Woher kommt der Strom? Ein Ingenieur zum Abschalt-Wahnsinn

Nachdem Tierrechtler gegen die Stromerzeugung mittels unseres Teddyhamsters Crecita protestierten, haben wir wieder auf Netzversorgung im Büro umgestellt. Daher nur ein Symbolbild: Ein Hamster-Kraftwerk. Deutschlands Zukunft? Th. Reinhardt / pixelio.de, Hamster im Rad

von Rüdiger Stobbe

Die letzten zehn Tage des Jahres 2019 zeigen dem geneigten Betrachter noch mal die ganze Widersinnigkeit, die eine durch große volatile Anteile, sprich schwankende Wind- und Sonnenstromerzeugung, geprägte Stromversorgung eines Industrielandes mit sich bringt.

Agorameter

Die Anpassung der konventionellen Stromerzeugung an die mit Vorrang einzuspeisenden Stromanteile aus erneuerbaren Energieträgern gestaltet sich schwierig. Zum Teil ist diese Anpassung so unzureichend, dass Strom in erheblichem Umfang hochpreisig importiert werden muss, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

Gnade uns der Energiegott, wenn unsere Nachbarn ihren Strom bei über einen längeren Zeitraum sehr kalten, dunklen und windstillen Wetterverhältnissen selbst benötigen. Die Strompreise für den Im- und Export finden Sie nach Ländern aufgeschlüsselt hier. Gehen Sie mit der Maus mal über die diversen Bereichen und schauen Sie sich mal an, wie Strompreise aussehen, wenn Frankreich oder die Schweiz Strom nach Deutschland exportieren oder aus Deutschland importieren. Erkennen Sie ein Muster?

Die Detailzahlen zur Stromerzeugung der letzten 10 Tage des Jahres 2019 finden Sie in dieser Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart.

Die Tagesanalysen

Sonntag, 22.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 52,14 Prozent

Der bedarfsarme Sonntag weist eine recht ordentliche = über dem Durchschnitt liegende, gleichmäßige Windstromerzeugung auf. Die kleine Winddelle über Tag wird durch Sonnenstrom ausgeglichen. Insgesamt ein ruhiger Tag mit niedrigen bis knapp unter der 40 € pro MWh Grenze liegenden Strompreisen. Für die konventionellen Stromerzeuger ist es heute gut möglich, den Strom an die volatile Stromerzeugung anzupassen.

Montag, 23.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 60,00 Prozent

Der erste Werktag der Woche zeigt im Prinzip das gleiche Bild wie der Sonntag. Etwas mehr Bedarf – es ist die Weihnachtswoche -, aber auch etwas mehr Windstromerzeugung. Die konventionellen Stromerzeuger können sich wieder gut anpassen. Dennoch ist in der Nacht, dem frühen Morgen zu viel Strom im Markt. Der muss zum Teil mit Bonus verschenkt werden. Dem Wind ist es gleich, ob Strom benötigt wird oder nicht. Und einfach mal so auf gut Glück die konventionelle Stromerzeugung runterfahren? Besser nicht, oder? Über Tag erholen sich die Preise.

Dienstag, 24.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 56,78 Prozent

Der Heilige Abend: Wenig Strombedarf und eine zurückgehende Windstromerzeugung führen zu einem annähernd gleichen Im-/Exportbild wie am Montag. In der Nacht wird Strom mit Bonus verschenkt. Über Tag erholen sich die Preise. Die konventionellen Stromerzeuger erhöhen über Tag ihre Stromproduktion. Höchstpunkte sind jeweils der Mittag und der frühe Abend. Da, wo erfahrungsgemäß der meiste Strom des Tages benötigt wird.

Mittwoch, 25.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 48,04 Prozent

Der erste Weihnachtstag: Der Strombedarf sinkt. Die Windstromerzeugung onshore halbiert sich nahezu. Die konventionelle Stromerzeugung nimmt etwas zu. Dennoch ist die Stromversorgung Deutschlands auf Kante genäht. Wenn es so weitergeht, dann müssen die Konventionellen enorm zulegen. Oder …? Die Preise finden Sie hier.

Donnerstag, 26.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 36,17 Prozent

Der zweite Weihnachtstag: Es kam, wie es kommen musste. Die konventionelle Stromerzeugung verharrt auf dem bisherigen Niveau. Der Wind flaut hingegen ab. Fast Richtung Null. Ergebnis: Den ganzen Tag erzeugt Deutschland nicht genügend Strom, um den eigenen Bedarf zu decken. Folge: Strom muss importiert werden. Nun ist genügend Strom im Markt, so dass die Preise moderat sind. Vielleicht haben die konventionellen Stromerzeuger genau darauf spekuliert und von zusätzlicher Erzeugung abgesehen. Lesen Sie in diesem Zusammenhang: Hier klicken

Freitag, 27.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 32,69 Prozent

Wind- und Sonnenstromerzeugung verharren auf weiterhin niedrigem Niveau. Ab Mittag geht die Schere auseinander. Der Bedarf steigt, Wind und Sonnenstromerzeugung lassen nach. Die konventionelle Stromerzeugung zieht nicht genügend an. Jetzt muss Strom importiert werden, der teurer ist, als die Eigenerzeugung (Faustregel 40 € pro MWh) kosten würde. Locker verspekuliert. Von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Samstag, 28.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 34,26 Prozent

Auch heute bleibt es bei geringer Wind- und Sonnenstromerzeugung. Auch heute muss Strom importiert werden. Allerdings in der meisten Zeit recht günstig. Wobei der Preisaspekt nur die eine Seite der Medaille ist. Die andere ist die „CO2-Ersparnis“. Nicht selbst produzierter, sondern importierter Kohlestrom bringt null CO2 auf das CO2-Konto Deutschlands. Wobei man sagen muss, dass sehr oft auch CO2-freier Atomstrom und Strom aus Wasserkraft importiert wird.

Sonntag, 29.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 49,14 Prozent

Die windarme Zeit ist vorbei! Die Stromversorgung durch die erneuerbaren Energieträger Wind- und Sonnenkraft zieht an. Fast den ganzen Tag – Ausnahme ganz früher Morgen – wird Strom exportiert. Zu nicht auskömmlichen Preisen.

Montag, 30.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 61,22 Prozent

Die Stromerzeugung durch Wind- und Sonnenkraft schlägt heute Kapriolen. Kurz vor Jahresende werden die konventionellen Stromerzeuger noch mal richtig gefordert. Bei allem guten Willen. Eine den Strompreis „schonende“ Nachführung ist kaum möglich. So ist den ganzen Tag zu viel Strom im Markt. Deutschland gibt ihn billig ab. Meistens unter 30 € pro MWh. 

Dienstag, 31.12.2019: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 52,42 Prozent

Schockschwerenot: Der letzte Tag des Jahres 2019 wartet mit einem unerwarteten (?) Abfall der Wind- und Sonnenstromerzeugung ab 6:00 Uhr auf. Deutschland rutscht ab 16:00 Uhr in eine Stromunterversorgung. Diese wird durch Stromimporte bei Preisen mit bis zu knapp 48 € pro MWh ausgeglichen. Kommt es gleich zum Jahresanfang 2020 zu einer Flaute?

