
    Sarkasmus aus.

  11. „Ich träume von Waldbränden, Überschwemmungen und Hurrikanen. Wie kriege ich zur Flucht den Akku ganz schnell voll? “

    naja. große Waldbrände sind in Hannover- Linden eher selten. Soweit ich weiss, hat der Herrhauser Garten bisher nicht Feuer gefangen… Wie oft die leine über die Ufer tritt, weiss ich allerdings nicht… 😉 (Spässle)

    • Naja, Tsunamis sind in Deutschland wohl noch seltener. Und trotzdem hat die GröKaZ von heute auf Morgen den Atomausstieg befohlen….

  12. Wußten Sie nicht, daß diese Spielzeuge als Drittauto für die Entourage wichtiger Persönlichkeiten konzipiert sind? Der Plebs sollte sich besser mit Lastenrädern anfreunden (und Voltaren nicht vergessen!)

  13. Da hilft wohl nur der nächste Technologiesprung: selbstfahrende Autos welche den Laderüssel alleine abdocken und den nächsten freien Parkplatz suchen (und mich morgens zu Hause abholen). Oder auch invers zur nächsten Ladesäule fahren sobald diese frei ist. Aber wenn schon denn schon weg mit dem privaten Auto : Cabs welche im Depot auf Mietkunden warten und mich von Haustür zum Zielort bringen. Ist dieser weit weg, kann man ja das Cab unterwegs wechseln wie früher die Pferde.

  14. Cem Özdemir hat sich ja verplappert, Ziel der „Verkehrswende“ wäre ja nicht 47 Mio Autos mit Verbrennungsmotor durch 47 Mio E-Autos zu ersetzen….
    Ziel ist die Beseitigung der individuellen Mobilität und die grünen Schlümpfe sind zu blöde das zu verstehen. Wir schaffen das….

    • Eher fliegt der Doppelagent und Tor Cem Özdemir auf den Mond oder seine Partei erleidet eine krachende Niederlage, als das er und seine Brut die individuelle Mobilität abschaffen oder bedeutsam einschränken könnten.

      Kein Mensch vermag das. Das ist Irrsinn. Daran sollen wir nur erkennen, wie geisteskrank unsere Gegner sein dürfen. Es ist eine Art Outing.

      EIKE und die Gerechten werden diesen Krieg gewinnen. Haben wir ja schon im Grunde. Unsere Gegner spielen ja auch leider und notorisch unfair. Daher müssen wir uns gedulden.

      Wer geduldig ist,
      der ist weise;
      wer aber ungeduldig ist,
      offenbart seine Torheit.

  15. Das ist genau die Einstellung, mit der Klimaschutz durch Elektromobilität miesgemacht werden soll.
    Warum kaufen Sie nicht das Nachbargebäude, reißen es ab und erstellen Sie eine geräumige Doppelgarage? Dann können Sie Ihren Tesla laden lassen, während Sie mit dem Renault Zoe zur Arbeit fahren.
    Ein wenig Begeisterung und Kreativität sollten schon sein.

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