Selbstverständlich wird 2020 die Kolumne „Woher kommt der Strom?“ weitergeführt. Nächste Woche, am 12.1.2020, werden grundsätzliche Aspekte der Analysen erläutert und Verbesserungen der Anschaulichkeit vorgestellt. Am 19.1.2020 werden die Tagesanalysen der ersten und zweiten Woche = 1.1.2020 bis 11.1.2020 erscheinen. Die um eine Woche verzögerte Analyse bleibt notwendig, damit die verwendeten Werte der Energy-Charts vollständig und im möglichen Rahmen verlässlich sind. Sie kennen das aus der Vergangenheit.

Die ersten Gesamtdaten zur Stromerzeugung des Jahres 2019

Der BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. hat bereits eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Stromerzeugungsdaten herausgegeben. Die Daten des Dokuments (Stand 12.12.2019) sind zwar in geringem Umfang hochgerechnet. Dennoch ergeben sich bereits einige wichtige Ergebnisse (Abbildung, bitte unbedingt anklicken, es öffnen sich alle weitere Abbildungen). Beachten Sie bitte, dass es sich um die Bruttodaten der Stromerzeugung Deutschlands handelt, und dass die Nettostromerzeugung beim BDEW anders definiert wird als beim Fraunhofer ISE (Abbildung 1), dessen Daten in dieser Kolumne analysiert werden. Die Differenz der Bruttostromerzeugung BDEW und Nettostromerzeugung Fraunhofer ISE beträgt etwa 90 TWh (Vergleiche Abbildung und Abbildung 2).

Es fällt auf, dass die Stromerzeugung, und damit wohl auch der Strombedarf 2019 gesunken ist. Eine weiterführende Analyse wird im Verlauf der nächsten Wochen geliefert. Dann, wenn die Zahlen einigermaßen verlässlich vorliegen, weitere Recherchen erfolgt und Gespräche mit Experten geführt wurden. Ich möchte nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass die vorliegenden Werte auch im Nachhinein von der Wertegebern geändert/korrigiert werden (können). Eins ist allerdings sicher. Deutschland hat im Jahr 2019 aus Frankreich die Strommenge importiert (Abbildung 3), die ein Kernkraftwerk (KKW) bereitstellt. Im Jahr 2020 wird es wohl noch mehr Strom werden, der aus Frankreich importiert werden wird. Das KKW Philippsburg 2 wurde zum 1.1.2020 vom Netz genommen. Damit fehlen 11 TWh CO2-freier Strom in Baden-Württemberg.

Dass darin ein gewisser Widerspruch zur angeblich die Welt rettenden Klimapolitik der Bundesregierung und ihrer ideologisch-fanatischen Unterstützer liegt, merkt mittlerweile auch der ein oder andere Kommentator, der im öffentlich-rechtlichen Rundfunk seine Meinung verbreiten darf. Hören Sie sich an, was Burkhard Ewert, stellvertretender Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung, am 4.1.2019 im Deutschlandfunk zu sagen hat (Abbildung 4). Es hat den Anschein, dass die Diskussion über den Einsatz von Kernkraft in Deutschland etwas an Fahrt gewinnen wird. Was auch Zeit wird. Denn Ende 2022 – in knapp zwei Jahren, was so gut wie „nichts“ ist – sollen Neckarwestheim (Abbildung 5), das letzte Kernkraftwerk in Baden-Württemberg, Gundremmingen C (Bayern) und Grohnde (Niedersachsen) vom Netz gehen (Abbildung 6). Damit verzichtet Deutschland auf weitere 34 TWh CO2-freien Strom pro Jahr. Allein um diese Strommenge im Durchschnitt auszugleichen, wären über 5.000 Windkraftanlagen à 3 MW Nennleistung nötig (Abbildung 7). Es wird weiteres wertvolles Vermögen vernichtet.

Brief eines Ingenieurs

Wie wertvoll und nutzbringend ein Kernkraftwerk, wie unsinnig dessen Abschaltung ist, davon verschafft der Brief eines Ingenieurs aus Baden-Württemberg einen Eindruck, den ich hier mit dessen Zustimmung veröffentliche:

Sehr geehrter Herr Stobbe,

ich teile Ihre Bedenken bezüglich der Energiewende und der daraus resultierenden Versorgungssicherheit.

Ich bin schon seit Teenager-Zeiten am Thema Stromversorgung interessiert und nutze selbst auf Urlaubsreisen die Gelegenheit, entsprechende Infrastruktur zu besichtigen und mich vor Ort zu informieren. So stand ich zum Beispiel schon in den 80-er Jahren als Student im Zuge einer Tour auf dem Whisky-Trail in Schottland direkt auf dem Reaktordeckel im damaligen Kernkraftwerk Dounreay, einem der wenigen so genannten Brutreaktoren.

In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen von einem Besuch im Kernkraftwerk Neckarwestheim (Baden-Württemberg) berichten. Der Betreiber EnBW hatte Anfang 2019 für diese Besichtigungen anlässlich der herannahenden offiziellen Abschaltung in einer Kundenzeitschrift geworben („letzte Gelegenheit“). Laut Aussage einer Mitarbeiterin haben sich entgegen der Erwartungen knapp über 1000 Bürger für solch eine Tour beworben. Kalkuliert wurde wohl mit lediglich 200.

Wie dem auch sein: Anfang Dezember durfte ich dann für insgesamt etwas über drei Stunden auf das AKW-Gelände, inkl. Maschinenhaus und Containment (Sicherheitsbehälter). Begonnen wurde die Tour im Info-Center mit einer 45-minütigen PowerPoint-Einführung, dann ging es zu Fuß in den „gesicherten“ Bereich. Interessanterweise wurde die gesamte Info-Veranstaltung samt Tour von ausschließlich weiblichem Personal durchgeführt. Erwartet hatte ich das genaue Gegenteil, ist doch Nuklearphysik und Ingenieurwesen nach wie vor eher Männerdomäne. Aber vielleicht ist das eine (durchaus geschickte) Marketing-Strategie des Betreibers. Die Damen haben jedenfalls einen super Job gemacht.

Hier ein paar für mich interessante Erkenntnisse:

# Aus Sicht eines im Bereich der IT-Industrie tätigen Ingenieurs ist so ein AKW im Großen und Ganzen eher „Low-Tech“. Super solider deutscher Maschinenbau und erstklassig robuste Elektrotechnik. Anhand der zahlreichen Typschilder ließ sich erkennen, dass viele große deutsche Konzerne am Bau in den 80er Jahren beteiligt waren: Siemens, Gutehoffnungshütte u.a.

# Alles wirkte äußerst solide und überdimensioniert, war exzellent beschriftet und ggf. zusätzlich farblich markiert. So gibt es zum Beispiel vier Notstromdiesel auf dem Gelände und ein weiteres mobiles Aggregat auf einem geländegängigen Tieflader einige km entfernt vom Kraftwerk, fahrbereit abgestellt in einer bombensicheren Garage.

# Die gesamte Anlage war sehr sauber. Insbesondere innerhalb des Containments hätte man überall vom Boden essen können. Eigentlich wirkte vieles wie neu. Das hat vermutlich auch damit zu tun, dass wie in der Luftfahrt üblich Bauteile regelmäßig getauscht werden.

# Obwohl alle wissen, dass spätestens 2022 abgeschaltet wird, laufen die zyklischen Erneuerungsarbeiten regulär weiter. Wenn das AKW dann demnächst abgeschaltet wird, wird teils fabrikneues Material entsorgt werden…

# Das AKW lief zum Besuchszeitpunkt unter Volllast: Knapp 1450 MW.

Eigentlich alles recht unspektakulär: Im Reaktorbehälter „brodelt“ im Verborgenen etwas – und heraus kommt knapp 400 Grad heißer Dampf unter Hochdruck, der dann, wie in jedem anderen thermischen Kraftwerk auch, die Turbine im Maschinenhaus antreibt. Dabei wird keinerlei CO2 produziert. Null Komma null CO2!

# Die aus Russland bezogenen Brennelemente, die grob geschätzt ungefähr das Volumen von einem halben Seefracht-Container haben, reichen im Prinzip fünf Jahre für die „Befeuerung“ des Wärme erzeugenden Kernprozesses. Ein Kohlekraftwerk benötigt für die gleiche Ausgangs-Leistung täglich ca. 100 Eisenbahn-Güterwaggons Kohle. Täglich!

# Das Kraftwerk versorgt knapp eine Million Haushalte im Raum Heilbronn und Stuttgart zzgl. diverser Industriekunden. 24/7, 365 Tage im Jahr seit 30 Jahren, nur durch die regelmäßigen geplanten Revisionen unterbrochen.

# Die drei größten Stromkunden seit Inbetriebnahme: 1. Audi, 2. Daimler, 3. Porsche. Alles Perlen unserer Industrie…

# Das gesamte Personal schien überaus hoch qualifiziert zu sein. Wir durften auch in den Leitstand blicken: Schichtführer – entweder studierter Maschinenbauer oder Elektrotechniker jeweils mit 3 Jahren Zusatzausbildung zum Beispiel in der Kraftwerksschule in Essen/NRW. Alle anderen im Leitstand ebenfalls hoch qualifiziert. Das gesamte Leitstand-Personal muss – wie die Piloten von Verkehrsflugzeugen – regelmäßig zu Simulator-Schulungen nach Essen.

# Nach dem Reaktorunfall in Fukuschima musste das AKW aufwändig „Tsunami-sicher“ umgebaut werden. Schließlich könnte jederzeit solch eine Monsterwelle den Neckar hoch kommen…

# Auf meine Frage, wie lange das Kraftwerk denn noch laufen könnte, wenn man es nicht gemäß politischer Entscheidung demnächst abschalten würde, lautete die Antwort: „Im Prinzip: Unendlich.“ 10-20 Jahre mindestens bei weiterhin moderaten Wartungskosten.

# Nach dem offiziellen Ende der informativen Veranstaltung wurde von den Mitarbeitern (im kleinen Kreis/betont inoffiziell) noch die Warnung ausgesprochen, dass mit dem Abschalten der AKWs in Philippsburg und Neckarwestheim eine massive Stromlücke in Baden-Württemberg entstehen würde und aktuell eigentlich „keiner wisse, wo der Strom herkommen soll.“

Auf der Heimfahrt musste ich denken:

Was ist das für ein Irrenhaus hier in diesem Land. Da steht eine voll funktionsfähige, Milliarden teure Infrastruktur, die seit 30 Jahren zuverlässig arbeitet, mit einer top qualifizierten und erfahrenen Bedienmannschaft – und wir schalten das einfach mal so aus Lust und Laune ab, um das Weltklima zu retten. Um dann zur Kompensation Atomstrom aus dem nahen Ausland zu kaufen…

Unglaublich.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Ing. XXX *)

*) Name bekannt, aber auf Wunsch des Lesers ohne Namensnennung

Ich habe mit dem Mann ein ausführliches Telefonat geführt. Er sagte mir, dass er noch schulpflichtige Kinder habe, und er womöglich mit „Konsequenzen“ rechnen müsse, wenn der Brief mit Namensnennung veröffentlicht würde. Das ist neben der Vernichtung von gigantischen Vermögenswerten und dem Konterkarieren einer CO2-reduzierenden Energiepolitik der eigentliche Skandal. Das offene, freie und für Kritik offene Deutschland, das ich kenne, hat sich bereits abgeschafft.

Ordnen Sie Deutschlands CO2-Ausstoß in den Weltmaßstab ein. Zum interaktiven CO2-Rechner: Hier klicken. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier auf Rüdiger Stobbes Blog Mediagnose.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über drei Jahren den Politikblog  www.mediagnose.de.

Zuerst erschienen bei der Achse des Guten; mit freundlicher Genehmigung.

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66 Kommentare

  1. Rudi Tarantik
    17. JANUAR 2020 UM 10:10
    Ach Herr Pesch, Sie müssen nicht immer die Spitzen- und Mittellastkraftwerke ausblenden. Auch wird es weiterhin die BHKW geben und diese vermehrt stromgeführt. Aber darum ging es gar nicht, es ging um die durch Solarenergie reduzierte Mittagsspitzenlast, bzw. Tagesspitzenlast. Das ist nicht die Welt, wie bereits gesagt, reduziert aber die Gesamtmenge der Spitzenlastkraftwerke, und wenn es nur 10 GW sind, es reduziert die Gesamtkosten dann doch beachtlich. Tausend kleine Lösungen führen zum Ziel. Immer dieses unnötige Weltuntergangsgedöns.
    /////
    Sehen Sie das Oxymoron in Ihren Ausführungen? Oder muss ich es Ihnen zeigen?
    Daneben, die Mittellast wird durch Steinkohlekraftwerke bedient, die stehen aber auch auf der Abschaltliste. Stromgeführte BHKW sind gar nicht vorhanden in der Zahl wie man sie benötigte um den Kohleausstieg zu kompensieren; sie sind schlicht in der Breite nicht wirtschaftlich (Nur in Nischenanwendungen mit kontinuierlicher Wärmesenke).Aber Wirtschaftlichkeit ist eh kein Argument bei der „Energiewende“. Wer bei den grossen Zusammenhängen versagt sucht eben sein Glück bei den tausend kleinen Lösungen, hat aber noch nie funktioniert. Wie gesagt, halten Sie die Säcke bereit um das Licht in’s Rathaus zu tragen, tausend kleine Säcke ersetzen sicher ein Kohlekraftwerk….

    • Na ja, die Abschaltliste geht bis 2038. In 18 Jahren kann also noch eine ganze Menge passieren. Ich vertraue schlicht auf das Können der jungen Ingenieure. Ein Ingenieur ist da um technische Lösungen zu finden. Wer immer nur jammert, “ es geht nicht“ das ist kein Ingenieur, maximal ein Dampflokomotiventechniker.
      Aber es ging um die durch Solarenergie reduzierte Mittagsspitze.

      • „Na ja, die Abschaltliste geht bis 2038. In 18 Jahren kann also noch eine ganze Menge passieren.“

        z.B.
        Jedes Jahr +4GW PV = +72GW PV-Leistung gesamt 120GW PV-Leistung ende 2038.
        Jedes Jahr +5GW PV = +90GW PV-Leistung gesamt 138GW PV-Leistung ende 2038.

        Es gibt ja nicht nur PV bei den „erneuerbaren“.

      • Hr. Tarantik, das Können der Ingenieure kommt mit der Berufserfahrung. Ein Ingenieur achtet berufsbedingt sehr auf die Grenzen des Machbaren und auf die Toleranzen, was Sie als Nicht-Ingenieur natürlich nicht wissen können und durch eine Art Ingenieurs-Romantik ersetzen wollen. Eine magere Basis für die nächsten 18 Jahre… Und lassen Sie sich noch sagen, ein Ingenieur, der die Machbarkeit einigermaßen im Griff hat, ist nicht mehr jung. Aber, nebenbei bemerkt, was heißt schon jung, wenn jeder über 80 Jahre alt wird?

      • „Hoffen auf die Zukunft“, also erschöpft sich Ihre Planung auf den Wunderglauben, ermöglicht durch „junge Ingenieure“. Schön dass Sie auch wissen „wozu ein Ingenieur da ist“, vor allem die jungen… Ihre Argumentation entspricht der des Eunuchen, er weiß wie es geht, kann es aber nicht! Von daher gehören Sie zu der Kathegorie Menschen die genau wissen was andere leisten können müssen um die eigenen Vorstellungen umzusetzen. Wie gesagt, halten Sie schon einmal die Säcke bereit, zum Licht tragen, Sie werden Sie brauchen…..

        • Nun, es wird doch nicht allzu schwer sein, in den nächsten 18 Jahren ca. 15 GW Gaskraftwerke und ca. 15 GW BHKW zuzubauen. Niemand wird sich aufregen, wenn 5-7 GW der jüngsten und effizientesten Kohlekraftwerke noch für einige Jahre in Reserve gehalten werden um an vielleicht 3 Tagen im Jahre eventuell zur Verfügung zu stehen. Wieviele Gaskraftwerke stehen denn jetzt unnötig ungenutzt in der Reserve. Zu viele, weil es zu viele Überkapazitäten gibt, die dann allerdings bis 2025 abgebaut sein werden. Also keine Panik, kein mittelalterliches Denken und auch mal nach Italien schauen, wie die dort ohne KKW und wenig Kohlekraftwerke zurechtkommen.

          • Irgendwie kann ich ihnen intellektuell nicht ganz folgen. Einerseits erklären sie, dass viele Gaskraftwerke unnötig ungenutzt in der Reserve stehen, die in 5 Jahren abgebaut sein werden, andrerseits wollen sie in 18 Jahren 15 GW Gaskraftwerke bauen. Ein simples Gemüt wie ich würde da wahrscheinlich die bestehenden Gaskraftwerke einfach stehen lassen.
            Dafür wollen sie Kohlekraftwerke für vielleicht 3(!) Tage im Jahr in Reserve halten. Haben sie auch nur die geringste Vorstellung, wie lange es dauert, ein Kohlekraftwerk hochzufahren? Haben sie auch nur die geringste Vorstellung, was es kostet, ein Kohlekraftwerk die restlichen 362 Tage betriebsbereit zu halten? Es gibt da noch einiges mehr als die reinen Brennstoffkosten. Ist nicht ganz so einfach, wie ihren PkW starten.
            Vielleicht können sie ihre Gedanken so formulieren, dass ein einfacher Techniker wie ich auch versteht, was sie eigentlich wollen, außer dass der Strompreis weiter in ungeahnte Höhen steigt.

          • @ Martin Pecka
            Überlegen Sie doch einfach, wie Sie 60-70 GW gesicherte Leistung am preisgünstigsten darstellen können, wenn diese nur an wenigen Tagen im Winter werktags benötigt werden. Kernkraft und Braunkohle gibt es dann lt. Ausstiegsgesetz bis 2038 nicht mehr, weil Grundlast nicht in das neue System paßt. Niemand braucht mehr Grundlast bei stark schwankender Erzeugung. Batteriespeicher werden nur die Spitzenlast abdecken, weil sie ansonsten definitiv zu teuer sind.
            28 GW Gaskraftwerke konnte man sich bisher auch schon ohne Probleme leisten. Diese sind heute nur zu weniger als 20% ausgelastet, werden aber in Zukunft dringend benötigt. Irgend jemand mußte ja früher auch die Mittagsspitze abdecken, die jetzt durch die Sonne ziemlich passend geliefert wird.
            Und schauen Sie doch einfach mal nach Italien, wie dort ohne KKW und wenig Kohle der Strom erzeugt wird. Was die können, das können Sie doch wohl auch.

          • @Rudi Tarantik
            Tut mir leid, ich verstehe noch immer nicht, worauf sie eigentlich hinaus wollen. Ich bleibe ständig hängen bei: bis 2025 sollen die Gaskraftwerke abgebaut und bis 2038 wieder zugebaut sein.
            Lassen wir’s, ich bin zu einfältig.

          • Herr Tarantik,

            endlich hat der Irrsinn einen neuen Namen.

            „Kernkraft und Braunkohle gibt es dann lt. Ausstiegsgesetz bis 2038 nicht mehr, weil Grundlast nicht in das neue System paßt. Niemand braucht mehr Grundlast bei stark schwankender Erzeugung. Batteriespeicher werden nur die Spitzenlast abdecken, weil sie ansonsten definitiv zu teuer sind.“

            Wir brauchen keine Grundlast mehr????
            xxxxxx

            Mehr ist dazu nicht mehr zu sagen!

            Sie haben eine Grundlast und die muessen sie bedienen! Schaffen sie die Grundlast ab, werden alle Schreckensszenarien der Energiewende wahr!

            Sie sollten aufhoeren sich selbst zu beluegen. Sie haben keine Ahnung.

            Die Last braucht keiner mehr. Irrsinn! Tarantik!

  2. von Rüdiger Stobbe
    „Jetzt muss Strom importiert werden, der teurer ist, als die Eigenerzeugung (Faustregel 40 € pro MWh)“

    Ist das Machbar?

    Nach Angaben der Emissionshandelsstelle stieg der Durchschnittspreis pro Tonne Zertifikat im Jahr 2019 auf 24,65 Euro.

    1 MWh Strom aus der Braunkohle, da kosten nur die CO2 Zertifikate bereits ca. 23 € pro MWh, das klappt nicht da das kWh für 40 pro MWh zu erzeugen.

  3. „Jetzt muss Strom importiert werden, der teurer ist, als die Eigenerzeugung (Faustregel 40 € pro MWh)“

    Mir dünkt, dem Herr fehlt etwas der ökonomische Durchblick.
    Wenn Braunkohlestrom Gestehungskosten von etwa 45,9–79,8 €/MWh hat, sind 48 € für eine MWh importierten Strom immer noch billiger, als dafür ein Braun- geschweige denn Steinkohlekraftwerk hochzufahren.
    Die Importe haben nichts mit Kraftwerksmangel zu tun, sondern sind rein ökonomischer Natur.

    Zur Spitzenlast um 18 Uhr am letzten Tag des Jahres, waren immer noch 14 GW durch Gas, 17 GW durch Steinkohle und 9 GW durch Braunkohle abrufbar. Also, wo war da der Mangel?

    • Mangel entstand im Winter immer nur tagsüber. Heute liefert allein die Wintersonne zur Mittagszeit genau die Menge an Strom, die früher die Pumpspeicherwerke liefern mußten. Letztere können nun für die Abendspitze voll verwendet werden. Der Bedarf tagsüber wird also sinken und somit der Engpaß-Spitzenbedarf. Ist nicht die Welt, verhindert aber extreme Preisspitzen und vermindert den Bedarf an Reservekraftwerken.

      • „Wir haben immer Wintersonne und das mindert den Bedarf an Reservekraftwerken.“
        Ungeachtet der Tatsache, dass alles nicht stimmt: Auch, wenn die Reservekraftwerke dadurch weniger belastet würden, gäbe es keine Möglichkeit auf diese zu verzichten. Ihre Argumente stützen sich auf Wunschvorstellungen.

        • „nicht verzichten“ es vermindert den Bedarf an Reservekraftwerken.
          Also einfach ein paar weniger und die Versorgungssicherheit ist genauso gewährleistet. Entscheidend für die Anzahl der Reservekraftwerke ist der erwartete Spitzenwert (es gibt nur einen Maximalwert an nur einem Tag im Jahr / Mittags/Abends und nur werktags im Winter!) und wenn dieser Spitzenwert reduziert werden kann, dann bedarf es eben logischerweise weniger Reservekraftwerke. Wenn das die Netzagentur verstanden hat, dann verstehen Sie das sicherlich auch.

          • Gewöhnen Sie sich mal Ihren schnodderigen Ton ab, Sie Ekelpaket!
            Alles, was Sie hier an Grünschleim verschmieren, verschwindet sofort ohne die Eingriffe in den Markt.

          • Nehmen wir als Beispiel den 24. Januar 2019. Der typische Engpasstag. Wenn dieser Tag gut versorgt werden kann, dann sind alle anderen Tage immer problemloser zu bewältigen. Dieser winterliche Werktag war eiskalt und Sonne und Wind lieferten am wenigsten. An einem solchen Tag hätten früher die Pumpspeicherkraftwerke ca. 5 GW der mittäglichen Spitze abgedeckt. Heute aber decken Sonne, Wind und Pumpspeicher ca. 10 GW der Tagesspitze ab. Siehe energy-charts: https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=all-sources&year=2019&month=1
            Und europaweit sieht die Sache noch besser aus, da südlich von Bordeaux, Davos und Kärnten an solchen Tagen immer deutlich mehr Sonne scheint. Da braucht dann niemand mehr unseren Braunkohlestrom.

          • Ach Herr Tarantik, mit Zahlen haben Sie es ja nicht so. Macht aber nichts…
            Also, am 24.01.2019 lag die Lastspitze nicht am Mittag sondern um 18:00 Uhr und stellte sich wie folgt dar:
            Netzlast: 81,73 GW
            PV: 0 GW
            Wind onshore: 0,8 GW
            Wind offshore: 0,7 GW
            Es waren zu dem Zeitpunkt noch 9,5 GW KKW am Netz, die fallen ja in den nächsten Jahren weg. Zu dem betrug der Import zu dem Zeitpunkt 3 GW.
            Die Stromlücke kommt, aber Leute wie Sie werden dann das Licht in Säcken in das Rathaus tragen, gel…
            https://www.welt.de/wirtschaft/article205011562/Blackout-Die-Stromluecke-kommt-spaeter-dafuer-aber-schlimmer.html

      • Heute liefert allein die Wintersonne zur Mittagszeit genau die Menge an Strom, die früher die Pumpspeicherwerke liefern mußten.
        ////
        Nicht mußten, Herr Tarantik, aber ich glaube es macht keinen Sinn Ihnen das erklären zu wollen. Macht aber nichts….

        • Zu Ihren Zahlen: Die Mittagsspitze wird durch die Sonne abgedeckt. Es bleibt also die gesamte Pumpspeicherleistung für die Abendspitze übrig. Es kann also jetzt mehr über den ganzen Tag abgedeckt werden als früher nur mit den Pumpspeicherkraftwerken.
          Man sieht dies sehr genau in den Energy-Charts, wenn man sich nur Sonne, Wind und Pumpspeicher anzeigen läßt. Super Tool, da sieht man sofort das Ergebnis und muß nicht mühsam nachrechnen.

          • Ach Herr Tarantik, ja, die PSW werden in den Energy-Charts zu den Erzeugern gezählt, sind aber streng physikalisch gesehen Energiesenken. Das war bisher kein Problem, da die Grundlastkraftwerke immer in den Nachtstunden die benötigte Pumpenleistung bereitstellten. Das ist in Zukunft aber nicht mehr garantiert, da genau diese Kraftwerke abgeschaltet werden. Somit stehen die PSW nicht mehr uneingeschränkt planbar zur Verfügung. Resultat, mit 100% Sicherheit werden Situationen auftreten bei denen weder Sonne, noch Wind noch (leere) PSW die Stromlücke füllen können. Wie gesagt, schaffen Sie sich schon einmal genügend Säcke an um dann den Strom in’s Rathaus zu tragen….

          • Ach Herr Pesch, Sie müssen nicht immer die Spitzen- und Mittellastkraftwerke ausblenden. Auch wird es weiterhin die BHKW geben und diese vermehrt stromgeführt. Aber darum ging es gar nicht, es ging um die durch Solarenergie reduzierte Mittagsspitzenlast, bzw. Tagesspitzenlast. Das ist nicht die Welt, wie bereits gesagt, reduziert aber die Gesamtmenge der Spitzenlastkraftwerke, und wenn es nur 10 GW sind, es reduziert die Gesamtkosten dann doch beachtlich. Tausend kleine Lösungen führen zum Ziel. Immer dieses unnötige Weltuntergangsgedöns.

          • Tarantik,
            Sie haben natürlich Recht, wenn wir heute bereits 14GW in den Mittagsspitze in Januar finden bei 48GW Solarleistung das bei 150GW Solarleistung dann auch mal 42GW in den Mittagsspitze in Januar kommen ist ja kein Geheimnis.
            Das vor allem konventionelle Kraftwerke die Leistung reduzieren ist auch kein Geheimnis da die vom MWh Preis einfach zu teuer sind.

    • Herr Schrage,

      da sind immer noch 40 GW „Fossile“ an der Produktion beteiligt. Tut ihnen das nicht weh?
      Sollte man nicht doch lieber dem CO2 zu liebe auf Kernkraft setzen?

      Sie wissen doch, das Windkraft und Solar aufgrund der hohen Schwankungen in der Erzeugungsleistung nicht grundlastfaehig sind.
      Nur leider kann man Windkraft und Sonne auch nicht fuer die Spitzenabdeckung nehmen, man weiss ja zumindestens beim Wind nicht wirklich ob er dann da ist wenn man ihn braucht.
      Bei der Sonne kennt man den Sonnenstand und Nachtabschaltung der Erzeuger ist ja keine Grundlast, und Mittags nicht Spitzenlast.

      Und Kohlekraftwerke sollte man nicht hoch und runterfahre, die sollten einfach durchlaufen.

      • Neue Kernkraft ist viel zu teuer, hat endlos lange Bauzeiten, ist viel zu unflexibel, niemand will die Entsorgungskosten tragen und steht im Sommer still, weil zu viel Sonne scheint und zu wenig Kühlwasser vorhanden ist.

        • Der Preis sollte bei der CO2 Vermeidung keine Rolle spielen.

          Wenn man jedoch bei der Energieversorgung auf Versorgungssicherheit setzten will, braucht man eine entsprechen grundlastfaehige Energieproduktion. Diese ist mit Solar- und Windkraft nicht gegeben.

          Was sie als unflexible bezeichnen, ist das was Kernkraft Grundlastfaehig macht.

          Die Kosten fuer die Energiewende will auch keiner tragen, wird aber trotzdem staatlich auferlegt. Das beweist, das man den Willen nicht braucht, wenn es durch Zwang geht.

          Der Grund warum thermische Kraftwerke im Sommer abschalten muessen, ist eine Umweltschutzmassnahme, weil es Auflagen gibt, das die Kuehlwaesser ueber einer bestimmten Temperatur nicht wieder in die Fluesse geleitet werden duerfen.
          Dafuer gibt es technische Loesungen, die machbar und auch bezahlbar sind.

          Haben sie einen Link ueber den einen oder anderen Fall, wo zu wenig Kuehlwasser zur Abschaltung gefuehrt hat? In Deutschland bitte.

          • In Frankreich ja
            Wegen der Hitzewelle und der zu hohen Wassertemperaturen in der Rhone und der Garonne musste der staatliche Energieversorger EDF 6 Atomkraftwerke vom Netz nehmen 2019.
            Das entspricht knapp zehn Prozent seiner Erzeugungskapazitäten.

    • Sehr geehrte Herr Schrage, warum so bissig? Meine Aussage bezieht sich auf eine Faustregel, die ich aus dem Bericht eines Kraftwerk-Insiders abgeleitet habe. „Bei Gas und Steinkohle dürfte ein (Börsen-)Strompreis von 25 €/MWh für die allermeisten Kraftwerke nicht mehr ausreichen. Ab 40-45 € könnten viele wieder im Preis sein (das hängt stark vom Anlagenwirkungsgrad, von den momentanen Brennstoffkosten und dem Preis für CO2-Zertifikate ab). Wenn der Preis nun aber sehr volatil ist und zu oft unter den Erzeugungskosten liegt, bleiben die Kraftwerke halt einfach außer Betrieb. Je länger aber ein solcher Kraftwerksblock steht, desto kälter ist die Anlage, desto länger dauert eine Anfahrt und desto teurer wird ein Start – dies noch on top.“ Quelle: https://www.achgut.com/artikel/ein_kraftwerk_insider_berichtet_die_einschlaege_haeufen_sich Wenn Sie nun hingehen und die Ausgangslage verändern, kann man das machen. Dennoch bleibt die Aussage ganz oben richtig. Die Beurteilung des Sachverhalts ist eine andere. Die können Sie gerne vornehmen. Aber bitte in höflicher Form.

      • Entschuldigen Sie.
        Es war nicht ersichtlich, woher dieser Wert kommen soll und wirkte auf mich eher wie eine lose Behauptung um 48€/MWh möglichst teuer und unrentable wirken zu lassen. Die Ausssage “ Die konventionelle Stromerzeugung zieht nicht genügend an. Jetzt muss Strom importiert werden,“ empfand ich ebenfalls als irreführend, da Strom nicht importiert werden „musste“. Man hat es getan, weil es günstiger war, nicht, weil man keine Kapazitäten mehr hatte. Leider finden sich viele Artikel bei EIKE, die sehr suggestiv argumentieren.

        Zudem frage ich mich, wie überhaupt der Strompreis so niedrig sein kann, wenn die Gestehungskosten für die meisten Kraftwerkstypen weitaus höher sein sollen, als sie bei 40€/Mh rentabel wären. (Siehe z.B. Wikipediaeintrag Stromgestehungskosten)

        @Werner Schulz
        Sagen wir es so, hätten wir kompetente Politiker und nicht so einen diletantischen und lobbyverseuchten Sauhaufen, könnten wir bei der Energiewende bereits wesentlich weiter sein, mehr sichere Arbeitsplätze durch die EE, eine weitaus gerechtere Verteilung der Kosten haben und führend in KI, Batterietechnik und Elektromobilität sein. Stattdessen haben wir Leute wie Andi Scheuer, der so tief im Arsch der Autoindustrie steckt, dass selbst ein lobotomisierter Psychatrieinsasse den Braten riechen dürfte. Vielleicht ist das auch der Grund, warum er noch nicht weg vom Fenster ist…. er steckt einfach zu tief fest.
        Das solche Leute/Parteien nicht abgestraft werden, das tut mir weh.

        • Es tut mir leid, das sie emotional betroffen sind.
          Emotionen trueben immer den Verstand.

          Aber wenigstens verstehen Sie, das die Geldgier immer noch den Energiemarkt bewegt. Strom von woanders kaufen, wenn man selber noch Kapzitaeten hat, klingt nach schlecht reguliertem Energiemarkt. Leider verstaerkt sich dieser Effekt und die Moeglichkeit der Manipulation, wenn man unbestaendige Energieerzeuger wie Wind und Solar ins Netz laesst. Welcher Politiker kann da noch durchsehen, wenn staendig alles in Bewegung ist? Koennen sie das?

          Sie brauchen an der Stelle nicht emotional sein, weil sie ja selber Wind und Solar so toll finden.

          Ich finde es erstaunlich, dass sie nach all den Jahren, die Stromgestehungskosten nicht verstehen, aber sie verstehen sicherlich, dass die erfolgreiche Lobbyarbeit der Klimereligioesen die Stromgestehungskosten durcheinandergewuerfelt hat. Fuer den Verbraucher ist er aber nicht billiger geworden.

          Bitte tun sie mir noch ein Gefallen, wenn ihnen die derzeitige Politik nicht passt, akzeptieren sie doch wenigstens die demokratischen gewaehlten Verhaeltnisse oder engagieren sie sich alternativ.

          Die Gruenen werden wahrscheinlich von den Energiewendegewinnlern gelobbt.
          Ich faende das verwerflich. Sie nicht?

    • Die Strom- Gestehungskosten für Braunkohle- Kraftwerke sind niedriger. Sie wählen als Quelle eine Studie des Frauenhofer- Institutes von 2018 aus. Ich kann mir denken, dass gerade Frauenhofer die eingehenden Kostenfaktoren in bestimmten Richtungen bewertet, immerhin will man einen Vorteil der *Erneuerbaren* darstellen. (Die studie bezieht sich explizit auf Erneuerbare Energien)

      Der Punkt, warum die Stromgestehungskosten niedriger sein MÜSSEN, ist, dass in der Praxis die Erzeuger mit einen Mix aus bereits bestehenden und auch abgeschrieben Karftwerken arbeiten und die Studie sich auf „neue“ Kraftwerke bezieht. (zumindest ist das in Wikipedia so überschrieben (der User „Andol“ hat hier auch am Artikel mitgewirkt).

      Der zweite Punkt ist der, dass die Stromgestehungskosten der konv. Kraftwerke niedriger sein KÖNNTEN, wenn sie, wie dafür ursprünglich ausgelegt, möglichst wenig in Teillastbereichen gefahren werden könnten. Der weite Range (45,9–79,8 €/MWh) resultiert aus verschiedenen ANNAHMEN der Vollaststunden.

      Desweiteren sind in den in der Studie angebenen Kosten verschiedene ANNAHMEN für Co2- Zertifikatspreise enthalten, die die Strom- Gestehungskosten künstlich verteuern.

      @Rico Schrage; Zitat „Die Importe haben nichts mit Kraftwerksmangel zu tun, sondern sind rein ökonomischer Natur.“

      Naja. Ihre vorhergehenden und nachfolgenden Begründungen sind etwas abenteuerlich und auch nicht unbedingt von *ökonomischem Durchblick*, der dem Artikel- Autor Ihren Worten nach fehlt, geprägt: Im Wesentlichen entsteht das Dilemma dadurch, dass Sonne/Wind zwar Einspeisevorrang haben, aber zufällig liefern und nicht nach Netzbelastung (Verbrauch). Allerdings: Der Stromhandel (Börse) kann durchaus zu Disparitäten beitragen.

      • Die einschlägig bekannten Energiewender vertreten offensichtlich die Meinung daß konventionelle Kraftwerke neben dem Brennstoff keine weiteren Kosten haben. Also einfach mal abschalten wenn Wind und Sonne gnug liefern, dann entstehen auch keine Kosten.

    • Wenn 17GW durch Gas nach ihrem Dafürhalten dargestellt werden können, warum Herr Schrage wird dann nicht sofort Braun und Steinkohlekraftwerke abgeschaltet? Es könnten doch etwa 20% des BRD CO2-Ausstoß eingespart werden.

  4. Ich habe selbst einmal erlebt, und leider auch am eigenen Leib erfahren müssen, wie Deutschland, seine Städte und seine Industrie zerstört wurden. Wir hatten dies zwar einem verbrecherischen Regime zu verdanken, es warf uns aber mit unvorstellbarer Brutalität um um viele Jahrzehnte zurück.
    Die grünen Phantasten werden uns erneut in diesen Zustand versetzen, der einzige Unterschied ist, dass sie im Gegensatz zu den Nazis nicht innerhalb so kurzer Zeit so viele Menschenleben infolge kriegerischer Handlungen auf dem Gewissen haben werden.
    Aber wie viele Menschen werden mit dem Zusammenbruch unserer Wirtschaft in den nächsten Jahren, mit dem Verlust ihrer Arbeitsplätze, ihrer Existenzen nicht mehr fertig werden? Möglicherweise nicht überleben können?
    Wie tragfähig ist das grüne Gewissen?
    Der Wahnsinn muss gestoppt werden. Wer Grün wählt, muss wissen, was sein Gewissen aushält.
    Gerhard Schmid

    • Das Problem erlebe ich allgegenwärtig bei vielen wirklichen Grün-Wählern, denn die sind im Großteil alles andere als „gewissenlos“, sondern vielmehr von grandioser Naivität geprägt – und gleichzeitig mit dem naturwissenschaftlichen Verständnis eines Zweitklässlers ausgestattet. Sie glauben tatsächlich, Sie „retten den Planeten“ vor Überschwemmung oder wahlweise Verbrennung, wenn sie zur Arbeit 15 km mit dem Rad fahren und einen „Veggie-Day“ zelebrieren – und werden leider eben von den Leitmedien in dieser Haltung per Dauerbeschuss bestärkt. Ich finde diese (oftmals wirklich recht sympatischen Zeitgenossen) in den meisten Fällen in Lehrer-, Künstler- und Sozialberufskreisen, weitab der technischen Berufsgruppen. Und innerhalb dieser Berufssparten sind es hauptsächlich die Frauen, die auf diesen Zug aufspringen. Treffe ich zufällig einmal auf jemanden in dieser Klientel, der auch tatsächlich noch mit sich reden lässt – und ich unterhalte mich, respektvoll aber hart im Standpunkt, mit ihnen, so kommt hinterher oft: „Das hatte ich ja überhaupt nicht gewusst (z.B. Mittelalterliche Warmzeit, eisfreie Küsten Grönlands usw.)“.
      Doch diejenigen, die sich auch diesen Fakten und Tatsachen gegenüber verschließen (Augen und Ohren zu, dabei gleichzeitig „lalala“ singen), müssen sich langfristig durchaus auch Gewissenlosigkeit vorwerfen lassen.

  5. Es ist ja nicht so, dass nur die Kernkraft in Deutschland abgeschafft wird…es geht nach und nach auch den Kohlekraftwerke an den Kragen….und wäre das noch nicht genug Irrsinn, so folgen auch noch die Stilllegung von tausenden von Windkraft Anlagen…die ersten Subventionen laufen in der Windbranche aus..und viele Windmühlen leiden an Materialermüdung… Instandhaltung und Wartung rechnen sich bei einer in die Jahre gekommene Windkraft Anlage nicht Mehr

    • Von den Kosten einer bisher keineswegs technisch beherrschbaren endgültigen Entsorgung verbrauchter WKA erfährt Otto Normalverbraucher ja auch nichts. Die Lobby der WKA-Profiteure bleibt anonym und verschwiegen wie die Mafia.

  6. Ein Plakat „Tihange abschalten“ hinter dem Küchenfenster bewirkt mehr als alle technischen Argumente. Die geschürte Angst vor den „Atomstrahlen“ erschlägt alle Argumente. Es muss erst das Licht ausgehen ehe vielen ein Licht aufgeht….

  7. Was ich bei der Betrachtung der einzelnen Diagramme im Agorameter nicht verstehe:
    1.) Wieso wird Strom, der aktuell nicht benötigt wird, überhaupt abgenommen?
    2.) Warum findet das Prinzip des freien Marktes (Angebot/Nachfrage + Preisfindung) bei Wind/Solar keine Anwendung?

    Da wird wohl bei Wind/Solar die Leistung zum festen Preis voll ins Netz „geknallt“ und der Netzbetreiber kann schauen, wie er damit fertig wird.

    Da hat sich die Regierung von der Wind/Solar-Lobby wohl voll über den Tisch ziehen lassen, und jeder zahlt für diesen Irrsinn.

    Wäre es nicht viel effektiver, Angebote beim Stromanbieter einzuholen, nach dem Muster:
    „Wer kann konstant 1 GW für die nächsten 24 Stunden liefern?“ – Dann wird der Preis ausgehandelt.
    Das könnte man runterbrechen bis auf 1 kW die nächste Stunde.
    Das muss natürlich vollautomatisch ablaufen.

    Wind/Solar-Anbieter müssten dann natürlich Stromspeicher installieren. Aber das ist deren Problem. Bei Lieferausfällen wären dann Strafzahlungen fällig, da sich der Netzbetreiber um Ersatz kümmern muss, und dadurch zusätzliche Kosten entstehen.

    Das wäre echte freie Marktwirtschaft mit all ihren Vorteilen wie niedriger Strompreis und Versorgungs-Sicherheit.

    Dass die Wind/Solar-Branche davon nicht begeistert wäre, ist klar.

    Denn der aktuelle Irrsinn, wie er im diesem Fachbeitrag so schön beschrieben wird, ist natürlich für die Wind/Solar Strom-Anbieter zum Abzocken weit besser geeignet. Da liegt das Risiko aber voll beim Endverbraucher, der diese überhöhten Preise für den unzuverlässigen Flatterstrom auch noch voll bezahlen muss.

  8. Ungefähr so, wie der Ingenieur anonym Neckarwestheim beschreibt, habe ich vor etlichen Jahren Grafenrheinfeld erlebt: Alles in Ordnung, supersauber, quasi nagelneu. Jeden Sommer Abschaltung, Inspektion, turnusmäßiger Austausch diverser Bauteile. Ähnliche Erläuterungen zur Qualifizierung des Personals. Ein Jammer, wie solche Vermögenwerte, und damit meine ich auch das Fachwissen der Mitarbeiter, links-grünem Aberglauben geopfert werden!

    • @Frau Scharnowski
      Zu DDR-Zeiten war es mir „vergönnt“ („Kammer der Technik“), das KKW Rheinsberg bis hinein in die Schaltwarte besichtigen zu dürfen, nach der Wende besichtigte ich (auch „außer der Reihe“, weil alle Mitarbeiter äußerst freundlich…) Wasserkraftwerke bei den Ösis. In jedem dieser Kraftwerke konnte man „vom Boden“ essen, ist wohl „branchenüblich“.

      BTW: In Rheinsberg fragten Besucher nach den Gefahren, die vom Kraftwerk ausgehen. Die dortigen Techniker meinten, dass die allergrößte Gesundheitsgefahr von der Hülle des Reaktorgebäudes ausginge ….. Asbestzementplatten …

  9. Sehr guter Fachbeitrag, besonders plastisch beschrieben: „Die Tagesanalysen“ und der „Brief eines Ingenieurs“.

    Der Irrsinn hat eine Farbe, und die ist grün, aber in Wirklichkeit rot wie das Blut der vielen toten Vögel.
    Der Irrsinn hat eine Regierung, und die besteht aus den rot/grün-schwarzen Block-Parteien.
    Der Irrsinn hat einen Unterstützer, und das ist der gleichgeschaltete Mainstream-Journalist.

    Was bildet sich diese Bundesregierung eigentlich ein, den Wirtschaftsstandort so zu schädigen! Wieso wird der Wohlstand und die Sicherheit der Deutschen absichtlich vernichtet!

    Der Tag der Abrechnung wird kommen.

    Es muss wohl erst zu weiteren Katastrophen (Blackout + Todesfälle,,,) kommen,
    bis endlich vernünftige Parteien mit Sachverstand das alles korrigieren können.

  10. Für den ganzen Irrsinn der über Deutschland gekommen ist fehlen einem nur noch die Worte. Bin selbst Maschinenbau Ingenieur für Fördertechnik (studiert an der TU Dresden).

  11. Die Frage, warum alle die, die die „Erneuerbaren“ alternativen Stromgeneratoren aufgrund ihrer CO2 Vermeidung befuehrworten, nicht auch den Erhalt der Kernenergie fordern, ist berechtigt.

    Das sollte man gleich mal einfuehren wenn sich die Stemmers und Schrages mal wieder zu Wort melden.

    Hier habe ich es mal gemacht: https://www.eike-klima-energie.eu/2020/01/06/das-tagesspiegel-interview-mit-winfried-kretschmann-wieviel-dummheit-ist-eigentlich-noch-erlaubt/#comment-236508

    Die Antwort kommt sicher noch.

    Bei einer zuverlaessigen, CO2 freien Stromerzeugung sollte die Kernenergie ja ganz oben auf der Liste sein.

    • Herr Schulz,
      in 3 Jahren wird kein Atomkraftwerk in der BRD mehr am Netz sein. Selbst wenn zwischenzeitlich das Netz zusammenbricht wird sich daran nichts mehr ändern. Die Frage wird sein, wie dies kompensiert werden soll, oder besser woher.
      Es wird letztlich auf wo hinauslaufen – mit Abschaltungen. Dies ist ganz im Sinne grüner Weltenretter. Die fliegen dann einfach dorthin, wo gerade Strom ist.
      Vom Fraunhofer Institut wurde für Juni 2019 erstmals solar als größter Stromlieferant ausgewiesen. Was ja nichts anderes heißt,als dass es offenbar kaum Wind gab. Es ist deshalb ganz interessant sich auch diesen Zeitraum in der im Artikel verlinkten Import-Export Ansicht anzusehen.
      Und dann stellen wir uns mal Flaute im Winter vor – mit Kältewelle, über Frankreich und Mitteleuropa.
      Viele Grüsse
      S.Eulitz

      • Jo das stelle ich mir vor.

        Bin dann auch gespannt wie die Stemmers und Schrages dann reagieren.
        Dann wussten sie wieder nichts davon und alle anderen sind schuld.

        Zieht euch warm an, AHA!

  12. Was solls: Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos. Und das stammt, so wird gesagt, von Albert Einstein.
    Ist auch egal: Es stimmt.
    Wäre dem nicht so würden die Menschen in Deutschland sich gegen den Bau und den Betrieb nebst zwangsweiser Stromabnahme dieser schädlichen Dinger erfolgreich zur Wehr setzen. Aber die DEutschen sind blöd und das weiß die Kanzlerin und nutzt das als kommunistische Politikerin aus, so wie Ulbricht, Honecker und Hitler.

  13. Wenn ich bei schönem Wetter im Raum Heilbronn über Land fahre sehe gleichzeitig die Kühlwasserdampfwolken von Neckarwestheim (KKW) und Heilbronn (Kohle) in den Himmel steigen. Neben dem Kühlturm in Heilbronn steht zusätzlich die 250m hohe „Doppelauspuffanlage“ für meinen Elektro Smart. Teile unserer Eliten haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Gruss D. Sauerwald

      • Hallo, Hr. Göhring,

        Ich lade meinen EQ-Smart physisch mit Kohlestrom. Die „Doppelrohrauspuffanlage“ sind 2 direkt nebeneinander stehende 250m hohe Kamine neben dem Kohlekraftwerk, die in den Heilbronner Himmel ragen.

        Gruss D. Sauerwald

          • Hallo Hr. Göhring,

            um als Techniker aus der Praxis heraus mitreden zu können. Das Fahrzeug ist geleast (24 Monate). Generell würde ich ein E-Mobil niemals kaufen. Der wirklich einzige große Unterschied zu meinen Verbrennern ist die unmittelbare direkte und gummibandmässige Beschleunigung,

            Gruss D. Sauerwald

          • Warum soll Mann denn keine E-Smart haben?
            Ist doch ein cooles Auto zum Kurzstrecken-Pendeln sicher vollkommen ausreichend.
            Sie benutzen doch auch immer Strom von den Erneuerbaren wenn sie Licht einschalten! Gelle!

            Ich fahre seit Jahren elektrisch, mit der Bahn, und es hat meiner Meinung ueber die Energiewende keinen Abbruch getan.

            Jeder so wie er fahren will, das ist doch die Freiheit die auch sie verteidigen!

            Ich wuerde eher fragen, wie es so geht mit dem E-Smart und ob wirklich nur ein Bierkasten reinpasst!

          • Hallo Herr Schulz,

            das Geräusch beim Beschleunigen und beim Verzögern ist wirklich ein wenig wie Strassenbahn fahren.

            Zum Beladen: 2(!) grüne Klappkisten (52×36×28) übereinander, daneben 12-Pack Milch, dadrauf 6-Pack Cola, Kleinkram in Ausbuchtung über den H-Rädern, T-Papier zwischen unterer Klappkiste und Sitzen. Alles ohne Sitzverstellung und Heckklappe geschlossen. Hat auch mit dem Typ 450 Limo und Cabrio funktioniert.

            Gruss D. Sauerwald

          • Herr Sauerwald,

            scheint ungefaehr so viel zu sein, wie in meinen alten Fahrradanhaenger gepasst hat.
            Glueckwunsch zum persoenlich/elektrischen Nahverkehr.

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